Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Raserfilme: 22 Personen in verschiedenen Kantonen verhaftet



Raser ausgebremst: In den Kantonen Zürich, Aargau, Zug, Schwyz und St. Gallen sind insgesamt 22 Personen verhaftet worden. Entweder sassen sie an Raserrennen hinter dem Steuer oder haben diese gefilmt.

Auf die Schliche kam ihnen die Polizei durch Auswertung von Filmaufnahmen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat gegen die Beschuldigten Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz beziehungsweise Gehilfenschaft dazu eröffnet.

Neue Ermittlungen ausgelöst

Bei einem Beschuldigten hat das Zwangsmassnahmengericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet. Dies teilten die Kantonspolizei Zürich und die Oberstaatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Auf die Schliche kamen die Behörden den Betroffenen bei der Auswertung von 2015 sichergestelltem Beweismaterial. Dieses löste erneut Ermittlungen aus.

25 Hausdurchsuchungen

Im November 2016 wurden 22 Personen an ihren Wohnorten verhaftet, 25 Hausdurchsuchungen durchgeführt und fünf Fahrzeuge sichergestellt. Bei den Beschuldigten handelt es sich um Personen im Alter zwischen 18 und 37 Jahren mit Wohnsitz in verschiedenen Kantonen, wie es in der Mitteilung heisst.

Ihnen werden mehrfache und schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (Verletzung des Rasertatbestands) vorgeworfen. Diejenigen Tatverdächtigen, welche die Rennen gefilmt haben, müssen sich wegen Gehilfenschaften verantworten.

Nach der Befragung durch Polizei und Staatsanwaltschaft hat das Zwangsmassnahmengericht bei einem Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet. Die anderen wurden nach den Einvernahmen wieder auf freien Fuss gesetzt. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Frontalkollision

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

9-Jähriger zu Tode geprügelt – weil er Hausaufgaben nicht machte

Ein neun Jahre alter Junge soll in Frankreich von Familienmitgliedern totgeschlagen worden sein, weil er seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Ermittler hätten im elsässischen Mülhausen (Mulhouse) vier Menschen aus der Familie und deren Umkreis in Gewahrsam genommen.

Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch unter Berufung auf die örtliche Staatsanwaltschaft.

Der Junge war bereits Mitte September tot zuhause aufgefunden worden. Seine Schwester, sein Bruder und dessen …

Artikel lesen
Link to Article