Schweiz
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HANDOUT - Das offizielle Bundesratsfoto 2011 mit den Bundesraetinnen und Bundesraeten Johannes Schneider-Ammann, Didier Burkhalter, Doris Leuthard, Bundespraesidentin Micheline Calmy-Rey, Eveline Widmer-Schlumpf, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga und Bundeskanzlerin Corina Casanova, von links, Bild vom Dezember 2010. (BUNDESKANZLEI/Monika Flueckiger) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Der Bundesrat im Jahr 2011: Im Gegensatz zu heute war hier die geforderte Quote erfüllt. Bild: BUNDESKANZLEI

Jetzt beginnt der Kampf um die Frauenquote im Bundesrat: 7 Dinge, die du wissen musst

Mindestens 3 Frauen und 3 Männer sollen immer im Bundesrat vertreten sein, fordert ein Vorstoss, über den am Donnerstag erstmals im Bundeshaus diskutiert wird. Die wichtigsten Fragen und Antworten.



Was will die parlamentarische Initiative?

Wenn das Parlament den Bundesrat wählt, muss es berücksichtigen, dass die Landesgegenden und Sprachregionen angemessen vertreten sind. 

Der Vorstoss der Nationalrätin Maya Graf (Grüne) baut darauf auf. Sie fordert, dass neben der Landesgegenden und Sprachregionen in Zukunft auch das Geschlecht bei der Zusammenstellung des Bundesrats berücksichtigt werden muss.

Das Ziel: Zu jedem Zeitpunkt sollen immer mindestens drei Frauen und drei Männer im Bundesrat vertreten sein.

Welche Hürde muss die Initiative als nächstes nehmen?

Am Donnerstag wird erstmals im Bundeshaus über den Vorstoss diskutiert. Und zwar in der staatspolitischen Kommission des Nationalrats, die dabei darüber abstimmen wird, ob sie dem Nationalrat zur Annahme oder Ablehnung der Initiative raten will.

Wer unterstützt den Vorstoss?

Ein wichtiger Player ist die Frauenorganisation Alliance F, welche die Aktion «Bundesrätinnen geht in die Offensive» lanciert hat. Im Zuge dieser Aktion verkauft sie am Donnerstagmorgen auf dem Bundesplatz in Bern spezielle Fussballtrikots. Das Clublogo zeigt eine Frau, die die Faust in die Höhe streckt. Die Botschaft: Gemischte Teams funktionieren besser.

Mit diesem Video wirbt Alliance F für ihren Vorstoss

Viele Nationalrätinnen haben sich bereits öffentlich zum Vorstoss bekannt – über die Parteigrenzen hinweg. Beispiele: Min Li Marti (SP), Kathrin Bertschy (GLP), Rosmarie Quadranti (BDP), Barbara Schmid-Federer (CVP), Doris Fiala (FDP). Auf der Liste der Unterstützer findet sich ein einziger Mann: BDP-Präsident Martin Landolt.

Was spricht gegen die Frauenquote?

Die Gegner der parlamentarischen Initiative betonen, dass sie nichts gegen eine angemessene Frauenvertretung im Bundesrat hätten. Doch es sei nicht nötig, dies in die Verfassung zu schreiben.

Matthias Jauslin, FDP-Nationalrat und Mitglied der staatspolitischen Kommission, sagte gegenüber der «Luzerner Zeitung»: «Was ist mit der angemessenen Vertretung von Jung und Alt, von Stadt und Land, von Akademikern und Nichtakademikern? Die Liste ist endlos.»

Frauen im Bundeshaus über Vorurteile und Klischees:

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Video: Angelina Graf

Sind Frauen bei der Bundesratswahl wirklich benachteiligt?

Dass dem so ist, belegt die Statistik. Bisher hat die Vereinigte Bundesversammlung 117 Bundesräte gewählt, darunter waren 110 Männer und nur 7 Frauen. Klar kann man jetzt argumentieren, dass die Frauen bis 1971 gar kein Stimmrecht hatten und somit damals auch keine Frau in den Bundesrat gewählt wurde. Doch auch wenn man nur die letzten 47 Jahre betrachtet, zeigt sich das Ungleichgewicht. Seit der Einführung des Frauenstimmrechts wählte die Bundesversammlung 35 Bundesräte, darunter 7 Frauen. 

Gab es bereits eine Zeit, in der die Quote erfüllt gewesen wäre?

2007 waren mit Doris Leuthard, Micheline Calmy-Rey und Eveline Widmer-Schlumpf erstmals drei Frauen zur selben Zeit im Bundesrat vertreten. 2010 gab es die noch bedeutendere Premiere: Mit der Wahl von Simonetta Sommaruga waren die Frauen erstmals in der Landesregierung in der Mehrheit.

Historischer Moment: Die Frauen sind in der Überzahl

Die neuformierte Landesregierung posiert in Frauenmehrheit zum Gruppenbild, von links, Bundespraesidentin Doris Leuthard, Micheline Calmy-Rey, Eveline Widmer-Schlumpf, Ueli Maurer, Didier Burkhalter, die neugewaehlten Simonetta Sommaruga und Johann Schneider-Ammann, sowie Bundeskanzlerin Corina Casanova, nach den Ersatzwahlen in den Bundesrat durch die Vereinigte Bundesversammlung, am Mittwoch, 22. September 2010 im Parlamentsgebaeude in Bern. (KEYSTONE/POOL/Peter Schneider)

From left: Swiss Federal President Doris Leuthard poses with Swiss Federal Councillors Micheline Calmy-Rey, Eveline Widmer-Schlumpf, Ueli Maurer, Didier Burkhalter, newly elected Simonetta Sommaruga, newly elected Johann Schneider-Ammann and Federal Chancellor Corina Casanova after the election process of the new Ministers during the autumn Parliament Session in Bern, Switzerland, September 22, 2010. (KEYSTONE/POOL/Peter Schneider)

Bild: POOL KEYSTONE

Seit den Rücktritten von Widmer-Schlumpf und Calmy-Rey gibt es wieder nur zwei weibliche Bundesräte. Tritt nun wie erwartet Leuthard bis 2019 zurück, könnte allenfalls wieder nur eine Frau in der Exekutive vertreten sein.

Was sind die Gründe für die tiefe Frauenquote im Bundesrat?

Politologe Nenad Stojanovic sieht dafür vor allem drei Gründe, wie er in einem Interview mit watson sagte:

  1. Es sind allgemein weniger Frauen als Männer in der Politik aktiv. Dies liegt auch an der teils mangelnden Förderung durch die Parteien.
  2. Noch immer haben einzelne Politiker das alte Vorurteil im Kopf: Männer können es besser als Frauen. Das sei völlig absurd, so Stojanovic, «aber prägt wohl noch immer einzelne Parlamentarier».
  3. Politiker fordern immer wieder mehr Frauen in der Exekutive, wählen aber letztendlich einfach jenen Kandidaten, der ihnen politisch näher steht.

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 18:40
    Highlight Highlight Bald meldet sich bei meinem Arbeitgeber das Amt weil ich keine männerverachtende, betrügerische, mehrfach verfassungswidrige* Wehrpflichtersatzsteuer mehr bezahle.
    Hätte ich nicht das minderwertige Geschlecht welchem Menschenrechte offensichtlich nicht zugestanden werden, gäbe es diese Strafsteuer für mich nicht.
    Solche Beiträge über Pseudo-Diskriminierung zu lesen angesichts der täglichen Diskriminierung durch den Staat die ich aufgrund meines Geschlechts erfahre, ist paralysierend.

    *doppelte Besteuerung ist Verboten, Diskriminierung nach Geschlecht ebenso
  • einmalquer 11.01.2018 18:11
    Highlight Highlight Gemäss Verfassung haben wir gewissermassen eine Kantonsquote

    Dann haben wir eine Landesteilquote (Tessin/Westschweiz), dann haben wir eine Parteienquote,

    und dann kommen welche daher, die wegen einer Frauenquote herum schreien...

    und dann wollen einige einfach den/die BesteN wählen, obwohl es diese Person gar nicht gibt

    wer die beste Politik macht ist reine Ansichtssache, sonst gäbe es nicht verschiedene Parteien
  • Makatitom 11.01.2018 14:50
    Highlight Highlight Ich bin ja auch nicht wirklich für irgendwelche Quoten, die Person, die am besten geeignet ist, soll es machen.
    Aaaaber, die Argumentation der Gegner ist ja wieder sowas von lächerlich. Frauenquote wäre in der Verfassung wohl einiges wichtiger als Kleidervorschriften
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:03
      Highlight Highlight @Makatikom
      Es es geht auch weder noch.
      Weder Frauenquote noch Kleidervorschriften.
  • RozaxD 11.01.2018 14:47
    Highlight Highlight Man muss diese Zahlen anders ausrechnen. Man müsste vergleichen, wie viele Frauen gewählt werden im Vergleich zu wie viele sich überhaupt aufstellen!
    Angenommen, 20% der Kandidaten sind Frauen, ist ja auch klar, dass nur 20% gewählt werden können.
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:09
      Highlight Highlight @RozaxD
      Kommt darauf an, Wenn die 20 % der Kanditaten ausreichte, um alle Sitze im Rat zu besetzen. Dann wäre es möglich, dass alle Sitze an Kanditaten der 20 % gehen.
      Aus Feministischer Sicht zählt die Verteilung unter den Kanditaten natürlich überhaupt nicht. Denn für Feministen zählt nur die Macht, das heisst die Verteilung der Ratssitze. Aus feministischer Sicht wäre eine 100 % weibliche Besetzung das einzig Richtige.
      Wer Frauenquoten verlangt, der betreibt eine chauvinistische Politik. Es ist genauso chauvinistisch, wie in Bussen rassengetrennte Abteile einzurichten.
  • TheMan 11.01.2018 14:23
    Highlight Highlight Eine Frauenquoe wäre eh Diskriminierend. Den jede Frau, weiss wen Sie gewählt wird, wurde Sie nur gewählt wegen der Quote. Und nicht wegen Ihrer Fähigkeiten. Was somit Diskriminierend ist gegenüber Frauen.
    • Nala7 11.01.2018 16:54
      Highlight Highlight Ihre Ansicht scheint sehr diskriminierend. Sie nehmen an, dass die Geschlechterquote zu einer Frauenquote wird weil sie denken, dass es immer die Frauen sein werden, die in Unterzahl sind. Undiskriminierend gesehen könnte genauso jeder Mann "nur" wegen der Quote gewählt werden. Denn es sind lange nicht alle grossen Schweizer Politiker kompetent.
    • Nala7 11.01.2018 17:43
      Highlight Highlight Lieber The Man
      Ihr Benutzername scheint sich mit ihrem Blickwinkel zu decken. Es handelt sich bei dem Vorschlag um eine Geschlechterquote nicht um eine Frauenquote. Also könnten auch nicht weibliche PolitikerInnen der Quote wegen gewählt werden. Ihre Interpretation jedoch impliziert, dass Frauen niemals wegen Kompetenz gewählt würden und deshalb einer Quote bedürfen während Männer kompetenter seien und deshalb keine Quote bräuchten. Mir scheint, dass sie da falsch liegen.
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:10
      Highlight Highlight @Nala7
      Eine Geschlechterquote ist nichts anderes als eine Frauenquote.
  • Emanzipator 11.01.2018 14:06
    Highlight Highlight Also kann eine rückständische Landwirtin mit traditionellen Frauenbildern von oberhalb von Zollikon eine emanzipierte Kommunikationswissenschaftlerin aus Effretikon im Bundesrat vertreten, weil sie eine Frau und von Zürich ist??

    Und der schwule Medienschaffende aus Chur muss dann allenfalls zurückstehen, weil er ein Mann und aus Chur ist??? Da wird sich die Dame aus Effretikon aber freuen!

    Und wie priorisiert man, wenn Region und Geschlecht auch ein Kriterium wird?

    Wenn man Menschen als Vertreter einer Gruppe sieht und nicht als individuen, ist der erste Schritt zum Rassismus getan.
  • PatsNation 11.01.2018 14:00
    Highlight Highlight Waaaaas wenn alle eine Geschlechterquote fordern warum sind denn noch keine Transmenschen im BR??

    *Ironie aus*
  • einmalquer 11.01.2018 13:33
    Highlight Highlight Soviel Frauen-Bashing?

    zu hoffen bleibt, dass Ihr (falls Ihr mit einer Frau als Partnerin habt) Eure Frauen besser behandelt und besser einschätzt und besser beurteilt als Ihr das mit Politikerinnen tut.

    Ich wünsche mir, nicht davon ausgehen zu müssen, das Ihr mit Euren Partnerinnen so umgeht, wie Ihr es in den Kommentaren schreibt....
  • 2fel 11.01.2018 13:26
    Highlight Highlight Jede fähige Frau schämt sich doch in Grund und Boden wenn sie dann als Quotenweibchen dasteht.
    • Nala7 11.01.2018 16:56
      Highlight Highlight Erstens ist ihre Verniedlichung von Frauen als Weibchen sehr unangebracht. Und es handelt sich um eime Geschlechterquote nicht um eine Frauenquote. Also würden Männer ebenso wegen der Quote gewählt werden können.
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:11
      Highlight Highlight Nicht, wenn sie eine Feministin ist.
    • Nala7 12.01.2018 09:13
      Highlight Highlight Was hat denn das damit zu tun, ob man Feministin ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bracher tinu 11.01.2018 12:51
    Highlight Highlight Schon interessant!
    2007-2015: min. 3 Frauen im BR!
    Und welche Politik wurde damals gemacht? Genau: Hier nachgeben, dort umfallen, bei dem den Bückling machen,... Zufall?
    • Nala7 11.01.2018 16:57
      Highlight Highlight Haben Sie mal über die schlechten Männlichen BR nachgedacht? *
  • D(r)ummer 11.01.2018 11:23
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Gut gemacht^^
  • Steven86 11.01.2018 11:16
    Highlight Highlight Klar sind zu Zeit die Frauen in Minderheiten im Bundesrat, aber Quoten hilft niemanden und wird nur ein grösseres Gejammer hervorrufen. Die Frauen waren ja auch schon in überzahl und das wird sicherlich wiedermal vorkommen.
  • Atlantar 11.01.2018 10:54
    Highlight Highlight Die Quote baut ebenfalls auf dem wirren Gedanken auf, dass Frauen nur angemessen durch Frauen repräsentiert werden können. Ein Bundesrat hat die Aufgabe Politik für das ganze Volk zu machen und sicher nicht nur für Menschen mit gleicher Demographie. Das ist auch gut so und so ist es nicht wenig erstaunlich, dass man sich schlussendlich dann doch (auch bei Links) für den Kandidaten entscheidet, von dem man glaubt, er würde die beste Politik betreiben. Ob der Tessiner oder Frau ist, sollte meiner Meinung nach keine Rolle spielen. 2/2
  • Atlantar 11.01.2018 10:44
    Highlight Highlight Mit der Frauenquote im BR habe ich folgende Probleme:

    Sie strebt ein 50/50 Verhältnis an und das obwohl der BR in 95% aller Fälle aus dem Parlament heraus gewählt wird und eben genau dieses nicht annähernd aus 50% Frauen besteht. Das heisst, obwohl es Frauen seit Jahrzehnten möglich ist in die Politik zu gehen, sie die gleichen Bedingungen erfüllen müssen wie Männer und sogar einzelne Parteien sie gezielt förden, ist die Auswahl an Frauen deutlich geringer. Ein 50/50 Verhältnis wäre somit eine ganz klare Bevorteilung der Frauen aufgrund ihres Geschlechts. 1/2
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:14
      Highlight Highlight Naja, für eine Feministin ist es keine Geschlechterdiskriminierung, wenn sie zu ihren Gunsten ausfällt (Wehrpflicht, Rentenalter, Witwenrente, Rechtssprechung bei Scheidungen, etc.).
  • DoMeBE19 11.01.2018 10:13
    Highlight Highlight Ich finde es sehr sexistisch dass man eine gewisse Quote forciert. Das einzig korrekte für die Wahl in den Bundesrat ist eine Entscheidung aufgrund von Kompetenz, Sympathie und Intelligenz.
    Dabei sollte das Geschlecht keine Rolle spielen. #fuckforcedquotes
  • Gubbe 11.01.2018 10:07
    Highlight Highlight Frauen können bis jetzt früher in Rente, bei Scheidungen ist die Frau die "Gewinnerin", ins Militär müssen Frauen nicht und Frauen sollten bei gleicher Arbeit und Ausbildung den gleichen Lohn erhalten. Einverstanden, bei Letzterem klemmt noch was. Jetzt eine Frauenquote im BR. Da frage ich mich, wo werden Quoten den sonst noch verlangt? Sollten sich Männer besser organisieren, wie militante Feministinnen und gegen Frauen kämpfen, wie sie das tun? Ich bin für eine natürliche "Auslese" und lehne Quoten, wo auch immer, ab.
    • Fumia Canenero 11.01.2018 12:27
      Highlight Highlight Militante Feministinnen gab es in den 70er-Jahren, heute nicht mehr. Frauen kämpfen in der Regel für und nicht gegen etwas, v.a. nicht gegen Männer. Wenn Männer sich organisieren wollen, um für ein niedrigeres Rentenalter zu kämpfen, oder um Lohngleichheit für alle, damit sie nicht mehr den grösseren Haushaltsbeitrag stemmen müssen, oder sogar der Frau die Berufstätigkeit überlassen können, damit sie sich mit Kindern und Haushalt vergnügen können, ist das doch wunderbar.
    • Nala7 11.01.2018 17:00
      Highlight Highlight Ich denke sie haben Angst bei der schrittweise Ablösung des Patriarchats zu verlieren. Denn sie vermischen unreflektiert Dinge.
  • Ugliman44 11.01.2018 09:59
    Highlight Highlight Wir hatten schon 4 Frauen im Bundesrat. Ich erinnere mich an die Streitereien unter den weiblichen Mitgliedern. War unsere Regierung unter der Frauenmehrheit besser? Es braucht Persönlichkeiten die gemäss ihrer Eignung gewählt werden. Egal ob Frau,Mann,Deutschschweizer,Welscher, Jung, Älter.
    • Tikvaw 11.01.2018 11:44
      Highlight Highlight Was waren das für Streitereien?
    • mogad 11.01.2018 12:34
      Highlight Highlight Ich erinnere mich eigentlich nur an die Chiflereien zwischen Couchepin, Blocher und den Andern, weil diese Herren den Ruf hatten, sich in fremde Dossiers einzumischen.
    • Nala7 11.01.2018 17:02
      Highlight Highlight Bitte nennen sie doch einen konkreten solchen Zwischenfall? Oder ist dies einfach eine faktenlosen Unterstellung in der sie Frauen implizit des "Zickenkrieges" beschuldigen?
  • greeZH 11.01.2018 09:56
    Highlight Highlight "Sind die Frauen bei den Bundesratswahlen wirklich benachteiligt? - Dass dem so ist, belegt die Statistik."

    Nein das tut sie nicht. Das einzige was sie belegt, ist die Tatsache dass bisher weniger Frauen in den Bundesrat gewählt wurden.
    • mogad 11.01.2018 10:21
      Highlight Highlight Vielleicht hilft das weiter: jedes Mal, wenn ein Mann UND eine Frau für den BR kandiediert haben, wurde der Mann gewählt, mit Ausnahme der Calmy-Rey-Wahl.
  • Gar Manarnar 11.01.2018 09:42
    Highlight Highlight Jaja hier schreien alle rum, aber mittlerweile haben wir faktisch eine Regionen-Quote. Zuerst Cassis und kurz danach schrien schon die Ostschweizer Politiker, der nächste BR müsse unbedingt von der Ostschweiz kommen. Wenn man die Regionen der Schweiz vertreten haben will, wieso nicht gleich auch die Hälfte der Bevölkerung, also Frauen? Ist doch sowieso keine Wahl im eigentlichen Sinne mehr, von dem her verstehe ich die Aufregung nicht.
  • mogad 11.01.2018 09:38
    Highlight Highlight Quote hin oder her. Jetzt hab ich mich grad entschieden, bei der nächsten NR-Wahl 2019 von Hand eine reine Frauenliste zusammenzustellen.
  • mogad 11.01.2018 09:37
    Highlight Highlight Zu 7.2. In den Köpfen ist immer noch: Männer können es besser als Frauen. Stimmt nicht, aber Frauen sind bei öffentlichen Auftritten oft weniger selbstbewusst als Männer, weniger eloquent, weniger stringent. Das ist mir bei der letzten Club-Sendung wieder aufgefallen. Das ist kein Vorwurf an die Männer, im Gegenteil. Frauen, die in die Oeffentlichkeit wollen, sollten von den Männer lernen, was den Auftritt betrifft und das Networking.
    • Nala7 11.01.2018 17:04
      Highlight Highlight Denke ich nicht. Es ist doch ein schlechtes Zeichen wenn Frau nur erfolgreich werden kann, wenn sie "männlich" wird? Zeigt dies nicht, dass die Politik und Öffentlichkeit von männlichen Normen definiert sind?
    • mogad 12.01.2018 09:32
      Highlight Highlight @Nala7. Ich schreibe, die Frauen sollten lernen selbstbewusster und sicherer aufzutreten. Ich sage nicht, sie sollen männlich werden. Der Mangel an Selbstbewusstsein, führt ja auch dazu, dass Frauen sich nicht getrauen für Spitzenjobs zu kandidieren, oder das Maximum an Lohn aus den Verhandlungen zu holen.
  • andrew1 11.01.2018 09:35
    Highlight Highlight Naja dann lieber den bundesrat entsprechend den parteistärken ausgestalten um den volkswillen nicht zu verzerren. Was die sp mit 18% wähleranteil und 2/7 bundesräten dort zu suchen haben wissen die götter.
    • Tikvaw 11.01.2018 11:42
      Highlight Highlight Du willst also Regierungskoalitionen und Oppositionsparteien wie in Deutschland? Nein Danke.
    • Tomjumper 11.01.2018 11:56
      Highlight Highlight Unser politisches System ist nicht so einfach wie in anderen Ländern, aber bedeutend stabiler. Deine Frage verstehe ich nicht, da die Sp die Partei mit der zweitgrössten Zustimmung ist. In einem Zweikammersystem ist auch nicht der Wähleranteil alleine entscheidend, da der Ständerat jede Handlung des Nationalrats blockieren könnte und die SVP darin nur schwach vertreten ist.
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:51
      Highlight Highlight @Tomjumper
      Eine faire Verteilung im Bundesrat würde heissen, dass eine Partei pro Sitz im Bundesrat 14,29 % (=1/7) der Wählerstimmen hat. Die SP müsst für ihre 2 Sitze also 28,29 % Wähleranteil haben. Sie hat aber nur 18.8 %. Ein Bundesrat, der bestmöglich proportional nach den Wähleranteilen zusammengesetzt ist, würde bestehen aus: 3x SVP, 2x SP, 1x FDP, 1x CVP. So wäre die Abweichung gegenüber den Proportionen der Wähleranteile minimal (Nationalratswahlen 2015).

      Die zweitbeste, wählanteilproportionale Möglichkeit ist: 2x SVP, 2x SP, 2x FDP, 1x CVP. Genau so ist es zur Zeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 11.01.2018 09:23
    Highlight Highlight die BRs Leuthard und Schneider-Ammann werden voraussichtlich sp. 2019 zurücktreten. Sowohl die CVP als auch die FDP haben mehrere sehr kompetente Frau in ihren Reihen. Was würde passieren, wenn beide Parteien je ein 3er-Kandidaten-Ticket aufstellen würden; je 2 Männer und 1 Frau? In der Vergangenheit (mit Ausnahme der Calmy-Rey-Wahl), wurde dann stets einem Mann der Vorzug gegeben.
    • grumpy_af 11.01.2018 11:14
      Highlight Highlight Und?
  • smarties 11.01.2018 09:21
    Highlight Highlight Für die, die den Horizont erweitern möchten: ein Plädoyer für die Quote
    https://e-politik.de/artikel/2011/pladoyer-fur-eine-geschlechterquote/
    • Haiderfroh 11.01.2018 23:52
      Highlight Highlight Quoten sind diskriminierend.
  • Mia_san_mia 11.01.2018 09:20
    Highlight Highlight Das glaubt man doch nicht. Dort müssen fähige Leute hin, da kann man nicht auf solche Sachen schauen. Es ist schon schwierig gute Männer zu finden, da muss man das ganze nicht noch komplizierter machen.
    • Nala7 11.01.2018 17:06
      Highlight Highlight Wollen sie dami implizieren, dass es einfacher ist kompetente Männer zu finden als kompetente Frauen? Deuten sie damit an, dass Frauen schlechter politisieren?
      Das wirkt sehr diskriminierend.
    • Mia_san_mia 11.01.2018 18:24
      Highlight Highlight Ja klar sind Frauen.für solche Jobs schlechter. Das ist halt so.
    • Haiderfroh 12.01.2018 08:04
      Highlight Highlight Weder impliziert das, das Frauen schlechter sind in solchen Jobs, noch ist das so.

      Es ist darum schwierig 'gute' Männer zu finden und noch schwieriger 'gute' Frauen zur finden, weil die Bereitschaft ein Amt zu übernehmen generell klein ist und bei Frauen noch viel kleiner als bei Männern. In der Politik zeigt sich dies in den Parteitgliedschaften.

      Ich glaube, das hat damit zu tun, dass für die Meisten sich ein Amt nicht rentiert, weder emotional, noch monetär (kleiner Stundenlohn, weil extrem viele Stunden und ständige Verfügbarkeit), oder weil es zu viel Arbeit macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erasmus von Ottendamm 11.01.2018 09:08
    Highlight Highlight Unter Punkt fünf gebt ihr eine Statistik an. Interessant wäre zu wissen, jeweils in %, wieviel National-, Ständerätinnen oder Frauen in den Kantonsregierungen es gab. Oder wieviele Kandidatinnen es für den BR gab. So erkenne zumindest ich keine Benachtiligung der Frauen. Es ist leider so, dass Frauen in der Politik untervertreten sind. Aber will man wirklich jemand in ein Amt wählen, welcher die schlechteren Qualifikationen hat?
    • mogad 11.01.2018 10:27
      Highlight Highlight Auf keinen Fall! Aber jede BR-Partei hat mind. zwei Frauen in ihren Reihen, die bereits hohe Aemter bekleiden und national und international vernetzt sind. Wenn die gegen einen Mann die BR-Wahl verlören, würden sie diesen Frauen dann ein "Ihr ward galt nicht gut genug" nachwerfen?"
  • Haiderfroh 11.01.2018 09:06
    Highlight Highlight Frauenquoten sind sexistisch.
    • Herr Ole 11.01.2018 11:30
      Highlight Highlight Wenn Sie den Artikel lesen, sehen Sie, dass es sich nicht um eine Frauenquote, sondern um eine Geschlechterquote handelt.
    • Haiderfroh 11.01.2018 22:58
      Highlight Highlight @Herr Ole
      Da gibt es keinen Unterschied. Geschlechterquoten sind genau so sexistisch.
  • Max Dick 11.01.2018 08:54
    Highlight Highlight Kommt eh nicht durch, Vernunft obsiegt gegenüber solchen Schnapsideen. Im übrigen ist die Behauptung, dass Frauen bei BR-Wahlen benachteiligt werden, schwachsinn.
  • Duscholux 11.01.2018 08:50
    Highlight Highlight Quoten haben mal so gar nichts mehr mit Demokratie zu tun...
  • grind 11.01.2018 08:45
    Highlight Highlight die gründe, weshalb idR weniger frauen im bundesrat sitzen, sind ja bekannt, und werden unter 7. aufgeführt. aber anstatt dort anzusetzen, lieber mit starren gesetzen irgendwas zurechtbiegen. macht natürlich absolut sinn...
  • w'ever 11.01.2018 08:37
    Highlight Highlight und um politisch korrekt zu sein, braucht es noch je eine person für jede glaubensrichtung, jeder hautfarbe und sexueller orientierung
  • fandustic 11.01.2018 08:37
    Highlight Highlight Schon nur wer diesen Vorstoss eingereicht hat, hat nicht begriffen um was es eigentlich gehen sollte und ist entsprechend fehl an seinem Platz. Grundsätzlich müsste die Leistung und das Können im Vordergrund stehen und nicht das Geschlecht. Oder möchte wirklich jemand im Bundesrat sein, mit dem Wissen gewählt worden zu sein, einfach weil man eine Frau ist?
  • Juristin 11.01.2018 08:35
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich auch dafür, dass das jeweilige Amt von der qualifiziertesten Person zu besetzen ist.
    Doch dies ist ohnehin ein Wunschdenken, welches nicht der Realität entspricht und wohl auch bis auf weiteres nicht entsprechen wird.

    Ich weiss nicht, ob die Redaktion die "Beispiele" der Unterstützer/innen absichtlich so gewählt hat, aber auffällig ist, dass die SVP nicht vertreten ist. Auch hat deren Partei noch nie eine weibliche Person in den Bundesrat gewählt, bzw. diese nach der Wahl gar ausgeschlossen. Für eine Partei mit dieser stärke finde ich das schon bedenklich (siehe Nr. 7).
  • MaskedGaijin 11.01.2018 08:35
    Highlight Highlight Zitat: "Politiker fordern immer wieder mehr Frauen in der Exekutive, wählen aber letztendlich einfach jenen Kandidaten, der ihnen politisch näher steht."

    Und was ist daran falsch? Ich hoffe doch das Politiker die Leute wählen die ihnen näherstehen. Ich wähle ja auch nicht nach Geschlecht oder Haarfarbe.
    • mogad 11.01.2018 09:11
      Highlight Highlight Stimmt. Als Linke gebe ich jederzeit einem linken Mann die Stimme, anstatt die rechte Frau zu wählen.
  • JJ17 11.01.2018 08:35
    Highlight Highlight Zum 3. Punkt "Politiker fordern immer wieder mehr Frauen in der Exekutive, wählen aber letztendlich einfach jenen Kandidaten, der ihnen politisch näher steht."
    Natürlich wähle ich die Person die mir politisch näher steht, das ist ja das Ziel der Demokratie dass jeder direkt und/oder indirekt seine eigene Meinung vertreten sieht.
    Ob dies nun ein Mann oder eine Frau für mich macht ist doch völlig egal, ich will einfach die Person die meine Meinung am Besten und Fähigsten vertreten kann.
  • Hugo Wottaupott 11.01.2018 08:28
    Highlight Highlight Warum bist du Bundesrätin? Weil ich eine Frau bin. Molmol!
    • Herr Ole 11.01.2018 11:36
      Highlight Highlight Weil man mich unter 4Millionen Frauen für am fähigsten empfunden hat ;)
    • Nala7 11.01.2018 17:11
      Highlight Highlight Es wird eine Geschlechterquote gefordert keine Frauenquote. Dass heisst auch Männer könnten der Quote wegen gewählt werde. Ihr Kommentar impliziert, dass Männer stehts wegen Kompetenz gewählt würden und die Mehrheit der Frauen schlechter politisieren würden und deshalb auf die Quote angewiesen wären.
      Diese Denkweise scheint sehr patriarchal.
  • Einloz 11.01.2018 08:17
    Highlight Highlight Ich halte eine Quote für einen pragmatischen Ansatz, dessen Vorteile grösser als die Nachteile sind. Ob die richtige Mindestzahl aber 3 ist, ist fraglich, obwohl ich dieses Verhältnis als anstrebungswürdig halte. Das gibt im Einzelfall wenig Spielraum und würde wohl in einigen Fällen zu absurden 'Aussitzaktionen' führen. Kann man diskutieren.
    Stand heute meine ich, dass mind. 2 Frauen oder mind. 2 Männer immer im BR sein sollten.
    • poga 11.01.2018 09:19
      Highlight Highlight Ich würde einer Quote zustimmen, wenn die Frauen als Gruppe sich gleichzeitig immer stärker ins politische Geschehen einwerfen würden. Dies geschieht leider nicht. Es werden so zum Beispiel einfach die Chancen der vorhandenen Chancen der Frauenminderheit gesteigert. Ich wünschte mir einen Feminismus der da ansetzen würde. Dann würde ich einer temporären Quote zustimmen.
  • DocM 11.01.2018 08:17
    Highlight Highlight Fähigkeit vor Geschlecht, Konsequenz: Der gesamte Bundesrat muss ausgewechselt werden
  • Dr. B. Servisser 11.01.2018 08:13
    Highlight Highlight Find' ich gut.

    Aber die Parteien sind gefordert genügend fähige Kandidatinnen UND Kandidaten zu fördern. Häufig ist's ja so, dass der Wunschkandidat der Partei vom Parlament durchgewunken wird.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.01.2018 08:13
    Highlight Highlight Die Linken sollen mal aufhören, ständig nach mehr Frauen in der Regierung zu rufen, es ist offensichtlich, dass man sich damit nur ins eigene Knie schiessen wird. Wenn es nur um das Geschlecht und nicht die politischen Fähigkeiten geht, kann sich bald auch Magdalena B. aufstellen lassen und sich ernsthafte Chancen ausrechnen. Karin Keller Suttee hat man auch nicht gewählt.
    Ich fühle mich durch eine Tiana Moser im Bundesrat viel besser vertreten als durch 1000 Toni Brunners.
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 11.01.2018 08:08
    Highlight Highlight Diese Quote würde zu unsachlichen Taktierereien führen, sobald mehrere Bundesräte sich zugleich oder in kurzem Abstand wählen lassen...
    • Herr Ole 11.01.2018 11:40
      Highlight Highlight Ach, Sie meinen so wie im Moment?
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 11.01.2018 13:08
      Highlight Highlight Ja, ich vermute, dass sich das noch verschärfen würde.
  • Gar Manarnar 11.01.2018 08:08
    Highlight Highlight BR Wahl ist doch eh nur noch unter den Parteien abgekartetes Spiel und keine Wahl mehr. Siehe Cassis.
  • Hoppla! 11.01.2018 08:01
    Highlight Highlight Spannend ist doch, dass eine Wahl demokratisch ist. Ich behaupte einfach mal, dass der Frauenanteil der Wahlberechtigten ~ 50% beträgt. Insofern hätten es die Frauen selbst in der Hand ~ 50% des Parlaments und ~ 50% (bzw. 3/7 oder 4/7) des Bundesrats zu stellen.

    Eine ausgeglichene Vertretung des Schweizer Volks ist gut, sollte aber nicht wichtiger als die Befähigung sein.

    Ob mich als Mann ein Mann oder eine Frau besser vertritt, ist noch eine andere Frage.

    • Hoppla! 11.01.2018 14:32
      Highlight Highlight Und wer wählt den Bundesrat? Der Eismeister zusammen mit Sven Epiney?
  • Redly 11.01.2018 07:53
    Highlight Highlight Wenn im heutigen Rechtsstaat ein Geschlecht benachteiligt ist, dann sind es eindeutig die Männer.
    Wer nach Quoten ruft, ist offensichtlich nicht fähig (das bezieht sich natürlich nicht generell auf Frauen, sondern nur auf diese Rosinenpickerinnen, welche nach der Quote rufen).
    • Nala7 11.01.2018 17:22
      Highlight Highlight Wo bitte denkem sie denn, dass Männer bemachteiligt sind?
    • Redly 11.01.2018 20:58
      Highlight Highlight @Nala: falls Sie das echt nicht selbst merken: Es gibt mehrere klar männerfeindliche Gesetze (zB Pension, Militär), umgekehrtes nichts. Manche Gesetze werden nachweislich männerfeindlich umgesetzt (bei Scheidungen Unterhalt und Kinderobhut), Schulnoten sind so gewichtet dass Mädchen erfolgreicher sind, in div. Verwaltungen und Unternehmen gibt es ‚Gleichstellungsbeauftragte‘ welche aber fast nur Frauen fördern (man beachte zB das Übergewicht von Frauen in ‚Gleichstellungspositionen‘. Etc.
  • rodolofo 11.01.2018 07:45
    Highlight Highlight Nach der Abwahl des "Besten Bundesrats aller Zeiten" kam dank Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) und Doris Leuthard (CVP) zusammen mit den beiden SP-Bundesräten Simonetta Somaruga und Alain Berset im Bundesrat ein Mitte-Links Übergewicht zustande.
    Diese kurze Phase mit 3 Frauen war die mit Abstand beste und kooperativste Phase, die ich je miterlebt habe!
    In dieser Phase wurde auch die bedrohliche Finanzkrise bewältigt!
    Seit dem Abgang von EWS und Didier Burkhalter herrscht wieder Mitte-Rechts und bei mir anhaltende Frustration, wenn es wieder heisst. "Der Bundesrat hat dieses und jenes ..."
  • Merida 11.01.2018 07:34
    Highlight Highlight Ich fände es sinnvoller, wenn einfach beide Geschlechter vertreten sein müssten und das möglichst mit mindestens zwei Personen des Geschlechts in der aktuellen Minderheit. So gibt es mehr Spielraum und es ist neutral formuliert.
  • Alice36 11.01.2018 07:19
    Highlight Highlight Wenn das Geschlecht keine Rolle spielt und nur die qualifiziertesten / fähigsten in den Bundesrat gehören dann wäre es wirklich Zeit damit mal anzufangen.
  • smarties 11.01.2018 07:14
    Highlight Highlight Die Quote im BR hat nichts mit einer Quote im NR gemeinsam. Und auch nicht, dass nur Personen aus der Vereinigten Bundesversammlung gewählt werden können - was nicht stimmt! Letztes Beispiel: Evelin Widmer-Schlumpf
    Bitte hört auf mit Schwarzmalerei!
    Es kommt mir vor, wie wenn ihr behaupten würdet, dass es zu viel Gleichberechtigung gäbe..
  • smarties 11.01.2018 07:06
    Highlight Highlight Eine Quote und gleichzeitig die fähigste Person wählen, schliessen sich nicht aus.
    Oftmals ist es so, dass verschiedene Personen sehr ähnliche Skills haben und dann kickt der Mechanismus ein, dass Menschen sich gerne mit ähnlichen Menschen umgeben. Bsp weisse, alte Männer wählen am liebsten weisse, alte Männer.
    Erst ab einem gewissen Prozentsatz ein Umdenken. Bis dahin bleibts ein Zwang!
    Keine Angst - es werden auch in Zukunft immer (+\-) fähige Menschen im BR sein - aktuell haben wir eine Klavierlehrerin und einen Weinbauern und das Land geht nicht (mehr als sonst) vor die Hunde!
  • Skip Bo 11.01.2018 06:54
    Highlight Highlight 7. 3 erklärt viel. Frau Fuhrer wurde deshalb nicht gewählt.
    Mal sehen ob als Ersatz für JSA Frau Keller eine Chance hat. Ich tippe darauf, dass RGM lieber einen formbaren Mann wählen wird.
    • Lester McAllister 11.01.2018 08:47
      Highlight Highlight Die schnellste Möglichkeit, um 3 Frauen im Bundesrat zu haben wäre JSA mit KKS und Maurer durch Martullo zu ersetzen.
      Aber dagegen werden sich genau die gleichen Leute wehren...
  • derEchteElch 11.01.2018 06:51
    Highlight Highlight Ein Szenario:
    Angenommen, das Parlament besteht aus 100%, 246 Frauen, weil in jedem Kanton das Volk nur Frauen in den National- und Ständerat gewählt haben..

    MÜSSEN dann noch extra eine gewisse Anzahl an Männer nachgewählt werden?

    „Ja Schade liebe stimmberechtigten Zürcher, Frau X, Y und Z haben zwar wesentlich mehr Stimmen erhalten, sie werden aber tritzdem nichg NR, sondern stattdessen Herr A, B und C geschickt. Sie hatten zwar viel weniger Stimmen, aber die Frauenquote fordert mindestens 3 Frauen und mindestens 3 Männer im BR“

    Deshalb: NEIN!
    • JoeyOnewood 11.01.2018 07:22
      Highlight Highlight Das ist theoretischer Quatsch,jt dem du versuchst deinen Anti-Feminismus zu verbergen. Man kann ja gegen Quoten sein, die Schweiz jst allerdings voller Quoten. Auch die Zauberformel ist eine Quote. Ihr kommt nur bei den Frauen mit euren haarstreubenden Anti-Quoten-Argumenten.
    • Merida 11.01.2018 07:30
      Highlight Highlight Utopie...
    • Anam.Cara 11.01.2018 07:37
      Highlight Highlight Man kann auch nicht-Parlamentarier in den BR wählen. Otto Stich war z.B. zum Zeitpunkt seiner Wahl weder im National- noch im Ständerat.

      Ich bin trotzden gegen die Frauenquote, weil es einfach zu viele Kriterien werden. Zudem kann jemand in der Exekutive m.E. die Interessen seiner verschiedenen Gruppen nur noch bedingt einbringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vogt Gessler 11.01.2018 06:48
    Highlight Highlight Vermutlich kapiere ich Politik zu wenig.. aber was hat das Geschlecht damit zu tun? Sagen da nicht immer alle, dass die Fähigkeiten und Führungsqualitäten das Wichtigste seien?? Es ist doch vollkommen egal ob Frau, Mann, und alle 100 weiteren (ich verzichte mal auf eine Aufzählung aus "Angst" jemanden zu vergessen.... xD) Bundesrat o.ä. wird. Hauptsache der Job wird fachgerecht gemacht. Oder liege ich da völlig daneben?
  • El diablo 11.01.2018 06:42
    Highlight Highlight Der/Die fähigste soll Bundesrat werden und nicht nur weil jemand das passende Geschlecht hat.
    • Nala7 11.01.2018 17:24
      Highlight Highlight Denken sie, dass dieses Prinzip bisher funktioniert? Denn es gibt ja die Regeln nach Parteien, Landdesteilen und Sprachen.
  • NiemandVonNirgendwo 11.01.2018 06:35
    Highlight Highlight Eine Regierung benötigt doch keine Quote. Viel wichtiger wäre es doch, dass fähige Politikerinnen und Politiker in der Regierung sitzen. Mich, bin männlich, interessiert es doch nicht, ob es nun 2 oder 6 Frauen im Bundesrat hat. Für solche Ämter zählen nur Fähigkeiten.
  • walsi 11.01.2018 06:24
    Highlight Highlight Nichts aus der Geschichte gelernt? Es gab Zeiten da wurden wichtige Posten auch nach allen möglichen Regeln, aber nicht nach der fachlichen Qualifikation, besetzt. Das führte dann zu unfähigen Königen, Offiziere, Direktoren usw. Ich persönliche kennen einen Fall wo ein Schreiner sein Unternehmen bei Pensionierung verkauft hat und nicht seinem Sohn gab. Weil er den schlicht für unfähig hält ein Unternehmen zu führen. Der Sohn hatte sah das anders, was zum entsprechenden Knatsch führte.
    • hektor7 11.01.2018 07:27
      Highlight Highlight Diese These setzt voraus, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es einmal zum Zeitpunkt einer Bundesratswahl unter allen stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen keine einzige bundesratsfähige Frau haben wird. Ziemlich unwahrscheinlich, nicht?
    • walsi 11.01.2018 09:54
      Highlight Highlight Wenn man unter allen Frauen wählen darf ist dein Kommentar korrekt. Wenn aber noch ander Selektionskriterien dazu kommen wie z.B. Sprachregion könnte es eng werden.
    • mogad 11.01.2018 10:36
      Highlight Highlight Das sieht man ja auch in staatsnahen Betrieben und in der Wirtschaft, wie da die Pfründen verteilt werden an branchenfremde Leute, die von tuten und blasen keine Ahnung haben. Siehe Swissair, Stromindustrie, Post usw..
  • Bongalicius 11.01.2018 06:19
    Highlight Highlight Es sollte die fähigste Person in den Bundesrat und nicht jene, die ein bestimmtes Merkmal erfüllt.
    • miarkei 11.01.2018 06:51
      Highlight Highlight Genau deiner Meinung.
    • Maon 11.01.2018 06:57
      Highlight Highlight Wäre schön wenn das so funktionieren würde, nur glaube ich nicht, dass Männer 5x häufiger für den Bundesrat qualifizierte als Frauen sind. Durch alt Muster und den Gedanken, dass Männer das besser könnten, haben Frauen faktisch eine kleinere Chance als Männer. Sie das in einer Bundesratswahl oder im alltäglichen Leben.
      Deshalb denke ich, dass eine Frauenquote durchaus sinn macht. Wenn die Gesellschaft entdeckt hat, dass Frauen die gleichen Fähigkeiten haben, wie Männer kann man diese Regelung gerne wieder aufheben.
    • JoeyOnewood 11.01.2018 07:14
      Highlight Highlight Das wàre aber sehr unschweizerisch - schon von jeher ging es beim Bundesrat darum die Parteien und dann Landesregionen korrekt zu vertreten. Ich finde es etwas bedenklich, wenn man immer nur bei der Frauenquote aufmumpft, gegen alle anderen Arten von Quoten aber nichts hat. Unser Land isr voller Quoten, akzeptiert es!
    Weitere Antworten anzeigen
  • flying kid 11.01.2018 06:19
    Highlight Highlight Ich warte auf den Tag wo das Parlament und Alliance F sich stark machen für die Anhebung des Rentenalters bei Frauen, für die Dienstpflicht bei Frauen, für die Gleichbehandlung Frau/Mann bei Trennung/Scheidund betreffend Geld und Betreuung Kind, usw usw.

    Nichts gegen echte und wahre Gleichberechtigung. Aber Quoten und Rosinenpicken geht mir ziemlich auf den Sack.
    • cypcyphurra 11.01.2018 07:14
      Highlight Highlight sorry, einbisschen OT aber hab heute einen witz auf reddit gesehen:

      How many divorced men does it take to change a light bulb?



      No one knows. They never get to keep the house.
    • JoeyOnewood 11.01.2018 07:30
      Highlight Highlight Whataboutism hoch 10
    • Sidiabdelassar 11.01.2018 08:08
      Highlight Highlight Und was soll eine Dienstplicht für Frauen bringen? Nur noch mehr junge Menschen, deren Zeit durch sinnloses herumstehen und Steuern verballern vergeudet wird.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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