Schweiz

Bundesrat will beim Personal 165 Millionen Franken sparen

08.05.15, 13:10 08.05.15, 16:17

Die Bundesverwaltung muss sparen. Der Bundesrat will die Ausgaben drosseln und gegenüber dem Finanzplan insgesamt 330 Millionen Franken einsparen, davon mindestens 165 Millionen beim Personal.

Die Kosten für das Personal der Bundesverwaltung seien in den letzten Jahren stark gestiegen, schreibt das Finanzdepartement (EFD) in einer Mitteilung vom Freitag. Der Bundesrat habe bereits verschiedene Massnahmen eingeleitet, um das Wachstum zu bremsen. Nun plane er zusätzliche Einsparungen.

Im Februar hatte der Bundesrat beschlossen, den Personalaufwand gegenüber dem Finanzplan 2016-2018 um 106 Millionen Franken zu senken. Damit würden die Ausgaben auf dem Niveau des Voranschlags 2015 stabilisiert. Weiter hatte der Bundesrat die Departemente beauftragt, beim Beratungsaufwand Kürzungen in der Höhe von rund 52 Millionen vorzunehmen. Kürzungen von insgesamt 158 Millionen Franken waren also bereits angekündigt.

Nun will der Bundesrat darüber hinausgehen und den Verwaltungsaufwand um insgesamt 330 Millionen Franken reduzieren. Davon soll mindestens die Hälfte - also 165 Millionen Franken - im Personalbereich umgesetzt werden, 59 Millionen mehr als bisher geplant. Neben «stellenseitigen» Massnahmen würden auch «lohnseitige» ergriffen, schreibt das EFD. (whr/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 08.05.2015 16:50
    Highlight Recht so - besonders wenn man sich vor Augen führt, dass sich der Personalbestand des Bundes im letzten Jahrzehnt verdoppelt hat!
    2 1 Melden
  • flubi 08.05.2015 16:06
    Highlight Wenn sie wirklich sparen wollen müssen sie nicht für jedes Problemchen eine Arbeits oder Projektgruppe eröffnen. Dies wird nur gemacht, dass es auf viele Schultern verteilt ist und wenn es in die Hose geht ist niemand schuld den Bundesbeamte haben kein Rückgrad!
    3 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 08.05.2015 13:30
    Highlight Recht so, in der Privatwirtschaft sinken die Löhne real langsam aber sicher. Auch in der Stadt Zürich wurden die Löhne gesenkt (über Reduktionen der Pensionskassenbeiträge). Vielleicht stellen wir jetzt langsam fest was die Folgen der unkontrollierten Einwanderung sind.
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