Schweiz
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Members of the Swiss Border Guard Corps are on duty at the Swiss-Italian border in Chiasso, Switzerland, on October 23, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Polizei geht davon aus, dass die Diebe die italienisch-schweizerische Grenze zu Fuss überquert haben. Bild: KEYSTONE

Diebesbande sucht Mini-Gemeinde Müstair (764 Einwohner) heim – laut der Kapo Graubünden kein Einzelfall



In der Gemeinde Müstair in Graubünden wurden in der Nacht auf Donnerstag in zwei Hotels, ein Sportgeschäft, ein Restaurant, eine Papeterie und ein Lebensmittelgeschäft eingebrochen. Bei allen Häusern ist die Türe gewaltsam geöffnet worden. Im Sportgeschäft wurden Kleider, Taschen und Bargeld geklaut. In den Hotels wurde ebenfalls Bargeld entwendet. In den drei übrigen Geschäften wurde nichts gestohlen.

Es ist nicht das erste Mal dieses Jahr, dass im Münstertal eingebrochen wurde. «In der letzten Zeit hatten wir doch einige Meldungen aus dem Münstertal», sagt Anita Senti, Mediensprecherin der Kantonspolizei Graubünden, gegenüber watson. Ende April wurden drei Fahrzeuge aufgebrochen und Anfangs Mai gab es zwei Einbrüche in ein Geschäftshaus und in eine Spedition. Beim Geschäftshaus wurde unter Anderem ein Tresor entwendet, der wenige Tage später auf italienischem Boden wieder leer aufgefunden wurde. 

«Wir gehen davon aus, dass es sich um Diebstahltourismus aus Italien handelt», so Senti. «Die Orte wechseln immer wieder, aber alle befinden sich nahe an der Grenze.»

Im Hotel Schweizerhof sieht man dieser Entwicklung mit Sorge entgegen: «Wir sind nicht betroffen, aber wir werden entsprechende Massnahmen ergreifen.» (lhr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 19.06.2015 13:34
    Highlight Highlight Aha, aus Italien sollen sie stammen, also für einmal nicht aus Osteuropa oder aus dem internen Asylbereich...

    Immerhin, heute darf man sowas in den Medien noch hinterfragen, was aber in Zürich polizeilich bald nicht mehr der Fall sein soll, wenn man den beiden eingebürgerten Antragstellern (siehe Artikel im Tagesanzeiger von heute) folgen möchte. Die Polizei soll bei Verhaftungen und Ermittlungen nicht mehr darüber informieren dürfen, welcher Herkunft die Täterschaft ist. Wie man dies bei Fahndungsersuchen an die Oeffentlichkeit künftig halten soll, kann man vorerst nicht erkennen. Am Liebsten würde die Initianten der Grünen, Linken und der AL diese Regelung künftig auch auf Pressemeldungen ausdehnen, Motto : Gesundbeten, tunlichst von den Fakten ablenken, Sand in die Augen streuen.
    Bis jetzt hat WATSON das aktuelle Thema noch nicht aufgegriffen...deshalb hier ein Hinweis auf den bei den dortigen Lesern hohe Wellen schlagende Tagesanzeiger-Bericht : http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/14607042



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