Schweiz
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Ständerat will Frauenquote für den Bundesrat

14.03.18, 12:11 14.03.18, 12:23


Sie war die erste: Elisabeth Kopp. Bild: KEYSTONE

Die Vertretung der Geschlechter im Bundesrat soll rechtlich geregelt werden. Der Ständerat hat sich am Mittwoch knapp für eine weiche Frauenquote für die Landesregierung ausgesprochen. Nun ist der Nationalrat am Zug.

«Wir würden den Gedanken der Konkordanz vervollständigen»

Die kleine Kammer hiess am Mittwoch eine parlamentarische Initiative von Raphaël Comte (FDP/NE) mit 20 zu 17 Stimmen bei einer Enthaltung gut. Im Bundesrat müssen heute die Landesgegenden und Sprachregionen angemessen vertreten sein. Das schreibt die Bundesverfassung vor. Eine angemessene Vertretung der Geschlechter verlangt sie nicht.

Der Ständerat ist der Ansicht, dass dies geändert werden muss - gegen den Willen seiner vorberatenden Kommission. Eine Mehrheit war der Ansicht, dass die Vertretung der Frauen nicht eine Frage des Zufalls sein sollte. Die Bundesversammlung müsse sich um eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter zu bemühen.

«Es geht nicht um eine klassische Frauenquote»

«Wir würden den Gedanken der Konkordanz vervollständigen», sagte Hans Stöckli (SP/BE). Werner Luginbühl (BDP/BE) erklärte, die Vertretung der Geschlechter sei zwar selbstverständlich. Es wäre aber ein wichtiges Zeichen, um Frauen zu ermuntern, sich politisch zu engagieren.

Die Formulierung der Initiative lässt nach Ansicht der Ratsmehrheit der Bundesversammlung auch genügend Spielraum, um situativ zu entscheiden, welche Kriterien wichtiger sind. «Es geht nicht um eine klassische Frauenquote», stellte Comte im Rat klar.

Er rief in Erinnerung, dass es in der ersten Phase einer parlamentarischen Initiative schlicht darum gehe, ob Handlungsbedarf bestehe. Er sei bereit, den Text nach den Wünschen des Rates zu modifizieren. Géraldine Savary (SP/VD) konstatierte, die Politik bleibe sonst eine Männerwelt.

Minderheit sah kein Handlungsbedarf

Peter Föhn (SVP/SZ) hatte im Namen der Kommission argumentiert, die Berücksichtigung beider Geschlechter spiele bereits heute eine grosse Rolle. Es liege an den Parteien, potentielle Frauenkandidaturen für den Bundesrat aufzubauen.

Die Vertretung der Landesgegenden und Sprachregionen seien zentrale staatspolitische Kriterien. Im Gegensatz dazu habe das Kriterium des Geschlechts nicht Verfassungsrang. Es stelle sich auch die Frage, welches der Kriterien Vorrang haben solle, wenn sie in Konkurrenz zueinander gerieten.

Die Handlungsfreiheit der Bundesversammlung bei Wahlen sollte nicht durch weitere Kriterien eingeschränkt werden. Roland Eberle (SVP/SZ) gab zu bedenken, es gebe schon genügend Probleme, sieben Menschen für die komplexe Aufgabe im Bundesrat zu finden.

Erst sieben Frauen

Aktuell sitzen im siebenköpfigen Bundesrat mit Doris Leuthard und Simonetta Sommaruga nur zwei Frauen. Für kurze Zeit waren die Frauen in der Mehrheit gewesen: Zwischen dem Amtsantritt von Sommaruga im November 2010 und dem Rücktritt von Micheline Calmy-Rey Ende 2011 gehörten vier Frauen dem Bundesrat an.

Danach waren es bis zum Rücktritt von Eveline Widmer-Schlumpf 2015 noch drei. Elisabeth Kopp war 1984 als erstes weibliches Mitglied in die Schweizer Landesregierung gewählt worden. Insgesamt sassen bisher erst sieben Frauen im Bundesrat, gegenüber mehr als hundert Männern. (sda)

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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dmnk 14.03.2018 18:17
    Highlight Ich freue mich schon auf QuotenrättINNEN... Jetzt mal ehrlich liebe Frauen, wollt ihr wirklich noch mehr für eure Akzeptanz kämpfen müssen? Für mich klingt das wie ein absolutes Eigentor. Von der Vereinbarkeit mit Leistungsprinzip und Demokratie fangen wir gar nicht erst an.
    4 1 Melden
  • schuldig 14.03.2018 16:52
    Highlight Super Idee, und damit es auch wirklich gerecht ist plädiere ich für exakt 50 Prozent 😅
    14 2 Melden
  • Lowend 14.03.2018 16:44
    Highlight Laut Wikipedia:

    Stand 16. März 2014:

    Ständige Wohnbevölkerung am Jahresende (in 1000):
    8039.19

    Männer (in %): 49.4
    Frauen (in %): 50.6

    Das würde bedeuten, dass es weniger als 50% Männer in Parlament und Regierung haben dürfte, denn statt einer Frauenquote könnte man ja auch über eine Männerobergrenze diskutieren?

    Möchte gerne sehen, wie die svP, als Partei die immer für alles eine Obergrenze fordert und wahre Grenzen wie auch Begrenztheit generell zu lieben scheint, mit diesem Vorschlag umgeht?
    10 11 Melden
    • MacB 15.03.2018 14:14
      Highlight Das Parlament wird von dir und mir gewählt. Männlein und Weiblein haben es selbst in der Hand, entsprechend für die Vertretung zu sorgen. Du findest auch auf SVP-Listen Frauen.
      0 1 Melden
    • Lowend 15.03.2018 15:52
      Highlight Ich fordere aber eine Obergrenze, die dann pfefferscharf durchgesetzt werden muss! 😉

      PS: Den Witz mit den „Weiblein“ auf der svP Liste finde ich übrigens recht gut! Etwas sexistisch zwar, aber da soll noch einer sagen, echte rechte hätten keinen Humor! 😄
      2 1 Melden
  • olga 14.03.2018 15:32
    Highlight Ihr findet es also ok, dass man in der Verfassung vorschreibt, dass die Sprachregionen angemessen vertreten sein müssen (also Minderheiten!), aber nicht die Frauen, die nota bene keine Minderheit sind! Beim Quoten-Tessiner Cassis hat sich auch niemand daran gestört. Es war halt mal wieder Zeit für einen Tessiner...mhm. Wenn man solche Zahlen liest (7 Frauen vs. über 100 Männer), schreit das doch nach einer Veränderung! Wieso habt ihr solche Angst, Männer? Gleichberechtigung heisst nicht, dass euch etwas weggenommen wird, wann versteht ihr das endlich?
    10 34 Melden
    • BVB09 14.03.2018 16:43
      Highlight Ja, Gleichberechtigung bedeutet nicht dass uns etwas weggenommen wird. Aber Frauenquote ≠ Gleichberechtigung!
      Wann versteht ihr das endlich?
      12 6 Melden
    • Mutzli 14.03.2018 17:44
      Highlight Ach du heiliges Leseverständnis: Im Artikel heisst es ja, dass auf eine angemessene Vertretung der Geschlechter zu achten sei. Was bedeuten würde, dass auch ein rein durch Frauen besetzter oder dominierter Bundesrat auch nicht in Ordnung wäre. Also keine feste Quote und keine Bevorzugung von Frauen gegenüber Männern.
      4 2 Melden
    • HonoLulu 14.03.2018 17:53
      Highlight liebe Olga
      herzlichen Dank für Ihren Beitrag, Sie sprechen mir aus dem Herzen.
      2 2 Melden
    • MacB 14.03.2018 18:00
      Highlight Was ist denn mit anderen Aspekten? Insbesondere Homosexuelle und Konfessionslose sind ja komplett untervertreten. Von anderen Hautfarben oder Glaubensrichtungen spreche ich gar nicht erst.

      Gleichberechtigung heisst, gleiche Chance für alle! Und das ist heute schon gegeben.
      4 2 Melden
  • Platon 14.03.2018 14:35
    Highlight Ich verstehe das Gestürme (natürlich kommt es wieder nur von Männern, ich schäme mich so😖) nicht. Wir haben auch einen Quotentessiner im Bundesrat. Mit einer Frauenquote wäre mindestens klargestellt, dass auch mehrere Frauen kandidieren müssten. Mit der jetzigen Sprachregelung hat faktisch gesehen die tessiner FDP den neuen Bundesrat gewählt. Das sollte einem zu denken geben liebe Männer! Aber nein, Mann hats einfach hingenommen, Ignazio ist kein Quotenbundesrat, das können nur Frauen. Absolut lächerlich, was hier gewisse Männer herbeischwafeln, solange es in ihr Weltbild passt!
    40 38 Melden
    • BVB09 14.03.2018 16:49
      Highlight Der Unterschied ist, dass bei den Sprachregionen garantiert ist dass alle Seiten vertreten sind aber bei der Frauenquote das nur für eine Seite garantiert ist, aber nicht für die andere. Und darum ist die Frauenquote eine Bevorzugung der Frauen und NICHT Gleichstellung.
      7 8 Melden
    • Dmnk 14.03.2018 18:11
      Highlight Wieder schön verallgemeinernd, schäme dich doch für was du willst, aber akzeptiere doch auch andere Meinungen oder "Weltbilder" wie du es nennst. Ich muss deins doch auch ertragen. Das nennt man Toleranz... Toleranz einfordern ist aber eben einfacher als Tolerant sein. Noch einfacher ist es, jeden der sich Kritisch zu solchen Themen äussert als Sexisten hinzustellen als sich sich mit den verschiedenen Argumenten auseinanderzusetzen.
      5 1 Melden
    • HonoLulu 14.03.2018 18:22
      Highlight Seit 1848 sassen gerade mal 7 Frauen im Bundesrat.
      Finden Sie nicht, diese Zeit war lange genug um endlich endlich endlich mal Frauen vorzuschlagen? zu wählen? zu unterstützen? Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Frauen ermöglicht sich zur Wahl stellen zu können?
      endlich endlich endlich mal von diesem "fähig, sind nur die Männer" wegzukommen?
      Die letzen 170 Jahre zeigen, dass Freiwilligkeit offensichtlich nicht funktioniert.
      Eine Quote muss her!
      3 6 Melden
    • Platon 14.03.2018 22:27
      Highlight @Jay
      Es ist natürlich eine Geschlechterquote! Eine reine Frauenquote wäre mit der Rechtsgleichheit nicht vereinbar. So dumm wäre der Ständerat auch nicht.
      3 1 Melden
    • Nonqi 15.03.2018 13:09
      Highlight @HonoLulu Wann kommt der Quoten-Schwarze? Der Quoten-Balkanvertreter? Gibt ja auch genug davon in der Schweiz... Freiwilligkeit funktioniert nicht? Die Schweiz wäre nicht das, was sie heute ist, hätte Freiwilligkeit nicht funktioniert. Die 7 Nasen sollten einfach ihre Arbeit gut verrichten. Ob Männlein oder Weiblein spielt keine Rolle!
      3 0 Melden
  • Duscholux 14.03.2018 14:15
    Highlight Bei einem Demokratischen Prozess eine Geschlechterquote einzufügen finde ich etwas komisch.
    36 8 Melden
  • lilie 14.03.2018 14:11
    Highlight Eine 50%-Frauenquote für 7 Bundesräte? Unbedingt. 😉

    Nein, im Ernst, eine sinnvolle Vertretung der Frauen in der Landesregierung sollte durchaus angestrebt werden. Allerdings ist es reichlich willkürlich, dafür beim Bundesrat anzusetzen. Dort sollten die fähigsten Leute sitzen, egal ob Mann oder Frau. Ausserdem haben wirs mit der Zauberformel schon genug kompliziert.

    Sind die Frauen im National- und Ständerat hingegen ausreichend vertreten, braucht es für den Bundesrat keine Quote mehr. Umgekehrt behebt eine Frauenquote im Bundesrat nicht den Mangel an Frauen im Parlament oder den Parteien.
    22 8 Melden
    • Duscholux 14.03.2018 15:06
      Highlight "Sind die Frauen im National- und Ständerat hingegen ausreichend vertreten"

      Sofern die Stimmbürger das wollen, sollte es so sein. Dem Bürger vorzuschreiben was er zu wählen hat (Quote) finde ich äusserst schlecht für unsere Demokratie.
      25 4 Melden
  • .:|GüggoldKukuk|:. 14.03.2018 14:03
    Highlight Wer so verliebt in sein Geschlecht ist soll doch bitte einfach schwul oder lesbisch werden. Oder wer sich im eigenen Geschlecht dermassen Benachteiligt fühlt soll doch bitte ein Zwitter werden!

    Oder noch besser, wir werden alle Zwitter, vielleicht wäre die Welt ja dan endlich etwas friedlicher und diese leidige Diskussion fände ein Ende.
    11 36 Melden
    • Charlie Brown 14.03.2018 15:02
      Highlight Wer so verliebt in sein Geschlecht ist, dass er sogar seinen Nickname danach auswählt...
      19 4 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 14.03.2018 15:45
      Highlight Nun der Nick ist eher ein Homage an einer meinder Lieblingsfilem "Das Leben des Bryan"....

      ...mein name in deinem Gesicht :xD
      8 9 Melden
    • Charlie Brown 14.03.2018 18:44
      Highlight Wenn du den Namen wenigstens in der Originalsprache des Filmes rezitieren würdest...
      0 0 Melden
  • Mitsch 14.03.2018 14:03
    Highlight Toll, dann werden wir von einer Quote regiert, anstatt wenigstens noch den Hauch einer Chance zu haben, von den bestmöglichen Personen die wir im Land haben vertreten zu werden.

    Schöne neue Welt...
    31 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2018 14:17
      Highlight <<Insgesamt sassen bisher erst sieben Frauen im Bundesrat, gegenüber mehr als hundert Männern.>>

      Schöne alte Welt..
      14 25 Melden
    • Mitsch 14.03.2018 14:21
      Highlight einfach als Klärung: Von mir aus können das 9 Frauen, 9 Transgender, 9 Homosexuelle, Blondinen, Linkshänder oder 9 Huskys sein. solange das die 9 bestgeeigneten Köpfe sind, ist das Ziel, uns von der bestmöglichen Auswahl an Personen vertreten zu lassen, erreicht.

      ...sobald wir "Frauen" durch "Huskys" ersetzen, merkt glaube ich jeder, das Quoten keinen Sinn machen.
      26 9 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2018 14:34
      Highlight > 9 bestgeeigneten Köpfe

      Das ist Blödsinn, es gibt keine bestgeeignetsten Bundesräte. Es ist immer eine Präferenzfrage. Darum gibt es die Bestrebung, die Konkordanz einzuhalten. So wird verhindert, dass gewisse Präferenzen Oberhand gewinnen.

      > sobald wir "Frauen" durch "Huskys"

      Wenn du es für nötig hältst, dass Anliegen von Huskys in der Regierung besser vertreten sind, dann müsste man über eine Huskyquote reden.

      > Quoten keinen Sinn machen

      Wir haben eine Quotenregierung oder findest du Ueli Maurer ist eine der bestmöglichen Personen?
      11 20 Melden
    • Mitsch 14.03.2018 14:35
      Highlight @youwill...

      Aber dann setzt euch doch bitte mal mit dem gleichen Mass an Herzblut dafür ein, die Grundlagen dafür zu legen dass es sich ändern kann.

      Geht in die Politik, lasst euch im Ämter wählen, werdet zu einem unverzichtbaren Teil der Politik, bringt euch ein, macht mit.

      Ich bin mir sicher, wenn ihr das machen würdet, anstatt auf irgendwelchen Internetforen Männer für all das Leid und die Diskriminierung die ihr im Leben ertragen müsst - und für welches 0.001% aller Männer etwas können - anprangern würdet, dann würdet ihr einen unterschied machen, und nicht bloss jammern.
      16 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2018 15:08
      Highlight > Geht in die Politik, lasst euch im Ämter wählen

      Wird in meinem Fall nichts nützen, aber im Artikel wird auch dieser Punkt angesprochen:

      «Wir würden den Gedanken der Konkordanz vervollständigen», sagte Hans Stöckli (SP/BE). Werner Luginbühl (BDP/BE) erklärte, die Vertretung der Geschlechter sei zwar selbstverständlich. Es wäre aber ein wichtiges Zeichen, um **Frauen zu ermuntern, sich politisch zu engagieren**.
      8 8 Melden
    • Mitsch 14.03.2018 15:42
      Highlight Wenn ich nur schon "ermuntern" lese...

      Wieso muss man jemanden ermuntern? Entweder man hat genug intrinsische Motivation, einen genügend hohen Leidensdruck... oder man lässts halt bleiben und lebt mit dem Status quo. Wie ganz viele Männer die sich den Zirkus nicht antun würden übrigens auch.
      12 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2018 15:58
      Highlight > Wieso muss man jemanden ermuntern?

      Nun, wenn die Chancen 150 Jahre so ungleich waren, wie sie es waren, kann es durchaus etwas 'Ermunterung' benötigen um die Spuren der 150 Jahren etwas zu verwischen.

      Es gibt die Meinung, dass Frauen durchaus die gleiche 'intrinsische Motivation' für politische Aktivitäten haben oder hätten und sogar haben müssten. Die Verteilung der Politischen Ämter würde dann nicht das Gegenteil beweisen, sondern eine unterschwellige Diskriminierung (oder eine Nachwirkung einer offenen Diskriminierung), die eine gleichere Verteilung verhindert.
      3 6 Melden
    • MacB 14.03.2018 18:02
      Highlight für mich wären 7 auch ok, müssen nicht 9 sein ;)
      2 2 Melden
    • Mitsch 14.03.2018 19:12
      Highlight Und wenn wir weiterhin unsere Zeit damit verbraten über etwas zu lamentieren, was vor Jahrzehnten verändert wurde, verstehe ich dass die Zeit fehlt, es endlich zu ändern.
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.03.2018 11:26
      Highlight > über etwas zu lamentieren, was vor Jahrzehnten verändert wurde

      Du sprichst dich gegen einen ganz aktuellen Änderungsvorschlag aus, der Fehler aus der Vergangenheit korrigieren soll. Dafür fehlt uns die Zeit nicht, aber anscheinend finden hier viele Leute diesen Vorschlag unnötig.
      1 2 Melden
    • Mitsch 15.03.2018 13:08
      Highlight Ich bleibe dabei. Wenn die Eigenmotivation genügend gross wäre, dann bräuchte es keine Quoten - denn dann hätten wir automatisch eine soziodemographisch korrekte Geschlechterverteilung in der Politik. Du glaubst ja wohl nicht im Ernst, dass es nicht schon lange publik geworden wäre, würde die Politik Frauen aktiv auszuschliessen versuchen.

      Wir müssen NICHTS mehr korrigieren. Das Unrecht, was Du für die Wurzel allen Übels hältst wurde 1971 abgeschafft... vor 47 Jahren. Jede Frau, die heute jünger als 65 (!!!) ist, hatte ab 18 Jahren ein vollwertiges Stimmrecht...!
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.03.2018 15:16
      Highlight > Ich bleibe dabei. Wenn die Eigenmotivation genügend gross wäre, dann bräuchte es keine Quoten.

      Dann bleib ich halt auch dabei. Wenn die Eigenmotivation nicht genügend gleichverteilt ist, liegt die Ursache an einer andauernden Diskriminierung.

      Sie wurden nicht aktiv ausgeschlossen, trotzdem waren in 47 Jahren von 35 Bundesräten nur gerade 7 Frauen. Wie du siehst ist die Übergangsphase noch nicht abgeschlossen und nach 47 Jahren (!) wagt man einen Versuch diese Phase zu verkürzen.

      PS: Ich versuch mit dir eine Meinung auszutauschen, die Wurzel allen Übels gibt es nicht.
      1 0 Melden
  • Beggride 14.03.2018 14:00
    Highlight Darf man die Politiker in Bern dazu zwingen, sich wichtigeren Dingen zu widmen?
    28 9 Melden
  • Bene86 14.03.2018 13:29
    Highlight Oh Mann hey, es sollen einfach fähige Personen sein!

    Von mir aus kann der Bundesrat auch aus 8 oder 9 Frauen bestehen, wenn sie dann ihre Arbeit gut machen würden.

    Sind das wirklich die Probleme, die unser Land beschäftigen!?
    108 16 Melden
  • 7immi 14.03.2018 13:27
    Highlight dann muss aber auch eine männerquote beschlossen werden, da sonst der GLEICHstellungsartikel nicht erfüllt wäre. denn es ist durchaus möglich, dass die frauen mal in der überzahl sind...
    39 41 Melden
    • chnobli1896 14.03.2018 13:52
      Highlight 3 Frauen, 3 Männer und 1 Transgender. Dann sind alle vertreten ;-)
      16 17 Melden
    • Juliet Bravo 14.03.2018 14:08
      Highlight Es steht ja dann einfach zusätzlich zur „angemessenen Vertretung der Sprachregionen“ auch „angemessene Vertretung der Geschlechter“ drin. Also sind 7 Frauen genauso nicht gewünscht wie 7 Männer.
      18 6 Melden
    • Makatitom 14.03.2018 14:32
      Highlight ein schwul-lesbischer, weiss-schwarzer Transgender, erst dann sind alle vetreten
      12 2 Melden
  • MacB 14.03.2018 13:18
    Highlight Es ist der falsche Weg. Was folgt dann? Sprachzugehörigkeiten, Hautfarbe, Berufe, Parteizugehörigkeiten (Stichwort Konkordanz)? Die Bundesversammlung soll doch frei sein von Zwängen, jemanden zu wählen.

    Letztlich haben es ja gerade Ständerat und Nationalrat selbst in der Hand und die Parteien sollen guten weiblichen Nachwuchs auch fördern.

    Diese Bundesrätin wäre stets die Quotenfrau. Das hilft gar niemandem.
    80 12 Melden
    • olga 14.03.2018 15:36
      Highlight Lieber habe ich eine Quotenfrau im Bundesrat, als gar keine Bundesrätin! Bei Cassis störts auch niemanden, dass er der Quoten-Tessiner ist. Wurde keine Sekunde diskutiert! Und das mit Sprachzugehörigkeit ist schon in der Verfassund verankert btw. Ich habe keine Lust mehr zu warten, bis auch der Hinterletzte einwilligt, dass Frauen gleiche Rechte zustehen. Wenn nichts unternommen wird, werden nicht mal mehr meine Kinder Chancengleichheit erleben. Die letzten 50 Jahre haben bewiesen, dass es ohne Gesetze nicht funktioniert. Das du das als Mann nicht verstehst, ist nachvollziehbar aber schade...
      9 15 Melden
    • MacB 14.03.2018 17:58
      Highlight Olga, du schreibst: "bis auch der Hinterletzte einwilligt, dass Frauen gleiche Rechte zustehen"

      Frauen haben heute zu 100%(!) genau die gleichen Rechte, Bundesrat zu werden. Ob sie es werden, hat mit Parteitaktiereien zu tun.

      Um es in deinen Worten zu sagen: Frauen haben bzgl. Bundesratswahl bereits genau die gleichen Rechte. Dass du das als Frau nicht verstehst, ist nachvollziehbar aber schade...
      6 1 Melden
  • Roterriese 14.03.2018 13:14
    Highlight Die SP hat ja jetzt schon Quotenbundesrät*innen - Sommaruga
    22 45 Melden
    • Juliet Bravo 14.03.2018 14:32
      Highlight Das ist ja auch ganz im Sinne der SP-Wählerinnen und Wähler, dass eine von 2 SP-BR eine Frau ist.
      15 7 Melden
  • Graustufe Rot 14.03.2018 13:13
    Highlight Lieber als den Leuten eine Quote aufzuzwingen, würd ich die Männer (und Frauen) davon überzeugen, dass sie als Ersatz für Leuthard und Schneider-Ammann genügend gute, kompetente Frauen haben.
    54 4 Melden
  • zeromaster80 14.03.2018 13:02
    Highlight Was ist mit der Homosexuellen-Quote? Und zu welchem Geschlecht zählen wir den ersten Transvestiten im BR? Dass man damit jeder künftigen Bundesrätin schadet ignorieren wir auch, schürt ja nur Zweifel an ihrer Eignung für den Job. BR sind so lange im Amt zum Teil, es ist bei weitem nicht genug Zeit vergangen um zu behaupten es brauche eine Quote.
    22 11 Melden
    • Juliet Bravo 14.03.2018 14:33
      Highlight Homosexuelle sind immer noch Männer oder Frauen. Wofür solls da eine Quote geben bitte?
      15 8 Melden
    • olga 14.03.2018 15:41
      Highlight Ausserdem: Frauen sind keine Minderheiten (im Vergleich zu Homosexuellen). Kann schon passieren, dass man das verwechselt gäll.
      10 5 Melden
    • zeromaster80 14.03.2018 16:31
      Highlight Spitzfindig, aber wenig durchdachte "Argumente". Wenn man anfängt mehr Quoten einzuführen, dann kann man gleich auch andere "Personengruppen" berücksichtigen. Dass Frauen keine Minderheit darstellen spricht btw. Gegen eine Quote... Was das mit verwechseln zu tun haben soll ist mir schleierhaft.
      5 4 Melden
  • Redly 14.03.2018 12:59
    Highlight Gell, und dann machen wir aber auch Quoten für Männer bei:
    - LehrerInnen
    - Maturanden
    - Pensionierung mit 64

    Und Quoten für Frauen bei
    - Militär
    - Pensionierung mit 65
    - Müllabfuhr
    - Maurer
    - Unternehmensgründungen (werden dann einige Frauen dazu gezwungen...)

    ...und ich dachte, wir wollen irgendwann GleichbeRECHTigung. Dabei geht es nur um Egoismus einiger Frauen.
    42 33 Melden
  • Frances Ryder 14.03.2018 12:56
    Highlight Wann kommt eigentlich die 50% Frauenquote im Militär?
    27 10 Melden
    • Graustufe Rot 14.03.2018 14:22
      Highlight Ich glaube diese Quote erfüllen die Frauen schon bald, weil immer mehr junge Männer entweder untauglich sind, die RS aus psychischer Ueberlastung abbrechen, oder "nur" Zivildienst" leisten wollen. Ende Halbironie. übrigens: fordern Sie doch mal eine Quote bei der Hausarbeit, abgestuft nach Erwerbstätigkeit. Ich bin ja eher gegen Quoten. In den Köpfen muss sich etwas ändern.
      15 6 Melden
  • stolca 14.03.2018 12:52
    Highlight Es ist ja für den Inhalt des Artikels nicht relevant, aber ihr habt das alte Bundesrats Foto erwischt.
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  • Armend Krasniqi 14.03.2018 12:46
    Highlight Frau X wieso sind Sie Bundesrätig geworden?

    - Ääääh weil äääh ich wurde gewählt weil äääh ich eine Frau bin.

    Also haben Sie sonst nichts vorzuweisen?

    - Ich bin die Quotenrätin 😊
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    • Platon 14.03.2018 14:27
      Highlight @Armend
      "Herr Cassis, wieso sind sie denn Bundesrat geworden?"

      "Weil ich Tessiner bin! Eigentlich gab es einen jüngeren Kandidaten mit Exekutiverfahrung und ohne zwielichtige Lobbyvergangenheit, aber ich war jetzt dran."

      Wo liegt der Unterschied?!? Bei einer Quote wäre es immerhin klar, dass mehrere Frauen aufgestellt werden müssten, was dann nicht zu Quotenfrauen führen würde, mindestens nicht im strengen Sinn. Mit der Sprachregelung jetzt hat faktisch gesehen die tessiner FDP den neuen Bundesrat ernannt.
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    • Graustufe Rot 14.03.2018 14:32
      Highlight Die Bundesrätin hat aber ganz anders geantwortet, als Sie hier schreiben, nämlich so:

      Frau X wieso sind Sie Bundesrätin geworden?

      Ich habe langjährige politische Erfahrung. Ich wurde gewählt weil die Mehrheit der vereinten Bundesversammlung findet, ich sei bestens qualifiziert für dieses Amt.

      Sind Sie eine Quotenfrau?

      Ja, das war ich sicher. Bei der Wahl. Aber heute spricht niemand mehr davon. Heute werde ich für meine Kompetenz gelobt und respektiert. Natürlich gibt es auch Kritik. Damit muss man umgehen können.



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    • Armend Krasniqi 14.03.2018 14:35
      Highlight @Platon

      Ich hane nie behauptet, dass ich auch nur einen der jetztigen sieben Bundesräte gut finde.
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    • Juliet Bravo 14.03.2018 14:36
      Highlight „Herr Cassis, warum sind sie Bundesrat?“ - „Ähm nunja, weil ich Tessiner bin.“ wär doch etwa das gleiche. Aber bei den Sprachregionen, die „angemessen“ vertreten sein sollten hat dann niemand was dagegen?
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    • Platon 14.03.2018 14:45
      Highlight @Armend
      Das habe ich auch nicht unterstellt. ich habe bloss darauf aufmerksam gemacht, dass es faktisch gesehen schon Quoten gibt, du dich aber jetzt plötzlich über eine Frauenquote aufregst, auch wenn diese keinen Unterschied zur Sprachregelung macht. Wie viele andere Männer übrigens auch.
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  • Pascal1917 14.03.2018 12:45
    Highlight Solange keine Zahlenmässige Quote festgeschrieben wird, ist das sicher gut.
    Allgemein gibt es noch so einiges zu tun bis zu Gleichstellung:

    1. Lohngleichheit
    2. Rentenalter
    3. Kinderbetreuung / Vereinbarkeit Beruf & Familie
    4. Militärdienstpflicht
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    • Graustufe Rot 14.03.2018 14:34
      Highlight zu Punkt 4. Dieses Argument gilt nur, solange wir keine Berufsarmee haben.
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  • zellweger_fussballgott 14.03.2018 12:42
    Highlight "Im Bundesrat müssen heute die Landesgegenden und Sprachregionen angemessen vertreten sein"
    Müssen sie nicht. Ansonsten wäre der Tessin respektive italienischsprachige Schweiz sowie auch die Ostschweiz jahrelang diskriminiert worden.
    Finde schön, dass man über solch wichtige Themen diskutieren muss, die von Irrelevanz kaum zu überbieten sind ausser einer kleinen Formalität...
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  • Rumbel the Sumbel 14.03.2018 12:35
    Highlight Und was ich will ist Qualität. Ob nun mehr Frauen im Bundesrat sind oder nicht, interessiert mich nicht. Derzeit ist die Qualität aus meiner Sicht nicht gegeben.
    24 7 Melden
    • Graustufe Rot 14.03.2018 14:41
      Highlight Sie wollen Qualität. Und Sie behaupten, die Qualität sei z.Zeit (bei den Frauen) nicht gegeben? Die Botschaft hinter Ihrer Botschaft lautet: ich will keine Frau im Bundesrat. Und warum? Weil das was "aus Ihrer Sicht" nicht gegeben ist eben gegeben ist. Es gibt mindestens ein Dutzend erfahrene, hochqualifizierte Parlamentarierinnen, die bundesratsfähig sind. Ich könnt Ihnen die Namen aus FDP und CVP aufzählen.
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    • Rumbel the Sumbel 14.03.2018 17:47
      Highlight Sorry ich habe nicht explizit Frauen angesprochen. Richtig lesen dann urteilen.
      1 0 Melden
  • just_a_name 14.03.2018 12:31
    Highlight Nennt mich sexistisch aber sollte eine Landesregierung nicht aus den fähigsten Leuten bestehen abgesehen von Geschlecht oder Partei? Eine Frauenquote wird bei diesem Aspekt nicht wirklich nötig sein...
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    • Graustufe Rot 14.03.2018 14:43
      Highlight Das stimmt. Wenn man aber keine Frauen wählen mag, kann man einfach behaupten, es gäbe keine fähigen und geeigneten Frauen. Dann sagt man, die Fähigsten sollen Bundesrat werden und denkt insgeheim: Die Fähigsten können halt nur Männer sein.
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    • just_a_name 14.03.2018 15:56
      Highlight Das liegt aber dann an der Schweizer Bevölkerung wenn diese solche Männer / Frauen in den Ständerat und Nationalrat wählen. Die Frauen machen mehr als die Hälfte der Stimmbevölkerung aus
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  • gas_wookie 14.03.2018 12:30
    Highlight Oder: der Ständerat setzt auf Quoten bzw. Geschlecht statt auf Qualifikation und Qualität.
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  • aglio e olio 14.03.2018 12:20
    Highlight Bin erstaunt, vom SR hätte ich dies nicht erwartet.
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    • Roterriese 14.03.2018 13:57
      Highlight Der Ständerat ist CVP und SP dominiert. Die CVP hängt ja am Tropf der SP..
      9 29 Melden
    • Juliet Bravo 14.03.2018 15:37
      Highlight Und die FDP riese? Die Initiative stammt von Comte (FDP, NE), weder von der SP noch von der CVP.
      9 2 Melden

Valon Behrami und Ignazio Cassis – eine Tessiner Geschichte von Kampf, Krieg und Mitschuld

Fussballstar Valon Behrami floh einst vor der Gewalt im Kosovo ins Tessin. Der Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis ermöglicht nun, dass mit Schweizer Waffen Gewalt in Bürgerkriegen ausgeübt wird. Ein Blick auf zwei Leben.

Das ist die Geschichte eines Kriegers, eines Kriegs und eines Fehlentscheids. Ihre Hauptfiguren sind zwei Tessiner. Sie spielt im kosovarischen Mitrovica, in Bellinzona, im russischen Rostow am Don und im Sitzungszimmer des Bundesrats im 1. Obergeschoss, Bundeshaus-West, Bern.

Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1990. Die Familie Behrami, Vater Ragip, Mutter Halime, der damals 5-jährige Valon und seine 7-jährige Schwester Valentina überqueren in einem Bus aus Mitrovica im Kosovo kommend …

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