Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Une voiture de police du corps de gendarmerie de la Police cantonale vaudoise roule entre deux champs de Colza en fleurs ce dimanche 29 avril 2018 a Bottens, Vaud. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Kantonspolizei Waadt hat ein ungemütliches Wochenende hinter sich. Bild: KEYSTONE

Gleich drei bewaffnete Überfälle in der Waadt innert 24 Stunden

13.05.18, 15:30 13.05.18, 16:46


Kein gemütliches Auffahrtswochenende hat die Kantonspolizei Waadt hinter sich. Sie musste gleich zu drei Einsätzen ausrücken, nachdem bewaffnete Kriminelle einen Supermarkt, einen Lebensmittelladen und eine Tankstelle ausgeraubt hatten.

Zwei maskierte und bewaffnete, unbekannte Räuber überfielen am frühen Samstagmorgen einen Supermarkt in Thierrens VD. Sie zwangen zwei Angestellte, den Tresor zu öffnen und fesselten beide, bevor sie mit einem Auto flüchteten.

Zur Beute machte die Waadtländer Kantonspolizei im Communiqué vom Sonntag keine Angaben. Ihr Fluchtauto mussten die Räuber wegen eines Unfalls kurze Zeit später stehenlassen.

Um weiterzukommen, zwangen sie einen 36-jährigen Mann unter Waffengewalt, ihnen sein Auto zu überlassen. Trotz sofortiger Fahndung konnten sie bisher nicht gefunden werden. Die beiden Angestellten des Geschäfts blieben körperlich unverletzt. Sie konnten sich selbst befreien und um Hilfe rufen.

Lebensmittelverkäufer erleidet Schock

Keine 24 Stunden zuvor, am späten Freitagnachmittag, bedrohten zwei mit Pistolen bewaffnete, vermummte Personen den Angestellten eines Lebensmittelladens in Montpreveyres VD. Dieser musste den Räubern den Inhalt der Kasse aushändigen. Die beiden Täter sind flüchtig.

Laut der Kantonspolizei Waadt erhielt der 48-jährige Verkäufer im Laden nach dem Überfall psychologische Unterstützung. Physisch verletzt worden sei er nicht.

Die beiden Täter machten sich nach dem Angriff mit Velos davon. Trotz rasch eingeleiteter Fahndung fehlt von ihnen noch jede Spur.

Schliesslich wurde am Samstagabend auf eine Tankstelle in Orbe überfallen. Dort mussten zwei Verkäufer den Tätern den Inhalt der Kasse übergeben. Auch diese Kriminellen sind weiter flüchtig. (leo/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Kollision in Glarus

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Wottaupott 13.05.2018 16:57
    Highlight Zum Glück sind die nicht zu schnell geflüchtet sonst wären sie schon gefasst.
    19 10 Melden
    • Demo78 13.05.2018 20:25
      Highlight Der ist nicht schlecht😉
      6 2 Melden
    • Hugo Wottaupott 13.05.2018 20:57
      Highlight Sie wären bestimmt geradarblitzdingst worden und hätten Besuch bekommen.
      11 5 Melden
  • infomann 13.05.2018 16:25
    Highlight Nur Bares ist Wares, auch für die Räuber.
    Der Gedanke bargeldlos zu bezahlen würde dich vielleicht lohnen.
    9 57 Melden
    • infomann 13.05.2018 20:05
      Highlight Nur Daumen runter.
      Ich bin nicht für die Abschaffung von Bargeld, aber manchmal grenzt es schon an Sturheit.Einfach nichts Neues auch wenn es Menschenleben kosten kann.
      Einen lieben Gruss an alle Bargeldgrübler.
      6 29 Melden

1798 – wo bleibt die Eidgenossenschaft?

Basel feiert. In Luzern dankt das Patriziat ab. Bern leistet Widerstand. Die Nidwaldner stürzen sich in einen Verzweiflungskampf. Aus dem losen Staatenverband der Eidgenossenschaft wird ein extremer Zentralstaat.

Ein Meer neuer Republiken brandete den Monarchien Europas entgegen. Auf einer französischen Karikatur von 1799 ist die Mutterrepublik Frankreich umgeben von zahlreichen Tochterrepubliken, der batavischen, ligurischen, cisalpinischen. Dazu gehört auch die helvetische.

Der russische Zar, ein Kanonenrohr unter dem Arm, freut sich mit Gabel und Messer auf eine feine Mahlzeit, doch der österreichische Kaiser warnt: «Nicht anfassen, Gevatter, das ist giftig!» Für den König von Preussen …

Artikel lesen