Schweiz
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Was der Bundesrat verschweigt: Beamter erhält 83'811 Franken zur Pensionierung



Wir schreiben den Montag, 21. November. Der Tag, an dem der hochrangige Bundesfunktionär Gustave Marchand gemäss dem «Tages-Anzeiger» zur Pensionierung den Betrag von 83'811 Franken zugesprochen wird. Der Mann hat jede Menge Ferientage angehäuft und wird nun für diese entsprechend entschädigt. 

Bundesrat Alain Berset, links, spricht mit Gustave Marchand, Direktor des Bundesamtes fuer Bauten und Logistik, rechts, anlaesslich der offiziellen Eroeffnung des Neubaus Landesmuseum Zuerich, aufgenommen am Sonntag, 31. Juli 2016 in Zuerich. Nach drei Jahren und neun Monaten Bauzeit ist die Erweiterung des Landesmuseums abgeschlossen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bundesrat Alain Berset (links) mit Gustave Marchand, Direktor des Bundesamtes für Bauten und Logistik (rechts) vor dem Landesmuseum. Bild: KEYSTONE

Zu diesem Entscheid habe der Bundesrat nichts kommuniziert, schreibt die Zeitung weiter. Auf Nachfrage sagte der Sprecher André Simonazzi, dass er keine Details zu Personalfragen preisgeben werde, die im Bundesrat besprochen werden. 

12 Wochen Ferien gesammelt

Gustave Marchand war 18 Jahre lang Direktor des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL). In dieser Funktion hatte er 900 Mitarbeiter unter sich und gebot über mehr als 2600 zivile Bundes-Immobilien mit total über 31'500 Arbeitsplätzen. 

Bundesrat Ueli Maurer studiert seine Akten im Staenderatssaal, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 5. Dezember 2016, im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Ueli Maurer, Finanzminister und Chef von Marchand kommt auf eine Summe von 83'811 Franken. Bild: KEYSTONE

Am Tag seiner Pensionierung rechnete sein Chef, Finanzminister Ueli Maurer, dem Gesamtbundesrat Folgendes vor: Marchands Ferienguthaben belaufe sich auf 59,5 Tage, was total einem Betrag von 83'811 Franken entspreche.

Solcherlei Ferienberge werden nach den Vorschriften des Eidgenössischen Personalamts eigentlich zu verhindern gesucht. Kein Wunder, fragte laut dem «Tages-Anzeiger» eine überraschte Simonetta Sommaruga nach, ob dieses enorme Ferienpaket denn wirklich erst in den letzten fünf Jahren entstanden sei. Gemäss Obligationenrecht verjähren Ferienansprüche innerhalb dieser Zeit. Maurers Antwort darauf sei leider nicht bekannt, berichtet die Zeitung weiter.

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  • 13%Sicher hat er das, aber 83'811 Stutz? Immer diese Beamten ...
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Warum Marchand so wenig Ferien gemacht und so viel gearbeitet hat, bleibt also vorerst ungeklärt. Der «Tages-Anzeiger» erwähnt allerdings einen Mann im Umfeld des BBL, der vom Pech Merchands sprach: Weil er mehrmals wichtige Mitarbeiter verloren habe, habe er selber viel arbeiten müssen. Und so sei sein Ferienberg entstanden. (rof)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Soli Dar 06.12.2016 19:40
    Highlight Highlight Versehe nicht ganz warum Watson darin ein, ach so grosser Skandal daraus macht. Bei den Spitzenmanager in der Privatwirtschaft passiert dies wohl immer noch 10* häufiger und zwar mit 10* hören Abgangsentschädigungen und Bonis und zwar ohne, dass sich die Medien wirklich echauffieren...
  • Nymeria 06.12.2016 14:11
    Highlight Highlight Bereits die Manager-Gehälter bei mittelmässigen Firmen mit vergleichbaren Personalzahlen und Aufgaben dürften die Gehälter von Bundesamtsdirektoren um ein vielfaches übersteigen.
    Hauptsache einmal mehr ohne die Hintergründe zu kennen gegen die "Beamten" schiessen. Mit den diversen Stabilisierungspaketen und Sparrunden ist die Situation auch beim Bund alles andere als angenehm.

    Die Frage wird übrigens noch in der Fragestunde des NR behandelt: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20165533

  • Charlie Brown 06.12.2016 11:27
    Highlight Highlight Man hätte ihn auch einfach drei Monate länger auf der Payroll lassen können und er hätte in den drei Monaten mit normalem Lohn seine 11.9 Wochen Ferienguthaben abgebaut.

    Wäre gleich teuer gekommen, hätte aber null politische Sprengkraft gehabt. Jeder Büetzer bezieht am Ende der Kündigungsfrist seinen Feriensaldo.
    • boxart 06.12.2016 16:22
      Highlight Highlight Auf die Stunde gerechnet 175.-
      Kann doch nicht normal sein.
    • Charlie Brown 06.12.2016 16:34
      Highlight Highlight @boxart: Trage du mal die Verantwortung für so einen Laden. Wärst du bereit, den geforderten Einsatz zu leisten?
    • sheimers 06.12.2016 22:09
      Highlight Highlight Ja es ist ein hoher Lohn. Aber hier geht es nicht um die Höhe des Lohnes, sondern darum, ob er zuviel geleistete Arbeit bezahlt bekommt. Wenn er Ferien nicht bezogen hat ist das das gleiche wie wenn er während den Ferien zusätzlich gearbeitet hätte. Das ist nicht eine Abgangsentschädigung und auch keine Lohnfortzahlung, sondern schlicht eine Bezahlung für bereits geleistete Überstunden.
  • SemperFi 06.12.2016 11:08
    Highlight Highlight Dem normalen Bundesangestellten werden nicht bezogene Ferien bei Kündigung oder am Jahreswechsel ohne Diskussion einfach gestrichen. Mit den Überstunden geht es genau so.
    • pun 06.12.2016 11:30
      Highlight Highlight Quelle? Das kann nicht doch nicht mit geltendem Recht vereinbar sein, wenn im Artikel schon steht, dass gemäss Obligationenrecht Ferienansprüche nach 5 Jahren verfallen?
    • jjjj 06.12.2016 11:38
      Highlight Highlight so ein "seich".
      Das a) stimmt so nicht und b) wäre illegal.
    • Tomtom64 06.12.2016 11:44
      Highlight Highlight Im Fall nicht bezogener Ferientage wäre das ein klarer Rechtsbruch (s. www.ferienanspruch.ch)

      Erscheint mir im Fall Bund als unglaubwürdig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 06.12.2016 11:06
    Highlight Highlight Sollte gemäss Arbeitsgesetz nicht der Fall sein, aber offensichtlich gibt es einen triftigen Grund.
    Für mich nicht ganz verständlich: Einerseits wird von 59.5 Tagen gesprochen, andererseits aber auch von 27 Ferienwochen. Die Angabe in Tage entspricht aber nur 11.9 Wochen. Falls er effektiv 27 Wochen (135 Tage)angehäuft hat, wäre wohl der Anspruch auf 75.5 Ferientage verjährt. Mit anderen Worten Herr Marchand hätte Gratisarbeit im Gegenwert von CHF 106'348 geleistet.
    Also ich gönne ihm den ausbezahlten Ferienersatz und wünsche einen angenehmen Ruhestand.
    • Anna Rothenfluh 06.12.2016 11:23
      Highlight Highlight @Tomtom64: Das mit den 27 Wochen war falsch. Die hatte er anfangs 2016, hat aber dann 15 Ferienwochen davon bezogen. So sollte es stimmen.
  • sheimers 06.12.2016 10:51
    Highlight Highlight Wenn er die Ferien wirklich nicht bezogen hat sehe ich kein Problem, sowas gibt's, ich habe auch meist noch ein paar Wochen vom Vorjahr übrig. Die Frage von Sommaruga erübrigt sich, weil wohl immer die ältesten Ferienguthaben zuerst aufgebraucht werden. Hatte er in den letzten 5 Jahren soviele Ferientage zugute (das wird wohl so sein), so sind sie noch nicht verjährt.
    • Charlie Brown 06.12.2016 16:59
      Highlight Highlight 7 Wochen ab 60 gemäss BPG respektive Verordnung. Gehen wir davon aus, dass er mit 65 pensioniert wurde, dann waren es 35 Wochen in den letzten 5 Jahren.
  • HunterCH 06.12.2016 10:20
    Highlight Highlight Wo ist genau das Problem oder der Skandal? Wenn ich nicht alle Ferien beziehe oder Überstunden anhäufe, dann habe ich auch die Option, diese auszahlen zu lassen. Zudem komme ich bei 59,5 Ferientagen auf 12 Wochen Ferien bei einem 100% Pensum, oder habe ich etwas flasch verstanden? :-)
    • Anna Rothenfluh 06.12.2016 11:18
      Highlight Highlight @HunterCH: Da hast du vollkommen recht. Es sind 12 Wochen Ferien. Anfang 2016 betrug Marchands Ferienguthaben offenbar 135 Tage, was 27 Ferienwochen oder über 60 Prozent eines ganzen Arbeitsjahres entspricht. Im laufenden Jahr hat er dann 15 dieser 27 Ferienwochen bezogen. So war das. Danke dir fürs kritische Nachrechnen!
    • Richu 06.12.2016 14:18
      Highlight Highlight Bin nicht deiner Meinung. Im obersten Kader sollten keine Überstunden und auch keine Beträge für nicht bezogene Ferien ausbezahlt werden. Diese Personen haben in den meisten Fällen bereits sehr hohe Saläre!
    • HunterCH 06.12.2016 15:17
      Highlight Highlight Grundsätzlich spielt die Höhe des Salärs aber keine Rolle. Wenn der Arbeitsvertrag eine Kompensation von Ferien/Überzeit vorsieht. dann ist dies legitim. Nur weil jemand viel verdient demjenigen nichts extra gönnen? Schweizer Neidkultur... ;-)
  • Señor Ding Dong 06.12.2016 10:14
    Highlight Highlight Mich stört der Betrag an sich nicht. Mich stört, dass der Arbeitgeber da zuschaut.

    Wenn in einem anständigen Unternehmen jemand x-hundert Überstunden anhäuft und auch seine Ferientage nicht nimmt, dann werden sie ihm früher oder später verordnet.

    In diesem Fall hätte ich als Personal-Typ ihn einfach früher in die Pension geschickt, also die Ferien einfach vor das Pensionsdatum gehängt.

    Dann hätte er noch ein paar Monate Lohn erhalten, und niemand würde sich aufregen.
    • Señor Ding Dong 06.12.2016 21:47
      Highlight Highlight Natürlich ist es dasselbe, aber der mediale Aufschrei wäre nicht halb so laut.
  • Beckham 06.12.2016 09:53
    Highlight Highlight Gab in SG einen ähnlichen Fall.

    Er hat die CHF 220'000.- zurückbezahlt.

    http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/kantonstgallen/tb-sg/Wuest-zahlt-alles-zurueck;art122380,4580817
  • Lowend 06.12.2016 09:52
    Highlight Highlight Vor der Haustür ist gerade mein Kehrichtsack umgefallen und ich blicke neidvoll auf den Kehrichtsack meines Nachbarn, denn der steht noch!
    • pun 06.12.2016 11:34
      Highlight Highlight Schwere Sachen unten rein, Lowend!
    • Lowend 06.12.2016 11:59
      Highlight Highlight Danke für den klugen Rat, aber dass hat mir der Nachbar dann auch erklärt. Muss mich nun wohl beim Mitarbeiter von Entsorgung + Recycling Bern noch entschuldigen, da er sich tiefer bücken musste. Macht aber nichts, denn es passiert ja sonst offensichtlich sehr wenig in Bern. ;-)
  • Nguruh 06.12.2016 09:45
    Highlight Highlight "27 Wochen Ferien"
    "Ferienguthaben belaufe sich auf 59.5 Tage"

    Wenn ich das ausrechne arbeit der gute Mann lediglich 2.2 Arbeitstage pro Woche....
    Oder sein Guthaben beträgt 11.9 Wochen Ferien...

    Ausserdem erhält der gute Mann CHF 1408.55 pro Ferientag - Nicht schlecht, da würd ich meine Ferien auch nicht beziehen :)
    • Anna Rothenfluh 06.12.2016 11:21
      Highlight Highlight @Nguruh: Es sind tatsächlich "nur" 12 Wochen Ferien. Anfang 2016 hatte hatte er 27, wovon er dann 15 bezog. Ist korrigiert, danke.
  • Einstein56 06.12.2016 09:37
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Er hat ja niemandem was geschadet. Er hat ganz einfach gearbeitet und erhält den Lohn dafür. Wer wird denn um Himmels willen gleich neidisch werden???
  • Madison Pierce 06.12.2016 09:32
    Highlight Highlight Das ist ein grundlegendes Problem bei Staatsangestellten: In der Privatwirtschaft können derart entlohnte Führungskräfte keine Überstunden verrechnen. Beamtenmentalität und Spitzenlöhne passen nicht zusammen.
    • Walter Sahli 06.12.2016 09:42
      Highlight Highlight "Beamtenmentalität" und Spitzenlöhne passen nicht zusammen? Das sieht die hochgelobte Wirtschaft aber ganz anders! Wenn Du mit Legal-, Compliance- und Buchhaltungs-Abteilungen von globaloperierenden Konzernen zu tun hättest, würdest Du Dich vermutlich wundern, wie weit "Beamtenmentalität" in der Wirtschaft verbreitet ist.
    • Big ol'joe 06.12.2016 09:43
      Highlight Highlight In der Privatwirtschaft erhalten derart entlohnte auch mehrer Millionen Lohn!
    • Heledar 06.12.2016 10:38
      Highlight Highlight Seit wan sind Ferienguthaben und Überstunden dasselbe?
  • Triumvir 06.12.2016 09:24
    Highlight Highlight Der Mann hat das Geld verdient. Punkt.
  • Walter Sahli 06.12.2016 09:16
    Highlight Highlight Waaahaaas?^??? Einer dieser faulen Beamten kriegt Lohn??`? Und dann auch noch Ferien??? Ja, so eine Sauerei!!1!drölf!!! Da ist sofortige Empörung angesagt!!1!neun!!!! Lasst uns die Mistgablen und Fackeln hervorholen und vor's Bundeshaus ziehen!!!1!! Was haben die da oben in diesem Bern eigentlich das Gefühl?=? Die glauben wohl, das aufrechte Volch würde es nicht merken, wenn aus 59.5 Tagen 27 Wochen Ferien gemacht werden!? Aber nicht mit uns!!!vierzehn!!
  • pun 06.12.2016 09:01
    Highlight Highlight Mal nachfragen, was da los war, Ja. Einen Skandal wittern? Nein.
    Der Betrag ist viel zu klein für persönliche Bereicherung und Korruption. Einfach ein fleissiger Schweizer Beamter wie er im Buche steht.
    Pro Jahr zehn Tage Ferien zu wenig machen ist jetzt auch nicht soo arg unwahrscheinlich.
    • Piri 06.12.2016 09:18
      Highlight Highlight Nur in dieser Lohnklasse ist es in der Privatwirtschaft normalerweise üblich, dass keine Überstunden ausbezahlt werden. Aber eben Staatsangetellte, haben immer den 5er und das Weggli!
    • Santale1934 06.12.2016 10:31
      Highlight Highlight Es sind ja auch keine Überstunden sondern Ferien. Das ist ein Unterschied.
    • Mietzekatze 06.12.2016 10:32
      Highlight Highlight Wer redet denn hier von Überstunden? Wer lesen kann ist klar im Vorteil... Es ist von Ferien die Rede! Im übrigen ist es auch beim Bund so, dass ab einer gewissen Lohnklasse nicht mehr gestempelt wird. Somit werden keine Stunden angehäuft.. Aber Ferien hat halt auch ein Bundesbeamter zugute... Sorry dafür gäll!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Licorne 06.12.2016 08:49
    Highlight Highlight In jedem normalen Unternehmen ist es gar nicht möglich, dass so viele Ferientage angehäuft werden, da die Ferien bezogen werden MÜSSEN.

    Und zwar genau aus dem Grund, dass bei einer Kündigung die Tage weder ausbezahlt werden, noch der Mitarbeiter per sofort weg ist.

    Schade, schafft es der Bund mal wieder nicht, sich selbst zu schützen.
    • Bits_and_More 06.12.2016 09:07
      Highlight Highlight Je nach Position ist dies durchaus möglich, gerade da immer mehr Firmen 5 oder 6 Wochen Ferien pro Jahr zusprechen.
      Ferien zu nehmen bedeutet für viele auch Stress, da die Projekte ja nicht weniger werden und dies vor und nach den Ferien zu Mehrarbeit führt. Sollte nicht so sein, ist aber Realität.
      Werden also nun bei 6 Wochen nur 4 Wochen bezogen, hast du pro Jahr 10 Tage überschüssige Ferien und kommst innerhalb von 6 Jahren auch auf 60 Tage.
    • Licorne 06.12.2016 10:52
      Highlight Highlight In der Theorie kann ich durchaus verstehen, wie sich die Ferienwochen angehäuft haben. Auch die Mehrarbeit vor und nach dem Urlaub ist mir leider nur allzu gut bekannt.

      Jedoch habe ich noch nie in einem Unternehmen gearbeitet, welches es akzeptiert hätte, dass ein Mitarbeiter über Jahre hinweg Ferien anhäuft. Aus Unternehmenssicht macht das langfristig überhaupt keinen Sinn. Aus Arbeitnehmer-Sicht ist es ebenfalls nicht unerheblich, dass man seine Ferien nehmen kann.

      Ich finde es haarsträubend, dass sowas beim Bund möglich zu sein scheint.
    • Pedro Salami 06.12.2016 11:03
      Highlight Highlight Es ist eigentlich auch beim Bund nicht möglich. Gemäss Reglement sind Ferientage bis Ende Kalenderjahr zu beziehen. Wobei Ausnahmen möglich sind und die können nur vom Vorgesetzten unter bestimmten Voraussetzungen bewilligt werden.
  • Thinktank 06.12.2016 08:37
    Highlight Highlight Der Friedhof ist voll von unersetzbaren Staatsbeamten.

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