Schweiz

Streit nach Cassis-Wahl: «Die Linken würden besser eine Frau wählen als BHs zu verbrennen»

Isabelle Moret fuhr an der Bundesratswahl eine krachende Niederlage ein. Im linken Lager heisst es, die FDP habe ihre Kandidatin im Regen stehen gelassen. Es sei die SP, die ein Frauenproblem habe, kontern die Freisinnigen.

21.09.17, 06:47 21.09.17, 18:13

Er finde es «ziemlich grauenhaft, wie die FDP ihre eigene Kandidatin abgeschossen hat»: Jean Christophe Schwaab, SP-Nationalrat aus der Waadt, liess seinem Ärger nach dem entscheidenden zweiten Wahlgang freien Lauf. Isabelle Moret hatte als einzige weibliche Kandidatin nur gerade 28 von 246 Stimmen erhalten. Die FDP, so Schwaabs These, habe Moret fallen gelassen, ja gezielt demontiert.

Video: streamable

Schwaab glaubt nicht als einziger an eine Intrige: Die FDP habe nie ein Interesse an einer Bundesrätin Moret gehabt, grollten mehrere Politiker in der Wandelhalle. Die Kandidatur sei für die Partei ein reines Feigenblatt gewesen. In der Folge hätten FDP-Exponenten aktiv versucht, eine Wahl Morets zu verhindern.

Ihren Verdacht begründen die Verfechter der These etwa mit einem Mail-Versand, der zahleiche Parlamentarier kurz vor der Wahl erreichte. Die Nachricht, mit dem Logo der FDP Frauen versehen, rief dazu auf, im Interesse der «Diversität» Ignazio Cassis zu wählen. Doch die Frauensektion der Freisinnigen hatte damit nichts zu tun – sie unterstützt Moret.

Verantwortlich für die «Last-Minute-Attacke» auf Moret war laut «Tages-Anzeiger» Béatrice Acklin, eine Vertraute des ehemaligen FDP-Präsidenten Fulvio Pelli aus dem Tessin.

Weiter sollen auch Parteikollegen dafür verantwortlich gewesen sein, dass Details zum Sorgerechtsstreit des Ehepaars Moret an die Öffentlichkeit gelangten.

Chancenlos: Isabelle Moret. Bild: KEYSTONE

Moret selber äussert sich im Gespräch mit watson nur knapp zu den Spekulationen: «Das müssen sie die FDP-Spitze selber fragen», antwortet sie auf die Frage, ob die Parteileitung sie fallen gelassen habe.

«Man könnte sagen: Die Sozialdemokraten haben die Frauen-Kandidatur bestellt und dann weggeworfen»

Andrea Caroni, FDP-Vizepräsident

FDP-Vizepräsident Andrea Caroni dementiert. «Es ist klar, dass Ignazio Cassis als Tessiner und Fraktionschef für mich und viele andere in der Partei der Favorit war.» Dennoch sei Morets Kandidatur für die Partei kein Feigenblatt gewesen, man habe der Bundesversammlung eine echte Auswahl geboten. Ausgerechnet die Linken, die am lautesten nach einer Frauenkandidatur gerufen hätten, hätten Moret nun aber die Unterstützung verweigert.

FDP-Vizepräsident Andrea Caroni findet deutliche Worte für die Ratslinke. Bild: KEYSTONE

«Man könnte sagen: Die Sozialdemokraten haben die Frauen-Kandidatur bestellt und dann weggeworfen», so Caroni. Die FDP habe in jüngster Zeit vier Mal eine Frau nominiert. «Doch die Bundesversammlung wählte sie alle nicht – auch das linke Lager nicht. Da muss man sich schon fragen, wer hier ein Frauenproblem hat.» Tatsächlich kommt allein die SP auf 55 Sitze im Parlament – und damit auf rund doppelt so viele Stimmen, wie Moret Stimmen erhielt.

«Erstmals hat eine getrennt lebende Frau mit schulpflichtigen Kindern für den Bundesrat kandidiert.»

Doris Fiala, Präsidentin FDP Frauen

Auch Doris Fiala, Chefin der FDP-Frauen, sagt: «Anstatt die Jusos BHs verbrennen zu lassen und feministische Parolen zu propagieren, würde ich mir von der SP wünschen, dass sie künftig den Tatbeweis erbringt, wenn man effektiv eine bürgerliche Frau wählen kann.» 

Doris Fiala, Chefin der FDP Frauen. Bild: KEYSTONE

Fiala betont, mit ihrer Kandidatur habe Isabelle Moret gesellschaftspolitisch Geschichte geschrieben: «Erstmals hat eine getrennt lebende Frau mit schulpflichtigen Kindern für den Bundesrat kandidiert.» Das Wahlresultat habe man sich so sicher nicht gewünscht. Wenn man sich einem Wettbewerb stelle, sei jedoch klar, «dass von drei Kandidaten zwei auf der Strecke bleiben».

«Es musste sie gar niemand demontieren, das hat sie gleich selber gemacht»

Parteikollege von Moret

Für andere Freisinnige, die nicht namentlich genannt werden wollen, liegt die Ursache für Morets krachende Niederlage allerdings auf der Hand. Mit ihrer schwachen Kampagne sei sie selber dafür verantwortlich gewesen: «Es musste sie gar niemand demontieren, das hat sie gleich selber gemacht», bemerkt ein Parteikollege hämisch.

Reines Frauenticket gefordert

Die FDP Frauen haben bereits angekündigt, bei der nächsten Vakanz – also bei einem Rücktritt von Johann Schneider-Ammann – ein reines Frauenticket zu verlangen. So soll es endlich klappen mit der ersten freisinnigen Bundesrätin nach bald 30 Jahren. Fiala räumt jedoch ein, dass dafür bei den männlichen Kollegen wohl noch einiges an Überzeugungsarbeit nötig sein werde. Zudem müssten sich auch genügend Frauen zur Verfügung stellen.

Als potenzielle Nachfolgerinnen von Schneider-Ammann sehen die FDP Frauen etwa Ständerätin Karin Keller-Sutter, Parteipräsidentin Petra Gössi oder Nationalrätin Christa Markwalder.

Fiala appelliert an die anderen Parteien, die Frauenförderung ebenfalls an die Hand zu nehmen. «Es wäre für viele Frauen der Schweiz unverständlich, wenn nach dem Rücktritt von Doris Leuthard nur noch eine Frau in der Landesregierung verbliebe.» CVP-Präsident Gerhard Pfister ist sich dieser Problematik offensichtlich bewusst. Im Interview mit SRF signalisierte er, dass eine Frau auf dem Ticket aus seiner Sicht heutzutage eine Selbstverständlichkeit sei.

Ignazio Cassis ist neuer Bundesrat

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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168Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 22.09.2017 16:35
    Highlight Finde ich lustig: bei angesehenen, gut bezahlten berufen wird ständig wegen einer frauenquote gezwängt. 1. Wiso nicht auch beim stadtbauakt oder auf der baustelle. Dort stärt es natürlich die feinen samen nicht wenn sie sich nicht die hände dreckig machen müssen und dies meist männer erledigen. Dafür ist man genug gut.
    2. Zudem erinnert mich die frauenquote an eine behindertenquote( nichts gegen behinderte). Sind denn frauen so viel leistungsschwacher als männer das es eine quote braucht? Damit machen sie sich doch nur selbst klein und diskreditieren sich. Zu guter letzt nervt dieses gezwänge
    5 5 Melden
  • Sapere Aude 21.09.2017 15:31
    Highlight Natürlich wäre eine ausgeglichene Geschlechterverteilung im Bundesrat wünschenswert, aber in der Praxis entscheiden eben nebst dem Geschlecht auch andere Faktoren. Insofern verhält sich die SP auch inkonsequent. Sie stellt die Frauenfrage bei jeder Gelegenheit ins Zentrum, weiss aber genau, dass sie nie alleine für eine Frau stimmen würde, weil diese eine Frau ist.
    49 6 Melden
  • sEribaZ 21.09.2017 14:43
    Highlight Und ich behaupte, wäre Maudet eine Frau gewesen, wäre er gewählt worden. Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, wieso (ausser dem Frauenargument) Moret aus links-grüner Perspektive, hätte gewählt werden sollen. (Aber vielleicht kenne ich sie auch zu wenig gut.)
    13 7 Melden
  • Hessmex 21.09.2017 14:05
    Highlight Das geht mir sowas auf den Sack mit diesen"Quoten"
    Es sollen die 7 fähigsten sein!
    Ob das dann
    7Frauen
    7 Tessiner, oder die
    7 Zwerge sind, ist doch egal.
    64 11 Melden
    • Picker 21.09.2017 15:50
      Highlight Was mir noch viel mehr auf den Sack geht: "wählt doch einfach die Fähigsten".

      Und wie, oder nach welchen Kriterien entscheiden wir denn dies?

      Wenn man 10 Leute nach dem "fähigsten" Kandidaten fragt, wird man 10 verschiedene Antworten erhalten.
      Darum ist die Aussage komplett kurzsichtig und unüberlegt, und ich kann sie langsam nicht mehr hören.
      25 36 Melden
    • Goldbach 22.09.2017 08:19
      Highlight @Picker.
      Dann wählen wir doch nur noch Blauäugige. Das ist ein sehr offensichtliches und eindeutiges Kriterium, nicht wahr?
      9 14 Melden
  • derEchteElch 21.09.2017 13:03
    Highlight Die SP, Grünen, allg. Links haben immer ein Problem mit bürgerlichen Frauen;

    Sie sind konservativ, traditionsbewusst, gut gebildet und vor allem das Wichtigste; sie sind Erfolgreich!

    Das ist auch der Grund, warum nur Linke u. linke Frauen eine Frauenquote fordern; sie hätten ohne einer Quote keine Chance auf eine gute Position/gute Stellung in der Privatwirtschaft.
    61 43 Melden
    • aglio e olio 21.09.2017 15:44
      Highlight Ähm, Frau Widmer-Schlumpf?
      14 25 Melden
    • zolipei 21.09.2017 15:49
      Highlight Also übersetzt: alle linken frauen sind unfähig oder was wünschen sie genau ausdrücken?scheint ein wenig undifferenziert...
      31 19 Melden
  • TanookiStormtrooper 21.09.2017 13:02
    Highlight Also sollen die Linken einfach so eine Frau wählen, weil sie eine Frau ist? Sorry, aber so dämlich eine Karin Keller-Sutter zu wählen, die so weit von den Interessen der SP/Grünen entfernt ist wie es nur geht, sind die doch nicht. Da wählt man dann vernünftigerweise doch lieber einen gemässigten Mann.
    Gleichberechtigung heisst doch nicht eine Frau zu wählen, weil sie eine Frau ist, es heisst die/den Beste/n zu wählen und das unabhängig vom Geschlecht.
    42 16 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 14:27
      Highlight Einverstanden, allerdings klingen die Forderungen von links ganz anders: sie wollen, dass der für sie politisch attraktivste Kandidat weiblich ist. Alles andere bezeichnen sie als "Feigenblatt", Diskriminierung, etc.
      32 23 Melden
  • Ruffy 21.09.2017 11:25
    Highlight Ich finde Cassis eine gute Wahl. Er hat auch beim Interview mit der Rundschau gute und intelligente antworten gegeben, trotz sehr kritischen fragen.
    57 11 Melden
  • Max Dick 21.09.2017 11:04
    Highlight An alle, die jetzt von Quotentessiner sprechen: Das Tessin hatte 18 Jahre lang keinen Bundesrat, weil es bei den jeweils keinen geeigneten Kandidaten zum jeweils richtigen Zeitpunkt gab und man eben bewusst keinen Quotentessiner wollte. Nun aber war mit Cassis ein absolut geeigneter Kandidat vorhanden und der ist jetzt eben gewählt worden. Wo ist das Problem? Frauen werden wieder gewählt, sobald geeignete Frauen da sind. Da hatten wir jetzt in den letzten 10 Jahren einige, und wir werden auch in Zukunft einige haben, da habe ich keine Angst.
    81 17 Melden
  • Fidelius 21.09.2017 10:23
    Highlight Ich denke, die Mehrheit im Parlament het mehr als deutlich verstanden, dass es keinen Platz für radikalen Feminismus gibt. Da können Vertreterinnen der SP oder die JUSO Chefin noch so Oben Ohne protestieren und Unsinn verbreiten.
    111 21 Melden
    • AlteSchachtel 21.09.2017 12:58
      Highlight ich bin überzeugt, dass genau das Frauenquoten-Gequängel der Neofeministinnen Isabelle Moret geschadet hat.
      Abgesehen davon, hat für mich der Tessin Vorrang.

      Wenn schon, hat die FDP selbst I. Moret verheizt. Man hätte sie beim Rücktritt von Schneider-Amman aufstellen sollen.
      12 11 Melden
  • FrancoL 21.09.2017 09:35
    Highlight Herrlich wie die FDP in bester Manier versucht den Ball der SP zuzuspielen. Doch so einfach lassen sich die vielen Lecks rund um Moret nicht negieren. Sie war ein klares Feigenblatt! Es stellt sich die Frage wieso hat die Rennleitung der FDP nicht die Saniz aus dem Tessin ins Rennen gebracht? Ein Kniefall vor der Tessiner FDP?
    48 103 Melden
    • Wehrli 21.09.2017 10:24
      Highlight Du kommst ja richtig ins Zittern vor Rage ...
      59 22 Melden
    • Max Dick 21.09.2017 10:41
      Highlight @FrancoL: Du kennst die Abläufe einer Nomination schon? Kantonalsektionen nominieren Kandidaten, die Fraktion wählt dann aus diesen nominierten Kandidaten aus, wer aufs Ticket kommt. Es gab keinen Grund, hier vom üblichen Prozedere abzuweichen. Mit Cassis ist ein Kandidat gewählt worden, gegen den absolut nichts spricht. Wo ist das Problem?
      51 17 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 11:31
      Highlight Wo das Problem liegt? Dass bei der Frauenfeage ZU RECHT die Fähigkeit ins Spiel gebracht wird, dann bei der Regionalfrage die Föhigjeit unter den Tisch gekehrt wird. Das ist mein Problem in der Politik. Die Fähigkeit wäre ein absolutes Kriterium dem sich Mann und Frau, aber auch das Regionale unterwerfen sollte. Und komm mir bitte nicht mit Cassis als absolut Fähigsten in der FDP.
      19 53 Melden
    • Max Dick 21.09.2017 11:42
      Highlight Da ich blöderweise nicht Nationalrat bin und auch sonst nie beruflich mit Cassis zu tun hatte, kann ich nicht abschliessend beurteilen, ob es in der FDP fähigere Leute als ihn gegeben hätte. Da er aber immerhin das begehrte Amt des Fraktionschefs inne hatte, Präsident verschiedener Verbände war und es kaum von jemandem, der ihn kennt, Kritik an seiner Kandidatur gab, gehe ich davon aus, dass es in der FDP niemanden gibt, der mehr befähigt ist, dieses Amt auszuführen. Offene Schwächen wie mangelnde Fremdsprachenkenntnisse oder schlechtes Auftreten hat er auch nicht.
      42 12 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 11:59
      Highlight @Max Dick; Oh da gibt sich aber der Max bedeckt, verlässt sich plötzlich auf die anderen und tut so als sei er nicht informiert wie zB der IC zum Fraktionschefposten kam. Das war ja auch so eine Frage der Einbindung des Tessins!
      Keine Kritik einfahren heisst nicht unbedingt dass man der Fähigste ist. Noch selten habe ich einen guten und fähigen Unternehmer gesehen der KEINE Kritiker hatte, aber ich habe viele weniger Fähigen UN gesehen die tatsächlich kaum kritisiert wurden.
      6 27 Melden
  • Xriss 21.09.2017 09:20
    Highlight
    4 8 Melden
  • Wölfli beim Lamm 21.09.2017 09:10
    Highlight Als SP-Parlamentarierin hätte ich Cassis gewählt. Er war die richtige Person, zur richtigen Zeit aus dem richtigen Teil der Schweiz. Und ja, als Linke und Feministin gebe ich bei Wahlen einem linken Mann den Vorzug gegenüber einer rechten Frau. Denn die Gleichberechtigung ist auf gutem Weg, während sich die soziale Sicherheit, die Lohngerechtigkeit für ALLE auf einem schlechten Weg befindet, akut gefährdet ist. Was soll die ganze Aufregung - die FDP-Frauen habens gesagt, bei den nächsten Wahlen gibt's ein reines Frauenticket.
    45 18 Melden
  • Staal 21.09.2017 09:04
    Highlight Ja die Linken. Sie sehen hinter jedem Baum einen Feind
    108 40 Melden
    • Sauäschnörrli 21.09.2017 11:20
      Highlight Und die rechten in jedem Ausländer.
      46 53 Melden
  • CASSIO 21.09.2017 09:02
    Highlight Die FDP hat noch immer ein Problem damit, dass sie solch dumme Kommentare wie dieser hier «Es musste sie gar niemand demontieren, das hat sie gleich selber gemacht» noch nicht unterbinden kann. Klar ist die FDP eine freiheitliche Partei, und klar sollte jeder sagen dürfen, was man denkt, aber solche Kommentare schwächen die Partei und schwächen somit die eigene Position. Ziemlich DUMM!!!
    19 80 Melden
    • Ruffy 21.09.2017 11:29
      Highlight Wir leben in einer Demokratie mit freier Meinungsäusserung und nicht in einer Parteidiktatur.
      45 4 Melden
    • CASSIO 21.09.2017 11:37
      Highlight Freie Meinungsäusserung? hältst Du das "Für andere Freisinnige, die nicht namentlich genannt werden wollen, liegt die Ursache für Morets krachende Niederlage allerdings auf der Hand." für freie Meinungsäusserung? Wenn sie schon kritisieren, dann sollen sie mit ihrem Namen dazu stehen. Andernfalls sollen sie die Klappe halten. Alles andere ist kontraproduktiv und schadet der Partei mehr (aus zuvor beschriebenen Gründen), als dass es nutzt. Nochmals: es war DUMM!
      12 42 Melden
    • Ruffy 21.09.2017 12:52
      Highlight Dumm oder nicht, es ist ihr Recht.
      11 9 Melden
  • Goldbach 21.09.2017 08:57
    Highlight Im Grunde ist die Forderung nach einem weiblichen Geschlecht für einen Bundesrat purer Sexismus.
    136 87 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 10:50
      Highlight Absolut. Beängstigend, dass das so vielen KämpferInnen für Gleichstellung nicht auffällt...
      53 53 Melden
    • piedone lo sbirro 21.09.2017 11:17
      Highlight @Goldbach

      steigert es wenigstens ihr selbstwertgefühl wenn sie abschätzig über frauen schreiben bzw. "gesunde rassisten" wie thomas müller verteidigen?

      oder haben sie ein problem damit, dass frauen und ausländer besser gebildet und ein höheres einkommen haben als sie?

      "frauen zurück an den kochherd" gehört zum mantra ihrer SVP bzw. der weltwoche.

      ein bisschen weniger hass, dafür ein bisschen mehr verstand und empathie würde auch einem rechtsnationalen SVP-lakai nicht schaden.

      https://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/67556/gute-politikerin-sexy-frau/
      67 65 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 11:57
      Highlight Piedone, ????🤣
      23 26 Melden
    • Atlantar 21.09.2017 13:59
      Highlight @Piedone

      Warum denken Sie immer in absoluten Extremen und legen Ihrer politischen Opposition (Goldbach) radikalste Ansichten in den Mund?

      Die Welt ist nicht nur schwarz und weiss. Zwischen dem Kritisieren der Forderung nach einem zwingend weiblichen Bundesrat und komplett archaischen Frauenbildern liegen oft Welten.

      Sehen Sie nicht ein, dass man in einer Demokratie zusammen nach Lösungen suchen muss und sie eben diesem Lösungsfindungsprozess mit Ihrer hochaggressiven Art mit Andersdenkenden umzugehen im Wege stehen und damit das politische Vorwärtskommen selbst behindern?
      23 25 Melden
    • DoMeBE19 21.09.2017 15:45
      Highlight Wenn man keine Gegenargumente mehr findet im kleinen Femi-Rassimus-SP-Büchlein muss man ausfallend werden und sinnlose Anmutungen verbreiten. Great!
      18 20 Melden
  • Redly 21.09.2017 08:56
    Highlight Merkt eigentlich niemand, wie sexistisch es ist, nach Wahl einer Frau zu rufen?
    GleichbeRECHTigung ist, wenn Fähigkeit/Leistung/Charakter zählen. Punkt.

    Stellt Euch vor, ein Mann sagt, er finde XY besser, weil es ein Mann sei. Shitstorm coming in 3, 2, 1, ..
    139 47 Melden
    • HonoLulu 21.09.2017 20:47
      Highlight palaver. gleichberechtigung ist wenn die verteilung der 7 bundesräte dem anteil im volk entspechen würde. in zahlen wäre das bei fifty/fifty!
      also: zahl der bundesräte aufstocken und her mit der frauenquote!


      10 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.09.2017 22:28
      Highlight 50/50 ist lächerlich. Frauen interessieren sich durchschnittlich deutlich weniger für Politik und es erstaunt deshalb auch nicht, dass sie folglich deskriptiv untervertreten sind. Diskriminiert werden sie nicht, unzählige Studien belegen dies.
      2 5 Melden
    • 123und456 22.09.2017 06:23
      Highlight Recht haben Sie nur finde ich das mit der Fähigkeit zum Bundesrat nicht gaanz so einfach. Ist ziemlich subjektiv. Gibt ja soweit ich weiss keine Skala von 1-100 für die potentielle Fähigkeit als BR....
      4 0 Melden
    • Redly 22.09.2017 11:14
      Highlight @HonoLulu: mit dieser Argumentation müsste Maturandenquote auch exakt 50:50 sein. Ist aber nicht (deutlich mehr Frauen). Sollen dort für Männer tiefere Ansprüche gelten?

      Bin dann auch für zwingendes 50:50 bei: Lehrer, Kindergartenlehrer, Militär, Hebammen, Frauenärzte, in jeder einzelnen Partnerschaft, im Frauenverein, ...
      ...Ihre Forderung ist völlig absurd.
      4 1 Melden
    • HonoLulu 22.09.2017 12:33
      Highlight Bei Maturanden gibt es eine Aufnahmeprüfung.
      Da findet eine messbare Selektion statt. Ich könnte jetzt Ihr Argument des hohen Frauenanteils noch kommentieren...

      Aber woran wird die hier vielzitierte "Fähigkeit" gemessen? Kommunikativ? Diplomatisch? Friedfertig? Kämpferisch? Eloquent?
      Sagen Sie es mir.
      2 2 Melden
    • HonoLulu 22.09.2017 12:51
      Highlight und Redly in Ihrer Aufzählung Militär, Lehrer, Hebamme - überall gibt's messbare Auswahlverfahren. Niemand wird in diese Positionen gewählt.

      Wie ist das jetzt? Ein Tessiner muss her, weil seit 18 Jahren nicht mehr vertreten im BR. Inwiefern unterscheidet sich diese Argumentation vom Ruf nach einem höheren Frauenanteil?


      2 2 Melden
    • Redly 22.09.2017 16:58
      Highlight @HonoLulu:
      Das Tessin-Argument ist genauso blödsinnig. I'm with you.
      Aber:
      1. 'messbare' Kriterien, auf die sich berufen, sind genauso willkürlich (z.B. Mathe/Naturwissenschaft mehr gewichten und schon steigt Buben-Maturquote)
      2. nicht alles im Leben ist schwarz/weiss messbar. Charakter/Fähigkeit/Leistung müssen meist durch Menschen beurteilt werden - und das ist immer subjektiv (zB Mündlichnoten..., oder die Aufgabe jedes Vorgestzten; übrigens auch vor Gericht). Und das ist gut so! Ich möchte als Mensch beurteilt werden - nicht wie eine Maschine.
      1 0 Melden
    • thegreif 22.09.2017 17:16
      Highlight Der Unterschied ist, dass weiterhin zwei Frauen im Bundesrat sitzen. Das Tessin als Landesteil jedoch abgehängt ist.
      0 2 Melden
    • HonoLulu 23.09.2017 16:35
      Highlight aha, zwei Frauen.

      Seit 1848 sassen laut Tagblatt gerade mal 7 Frauen im Bundesrat. ( im vrgl. Tessiner mit Cassis 8)

      höhö. - ist einfach ein ARMUTSZEUGNIS!!
      0 0 Melden
  • pippapo 21.09.2017 08:49
    Highlight Die Diskussion jetzt ist schade für die näste Bundesrätin. Sie wird die Quotenfrau, ob qualifiziert oder nicht.
    80 20 Melden
    • peeti 21.09.2017 09:51
      Highlight Naja, gestern war es der Quoten-Tessiner.
      55 24 Melden
    • Max Dick 21.09.2017 10:44
      Highlight Nein, wieso? Seit 18 Jahren war kein italienisch-sprechender mehr im Bundesrat, weil es halt nie Kandidaten gab, welche die Fraktionen oder die Bundesversammlung als geeignet sahen. Nun gab es einen geeigneten, und er wurde gewählt. Also sicher nicht Quoten-Tessiner. Er hatte das bessere Profil als die anderen Kandidaten.
      26 16 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 10:55
      Highlight peeti, naja, der Tessiner war wichtig, weil in der Verwaltung kaum mehr natives Italienisch gesprochen wird, der BR nicht in seiner Amtssprache Italienisch mit dem südlichen Nachbarland verhandeln kann, Weil die Interessen des Tessin (z.B. Beschränkungen der Wirtschaftsfreiheit für de facto insbesondere tessiner Banken durch Italien) in Bern kaum wahrgenommen werden, geschweige denn Resonanz erhalten. Alles Probleme, die in Bezug auf Frauen kaum wiederholt werden können.
      11 27 Melden
  • Karl33 21.09.2017 08:42
    Highlight Als Mann finde ich es gut, dass eine Frau nicht gewählt wird, die ihrem Mann die Sorge für die Kinder verwehren will (ihr EX kümmert sich mit um die Kinder), und dies bis vor Bundesgericht zieht. Schon Sommaruga hatte das gemeinsame Sorgerecht als Bundesrätin bekämpft, also grad das Gegenteil von Gleichstellung, das die SP immer propagierte.

    Die SP muss sich halt mal Entscheiden: Will sie linke Politik machen, und Rückhalt bei der Bevölkerung haben, oder will sie Frauenpolitik für wenige privilegierte Akademikerfrauen machen, und Wähleranteile verlieren.

    122 61 Melden
    • pulcherrima* 21.09.2017 10:34
      Highlight Die SP scheint sich ja in diesem Fall für die linke Politik entschieden zu haben. Und eine für alle Geschlechter gerechte Politik bedeutet einfach die qualofizierteste Person zu wählen
      13 7 Melden
  • Pond 21.09.2017 08:42
    Highlight Die Diskussion befindet sich irgendwie auf dem Holzweg. Dieses Genderdenken nervt mich massiv. Ich sehe einen Menschen und nicht primär einen Mann oder eine Frau. Mir ist es egal, ob der neue Bundesrat weiblich oder männlich ist, so lange er einen guten Job macht. Eine Wahl sollte doch nicht vom Geschlecht abhängig sein. Jetzt hat es halt weniger Frauen im BR. Na und? Hauptsache es hat eine gute Mischung der Richtungen und fähige Leute.
    115 10 Melden
    • CASSIO 21.09.2017 09:04
      Highlight Danke, strange! meine worte. mir ist es auch piepegal, ob wir 7 bundesrätinnen oder 7 bundesräte haben, so lange sie das beste fürs land geben. wer heute noch über das geschlecht diskutiert, hat die emanzipation noch nicht verstanden.
      56 7 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 09:38
      Highlight Damit behauptest Du dass mit 1-2 Frauen mehr die Fähigkeit nicht gegeben wäre?
      12 59 Melden
    • Dageka 21.09.2017 10:15
      Highlight @FrancoL 1 nicer strawman
      16 2 Melden
    • pulcherrima* 21.09.2017 10:39
      Highlight @FrancoL Es bedeutet einzig, dass die Person mit ihren Qualifikationen und ihrer politischen Position im Mittelpunkt steht. Man sollte nicht aufgrund von irgendwelchen Quoten jemanden wählen, sondern weil eine Person, die bestmöglichste für den BR ist. Eine Person aufgrund ihres Geschlechts zu wählen, ist ebenso sexistisch, wie jemanden deswegen nicht zu wählen.
      24 2 Melden
    • Pond 21.09.2017 10:48
      Highlight @FrancoL nein, das behaupte ich nicht. Ich sage, dass das Geschlecht einfach nicht relevant ist. Wir leben nicht in einem Land, in dem Frauen generell von der Politik ausgeschlossen werden. Es hat sich nun halt nicht so ergeben, dass mehr Frauen im BR sind. Ich finde es bemühend, wegen dem eine riesen Diskussion zu führen. Wir sollten langsam darüber hinweg sein, Menschen auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Es sollte ganz einfach keine Rolle spielen. Wenn sich eine Frau nur durch Frauen vertreten fühlt ist sie keinen Deut besser, als die Männer, die auf Männer im BR beharren.
      20 5 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 11:39
      Highlight Richtig strange, dann sollte aber endlich die Fähigkeit der Kandidaten an erster Stelle sein. Und sag mir nun nicht IC sei der Fähigste aus der FDP!
      6 18 Melden
    • Pond 21.09.2017 11:52
      Highlight @FrancoL Das kann ich nicht beurteilen, da ich mich dazu zu wenig mit den einzelnen Parteimitgliedern auseinander setze und auch politisch dazu zu wenig fit bin.
      3 0 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 14:30
      Highlight @Strange: Das ist klar, wir alle sehen da wenig in die Politik hinein, was mich allerdings wundert wieviele die da nicht reinsehen dann aber feststellen dass es gut ist wenn unabhängig von Mann oder Frau der oder die Fähigste gewählt wird.
      1 6 Melden
  • Matrixx 21.09.2017 08:27
    Highlight Wo bleibt der dunkelhäutige Kandidat?
    Müsste neben der Quotenfrau nicht auch der Quotenschwarze vertreten sein?
    101 25 Melden
    • AdiB 21.09.2017 08:50
      Highlight Da gäbs noch den quotenjuden, den quotenmoslem, ja sogar der quotenalbaner müsste vertretten sein. Der albaner allein schon wegen der fussballnati. Und natürlich noch den quotendeutschen. Als grösste ausländergruppe brauchen die eine vertrettung. Ob einer von ihnen seinem job richtig macht, ist doch egal. Hauptsache die quoten stimmen.
      67 4 Melden
    • Menel 21.09.2017 08:52
      Highlight Wenn 51% der Bevölkerung schwarz sind, dann ja 😅
      20 45 Melden
    • Radesch 21.09.2017 08:55
      Highlight Eine dunkelhäutige FDP Tessinerin und alle wären happy (die SVP vielleicht nicht, wegen der dunklen Hautfarbe :D).

      Wobei, hat nicht sogar die SVP einen Quotenschwarzen?
      27 16 Melden
    • CASSIO 21.09.2017 09:05
      Highlight ist das nicht ein bisschen ein dummer komnentar, matrixx?
      10 32 Melden
    • Genital Motors 21.09.2017 09:12
      Highlight und der Quoten-Schwule!!
      38 7 Melden
    • Wehrli 21.09.2017 10:22
      Highlight Eine dunkelhäutige, Jüdische, lesbische, Frau mit Deutsch-Albanischen Wurzeln aus dem Tessin.
      Und ihr Opa sollte beim Gotthardbau mitgebuddelt haben ...
      38 5 Melden
    • AdiB 21.09.2017 10:34
      Highlight @wherli, das wärs. Noch besser wäre jüdischmoslemische, freikirchliche lesbe. Denn rest lassen wir stehen...
      19 4 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 11:00
      Highlight Menel, wenn Frauen gleiches Interesse und Engagement an Politik entwickeln wie die Männer, werden auch 51% der Politiker weiblich sein (nicht ca. 30% wie heute) und entsprechend besser im Bundesrat vertreten sein. Die Forderung aufgrund 51% Frauen in der Bevölkerung 50% im Bundesrat zu haben ist scheinheilig.
      15 16 Melden
    • Menel 21.09.2017 12:44
      Highlight Das ist keine Forderung von mir. Aber eine Minderheit mit einer Mehrheit der Bevölkerung zu vergleichen, um einen Standpunkt klar zu machen, das erschliesst sich mir rein logisch nicht.
      16 4 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 14:18
      Highlight Menel, Da bin positiv überrascht: ich war aufgrund früherer Diskussionen sicher, dass auch du mehr Frauen im BR forderst ☺️.

      Frauen sind eine Minderheit in der schweizer Politik, genauso wie Dunkelhäutige. Darum sind auch beide eine Minderheit im Bundesrat. Folglich macht der Vergleich für mich auch durchaus Sinn und antwortet pointiert auf die oft und oft gehässig gestellte Forderung nach mehr Frauen im Bundesrat.
      5 17 Melden
    • Menel 22.09.2017 16:48
      Highlight Der Vergleich hinkt noch immer. Wenn man will, dass in dem BR die Schweizer Bevölkerung vertreten ist und dann so ein Trara darum macht, aus welcher Region ein BR kommt, dann müsste man zuerst aber auf die grösste Unterscheidung achten; die Interessen von Geschlechtern. Das Leben eines Mannes und einer Frau sehen in unserer Welt noch immer anders aus und durch die Trennung der Geschlechter, entstehen auch verschiedene Interessen. Eigentlich sollten die in einer Volksvertretung berücksichtigt werden.
      Aber ich bin der Meinung, wir haben andere, grössere Probleme, die wir zuerst angehen sollten.
      0 0 Melden
    • R. Peter 22.09.2017 21:31
      Highlight Menel, das Problem ist, dass die Verfassung einzig eine angemessene Vertretung der Regionen vorschreibt, darum das "Tam Tam". Eine Vertretung im Sinne einer Abbildung der Bevölkerung ist nicht vorgesehen und bei sieben Räten auch kaum möglich. Neben den Geschlechtern müsste dann wohl auch die Generationen, die Migrationshintergründe, die gesellschaftliche Schicht, das Bildungsniveau, etc. berücksichtigt werden.
      0 0 Melden
  • Theor 21.09.2017 08:19
    Highlight Wenn es um die demographische Repräsentation des Volkes geht, gibt es übrigens noch andere, weit ungleichverteiltere Vergleichsgruppen als die ewige Mann/Frau-Frage.

    Die am schlechtesten vertretene Gruppe ist meines Erachtens übrigens die Jungen: 46% der Schweizer Bevölkerung besteht aus jungen Menschen im Alter zwischen 0 bis 39 Jahre. Wie viele Bundesräte als Vertreter haben sie?

    0.
    95 15 Melden
    • Hansdamp_f 21.09.2017 11:32
      Highlight Ok. Wenn es dann soweit ist, müssen aber zwei Bundesräte ü80 sein. Wenn es mit der Demografie so weitergeht sowieso. Die älteren Semester können dann mit ihrer Erfahrung die fehlende Erfahrung der Bundesräte ü40 wettmachen...
      8 1 Melden
  • IMaki 21.09.2017 08:13
    Highlight Aus der Zeit der liberalen Revolution in der Schweiz, aus der die späteren Freisinnigen als totale Sieger hervorgingen, gibt es eine Karikatur von Martin Disteli - ein zeichnend agitierender Revolutionär der ersten Stunde. "Das Froschparlament". Man sollte sich angesichts des heutigen Gequakes um Frau oder nicht Frau die Zeichnung zu Gemüte führen. Man suche dabei den Storch, der über den Ahnungslosen seine Flügel ausspannt. Oder man lese Lewinsky's "Der Wille des Volkes" oder Frey's "Der Abgang - Bericht aus einer nahen Zeit". So oder so: Alles läuft nach dem Herrliberger Masterplan.





    7 33 Melden
    • LandeiStudi 21.09.2017 10:48
      Highlight Ich kamm die Kariktur leider nicht finden
      1 0 Melden
    • IMaki 21.09.2017 12:55
      Highlight LandeiStudi: Auf google: Zu Martin Distelis 175. Geburtstag - E-Periodica.
      Der von mir angezeigte Storch ist als Bedrohung gedacht, der sich bereits einen Frosch gepackt hat, aber hinter dem Storch breitet drohend der Adler (Sinnbild für das damalige österreichische Wappentier) die Schwingen aus.
      2 0 Melden
  • rodolofo 21.09.2017 08:09
    Highlight Das ist wieder ein typisches Beispiel, wie die Politik auch heute immer noch von zwielichtigen Machtspielen, Intrigen und Scheingefechten durchsetzt ist.
    Die FDP-Leitung wollte Cassis, so wie auch der FDP-Fraktions-Chef Cassis sich selbst wollte.
    Aber weil die FDP auch eine moderne Aufgeschlossenheit gegenüber Frauen demonstrieren musste, portierte sie mit Moret eine Frau, die allerdings viel zu brav und zu unbedarft war, um Cassis auch nur ein wenig gefährlich zu werden.
    Nicht gerechnet hat die Parteileitung offensichtlich mit dem wirklich modernen, forschen und zielstrebigen Maudet aus Genf!
    24 56 Melden
    • Karl33 21.09.2017 08:45
      Highlight ich glaube, die SP war froh, dass keine Frau gewählt wurde, so kann ihre Partei nachher wieder eine Frau portieren. lieber die Frauen anderer Parteien im Regen stehen lassen, und dafür die eigenen Frauen und Klientel pushen (der Wähleranteil der SP betrug vor ca 10 Jahren ca 60% Frauen, 40% Männer. Wenn dazu jemand aktuelle Zahlen hat, würden sie mich interessieren)
      23 13 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 09:43
      Highlight Gut dargelegt, Moret war ein sehr knappes Feigenblatt.
      Das hätte wohl anders ausgesehen mit einer Tessinerin auf dem Ticket, doch das wurde elegant unschifft.
      10 13 Melden
  • winglet55 21.09.2017 08:09
    Highlight Statt ihre Kräfte für die Gender-Diskussion zu vergeuden, würde es der Linken anstehen wieder einmal Sachpolitik zu betreiben. Aber die Partei Elite, hochschul gebildet wie sie ist, hat sich von ihrer Basis entfremdet.
    79 19 Melden
    • Pond 21.09.2017 08:45
      Highlight Stimmt, aber die Rechte betreibt auch nicht wirklich Sachpolitik. Das Problem besteht aber wohl in allen Ländern. Leider ist es auch so, dass die, die den grössten Unsinn raushauen, gehört werden.
      27 6 Melden
    • Karl33 21.09.2017 08:45
      Highlight winglet, exakt meine einschätzung. elitär feministisch, anstatt links für alle.
      22 9 Melden
    • winglet55 21.09.2017 09:37
      Highlight @ strange, wieso funktionieren die Politiker auf Komunalebene als Sachpolitiker, aber in der Kantonal- & Bundespolitik nicht mehr? Mich nimmt nicht mehr wunder wieso die Politik Verdrossenheit im Volke zunimmt.
      9 1 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 09:47
      Highlight Hmmm, weil die Rechte Sachpolitik betreibt? Ich lebe wohl in einer anderen Schweiz, in einer Schweiz un der alle Parteien zuerst KEINE Sachpolitik machen aber dies gerne den anderen Parteien vorwerfen. Da sind alle ins gleiche Spital einzuliefern.
      12 7 Melden
    • gnp286 21.09.2017 10:00
      Highlight @strange: Whataboutism... Die bringen beide nichts brauchbares in letzter Zeit.
      4 2 Melden
  • thi 21.09.2017 08:03
    Highlight Ich bedaure es wie sich der Feminismus und die Gleichberechtigung entwickeln. Auch als Frau fände ich es eine Schande falls ich ein Amt vorzugsweise zu einem männlichen Kollegen erhielte lediglich aufgrund meines Geschlechts. Gleichberechtigung ist zwingend notwendig doch gilt Sie für beide Seiten
    66 11 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 21.09.2017 08:37
      Highlight Als Tessiner fände ich es eine Schande, wenn ich gewählt werde, lediglich aufgrund meiner Herkunft.
      18 32 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 09:49
      Highlight Aber einen Mann zu bevorzugen weil er aus dem "richtigen" Kanton kommt ist dann was genau??
      15 16 Melden
    • HonoLulu 22.09.2017 12:59
      Highlight Ich zitiere peeti. "das wäre dann der Quoten-Tessiner".
      1 1 Melden
  • seventhinkingsteps 21.09.2017 08:00
    Highlight Wenn ich im NR sitzen würde hätte ich wohl auch lieber Maudet oder Cassis gewählt statt eine Frau mit Connections zur Rüstungsindustrie, Gleichberechtigung hin oder her.
    41 7 Melden
    • LeChef 21.09.2017 08:39
      Highlight Die böse Schweizer Rüstungsindustrie... Verantwortlich für alles Leid der Welt, weil wir die edlen, naiven Wilden mit unseren kapitalistischen Schusswaffen verderben ;)
      34 26 Melden
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 10:20
      Highlight Man kann natürlich jedes Thema ins Lächerliche ziehen. Ich denke, der Export von Panzern und Munition an Länder, die im Yemen aktiv Krieg führen, gehört nicht zu diesen Themen, aber you do you.
      13 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.09.2017 07:55
    Highlight Ich verstehe das Thema nicht. Man geht von der fehlerhafte Annahme aus, dass Frauen sich nur durch Frauen und Männer sich nur durch Männer vertreten fühlen sollen.

    Ausserdem wage ich zu behaupten dass die meisten Menschen der Schweiz, schon lange begriffen haben, dass vom Geschlecht weder auf Qualifikation noch auf politische Einstellung geschlossen werden kann.

    Also wehrte Medien und PolitikerInnen - Mann oder Frau?
    Es. Spielt. Keine. Rolle.

    So ginge eigentlich Gleichstellung. Aber diese wird erst erreicht, wenn ihr das Geschlecht nicht laufend zum Thema macht.
    79 4 Melden
    • Pond 21.09.2017 08:53
      Highlight Danke :-)
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.09.2017 17:57
      Highlight Gerne :)
      1 0 Melden
  • Theor 21.09.2017 07:53
    Highlight Selbst wenn es stimmt, dass Moret in der vorliegenden Wahl zeremoniell "geopfert" wurde, so ist es doch absurd, sich darüber zu echauffrieren. Denn der Grund, dass Moret keinen Rückhalt hatte, dürfte ebenfalls einer Frau geschuldet sein: Da Keller-Sutter auf den Sitz von Schneider-Ammann schielt, wollte sie nicht, dass die Frauenfrage bereits jetzt gelöst wird. Das man nun Cassis gewählt hat, erhöht ihre Chancen für die nächsten Wahlen gewaltig.

    Also: Wenn eine Frau eine andere Frau zu Fall bringt, warum schreien dann Linke bezüglich Sexismus?
    55 6 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 09:54
      Highlight Richtig dargelegt. Aber die Linke stellt lediglich fest, dass Moret bewusst bei der FDP in den Regen gestellt wurde.
      Also eine Scheinlösung oder sahen sie da etwas anderes beim Ansetzen des Tickets?
      8 18 Melden
  • fadnincx 21.09.2017 07:48
    Highlight Wieso immer diese Frauen Frage? In der Bundesverfassung steht klar, dass die Landesteilen angemessen vertreten sein müssen. Zusätzlich sind die fähigsten Personen zu wählen! Ob Mann oder Frau ist doch egal, weil gemäss Verfassung beide Geschlechter gleich sind!
    139 11 Melden
    • Mademoiselle Alexandrelle 21.09.2017 08:26
      Highlight In der Tat! Kann man überhaupt noch von Gleichstellung sprechen, wenn einfach eine Quote erfüllt werden muss..?
      57 4 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 09:58
      Highlight So so der oder die Fähigste soll gewählt werden. Wie steht es denn mit dem Auftrag die Regionen angemessen zu vertreten. Ist nun plötzlich der der aus der richtigen Region kommt auch der Fähigste? Wohl kaum. Ihr Argument der Fähigkeit ist und bleibt ein Scheinargument.
      12 20 Melden
    • LandeiStudi 21.09.2017 10:54
      Highlight Die Verfassung:
      1. go to underrepresented region
      2. pich most able individum from said region
      3.???
      4. profit
      1 5 Melden
  • just sayin' 21.09.2017 07:38
    Highlight «Die Linken würden besser eine Frau wählen als BHs zu verbrennen»

    😂bingo!
    110 14 Melden
    • rodolofo 21.09.2017 08:11
      Highlight Frauen sind uns willkommen, wenn sie genügend links sind. ;)
      10 32 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 08:18
      Highlight Ich empfinde diese "Frauenfrage" Frauenfrage als sehr sexistisch und als Zeichen eines sehr verstaubten Frauenbildes.
      26 16 Melden
    • aglio e olio 21.09.2017 08:23
      Highlight Wann wurden das letzte Mal BHs verbrannt? In der Schweiz?
      Leeres Gerede...
      7 55 Melden
    • reaper54 21.09.2017 08:40
      Highlight @aglio e olio vor ca. 6 Monaten
      38 4 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 10:00
      Highlight @R. Peter: finden Sie denn das hohle Gelaber der Fähigkeit viel besser?
      6 13 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 10:33
      Highlight FrancoL, ich finde, dass das Geschlecht in diesen Fragen schlicht keine Rolle spielt und das Klagen über angebliche Benachteiligung erstens keine Grundlage besitzt und zweitens von einem sehr sexistischen und verstaubten Bild von schwachen Frauen zeugt.

      Ob ein "Gelaber" über Fähigkeiten "hohl" ist, überlasse ich gerne dir. Ich finde aber den Fokus auf Qualitäten tatsächlich besser als auf das Geschlecht.
      9 4 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 12:06
      Highlight @R.Peter; DANN setze doch den Fokus auf die Fähigkeit! Man erwartet als intelligenter Mensch nichts anderes als dieses Kriterium in den Vordergrund zu stellen gleich ob man links oder rechts tickt!
      Wenn man aber die Fähigkeit in den Vordergrund stellt dann müssen ALLE anderen Kriterien in den 2. Rang. Das wäre für mich eine ehrliche Lösung. Nicht beim Frauenthema die Fähigkeit in den Vordergrund stellen und dann aber die Fähigkeit gleich über Bord zu werfen. IC ist ein variabler Kandidat aber nicht der Fähigste, dazu wurde er zu stark über das Thema "Tessin" portiert.
      2 7 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 14:11
      Highlight FrancoL, beruhig dich. Du kannst eine Initiative starten und eine Verfassungsänderung beantragen.

      Ich werde nicht unterschreiben, weil ich den Föderalismus und den geografischen Zusammenhalt gefährdet sehe - im Gegensatz zu jenem zwischen Mann und Frau.
      4 3 Melden
    • aglio e olio 21.09.2017 15:42
      Highlight reaper54, du hast Recht. Das hatte ich verdrängt. Waren ja keine Titten zu sehen. ;)
      4 0 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 16:30
      Highlight @R.Peter; Billige Ausrede und Umschiffen der Thematik "Fähigkeit".
      Dann kannst Du Dich sicherlich auch nicht aufregen, wenn wir in der Regierung teilweise nicht nachvollziehbare Verhalten erfahren dürfen.
      Ist es nicht zB gerade die SVP die praktisch voll Rohr auf die BR schiesst und ihnen am Laufmeter Unfähigkeit bescheinigt? Also müssen wir da etwas tun, wir müssen die "Fähigkeit" in den Vordergrund stellen, damit Ruhe einkehrt und der BR mehr an Vertrauen gewinnt.
      0 5 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 17:00
      Highlight FrancoL, du sprichst von "hohlem Gelaber der Fähigkeit", nicht ich. Ich bin mir sicher, dass die Fraktionen die Fähigsten (im Sinne der politischen Richtungen) zur Wahl stellen. Dabei haben sie die Regionen zu berücksichtigen. Es läuft gut, einzig die ewig sexistische Forderung nach einer Frau ist daneben und für die Gleichstellung problematisch.
      4 1 Melden
    • 123und456 22.09.2017 06:59
      Highlight das heisst aber, dass für dich die region nach der fähigkeit das 2.wichtigste Kriterium ist?...
      0 3 Melden
  • wydy 21.09.2017 07:37
    Highlight Ich will den kompetentesten Bundesrat unter den Kandidaten egal ob da am Ende ein X oder ein Y Chromoson steht. Der Satz: Es muss eine Frau in den Bundesrat, hat meiner Meinung nach, nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Da werden eher die Männer benachteiligt.
    96 11 Melden
    • El Gageli 21.09.2017 13:04
      Highlight Da bin ich anderer Meinung. Wenn es das Ziel sein sollte, das jedes Geschlecht mit mindestens drei Personen vertreten sein soll, dann findet man auch geeignete Kandidaten.
      2 8 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 16:41
      Highlight El Gageli, mit dem Ziel bin ich nicht einverstanden. Es gibt weniger Frauen als Männer in der Politik, folglich werden bei fairen Auswahlen und der Annahme, dass das Geschlecht keinen Einfluss auf die Fähigkeiten hat, immer mehr Männer als Frauen zur Auswahl stehen und folglich auch stärker in der Regierung vertreten sein. Bei akteull ca. 30% Frauen entspräche das etwa 2.1 Bundesrätinnen.
      5 1 Melden
  • atomschlaf 21.09.2017 07:37
    Highlight Es ist, wie Caroni es sagt. SP und Grüne kommen zusammen auf 67 Sitze in der Vereinigten Bundesversammlung. Wenn die Frauenfrage für SP und Grüne so wichtig wäre, wie sie immer behaupten, dann hätte sie in jedem Wahlgang mindestens 67 Stimmen machen müssen.
    Nicht die FDP hat Moret fallen gelassen, die Linken haben Moret im 2. Wahlgang fallen gelassen.
    85 11 Melden
    • Skip Bo 21.09.2017 08:20
      Highlight Richtig, rotgrün hat mehrmals bewiesen, dass die Gesinnung der Kandidatinne/en für sie ausschlaggebend ist.
      Bei einer allfälligen Kandidatur Martullo (nicht meine Präferenz, mag keine "Erbfolge") könnte rotgrün ihr Gefasel mal unter Beweis stellen..
      33 6 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 08:21
      Highlight Seit wann dürfen Bewerber wieder aufgrund ihres Geschlechts bevorzugt oder insbesondere benachteiligt werden? Ich dachte das Diskriminierung?
      33 4 Melden
    • Eskimo 21.09.2017 08:28
      Highlight Die CVP kannst du auch noch zu den Linken dazuzählen...
      13 16 Melden
    • El Gageli 21.09.2017 09:01
      Highlight Caroni, wie auch atomschlaf machen einen Entscheidenden Fehler. EINE Frau aufstellen und sie den Linken als automatisch wählbar zu verkaufen ist der selbe Trugschluss wie bei den Demokraten in den USA. Clinton wurde nicht automatisch von den Frauen gewählt, sondern sie wurde als Kandidatin als nicht genpgend gut befunden. Das selbe mit Moret. Ein Ticket mit drei Frauen, davon einer aus dem Tessin wäre die einzig richtige Lösung gewesen um die Frauenfrage zu thematisieren. Aber da haben nicht die Linken, sondern die FDP den Bock geschossen. Eine TI-Frau wäre sicher zur Auswahl gestanden.
      10 24 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 10:06
      Highlight @El; herzlichen Dank. So einfach mit einer Frau winken und dann bekommt sie die Stimmen der Linken ist es nicht. Das zeigt auch ein sehr kindliches Bild, dass man von den Linken hat. Hätte man Saniz aus dem Tessin gebracht dann hätte es wohl anders ausgesehen.
      9 15 Melden
    • atomschlaf 21.09.2017 11:19
      Highlight Ja, Franco, ich hätte es auch begrüsst, wenn die FDP zusätzlich Laura Sadis aufgestellt hätte.

      Die gestrigen Resultate lassen aber stark vermuten, dass es den Linken eben - einmal mehr - nicht um die Wahl der Frau ging, sondern einzig darum, den vermeintlich am weitesten rechts stehenden Kandidaten zu verhindern.
      Als sich nach dem ersten Wahlgang abzeichnete, dass dies mit Moret niemals klappen wird, hat man sie fallen lassen und auf Maudet gesetzt.
      Das zeigt, dass die Frauenfrage auch für links-grün eben nicht so wichtig ist, wie dort immer getan wird.
      11 3 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 11:36
      Highlight @atomschlaf. Es geht der Linken nicht um eine Frau es geht um eine fähige Frau und da ist wohl bei Moret nicht unbedingt gegeben. Mit LS wäre es schon interessanter gewesen. Die Linke ist nicht so dämlich wie Du sie hinstellen willst.
      3 12 Melden
    • El Gageli 21.09.2017 13:08
      Highlight Danke für deine Antwort, Atomschlaf. Gehe mit dir einig, dass Sadis sicher ebenfalls eine gute Kandidatin gewesen wäre. Nun aber eine Frage an dich. Ist es nicht nachvollziehbar, dass jede Partei die Person wählt, die am nächsten politisiert? Logisch, wählt man da JSA, wenn KKS zwar eine Frau ist, aber weiter rechts steht. Selbstaufgabe kannst du von keiner Partei verlangen.
      1 3 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 14:08
      Highlight El Gageli, spannende Diskussion. Ich bin zwar nicht angesprochen, aber ich finde es sehr nachvollziehbar. Die Forderung nach einer Frau, die auch noch möglichst links politisiert hingegen ist für mich nicht nachvollziehbar. So war es ein Kompromissangebot entweder mehr Gewicht auf inhaltliche Fragen oder auf das Geschlecht - wählbar waren alle.

      Politiker sind durchschnittlich gegen 70% männlich, ist es für dich nachvollziehbar, dass bei fairen Auswahlverfahren so mehr Männer in Frage kommen? Auf den Bundesrat verteilt wären durchschnittlich 2.1 Frauen.
      3 1 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 16:24
      Highlight @R.Peter; Was sollen diese Zahlenspiele? Haben wir plötzlich Kontingente nach Vorgabe des Geschlechts der Parlamentarier?
      Ich staune immer mehr wie die Qualität und die Fähigkeiten ins Hintertreffen geraten.
      Fähigkeiten scheinen nur eine Rolle zu spielen, wenn man die Frauenfrage abkanzeln will, da wird gerne gesagt, aber es ist ja ein fähiger Mann, der muss doch nicht über die Klinge springen. ES gibt viele Anhaltspunkte die man bei einer Wahl berücksichtigen muss, doch sollte man beim "Ausbooten" einer Gruppierung nicht immer die falsche Logik der "Fähigkeit" anrufen, das ist ein Boomerang.
      1 5 Melden
    • R. Peter 21.09.2017 16:55
      Highlight FrancoL, ganz einfach: wenn wir davon ausgehen, dass zwischen den Geschlechtern keine Unterschiede bestehen und sie nicht diskriminiert werden, müssten sie im Schnitt gleiche Chancen auf Positionen haben. Daraus lässt sich ein Normalverhältnis der Geschlechter ableiten, das dem der Grundgesamtheit entspricht. Auf was wenn nicht Diskriminierungsverdacht gründet die Forderung nach einer Frau?

      Ich fordere keine Quote, sondern zeige auf, warum der Ruf nach mehr Frauen in der Regierung ungerechtfertigt ist. Ich fordere, dass kein Mann/ keine Frau mehr gefordert wird, weil es irrelevant ist.
      5 2 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 17:49
      Highlight @R. Peter: man kann nur froh sein wenn Du weder ein Unternehmen noch eine Verein oder ähnliches leitest.
      Deine steile These hat einen Haupthacken:
      Wenn wir davon ausgehen dass Mann und Frau ebenbürtig sind dann ist der durchschnittliche Parlamentarier weniger qualifiziert als die Paramentarierin, weil der Mann aus einer wesentlich grösseren also verwässerten Gruppe stammt. Der Mann muss also weniger leisten weil mehr Plätze zur Verfügung stehen.
      1 5 Melden
    • atomschlaf 21.09.2017 23:11
      Highlight "Es geht der Linken nicht um eine Frau es geht um eine fähige Frau und da ist wohl bei Moret nicht unbedingt gegeben."

      @FrancoL: Wenn dem so wäre, dann hätte Moret schon im ersten Wahlgang ähnlich wenig Stimmen wie im zweiten Durchgang gemacht.

      Mit "dämlich" hat das zudem überhaupt nichts zu tun.
      Die Linke versucht in der Regel die am weitesten links stehenden Kandidat(inn)en durchzubringen bzw. weiter rechts stehende zu verhindern.
      Das ist legitim, aber dann sollte man die Frauenfrage nicht immer derart hochspielen.

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    • atomschlaf 22.09.2017 00:05
      Highlight "Ist es nicht nachvollziehbar, dass jede Partei die Person wählt, die am nächsten politisiert? Logisch, wählt man da JSA, wenn KKS zwar eine Frau ist, aber weiter rechts steht."

      @El Gageli: Doch, ist nachvollziehbar und legitim, wie ich in meiner Antwort an Franco schon schrieb.
      Aber dann sollte man nicht immer so tun, als ob die Frauenfrage die wichtigste wäre.
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    • R. Peter 22.09.2017 10:07
      Highlight FrancoL, was hat die Beleidigung, dass "man" froh sein sollte, wenn ich kein Unternehmen leiten würde bitte in dieser Diskussion zu suchen? Ganz ehrlich, ich habe selten jem. erlebt, der häufiger mit seinen angeblichen Top-Kontakten, Wahnsinns Erfahrung oder sonstigen nicht überprüfbaren Erlebnissen argumentiert. Das sind IMMER Einzelfälle, weil es nur DEINE Erlebnisse sind. Obwohl ich aufgrund der häufigen Erwähnung fast denke, dass du das erfindest...

      Aber zurück zum Thema: was ist denn meine "steile These"? Dass Frau und Mann ebenbürtig wären?
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    • FrancoL 22.09.2017 12:33
      Highlight @atomschlaf: Ja jede Partei versucht bei der Konkurrenz die näher liegende Lösung zu suchen und zu finden, das hat wenn ich mich recht entsinne schon früh auf der Seite der Bürgerlichen begonnen, als Sie mit grosser Mehrheit die Kandidaten der SP entscheidend mitbestimmt haben.
      Nein ich finde dieses Vorgehen nicht besonders gut, weil ungeachtet ob es die Linke oder die Bürgerlichen tun die Qualität der Kandidaten darunter leidet. Es führt auch zu einem "Verbiegen" möglicher BR-Kandidaten.
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    • FrancoL 22.09.2017 12:38
      Highlight @R.Peter; Ist das eine Beleidigung wenn man feststellt, dass Personen die die Vielfalt und unterschiedliche demographische Struktur auch bei Tugenden und Fähigkeit mit einem Zahlenarsenal zu verneinen versuchen besser nicht eine Führungsposition besetzen sollten?

      Nein R.Peter ich erfinde eben gar nichts, ich schau in vielen Ebene genau hin, bin sehr gut vernetzt und teile meine Meinung mit einer guten Anzahl an Mitmenschen die ebenfalls sich gut orientieren. Es sind eben keine Einzelfälle, aber wenn Du dass so sehen magst ist das eigentlich eher Deine Sache.
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    • FrancoL 22.09.2017 12:44
      Highlight @R. Peter; Zu Deiner steilen These:
      sicherlich sind Mann und Frau ebenbürtig und gerade darum stellt sich die Frage der Diskrepanz bei der Sitzverteilung. Sie kann nicht nur mit dem mangelnden Interesse der Frau begründet werden. Und da muss ich Dir schon wieder etwas aus meiner Erfahrung darlegen: Es ist gerade in Grenzen für Frauen DIE WOLLEN nicht ganz einfach eingebunden zu werden, es wird heute immer noch zu häufig auf das Geschlecht geschaut, ob dies in der Gemeinde, im Kanton oder zB auch in einer Stiftung ist. Darum bin ich der klaren Meinung die Gleichberechtigung hat noch Probleme.
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    • R. Peter 22.09.2017 14:50
      Highlight FrancoL, zu Teil eins: Lächerlich, arrogant und sehr respektlos. Auf persönlicher Ebene beweist du einen sehr schlechten Charakter. Aber ich entschuldige mich natürlich dafür, deine erhabene Expertise und dein fast göttliches Allwissen angezweifelt zu haben.
      Zu zwei: Du sagst: "Die Diskrepanz kann nicht mit geringerem Interesse von Frauen begründet werden". Warum? Weil der bestens vernetzte und hochkompetnte FrancoL das in seinem fast eben so gut orientierten Umfeld so erlebt. Alles klar, gut weiss ich jetzt Bescheid. Danke, dass ich an deiner allwissenden Weisheit teilhaben durfte.
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    • R. Peter 22.09.2017 14:57
      Highlight FrancoL, vielleicht doch noch zur Erklärung. Ja, es ist eine Beleidigung, weil es erstens ein persönlicher Angriff ist, der keinen Bezug zum diskutierten Thema hat und zweitens zeugt es von einer sehr schwachen und egozentrischen Weltanschauung, wenn andere Ansichten per se als falsch und inkompetent beurteilt werden. Insbesondere, wenn du als Beweis deiner These einzig persönliche Erfahrungen vorbringst.

      Zudem: was zum Geier willst du mir damit sagen: "die Vielfalt und unterschiedliche demographische Struktur auch bei Tugenden und Fähigkeit mit einem Zahlenarsenal zu verneinen versuchen"?
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    • FrancoL 22.09.2017 17:10
      Highlight @R. Peter; Einmal eine Frage an Dich denn Du scheinst ja anscheinend Dich nicht an Deinen Erfahrungen zu orientierten:
      Hast Du schon einmal eine Nomination sagen wir von einem Kantonsrat begleitet? Schon einmal das Auswahlverfahren von Nahem miterlebt, miterlebt wie fähigste Leute wegen ihrer Abstammung, sozialem Umfeld oder eben auch Geschlecht nicht berücksichtigt wurden oder auf der Liste auf einem chancenlosen Platz gesetzt wurden? Wenn Du das nun einige Male miterlebt hättest wüsstest Du wovon ich spreche!
      Was ich Dir ankreide ist die rein technische Sicht der Dinge, die ist zweitrangig.
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    • FrancoL 22.09.2017 17:43
      Highlight @R. Peter; Ja meine Weltanschauung lässt sich wohl kaum mit Deiner vergleichen, mir genügt ein genaues Hinsehen und dies aus verschiedenen Positionen, das ergibt dann meine Weltanschauung, eine Weltanschauung geprägt von der Erfahrung, ob das gut oder schlecht ist, ist wohl Ansichtssache.
      Wegen der Egozentrik, ja da müsstest Du doch mit einigen meiner Mitarbeitern oder Mitstreitern in Sachen Energie oder Fachleuten aus der Branche sprechen; ich glaube die würden da ein anderes Bild zeichnen. Ich akzeptiere aber durchaus Deine Sicht, denn die steht Dir frei.
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    • FrancoL 22.09.2017 17:47
      Highlight @R. Peter; Zur persönlicher Erfahrung: bei genauerem lesen könntest Du merken dass ich immer Erfahrungen meines Umfelds anführe, Erfahrungen die ich zB im Verband, im Unternehmen oder in den Arbeitsgemeinschaften gemacht habe. Ich bin nun mal schon 30 Jahre in etlichen Bereichen tätig habe Kunden quer Beet aus allen Branchen, politischen Richtungen, allen Vermögensklassen und habe mich schon früh so gut wie möglich in den öffentlichen Diskurs eingebracht. Das ist nicht die Welt lieber R. Peter aber eben nicht nur eine einzelne persönliche Erfahrung . . . .
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    • FrancoL 22.09.2017 17:48
      Highlight . . . . Als Planer ist es zudem eine meiner Pflichten der Rahmen der weiteren Umgebung gut zu kennen und zu interpretieren, ohne diese Fähigkeit hätte ich keine Planungsfirma bzw ich hätte nicht überlebt, doch ich habe überlebt und zwar nicht schlecht.
      Du kannst mir bei Gelegenheit sicherlich auch einmal eröffnen woher Du alle Deine Thesen nimmst und wie diese sich begründen. Würde mich ehrlich interessieren.
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    • Lavamera 22.09.2017 19:04
      Highlight Ich mische mich jetzt mal ein. Ich verstehe nicht wieso ihr euch ständig auf die Frauenquote im Parlament bezieht. Nur weil dort 30%? Frauen sind, muss es im Bundesrat nicht auch so sein. Hingegen leben in der Schweiz 51%? Frauen, sollte man sich nicht eher an dieser Zahl orientieren? Es geht doch nicht darum wie viele Frauen Politik machen wollen sondern darum, dass alle gerecht vertreten werden.
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    • FrancoL 22.09.2017 20:22
      Highlight @Lavamera; Da gibt es nichts beizufügen, Deine Darstellung zeigt klar aus welchem Blickwinkel man das Thema auch ausleuchten kann und zwar gerechtfertigt ausleuchten kann. Ich versuche nur anhand der Politik darzulegen dass es mit der Gleichberechtigung doch noch nicht ganz klappt, dass Unterschiede da sind und dies tue ich aus einer langjährigen Erfahrung. Dabei geht es mir nicht um Quoten sondern um ein Ausleuchten der unterschiedlichen Zugänglichkeit die heute IMMER noch ein Problem darstellt, ein Problem dass die Gleichberechtigung ganz allgemein in vielen Gruppierungen zu verzeichnen hat.
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    • R. Peter 22.09.2017 21:14
      Highlight Lavamera, da bin ich eben nicht ganz einverstanden: es existiert kein Auftrag, dass der BR die Bevölkerung (51% Frauen) nachbilden soll, das wäre bei 7 BR auch gar nicht möglich. Zudem müssten dann die Generation, Migrationshintergründe, Bildungstufen, etc. doch auch berücksichtigt sein. Vertreten muss er natürlich alle, das hat aber nichts mit dem Geschlechterverhältnis zu tun.

      Bei den Vertretung der Regionen gibts eine Ausnahme, sie ist das einzige Kritierium (neben der wählbarkeit in den NR), das bei der Eahl von der BV vorgegeben wird.
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    • R. Peter 22.09.2017 21:15
      Highlight PS: Ich fordere keine 30% Quote, sondern zeige auf, dass es es bei der BR Wahl keine systematische Diskriminierungg von Frauen gibt - ihr Anteil entspricht (übertraf sogar lange) dem der Grundgesamtheit. Einzelfälle sind aufgrund aller Merkmale immer möglich.
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    • R. Peter 22.09.2017 21:26
      Highlight FrancoL, nur so viel: es gibt einen guten Grund, warum Studien durchgeführt und Statistiken erhoben werden: Weil persönliche Erfahrungen oder die des Umfeldes trügerisch sein können und bestenfalls Indizien darstellen - schlimmstenfalls eine falsche Verallgemeinerung. Die Herleitung "ich habe es erlebt, also ist es immer so", ist darum nicht haltbar - ich habe vielleicht gegenteilige Erfahrungen gemacht. Darum das "Zahlenarsenal". MfG
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    • FrancoL 22.09.2017 21:41
      Highlight @R. Peter; Das Zahlenarsenal zeigt eine Studie auf. Eine Studie ist nie vollumfänglich und schon gar nicht kann sie herhalten um die vielen Einzelfälle zu diskreditieren. Die Studie ist von einer relativ knappen Fragestellung abhängig und zeigt eine Antwort auf eben diese Fragestellung, in diesem Moment und ohne viel Möglichkeit einer Nachbesserung, was zB Gespräche immer wieder eher ermöglichen.
      Es hapert doch schon bei Ihrer Aussage die Sie mir unterschieben wollen:
      ""ich habe es erlebt, also ist es immer so"
      Das habe ich in keiner Form so gesagt.
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    • FrancoL 22.09.2017 21:45
      Highlight @R.Peter; Wie bereits x mal schon erwähnt ich zeige ein Bild auf, das nicht eine Statistik darstellt aber eine klare Tatsache darlegt. Was mir häufig entgegengebracht wird ist die Aussage. Das hä ich nicht so erlebt, dann meistens noch mit dem Beisatz dann ist es eben bei Dir ein Einzelfall. Ich agiere NICHT mit Einzelfällen, ich schau mir einmal das Ganze mit anderen Leuten an und wenn da dann doch immer wieder eine Übereinstimmung vorliegt, erst dann stelle ich die These auf, dass es ein Problem gibt.
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    • FrancoL 22.09.2017 21:58
      Highlight @R.Peter: Ich erwähne nochmals ein bereits bekanntes Beispiel:
      Ich hatte Mühe eine meiner besten Mitarbeiterinnen jeweils zu einem der männlichen Mitarbeiter äquivalenten Tarif zu verrechnen. Ich habe in meinem Umfeld nachgefragen, ob auch andere Planer dieses Probleme haben. Die Antwort war sehr verwirrend: die meisten sahen kein Problem, aber praktisch die Hälfte der Angefragten verrechnet die weiblichen Mitarbeiter eine Stufe tiefer als deren Qualifikation. Sind jetzt nun alle diese Fachfrauen tatsächlich immer eine Stufe tiefer einzustufen? Ich glaube nicht es ist eine Reaktion.
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    • FrancoL 22.09.2017 22:01
      Highlight @R. Peter; Zur Statistik: Es existiert m.W. KEINE Statistik die auch nur annähernd die These stützt dass Frauen beim Zugang zur Politik die volle Gleichberechtigung erfahren. Dies wäre auch verwunderlich, denn gerade bei den Listenzusammenstellungen ist keine Transparenz gegeben und dies ist einer der wichtigsten Schritte um von der kommunalen Politik eine Stufe weiter nach oben zu kommen.
      Aber ich lasse mich gerne von Ihnen mit einer solchen Liste überraschen.
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    • FrancoL 22.09.2017 22:11
      Highlight @R.Peter; Noch ein kleiner Denkanstoss aus Deutschland, einem Deutschland in dem die Frauen gerade in der Politik recht gut vertreten sind:

      Die Bildungszentrale schreibt:

      . . . . .
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    • FrancoL 22.09.2017 22:12
      Highlight . . . Frauen nehmen ihr Wahlrecht häufiger in Anspruch als Männer, sind in fast allen politischen Vertretungsgremien vertreten und nehmen Politik als Karriereberuf wahr. Doch trotz erhöhter Repräsentanz und weiblichen Führungskräften in der Politik existieren noch immer große Hürden bei der Umsetzung einer umfassenden Chancengleichheit: Frauen werden noch immer von wichtigen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen und sehen sich geschlechterspezifischen Klischees ausgesetzt, die sich auch in der massenmedialen politischen Berichterstattung widerspiegeln . . .
      nicht von mir ;-)
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    • R. Peter 22.09.2017 22:56
      Highlight FrancoL, das letzte Argument kann ich gelten lassen, bezogen auf Deutschland. Ich kenne aber die Grundlage für diese Aussage nicht und kann darum keine Stellung dazu beziehen.

      Zur Statistik, zur Forderung von Massnahmen muss nicht Recht, sondern Unrecht bewiesen werden. aber ja, es stimmt, diese sagt aus, dass Frauen in der CH seltener politische Ämter besetzen als Männer. Über die Gründe dafür gibt es widersprüchliche Untersuchungen und Annahmen. Doch selbst wenn wir als Grund Diskriminierung annehmen, sollte dort eine Quote gefordert werden, nicht beim BR.
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    • R. Peter 22.09.2017 22:56
      Highlight Dann müsste man sich aber auch ernsthaft über die Gründe unterhalten, statt bei der BR-Wahl sexistische Symbolpolitik zu betreiben. Nicht dass ich Quoten unterstützen würde.
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    • FrancoL 23.09.2017 12:55
      Highlight @R. Peter; zum x-ten Mal ich fordere keine Quote und habe auch nie und nirgends eine Quote gefordert. Was ich fordere aus meiner Erfahrung und der Erfahrung von meinem nicht all zu kleinen Umfeld ist, dass man das mit der Gleichberechtigung etwas besser in den Griff kriegt und dabei geht es mir nicht um den Lohn der Kassiererin im Migros oder der Ressortleiterin in der Stadtverwaltung, sondern um den immer noch sehr ungleichen Zugang zB zu Listenplätze bei Wahlen oder bei Ausmarchungen für WICHTIGE politische Ämter. Darum meine Frage: Hast Du schon einmal eine solche Ausmarchung begleitet?
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    • FrancoL 23.09.2017 12:56
      Highlight @R.Peter; Diese sexistische Symbolpolitik ist leider der hilflose Schrei einer Teilgemeinschft, die immer wieder mit netten Argumenten beruhigt wird, Argumente die aber nie greifen und auch nicht zu einer Besserung dieser Situation führen.
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  • Thinktank 21.09.2017 07:19
    Highlight Es hat sich sehr deutlich gezeigt, dass Quotenfrauen eine Katastrophe wären. Moret hatte ihre Chance, war aber klar die schlechteste Kandidatin. Dass sie über ihren Rechtsstreit nicht proaktiv informiert hatte, war ein Anfängerfehler. Was sollen solche Menschen in der Regierung? Nur weil sie Frauen sind?
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    • FrancoL 22.09.2017 20:24
      Highlight Da muss ich Dir recht geben. Aber stört es Dich nicht dass Cassis zB seinen IT-Pass erst kürzlich abgegeben hat? Ist das nicht sonderbar? Wusste er vorher nicht dass er ihn noch hatte oder tat er dies aus Opportunismus? ER wusste ja schon lange dass er BR werden wollte.
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  • Rich19_0 21.09.2017 07:11
    Highlight kann mir mal jemand erklären inwiefern es für mich als Mann nun ein Vorteil sein sollte, wenn 5 Männer im BR sitzen?
    Es ist doch absurd ein solch wichtiges Amt nach anhand für die Amtsführung völlig irrelevanten Kriterien zu besetzen.
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    • FrancoL 21.09.2017 10:08
      Highlight Ja das ist richtig. Ich frage mich auch wieso soll ein unwichtiges Kriterium wie die Fähigkeit eine Rolle spielen.
      6 11 Melden
  • Pius C. Bünzli 21.09.2017 07:04
    Highlight Sie hötten Moret wählen sollen. Wieso? Sie ist eine Frau..

    Wie sexistisch ist das denn?
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  • Einstürzende_Altbauten * 21.09.2017 06:56
    Highlight Wem soll jetzt mehr Minderheitenschutz gewährt werden, den Tessinern oder den Frauen?

    Ein etwas überspitzter Kommentar, geb ich zu, aber
    com'on!
    48 9 Melden
    • reaper54 21.09.2017 08:00
      Highlight Frauen sind eine Minderheit?
      Das letzte Mal als ich nachgeschaut hatte waren sie noch in der Überzahl...
      31 4 Melden
    • Asmodeus 21.09.2017 08:15
      Highlight Den Tessinern. Von denen gabs ewig keine mehr.
      13 8 Melden
    • Karl33 21.09.2017 08:47
      Highlight Frauen sind eine Mehrheit. Bitte bei den Facts bleiben, anstatt ideologische Propaganda zu wiederholen.
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