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Bundesratskandidat Aeschi löst mit Leserbrief Strafverfahren aus

SVP-Bundesratskandidat Thomas Aeschi kämpft in seiner Heimatgemeinde gegen ein neues Asyl-Zentrum. Dabei hat er auch vertrauliche Informationen publik gemacht. Der Gemeinderat von Baar erstattete Anzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung.

23.11.15, 07:44 02.12.15, 14:50

Lorenz Honegger / Aargauer zeitung

SVP-Bundesratskandidat Thomas Aeschi sieht nicht aus wie einer, der sich die Finger gerne dreckig macht. Stets im Anzug gekleidet, widmet der 36-jährige Unternehmensberater und Harvard-Absolvent seine Zeit mit Vorliebe Wirtschafts- und Finanzfragen. Wer mit ihm spricht, erlebt einen freundlichen, fast schon charmanten jungen Mann. Ein typischer Vertreter der neuen SVP-Generation. Dass Aeschi auch anders kann, zeigte sich im vergangenen Sommer.

In einem Leserbrief mit dem Titel «Kein neues Asylzentrum» machte er eine vertrauliche Bauanfrage in seiner Heimatgemeinde Baar ZG publik. Er warnte, seine Partei wehre sich dagegen, dass «nun auch mitten im Baarer Dorfzentrum Dutzende von Asylanten untergebracht werden». Und er forderte den Gemeinderat auf, «sich wie andere Gemeinderäte aus dem Aargau oder Zürich aktiv gegen noch mehr Asylanten in unserer Gemeinde einzusetzen». Der Leserbrief löste in Baar ein kleineres politisches Erdbeben aus.

Freundlich im Ton, knallhart in der Sache: SVP-Bundesratskandidat Thomas Aeschi.
Bild: KEYSTONE

Die Bauanfrage stammte von einem ortsansässigen Unternehmen, das in Baar 36'000 Quadratmeter Land besitzt. Die Firma hatte den Gemeinderat angefragt, ob auf der Wiese eine temporäre Container-Siedlung für Asylsuchende gebaut werden könnte. Eine Information, die geheim bleiben sollte, da es sich nicht um ein offizielles Baugesuch handelte. Auf unbekanntem Weg landete sie bei Aeschi.

Anzeige gegen unbekannt

Erzürnt über den Maulwurf in der Verwaltung, erstattete der Gemeinderat Anzeige gegen unbekannt wegen Verdachts auf Amtsgeheimnisverletzung. Das Verfahren läuft. Bundesratskandidat Aeschi musste vor zwei Wochen selber als Zeuge im Strafverfahren aussagen.

Sein Leserbrief verfehlte seine Wirkung nicht. Einen Monat nach Publikation kam es in Baar bei einer Gemeindeversammlung zur Konfrontation zwischen Gemeinderat und Bevölkerung. Die Orts-SVP stellte die Exekutive in einer Interpellation zur Rede, jedoch ohne konkrete Antworten zu erhalten.

Bekommt Baar ein Asylzentrum?
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Aeschi blieb der Versammlung fern. Ein CVP-Lokalpolitiker unterstellte ihm laut Lokalpresse «erstaunliche Dreistigkeit»; ein Vertreter der FDP sagte, er schäme sich für das, was da geschehen sei. Gemeindepräsident Andreas Hotz betonte, Baar sehe sich aufgrund der Asylkrise in Europa zu humanitärem Verhalten verpflichtet. Man sei auch bereit, die Kosten dafür zu tragen.

Ob die Container-Siedlung jemals gebaut wird, ist offen, zumal in diesem Fall nicht Behörden, sondern ein privates Unternehmen hinter den Bauplänen steht, wie Vize-Gemeindepräsident Paul Langenegger gegenüber der «Nordwestschweiz» betont. Die Bauanfrage sei mittlerweile beantwortet. Über den Inhalt dürfe er nichts sagen. «Ob die Firma ihre Pläne weiterverfolgt, wissen wir nicht.»

Einen Empfang gibt es trotzdem

Bundesratskandidat Aeschi gibt sich auf Anfrage betont wortkarg: In einem E-Mail an die «Nordwestschweiz» verweist er auf seine Aussagen im gestrigen Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag»: «Ich wurde vor zwei Wochen als Zeuge befragt, mehr darf ich dazu nicht sagen. Aber es geht um die Anschuldigung, dass jemand aus der Verwaltung Pläne über ein neues Asylzentrum im Zentrum von Baar öffentlich machte.»

Oliver Wandfluh, Präsident der SVP Baar, sagt, das Ziel von Aeschis Leserbrief sei gewesen, dass der Gemeinderat die Bevölkerung rechtzeitig über ein allfälliges Asylzentrum informiere und nicht wie in anderen Gemeinden vor vollendete Tatsachen stelle.

Sollte Thomas Aeschi in den Bundesrat gewählt werden, darf er sich trotz der Posse um das Asylzentrum auf einen feierlichen Empfang in seiner Wohngemeinde freuen. Die Vorbereitungen für den Fall einer Wahl laufen laut Gemeinde-Vizepräsident Langenegger bereits auf Hochtouren: «Das hat Aeschi verdient.»

(aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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61
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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • reputationsprofi 24.11.2015 14:25
    Highlight Man sagt dem auch "Politiker mit Profil".
    1 2 Melden
  • BetterTrap 23.11.2015 11:43
    Highlight Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die SVP gar keinen zweiten Sitz will.. Aeschi ist der einzig halbwählbare. Evtl. doch eine Wahl eines Anderen, welcher dann dank der Svp-Klausel ausgeschlossen werden kann und die Partei wieder Grund hat zu klagen und sich der Verantwortung zu entziehen. Wirklich seriös sind die 3 Vorschläge nun mal wirklich nicht..
    64 14 Melden
    • Alex23 23.11.2015 13:42
      Highlight Kein so abwegiges Gefühl. Könnte wirklich was dran sein.
      17 3 Melden
    • Rim 23.11.2015 14:08
      Highlight Nicht so negativ;-) Schliesslich hat eine hochangesehne Findungskommission unter Altständerat xY die Herren auf Herz und Nieren geprüft: Auf die "richtige Gesinnung" /persönliche Integriät: KO Tropfen und Asylchaoshetzer Aeschi hat diese Tests genau so bestanden die Gobbi. Logisches Fazit: Bessere Qualität findet sich in der SVP einfach nicht. Was auch nicht verwunderlich ist, oder? Sollte irgendwo doch noch einer gefunden werden und gar gewählt, wird er von der Partei ausgeschlossen. Grund: Es darf kein SVP BR geben, welcher in irgend einer Weise den Abgewählen "ueberflügelt" ;-)
      30 4 Melden
    • Lumpirr01 23.11.2015 15:36
      Highlight @Rim: Kleine Ergänzung: Der Altständerat xY ist der Aargauische Alt - Nationalrat (1995 - 1999) & Alt - Regierungsrat Ernst Hasler (1999 - 2009)
      6 0 Melden
  • zombie woof 23.11.2015 11:42
    Highlight Falls es tatsächlich so weit kommt und dieser Mann zum Bundesrat gewählt wird, werden wir ein deja vu haben, nur mit einem jüngeren Querulant! Ob er es wohl auch schafft, so ein Chaos zu hinterlassen, wie sein Führer vom Herrliberg?
    64 17 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 11:41
    Highlight Die Doppelmoral nervt. Seit Markwalder weiss jeder, dass es keine Geheimnisse gibt und dass es auch keine Rechtssicherheit mehr gibt, wer bei Amtsgeheimnisverletzung verfolgt wird und wer nicht. Normalerweise leben die Medien davon, dass sie überall Maulwürfe durchfüttern und damit Schlagzeilen generieren, nun hat halt einmal die SVP davon profitiert. Gewöhnt euch daran.
    16 46 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.11.2015 13:27
      Highlight Der Artikel berichtet darüber, dass eine Strafanzeige gegen Herr Aeschi gemacht wurde, da die Regierung es nicht lustig fand, dass dieser solche Informationen herausgab.
      Es gibt komischerweise immer wieder Leute, die das Lesen, als ob die Zeitschrift (in diesem Fall Watson) anklagen würde.
      Watson hat nur berichtet nicht geurteilt. Genauso wie sie auch berichten würden, würde ein Politiker der FDP, SP oder der Grünen angezeigt werden.
      Genau solche Artikel erwarte ich von einer Zeitung. Sie soll mich darüber aufklären was aktuell passiert.
      23 2 Melden
    • 1337pavian 23.11.2015 13:52
      Highlight Schwachsinn + Klarstellung = Schwachsinn

      Das ist die Macht des Geschwafels.
      5 0 Melden
    • Sapere Aude 23.11.2015 14:02
      Highlight Ist ja nicht das erste mal, dass die SVP von Indiskretionen profitiert. Leider fühlen sich Anhänger schnell angegriffen bzw. wittern eine Verschwörung, wenn sich die Medien kritisch über die SVP äussern. Auch wenn es sich um einen rein informativen Artikel handelt, der lediglich ein Ereignis wiedergibt. Wundert mich aber irgendwie nicht, wenn man den Exklussivitätsanspruch der Partei miteinbezieht.
      12 3 Melden
    • RatioRegat 23.11.2015 14:16
      Highlight @Sir Jonathan Ive: Die Strafanzeige dürfte sich gegen jemand anderes gerichtet haben, ansonsten hätte Aeschi nicht als Zeuge einvernommen werden dürfen, sondern hätte als Auskunftsperson nach Art. 178 StPO befragt werden müssen.
      5 0 Melden
  • karl_e 23.11.2015 11:36
    Highlight Würden Sie diesem Herrn einen Occasions-Wagen abkaufen?
    25 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 12:08
      Highlight Ich würde keinem Bundesrat einen Wagen abkaufen, aber ich würde von Ueli Murer eine FA/18 abkaufen
      17 7 Melden
    • Yolo 23.11.2015 13:09
      Highlight Nach der Bilanz des letzten SVP Bundesrats rückzuschliessen, würde das Projekt OCC-Auto frühzeitig mit zig tausend Franken Spesen versenkt.
      11 3 Melden
  • pedrinho 23.11.2015 11:36
    Highlight Ich bin entsetzt !
    Da versucht ein weitsichtiger unternehmen sein brachliegendes land schnell und gewinnbringend einer neuen nutzung zuzufuehren. Duzenden von gutmenschen, anwaelten und sozialhelfern eine aufgabe vor die haustuere zu liefern und dann kommt da so ein dahergelaufender harvardheini und informiert die leute ueber mauscheleine im hintergrund. Ganz klar, dass da ein aufschrei durchs rote watson forum schallt.
    (vorsicht, koennte satirische zuege enthalten)
    18 60 Melden
    • Matthias Studer 23.11.2015 11:52
      Highlight Jetzt mal eine Frage. Wieso bin ich in ihren Augen ein negativer guter Mensch, bloss weil ich ehrlich bin und das von anderen auch erwarte? Ist das nicht der Schlüssel zu einer besseren Gesellschaft, wenn es alle schaffen würden, im Grundsatz ehrlich miteinander zu sein?
      45 1 Melden
    • Wumsi 23.11.2015 12:37
      Highlight Das einzig satirische an Ihrem Kommentar sind Ihre Deutschkenntnisse. Oder gehört das zum anderen Unsinn?
      27 5 Melden
    • Wumsi 23.11.2015 12:40
      Highlight Und haben Sie meinen Deutschfehler gefunden? (Es handelt sich dabei um einen freiwilligen Test.)
      9 4 Melden
    • Yolo 23.11.2015 13:14
      Highlight Wie bitte? Seit wann leben wir in einer Schweiz AG? Blicken wir 10 Jahren zurück, wurden die Staatschulden von 50% BIP auf +-30% reduziert. Ergo wurde mehr eingenommen als ausgegeben. Wo soll nun die Schweiz AG brachliegen?
      6 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.11.2015 13:31
      Highlight @pedrino
      Wenn Watson darüber informiert, dass die Baarer Regierung eine Strafanzeige gegen Herrn Aeschi gemacht hat, ist das kein Urteil von Watson sondern ein Bericht über einen Sachverhalt.
      Denken Sie wenn ein SP Politiker eine Strafanzeige kassieren würde weil er geheime Informationen veröffentlicht hat würde Watson das ignorieren?
      16 0 Melden
    • 1337pavian 23.11.2015 14:03
      Highlight Das Problem ist nicht die Rechtschreibung, sondern der Inhalt.

      Der Kommentar von pedrinho; Kleinschreibung wäre endlich angesagt im Deutsch. Allerdings gereicht es seiner Polemik mitnichten zur Satire.

      Auch die bisweilen inflationäre Verwendung des Terminus "Gutmensch" vermag die Schwäche dieses Begriffes in sich selbst nicht zu kaschieren.
      Das alles ist erquickliches Stammtischgepolter, welches nun über die iPads in Alters- und Pflegeheimen dem Internet zufliesst.

      Wer gegen Gutmenschen, verweichlichte Linke und Nette sowie Sozialisten schwadroniert, der knutscht seinen Bizeps.

      Dann halt!
      13 0 Melden
    • pedrinho 23.11.2015 17:00
      Highlight @Matthias Studer - Zu keiner zeit hatte ich die absicht Ihnen zu nahe zu treten. Ich halte persoenlich viel von guten menschen, die andere, hypokritisch ausgerichtete variante, na ja .......

      ps. habe ich in irgendeinerartundweise watson fuer die berichterstattung kritisiert ? (War hier nicht beabsichtigggt)
      0 1 Melden
  • mbr72 23.11.2015 11:35
    Highlight Egal, wie unsauber jetzt sein Vorgehen war... wirklich problematisch ist - wieder einmal - die Intransparenz gegenüber der Bevölkerung; damit ist auch niemandem geholfen und man schürt damit geradezu genau die politischen Kräfte, welche man nicht haben will. Ich persönlich hätte kein Problem mit diesem Zentrum (habe selber in direkter Nachbarschaft mit über 70 Asylanten gelebt, und da gab es kein einziges Mal Probleme in über 1 Jahr).
    Wenn der Widerstand in der Bevölkerung da ist, ist das eine Realität, der sich die Politik gefälligst stellen muss, im übrigen auch bei anderen Themen.
    22 16 Melden
    • Eisenhorn 23.11.2015 13:14
      Highlight Das war eine Anfrage und keine Tatsache, und es war eine Anfrage weil es eben genau NICHT für die Öffentlichkeit ist. Hören Sie auf dauernd Transparenz bei allem zu fordern. Es gibt einfach Dinge die mich und wahrscheinlich auch Sie nix angehen. Und dazu gehört z.B. ob irgend ein Unternehmer die Umnutzung von Land IN BETRACHT zieht. Wenn das Unternehmen das Vorhaben umsetzt will erfahren es die Bürger schon früh genug. Wichtig ist die Richtigen Dinge transparent zu machen, nicht gleich alles....
      18 2 Melden
  • Zeit_Genosse 23.11.2015 11:31
    Highlight Das Parlament wird es richten (müssen).
    25 3 Melden
  • klugundweise 23.11.2015 11:10
    Highlight Brunner hat die SVPler aufgefordert, sich mit allen Mitteln gegen neue Asylzentren zu wehren. Genau das hat Aeschi getan.
    Und er würde sich auch als BR getreu an die Vorgaben von oben halten.
    Unser demokratisches System basiert jedoch auf Konkordanz und Kompromissen und nicht auf den 10 Geboten des Herrliberges.
    Bleibt zu hoffen, dass sich das Parlament dessen bewusst ist.
    63 6 Melden
  • FrancoL 23.11.2015 11:03
    Highlight Eine Voranfrage muss geheim bleiben. Das Gesetz sieht genügend Einsprachemöglichkeiten beim eigentlichen Baugesuch vor. Das Bekanntmachen der Vorantrage ist reine Hetze.
    60 6 Melden
  • Nivea Duschgel 23.11.2015 10:38
    Highlight Eine Findungskomission, die seit 1 Jahr einen geeigneten Kandidaten sucht, und das kommt dabei raus. Haha
    89 8 Melden
    • Yolo 23.11.2015 13:16
      Highlight das war eher ein Suchungskommision, gefunden wurde ja nicht wirkliches...
      15 1 Melden
  • Margi Noser 23.11.2015 10:36
    Highlight BRAVO - schlägt Euch gegenseitig die Köpfe ein - es wird langsam Zeit, dass diese verlogene, menschenverachtende und geldgierige Partei verschwindet.

    http://www.blick.ch/news/politik/freysinger-packt-aus-zum-svp-bundesratskrimi-alles-war-schon-vorher-eingetuetet-id4382369.html
    55 11 Melden
  • Noach 23.11.2015 10:21
    Highlight Bitte nicht!!!!!!
    14 4 Melden
  • Tepesch 23.11.2015 10:21
    Highlight Die Veröffentlichung der Bauanfrage ist mir eigentlich egal, sehe jetzt auch nicht weshalb sowas geheim sein soll.
    Viel schlimmer ist doch, dass Asylsuchende per se als etwas schlechtes dargestellt werden, die man ja nicht im Dorf haben will.
    71 10 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.11.2015 13:35
      Highlight Eine Bauanfrage soll geheim bleiben.
      Die Bevölkerung (Nachbarschaft) hat falls die Anfrage durchkommt immer noch eine lange Phase, in der sie einspruch gegen einen Bau erheben kann, bevor dieser begonnen wird.
      7 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.11.2015 14:06
      Highlight Damit das jetzt allerdings nicht falsch rüberkommt:
      Natürlich ist es schlimm, wie die Asylsuchenden zu den bösen Wölfen gemacht werden.

      Wie lang es wohl noch geht, bis erste Eltern ihren Kindern erzählen, dass sie nicht lügen sollen, weil sonst der böse Asylsuchende sie auffrisst.
      6 0 Melden
  • Margi Noser 23.11.2015 10:17
    Highlight Diesmal wird der perfide Plan der SVP nicht aufgehen, wetten dass?

    Jemand, der sich lächerlich über ein Verbrechen mit K.O.-Tropfen macht, in einem 88-Video auftritt was an Primitivität kaum mehr zu überbieten ist - das ganze Video - hat in unserem Parlament nichts verloren.

    Die Bevölkerung wacht langsam auf, es ist auch an der Zeit.

    Und diese "klugen" Köpfe wollen nicht gewusst haben, was die 88 bedeutet. Das können sie ihren dummen Anhängern weis machen, mir nicht.

    63 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 10:38
      Highlight "Ihren dummen Anhängern..."
      Momoll, politischer Diskurs auf sehr hohem Niveau.
      26 41 Melden
    • K. Ommentar 23.11.2015 11:44
      Highlight 88? Was denn, nur tanzende Nazis.
      Viel schlimmer wäre, wenn die irgendwelche politischen Ämter inne hätten oder, man stelle sich das vor, sogar noch gewählt würden. DANN müsste man sich Gedanken machen.
      20 2 Melden
    • E7#9 23.11.2015 11:55
      Highlight Das einzige nachgewiesene Verbrechen war eine unbegründete Vergewaltigungsanzeige. KO-Tropfen waren keine im Spiel. Bitte bleiben Sie bei den Tatsachen, auch wenn Witze darüber dennoch geschmacklos sein können.

      Informieren Sie sich doch selber mal, was die 88 auf T-Shirts bedeutet, die jeder fünfte Jugendliche (und Justin Bieber, Ariana Grande und viele mehr) anhaben. Fast jeder Hip-Hop zieht es an. Das sind keine Nazis. Bei allem Respekt: Wer ist hier dumm?
      12 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 13:00
      Highlight Ach hört doch mal auf zu "gräne", wer interessiert das jetzt noch???

      Die Frage müsste eher lauten, wieso nicht Brand, wieso Aeschi.
      3 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.11.2015 13:39
      Highlight @sound
      Fast jeder "Hip-Hop" Hab ich was verpasst? Was heisst das?
      Ausserdem bleiben Sie bitte auch bei den Tatsachen. Man weiss nicht ob KO-Tropfen im Spiel waren oder nicht. Die Tests wurden zu spät durchgeführt, sodass man keine Spuren mehr feststellen hätte können, fall tatsächlich welche im Spiel waren.
      Ich möchte mir keine Meinung bilden, da in diesem Fall eine Meinung nichts bringt. Es gibt einen Sachverhalt und dieser ist nichtssagend. Es könnte passiert sein oder auch nicht. Ich bitte Sie darum sich auch nicht eine Meinung zu bilden, wo es keine Meinung zu bilden gibt.
      9 0 Melden
    • 1337pavian 23.11.2015 14:40
      Highlight Anhängen, gerne auch am Rockzipfel, ist nicht dumm, sondern kindlich, doch hängen wir alle am Rockzipfel der Gesellschaft, ob wir nun reich sind oder arm.
      Früher waren wir die Kinder Gottes, heute die des Fortschritts, denn die Vergangenheit ist halt doch überwiegend zum davonlaufen. Sapere aude!
      Oder de sabbere mìr de baud au!
      1 0 Melden
    • E7#9 24.11.2015 11:35
      Highlight Wieso wird meine Antwort nicht aufgeschaltet? Also nochmal zu KO Tropfen: Es gilt die Unschuldsvermutung. Das heisst unschuldig, und nicht "ich hab keine Meinung dazu". Zumal Hegglins Aussagen an Unglaubwürdigkeit fast nicht zu übertreffen waren.

      Zur 88: Ich meinte fast jeder HipHop-Künstler zieht das an. Diese Zahl symbolisiert die Bronx und ist seit ca. 2 Jahren bei Jugendlichen voll das Modeding. Schon möglich, dass man das verpasst hat. Es hat nichts mit Nazi zu tun, wenn das eine Tänzerin anhat.
      3 0 Melden
  • Max Heiri 23.11.2015 09:57
    Highlight Ich finde es feige von der Verwaltung solche Informationen nicht mit der Bevölkerung zu teilen. Wenn Leute Ängste haben, muss man darauf eingehen und sie nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen.
    21 87 Melden
    • Markus86 23.11.2015 10:51
      Highlight Das hat nichts mit Feigheit, vielmehr mit Rechtsstaat zu tun. Es gibt nun mal Gesetze. Und an die haben sich auch SVP-Politiker zu halten.
      60 7 Melden
    • Duweisches 23.11.2015 11:05
      Highlight Das ganze war eine Anfrage, ob ein Asylzentrum MÖGLICH wäre, nicht mehr und nicht weniger...
      Die Bevölkerung muss doch nicht über jede Anfrage, ob etwas gebaut werden könnte informiert werden, die wichtigen Dinge würden sowieso untergehen.
      Von "vollendeten Tatsachen" kann nicht einmal ansatzweise die Rede sein...
      31 3 Melden
    • FrancoL 23.11.2015 11:10
      Highlight Das hat nichts mit Feigheit zu tun. Die Voranfrage ist noch kein Verfahren bzw. keine Bewilligungsanfrage. Die Bewilligung sieht dann noch genügend Einsprachemöglichkeiten vor.
      28 2 Melden
  • evand 23.11.2015 09:49
    Highlight Jetzt geht es los, die Schlammschlacht ist eröffnet. Jeder BR-Kandidat wird nun medial durchleuchtet. Ist zwar nicht die feine englische Art, aber immerhin hat die Bundesversammlung mehr Informationen zu den Kandidaten..
    37 12 Melden
    • phreko 23.11.2015 11:03
      Highlight Welche feine englische Art? die der Sun oder News of the World? In England wäre der Aeschi jetzt sehr sehr schnell Kanonenfutter von der gröberen Sorte.
      35 4 Melden
  • banda69 23.11.2015 09:42
    Highlight ...sorry, aber ich will keinen solchen Sauglattismuss-Bundesrat. Die SVP führt unsere Landesregierung hin zur Lächerlichkeit.

    95 19 Melden
    • Lumpirr01 23.11.2015 13:19
      Highlight Lieber Banda69: Bist Du Mitglied der Bundesversammlung? Nein...., dann kommt es nicht darauf an, was Du willst oder nicht möchtest. Ein SVP - Kandidat mit dem Gedankengut eines SP - Mitgliedes steht so viel ich weiss leider nicht zur Verfügung..............
      9 11 Melden
    • banda69 23.11.2015 14:06
      Highlight @lumpir - Liebe Lumpir

      Ich habe mich nie dagegen ausgesprochen, dass die SVP einen zweiten Bundesratssitz bekommt.

      Aber ich kann mich - im Gegensatz zu dir (was mich erstaunt und befremdet) - nicht damit abfinden, dass unser Land von jemandem regiert wird, der sich über KO-Tropen-Opfer lustig macht.
      10 9 Melden
    • Lumpirr01 23.11.2015 15:26
      Highlight Lieber Banda 69: Für mich ist es befremdend, dass Du immer noch an diese Geschichte mit diesen KO - Tropfen glaubst, obwohl das von vorne bis hinten zu 300% untersucht worden ist. Dass sich Thomas Aeschi und ein Teil der SVP über diese Geschichte lustig macht, ist nicht verwunderlich; immerhin hat das seinem Parteikollege Markus Hürlimann seine Politkarriere versaut! Den Hauptfehler hat Jolanda Spiess-Hegglin selber gemacht, indem sie zu ihrem Ehemann nicht ehrlich war und ins Spital gerannt ist anstelle ihren Rausch zu Hause auszuschlafen........
      6 5 Melden
    • banda69 23.11.2015 16:40
      Highlight @Lumpirr - Liebe Lumpirr, du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass Herr Aeschi mit dieser infantilen Rolle in einem lächerlichen Partei-Video ein valaber Bundesrat ist.

      Das ist eines Staatsmannes nicht würdig und eine Verarschung des Schweizer Volkes durch die SVP.
      4 3 Melden
    • banda69 25.11.2015 08:11
      Highlight @lumpirr - So, so..."...zu 300% untersucht worden." Hör bitte auf mit dem Stammtisch-Geschwafel. Ich glaube du hast mehr zu bieten als einen SVP-Politiker zu decken.
      0 0 Melden
  • Winschdi 23.11.2015 09:32
    Highlight Das ist ja ein kleiner Köppel, da hat Blocker sicher seine Freude dran...
    59 11 Melden
  • Alex23 23.11.2015 09:31
    Highlight Ein untadeliger Bundesratskandidat sieht anders aus.
    59 9 Melden
  • Shlomo 23.11.2015 08:54
    Highlight Wollen wir wirklich einen Fremdenhasser als nächsten Bundesrat?
    89 20 Melden
  • wisel 23.11.2015 08:45
    Highlight Das Bild hat nicht gerade viel mit Baar zu tun.
    9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 10:14
      Highlight doch doch, die kuh steht auf baarer boden :-) der rest ist zug...
      23 0 Melden
  • stadtzuercher 23.11.2015 08:42
    Highlight Mit so einem Bundesrat würden die internen Infos aus der Regierung schneller nach Kasachstan, Russland und in die USA gelangen als heute schon mit den gierigen Lobbyisten im Bundeshaus. Braucht die Schweiz nicht, danke.
    78 12 Melden
  • peeti 23.11.2015 08:38
    Highlight Da hat die Findungskommission der SVP mit diesem Bubi ja prächtige Arbeit geleistet. Man stelle sich so ein Brandstifterlein im Bundesrat vor.
    83 9 Melden

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