Schweiz
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Dieser Teddybär hatte in seinem Bauch eine ganze Ladung Gras versteckt. 
bild: eidgenössische Zollverwaltung

Dieser süsse Teddybär wollte 3.8 Kilogramm Marihuana in die Schweiz schmuggeln 

23.11.15, 09:49

Er kam aus Südafrika und hätte nach England weiterfliegen sollen, der kleine Teddybär. Doch dann haben ihn Zöllner am Flughafen Zürich aus dem Verkehr gezogen. Das Stofftier hatte 3.8 Kilogramm Marihuana in seinem Bauch versteckt. Es war als Geschenkpaket deklariert.

Das Geschenk fiel bei einer Schwerpunktkontrolle im Postverkehr auf, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Montag mitteilte. «Der Teddybär war nicht so knuddelig weich, wie man das von ihm erwartet hätte», sagte Miroslaw Ritschard, Stellvertretender Leiter der Zollstelle Zürich-Flughafen gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Der Teddy wollte eigentlich nach England weiterreisen, wurde aber in der Schweiz gestoppt.  
bild: eigenössische Zollverwaltung

Nicht nur das, sondern auch sein Gewicht habe die Zöllner misstrauisch gemacht. Beim Röntgen des Stofftiers wurden die eingebauten Drogen schliesslich entdeckt. «Das Marihuana war in Platten abgepackt, die dem Bären in den Bauch genäht wurden», sagte Ritschard.

Man habe im Moment ein Auge auf den Verkehr aus dem südlichen Afrika. Neben Betäubungsmitteln würden auf diesen Linien auch immer wieder Sendungen im Bereich des Artenschutzes aufgegriffen, sagte Ritschard. Deshalb werden ein- bis zweimal in der Woche Post und Frachtsendungen von Fliegern aus dieser Gegend gezielt kontrolliert. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 13:28
    Highlight «Der Teddybär war nicht so knuddelig weich, wie man das von ihm erwartet hätte»
    Ich stelle mir gerade vor, wie die Zollmitarbeitenden alle in der Post gefundenen Teddys etc. probeknuddeln und das Ergebnis mit einer Normtabelle abgleichen.
    5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 10:35
    Highlight Ich finde es bedenklich, dass die Tatsache, dass es sich bei dem Drogenkurier um einen Teddybären handelt, so explizit genannt wird. Hierdurch könnten Vorurteile gegenüber Teddybären genährt werden, obwohl die überwiegende Mehrzahl der Teddys sich völlig gesetzeskonform und angepasst verhält. Ich meine, es hätte sich ebensogut um eine Barbie oder einen Power-Ranger handeln können statt um einen Teddy. Hier ist die Verantwortung der Journalisten gefragt, mehr Sprachsensibilität an den Tag zu legen!
    9 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 10:16
    Highlight Eine Frechheit. Jetzt werden schon Teddys für den Kurierdienst missbraucht. Mal von der Bedrohung des Arbeitsplatzes "Drogenkurier" mal abgesehen. Tsts...

    *Dieses Kommentar kann Spuren von Sarkasmus enthalten. Bei Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich NICHT an mich.
    3 5 Melden

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