Schweiz

Tote von Unterseen identifiziert – mehrere Messer sichergestellt

24.04.17, 17:14 24.04.17, 18:29

Beim Gewaltdelikt in Unterseen hat offenbar ein 54-jähriger Italiener seine Schwester und seinen Schwager erstochen und sich danach selbst getötet. Davon geht die Kantonspolizei Bern nach den bisherigen Ermittlungen aus.

Alle drei Verstorbenen seien italienische Staatsangehörige, teilte die Polizei am Montag nach der formellen Identifikation mit. Beim Ehepaar handelt es sich um einen 61-jährigen Mann und seine 52-jährige Ehefrau.

Sämtliche Personen wiesen Stich- und Schnittverletzungen auf, wie die Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern ergaben. Befunden zufolge waren verschiedene Messer eingesetzt worden. Am Tatort hatte die Polizei denn auch mehrere Messer sichergestellt.

Das Motiv der Tat ist nach wie vor ungeklärt. Die Ermittlungen dauern an, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die Tat hatte sich am frühen Samstagmorgen in Unterseen zwischen Thuner- und Brienzersee ereignet. Um 05.15 Uhr war die Polizei alarmiert worden; sie fand in einer Wohnung zwei schwerverletzte Männer und eine schwerverletzte Frau. Alle drei erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Betrunkener landet mit Auto im Teich

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Luzerner Pädophiler nach Live-Porno mit Kindern verurteilt

Ein Mann ist in Luzern zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er via Internet Personen im Ausland zu sexuellen Handlungen mit Kindern anstiftete. Das Kriminalgericht schob seine Freiheitsstrafe zugunsten einer ambulanten Massnahme auf.

Aufgeflogen waren die Taten des heute 62-Jährigen 2012 im Rahmen eines Strafverfahrens gegen einen Briten. Dieser arrangierte laut seinen Chat-Protokollen auf den Philippinen den sexuellen Missbrauch von Kindern via live Streaming. Dafür floss …

Artikel lesen