Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Schweizer tötet Partnerin mit Küchenmesser und bringt sich anschliessend selber um

10.01.16, 18:26 11.01.16, 06:57

Ein Beziehungsdelikt hat im waadtländischen Saint-Cierges zwei Todesopfer gefordert. Ein 40-jähriger Schweizer tötete seine 48-jährige Partnerin mit einem Küchenmesser und brachte sich anschliessend selber um.

Die beiden Leichen seien in einem Haus in Saint-Cierges entdeckt worden, wo sie auch gewohnt hätten, teilte die Waadtländer Kantonspolizei am Sonntag mit. Sie waren gegen 12.45 Uhr von einem Bekannten aufgefunden worden.

Gemäss ersten Erkenntnissen hat der Mann seine Freundin mit Hilfe eines Küchenmessers umgebracht, bevor er sich selber mit der Tatwaffe tötete. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren, um die genauen Umstände der Tat und die Hintergründe zu klären.

Das Paar hatte Kinder 

Die Frau war als unabhängige Ingenieurin tätig, der Mann als Landwirt und Förster. Die beiden lebten seit mehreren Jahren zusammen und hatten Kinder, allerdings keine gemeinsamen. Niemand habe dem Drama beigewohnt. «Es gab keine Zeugen», sagte Eric Flaction, Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei, auf Anfrage.

Erst am vergangenen Dienstag war es in der Waadt zu einem vergleichbaren Tötungsdelikt gekommen: In Montreux hatte ein 25-jähriger Mann seine um ein Jahr ältere Freundin vermutlich mit einem Messer und einem Sturmgewehr umgebracht, bevor er sich selbst tötete. (sda)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2016 21:41
    Highlight Nur jemand der sich selber einmal ganz tief im Irrgarten der Verzweiflung verloren hat, kann ahnen, durch welch dunkle Stunden Menschen gehen, bis sich jemand entschliesst, diesem Wahnsinn ein solch abruptes Ende zu setzen und es durchzieht.

    Mein tiefes Beileid den Angehörigen.
    22 0 Melden

Raubüberfall auf Pfeifenladen in Basel – 100'000 Franken Beute

Bei einem Überfall auf einen Pfeifenladen in Basel haben zwei Räuber am Freitagabend Tabakwaren, Pfeifen und Geld in einem Gesamtwert von 100'000 Franken erbeutet. Verletzt wurde niemand.

Die Täter hätten das Geschäft kurz vor Ladenschluss betreten, teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt am Samstag mit. Sie bedrohten den Geschäftsführer mit einer Handfeuerwaffe und forderten ihn auf, teure Pfeifen, Zigarren und die Tageseinnahmen in Tragtaschen zu packen.

Danach flüchteten sie in …

Artikel lesen