Schweiz

Der CVP-Chef ist kein Mann der sanften Töne. Bild: KEYSTONE

Pfister attackiert Levrat: «Peinlich, wie SP den faschistischen Islamismus tabuisiert»

Nach dem Attentat in London liefern sich die Chefs von CVP und SP auf Twitter einen heftigen Streit. Der Vorwurf: Die Linke schweige sich zu islamistischer Gewalt aus. Pfister verhalte sich «wie ein Mini-Trump», kontert Levrat.

06.06.17, 12:10 06.06.17, 21:55

Gerhard Pfister, Chef der CVP, teilt aus: «Linke wollen keine Handbreit den Nazis geben. Richtig so. Aber bei islamistischen Idioten schweigen Linke. Peinlich.»

Nur wenige Stunden, nachdem in London drei Attentäter sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt haben, provoziert der Zuger auf Twitter einen Streit über den Umgang mit islamistischem Terror. Christian Levrat, Präsident der SP, steigt höchstpersönlich darauf ein. «Unwürdig» sei der Vorwurf Pfisters. Dieser solle «sich schämen».  

Doch der denkt nicht daran: «Mach mal halb lang», pariert er die empörten Tweets des Sozialdemokraten. Und doppelt gleich nach: «Ist einfach peinlich wie SP den faschistischen Islamismus tabuisiert.» Was folgt, ist ein heftiger Schlagabtausch mit Beteiligung zahlreicher User. Dabei muss Pfister viel Kritik einstecken: Er schlage politisches Kapital aus dem Tod von Menschen, schlachte den Terroranschlag in populistischer Manier aus, so das Echo.

Auf Anfrage weist Pfister diese Vorwürfe zurück. Es sei nötig, dass diese Debatte jetzt in aller Härte geführt werde: «Wir müssen darüber sprechen, wie wir unsere Werte und unseren Rechtsstaat gegen islamistischen Extremismus verteidigen können – auch in der Schweiz.» Die Linke verweigere jedoch die Diskussion regelmässig, wenn es darum gehe, die Integrationsbestimmungen zu verschärfen oder den Moscheen genauer auf die Finger zu schauen. «Ich finde es überhaupt nicht pietätlos, das Thema auf den Tisch zu bringen.»

«Pfister verhält sich wie ein Mini-Trump. Er betreibt inakzeptable Polemik in einer Zeit, in der linke Staatschefs und Stadtpräsidenten in ganz Europa mit aller Härte gegen den Terrorismus vorgehen.»

Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz

Christian Levrat kontert im Gespräch mit watson: «Pfister verhält sich wie ein Mini-Trump. Er betreibt inakzeptable Polemik in einer Zeit, in der linke Staatschefs und Stadtpräsidenten in ganz Europa mit aller Härte gegen den Terrorismus vorgehen.» So habe der Sozialist François Hollande etwa französische Truppen nach Mali und Syrien geschickt, um die Islamisten zu bekämpfen. 

Levrat hält fest, die SP verurteile Terrorismus in aller Form. Dass Pfister behaupte, die Sozialdemokraten böten keine Hand für konkrete Lösungen, sei «zum Verzweifeln»: «Ohne uns hätte es in der Schweiz etwa kein Integrationsgesetz gegeben.»

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Linken den Vorwurf gefallen lassen müssen, in religiösen Belangen auf einem Auge blind zu sein.

So schrieb der französische «Le Monde»-Journalist Jean Birnbaum nach den Anschlägen von Charlie Hebdo, Nizza und Bataclan ein Buch mit dem Titel «Un silence religieux». «Indem sie referieren, dass der jihadistische Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, haben die höchsten Instanzen des Staates und die Intellektuellen nicht nur eine gefährliche Leugnung orchestriert, sondern auch ein Schweigen über die religiöse Dimension der Ereignisse autorisiert und organisiert», so seine These.

Umfrage

Ist die Linke auf einem Auge blind, wenn es um den Islam geht?

  • Abstimmen

2,089 Votes zu: Ist die Linke auf einem Auge blind, wenn es um den Islam geht?

  • 47%Ja, das ist offensichtlich.
  • 29%Zumindest tritt sie in solchen Fragen eher defensiv auf.
  • 23%Nein, das ist dummes Geschwätz.

«Unter anderen Vorzeichen tut das links-grüne Lager dasselbe wie die Salafisten, Wahhabisten und übrigen islamischen Fundamentalisten, die wir kritisieren.»

Ahmad Mansour, muslimischer Psychologe und Autor

Viel Beachtung fand auch ein Essay, das der in Deutschland lebende israelisch-arabische Psychologe Ahmad Mansour – selber Muslim – vergangenes Jahr in der Tageszeitung TAZ veröffentlichte. Ausgerechnet die Linke verhindere, dass sich gemässigte Muslime gegen radikale Glaubensbrüder zur Wehr setzen können, so die Kernaussage seines Artikels. Angeblich progressive, «kultursensible» Linke deckten Muslime mit Sympathie und Solidarität ein – und machten sie so zu ihren «Kuscheltieren».

Dabei gehe die Kritik an der Religion als Herrschaftsinstrument – sonst Teil des linken Fundaments – komplett vergessen, so Mansour. «Unter anderen Vorzeichen tut das links-grüne Lager dasselbe wie die Salafisten, Wahhabisten und übrigen islamischen Fundamentalisten, die wir kritisieren. Sie wollen kritische Muslime mundtot machen.»

Terrorangriff in London

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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293Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 07.06.2017 22:00
    Highlight Was sind eigentlich die Rezepte der Linken gegen islamistischen Terror? Die Rechten machen lassen und dann darüber jammern?
    6 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 19:15
    Highlight Noch etwas Senf zur Servelat: Ich wundere mich immer wieder wie schnell Menschen verallgemeinern und schubladisieren. Moslems, Christen, Links, Rechts.Pfister furzt was auf seinem persönlichen Account, schon ist es die Meinung aller Rechten. Levrat rüppelt auf seinem Titten Account zurüch, schon wird daraus in den Kommentaren der Standpunkt der Linken. Wenn schon als Präs. ihrer Parteien sprechen sie höchstens für CVP,SP. Obwohl ich dieses Recht in einem privaten Statement abspreche.Ich bin froh, in einer Schweiz der Mitte zu leben. Wo es Ausreisser gibt, das Pendel nie um 180grad schwenkt.
    26 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 18:51
    Highlight 2/2) schützend einsetzt. Die Bürgerlichen setzen sich nur für Bürger ein, die Majorität und versucht alle Minderheiten unter ihre Leitkultur subzusumieren.

    Meine Eltern stammen aus dem Balkan. Obwohl ich hier geboren bin, ch deutsch weitaus besser spreche als serbisch.....war die Stimmungsmache dazumal gegen Jugos, Balkaner etc. sehr verletzend. Auch wenn es immer hiess, nur die Kriminellen etc. Irgendwann hatte ich das Gefühl ausgestossen zu sein (etwas übertrieben). Auch wenn mir bei DSR alle meine CH Freunde immer versicherten, ich sei ja nicht gemeint.
    trotz dieser Diskurse: luv my swiss
    26 6 Melden
  • FrancoL 06.06.2017 18:48
    Highlight Ich fände es gut wenn man sich nicht auf den Generalverdacht gegen jeden Muslimen fixieren würde, sich mehr auf den Terror konzentrieren würde, das wäre für alle Beteiligten von Vorteil und vor allem für die Terroristen von grossem Nachteil.

    So könnte man mit etwas mehr Tiefe und frei von Generalverdächtigungen sich zB fragen wieso die italienischen Behörden den 3. Terroristen an einen Flug nach Syrien hindern konnten und dies die anderen Geheimdienste nicht mitbekamen.

    Den Fokus mehr auf den Terror, seinen Finanzkanälen und Waffenlieferungen legen und sich nicht im Generalverdacht sonnen.
    26 16 Melden
    • R. Peter 07.06.2017 00:18
      Highlight Es sonnt soch keiner im Generalverdacht gegen Muslime. Terroristen sind aber zur Zeit muslimische Extremisten. Wir kommen also auch beim Fokus Terroristen nicht an den Muslimen vorbei...
      17 2 Melden
    • FrancoL 07.06.2017 09:32
      Highlight @ R.Peter; Und doch denke ich haben wir den Fokus zu stark auf die Muslime gerichtet und versuchen den Islam als Ganzes für den Terrorismus an den Pranger zu stellen!
      Wir fokussieren ganz klar zu wenig auf den IS-Terror und die Radikalisierung!
      Dies zeigt sich alleine schon an meinem obigen Post der die Zusammenarbeit der Länder hinterfragt.
      Heute konntest Du schön nachlesen, dass der Mann in Italien als Radikaler gestoppt wurde und ihn die Engländer nicht mal auf dem Radar hatten obwohl die Italiener ihn als Gefahr gemeldet hatten.
      Viel Kraft geht im Generalbashing gegen Muslime verloren.
      4 6 Melden
    • R. Peter 07.06.2017 13:35
      Highlight FrancoL, welches Generalbashing gegen Muslime?
      6 2 Melden
    • FrancoL 07.06.2017 13:59
      Highlight @R. Peter; Nehme an dass Dir die Kommentare quer Beet nicht entgangen sind. Der Diskurs zum Islam geht heute so weit, dass man zB die Faktenlage, dass UK die Warnung von Italien beim 3.Terroristen übersehen oder vergessen hat, schon gar nicht mehr eine Zeile wert ist. Dabei sind es eben diese Versagen die es dem Terror so einfach machen.
      Die Vorschläge die heute im Netz kursieren sind weitgehend auch dem Generalverdacht geschuldet.
      Aber wenn Du das nicht wahr nimmst kann ich Dir nicht helfen!
      5 5 Melden
    • Karl33 07.06.2017 22:05
      Highlight Franco L, die Anschläge just in London, die haben explizit weder etwas mit Waffenlieferungen zu tun (Messer), noch mit Finanzkanälen. Das waren radikalisierte Muslime, und keine hochgerüsteten Krieger. Im Prinzip schlägst du vor, nichts zu tun, weil man damit akzeptieren müsste, dass die Täter allesamt Muslime sind, und dieser Glauben bzw die extremistische Strömung davon was mit den Taten zu tun hat. Lieber den Kopf in den Sand stecken.
      4 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.06.2017 22:55
      Highlight FrancoL, was du vorschlägst, trifft nicht den Kern der Sache. Dabei handelt es sich nur um Reaktionen, die zudem Sache der Geheimdienste sind, die ihre Sache ansonsten schon ganz gut machen. Darüber zu diskutieren, bringt nicht viel, weil für uns schlicht Fakten fehlen.

      Ein Grossteil der Ursachen sind nun mal im Islam zu suchen.
      3 2 Melden
    • FrancoL 07.06.2017 23:39
      Highlight @Karl33; Die Radikalisierung kostet Geld, sie wird nicht am Kiosk für einen Fünflieber verkauft, denn es folgt nur ein kleiner Teil der Radikalisierung. Die Waffen sind nicht der Kostenpunkt, die Indoktrination kostet Geld. Sollte eigentlich jedem klar sein.
      Nein ich schlage gar nicht vor nichts zu tun. Ich schlage vor die Radikalisierung zu bekämpfen und keinen Generalverdacht an erster Stelle zu stellen. Ich schlage vor dezidierter sich auf den Terror zu konzentrieren, damit zB nicht solche elenden Fehler wie beim 3. Attentäter mehr vorkommen.
      1 2 Melden
    • FrancoL 07.06.2017 23:43
      Highlight @Karl33; Ich schlage genau das Gegenteil des "Kopf in den Sand stecken" vor, ich fordere den Kopf zu gebrauchen und dies nicht für unsinnige Feststellungen wie einen Generalverdacht gegen alle Muslime sondern um die Mittel die wir haben nicht in einer flächendeckenden Schuldzuweisungen versanden zu lassen sondern um konzentriert dem Terror die Stirne zu bieten.
      Eigentümlich dass Du ein sich auf den Terror konzentrieren als den Kopf in den Sand stecken wertest, zeigt nicht gerade eine Durchsicht in Sachen Terrorbekämpfung.
      1 2 Melden
    • FrancoL 08.06.2017 08:12
      Highlight @Rabbi; Ich habe nicht behauptet dass die Ursachen nicht beim Islam zu suchen sind. Ich sage dass der Generalverdacht für die Muslime der falsche Weg ist um den Terror zu besiegen. Das wäre ähnlich wie wenn wir in unserer Gesellschaft in den 70/80-ger-Jahren den Terror (RAF, BR) mit einem Generalverdacht gegen links bekämpft hätten. Es ist ein Auswuchs der beseitigt werden muss der eine extreme Auslegung des Islams darstellt und das Extreme soll auch bekämpft werden, ausser Du möchtest Behaupten das alle Muslime diesem Extrem folgen, da müsste ich Dir aber aus Erfahrung klar widersprechen.
      1 1 Melden
    • FrancoL 08.06.2017 08:18
      Highlight @Rabbi Jussuf; Genau so wenig habe ich behauptet dass WIR die Arbeit der Geheimdienste machen müssen, obwohl ich ehrlich gesagt beim 3.Attentäter nicht gerade mal sicher bin wie diese Topdienste ihre Arbeit machen.
      Es ist aber bei den Politikern, die letztendlich die Geheimdienste mit befehligen zu konstatieren, dass sie auch eher den Generalverdacht beherzigen anstelle diese Geheimdienste nach bestem Wissen und Gewissen zu stützen.
      Klar gesagt mit dem Generalverdacht lässt sich besser Politik verkaufen und Stimmen fangen, als mit überlegten Handlungen im Hintergrund.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.06.2017 10:44
      Highlight FrancoL
      Der "Generalverdacht" gegen Muslime ist ein Strohmann. Das macht hier niemand (ausser Trump und der macht ja auch gewichtige Ausnahmen, wenn es seinen Geschäften dient.)

      Nun ist aber die heutige Situation absolut nicht mit der RAF zu vergleichen. Die RAF hatte wenig Rückhalt. Die heutigen islamischen Terroristen haben sehr viel mehr Rückzugsorte und Brutstätten, die sich alle im islamischen Milieu befinden und das weltweit und trotz der sehr viel gewalttätigeren Akte. (Die Gewalt der RAF u.Ä. war wenigstens noch irgendwie zielgerichtet.)
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.06.2017 10:52
      Highlight So unumgänglich es ist, die Geheimdienste können auch nur reagieren, dabei wäre es eben schon angezeigt zu agieren, indem man den Nährboden des Terrorismus durchleuchtet und trocken legt. Das betrifft eben nicht nur IS-nahe Organisationen, sondern viele islamische Parallelgesellschaften und deren Ideologien im Kern. Clan-denken, Ehre, Unterdrückung der Frauen, Erziehung, etc, all das sind Elemente, die die Grenze zu Gewaltbereitschaft, oder -Akzeptanz weit über ein Mass hinausschieben, das in einer freiheitlichen Gesellschaft noch erträglich ist....
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.06.2017 11:00
      Highlight .... Man kann das leider nicht einfach den Islamvereinen überlassen. Die machen gar nichts, ganz im Gegenteil, wie wir wieder bei DITIB gesehen haben. Da muss erst gewaltiger Druck von aussen kommen, damit sich was rührt. Da ist nicht nur unsere Politik gefordert, auch wir als Gesellschaft.
      Das ist kein Generalverdacht, sondern offensichtlich - auch für viele Muslime die schon lange hier leben.
      2 0 Melden
    • FrancoL 08.06.2017 11:13
      Highlight @RabbiJussuf; Die RAF und die RB hatten im verhältnis zu der Zahl der Akteure keinen unbedeutenden Rückhalt, zudem wurde sie damals auch politisch mitunter von den Oststaaten gestützt.
      Natürlich kann man nicht 1 zu 1 alles übernehmen, aber gewisse Mecanos können betrachtet werden.

      Ist der Generalverdacht wirklich ein Strohmann? Klar logisch betrachtet schon, aber wenn man nahe der Musilimengemeinschaft agiert kann man bestens sehen, dass Strohmann hin oder her auch nicht beteiligte Kreise arg unter Druck stehen.
      1 2 Melden
  • Rendel 06.06.2017 18:47
    Highlight Auf den Gegner zielt man immer dann ab, wenn man selber nichts zu bieten hat oder wenn man das, was selber anstrebt, vertuschen möchte.
    15 20 Melden
    • Wiesoned 07.06.2017 09:22
      Highlight Solche Ausreden sucht man sich, wenn man weiss die Aussage stimmt aber dem Gegner nicht zustimmen möchte. Und man selber mit einem Angriff à la "ja der macht auch Scheisse" , anstelle einer Stellungsnahme antwortet. (Heisst nicht das die Opposition nicht scheisse baut)
      2 1 Melden
    • Rendel 07.06.2017 12:52
      Highlight Ich habe das extra ganz allgemein formuliert Wiesoned.
      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 18:45
    Highlight 1.1Terrorismus ist von jeder Seite zu verurteilen und ebenso genau den Anteil den der Islam dabei einnimmt. Islam ist in den Radikalisierungsprozessen ein zentraler Faktor. Dies sollte differenziert betrachtet und benannt werden.

    Aber: Hier muss ich die SP auch in Schutz nehmen. Denn die Gefahr, welche dich daraus ergeben kann ist ein undifferenziertes Urteil und Bild wie es von Rechtsaussen entsteht. Hierbei wirkt die SP als Counterpart, damit es nicht plötzlich heisst-Alle ymoslems sind Tertoristen.
    Die SP ist die einzige grosse Partei die sich auch für Nicht-Schweizerische Minderheiten,

    19 13 Melden
    • R. Peter 07.06.2017 00:21
      Highlight Und rechts aussen ist nir so Extrsm, damit es nicht plötzlich heisst, alle Muslime sind nett und lieb?! Es braucht keinen Counterpart, sondern Glaubwürdigkeit. Das ist links, wie rechts aussen Mangelware...
      8 3 Melden
  • BrigitteA 06.06.2017 18:27
    Highlight Die "Erfindung" der monotheistischen Religionen - egal welcher Prägung entspringt demselben Geist wie die nach rechts gekehrte Welt. Wer an den einen Gott glaubt, ist eher bereit auch an den einen Führer zu glauben. Beides gründet auf einen allumfassenden (männlichen) Machtanspruch.
    16 15 Melden
    • R. Peter 07.06.2017 00:26
      Highlight Rechts soll eher bereit sein an einen Führer zu glauben?! Stalin? Castro? ...

      Ich denke eher das ist eine Frage der Verzweiflung und der Extreme.
      7 3 Melden
    • BrigitteA 07.06.2017 07:39
      Highlight Ich habe nicht gesagt, dass Rechte eher an einen Führer glauben, sondern der, der an den einen Gott glaubt. Aber ich gebe Ihnen recht, dass es auch Diktatoren anderer Prägung gibt.
      4 2 Melden
  • Firefly 06.06.2017 17:58
    Highlight Da bewirtschaftet einer wieder ein Problem anstatt es zu lösen.
    35 37 Melden
    • Dr.Bogyman 06.06.2017 19:36
      Highlight Das sehe ich auch so. Herr Pfister hat die Funktion der SVP übernommen.
      15 30 Melden
    • R. Peter 07.06.2017 00:27
      Highlight Der Kreis der Bösen wird immer grösser, was?
      4 8 Melden
    • Firefly 07.06.2017 07:05
      Highlight "Der Kreis der Bösen"

      Bösen? das sind Schnorris, nichts weiter. Bös ist anders.
      4 3 Melden
  • pamayer 06.06.2017 17:35
    Highlight Pfister markiert wirklich den Tell-Trump.
    Gut gekontert, Monsieur Levrat. Merci bien.
    44 92 Melden
    • pachnota 06.06.2017 18:41
      Highlight pamayer
      Sehe keinen "Konter"
      Eher ein "Abstreiten" der Realität.
      45 20 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 20:32
      Highlight @pachnota: mit einer krankhaften Phobie sieht man die Realität nicht immer.
      Pfister soll vor der eigenen Türe und dann in Rom wischen gehen
      12 29 Melden
  • karl_e 06.06.2017 16:42
    Highlight Der alte Karl Marx, ein Linker, hat es einst gar trefflich formuliert: Religion ist Opium für das Volk.

    Die heutigen Linken dürften ruhig etwas marxistischer auf den Islamismus reagieren, da hat der Herr Pfister recht. Multikulti funktioniert nicht, wenn eine Minderheit die Mehrheit mit Gewalt zu ihrem Glauben bekehren will. Wobei Multikulti kaum je funktioniert hat, wie unter anderen die unsägliche Geschichte der jüd.-christl. Beziehungen zeigt. Muslimisch-christliches Miteinander funktioniert wohl eher noch schlechter. Wehe, wehe.
    77 21 Melden
    • Echo der Zeit 06.06.2017 17:47
      Highlight - Multikulti funktioniert nicht - waren sie schon mal in einer Grossstadt ? Wenn nicht dann Empfehle ich New York.
      45 48 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 17:59
      Highlight Vor knapp 80 Jahren hatten wir teilweise nach Konfession getrennte Schulen. Meine Grosstanten durften keinen Protestanten heiraten, zwischen Katholiken und Protestanten gab es regelrechte Kämpfe und heute? Nichts mehr davon zu spüren. Ich bin der Meinung dass das Nebeneinander in Zukunft eine mehr als reale Option ist.
      Die Juden können da nicht als Beispiel genommen werden, da sie weit verstreut ihre Religion nur durch eine rigide Abschottung erhalten konnten.
      41 13 Melden
    • Ueli der Knecht 06.06.2017 18:51
      Highlight Kommunismus für Kinder:

      1 13 Melden
    • Dr.Bogyman 06.06.2017 19:32
      Highlight „Religion ist Opium für das Volk.“ Ich glaube die meisten Atheisten haben diesen Satz nicht richtig verstanden...
      11 7 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 20:33
      Highlight Falsch. Europa war schon immer Multikulti. Ethisch "reine" Staaten gab es nie und wird es nie geben. Auch wenn gewisse Kreise daran gearbeitet haben.
      60 Millionen Tote waren die Folge nach 12 Jahren Verfolgung und 6 Jahren Krieg.
      16 8 Melden
    • strieler 06.06.2017 20:38
      Highlight Wie meinen sie das BigPun - was genau versteht ein religiöser Mensch gegenüber einem Atheisten an dem Zitat Marx genau anders bzw. besser?
      4 0 Melden
    • Liselote Meier 06.06.2017 21:06
      Highlight Nein, Marx schrieb Religion ist das Opium des Volkes.

      Wird oft Falsch zitiert.

      Und sollten mehr wie Marx denken, durchaus. Aber dein Kommentar ist nicht so sonderlich dialektisch auf Materieller Grundlage.

      Der IS macht keine Attentate in Europa um die Europäer zum Islam zu konvertieren, sondern weil europäische Staaten dort Krieg führen gibt es hier kriegerische Handlungen.

      Das scheint die Bevölkerung in Europa und in den USA mehrheitlich auszublenden.

      Kein Gegner lässt sich bombardieren und wehrt sich nicht.

      12 Terroristen - 2 Terroristen ergibt nicht 10 Terroristen sondern 20.


      13 8 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 21:37
      Highlight @Liselote Meier; Ich glaube Deine Ansicht der IS mache Attentate wegen den Kriegen im Nahen Osten ist nur eine Teilsicht. Der IS verurteilt unsere freiheitlichen Werte, darum wählt er auch die Ziele aus die er bis jetzt ausgewählt hat.
      Würde es dem IS um das vergelten der Kriegshandlungen im Nahen Osten gehen würde er eher militärische Ziele oder Politiker aufs Korn nehmen, also die für ihn vermeintlich Schuldigen.
      Der IS will nicht eine Kriegshandlung bestrafen sondern eine Lebensweise geisseln.
      Die Kriege tun sicherlich auch ihres dazu aber zentral bleibt das Abstrafen unserer Lebensweise.
      17 3 Melden
    • karl_e 06.06.2017 21:38
      Highlight BigPun, was gibts da nicht zu verstehen beim Opium für das Volck?
      Echo der Zeit: Multikulti z.B. in London oder Manchester? Schon mal die "West Side Story" gesehen? Seit damals hat sich nicht viel verändert.
      1 4 Melden
    • Liselote Meier 07.06.2017 11:42
      Highlight Gewiss verachtet der IS die Lebensweise, ist aber nicht die Ursache weshalb "weiche Ziele" angegriffen werden.

      Das geschieht weil er nicht in der Lage ist militärische Ziele in Europa anzugreifen oder beschütze Personen.

      Da bräuchte es schon ein Know-How wie beim Anschlag auf Alfred Herrhausen, haben sie aber nicht.

      Die Anschläge passieren so weil es Medienwirksam ist.
      4 2 Melden
    • FrancoL 07.06.2017 12:55
      Highlight @Liselote; Es gibt viele weiche Ziele, auch andere wären medienwirksam. Ich denke schon dass der IS auch den hiesigen Muslimen zeigen will dass man diese Lebensweise nicht übernehmen soll.
      4 0 Melden
    • Dr.Bogyman 08.06.2017 00:19
      Highlight Damals war das Opium die Religion, heute gibt es andere Sachen.

      Oder denkt ihr wir leben in einer freien Welt wo jeder selber entscheidet was er denken will?
      2 0 Melden
    • Liselote Meier 08.06.2017 10:27
      Highlight @FrancoL; Nein die Anschläge sind nicht Primär an die Muslime gerichtet sondern an die Bevölkerung der jeweiligen Staaten um einen Abzug oder eine übertriebene Gegenmasse zu Provozieren.

      Dass damit neues "Kanonenfutter" rekrutiert wird ist ein Nebeneffekt, nicht aber die Zielsetzung.

      Bin Ladens Strategie. Von Zarqawi weitergeführt welcher bis zu seiner Liquidierung Chef der al-Quaida Filiale im Irak, dem heutigen IS war.

      1 1 Melden
    • FrancoL 08.06.2017 11:08
      Highlight @Liselote Meier; Ich schreibe bewusst ein Teilsicht. Ich begründe es auch damit dass es viele "weiche " Ziele hätte aber trotzdem eher urbane dem Zeitgeist folgende Orte ausgewählt werden.
      Das könnte ein Grund haben! Auch sind mir genügend Fakten bekannt wo radikalisierte Kräfte gerade diese Lebensweise FERN von ihren muslimischen Brüdern (und Schwestern) halten wollen und sehr wohl auch innerhalb der Muslimengemeinschaft grosser Druck erzeugt wird.
      Selten ist zudem NUR ein Ziel am Werk, das lehrt einem die Geschichte.
      Ein Rückblick auf alte Terrorszenerien bestätigen dies ebenfalls.
      1 0 Melden
    • Liselote Meier 08.06.2017 15:29
      Highlight Durchaus ein Teilaspekt aber eben im Rahmen der Zielsetzung. Deine Beobachtungen sind aber Grundsätzlich nicht Falsch, denn das "Hauptziel" hat sich geändert, dadurch auch vieles andere auch, aber nicht wieso und wo es Anschläge gibt in Europa.

      Bin Ladens Ziel war den "Westen" aus Nahost rauszuhaben, deshalb Anschläge in den Länder die dort sind um einen Blutzoll zu erreichen, wo die eigene Bevölkerung den Krieg nicht mehr miträgt in einem fernen Land, wie Vietnam (USA) oder Afghanistan (SU) wo er er selber miterlebt hat.

      Aber böse verkalkuliert.



















      0 0 Melden
    • Liselote Meier 08.06.2017 15:45
      Highlight Denn der "Westen" ist vom Erdöl im Osten abhängig!(könnte zwar auf Venezuela zurückgreiffen, dann gäbe es dort aber ein Kommi-Paradies)

      Das ist ein wie ein Süchtiger zu Heroin, der hört nicht auf weil er es braucht. Das ist eben nicht wie Vietnam oder Afghanistan.

      Zarqawi ist die nächste Generation radikalisiert. Sozialisiert durch Tot und Kampf dogmatisiert. Fing an mit Anschäge gegen Schiiten an und Propagierte als neues Ziel eines Kalifats auf wahabitischer/salafistischer Grundlage.

      Fern jeder Realität, die Al- Quida Filiale wurde in Syrien aber gepusht durch duzende Länder.
      0 0 Melden
    • Liselote Meier 08.06.2017 16:04
      Highlight Aus dem Grund Assad weg zu haben, nützliche Idioten.

      In dem Vakuum konnte er sich ausbreiten.

      Der "Westen" muss nur auf den Russischen Standpunkt (nur in diesem Punkt) schwenken, und Assad halt an der Macht lassen. Dann wäre der islamische Staat in spätestens 2 Monaten auf der Müllhalde der Geschichte.

      Und danach muss sich die UNO alleine auf die beziehung Israel, Iran, Saudiarabien konzentrieren.

      Eine UN-Resolution, dass der USA untersagt "präventiv" gegen Nordkorea loszuschlagen und wenig die Embargos lockern, Kimi happy.

      Nur werden halt Eigeninterressen höher Gewichtet als Frieden.
      0 0 Melden
    • FrancoL 08.06.2017 16:46
      Highlight Ich bin mit fast sicher dass dies wie von Dir dargestellt THEORETISCH aufgehen könnte, doch die Interessen haben sich stark verzweigt und somit ist die Wetterlage nicht so klar, möchte sagen viel verwirrter als Deine linearen Annahmen.
      Aehliche Theorien habe ich bereits vor 20 Jahren im Balkonkrieg mitbekommen, aber schlussendlich war alles noch eine Stufe weniger durchsichtig.
      Mit Aussagen; der oder die müsste nur ist es schwierig in der Politik zu punkten.
      Ich sehe es wesentlich komplexer, dir Kriege, der Terror und auch die falschen Verantwortungen.
      0 0 Melden
  • Ueli der Knecht 06.06.2017 16:37
    Highlight Statt Islamophobie kultivieren, könnten wir das Gute vom Islams übernehmen und damit unsere Welt verbessern. Zum Beispiel Ramadan. Weihnachten, Ostern, Pfingsten sind alles offizielle Feiertage. Warum feiern wir nicht auch Ramadan offiziell?

    «Iftar (...) Festessen (...) an einem öffentlichen Ort, mit zum Teil beträchtlichem Umfang.» (https://de.wikipedia.org/wiki/Iftar)

    Das tönt nach fetter Party. Warum feiern wir hier nicht gemeinsames Fastenbrechen mit dem Muslims, so wie das moderne Amerikaner zB. vor dem Trump Tower in New York tun?


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    • Hierundjetzt 06.06.2017 18:37
      Highlight Für eine 5% Glaubensgemeinschaft (soviele Muslime gibts nur in der CH) staatliche Feiertage einzurichten halte ich für komplett übertrieben
      35 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 18:57
      Highlight Ueli: wenn wir alle Feiertage aller Religionen frei haben, gobts keine Arbeitstage mehr.

      Ich gründe hiermit die Religion des tudietagenichts. Feiertage: everyday
      26 2 Melden
    • karl_e 06.06.2017 23:52
      Highlight Ueli: Ramadan als offiziellen Feiermonat, von Vollmond zu Vollmond, oder Leermond zu Leermond? Nein Danke. Deucht mich ohnehin eine ungesunde Veranstaltung: Von Sonnenaufgang bis -untergang nichts essen und nichts trinken, aber nach dem Sonnenuntergang schlemmen bis zum Erbrechen?
      (Wer weiss denn schon, warum Pfingsten gefeiert wird?)
      2 2 Melden
  • Herbert Anneler 06.06.2017 16:29
    Highlight Geht es der CVP schon so lausig, dass sie auf dieses unsägliche Niveau von SP-Bashing herunter muss? Man hat den Eindruck, Pfister wünsche sich getadezu einen Anschlag in der Schweiz, um seine Profilneurose damit zu besänftigen: "Ich habe es kommen sehen!" Dass gerade er als Dr. der Philosophie jede Differenziertheit gegenüber Muslimen vermissen lässt, ist mir ein Rätsel. Kommt hinzu, dass die CVP zusammen mit der SP die AHV-Revision vetreten muss. Dass er nun mit dem Baseballschläger gegen sie loszieht, zeigt - einmal mehr - dass es Pfister nicht ums Gemeinwohl geht, sondern bloss um Macht.
    41 50 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 18:03
      Highlight Pfister und die AHV dürfte im Hintergrund zu einigem Kopfzerbrechen führen. Ich bin mir nicht so sicher ob da Pfister nicht ein eigenes Pferdchen satteln möchte.
      16 13 Melden
  • Tomjumper 06.06.2017 15:45
    Highlight Leider scheinen weder rechte noch linke Politiker auch nur den Ansatz einer Lösung für dieses Problem zu haben. Christliche Extremisten berufen sich auf das alte Testament, um Waffen zu segnen, wie im Jugoslawienkrieg, oder im Libanonkonflikt. Islamische Extremisten missbrauchen gewisse Suren und ignorieren andere. Politisches Kapital aus Terroranschlägen ziehen zu wollen, ist aber unwürdig und der Situation nicht angemessen. Vanessa May versucht das Gleiche und wirkt genauso unglaubwürdig wie Herr Pfister.
    25 23 Melden
  • Chrigi-B 06.06.2017 15:42
    Highlight Wenn die Muslime in Europa die extremistischen Elemente ihrer Religion nicht bald aussortieren, habe ich keine Hoffnung auf eine friedliche Multikulti Zukunft. Es ist nur eine Frage der Zeit, falls es so weiter geht, dasss sich die Mehrheit gegen die Minderheit stellt. Und in Europa enden solche Dinge meistens hässlich, sehr hässlich.
    54 11 Melden
    • karl_e 06.06.2017 17:57
      Highlight oh ja, das wird mehr als hässlich, wie wir aus der Geschichte lernen können: Glaubenskriege, Judenverfolgungen, die im Holocaust gipfelten, Genozid, Diskriminierung von Sinti und Roma und sogar einheimischen Fahrenden (Kinder der Landstrasse), Export der Armen nach Amerika und last but not least die diversen Kriege von Europäern gegen Europäer. Tempi passati? Hoffen wir's.
      17 10 Melden
    • Skip Bo 06.06.2017 19:27
      Highlight Es gibt einen anderen Weg. In GB rufen Imame dazu auf, den getöteten Terroristen das Totengebet zu verweigern.
      Die Ausgrenzung der Religionsfanatiker durch die Glaubensgemeinschaft ist ein Schritt in die richtige Richtung.
      Falls es dann noch gelingt Vernunft religiösen Machtansprüchen vorzuziehen, ist ein friedliches Zusammenleben möglich.
      20 2 Melden
    • phreko 06.06.2017 19:47
      Highlight @chrigi-B, und schon würden sich die Hoffnungen des IS auf einen umfassenden Krieg erfüllen. Willst du das?
      2 5 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 20:36
      Highlight Es braucht keinen Krieg hier. Es braucht Ausgrenzung der Terror exportierenden Staaten. Aber auch die CH macht mit Katar und Saudi-Arabien gute Geschäfte. Auch die sauberen CVPler liefern gern Waffen dort runter.
      Pfister ist scheinheilig.
      10 7 Melden
    • Chrigi-B 06.06.2017 20:45
      Highlight Nein will ich nicht, aber wir alle kennen das Problem. Es sind keine Buddhisten, Juden oder Christen die auf Europas Strassen regelmässig Leute töten. Es wird Zeit, dass in der muslimischen Gemeinschaft endlich durchgegriffen wird.
      17 0 Melden
    • Jöggu 79 06.06.2017 22:55
      Highlight Wer Hass säht wird diesen auch ernten. Rassismus fördert den Terror. Würden sich Flüchtlinge und Andersdenkende bei uns willkommen fühlen und zugehörig, würden diese nicht in Erwägung ziehen einem IS beizutreten. Aber durch den teils offenen, aber auch den latenten Fremdenhass wird es den Terroristen leicht gemacht neue Rekruten zu finden
      5 15 Melden
    • Chrigi-B 06.06.2017 23:17
      Highlight Kein Grund Leute auf einer Brücke umzumähen, Journalisten erlegen wie Wild, Kinder wegsprengen etc. .
      3 0 Melden
    • gnagi 07.06.2017 07:42
      Highlight Nein, das ist kein Grund und aufs schärfste zu verurteilen. Aber eigentlich macht der IS das was Rassisten sich wünschen. Alles was anders ist eliminieren. Worunter unterscheidet sich die Zwickauer-Zelle denn von den IS-Terroristen? Deren Ziel war auch das töten. Nicht die Extremen müssen wir gut behandeln, sondern die, welche es sonst werden könnten wenn wir ihnen sämtliche Perspektiven mit unserem Misstrauen verbauen
      4 2 Melden
  • ujay 06.06.2017 15:41
    Highlight Was in letzter Zeit auffällt: Pfister hat zwar keine erkennbare politische Linie, umso grösser ist seine Profilierungssucht und seine Leistungsbilanz ist mehr als übersichtlich. Ein Populist eben, der zwar nichts zu sagen hat, aber die Chance packt, auf Kosten der Terroropfer Kapital zu schlagen. Widerlichst.
    29 27 Melden
    • Henzo 06.06.2017 18:15
      Highlight Es ist aber leider wahr, dass ein grosser Teil der SP das Thema Ausländer tabuisiert und das obwohl es ganz klar kritische Punkte in diesem Bereich gibt. Nur weil man Probleme anspricht,
      heisst es noch lange nicht, dass die Probleme die Mehrheit betrifft. (selbes gilt für den islam)
      25 9 Melden
  • pachnota 06.06.2017 15:29
    Highlight «Indem sie referieren, dass der jihadistische Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, haben die höchsten Instanzen des Staates und die Intellektuellen nicht nur eine gefährliche Leugnung orchestriert, sondern auch ein Schweigen über die religiöse Dimension der Ereignisse autorisiert und organisiert»

    Jean Birnbaum
    82 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 16:41
      Highlight Perfekt formuliert.
      24 12 Melden
    • meine senf 06.06.2017 17:21
      Highlight OK - Angenommen man würde jetzt herausfinden, das "der Islam" (TM) an allen Anschlägen und an jedem Terrorist schuldig ist:

      Was würde das *konkret* bedeuten? Was sollte man dann anders machen?

      Wenn jetzt die SP ganz ganz laut aufschreien würde "Islam ist scheisse!", würde das etwas am Problem ändern?

      Was ist übrigends mit denen: https://de.wikipedia.org/wiki/Lord%E2%80%99s_Resistance_Army ?
      (Das sollte jetzt kein Whatabouthismus sein, sondern nur aufzeigen, dass dann auch das selbe für das Christentum gelten müsste)
      23 22 Melden
    • Michel@sith 06.06.2017 18:59
      Highlight @Meine Senf das sollte es auch.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 19:05
      Highlight M.E. sind immer noch Menschen an Anschlägen schuld. Im Radikalisierungsprozess ist der Islam ein wichtiger Bestandteil. Genausowenig nur der Islam zum Terror führt, greift auch soziale Benachteiligung als Erklärungsansatz zu kur (z.b.Bin Laden reiches Papasöhnchen).

      Jeder Erklärungsansatz muss vielschichtig angesetzt werden. Das der Islam hier zur Ideologie umfunktioniert wurde zur Indoktrination, steht m.E. ausser Frage. Das gilt aber für jede Religion die instrumentalisiert wird.
      11 3 Melden
  • Thinktank 06.06.2017 14:59
    Highlight Die Linken geben immer vor, Ursachen zu bekämpfen. Es gibt aber Ursachen, die lassen sich nicht bekämpfen auch nicht mit Unmengen an Geld. Durch das bekämpfen von unlösbaren Problemen, glauben sie moralische Überlegenheit zu erlangen. Es ist für einen Linken nichts so erfüllend, wie wenn er seine Ideologie gegen jeglichen Widerstand verteidigen kann. Das Linksein ist auch nur eine Religion, die darauf basiert, dass das Individuum versucht einen Sinn im Leben zu finden, indem es anderen hilft. Der Rechte sieht den Sinn im Leben, etwas neues und für sich persönlich Vorteile zu schaffen.
    67 100 Melden
    • Rendel 06.06.2017 15:53
      Highlight Und sie als Rechter bestimmen natürlich was der richtige Lebenssinn ist. Gar nicht ideologisch 😉 .
      29 17 Melden
    • piedone lo sbirro 06.06.2017 15:54
      Highlight @Thinktank

      tragisch-lustig wie immer ihre kommentare.
      weshalb informieren sie sich eigentlich nie vorgängig?

      es ist ihre SVP die mit unmengen an geld "politik" macht (bestenfalls sympombekämpfung) - und dies nicht zu ihren gunsten.

      http://www.woz.ch/1638/schweizerische-volkspartei/die-partei-des-geldes

      erklären sie uns doch mal sachlich und ausführlich was denn die SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon alles getan hat?
      gibt ihnen die tatsache dass sie darauf keine antworten finden nicht zu denken?
      sich selbst zu herzen ist kein argument! :-)
      35 17 Melden
    • MartinArnold 06.06.2017 16:33
      Highlight Wobei die Frage erlaubt sei was ist den besser für die Allgemeinheit? Anderen zu helfen oder "nur" auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein! Ich sehe nichts Neues in der Rechten Politik, nur Altes!
      Was wir im Moment machen ist einem Blinddarmpatienten Schmerzmittel verabreichen!
      Die Lösung liegt darin dass der gesamte Westen inkl. Russland sich vollkommen aus diesen Gebieten zurückzieht und die ihre Probleme untereinander selber lösen lässt. Die sind darauf angewesen das Öl und Gas in den Westen zu verkaufen! Wir müssen aber nicht unbedingt Kriegsmaterial dahin liefern!
      17 7 Melden
    • rauchzeichen 06.06.2017 17:31
      Highlight pauschalisierender schwachsinn.
      15 7 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 17:44
      Highlight Welches sind denn die unlösbaren Probleme? Und welche Probleme lassen sich auch nicht mit Unmengen an Geld bekämpfen?

      Linkssein ist auch eine Religion? das Wort Religion ist wohl eher falsch am Platz, denn die Linke hat es mit keiner Religion so richtig gut.

      Das rechts wie Du sagst sich persönliche Vorteile zu schaffen zum Ziel hat, ja dem kann ich zustimmen, ob dann das auch mit etwas Neuem oder mit der Auflage des ewig gestrigen ist, das ist Ansichtssache.
      Dass dieses Ziel für viele nicht erreichbar ist und somit viele auf der Strecke bleiben ist ja dann wohl Wurst. "Thinktank first"
      14 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.06.2017 18:20
      Highlight Die Linke bekämpft unlösbare Probleme? Ah jetzt versteh ich! Wenn die Unlösbarkeit bekämpft wird, könnt es ja irgendwann eine Lösung geben. Daran ist die SVP natürlich nicht interessiert, gelöste Probleme können von ihr ja nicht mehr bewirtschaftet werden, um vom Wähler ja nicht vergessen zu werden!
      8 4 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 20:40
      Highlight naja Blocher ist auch ein Guru, sprich eine Religion für einige in diesem LAnd. Und dieser Guru hat am meisten Geld für Propaganda.
      Insofern gibts für alle Probleme Lösungen, aber da für die Rechten Profit über Moral steht, wird man weiterhin mit totalitären Staaten Geschäfte machen, anstatt dort den Geldhahn zudrehen.
      6 4 Melden
  • TanookiStormtrooper 06.06.2017 14:46
    Highlight Der Pfister will auch Waffen nach Saudi Arabien exportieren, da kann er sie auch direkt dem IS schicken.
    Wer gegen die bösen Islamisten wettert und trotzdem mit dem Terrorunterstützer Nummer 1 in der Region Geschäfte machen will, ist schon sehr unglaubwürdig!
    Da sieht es bei vielen linken schon anders aus, die SP möchte kein Kriegsmaterial in solche Staaten exportieren und auch Labour-Chef Corbyn hat gesagt, man müsse mit den Saudis mal ein ernstes Wort reden.
    Aber wenn die Kohle stimmt, ist ihm die Waffenlobby wohl näher als das C in CVP.
    160 58 Melden
    • phreko 06.06.2017 14:56
      Highlight Würde gerne die Gründe der Blitzer hören.
      59 37 Melden
    • Wiesoned 06.06.2017 15:14
      Highlight Das mit dem Waffengeschäft geht meiner Meinung nach gar nicht. Man sollte dies Unterbinden und schauen das dies gestoppt wird.
      Jedoch verbietet ihm das nicht Kritik zu äussern. Und wie man sieht hat er recht, da man anstelle einer Stellungsname nur wieder die Geschütze hochfährt.
      19 37 Melden
    • Libertas 06.06.2017 15:33
      Highlight Kein Terrorist hat in Europa einen Anschlag mit einer nach Saudi Arabien exportierten Waffe verübt. Das Argument ist somit gegenstandslos und dient nur zur Ablenkung vor dem wahren Problem: Dem Islam!
      37 73 Melden
    • Unbearable 06.06.2017 16:01
      Highlight @Libertas Falsch!
      Das wahre Problem ist genauso wenig der Islam wie es das Christentum ist. Das Problem ist der Extremismus allgemein!
      45 24 Melden
    • TanookiStormtrooper 06.06.2017 16:06
      Highlight @libertas
      Dschihadreisende wurden hauptsächlich durch von Saudis finanzierte Organisationen radikalisiert (z.B. Lies!). Die Ausbildung und Propaganda beim IS, auch übers Internet, wird ebenfalls von Saudis finanziert. Die Saat, welche die Wahabiten durch die Verbreitung ihres Steinzeitislams vor Jahren gesät haben, geht nun auf. Aber die Weltgemeinschaft kriecht den reichen Saudis nur zu gerne in den Allerwertesten. Sonst wäre ein Land, welches praktisch das ist, was der IS gerne wäre, sicherlich nicht im UNO-Menschenrechtsrat, sondern etwa auf Stufe Nordkorea.
      29 4 Melden
    • Datsyuk * 06.06.2017 16:16
      Highlight Und in Syrien und Irak, Libertas?
      11 5 Melden
    • Daniel Caduff 06.06.2017 17:28
      Highlight @Libertas

      AlQaida wurde ursprünglich explizit gegründet, um die Kontrolle über die islamischen Heiligtümer in Mekka wieder der "gottlosen" und "verwestlichten" Königsfamilie (aka Diktatorenclan) Saudi Arabiens zu entziehen.

      Ein sehr grosser Teil des aktuellen islamischen Terrors ist Folge einer jahrzehntelangen us-amerikanischen (~westlichen) Doppelmoral gegenüber Saudi Arabien, Assad und weiteren. Klar, das ist nicht die Schuld der Schweiz. Aber der Waffenhandel mit Saudiarabien ist Ausdruck derselben Doppelmoral. Es wäre ein wichtiger Schritt, hier konsequent zu sein.
      25 8 Melden
    • road¦runner 06.06.2017 18:24
      Highlight @ Libertas
      Spielt es tatsächlich eine Rolle, ob die durch uns exportierten Waffen nachträglich bei uns eingesetzt wurden? Da bleiben mir fast die Worte weg....
      Was glaubst Du, was die Saudis mit unseren Waffen machen? Etwa Blumen giessen?
      Nein damit werden Menschen umgebracht, und ob es die in unseren Augen "richtigen" sind wage ich zu bezweifeln.
      9 3 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 20:41
      Highlight @Libertas: Lüge doch nicht. Die Schweiz hat Null Interesse zu kontrollieren, wohin die gelieferten Waffen gehen. Es geht CVP, SVP, FDP drum Geld zu generieren.
      6 5 Melden
  • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:29
    Highlight @SP

    Klopft doch auch ein paar Sprüche im Stil von Pfister! Das ist gratis und sichert Wählerstimmen!
    23 69 Melden
    • pachnota 06.06.2017 15:02
      Highlight Follbescheuert
      Die Leute merken,s, wenn es nur zur Show ist.
      Für die SP ist es eh zu spät. Die haben sich, ohne Not, in die Arme der "Religiösen" gelegt.
      55 72 Melden
    • piedone lo sbirro 06.06.2017 16:09
      Highlight @pachnota

      “Die Leute merken,s, wenn es nur zur Show ist.“

      weshalb stehen sie dann dermassen zur SVP?

      genau deshalb weil die SVP sie nicht für besonders schlau hält... erfand sie die MEI aber kämpfte gleichzeitig für die USR III, will am volk vorbei jets kaufen um gleichzeitig bei der bildung und den renten zu sparen. wettert gegen die EU und die ausländer aber lockert die lex koller und nutzt steuerparadiese... klingelt`s?
      24 10 Melden
    • Alex_Steiner 06.06.2017 16:34
      Highlight @pachnota: Also... Religionsfreiheit abschaffen?
      8 9 Melden
    • pachnota 06.06.2017 18:03
      Highlight @ Alex_Steiner

      leider..
      nicht abschaffen aber DRINGEND einschränken/konkretisieren

      Besser noch heute als morgen.

      (Bei der Erschaffung der "Religionsfreiheit" wusste man noch nicht,s vom Islam.
      Es ging um,s friedliche Zusammenleben von Katholiken und Protestanten).


      11 19 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 20:42
      Highlight @pachnota: Interessante Theorie. Darum konnte man damals noch Juden ausgrenzen,weil es ja nur um Christen ging?
      6 2 Melden
    • _kokolorix 07.06.2017 05:59
      Highlight @Alex_Steiner
      Was Religionen fordern ist nicht Freiheit, sondern Allmacht. Das Wort Freiheit und Religion im gleichen Satz verträgt sich nur wenn eines von beiden negiert wird.
      Wir müssen die Sonderrechte der Religionen abschaffen
      2 0 Melden
  • Effersone 06.06.2017 14:29
    Highlight Gewisse Medien scheinen auch nicht zu wissen, wie sie mit der momentanen Situation des Islams umgehen sollen:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article165258543/Wird-CNN-hier-der-Fake-News-ueberfuehrt.html
    22 5 Melden
  • Hashtag 06.06.2017 14:21
    Highlight Das Problem ist, die Bürgerlichen sind nur bereit die Symptome zu bekämpfen und nicht die Ursache. Das würde hald bedeuten, dass auch mal die Wirtschaft ein wenig unten durch muss.
    Die linke Rhetorik hört sich manchmal etwas zu stark nach Kuschelkurs an, jedoch glaube ich, dass sie die tieferliegenden Probleme eher begreifen.
    76 56 Melden
    • Wiesoned 06.06.2017 15:22
      Highlight Verstehe deine Argumentation und kann eigentlich nichts aussetzen. Aber wieso können sie sich dann nicht zu diesem Problem äussern und Stellung nehmen ? Wenn sie ja die tieferliegenden Probleme begreifen.
      25 9 Melden
    • Hashtag 06.06.2017 16:01
      Highlight Da hast du nicht unrecht, sie machen zu wenig auf die Zusammenhänge aufmerksam. Jedoch geht es manchmal auch einfach unter, eine Parole wie "Grenzen dicht" kommt einfach beim Empfänger an als wenn du zu erklären versuchst wie die westliche Politik und der westliche Konsumüberfluss schlussendlich zu solchen Terroranschlägen beitragen.
      10 2 Melden
  • Snowy 06.06.2017 14:21
    Highlight Dieser Artikel trifft den Nagel vom Dilemma vieler „Linken“ auf den Kopf:
    http://www.zeit.de/2017/17/politische-korrektheit-links-intoleranz-afd
    49 15 Melden
  • Daniel Caduff 06.06.2017 14:04
    Highlight Religiöse Menschen stehen mehrheitlich rechts. Ungläubige wie ich sind meistens auch politisch liberal. Alle Religionen sind grundsätzlich anti-liberal. Sie schränken das Denken ein (Evolution?), sie beschränken die persönlichen Freiheiten (Sex vor der Ehe?) und gefährden die Demokratie (Trennung von Kirche und Staat, Gottesbezug in Verfasssung, etc.)

    So gesehen passen religiöse Fundis aller Marken gut zusammen.

    Aber für uns Linke ist das Konzept von Religion derart absurd, dass wir uns wohl deutlicher in Erinnerung rufen müssen, dass wir trotzdem davon umgeben sind.
    52 53 Melden
    • Telomerase 06.06.2017 14:42
      Highlight Für einen liberalen nicht-denkeingeschränkten Linken agierst du aber mit sehr viel Stereotypen.
      43 21 Melden
    • Daniel Caduff 06.06.2017 14:51
      Highlight zum Beispiel?
      10 16 Melden
    • Thinktank 06.06.2017 14:52
      Highlight So ein Käse. Die CSV ist stocklinks und religiös, Fundamentalisten gibt es nur wenige. In unseren Breitengraden ist Religion ein Lifestyle ohne tiefere Bedeutung geworden. Die Kirchen sind leer. Einen Zusammenhang zwischen politisch rechts und anti-liberal gibt es nicht. Linke sind stockkonservativ was Ökologie,Wirtschaft, Volksrechte und persönliche Freiheit anbelangt und liberal was Zuwanderung betrifft, mehr aber auch nicht. Ohne Linke gäbe es nur halbsoviele Gesetze.
      21 44 Melden
    • phreko 06.06.2017 15:05
      Highlight @Telomerase, was ist denn an Religionen liberal?
      19 6 Melden
    • Stachanowist 06.06.2017 15:05
      Highlight "Religiöse Menschen stehen mehrheitlich rechts."

      Können Sie das auch belegen? Z.B. die reformierte Landeskirche - deren Mitglieder durchaus religiös sind, aber keine Fundis - ist praktisch auf SP-Linie.

      Oder gilt bei Ihnen "religiöse Menschen = superhardcore Evangelikale"?
      41 5 Melden
    • Daniel Caduff 06.06.2017 15:24
      Highlight Getroffene Hunde bellen - So gesehen Danke für das rege Feedback!

      @Thinktank: Meinst Du CVP? Wenn ja: Die CVP ist z.B. gegen die Ehe für Alle und war gegen die Fristenregelung. Dafür war es ihr sehr wichtig, den Gottesbezug in der Verfassungsrevision zu erhalten. Nur ein paar wenige Beispiele für die religiös motivierte Politik der CVP, die ua. persönliche Freiheiten einzuschränken versucht.

      Den Rest würde ich nie unter "religiös" zusammenfassen, sondern allenfalls unter "Überzeugung". Aber was zb. an der ES2050 "stockkonservativ" sein soll, verstehe ich nicht. Dito bei den Volksrechten



      24 20 Melden
    • Daniel Caduff 06.06.2017 15:27
      Highlight @Stachanowist

      Religiöse Menschen = Menschen, die an die Existenz mindestens eines Gottes glauben.

      Weil damit fängt der Schlamassel dann jeweils an. Weil jeder dieser Gottgläubigen überzeugt ist, dass sein Gott im Zweifelsfall etwas mehr recht hat und etwas besser ist, als der andere Gott.

      Es ist kein Zufall, dass Pfister seit dem Beginn seiner Präsidentschaft den Christlichen Brand wieder stärken will.

      21 8 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 18:40
      Highlight @thinktank; Offensichtlich hast Du nicht einmal den Begriff konservativ annähernd richtig im Griff:

      "Linke sind stockkonservativ was Ökologie,Wirtschaft, Volksrechte und persönliche Freiheit anbelangt und liberal was Zuwanderung betrifft, mehr aber auch nicht. Ohne Linke gäbe es nur halb so viele Gesetze"

      Die Natur nicht ausbeuten = stockkonservativ?
      Soziale Marktwirtschaft = stockkonservativ?
      Persönliche Freiheit erhalten = stockkonservativ?
      Hochalten der Volksrechte = stockkonservativ?

      Weniger Gesetze gäbe es wenn der EINZELNE sich weniger wichtig nehmen und Grundregeln befolgen würde.
      5 4 Melden
    • Stachanowist 06.06.2017 20:01
      Highlight Merci, Herr Caduff - leider aber null darauf eingegangen, was ich sagte. Schade.
      6 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 06.06.2017 14:02
    Highlight Statt zu labern würde es diesen beiden Laberis gut anstehen den Tatsachen in die Augen zu schauen und wirksame Massnahmen zu entwickeln. Das ist nämlich ihre Aufgabe als Politiker. Sonst gewinnen wieder die Populisten mit ihren Scheinlösungen.
    65 10 Melden
    • Töfflifahrer 06.06.2017 14:46
      Highlight Die können eben nur labern!
      8 8 Melden
  • Stachanowist 06.06.2017 13:58
    Highlight Ich weiss nicht genau, wie sich die SP offiziell positioniert. Doch meine Freunde und Bekannten aus Juso- und SP-Kreisen sind in der Tat mehrheitlich auf dieser Schiene: Islamistischer Terror hat nichts mit dem Islam zu tun, die tun das, weil der Westen rassistisch ist, das hat ökonomische Gründe, die sind wütend weil unterprivilegiert...

    Wenn es aber um Evangelikale geht, sieht die Argumentation anders aus: Die sind religiöse Faschos, die muss man bekämpfen, ihre Veranstaltungen "stören". Etwas inkonsequent, diese Argumentationsmuster.

    Sicher gibt es aber auch andere Stimmen in der SP.
    135 26 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:24
      Highlight Wenn islamischer Terror etwas mit dem Islam zu tun hat, dann muss sich das Christentum den Vorwurf gefallen lassen, dass 2000 Jahre christlicher Terror inkl. all der Glaubenskriege bis zum nordirischen Konflikt etwas mit dem Christentum zu tun hat.

      Die Frage wäre noch, was ist der Islam? Es gibt keine islamische Kirche oder Instanz, die den Islam ein für alle mal repräsentiert.

      Oder meinst Du den Koran? Dann erlauben wir uns, den Zusammenhang zwischen christlichem Terror und der Bibel herzustellen.
      37 65 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:30
      Highlight 1. Wie häufig verunglimpft ein Linker öffentlich die Evangelikalen?

      2. Wie häufig verunglimpft ein Rechter öffentlich die Muslime?

      Eben.
      38 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 14:36
      Highlight "Islamistischer Terror hat nichts mit dem Islam zu tun"

      Solange dieser Mythos in den Köpfen herrscht, solange wird der Terror in den Strassen Europas herrschen.
      61 39 Melden
    • Telomerase 06.06.2017 14:43
      Highlight Kassisches linkes Denkmuster: der böse weisse Mann ist an allem schuld.
      66 27 Melden
    • SuicidalSheep 06.06.2017 14:46
      Highlight Ich als SP Wählerin kann dir sagen, dass ich nicht so empfinde. Jeder Radikalismus, egal welcher Religion oder Politik, ist unnötig. Was mich stöhrt, und wohl viele Politikgenossen, ist die Pauschalisierung.
      46 18 Melden
    • Stachanowist 06.06.2017 14:58
      Highlight @ Follbescheuert

      Zu Ihrem ersten Absatz: Natürlich haben Inquisition, Kreuzzüge, Kindsmissbrauch in der katholischen Kirche etc. mit dem Christentum und Christen zu tun. Alles andere wäre ein "Kein wahrer Schotte-Argument".

      Was ist der Islam? Äusserst heterogen, genauso wie das Christentum. Ich beziehe die Untaten Einzelner nie auf die ganze Religion oder alle Mitglieder derselben. Ich bezweifle aber - im Gegensatz zu meinen linken Freunden und Bekannten - dass sich Islamisten allein wegen ökonomischen Schwierigkeiten und Diskriminierungserfahrungen in die Luft sprengen.
      39 7 Melden
    • Stachanowist 06.06.2017 14:59
      Highlight Ich bin der Meinung, dass durchaus auch eine religiöse Komponente bei Islamisten eine Rolle spielt. Sehen Sie dies anders? Falls ja, können Sie gerne meine Freunde kennenlernen, dann können Sie sich gegenseitig bestätigen ;)

      Zu Ihren zwei Fragen: Ich sprach explizit von meinem Umfeld. Diese Personen (ca. 15) machen nichts öffentlich. Sie beeinflussen aber mein Bild von der Linken. Und bei Küchengesprächen gilt bei ihnen in der Tat: "Islamismus ist Terrorismus und hat mit dem Islam nichts zu tun, pädophile Priester sind aber innerster Ausdruck des Christentums". Ob Sies mir glauben oder nicht.
      35 4 Melden
    • Stachanowist 06.06.2017 15:03
      Highlight @ Sheep

      Freut mich, das zu hören (im Ernst).
      12 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 15:26
      Highlight Sheep
      "Was mich stöhrt, und wohl viele Politikgenossen, ist die Pauschalisierung."

      Bei genauem Hinhören wird man bald auch bemerken, dass der Vorwurf der Pauschalisierung von links gerne als Totschlagargument benutzt wird um eine tiefere Diskussion abzuwürgen, oder um das Thema mit "Differenzierung" zu zerreden.
      10 10 Melden
    • Andreas Vetsch 06.06.2017 15:39
      Highlight DEN Islam gibt es sowenig wie es DAS Christentum gibt. Die Welt ist halt nicht Schwarz und Weiss. Wer das Gefühl hat jeder Muslim sei ein potentieller Terrorist, bewegt sich selbst gefährlich auf ein extremistisches Weltbild zu.
      22 16 Melden
    • Buff Rogene 06.06.2017 15:43
      Highlight @stacha

      Es braucht mindestens noch eine gröbere Gestörtheit, kriminelle Energie (häufige gescheiterte Kleinkrimelle ohne religiöse Vorbildung). In der Zeit der Krise entdecken diese Pfosten den Koran, und streichen sich die ihre Handlungen rechtfertigenden Taten dick an, während sie den Rest ignorieren, und dann gehen sie mit ihren Psychobrüdern eine symbiotische Verbindung ein, partners-in-crime, vermutlich halb homoerotisch verdrängt, gemeinsam hin zu den 12-jährigen Jungfern! Endlich nicht mehr verschmäht!
      9 0 Melden
    • Liselote Meier 06.06.2017 15:55
      Highlight Na, sich selber in die Luft jagen kommt nicht aus dem Islam heraus, ist ja sogar explizit Verboten.

      Es gab zwar die schiitischen Assassinen, das waren aber keine Selbsttötungen, sondern führten das Attentat aus und liessen sich danach festnehmen und hinrichten.

      Das Konzept des Selbstmordanschlages stammt vom japanischen Seppuku => Kamikaze => Japanische Rote Armee => säkulare PFLP.
      Die Islamisten haben dann die Taktik in den 80er/90er Hamas z.B. übernommen und es dann religiös Unterfuttert.

      Mittel zum Zweck.
      15 9 Melden
    • Daniel Caduff 06.06.2017 15:56
      Highlight @Stachanowist: Deine (linken) Freunde scheinen nicht gerade die Schlausten zu sein.
      12 13 Melden
    • SuicidalSheep 06.06.2017 15:57
      Highlight Nein. Hab auf Twitter mit vielen Ultrarechten aus den Staaten geredet die jeden Muslim als potentielen Terrorist ansehen und alle aus dem Westen vertreiben wollen. Das ist eine Pauschalisierung.

      Die Gefahr ist da, keine Frage. Aber deswegen so viele Unschuldige unter Generalverdacht stellen? Das geht imho nicht.
      11 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 16:31
      Highlight Sheep
      Natürlich geht das nicht! Und natürlich gibt es Pauschalisierungen, die nicht zielführend sind.
      Aber wir sind nicht in den USA.
      Was ich meinte sind Beiträge, wie der gleich nach meinem, von Vetsch: Das ist Zerreden!

      Wer hat denn schon das Gefühl, dass jeder Musllim ein potentieller Terrorist sei? Das nennt sich Strohmannargument!
      8 6 Melden
    • Jol Bear 06.06.2017 18:26
      Highlight @Aron777: Der aktuelle Terror hat sehr viel mit dem Islam zu tun. Gleichzeitig leben in Europa viele Muslime, die nichts mit dem Terror zu tun haben.
      1 1 Melden
    • SuicidalSheep 06.06.2017 18:38
      Highlight Mag schon stimmen. Leider beobachte ich in der Schweiz immer mehr, wie rationale Menschen verschwinden. Es gibt die Rechten, die alle verteufeln, und es gibt die Linken, die alles in Schutz nehmen und schön reden. Und diese Entwicklung macht mir Angst. Es reicht, wie du sagst, dass die Staaten nur ein Schwarz/Weiss Denken haben.

      PS: Natürlich weiss ich, dass es dort auch "Centrists" gibt, aber die werden leider kaum wahrgenommen.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 19:50
      Highlight 1/2Der Islam wird von Extremisten ideologisiert und zur Indoktrination im Radikalisierungsprozess verwendet. Genau wie radikale christ. Sekten dies missbrauchen. Siehe Massaker:
      https://www.welt.de/vermischtes/article2744410/Jonestown-ein-Sektenmassaker-schockt-die-Welt.html

      Da wir als Teil einer christl. Majorität intuitiv erkennen dass nicht das Christentum generell schuld ist, sondern fanatische Teilgruppen, folgern wir auch nicht, dass alle Christen Terroristen sind. In Betrachtung der isl. Minorität, vollzieht sich diese Differenzierung nicht automatisch. Intuitivischubladisieren wir.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 19:56
      Highlight Daraus ensteht die Gefahr einer Verallgemeinerung und Verurteilung einer Minorität durch die Majorität. M.E. ist die SP die einzige grosse Partei die sich auch aktiv für denSchutz Nicht-Bürgerlicher Minoritäten einsetzt. Daher wohl auch die Nicht Verurteilung in Zusammenhang mit dem Begriff Islam, da die Angst vorherrscht, dass daraus eine Verurteilung aller folgt. Und wenn sich die SP auf die Seite der Majorität schlägt, vertritt keiner mehr die Interessen der Nicht-Bürgerlichen Minoritäten.

      Oder so. Ist mal ne These.

      Was denkt ihr?
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 20:00
      Highlight Soso Sektenmitglieder, die in ihrer Indoktrination sich das Leben nehmen, sind nun gleichzusetzen mit Selbstmordattentaten an "Ungläubigen". Hast dir auch ein wenig Zeit genommen. Dein geschichtlein ist auch schon einwenig länger her ;-)
      5 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 20:15
      Highlight rainbow
      Leider hast genau du schubladisiert, indem du meinst, der Islam funktioniere gleich wie das Christentum. Das stimmt so nicht.
      Der Islam braucht nicht ideologisiert zu werden, er ist eine Ideologie, ganz im Gegenteil zum Christentum. Das liegt an den verschiedenen Strukturen und Inhalten dieser Religionen. Aber um das sehen zu können, müsste man halt von beiden wenigstens eine Ahnung haben.
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 20:47
      Highlight Aron: Es gibt ja genügend andere Beispiele, z.b. Breivik.

      Und es geht nicht darum etwas gleichzusetzen. Selbstmord und Mord sind absolut verschieden. Sorry falls es so rüberkam.

      Es ging darum, dass Religion zur Indoktrination verwendet wird für radikale Taten. Und es waren nicht alles Selbstmorde sondern auch Morde. Mitglieder wurden teilweise vergiftet.

      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 21:31
      Highlight Rabbi: es besteht keinerlei Veranlassung herablassend zu werden und mir Unkenntnis vorzuwerfen. Kann ja nicht jeder Rabiner sein.

      Der Begriff schubladisieren in Bezug auf einen Vergleich religiöser Kategorien anzuwenden, erscheint mir höchst inadäquat. Oder würdest du sagen, dass jemand der der Äpfel und Birnen vergleicht, diese schubladisiert.Ich habe nicht gesagt, dass beide Religionen gleich funktionieren, sondern gesagt, dass beide durch Ideolosierung zur Indoktrination verwendet werden können. Zum Begriff Religionsideologie: empfehle ich Adorno,Horkheimer,zizek,hildebrand.
      5 1 Melden
    • SuicidalSheep 06.06.2017 21:45
      Highlight Rabbi, nichts für Ungut, aber hast du dir die Bibel mal genauer angesehen? Ziemlich viel Hass und Brutalität in diesem Buch...
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 22:18
      Highlight Ok well unterstood suicidalsheep dann erzähl uns allen doch, weshalb sich keine Christen für Ihren Glauben in die Luft sprengen? Ich verrat es dir :

      https://m.youtube.com/results?q=es%20muss%20euch%20um%20das%20reich%20gottes%20gehen&sm=1
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 22:28
      Highlight rainbow
      Du hast nicht verglichen, sondern gleichgesetzt.
      Adorno kannst du vergessen. (Die anderen kenne ich nicht inhaltlich.) Wenn du den Islam/Christentum kennen willst, dann lies den Koran/Bibel, die Hadith, etc, aber doch nicht Adorno, ich bitte dich!

      Sheep
      Ja, es hat viel Grausamkeiten in der Bibel. Aber im NT gibt es keine Mordbefehle an die Gläubigen, oder Kriegsaufrufe, wie sie im Koran dutzendfach vorkommen.
      Dieser Unterschied alleine genügt natürlich noch nicht, zeigt aber schon die Quelle der heutigen Misere des Islam...
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 22:34
      Highlight Selbstmordattentäter gäbe es nicht, ohne die breite Basis des Islam, als da ist: die Pflicht Krieg zu führen als "Mission", eine Gemeinschaft/Staat wirtschaftlich zu erhalten durch Eroberung, Beute und Ausbeute (man schaue sich die islamischen Staaten mal genauer an!). Im sozialen Bereich die Unterdrückung der Frau und damit die Weitergabe der Ideologie an die Kinder... etc.
      Gibt es alles im Chr.tum oder Judentum nicht, oder in anderer Form.
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 22:41
      Highlight Dann ganz wesentlich ist die Stellung des "Heiligen Buches". Die Evangelien/Briefe sind "inspirierte" Erzählungen, die Thora ist eine "geschichtliche Erzählung, die der Ausdeutung bedarf > z.B. Talmud, der Koran aber ist "direktes Wort Gottes", das nicht ausgelegt werden darf! (Das sehen auch grosse Teile der so genannten moderaten Muslime so.)
      man lasse das ein wenig auf sich wirken und überlege sich dann, was das für die Ausgestaltung einer Religion für Folgen hat.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 22:51
      Highlight Klar gibt es auch Gemeinsamkeiten, wie die Tendenz zum Fundamentalismus, die alle drei "abrahamitischen Monotheismen"haben, da ja jeder die einzige Wahrheit verkündet. Aber der Fundamentalismus im Christentum sieht vollkommen anders aus, als der F. im Islam, oder Judentum. Um das zu sehen, braucht man nur die Augen aufzumachen ... und vielleicht mal ein paar Statistiken zu konsultieren.
      Oft wird gesagt, der Islam bräuchte eine Reformation. Aber braucht der Islam einen neuen Luther? Wohl kaum, denn diese Rolle haben bereits die Salafisten: Die "Sola scriptura"
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 23:05
      Highlight Rabbi: ich habe die Verwendung der Religionen zur Indoktrination gleichgesetzt, nicht die Religionen selbst. Ich habe die Bibel komplett gelesen und den Koran ca. zur Hälfte kommentiert. Ist aber schon 20Jahre her. Habe sogar den Talmud teilweise gelesen. Mir ist bewusst, dass Christen und Juden AT und NT im historischen Kontext auslegen. Aber korrigiere mich wenn ich irre, aber orthodoxe Juden legen den Tanach (Pentateuch oder?) als Wort Gottes aus.

      Zum Talmud: gilt das für Mischna und Gemara? Ich dachte, dass ist im Laufe der Zeit durch logische Auslegung der Tora durch Rabbiner entstanden
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.06.2017 23:32
      Highlight rainbow
      Die Kontextualisierung ist bereits in der Bibel enthalten (meistens) nicht so im Koran. Dort müsste man etliche andere Quellen zuhilfe nehmen.
      Die Thora (Pentat.) ist wohl "Gottes Wort", aber eindeutig von Menschen (Mose) geschrieben, ausser den Gebotstafeln, die leider verloren sind.
      Der Talmud ist die Diskussion über die Thora und die mündliche Thora (Mischna, die im Talmud enthalten ist.) und wurde über ein paar Jh. geschrieben. Eine solche Diskussion könnte es logischerweise nicht geben, wäre die Thora das "direkte Wort Gottes", wie der Koran.
      Das ist einer der Kernunterschiede.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 23:35
      Highlight Worin ich den grössten Unterschied zw. NT und Koran sehe, ist die Trennung von Staat/Religion. Das NT beinhaltet die Trennung von weltlicher und himmlischer Macht, solange durch letztere die Grundgebote nicht verletzt werden. Der Koran verlangt das beides Deckungsgleich ist. Daraus und aus dem Gotteswortprinzip folgt, dass eine islamische Gesellschaft per se ihr Rechts-und Sozialsystem nicht weiterentwickeln kann. (In der Theorie). Das ist höchstproblematisch, den ein Grundsatz moderner Rechtslehre ist die Änderbarkeit des materiellen Rechts. Ausgenommen z.b. Ewigkeitsklauseln (Deutschland).
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 23:42
      Highlight Daher sehe ich in der konservativen Auslegung des Korans Anti-Demokratische Züge. Im Gegensatz zum NT, welches die Rechtsgebung und -sprechung in weltliche Hände legt und damit der Demokratie nicht diametral entgegensteht, trifft dies soweit ich weiss für den Koran nicht zu. Verstossen welt. Gesetze den himmlischen und folgen Menschen diesen, legt das NT die Sanktionierung in göttliche Hände nachdem Sterben.

      Wie es im orth. Judentum ist, weiss ich nicht.

      Aber: Es gibt auch im Islam liberale Auslegungstendenzen, wie Teile der Türkei aufzeigen.

      Dennoch ist Islam nicht gleich Terror
      3 0 Melden
    • SuicidalSheep 07.06.2017 06:03
      Highlight Dieses Gerede von "aber im NT steht da nichts" ist eine super No real Scotsman Fallacy. Bravo. Stell dir vor. Im letzten Jahrtausend gab es genug Christenmorde. Das soll keine Verteidigung für den Islam sein, nein. Deren Morde sind genau so daneben. Mir geht diese "Wir sind besser als die" Attitüde auf die Eierstöcke.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 08:05
      Highlight SuicidalSheep - Jesus sagte "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst".
      Mohammed sagte "Tötet sie, wo immer ihr sie findet"

      Was von beidem kommt eurem "humanistischem Weltbild" näher?
      Du kannst dir nun aussuchen, was für dich besser passt. Umherkommen, dir deine Wahl zu treffen, wirst du nicht.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 08:44
      Highlight na dann hast wohl blutende eierstöcke wieder mal...krieg dich ein
      0 1 Melden
    • SuicidalSheep 07.06.2017 09:21
      Highlight Aron777
      Jesus sagte auch "Ich bin nicht gekommen um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert". Natürlich wird dies verteidigt, er habe es passiv gemeint. Wieder kein echter Schotte...
      Und nein, ich muss mich für keine der beiden entscheiden. Es lebt sich gut als Atheistin. Man kann wesentlich objektiver sein.

      Rainbowwarrior:
      Sehr kreativ. Frau muss die Tage haben, wenn sie ihre Meinung vertritt. Schonoguet!
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 12:54
      Highlight SuicidalSheep Man muss halt schon einwenig Bibelkunde haben. Genannten Satz hat Jesus als Gleichnis genannt, wie er immer in Gleichnissen geredet hat. Er trennt Den Vater vom Sohn. Die Mutter von ihrem Mann. usw. Weil der eine, der an ihn glaubt und der andere der nicht glaubt, getrennt werden. Jesus ist das sprichwörtliche Schwert.

      Ihr seid schon lustig, geht es um euren Gott Klimawandel muss man sich entscheiden, schliesslich muss die Welt gerettert werden. Geht es jedoch darum für euer Seelenheil zu entscheiden, denkt ihr, da kann man sich gemütlich davor drücken.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.06.2017 13:47
      Highlight rainbow
      Damit kann ich leben.
      Aber "Antidemokratische Züge" ist etwas gar untertrieben...
      Liberale Auslegung in der Türkei (Aleviten? Sufis?): Ja, aber man sieht auch, wie schnell es damit wieder vorbei sein kann.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.06.2017 13:52
      Highlight Sheep
      "Dieses Gerede von "aber im NT steht da nichts" ist eine super No real Scotsman Fallacy."
      Ist es nicht! Es zeigt eine Tendenz im NT, die dem Islam diametral entgegensteht.
      Das heisst noch lange nicht, dass Christen nicht morden könnten. Tun sie das, handeln sie allerdings gegen ihre Gebote. Im Islam hingegen kann dies u.U. mit wenig Aufwand mit dem Koran begründet werden, wie wir schön an den Taten des IS und anderer sehen können.
      1 1 Melden
    • SuicidalSheep 07.06.2017 14:00
      Highlight Aron, wenn du Verständniss für deinen Glauben forderst, solltest du die Wissenschaft aber nicht so verteufeln. Klimawandel ist übrigends eine Tatsache, kein Gott.

      Rabi, auch im Islam ist töten von Unschuldigen eine Sünde. Der Koran ist voller Gegensätze wie alle abrahamitischen Monotheismen.

      Ich sage nicht, dass Religionen per se schlecht sind, dieses Urteil steht mir nicht zu. Viel Gutes, wie auch viel schlechtes kommt von Religionen. Gefährlich wirds in meinen Augen wenn der Glauben ins fanatische geht, wenn der eigene Glaube als der einzig wahre gesehen wird.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 14:50
      Highlight SuicidalSheep ohne Gott gäbe es keine Wissenschaft, aber das zu erkennen überlasse ich dir.
      0 3 Melden
  • peterpe 06.06.2017 13:57
    Highlight Es ist unbestritten wie schlimm und gefährlich die Radikalisierung von Menschen ist.
    Von der rechten Seite höre ich hauptsächlich die generelle und abschliessende Schuldzuschreibung an die Religion des Islams.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Radikalisierung jedoch aus Armut und Pespektivlosigkeit entsteht. Die Religion wird nur misbraucht.
    Ein konstruktiver Lösungansatz wäre also: Minderung von sozialer Ungleichheit und Armut.
    Ein destruktiver Ansatz ist die Kürzung von Sozialleistungen (vgl. Debatter zur Sozialhilfekürzungen in Bern). Dies treibt Menschen in Perspektivlosigkeit.
    34 69 Melden
    • Schwanzus Longus 06.06.2017 14:15
      Highlight Es gibt sehr viele Terroristen die nie Arm waren und eigentlich eine Perspektive hatten vor ihrer Terrorkarriere. Also zieht dieses Argument nicht gross. Es ist und bleibt die Ideologie. Das Terrorproblem löst man ganz sicher nicht mit Debatten über Sozialhilfen Erhöhungen. (auch wenn ich für Erhöhungen bin, hat aber nichts mit Terror zu tun).
      42 12 Melden
    • Libertas 06.06.2017 14:41
      Highlight So ein Unsinn. Diese Attentäter sind alles andere als perspektivenlos. Die haben häufig einen Universitätsabschluss. Nicht Armut, nicht Perspektivlosigkeit sind die Gründe für diesen Terror. Auch sind wir nicht selber schuld. Es liegt nicht an Waffenexporten oder an Geschäften mit gewissen Staaten. Der wahre Grund liegt tief im Kern des Islams. Und so lange wir das aufgrund politischer Korrektheit verleugnen, wird der Terror auch nicht aufhören.
      42 24 Melden
    • Vio Valla 06.06.2017 15:02
      Highlight @Libertas haben oft einen Uniabschluss? Sind das die gleichen "Fachkräfte" über die Rechte immer spotten?! Das Täterprofil von Terroristen ist oft sehr ähnlich, nämlich keine bis wenig Perspektiven. Ich habe zumindest noch nie von einem gebildeten Terrorist der letzten Zeit gelesen, aber immer wieder, wie diese psychisch angeschlagen waren und oder in ihrem Lebenslauf massive Lücken aufweisen. Radikalisierung hat oft mit Perspektivlosigkeit zu tun, auch radikalisierung auf rechter oder linker Seite.
      11 23 Melden
    • Libertas 06.06.2017 15:26
      Highlight @vio
      Khuam Butt, Attentäter von London, hatte BWL Abschluss!
      19 5 Melden
    • peterpe 06.06.2017 15:34
      Highlight Selbstkritisch muss ich natürlich zugeben, dass meine Aussage etwas polemisch ist.
      Da ich aber überzeugt bin, dass Radikalisierung vor allem in ungebildeten und schlecht gestellten Kreisen gedeihen, sehe ich Handlungsbedarf in der Minderung der sozialen Ungerechtigkeit.
      Viele Politiker sehen das Wohl der Bevölkerung durch Terrorismus bedroht, wollen aber partout nicht einsehen, dass sie das Wohl der eigenen Bevölkerung mit ihrer nicht-sozialen (asozialen) Politik selber am stärksten bedrohen.
      4 7 Melden
    • jen23 06.06.2017 16:01
      Highlight "Die Religion wird nur misbraucht". Ich höre das immer wieder und es erinnert mich an die Argumentation von Waffennarren, die sagen nicht Schusswaffen sind das Problem, sondern die gewaltbereiten Menschen... Nicht falsch, trotzdem muss etwas gegen den radikalen Islam unternommen werden. Ich bin auch nicht dafür alle Muslimen unter Generalverdacht zu stellen, aber gegen Extremismus muss man verstärkt vorgehen.
      13 1 Melden
  • sirlurkalot 06.06.2017 13:57
    Highlight Wann ist denn der optimale Zeitpunkt um Kritik am Umgang der Linken mit dem fundamentalen Islam anzubringen? Wenn jede zweite Woche ein paar Irre ihren Minderwertigkeitskomplex ausleben, befindet man sich ja quasi ständig im Zeitfenster des pietätlosen politischen ausschlachtens.
    55 14 Melden
  • mia83 06.06.2017 13:57
    Highlight Ich bin zwar selbst Mitglied der SP, aber ich empfinde auch, dass die Linke den Zusammenhang zwischen Terror und Islam etwas sehr verneint. Eigentlich verneinen sie den Zusammenhang derart offensichtlich, dass man schon allein deswegen auf diese Möglichkeit kommt.
    69 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:27
      Highlight Wo liegt denn der Zusammenhang? Ich finde es unfair, dass Du ihn uns vorenthältst. Besten Dank im Voraus für Deine ausführliche Begründung. Ich freue mich.
      12 37 Melden
    • Platon 06.06.2017 14:32
      Highlight @mia
      Aus wissenschaftlichem Standpunkt ist es nunmal so, dass zuerst eine hohe Gewaltbereitschaft vorliegen muss, um überhaupt Terrorist zu werden und der Islam gerne dazu misbraucht wird. Es gab dazu ein tolles Interview hier: https://www.google.ch/amp/www.watson.ch/amp/!340515064
      Nur weil die SP versucht sachlich zu differenzieren, heisst das nicht, sie ist blind. Es wäre bloss verherend als eine der wenigen Parteien, die wissenschaftliche Fakten noch ernst nimmt, auf Gerris Populistenschiene zu geraten!
      31 23 Melden
    • poga 06.06.2017 15:10
      Highlight @Platon ich habe eher das Gefühl, dass die SP sich vor der Differenzierung drückt. Die einen werfen alle zusammen, um sie als Ganzes zu diskreditieren, die Anderen machen es um sich davor zu drücken. Linke Politiker, die den Islam differenzieren, und den Fundamentalismus dann so stark angreifen wie z. B. Den Nationalismus, die müsstest du mir zuerst zeigen.
      10 9 Melden
    • mia83 06.06.2017 15:45
      Highlight Ich behaupte nicht, dass ich den Zusammenhang genauer kenne, aber er sollte trotzdem thematisiert werden.
      Wenn katholische Priester Kinder missbrauchen, wird über den Katholizimus diskutiert. Wenn Waffenbesitzer Menschen erschiessen, wird über das Waffentragen diskuitert.
      Warum nicht auch über den Islam?
      11 3 Melden
    • Alex_Steiner 06.06.2017 16:41
      Highlight @mia83: Weil es eben nicht um den Islam geht... sondern um Terror. Und über den können wir sehr gerne reden. Wenn der KKK mal wieder einen Schwarzen anzündet reden wir auch nicht über das Christentum und ihre Veranwortung gegenüber diesen Verrückten.

      "Wenn katholische Priester Kinder missbrauchen, wird über den Katholizimus diskutiert." Nein? Wenn wir denken würden das alle Priester Pedos wären würde es hier keine Priester mehr geben... Wir machen Witze darüber - aber keiner glaubt wirklich das der Katholizimus etwas damit zu tun hat.
      6 11 Melden
    • Hallo22 06.06.2017 17:54
      Highlight @alex_steiner aber wenn ein Priester Kinder missbraucht dann ist es deiner Meinung nach das Christentum??? Das nenne ich mal Gleichberechtigung..!
      4 0 Melden
    • Alex_Steiner 07.06.2017 08:17
      Highlight @Hallo22: Was zum Teufel? Ich habe geschrieben das es eben NICHT Schuld ist. Wo glaubst du, dass ich dem Christentum schuld gebe?

      "Wir machen Witze darüber - aber keiner glaubt wirklich das der Katholizimus etwas damit zu tun hat."
      0 0 Melden
  • FrancoL 06.06.2017 13:49
    Highlight Als Präsident der Partei mit dem grossen "C" würde ich versuchen wenn denn schon das "C" dann auch wirklich zu leben und nicht in einer Aufarbeitungsphase drauflos zu schiessen, nicht jeder Zweck 2heiligt" die Mittel.
    30 49 Melden
  • Schwanzus Longus 06.06.2017 13:46
    Highlight Die SP sowie auch die Linken im allgemeinen tabuisieren dieses Thema weil sie nicht an deren Lösung interessiert sind. Sehr viele Metropolen in West Europa sind Sehr Links regiert aber genau in diesen Metropolen ist die Ghettoisierung und das aufkommen des Islam am stärksten. Die Linken Kräfte haben das Problem verursacht sie, deren Wähler und deren Untätigkeit mit dem erhamt des Status Quo sind mitverantwortlich für die Terrortoten in Westeuropa. In Warschau, Budapest, Prag und co hat es bis jetzt keine solche Entwicklung gegeben obwohl genau sie am meisten Gebasht werden. hmm komisch oder?
    35 54 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 14:15
      Highlight Und wieso haben wir wenige bis keine Radikalisierungen zB in Zürich oder Basel?
      Die Antwort ist ordentlich einfach; Weil nicht die selbe Perspektivlosigkeit herrscht wie zB in den französischen und englischen Metropolen.
      27 25 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:27
      Highlight Die Rechten haben bestimmt eine Antwort auf das Problem. Leider ist sie mir nicht bekannt.
      21 21 Melden
    • Schwanzus Longus 06.06.2017 14:43
      Highlight Es gibt keine Ghettoisierung in der Schweiz wie sie die Linken durchgesetzt haben in Westeuropa. Hat nicht nur mit Perspektivlosigkeit zu tun. Vorallem hat man grosse Chancen ein würdiges Leben zu führen was viele Migranten nicht nutzen weil sie lieber ihre Rückständigkeit durchsetzen wollen.
      11 31 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 15:05
      Highlight @Dj: Wer regiert jetzt genau in Zürich? Und sind es die Linken die die Ghettos erfunden haben oder ist es nicht so dass die Ghettos entstehen weil die Menschen dort ohne Perspektiven parkiert werden? Dann stellt sich die Frage WER genau schafft soviel Perspektivlosigkeit?
      16 13 Melden
    • Liselote Meier 06.06.2017 15:27
      Highlight Was ist wohl der Unterschied zwischen Polen/ Ungarn/Tschechien/Schweiz und Frankreich/Grossbritannien?

      Nicht etwa, dass sie keine Kolonien in Nahost/Afrika hatten?

      Waren Polen/ Ungarn/Tschechien etwa nicht im Warschauer Pakt und haben keine imperialistische Kriege geführt in Nahost, die Schweiz Neutral?

      Man kann auch die jeweilige Aussenpolitik und die komplette Geschichte der letzen 100 Jahren vollkommen aussen vor lassen um sich was passendes zusammenzuschustern.
      10 6 Melden
  • Wagh_Rules 06.06.2017 13:33
    Highlight Christen kann die Linke ja auch super kritisieren, wieso nicht auch den Islam?
    95 23 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 13:48
      Highlight Du hast es gleich selbst geschrieben. Christen kann man kritisieren, Muslime auch. Das Christentum zu kritisieren, wäre billig, wie auch den Islam.

      23 38 Melden
    • Sapere Aude 06.06.2017 13:51
      Highlight Linke kritisieren den Islam in gleicher Weise wie das Christentum. Sie halten einfach nicht alle Muslime für Terroristen bzw. nicht integrierbar, sondern streben eine differenzierte Haltung an.
      52 50 Melden
    • Shlomo 06.06.2017 13:58
      Highlight Purer whataboutism
      15 30 Melden
    • poga 06.06.2017 14:48
      Highlight @Sapere nein ich finde nicht, dass linke dies im gleichen Stiel machen. So haben linke jede Menge Rezepte bereit, wenn es darum geht, den Islam in die Schweiz zu integrieren. Bei den anderen Religionen nicht. Was ich als eindeutiges Indiz dazu sehe, dass dabei mit verschiedenen Ellen gemessen wird. Schlimmer wird es bei den Rechtsextremen. Da kommt von linker Seite nur pure Verachtung. Und darum geht man davon aus, dass die linken sehr inkonsequent sind. Deswegen kommen auch die Kuscheltiervergleiche.
      13 10 Melden
    • Sapere Aude 06.06.2017 15:17
      Highlight Poga, das Christentum ist wohl jene Religion die gegenüber allen anderen Religionen in der Schweiz bevorzugt wird. Insofern zielen linke Rezepte eher eine Gleichstellung an sicher keine Bevorzugung des Islams. Ich bin der Meinung, dass jede Religion gleich behandelt werden soll.

      Inkonsequent ist es vor allem, wenn Konservative wenn es um den Islam geht plötzlich LTGB und Frauenrechte für sich entdecken...

      Wenn du also von Rezepten sprichst, nenn doch einige Beispiele um deine Behauptungen zu untermauern.
      10 9 Melden
    • Shlomo 06.06.2017 15:29
      Highlight @poga: Entschuldigung, wie kann man auch etwas anderes als Verachtung gegenüber einem Rechtsextremen haben? Soll ich Mitleid und Verständnis haben das er ein Faschist ist? Soll ich ihm die Glatze streicheln und in trösten?
      7 7 Melden
    • poga 06.06.2017 15:42
      Highlight @Sapere Aude ich habe mir einige Talkshows angeschaut zu diesem Thema. Linke Rezepte: Mehr Integration mehr Geld Ausbildung der Imame usw. Alles richtig und es würde sicher helfen. Das Problem dabei ist, es bürdet die ganze Last uns selber auf. Rechte Rezepte: Mehr Druck, Ausschaffung wenn nötig, klare Forderungen stellen. Dies bürdet die Last den zu integrierenden auf. Nur um auf meine Aussage zu kommen: Wenn jemand ein Nazi ist dann bringen die linken keine Rezepte. Bloss Hass und Abweusung. Du siehst und höhrst viel dass Nationalisten, Rassisten usw. Auf einer Ebene sind mit islamistischen
      6 4 Melden
    • poga 06.06.2017 15:46
      Highlight @schlomo wenn du das bei einem Fundamentalisten auch machst, dann ja.
      6 2 Melden
    • poga 06.06.2017 15:54
      Highlight Fundamentalisten sind. Darum müssten Konsequenterweise auch da Rezepte kommen.
      3 3 Melden
    • Sapere Aude 06.06.2017 15:59
      Highlight Entschuldige aber ich kenne einige sehr gut integrierte Muslime, die sogar Militärdienst geleistet haben und die sollen also kein Anrecht darauf haben, dass ihre Imame hier in der Schweiz ausgebildet werden?

      " Rechte Rezepte: Mehr Druck, Ausschaffung wenn nötig, klare Forderungen stellen."

      Eine Ausschaffung kann auch sehr schnell mal 500' 000 bis 1 Mio kosten. Da investiere ich das Geld lieber in die Ausbildung von Imame, als welche aus Saudi Arabien einzufliegen, die ich zwei Jahre später rauswerfen muss. So hab ich die bessere Kontrolle.
      9 11 Melden
  • Lowend 06.06.2017 13:31
    Highlight Fazit von Pfisters fundamentalistischer Brandrede:
    Wie immer sind die rechten Hetzer unschuldig und der Ursprung allen Übels liegt darin, dass die Linke nicht dauernd zusätzliches Öl in's Feuer giessen möchte.

    Die Frage, die sich mir dabei stellt ist höchstens, warum christlich-fundamentalistische Hetze besser sein soll, als muslimische?
    74 122 Melden
    • Bobo B. 06.06.2017 13:48
      Highlight In den letzten 2 Wochen habe ich zu diesem Thema auch in anderen Zeitungen (z.B. auch der NZZ) Berichte gelesen. Der Befund lautet eigentlich immer ähnlich: Die Linken haben tatsächlich eine ziemlich schwer zu verstehende "Nähe" zum Islam und seinen Anhängern entwickelt. Selbstverständlich steht es dir frei, das als Hetze (auch so ein Untwort aus der linken Schmuddelecke...) abzutun. Aber eigentlich disqualifizierst du dich mit deinen Äusserungen immer wieder als ernstzunehmenden Diskutanten...
      64 25 Melden
    • Lowend 06.06.2017 14:17
      Highlight Wenn man sieht, wie amerikanische Popsternchen sich erfolgreich dem Islamismus mit Lebensfreude entgegenstellen, ist das für mich der Beweis, dass es der bessere Weg ist, normal zu leben und sich nicht terrorisieren zu lassen. Für mich der Weg den die SP versucht.

      Wenn ich dagegen sehe wie einige Politiker das Spiel der Terroristen mitspielen, indem sie die Bevölkerung zusätzlich verunsichern und ihnen vorgaukeln, durch Härte und strengere Gesetze ihre Sicherheit zu garantieren, nenne ich das heuchlerisch, aber offenbar lieben die Menschen genau diese Heuchler, die sie offensichtlich belügen.
      23 38 Melden
    • meine senf 06.06.2017 14:19
      Highlight @Bobo:
      Die Linke sagt "Nicht alle Islamgläubigen sind böse. Terroristen sind sehr wohl böse".

      Die Rechten machen daraus "Skandal! Die Linke findet den Islam super und distanziert sich nicht von Terroristen!".

      Es hört ja ohnehin jeder nur das was er will und Schlagwörter und Vereinfachungen sind nun mal stärker als Differenzierungen.
      25 19 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:51
      Highlight @meine senf
      Und trotzdem ist bei den Linken in Europa und USA, ein klarer Trent festzustellen.
      Das alles nur "Ansichtssache", oder gar "erfunden" sein soll, stimmt leider nicht.
      13 13 Melden
    • meine senf 06.06.2017 15:10
      Highlight WAS ist den angeblich nur "Ansichtsiche" oder "erfunden"? Hast du irgendwas *Konkretes*?
      8 10 Melden
    • pachnota 06.06.2017 15:31
      Highlight @meine senf
      Was wolltest du sagen?
      5 9 Melden
    • meine senf 06.06.2017 15:45
      Highlight Du sagtest doch, dass "alles" nicht nur "erfunden" oder "Ansichtssache" sein soll.

      Darauf hin wollte ich dich fragen, was du mit "alles" genau meinst.

      Aber offenbar hat das keinen Zweck.
      5 8 Melden
    • Lowend 06.06.2017 15:53
      Highlight Danke für die wahren Worte "meine senf"!

      Ausser einiger begriffsstutziger Wortverdreher versteht wohl jeder, dass Sie die übliche Negatvpropaganda der herrschenden bürgerlichen Eliten ansprechen.
      6 15 Melden
    • pachnota 06.06.2017 16:22
      Highlight meine senf...
      aha,,
      jetzt weiss ich was du meinst.

      Mit "nicht erfunden", und "nicht Ansichtssache" meinte ich, das es tatsächlich so ist, das die Linken, wohl aus Gründen, das sie nicht akzeptieren/zugeben konnten, das ihr Ideal, von "Multikulti" scheiterte, eine paradoxe und unglückliche Liebesgeschichte mit dem Islam anfingen.

      (unglücklich, deshalb, weil sie von den Moslems nicht erwidert wird).
      7 3 Melden
  • Steffou 06.06.2017 13:30
    Highlight Was schlägt Pfister den konkret vor? NICHTS. Alles nur billige Polemik. Peinlich, so aus den Anschlägen in London Profit machen zu wollen. Ungerechtfertigte Schuldzuweisungen sind jedenfalls keine Ausgangslage für eine sachliche Diskussion.
    70 62 Melden
  • Fabio74 06.06.2017 13:30
    Highlight Pfister soll sich mal äussern warum die Kirchen mit Faschisten zusammen gearbeitet hat und warum sie Progromen gegen Juden die weit ins 20. Jahrhundert reichten, geschwiegen hat. Ausserdem hört man von Pfister nichts zum Kindsmissbrauch der Priester.
    Andere attackieren ist billig wenn man selber im Dreck steckt
    57 93 Melden
    • atomschlaf 06.06.2017 14:41
      Highlight Whataboutism vom Feinsten. Kompliment!
      26 13 Melden
    • FancyFish 06.06.2017 17:17
      Highlight Und ausserdem muss er mal Stellung nehmen zu den Hexenverbrennungen, Kreuzigungen und dem Hinrichten von Andersgläubigen.

      Oder warte mal...
      5 1 Melden
  • SeKu 06.06.2017 13:20
    Highlight "Ist die Linke auf einem Auge blind, wenn es um den Islam geht?"

    Ja sicher. Aber doch nicht nur die Linke, das sind alle Parteien.
    91 26 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 13:46
      Highlight Und so ein Kommentar kriegt auch noch Herzen statt Blitze?!

      Aber offenbar bist Du, lieber SeKu, nicht blind auf einem Auge. Es wäre noch nett, wenn Du uns Deine Lösung des Problems nicht vorenthalten würdest. Vielleicht würde es vielen Menschen das Leben retten ...
      17 37 Melden
    • dondor 06.06.2017 14:36
      Highlight Z.B. sollte die CH-Linke aufhören mit der Hamas anzubandeln. Das ist so ein konkretes Beispiel für die Nähe zu Terroristen und die Distanz wäre eine Lösung.
      17 10 Melden
  • poesie_vivante 06.06.2017 13:14
    Highlight In der "Zeit" ist ein wunderbarer Artikel erschienen mit dem Titel "Ich bin nicht mehr links": http://www.zeit.de/2017/17/politische-korrektheit-links-intoleranz-afd

    Da steht eigentlich alles geschrieben.
    52 17 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 13:59
      Highlight Ich kenne eine Menge Linke in Deutschland, der Schweiz und Italien und muss klar feststellen dass dieses Bild sehr singulär ist. Ich war auch bei vielen Morgenessen dabei und die Linken die ich kennengelernt habe finde ich kaum in dieser Erzählung. Es gibt bei allen Gruppierungen die Tendenz sein Gärtchen etwas zu schützen, das ist nicht alleine der leise Wunsch der Linken.
      19 17 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:35
      Highlight Es ist so lustig. Immer wenn einem Rechten ein Zeitungsbericht nicht passt, ist von Mainstream und Schlimmerem die Rede.

      Immer dann, wenn gerade einer passt, dann ist das gleich die alles umfassende Wahrheit.
      9 19 Melden
    • poesie_vivante 06.06.2017 14:40
      Highlight Vielleicht ist es aber auch die alles umfassende Wahrheit? Daran schon mal gedacht? ;-p
      7 8 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 15:07
      Highlight @Poesie; Die Wahrheit ist häufig der Perspektive geschuldet, darum wird es wohl mit der umfassenden Wahrheit nicht weit her sein.
      7 7 Melden
    • Buff Rogene 06.06.2017 15:13
      Highlight Dem unkritisch-pc-Linkssein -bzw. dem genuinen, bemühten, naiven Linkssein, von dem die Autorin abgerückt ist, weil er angeblich an der Realität scheitert, stelle ich mein Linkssein entgegen:

      ich bin nicht zwanghaft darum bemüht, jede Entwicklung, jede neu erbaute Dorfmoschee, jeden fremden Körpergeruch im Treppenhaus, jeden Rant gegen Homos, toll zu finden - aber so what, solange sie nicht meine oder die Rechte anderer beschneiden. Meinungen sind Details, eine Frage der Bildung. Was zählt, ist die Tat, der reale Umgang und Respekt im Miteinander - oder auch am Aneinander vorbei.
      4 9 Melden
  • Sapere Aude 06.06.2017 13:14
    Highlight Klar muss man über den faschistischen Islam debattieren, solange dies nicht auf dem Buckel aller Muslime geschieht. Ein Verbot des IZRS und der Lies! Aktion wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Dann aber auch ein Verbot des Exports von Kriegsmaterial in den nahen Osten. Dort weigern sich gerade alle bürgerlichen Parteien, ebenso wenn es um das Geld all der Diktatoren geht, welches immer noch auf unseren Banken rum liegt, werden sie plötzlich still. Entscheidend wäre auch ein Investitionsverbot für die Saudis bezüglich Moscheen in der Schweiz.
    91 12 Melden
    • Firefly 06.06.2017 13:50
      Highlight "Entscheidend wäre auch ein Investitionsverbot für die Saudis bezüglich Moscheen in der Schweiz. "

      Richtig und wichtig! Ich würde da sogar noch weiter gehen und ein allgemeines ausländisches Investitionsverbot für religiöse Gemeinschaften erlassen.

      Da scheint sich jedoch nichts zu bewegen und der Grund dafür ist sicher nicht Links alleine.
      55 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 06.06.2017 13:59
      Highlight Genau, aber welche Partei welche ich wählen kann deckt das am besten ab?
      14 3 Melden
    • meine senf 06.06.2017 14:23
      Highlight @Dingo:
      Es gibt eine politische Richtung, die Rüstungsexporte stark einschränken will.
      Die einheimische Imane ausbilden will, um den Einfluss Saudi-Arabiens und ähnlicher zurückzubinden.
      Einer ihrer Vertreter hat in Zürich die "Lies"-Stände verboten.

      Aber anscheinend ist diese Partei offenbar zu islam-nah.
      18 6 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 14:52
      Highlight @Dingo; Man kann bewusst auch den Blinden spielen!

      Aber Du kannst Dich auch fragen;
      Wer will NICHT debattieren sondern hetzen und ausgrenzen?
      Wer will kein Verbot beim Export von Kriegsmaterial in den nahen Osten?
      Wer will nicht die Saudis zurück binden?
      Dann hast Du zumindest schon einmal einige Parteien ausgeschlossen.
      12 7 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:57
      Highlight @meine senf
      Aber dieser "Jener", der Lies stände verboten haben will, wird leider von den eigenen Parteimitgliedern dafür gehasst, und bilded die grosse Ausnahme in dieser Partei.

      Oder nicht?
      12 4 Melden
    • Sapere Aude 06.06.2017 15:06
      Highlight @Wilhelm Dingo, sicher nicht die SVP, die Rüstungsexporte partout nicht einschränken will, weiterhin für ein Bankgeheimnis kämpft, die Ausbildung von liberalen Imame an Universitäten in der Schweiz wo es geht verhindern will und mit ihrer Hetzkampagnen den religiösen Frieden in der Schweiz gefährdet.
      7 6 Melden
    • Sapere Aude 06.06.2017 15:11
      Highlight @pachnota, Mario Fehr wird vor allem von der JUSO gehasst und das aus verschiedenen Gründen. Ist aber auch nicht wirklich relevant, weil das eh eine reaktionäre, fundamentalistische Kommunistentruppe geworden ist.
      13 3 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 15:14
      Highlight @NEIN Pachnota. Du scheinst von wenigen auf viele deuten zu wollen. Er hat immer noch einen guten Rückhalt, auch wenn Kritik laut wurde, was mE in jeder Partei so sein sollte.
      6 7 Melden
    • meine senf 06.06.2017 15:14
      Highlight @pachnota: Das war unbestreitbar so. Es gibt halt kein Kadavergehorsam.

      Für Rechte ist das vielleicht schwierig vorzustellen.

      Immer wenn irgendjemand irgendwas macht, wird man immer irgendjemand anderes finden, der das nicht gut findet. Und das kann man dann wieder auf alle übertragen.

      DAS meinte ich doch mit "es sieht nur jeder, das was er will".
      5 5 Melden
    • Firefly 06.06.2017 15:56
      Highlight @pachnota Leute die Probleme lösen werden von Leuten die Probleme bewirtschaften nicht gemocht weil diese ihnen die Grundlagen enziehen. Das ist so ob Links, Mitte oder Rechts.
      6 1 Melden
  • dondor 06.06.2017 13:12
    Highlight Und sie tun es wieder. Anstelle einer Diskussion über das Problem wird jetzt über vermeintlichen Anstand, Pietät usw. gelabert. Nichts begriffen! Der Pfister ist tatsächlich ein Minitrump aber das tut nichts zur Sache!!
    49 23 Melden
  • LordEdgar 06.06.2017 13:12
    Highlight Es würde den Rechten sowie den Linken beiden nicht schaden von ihren zum Teil extremen Absichten etwas abzuweichen.
    22 14 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 13:42
      Highlight Welche extremen Positionen der Linken und welche extremen Rechten?
      16 14 Melden
  • Andreas Vetsch 06.06.2017 13:12
    Highlight Bezüglich des Zuger Attentats von 2001 sagte Pfister noch, Zitat: "[...]mich hat es damals vor zehn Jahren gestört, wie sich gewisse Personen in den Medien zum Attentat geäussert haben – bevor überhaupt alle Opfer beerdigt waren. Ich empfand es als sehr heikel, wenn man seine Befindlichkeiten zum Thema schon zwei Tage später preisgeben musste, auch den Angehörigen der Opfer gegenüber."

    Aber allem Anschein nach bedarf es bei islamistischen Attentätern keinerlei Zurückhaltung und als Chef einer christlichen Partei darf man solche Ereignisse sofort politisch ausschlachten...
    58 24 Melden
    • atomschlaf 06.06.2017 14:51
      Highlight Nun, wenn die Botschafter der Religion des Friedens mittlerweile fast im Wochentakt ihr frohe Botschaft unter die Bevölkerung bringen, bleibt auch keine Zeit mehr um lange abzuwarten...
      19 5 Melden
    • Andreas Vetsch 06.06.2017 15:31
      Highlight @atomschlaf Muss man dann jede Woche schreiben wie böse der Islam ist und wie friedlich das Christentum? Wie viele Muslime gibt es auf der Welt? Wie viele davon sind sog. "Gefährder"? Wie viele dieser "Gefährdern" führen tatsächlich einen Anschlag durch? Islamistische Terroristen sind kranke Vollidioten. Dem wird kaum jemand widersprechen. Aber man muss aufpassen, dass man nicht alle Gläubigen Muslime über einen Kamm schert. Dies spielt den Rattenfängern beider Seiten nur in die Hände und die Gewaltspirale dreht sich weiter. Terrorismus lässt sich in einer freien Gesellschaft nicht verhindern.
      7 8 Melden
    • atomschlaf 06.06.2017 16:02
      Highlight Wie oft man das schreiben muss hängt ganz davon ab, wie oft Ungläubige angegriffen werden...
      9 5 Melden
    • Andreas Vetsch 06.06.2017 16:44
      Highlight Und je mehr man darüber schreibt, desto weniger Anschläge wird es geben? Du hast das Prinzip des Terrorismus nicht verstanden. Also so absolut gar nicht verstanden.
      3 8 Melden
  • What’s Up, Doc? 06.06.2017 13:07
    Highlight Mal abgesehen davon dass Herr Pister nicht den richtigen Zeitpunkt getroffen hat, die Diskussion wird es geben müssen. Ob dafür Twitter dazu die geeignete Plattform ist sei jetzt mal dahingestelt. Was meint ihr dazu?
    37 11 Melden
    • Fulehung1950 06.06.2017 14:01
      Highlight Natürlich muss es "die" Diskussion geben! Aber nicht nur über den extremen Islamismus. Sondern auch darüber, wie die Nah-Ost-Region durch Christen wieder und wieder destabilisiert wird. Darüber, dass unnötige US-Interventionen Chaos hinterlassen haben, auf dem der extremistische Islam blüht. Darüber, dass wir den Ländern, die diesen Extremismus unterstützen (Katar, Saudis) Kriegsmat liefern.

      Hat Herr Pfister gebrüllt, als Trump den Saudis Waffen für mehrere 100 Mrd zusagte? Oder als die Saudis mit ihrem Boykott gegen Katar weiter zündelten? Natürlich nicht! Wer will schon Business gefährden!
      16 16 Melden
    • mia83 06.06.2017 14:03
      Highlight Auf jeden Fall drängt sich die Diskussion mehr und mehr auf.
      Social Media halte ich aber auch für eine ungeeignete Plattform dafür. Egal ob der Inhalt dann populistisch ist oder nicht, der Weg den der Schreiber gewählt hat macht es zu Populismus.
      13 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 14:35
      Highlight Pfister ist ein Populist, was denn sonst?
      6 10 Melden
  • FrancoL 06.06.2017 13:06
    Highlight Bei Pfister werde ich nie den Gedanken los, dass er den Islam, gleich in welcher Aufmachung an den Pranger stellen will und das nicht wegen dem Terror sondern um das "C" seiner Partei zu rechtfertigen.
    Das scheint mir mehr als nur scheinheilig, es IST peinlich.

    Selbstverständlich gehört der Islam-Terror verurteilt, verfolgt und so schnell als möglich vernichtet. Dies wird aber kaum mit einem Generalverdacht gegenüber allen Muslimen gelingen.
    51 29 Melden
  • Moudi 06.06.2017 13:01
    Highlight Danke für den Amüsanten Artikel!
    5 18 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.06.2017 12:54
    Highlight Attackieren ist einfach. Aber was für Lösungen werden vorgeschlagen?
    30 19 Melden
    • Wiesoned 06.06.2017 14:09
      Highlight Ja das stimmt, attackieren ist einfach, jedoch verstehe ich sein tweet als Statement, das die Linken sich zu diesem Thema äussern sollen. Daher verstehe ich nicht das hier alle nach Lösungsvorschlägen verlangen.
      Kann aber auch sein das ich es falsch verstanden habe, dann kannst du mich gern darüber aufklären. Einfach aus dieser Sicht macht es keinen Sinn nach Lösungsvorschlägen zu verlangen wenn er ein Statement abgibt.
      5 10 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.06.2017 14:34
      Highlight Er ist Politiker, anstelle dass er über Twitter Linke angreift, und von Ihnen ein Äusserung verlangt (was immer die auch beinhalten soll, damit sie ihn zufrieden stellt?), sollte er an seinem Arbeitsplatz mit den Linken zusammensitzen und Lösungen erarbeiten.

      Dieses "Gegeneinanderschiessen"in sozialen Netzwerken ist einfach nur Kindisch.
      14 2 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:36
      Highlight Es gäbe viel Möglichkeiten. Aber das ist ja das Problem:
      wenn die Linken nicht Hand bieten, ist es schwierig.
      8 7 Melden
    • Wiesoned 06.06.2017 15:05
      Highlight Ich nehme an er will das sie sich zu diesem Thema auch äussern sollen, aber wer weiss das schon ausser er, was er ganz genau bezwecken wollte.

      Aber da bin ich voll und ganz deiner Meinung, dass es nur kindisch ist was auf diesen Plattformen gepostet wird. Mich stört es auch das immer mehr "Politik" über soziale Netzwerke läuft. Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg. Das einzige Gute daran ist das sich jeder Melden kann der möchte, das kann aber auf der anderen Seite auch schlecht sein.
      6 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.06.2017 15:42
      Highlight @Wiesoned
      Gut gesagt. Heute werden die Soziale Netzwerke zum Anprangern und Heuchelnd verwendet. Man teilt mit seinem Handy ein Bild von Kindern, die in Engen Schächte die Rohstoffe sammeln, die notwendig sind, um eben jenes Handy herzustellen. Man bekundet, sein Beileid auf Twitter für Kriegs- oder Terror- Opfer, ohne sich damit Auseinander zu setzen, wie es dazu kam, dass sie zu Opfer wurden.

      Man wettert gegen andere und denkt, gut ist, ich habe meine Pflicht getan, ohne wirklich was bewegt zu haben.

      Einer der Gründe warum ich mich nicht auf solchen Plattformen bewege.
      2 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.06.2017 15:43
      Highlight @pachnota
      Welche wären denn das?
      1 3 Melden
    • Wiesoned 06.06.2017 16:09
      Highlight @Confused Dingo

      Du sprichst mir aus der Seele. Wirklich gut geschrieben!!
      2 1 Melden
    • pachnota 06.06.2017 17:31
      Highlight @ Confused Dingo
      Das erste währe, jeder Migrant, unterschreibt einen "Vertrag", in dem unsere "gesellschaftlichen Richtlinien" formuliert sind.
      Beispiel:
      Dein Mädchen besucht in ganz normalem Badekleid, den Schwimmunterricht.

      Wenn es ihm nicht passt: KEIN Asyl.
      Wenn er unterschrieben hat, und trotzdem queruliert:
      Rote Karte =
      RAUS.
      3 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.06.2017 17:53
      Highlight @pachnota
      Dazu bräuchte es nicht mal einen Vertrag.
      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Muslime-muessen-in-Schwimmunterricht/story/28161134

      Auch lässt sich das ja mit dem Burkini umgehen.

      Jeder wird dir, diesen Zettel unterschreiben, ob er einem extremistischen Prediger zuhört, der den Tod von ungläubigen proklamiert oder selbst extremistisches Gedankengut verteilt, dagegen hat dieser Vertrag keine Wirkung.
      2 2 Melden
    • pachnota 06.06.2017 18:38
      Highlight Nein, das meinte ich eben.... KEINE Burkini!

      Könnte wir uns alles in so einem Vertrag wünschen.
      Wer einverstanden ist unterschreibt.
      Wer nicht kann gehen.
      Zuwiederhandlung:
      RAUS.

      (eben... sollange es viele unter "uns" gibt, die sich auch gegen die naheliegendsten Massnahmen wehren, geht,s natürlich nicht.
      Ohne zusammenhalten geht,s nicht. Ohne das die "Linken" mitthefen, geht,s nicht)

      (...aber darum haben sich diese ja auch den Vorwurf eingehandelt, auf Schmusekurs, mit dem Islam zu sein).
      2 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.06.2017 20:46
      Highlight Da ist das Problem. Diejenigen die nicht an die Demokratie glauben, unterzeichnen deinen wisch und ignorieren die Auflagen. Dann werden die Kinder plötzlich zuhause unterrichtet oder gehen auf Privatschulen, wo das nicht kontrolliert werden kann.
      Mit Auflagen erreicht man nichts. Gleich wie ein Burka-Verbot nichts bringen würde. Und sonst müsste man Schuluniformen einführen.
      Ein Vertrag nützt wenig und würde mehr Aufwand verursachen. Und sagen wir der Vertragsbrechende ist ein Flüchtling, der um sein Leben bangen muss, dann kannst du ihn auch nicht ausschaffen. usw.
      0 1 Melden
  • Unangemeldeter Nutzer 06.06.2017 12:53
    Highlight @SP

    Ihr solltet auch mal so richtig zünftig gegen den Islamismus wettern. "Nützts nüt so schadts nüt."
    28 12 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:34
      Highlight ..aber eurer Glaubwürdigkeit würde es unheimlich gut tun.
      Wenn ihr es denn ernst meintet.

      Positives Beispiel:
      der von der Juso verfolgte
      Mario Fehr.
      8 5 Melden
  • espe 06.06.2017 12:51
    Highlight Wenn ich mich richtig erinnere, waren es SP und Grüne, die die Ausbilung von muslimischen Glaubenslehrern unter staatliche Obhut stellen wollten. Dies wurde schlussendlich jedoch verhindert durch die Bürgerlichen.
    Auch das Institut für Islamwissenschaften an der Uni Fribourg wurde teils von Bürgerlichen bekämpft. Es dient jedoch der aufgeschlossenen Lehre des Islams statt der Verbreitund radikaler Ideen.
    55 23 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:30
      Highlight @espe
      Da hast du recht.
      Es ändert allerdings nicht,s daran, das sich die Grünen/SP ler auf Schmusekurs mit dem Islam befinden.
      13 7 Melden
    • espe 06.06.2017 15:26
      Highlight Das kann ich für eine längere Zeit in der Vergangenheit nicht bestreiten. Das Problem wurde verkannt und die Angst in der Bevölkerung heruntergespielt. Mittlerweile hat sich das geändert, auch wenn es noch nicht bei allen SPler und Grünen gleich durchdringt. Man ist auf dem Weg der Besserung. Zumindest meiner Ansicht nach.
      Es wird immer solche geben, die das Problem verkennen, unabhängig vom Thema.
      1 3 Melden
  • Grundi72 06.06.2017 12:51
    Highlight Wenn die Linken über etwas nicht reden wollen stellen sie das Gegenüber als populistisch oder braun hin..

    Wer keine Argumente hat..
    71 47 Melden
    • poesie_vivante 06.06.2017 13:39
      Highlight Grundi72, du hast mir aus dem Herzen gesprochen.
      30 25 Melden
    • banda69 06.06.2017 13:53
      Highlight @grundi - Bitte ein Beispiel...
      15 15 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:28
      Highlight @banda69

      kein Problem, nur in diesem Forum lesen. Kommt jeden Tag vor.
      13 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 17:18
      Highlight Wenn das mit den Linken und dem Islam stimmt (wird nirgends begründet in diesem Forum), dann stimmt das mit "braun" und "populistisch" auch ohne Begründung.
      1 6 Melden
  • Schweizer Bünzli 06.06.2017 12:49
    Highlight Dass Religion ein Herrschaftsinstrument darstellt, einverstanden. Aber was will denn Pfister dagegen ausrichten, ich meine konkret? In einem Land (Schweiz), wo Religionsfreiheit herrscht?
    19 27 Melden
    • pachnota 06.06.2017 14:26
      Highlight Follbescheuert
      Der erste währe, jeder Migrant, unterschreibt einen "Vertrag", in dem unsere "gesellschaftlichen Richtlinien" formuliert sind.
      Beispiel:
      Dein Mädchen besucht ganz normal den Schwimmunterricht (und zwar OHNE Burkini).

      Wenn es ihm nicht passt: KEIN Asyl.
      Wenn er unterschrieben hat, und trotzdem queruliert:
      Rote Karte =
      RAUS.
      13 13 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 17:14
      Highlight @pachnota

      Genau. Jeder muss einen Vertrag unterschreiben:

      1. Ich besuche den Schwimmunterricht.

      2. Ich führe keine Terroranschläge aus.

      Meinst Du, das wirkt?
      1 4 Melden
    • pachnota 06.06.2017 18:30
      Highlight Jep..
      Und wenn er eine Zuwiederhandlung begeht...

      RAUS!

      Du hat gefragt...! Konkret.
      Könnte man sofort umsetzten.
      3 0 Melden
  • henk 06.06.2017 12:48
    Highlight Warum hat die Schweiz bisher nicht so ein grosses Extremismus-Problem wie andere europäische Länder? Schliesslich haben wie auch einen grösseren Anteil an Muslimen. Ganz einfach: Die Schweiz integriert die Menschen besser in die Gesellschaft, als Frankreich oder Grossbritannien. Und das liegt ganz sicher nicht an der SVP oder an der CVP... Die Linken werden gerne als Sündeböcke hingestellt, dabei sind es genau die Linken, die Imtegrations-Programme etc fördert, während andere Parteien nur verhindern wollen.
    52 48 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 13:48
      Highlight Das wird selbst von Watson Lesern nicht gerne gehört, resp. gelesen.
      18 12 Melden
    • Fulehung1950 06.06.2017 14:03
      Highlight Genau so ist es! Bravo Henk!
      12 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 14:42
      Highlight henk, was die Integrationsfähigkeit der Schweiz angeht, demke ich du hast recht. Wo ich widerspreche ist beim höheren Anteil:
      CH: 4.9%
      France: 7.5
      Ger: 5.0
      GB 4.8

      Ein anderer Faktor ist die ZUsammensetzung der. isl. Bevölkerung Fra (v.a. afrikanische) und GB (pakistanische, mittlerer Osten). Die hälfte der Islam. Bev. i.d. CH ist vom Balkan. Da besteht ein grosser kultureller Unterschied. V.a. weil die Kriegsflüchtlinge vom Balkan, eine offenes, multireligiöses Gesellschftskonzept schon kannten.

      hier noch ein link:
      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/12178273

      gibt mehr zu sagen..cheers
      18 0 Melden
  • FancyFish 06.06.2017 12:48
    Highlight Ich mag Mansour. Er sagt recht genau, was ich auch denke.

    Als Linker bin ich es schon lange leid, dass "meine Vertreter" sich ungenügend und auch falsch mit dem Islamismus auseinandersetzen. Diesem Islamfaschismus darf hier nicht nachgegeben werden. Wacht auf! http://Ine
    38 14 Melden
    • meine senf 06.06.2017 13:38
      Highlight Und was sollen die Linken deiner Meinung nach genau konkret tun?
      16 11 Melden
  • Scott 06.06.2017 12:48
    Highlight Die Links-grünen und die Islamisten haben dasselbe Ziel, die Abschaffung der westlichen Werte.

    Hochachtung vor Ahmad Mansour, der das erkannt hat und anprangert.
    46 41 Melden
    • Fulehung1950 06.06.2017 14:10
      Highlight Und wenn Scott uns jetzt noch erklärt, was diese westlichen Werte sind, können wir diskutieren. Z.B. darüber, dass der ach so christliche Pfister wohl seinen Glauben nicht so ernst nimmt. Ich als Agnostiker muss ihm Math. 25, 36-41 in Erinnerung rufen? Aber fleissig "Du hoch Erhabener, Heiliger" und "Betet, freie Schweizer, betet!" singen? Heuchler!
      9 14 Melden
    • dondor 06.06.2017 14:39
      Highlight @Fulehung. Freiheit, Gleichheit und andere nichtssagende Begriffe. Für diese Werte sind viele Europäer und Amis gestorben. Ist echt kein Witz.
      8 3 Melden
    • espe 06.06.2017 15:31
      Highlight Und wann genau wollten/wollen Linke Freiheit und Gleichheit abschaffen? Wenn es etwas an Linken zu monieren gibt, dann ja wohl, dass sie zu viel Freiheit lassen (zumindest was den radikalen Islam angeht).
      1 5 Melden
    • dondor 06.06.2017 16:08
      Highlight Wenn sie sich z.B. mit der Hamas verbrüdert.
      6 3 Melden
  • Döst 06.06.2017 12:46
    Highlight Kuschelpolitik und Kuscheljustiz ganz im Sinne des IS.
    Man erinnere sich an diesen Fall:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schaffhauser-ISZelle-darf-sich-auf-mildere-Strafen-freuen/story/17990992

    Kommt nicht gut diese Toleranz für die falschen Leute...
    32 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 12:45
    Highlight "und machten sie so zu ihren «Kuscheltieren"

    Wurden die Kuscheltiere nicht an den Bahnhöfen verschleudert?
    8 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.06.2017 12:44
    Highlight Ich konnte mitlesen bis zu folgendem Satz:

    "in der linke Staatschefs und Stadtpräsidenten in ganz Europa mit aller Härte gegen den Terrorismus vorgehen"

    Sorry, da konnte ich nicht mehr :)
    34 22 Melden
  • Hallo22 06.06.2017 12:44
    Highlight Da hat Pfister aber denn Nagel auf den Kopf getroffen...!
    39 30 Melden
  • M@ Di11on (亚光狄龙) 06.06.2017 12:42
    Highlight Endlich spricht auch einmal ein Politiker der Vernunft Klartext.
    37 26 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 17:11
      Highlight Genau. Levrat ist ein Politiker der Vernunft.
      1 9 Melden
  • Raembe 06.06.2017 12:38
    Highlight Obwohl ich Pfisters Tweet nicht gut heisse, muss ich ihm teilweise Recht geben. Das Thema radikaler Islamismus muss angepackt werden.
    46 6 Melden
  • Fidelius 06.06.2017 12:33
    Highlight Es steht ausser Frage, dass gerade ein asyl-und islamkritischer Diskurs nach wie vor ein Tabuthema bei den Grünen und SP ist. Zu naiv hatte man über Jahre hinweg die Vorteile einer multikulturellen Gesellschaft gefeiert und dabei viele integrationstechnische Probleme besonders bei Muslimen verkannt. Kritiker oder Skeptiker wurden dabei pauschal als Rassisten und Hetzer diffamiert. Die SP muss endlich Flagge zeigen und sich deutlicher gegen den politischen Islam stellen.
    51 14 Melden
  • pachnota 06.06.2017 12:30
    Highlight Die vermutlich größte Irrung, der Linken, im ausgehenden 21. Jahrhundert, das sie sich mit einer besitzergreifenden Weltreligion verbrüdert.

    Christian Levrat täte gut daran, seine Politik zu überdenken, anstatt den empörten zu mimen.
    42 24 Melden
  • Karl33 06.06.2017 12:25
    Highlight Es ist schon so: Die Linke fällt eher durch merkwürdige Positionen und durch Augenzumachen auf, wenn es um islamistische Täter geht. Sei es nach Köln, sei es nach Vergewaltigungen (die junge deutsche Linkenpolitikerin, die ihren Vergewaltiger nicht anzeigte, weil er islamisch und Ausländer war), und eben auch nach all diesen Attentaten.
    41 17 Melden
  • Kreuzritter 06.06.2017 12:22
    Highlight Das Problem mit den linken ist ein political correctness Problem, Obama nannte islamischen Terror nie beim Namen, damit wird es tabuisiert. Ganz nach dem Motto: "Aus den Augen aus dem Sinn."
    40 14 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.06.2017 17:09
      Highlight Wo hast Du das gelesen? Bei Breitbart ist es zu lesen ...
      1 3 Melden
    • Kreuzritter 06.06.2017 20:49
      Highlight Schau dir auf youtube die rede von obama nach dem massaker von san bernardino an. Nur eines der beispiele
      2 1 Melden
  • atomschlaf 06.06.2017 12:18
    Highlight Pfister hat völlig Recht.
    Es ist schlicht erbärmlich, wie die Linke vor dem Islam kuscht und ihre Werte verrät.
    54 24 Melden

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