Schweiz

Simonetta Sommaruga und Angela Merkel: Die Bundespräsidentin hatte vergangenes Jahr «viele schöne Begegnungen». 
Bild: ARMANDO BABANI/EPA/KEYSTONE

Simonetta Sommaruga: «Ich war sehr gerne Bundespräsidentin»

24.12.15, 09:09

Bei Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga kommt am Ende ihres Präsidialjahres «ein wenig Wehmut auf», wie sie in einem Zeitungsinterview sagt. «Ich war sehr gerne Bundespräsidentin.»

2015 sei ein Jahr mit vielen Farben gewesen, sagte Sommaruga in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem «St. Galler Tagblatt» und der «Neuen Luzerner Zeitung». Als Beispiele für Glanzpunkte nannte sie die Besuche des französischen Präsidenten François Hollande im April und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel im September.

Dunkle, schwere Momente seien die Attentate in Paris gewesen und die «grossen Flüchtlingsbewegungen als Folge schrecklicher Bürgerkriege». Sorgen bereitet ihr, «dass in vielen europäischen Ländern nationalistische, zum Teil offen rechtsextreme Bewegungen Zuspruch erhalten».

Auf die Frage, was sie für die Zukunft Hoffnung schöpfen lasse, nannte Sommaruga die Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in New York. «Und dass sich die Staaten bei der Klimakonferenz in Paris zusammengerauft haben, ist ein Hoffnungsschimmer.»

Kraft und Hoffnung gäben ihr auch «sehr viele schöne Begegnungen», die sie mit der Bevölkerung gehabt habe, gerade auch mit jungen Menschen, sagte die Bundespräsidentin. Sommaruga wird zum Jahreswechsel das Präsidialamt ihrem Bundesratskollegen Johann Schneider-Ammann übergeben. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Triesen 24.12.2015 11:10
    Highlight Ich sage ganz einfach Danke. Danke für die gute Arbeit in einem sehr schwierigen Jahr, mit vielen persönlichen Angriffen. Solche BR - und damit meine ich auch EWS - bräuchten wir mehr.

    Umso mehr freue ich mich, dass sie die wichtigsten Dossiers weiter betreut, denn die Vertreter der Opposition können es mit Sicherheit nicht besser.

    Ich wünsche ihr viel Kraft, einen "breiten Rücken" und das sie die Freude an der Arbeit nicht verliert. Egal was noch kommt...
    17 9 Melden
    • pachnota 25.12.2015 22:38
      Highlight Wort zu Sonntag?
      2 3 Melden
    • Triesen 26.12.2015 08:34
      Highlight @Pachnota ...SVP-Niveau?
      2 2 Melden
  • Howard271 24.12.2015 10:54
    Highlight Und sie war auch eine gute Bundespräsidentin. Bin mir nicht sicher, ob JSA oder Ueli Maurer die Schweiz auf internationaler Bühne so gut vertreten können.
    12 10 Melden
    • Yolo 24.12.2015 11:34
      Highlight Ueli hat eh #KäLuscht
      16 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2015 14:06
      Highlight Der Lacher des Tages, sie war eine Katastrophe, so siehts aus! Das würde so ziemlich jeder besser machen als die Klavierlehrerin!!
      7 9 Melden
    • Yolo 24.12.2015 14:52
      Highlight Xhopfchino: warum? Erzähl mal...
      5 5 Melden

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