Schweiz
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21-Jähriger brachte in Chur falsche 50er unters Volk

17.06.16, 16:42


Die Bündner Polizei hat einem 21-jährigen Geldfälscher das Handwerk gelegt. Der junge Mann hatte im Raum Chur und Umgebung eine Reihe selbst fabrizierter 50er Noten in Umlauf gebracht.

Ein Mann vergleicht die neue 50 Franken Note mit der Alten, aufgenommen am Dienstag, 12. April 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Diese 50er sind echt und haben mit der Geschichte rein gar nichts zu tun.
Bild: KEYSTONE

Wie die Kantonspolizei Graubünden am Freitag mitteilte, gestand der 21-jährige, in Chur wohnhafte türkische Staatsangehörige, mehrere 50er Noten an seinem Arbeitsplatz hergestellt und einen Teil davon an Kiosken und in Geschäften in Umlauf gesetzt zu haben.

Um seine Spuren zu verwischen und von seiner Person abzulenken, legte der Tatverdächtige zudem an verschiedenen Örtlichkeiten in Chur gefälschte 50er Noten aus.

Aufgrund ihrer Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass noch etwa vierzig Stück gefälschter Noten im Umlauf sind. Beim Entgegennehmen von 50er Noten sei also weiterhin Vorsicht geboten, hiess es. Der Tatverdächtige wird sich wegen Geldfälschung und in Umlaufsetzen falschen Geldes vor der Staatsanwaltschaft Graubünden verantworten müssen.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Corahund 18.06.2016 11:22
    Highlight Was heisst hier: er wird sich zu verantworten haben?
    Nichts wird ihm passieren, er bekommt einen Bedingten und ist wieder frei. Dann kann er mit dem Kopieren von Sfr. Noten weitermachen. So ist das hier.
    4 30 Melden
  • WhySoSerious? 18.06.2016 07:18
    Highlight Dachte, die neuen Noten seien Fälschungssicher? 🙃
    15 0 Melden
    • Alnothur 18.06.2016 15:49
      Highlight Dafür muss der Empfänger aber erstmal auf die Sicherheitsmerkmale achten ;)
      3 0 Melden
  • WolfCayne 17.06.2016 22:06
    Highlight Getürkte Fünfziger, hätte ich fast vermutet.
    55 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.06.2016 01:41
      Highlight Wenigstens der Türke war echt!
      15 1 Melden
  • Matrixx 17.06.2016 17:10
    Highlight Sind das die Noten, die beidseitig gleich bedruckt sind? Und ist das das Genie, das diese Noten "gefälscht" hat?
    55 1 Melden
    • Schlumpfinchen 18.06.2016 00:55
      Highlight Ja genau die. Es schien zu funktionieren, sie kamen in den Umlauf, unglaublicherweise. Was wohl seine Firma davon hält, dass er am Arbeitsplatz Blüten druckte?
      13 1 Melden
    • twentynine 18.06.2016 20:48
      Highlight Der Junge sollte einen Preis bekommen. Eine solch plumpe Fälschung erfolgreich in Umlauf zu bringen ist eine Leistung. Wie dumm muss man sein solch eine Fälschung mit einer echten Note zu verwechseln?
      3 0 Melden
    • Schlumpfinchen 18.06.2016 22:13
      Highlight Zum Glück sind nicht alle so Malin.B. Wenn man im Verkauf arbeitet muss man Fälschungen erkennen, vorallem solch plumpe. Deshalb unglaublicherweise.
      1 0 Melden

Frau übergibt 50'000 Franken: Falsche Polizisten treiben wieder ihr Unwesen

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