Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


Zürcher Polizei schoss 13 Mal auf Angreifer – keine Hinweise auf terroristischen Hintergrund

Zwei Polizisten stoppten gestern mit ihren Dienstwaffen in Zürich-Wiedikon einen Mann, der mit einem Messer auf sie losging. Nun ist klar, dass die Beamten insgesamt 13 Schüsse abgaben. Dies gab der zuständige Staatsanwalt Ulrich Weder am Montagnachmittag gegenüber «20 Minuten» bekannt.

Zu den Hintergründen der Tat konnte die Staatsanwaltschaft noch keine Auskunft geben. Konkrete Hinweise zu einem antisemitischen oder terroristischen Hintergrund bestünden aber nicht, so Weder. 

Beim Angriff wurde der 42-jährige Angreifer aus Äthiopien schwer verletzt und musste im Spital notoperiert werden. Sein Zustand ist kritisch, aber stabil. (cma)

Abonniere unseren Newsletter

25
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Olf 28.12.2015 22:48
    Highlight Highlight ich als Polizist hätte in diesem Fall nicht auf die Beine geschossen #counterstrike
  • metall 28.12.2015 20:56
    Highlight Highlight Beruhigend zu wissen dass die nicht besser schiessen.
  • sutti86 28.12.2015 19:02
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass man auf eine Distanz von mind. 7 Metern eine reelle Chance hat, die Schusswaffe in Notwehr aus dem Holster einzusetzen, erübrigen sich die Diskussionen bezüglich Taser & Pfefferspray. Im Weiteren zeigen diverse gleichgelagerte Fälle, dass in Notwehr (Er oder ich!) automatisch mehr Schüsse abgegeben werden.

    Good job, Stapo!
  • Peter Lustig 28.12.2015 18:52
    Highlight Highlight @ Shlomo:
    Bei der Aufnahmeprüfung für die Polizeischule legt man grossen Wert auf die Rechtschreibung. Da müssen Sie noch ein bisschen üben- überqualifiziert hin oder her. ;) Aber mal im Ernst Shlomo. Wenn man selber nicht dabei war, ist es immer einfach, alles besser zu wissen. Ich selber möchte nicht wissen, wie es sich anfühlt, so einem Menschen gegenüber stehen zu müssen!
    • Shlomo 28.12.2015 20:02
      Highlight Highlight Wenigstens können die ja dann schreiben. Aber Schiessen oder autofahren können sie immer noch nicht.
  • Peter Lustig 28.12.2015 17:14
    Highlight Highlight @Shlomo:
    Ich habe einen guten Vorschlag an Sie. Bewerben Sie sich doch bei der Polizei und machen Sie es besser.
    Ich würde Ihre Reaktion gerne sehen in dieser Situation!!
    • Shlomo 28.12.2015 17:30
      Highlight Highlight Tut mir leid die würden mich nicht nehmen. "Zu überqualifiziert" 😜
    • Shlomo 28.12.2015 17:50
      Highlight Highlight Mal ernsthaft herr Lustig, ich erwarte von der Polizei, das sie in solchen Fällen die Verhältnismässigkeit wahren und nicht eine Wildwest-Schieserei veranstalten. Dies zeugt klar von unprefessionalität.
    • Sash 28.12.2015 18:40
      Highlight Highlight @Shlomo (ich versuch's neutral!): eine Messerattacke ist etwas vom gefährlichsten und unberechenbarsten, da selbst ein Ungeübter durch wildes Umsichstechen einen riesen Schaden anrichten kann. Nach einem Körpertreffer auf einen rennenden Angreifer hat dieser noch genügend Energie in seinem Lauf, um noch mehrere Meter ungebremst zurückzulegen. Der Schusswaffengebrauch bei einer Messerattacke ist daher gerechtfertigt! In dieser Situation ist eine Wirkungsabschätzung extrem schwierig, was logischerweise eine erneute Schussabgabe nach sich zieht bis das Ziel eine effektive Wirkung zeigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp Burri 28.12.2015 16:15
    Highlight Highlight الله أكبر ist ja natürlich auch das Credo der allseits beliebten Religion des Friedens und nicht etwa das "Ich spreng mich jetzt dann gleich ins Jenseits"-Mantra der Terroristen... schön, dass Watson das im Gegensatz zu den anderen Medien noch festgehalten hat.. Chapeau
  • Kookaburra 28.12.2015 15:39
    Highlight Highlight Wow! 13 Schüsse!

    Ich wette, der Mann war nach zwei Treffern ausser Gefecht.

    Wieviele haben getroffen? Sind das unsere Besten? Treffen die so schlecht?

    War der Äthiopier Jude? Oder einer der Polizisten? Oder sind unsere Polizisten Amerikaner?

    Und wieso haben wir keine Kameras an den Polizisten-Pistolen?
    • Sir Jonathan Ive 28.12.2015 15:56
      Highlight Highlight Zudem weiss man nur, dass 13 Schüsse abgegeben wurden. Man hat keine Erkenntnisse wieviele der Schüsse auf den Mann abgegeben wurden. Das könnten auch nur zwei gewesen sein. Denn vermutlich wurden zuvor einige Warnschüsse losgelassen.

      Es stellt sich mir aber vor Allem die Frage, ob die Polizei in Zürich keine Taser bei sich tragen. Wenn dies nämlich nicht der Fall ist, ist dies ein Punkt, bei dem nachgebessert werden müsste. Zwei Taser-Schüsse hätten den Mann wohl auch gestoppt.
    • Mafi 28.12.2015 16:04
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Taser wären notwendig und wichtig!

      Entscheidend ist aber, dass der Vorfall gut aufgearbeitet wird und bei Verfehlungen die Polizisten zur Rechenschaft gezogen werden. Ich vermute aber, dass die Schüsse gerechtfertigt waren, wie von D00A erwähnt.
    • Shlomo 28.12.2015 16:05
      Highlight Highlight Sofern das Warnschüsse waren sind die Polizisten wohl nicht klar im Kopf. Es handelt sich um ein Wohngebiet.
      Aber auch wenn 13 Schüsse von dene mehrere umliegende In umliegende Gebäude eingeschlagen sind, sind doch eher eine bescheidene Bilanz. Ich bin geradezu froh darf die Polizei keine Mann-Stopp-Munition gebrauchen. Man stelle sich vor eine umherfliegende Kugel trifft einen Passanten.
    Weitere Antworten anzeigen

Nach zwei Monaten können die letzten gestrandeten Kurden den Flughafen Zürich verlassen

Seit Anfang Oktober sassen die türkischen Kurden Mustafa Mamay und Dogan Yildirim im Transitbereich fest und fürchteten die Ausschaffung. Jetzt dürfen die letzten dort verbliebenen Mitglieder der einst 20-köpfigen Gruppe in die Schweiz einreisen: Das Bundesverwaltungsgericht gab ihren Beschwerden recht.

Die watson-Reportage aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich löste ein grosses Medienecho aus. Das Schicksal der rund 20 dort gestrandeten Kurden, welche teilweise schon seit Wochen im Flughafen lebten, bewegte die Schweiz. Am Mittwoch können die letzten beiden dort verbliebenen Kurden den Transitbereich verlassen.

Einer davon ist der 27-jährige Dogan Yildirim, ein Informatiker mit Universitätsabschluss. Er stammt aus Sirnak, einer mehrheitlich von Kurden besiedelten Provinz in der …

Artikel lesen
Link to Article