Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dutzende Hinweise aus der Bevölkerung – die 40 Ermittler des Falls Rupperswil kommen nicht zur Ruhe

04.01.16, 15:05 04.01.16, 15:16


Für die Leute, die rund um den Vierfachmord von Rupperswil im Einsatz stehen, gab es keine Pause über die Festtage. Und sie arbeiten auch jetzt fieberhaft weiter. Über 40 Personen der Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Aargau gehen jedem Hinweis nach, wie Fiona Strebel von der Staatsanwaltschaft gegenüber watson sagt. Ob sie eine heisse Spur haben, ob es in den letzten Tagen eine Entwicklung im brutalen Fall gab, kann sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. 

Über die Hinweise allerdings darf Strebel reden. «Es sind mehrere Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen», sagt sie. Zudem seien die Ermittler daran, Dash-Cams (Kameras auf dem Armaturenbrett) auszuwerten. «Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen», sagt Strebel weiter. 

epa05078912 A picture made available on 22 December 2015 shows Forensic experts search the surrounding of a family home were four bodies have been found in Rupperswill, Switzerland, 21 December 2015. The police confirmed on 22 December that the four people have been stabbed and the fire has been set.  EPA/PATRICK B. KRAEMER

Auch im Haus, wo sich die schreckliche Tat abspielte, wird weiter gesucht.
Bild: EPA/KEYSTONE

Tatwaffe immer noch nicht gefunden

Gesucht wird ausserdem weiter nach der Tatwaffe – in der Gegend rund um das Haus. Im Haus selber sind Beamte des Kriminaltechnischen Dienstes ebenfalls weiter an der Arbeit. 

Beim rätselhaften Mord in Rupperswil wurden vier Menschen getötet: Eine 48-jährige Mutter, ihre zwei Söhne (13 und 19 Jahre alt) sowie die 21-jährige Freundin des 19-Jährigen. Die Opfer, die teils gefesselt waren, wurden erstochen, danach legten die Täter absichtlich Feuer. Forensiker sprechen immer wieder von der grossen Brutalität, mit der die oder ein einzelner Täter vorgegangen sind. Obwohl die Behörden seit bald zwei Wochen mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls arbeiten, scheint es bisher keine konkrete Spur zu geben. 

(feb)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bei der SVP-Initiative wird's knapp: Erste Umfrage zeigt Trends auf

Bei der Eidgenössischen Abstimmung vom 25. November könnte es laut einer ersten Tamedia-Umfrage bei der Selbstbestimmungsinitiative zu einem knappen Ergebnis kommen. Die Hornkuh-Initiative könnte dagegen im Volk Zuspruch finden.

Das Gesetz zur Überwachung von Sozialversicherten findet zum heutigen Zeitpunkt viele Befürworter. Der Ja-Anteil liegt hier bei 54 Prozent. Eher Ja sagen 13 Prozent. Das Hauptargument der Befürworter ist, dass effektive Missbrauchsbekämpfung im Sinne der ehrlichen …

Artikel lesen