Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
French police officers detain a suspect during a raid in a Strasbourg suburb, eastern France, Tuesday May 13, 2014. The interior minister says police have arrested six people in northeastern France in a roundup of suspected jihadists who travelled to fight in Syria's civil war. The sweep around dawn Tuesday in Strasbourg comes weeks after authorities announced a new push to stop French militants from travelling to Syria. (AP Photo/Jean Francois Badias)

Anfangs Mai nahm die französische Polizei mehrere Männer fest, die im Verdacht waren, für den Dschihad tätig zu sein. Bild: Jean Francois Badias/AP/KEYSTONE

Der Dschihad und die Schweiz

CVP-Nationalrätin fordert Reiseverbot für Gotteskrieger

11.07.14, 10:39 11.07.14, 11:00

CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann forderte am Freitagmorgen politische Antworten auf die gestiegene Zahl von Dschihad-Reisen aus der Schweiz. Im Mai schätzte der Geheimdienstchef Markus Seiler die Anzahl solcher Dschihad-Reisen auf derzeit 40 Personen. Im Vergleich zum Ausland sei dieses Zahl jedoch «bescheiden», so Seiler.

Für CVP-Glanzmann bleibt das aber ein Problem. Frankreich hat jüngst beschlossen, Jugendlichen die Reise in den Dschihad zu verbieten. Dies aus Angst, Rückkehrer könnten Terroranschläge in Europa verüben. 

Die Sicherheitspolitikerin der CVP will nun gesetzliche Änderungen diskutieren, wie das Schweizer Radio und Fernsehen SRF schreibt. Für ihren Vorstoss sucht sie derweil Unterstützung aus anderen Parteien. Bisher zugesagt hat Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr: «Ich werde eine solche Massnahme unterstützen.» Eine grosse Wirkung erhofft er sich aber nicht. Glanzmanns Idee geht ihm zu wenig weit. (pma) 

Umfrage

Reisesperre für Dschihad-Reisen: Gute Idee?

  • Abstimmen

11 Votes zu: Reisesperre für Dschihad-Reisen: Gute Idee?

  • 45%Ja, sonst kommen sie radikal zurück.
  • 36%Nein, jeder soll das tun, was er will.



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 11.07.2014 11:17
    Highlight Frankreich scheint bei diesem Thema etwas weiter zu sein als Rest-Europa. Besser wäre es aber, nicht die Ausreise, sondern die Wiedereinreise zu verhindern, denn eine Radikalisierung kann auch in der CH erfolgen. Bombenbau- oder Hass-Workshops kann man auch innerhalb der CH aufziehen. Auch Hassprediger sind zu genüge vorhanden in der CH.
    2 0 Melden

Ältere und Kinder zahlen mehr: Das sind die Krankenkassen-Prämien 2019

Der Bund ändert das Modell zur Berechnung des Gesundheitskostenwachstums. Die neue mittlere Prämie für alle Versicherten steigt 2019 um durchschnittlich 1,2 Prozent und sie ersetzt die bisher angewendete Standardprämie, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt.

Die mittlere Prämie entspricht der durchschnittlichen Prämienbelastung pro Person und reflektiert gemäss der Mitteilung vom Montag die effektiv bezahlten Prämien besser als die bisher berücksichtigte Standardprämie. Diese galt …

Artikel lesen