Schweiz
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Strafverfahren eröffnet: S3-Gründer soll Attacke auf sich selber inszeniert haben

24.01.17, 16:20 24.01.17, 16:37

Gegen den 40-jährigen Gründer der Firma Swiss Space Systems (S3), Pascal Jaussi, hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Fribourg ein Strafverfahren unter anderem wegen Irreführung der Behörden und Brandstiftung eröffnet, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Er steht im Verdacht, einen Brandanschlag gegen ihn Ende August 2016 inszeniert zu haben

Am Nachmittag des 26. August sollen zwei Unbekannte in Jaussis Wagen eingedrungen sein und ihn gezwungen haben, in ein Waldstück bei Aumont (FR) zu fahren.

Dort sei er von den beiden Angreifern heftig verprügelt, mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet worden. Während die beiden Unbekannten türmen, schafft es der Unternehmer, mit schweren Verletzungen und Verbrennungen aus dem Auto zu klettern und den Notruf zu alarmieren. Die Rettungskräfte fanden den 40-Jährigen in kritischem Zustand. Im Laufe der Ermittlungen gab Jaussi diese Version bei drei Befragungen der Polizei an.

Nach dem die Polizei 40 Zeugen befragt, Spuren ausgewertet hat und sein Handy untersucht hat, kommt die Staatsanwaltschaft zu der Annahme, dass der Gründer der Firma Swiss Space Systems die Attacke auf ihn selber inszeniert hat. Noch gilt die Unschuldsvermutung. (whr)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 19:16
    Highlight Es ist einfacher, ein Strafermittlungsverfahren gegen den Weltraum-Pionier durchzuführen, als nach einem eventuellen Täter zu suchen. Schliesslich wollen alle um fünf Uhr Feierabend haben und ruhige Wochenenden verbringen.
    Immer öfter, so scheint es mir, sind an den entscheidenden Stellen Leute am Ruder, die von nichts Ahnung haben.
    0 6 Melden
    • SemperFi 25.01.2017 20:28
      Highlight Der letzte Satz trifft wohl eher auf gewisse Kommentatorinnen zu.
      6 1 Melden
  • Karl Müller 24.01.2017 19:06
    Highlight So. Endlich.

    Ich habs damals fast nicht glauben können, wie unkritisch die Medien seine Story übernommen und teilweise mit hanebüchenen Spekulationen über "mörderische Konkurrenz" und "Geheimagenten" noch weiter befeuert hat.

    Dabei hätte man doch einfach erstmal die Staatsanwaltschaft fertig ermitteln lassen können, bis sie zu diesem - wenig überraschenden - Ergebnis gekommen ist.
    11 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 18:51
    Highlight wenn ers war: schade ims unternehmen...da war def. potential.
    wenn ers nicht war, wäre das extrem hart für ihn.
    3 1 Melden
    • Ragnarok 25.01.2017 08:52
      Highlight Die Firma ging doch konkurs oder?
      4 0 Melden

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