Schweiz
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Schnee-Probleme: SBB-Störung in Lenzburg behoben ++ Mehrere Unfälle auf Autobahnen 



Glätte und Schneefall haben am Freitagmorgen zu Problemen auf Schweizer Strassen und ÖV-Strecken geführt.

Besonders viel Geduld brauchten heute Morgen unter anderem die Pendler, die über den Bahnhof Lenzburg reisten. Dort sorgte eine Vereisung der Bahnanlage für einen eingeschränkten Bahnverkehr. Die Störung ist mittlerweile behoben.

Lenzburg war kein Einzelfall: Die SBB verzeichnete am Freitagmorgen mehrere Störungen, weil Weichenheizungen den Dienst versagten, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Störungen seien an wenigen der mehreren tausend Heizanlagen aufgetreten. Vereinzelt seien auch Türstörungen aufgetreten. Wegen des Wetters seien mehr Menschen als üblich mit dem Zug zur Arbeit gefahren.

Schwerer Unfall auf der A1

Glätte und Schneefall haben am Freitagmorgen zu Problemen auf Schweizer Strassen geführt. In der Region Bern - Solothurn wurde die A1 Richtung Zürich zwischen Kriegstetten und der Verzweigung Luterbach vor 6 Uhr gesperrt. Grund waren zwei Unfälle.

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Kurz nach 5 Uhr kam es in Luterbach SO zu einer Auffahrkollision mit mehreren Fahrzeugen, wie es bei der Kantonspolizei Solothurn auf Anfrage hiess. Verletzt wurde niemand.

Kurze Zeit später prallte wenige hundert Meter vor der Ausfahrt Kriegstetten ein Wohnmobil auf einen Sattelschlepper und danach gegen ein Auto auf dem Überholstreifen. Schliesslich kam das Wohnmobil quer zur Fahrbahn zum Stehen, wie die für diesen Autobahnabschnitt zuständige Berner Kantonspolizei mitteilte.

Die 63-jährige Beifahrerin des Wohnmobils wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste durch die Berufsfeuerwehr Bern aus dem Fahrzeug befreit und anschliessend per Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Lenker und eine weitere Mitfahrerin des Wohnmobils wurden ebenfalls verletzt.

Stau auch auf der A1 im Aargau

Ein Beitrag geteilt von G.Ö (@lkwchauffeur) am

Videos im Vorbeifahren

Die Autobahn in Richtung Zürich war etwa eine Stunde lang komplett gesperrt. Später konnten die Fahrzeuge auf dem Pannenstreifen die Unfallstelle bei Kriegstetten passieren. Es kam zu erheblichen Rückstaus. Die Polizei stellte dabei fest, dass zahlreiche Lenker mit dem Mobiltelefon beim Vorbeifahren Fotos oder Videos machten. Sie wird deswegen neun Personen anzeigen. Nach 9 Uhr beruhigte sich die Verkehrssituation.

In der Ostschweiz führte ein Unfall am Freitagmorgen ebenfalls zu Stau auf der A1 Richtung Zürich, nämlich zwischen Wil und Münchwilen. In der Westschweiz mussten Reisende auf der A9 Richtung Lausanne zwischen Chexbres und Lavaux wegen eines Unfalls rund 30 Minuten mehr Geduld aufbringen.

Auf der A12 zwischen Vevey und Freiburg steckten Lastwagen infolge des starken Schneefalls zwischen der Verzweigung La Veyre und Châtel-St-Denis fest. 

Diese Typen können dir in jedem Auto begegnen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nischi91 01.12.2017 13:33
    Highlight Highlight Alle reklamieren wieder über die Probleme der SBB im Winter. Aber die Ereignisse heute zeigen uns ja, dass auch die Autofahrer offensichtlich bei Schnee nicht mehr Reisezeit einberechnen, um etwas geduldiger und vorsichtiger fahren zu können. Sonst gäbe es ja nicht so viele unfälle! Scheint also ein generelles Problem zu sein, dass der Winter unterschätzt wird!
  • LeChef 01.12.2017 11:53
    Highlight Highlight Verständlich; der Schnee im Winter kommt ja auch jedes Jahr wieder überraschend...
  • Kevegoal 01.12.2017 10:51
    Highlight Highlight Dann bin ich ja richtig happy, dass ich schon um 6.27 den Zug von Lenzburg her nahm, da gab es noch keine grossen Probleme 😊
  • c_meier 01.12.2017 10:41
    Highlight Highlight Wieso hat eigentlich die RhB nie Probleme mit Winter? Dort ist ja praktisch immer Minus 10 Grad im Winter und Schnee...
    Könnte die SBB mal einige Wochen ein Praktikum bei der RhB dort machen?
    • rummelsnuff 01.12.2017 11:50
      Highlight Highlight Ich bin absolut kein Bahnspezialist. Aber die meisten Störungen bei Schnee und Kälte entstehen vermutlich bei den Stellwerken. Da ist die RhB mit Ihren knapp 7 Weichen schon etwas im Vorteil gegenüber der SBB. Zudem wirken sich Verspätungen im Netz beim dichten Taktverkehr der SBB auch viel weiter aus.
    • öpfeli 01.12.2017 12:13
      Highlight Highlight Wenn du die SBB selbst fragst, wirst du schlauer.
    • Astrogator 01.12.2017 12:43
      Highlight Highlight Nie Probleme stimmt so nicht.
      Und dann haben Sie ein viel kleineres Streckennetz, weniger Weichen, weniger Fahrzeuge und einen weniger dichten Fahrplan.
      Reine Mathematik welches System stlrungsanfälliger ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 01.12.2017 09:10
    Highlight Highlight Das muss man sich mal reintun... knapp unter 0 und in der Schweiz haben wir Probleme mit vereister Bahninfrastruktur und zwar so krass dass grad gar nix mehr geht... einfach nur lächerlich.
    • 7immi 01.12.2017 10:43
      Highlight Highlight es geht ja nicht nix mehr, lenzburg ist betroffen, die schweiz ist aber noch einiges grösser ;)
    • Posersalami 01.12.2017 11:01
      Highlight Highlight Wo geht nix mehr? Bin tiptop mit dem ÖV zur Arbeit gefahren (S-Bahn - Bus).

      Würden sie denn den Lohn von 1000 Arbeitern finanzieren, die beim ersten Schnee bereit stehen um schnell vereiste Schienen zu enteisen?
    • SemperFi 01.12.2017 15:22
      Highlight Highlight @Silent Speaker: Da bin ich doch froh, dass wir noch Experten wie Sie für alles und jedes haben.
  • Madmessie 01.12.2017 09:08
    Highlight Highlight Der Winter kommt halt immer sehr überraschend.
  • Martinov 01.12.2017 09:06
    Highlight Highlight 🙃🙃
    Benutzer Bild
  • forestkidd 01.12.2017 08:47
    Highlight Highlight Muss via Lenzburg nach Olten reisen. Da geht aber nichts mehr. Habe gerade entschieden, dass die Vorlesung auch ohne mich stattfinden kann!
  • word up 01.12.2017 08:28
    Highlight Highlight zwar fahre ich selber recht wenig auto und kann von daher nicht mitreden, aber es ist schon jedes jahr auffalend: kommt der erste richtige schnee (und eis), knallts. als wäre es ein unvorhersehbares ereignis.

    an alle, die dennoch so fahren als gäb's kein morgen: haltet doch einfach mehr abstand
    • Midnight 01.12.2017 10:54
      Highlight Highlight Winterreifen montieren wäre jeweils auch noch eine gute Idee. Gilt übrigens auch für LKWs!
  • Pit Ralon 01.12.2017 08:19
    Highlight Highlight Schnee und Eis gab's schon früher, ja früher. Zu einer Zeit wo man noch mit Scheibentelefon kommunizierte. Seit nunmehr 25 Jahre pendle ich zu verschiedenen Zeiten, oft früh am morgen, oder auch spät in der Nacht, manchmal am Tag mit dem Zug von der Ostch nach Zch.
    Der Unterschied zu früher und heute ist riesig, so lapidar es klingt, es funktionierte früher reibungslos, Räumungsfahrzeuge waren praktisch die ganze Nacht unterwegs, die Strassen waren geräumt oder mindestens befahrbar, die Züge verkehrten (trotz mehr Schnee und Eis) ... Digitalisierung und Sparprogramme sind nicht immer das Wahre
    • 7immi 01.12.2017 10:39
      Highlight Highlight so einfach kann man das nicht vergleichen. früher gabs mit weniger verkehr mehr unfälle, elektronische sicherungsanlagen machen den verkehr sicherer, die infrastruktur anfälliger. wird beispielsweise ein bahnübergang gesalzen führt das zu einer leitfähigen verbindung der gleise uns somit eine gleisbelegung, die keine ist. et voilà, eine stellkwerkstörung wegen ein bisschen salz. einzig die weggesparten weichenheizungen und die digitale zentralisierung kann man bemängeln. die sicherheitstechnik ist sinnvoll, obwohl sie alles komplexer und anfälliger macht...
  • Das Fragezeichen 01.12.2017 08:12
    Highlight Highlight Möglichkeit: 1. "Fudi lüpfe", früher aufstehen und nach draussen gehen! 2. Besser gestellte mit Tiefgarage und Sitz-Heizung laufen mal schnell raus auf die Strasse! 3. Hausbesitzer wie ich, räumen den Schnee vorm eigenen Haus weg und so erkennt man sofort den Tarif:-)
  • My Senf 01.12.2017 08:07
    Highlight Highlight Tja Verkehrsmeldungen am frühen Morgen „ Je röter, desto Stau.“ 🤔

    Wir wissen wie s gemeint ist...😃
  • Das Fragezeichen 01.12.2017 08:06
    Highlight Highlight @Max Havelar
    Dem kann man absolut zustimmen. Frage mich, wenn man dem Bürger schon weiss nicht was zumutet, wieso es nicht längst obligstorisch ist, Crash Kurse für Autofahrer anzubieten? Andernfalls kann man ja ins Verkehrshaus gehen und dort einen Test betr. Reaktion machen.
  • Mia_san_mia 01.12.2017 08:05
    Highlight Highlight Alle Jahre wieder...
  • why_so_serious 01.12.2017 07:23
    Highlight Highlight Ich bin um 6:50Uhr in Kriegstetten Richtung Zürich auf die Autobahn aufgefahren - die Autobahn war leer. Der Unfall ereignete sich zwischen Kirchberg und Kriegstetten - bei Luterbach war alles in Ordnung.
    • Hexentanz 01.12.2017 09:43
      Highlight Highlight Kann das bestätigen. Bin in Niederbipp drauf und da war auch einiges los, also der Verkehr von Biel und Solothurn war sicherlich auf der Bahn. Gemütlich rechts fahren mit den Brumis. Ist ja wahnsinn wie gewisse Fahren bei diesem Wetter!

      Gute Fahrt weiterhin
  • Luk78 01.12.2017 07:04
    Highlight Highlight Ja wenn die Strassen verreisen wirds immer schwierig. Weiss man denn schon wann sie wieder zurück sind?
    • Mia_san_mia 01.12.2017 08:19
      Highlight Highlight Erst wenn es wieder wärmer wird.
    • Butschina 01.12.2017 08:32
      Highlight Highlight Kann mn nur hoffen, dass die Strassen nicht instand gesetzt werden müssen.
      Benutzer Bild
    • Midnight 01.12.2017 10:58
      Highlight Highlight Der "Kredit über 43'000 Frauen" ist auch nicht schlecht 😄
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