Schweiz

Cassis übernimmt wichtige Mitarbeiter von Burkhalter

03.11.17, 10:13 03.11.17, 10:26

Nach seinem Amtsantritt am Mittwoch hat Bundesrat Ignazio Cassis erste Personalentscheide gefällt. Kommunikationschef Jean-Marc Crevoisier, der bereits für Vorgänger Didier Burkhalter gearbeitet hat, bleibt vorerst im Amt.

Crevoisier selber bestätigte am Freitag eine entsprechende Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung». Cassis übernimmt auch Burkhalters persönlichen Mitarbeiter Jon Fanzun. Der zweite persönliche Mitarbeiter, Damien Cottier, wird hingegen ersetzt. Seinen Posten übernimmt Charles Jean-Richard, bisher Fraktionssekretär der FDP.

Offen ist, wer Generalsekretär im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wird. In der Regel besetzen Bundesrätinnen und Bundesräte die wichtigste Stabsstelle neu, wenn sie ein Departement übernehmen. Der Entscheid dürfte in den nächsten Wochen fallen. (sda)

Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

59s

Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

Video: srf

Bundesratswahlen 2017 

Ein Tessiner und «Papierli-Schweizer»: Warum Ignazio Cassis die richtige Wahl ist

Cassis gewählt, das Tessin jubelt ++ So kommentiert die Presse

Moret und Maudet sind nicht allein – erinnerst du dich an diese Fast-Bundesräte?

Wenn Bundesratswahlen sind, Köppel aber nur an seine Deadline denken kann

«Noch ist alles offen» – Was haben Bundesratswahlen mit einem Fussballmatch gemeinsam?

Aufgeregt wie früher, sonntags um 8 im Pischi vor dem TV – die besten Tweets zur #brw

Bye-bye Didier! Ein Diplomat des Herzens tritt ab 

Freimaurer, Rosenkrieg, Sofamuster – die 9 absurdesten Schlagzeilen zur Bundesratswahl 

«Es gibt Widerstand gegen die Kandidatur von Cassis» – Das war die Nacht der langen Messer

Die Bundesrats-Kandidaten im Check – was für und gegen sie spricht

Angriff auf die Zauberformel! 13 Vorschläge, wie der Bundesrat eigentlich aussehen müsste

Seilbahnabo, Theaterloge, Weinkeller – diese kuriosen Privilegien geniesst ein Bundesrat 

Wer wird Bundesrat? Elefantenrunde debattiert in der «Arena» – und designiert Verlierer

Tschudi, Dreifuss, Blocher – das waren die spektakulärsten Bundesratswahlen

«Herr Cassis, heissen Sie Italiener-Witze gut?» – die Kandidaten im Fake-Hearing 

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bundesrat stoppt das Kochen lebender Hummer

Wer frischen Hummer, Langusten oder Bärenkrebs essen will, wird künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Gegen den Widerstand von Gastronomen hat der Bundesrat beschlossen, dass lebende Panzerkrebse vor dem Töten betäubt werden müssen.

Heute werden die Tiere in der Regel lebend ins kochende Wasser geworfen. Mit diesem heftig umstrittenen, aber weit verbreiteten Umgang mit Panzerkrebsen ist nun Schluss. In Zukunft müssen die Tiere betäubt werden, zum Beispiel mit Elektroschocks. Restaurants, …

Artikel lesen