Schweiz

1. Abstimmungstrend für den 8. März 2015

Familien-Initiative startet gut, die Energie-Initiative hat kaum Chancen

30.01.15, 16:59 30.01.15, 21:48

Wenn bereits am 20. Januar abgestimmt worden wäre, hätten die Schweizer Stimmberechtigten die Familien-Initiative der CVP angenommen. Eine Mehrheit wäre aber klar gegen die Energiesteuer-Initiative der Grünliberalen Partei gewesen. 

Das sind die Resultate der ersten SRG-Trendumfrage zu den eidgenössischen Volksabstimmungen vom 8. März. 

Bild: watson / daten: gfs

Das will die Familien-Initiative

Umfrage

Wirst du die Familien-Initiative der CVP annehmen?

426 Votes zu: Wirst du die Familien-Initiative der CVP annehmen?

  • 27%Ja
  • 65%Nein
  • 8%Keine Ahnung

bild: watson / daten: gfs

Das will die Steuer-Initiative der GLP

Umfrage

Wirst du die Steuer-Initiative der GLP annehmen?

190 Votes zu: Wirst du die Steuer-Initiative der GLP annehmen?

  • 39%Ja
  • 48%Nein
  • 12%Keine Ahnung

Bundesrat und Parlament empfehlen, beide Initiativen abzulehnen. 

So wird sich das Abstimmungsverhalten noch verändern

Hier findet die Familien-Initiative Zustimmung

Die erste Welle der SRG-SSR-Trendbefragung zu den Volksabstimmungen vom 8. März 2015 wurde vom Forschungsinstitut GfS Bern zwischen dem 19. und dem 24. Januar 2015 bei 1208 repräsentativ ausgewählten Stimmberechtigten durchgeführt. 

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 30.01.2015 21:25
    Highlight Fehlen da nicht 19% bei der Grafik zur GLP Initiative?
    0 1 Melden
    • Ursin Tomaschett 30.01.2015 21:54
      Highlight Nicht mehr. Danke für die Anmerkung.
      1 1 Melden
  • Jol Bear 30.01.2015 20:09
    Highlight Würde künftig der Anteil erneuerbarer Energie tatsächlich auf Kosten der fossilen Energie stark zunehmen, dann müssten die fossilen Energieträger je länger desto stärker besteuert werden, um den gleichen Steuerertrag zu erhalten. Und wenn die fossilen Energien einen bestimmten Anteil unterschritten haben, steht der Bund mit leeren Taschen da. Ähnlich, wie mit der Tabaksteuer die AHV mitfinanziert wird und gleichzeitig alles daran gesetzt wird, den Tabakkonsum zu eliminieren. Da die Mehrwertsteuer für den Bund zur Zeit nicht ausschliesslich zur Finanzierung von Energieangelegenheiten dient, ist die GLP-Initiative nicht sehr nachhaltig und würde bei Annahme unnötige Risiken verursachen.
    0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.01.2015 19:02
    Highlight Das Ziel der GLP Initiative unterstütze ich auch. Der Weg ist aber falsch. Die GLP besteht zu einem grossen Teil aus gutverdienenden Städtern. Familien auf dem Land, die auf ein grösseres und entsprechend durstigeres Auto angewiesen sind werden benachteiligt (ja liebe Städter der ÖV ist nicht überall so gut ausgebaut wie in den Städten und Agglomerationen). Leute die in einem Haus mit Ölheizung wohnen werden ebenfalls bestraft (auch Mieter über die Nebenkosten). Nicht alle können sich eine neue Wohnung/Haus leisten mit umweltfreundlicherer Heizung.
    3 1 Melden
  • Caturix 30.01.2015 18:14
    Highlight Familieninitiative = Steuern rauf für alle ausser die Reichen.
    4 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.01.2015 17:54
    Highlight Zu erwähnen wäre auch der christliche Rassismus. Denn im Text soll die Ehe zwischen Frau und Mann definiert werden. Dies ist nicht gleiches Recht für alle und ignoriert die Trennung von Kirche und Staat. Homosexuelle würden somit erneut und klar ausgeschlossen werden. Dies ist diskriminierend und gegen die Bundesverfassung.
    12 4 Melden
    • Raphael Bühlmann 30.01.2015 18:10
      Highlight Ich verstehe deinen Einwand, aber was das mit Rassismus zu tun haben soll, musst du mir erklären.
      4 1 Melden
    • kuhrix 30.01.2015 19:32
      Highlight Hatte das auch so im Kopf und habe deshalb auf der Admin-Seite nachgeschaut. Da steht aber, dass die BV nur wie folgt geändert wird:

      Art. 129 Abs. 4 (neu)

      Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung ein mindestens gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen.

      Die diskriminierende Initiative heisst "Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe".
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.01.2015 17:39
    Highlight Leider geht es auch bei dieser Initiative wieder nur darum, jemanden von einer Steuer zu befreien. Wo aber das Geld, welches bei Annahme dieser Initiative bei den Kantonen fehlt wieder reinkommt, resp. gespart werden soll wird nicht bestimmt.
    5 5 Melden

Die SVP hat nun einen Fraktionschef, der Witze über K.O.-Tropfen macht

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