Schweiz

Alpinist stürzt am Matterhorn in den Tod

26.08.17, 15:24 26.08.17, 15:45

Am Matterhorn ist am Freitag ein Alpinist tödlich verunglückt. Der ausländische Staatsangehörige sei aus noch ungeklärten Gründen abgestürzt, teilte die Walliser Kantonspolizei am Samstag mit.

Zwei Alpinisten hatten am Donnerstag das Matterhorn bestiegen und die Nacht in der Solvay-Hütte verbracht. Am nächsten Morgen hätten sie die Hütte verlassen, um nach Zermatt abzusteigen.

Auf dem Hörnligrat, unterhalb des «Grampiturms» auf einer Höhe von 3400 Metern, sei einer der beiden 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden Alpinisten seien nicht angeseilt gewesen.

Die Rettungskräfte hätten auf der Unglücksstelle nur noch den Tod des Alpinisten feststellen können. Beim Opfer handle es sich um einen ausländischen Staatsangehörigen, dessen formelle Identifikation am Samstag noch im Gang war. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Petrarca 26.08.2017 16:46
    Highlight "Die beiden Alpinisten seien nicht angeseilt gewesen."

    Welche Relevanz besitzt ein solcher Satz in einer solchen Meldung? An besagter Stelle gibt es so gut wie keine Sicherungsmöglichkeiten. Daher macht es durchaus Sinn, nicht angeseilt zu sein, da man bei einem Sturz nur seinen eigenen Seilpartner mitreisst.

    Solche Angaben (am Seil, nicht eingebunden, etc etc) geben für Nicht-Alpinisten, die mit den unterschiedlichen Techniken im jeweiligen Gelände nicht vertraut sind, lediglich unnötig Raum für sinnlose Spekulationen.
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