Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Bus ist komplett ausgebrannt Bild: KEYSTONE

A1 bei Yvonand VD 

Aus diesem Reisecar sind alle lebend ausgestiegen - nur der Bus bleibt auf der Strecke

Ein Reisecar mit 42 Personen an Bord hat am Donnerstag im Tunnel d'Arrissoules auf der A1 bei Yvonand VD Feuer gefangen. Alle Passagiere konnten über den Fluchtstollen evakuiert werden und blieben unverletzt. Die beschädigte Tunnelröhre bleibt mehrere Tage geschlossen. 

20.03.14, 15:01 20.03.14, 15:13

Der von zwei Fahrern begleitete Reisecar stammte aus dem Kanton Neuenburg und hatte 40 Passagiere, grösstenteils ältere Personen, an Bord. Die organisierte Reise sollte in die Niederlande führen. Kurz nach der Abfahrt, als der Reisebus um zirka 7:40 Uhr auf der Autobahn A1 von Yverdon in Richtung Payerne unterwegs war, trat ein Problem auf. 

Der Chauffeur stoppte den Bus im Tunnel d'Arrissoules. Er stellte fest, dass starker, schwarzer Rauch unter dem Reisecar hervorquoll. Der Fahrer versuchte, das Feuer mit einem Handfeuerlöscher zu löschen. Als ihm dies nicht gelang, liess er den Car evakuieren, wie Jean-Christophe Sauterel, Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, der Nachrichtenagentur sda erklärte. 

Die Passagiere konnten selber aus dem Car aussteigen und sich zu Fuss zum Fluchtstollen begeben, über den sie die andere, auf der Jura-Seite gelegene Tunnelröhre erreichten. Das Ganze spielte sich laut der Polizei ohne Panik ab. Die Reisenden wurden von der Freiburger und Waadtländer Polizei sowie der Feuerwehr und Ambulanzen betreut, bevor sie nach Yverdon-les-Bains gebracht wurden. 

Verletzt wurde niemand. Das Sicherheitsdispositiv im Tunnel hat laut Sauterel korrekt funktioniert. Sobald die Zentrale in Lausanne Kenntnis vom Feuer hatte, liess sie die beiden Tunnelröhren sperren. Fahrzeuge, die bereits im Tunnel waren, wurden rückwärts aus dem Tunnel evakuiert. 

Unfallursache noch unklar

Der Car wurde total zerstört. Im Tunnel waren drei Explosionen zu hören, als die Reifen platzten. Nach dem Löschen der Flammen, blieb nur ein komplett ausgebranntes Wrack übrig. Dieses wurde von der Waadtländer Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und sollte noch im Verlauf des Tages abtransportiert worden. Die Unfallursache ist noch unklar. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt. 

Am Tunnel entstand wegen der grossen Hitzeentwicklung beträchtlicher Schaden an der Infrastruktur, namentlich am Sicherheits- und Signalisationssystem. Der drei Kilometer lange Tunnel d'Arrissoules an der Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Freiburg war bis 12 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. (jas/sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Geister-Mäher von Schänis oder: Die 7 besten Polizeimeldungen eines langen Wochenendes

Am Pfingstwochenende war auf den Schweizer Polizeiwachen ganz schön was los. Diesem Umstand verdanken wir folgende sieben Polizeimeldungen.

In den Kantonen St.Gallen und Schwyz sind gleich zwei Hochgrasmäher auf die gleiche Weise manipuliert worden. Der Gashebel wurde dabei so eingestellt, dass das Landwirtschafts-Fahrzeug herrenlos umherfuhr und dabei Schaden anrichtete:

«In Schänis wurde ein Hochgrasmäher in Betrieb genommen und beim Gashebel manipuliert. Der Mäher fuhr in der Folge unbeaufsichtigt umher bis er schliesslich bei einem Privatgrundstück am General-Hotze-Weg stecken blieb. Der Mäher, bei dem die Räder …

Artikel lesen