Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - ZUM STELLENABBAU VON 150 STELLEN DES INDUSTRIEKONZERNS SIEMENS AM STANDORT ZUG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. - Sicht auf die Industriezone am Bahnhof Zug, mit dem Gebaeude der Firma Siemens, aufgenommen am 23. August 2013 in Zug. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Bahnhof in Zug: Hier ereignete sich das Unglück. 
Bild: KEYSTONE

Drama in Zug: Betrunkener Teenager steigt auf Lokomotive und gerät in Brand

12.02.16, 14:28


Ein 18-Jähriger hat gefährlichen Leichtsinn am Bahnhof Zug fast mit dem Leben bezahlt. Er kletterte in der Nacht auf Donnerstag auf einen SBB-Triebwagen und wurde dabei von einem Funken der Fahrleitung getroffen. Er überlebte den Unfall schwer verletzt.

Judith Aklin, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, bestätigte am Freitag einen Bericht von blick.ch. Demnach hatte die Zuger Polizei um 1.45 Uhr in der Nacht auf Donnerstag die Meldung erhalten, dass es am Bahnhof Zug einen lauten Knall gegeben habe und ein Brand ausgebrochen sei. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte auf dem Perron einen Mann mit schweren Brandverletzungen.

Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann auf eine SBB-Lokomotive geklettert war und dabei von einem Lichtbogen der 15'000-Volt-Fahrleitung getroffen wurde. Der 18-Jährige fing dabei Feuer und wurde aus rund vier Metern Höhe auf das Perron katapultiert.

Zwei Angestellte einer Sicherheitsfirma, die sich in der Nähe aufgehalten hatten, fanden den Verunfallten kurz danach brennend auf dem Perron liegend. Die beiden Sicherheitsleute reagierten blitzschnell und löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher.

Der Schwerverletzte wurde danach mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Warum der junge Mann aus Zug auf die Lokomotive geklettert war, ist unklar. (sda/cma)

Abonniere unseren Daily Newsletter

12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 13.02.2016 14:51
    Highlight Für diese Art Dramen sind mir das Verständnis und die Empathie im Laufe der Jahre definitiv abhanden gekommen...

    Es vergeht kaum ein Monat, ohne dass man von ähnlichen Vorfällen liest oder hört, was immerhin bewirken müsste, dass auch übermütige, besoffene oder bekiffte Jugendliche sowas irgendwann en passant mitbekommen haben sollten.

    Es braucht demnach wenig Geist, solchen bekannt lebensgefährlichen Bockmist tunlichst zu unterlassen und sich gleichzeitig etwas mehr Eigenverantwortung zuzulegen.
    10 2 Melden
  • atomschlaf 12.02.2016 19:51
    Highlight Darwin Award Nominee.
    29 11 Melden
    • clockwork 12.02.2016 19:57
      Highlight Dafür müsste er tot sein.
      19 9 Melden
    • atomschlaf 12.02.2016 20:44
      Highlight Stimmt. My bad.
      13 12 Melden
    • Alnothur 13.02.2016 14:26
      Highlight Die Wahrheit tut halt manchmal weh.
      14 0 Melden
    • ovatta 13.02.2016 16:57
      Highlight Abgesehen davon, dass der Darwin Award eine ziemlich geschmacklose Sache ist, muss man nicht sterben, um ebendiesen zu erhalten. Es genügt, die weitergabe der eigenen Gene zu verunmöglichen.
      5 0 Melden
  • Rudolf die Banane 12.02.2016 18:30
    Highlight "Warum der junge Mann aus Zug auf die Lokomotive geklettert war, ist unklar" Liegt vielleicht am Alkoholpegel? :D
    40 2 Melden
    • Charlie Brown 12.02.2016 19:09
      Highlight @Rudolf: So besoffen allein kann man nicht sein. Da muss - vorsichtig ausgedrückt - auch noch ein unterdurchschnittlicher IQ mit im Spiel gewesen sein.
      39 6 Melden
  • Gantii 12.02.2016 16:30
    Highlight warum?

    da hat einer betrunken wohl ne ganz tolle idee gehabt..
    naja, dummheit wird bestraft 😅
    25 4 Melden

Frauen sind selber schuld an der Gewalt – wenn man diesen 9 Boulevard-Schlagzeilen glaubt

Seit einem brutalen Angriff auf fünf Frauen vor einem Nachtclub in Genf in der vergangenen Woche diskutiert die Schweiz über Gewalt gegen Frauen.

Auch in den Medien nimmt das Thema viel Raum ein. Der «Blick» etwa widmet ihm von Dienstag bis Donnerstag von Tag zu Tag mehr Platz auf der Titelseite (pink umrandet). Rasch fokussierte er auf die Frage, ob bei Gewalt gegen Frauen besonders Ausländer als Täter im Vordergrund stehen.

Über Gewalt gegen Frauen und deren Ursachen wird in den Medien …

Artikel lesen