Schweiz
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Die Delegierten haben gewählt: Gerhard Pfister ist neuer Präsident der CVP Schweiz

23.04.16, 15:00 23.04.16, 16:39

Der 53-jährige Zuger Nationalrat Gerhard Pfister ist neuer Präsident der CVP Schweiz (hier geht's zur aktuellen watson-Analyse). Die Delegierten haben ihn am Samstag deutlich gewählt. Die Wahl war unumstritten, weil sich ausser Pfister niemand für die Nachfolge von Christophe Darbellay zur Verfügung stellte.

340 der 376 anwesenden Delegierten stimmten in Winterthur für den Zuger. Pfister gehört zum rechten Flügel der CVP und sitzt seit 2003 im Nationalrat.

«Wir stehen unter Druck.»

Christophe Darbellay

«Ich werde alles tun, was der CVP Erfolg bringt», versprach Pfister. «Ich werde mich daran messen lassen, erstmals bei den Wahlen im Jahr 2019.» Als Vizepräsidentin wiedergewählt wurde Ida Glanzmann. Vizepräsident wird ebenfalls Yannick Buttet.

Abschied von Darbellay

Zuvor hatte sich der abtretende Christophe Darbellay an der Delegiertenversammlung offiziell von seinem Präsidentenamt verabschiedet. Die zehn Jahre als Präsident seien sehr schön gewesen. Seinem Nachfolger bleibe aber viel Arbeit.

«Wir sind unter Druck», sagte Darbellay in seiner Abschiedsrede. In vielen Kantonen, die bevölkerungsreich seien, habe die CVP bis jetzt leider nicht Fuss fassen können. Da müsse noch viel getan werden.

Für die Schweiz sei es enorm wichtig, dass die CVP überall vertreten sei. «Es braucht nicht nur Schwarz und Weiss in der Welt. Deshalb braucht es uns. Wir können die Probleme der Schweiz lösen.» (dwi/sda)

Legislaturbilanz 2011–2015: Die Gewinner

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Patrick Felder 23.04.2016 17:27
    Highlight Ich dachte immer, dass man bei einer Wahl eine Auswahl haben muss? In diesem Falle wurde Pfister eher ernannt oder gekrönt anstatt gewählt.
    So macht die FDP mit Gössi neu Jagd auf die neoliberal-konservativen SVP während es die CVP wohl auf die stockkonservative Arbeiterklasse der Selben abgesehen hat. Auf der Strecke bleiben dürften wohl die letzten Vollliberalen der beiden Parteien.
    7 2 Melden
  • rodolofo 23.04.2016 17:15
    Highlight An der Tagesschau kam gestern ein kleines Filmchen über die Vorstellungs-Tour von Pfister in verschiedenen CVP-Sektionen.
    Bei einer Orts-Sektion hat er folgendes gesagt:
    "Sie dürfen machen, was Sie wollen. Aber Sie müssen Erfolg haben!"
    (Die Lacher darauf kamen eher verhalten...)
    Deutlicher kann man den Mitleid erregenden "CVP-Wischiwaschi-Opportunismus" nämlich nicht einfordern.
    Das ist leider auch der Hauptgrund für die Misère der CVP!
    Sie stellt den Erfolg an die oberste Stelle und nicht den Inhalt und ein klares Profil.
    Löbliche Gegenbeispiele sehe ich bei den Grünen und bei der BDP.
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