Schweiz
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Les delegues de l' UDC votent pour leur mot d'ordre sur l'initiative No-Billag, lors de l'assemblee des delegues du parti de l' Union Democratique du Centre, UDC SVP, ce samedi 27 janvier 2018 a Confignon pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Das Ergebnis lautet bei der SVP am Ende 239 zu 17 Stimmen. Bild: KEYSTONE

SVP beschliesst Ja-Parole zur No-Billag-Initiative – CVP und GLP erteilen Abfuhr



An ihrer Delegiertenversammlung in Confignon GE beschloss die SVP mit 239 zu 17 Stimmen, die Ja-Parole zur No-Billag-Initiative.

An vorderster Stelle übte der «Weltwoche»-Chefredaktor und Zürcher SVP-Nationalrat Roger Köppel Kritik an der SRG. «Die Billag-Gebühren sind Gift für die Schweizer Medienlandschaft», sagte Köppel vor den Delegierten.

Weil sie am Staatstropf hänge, denke die SRG auch wie der Staat, hielt der Zürcher Nationalrat fest. Landesweit sei es heute problemlos möglich, das Informationsbedürfnis mit privaten Presseerzeugnissen und elektronische Medien in allen Landessprachen abzudecken.

Roger Köppel rief die Delegierten dazu auf, sich von der «überdimensionierten, überbezahlten, überschätzten und überlebten Staats-SRG» zu befreien.

Roger Koeppel, conseiller national UDC, s'exprime devant les delegues, lors de l'assemblee des delegues du parti de l' Union Democratique du Centre, UDC SVP, ce samedi 27 janvier 2018 a Confignon pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Roger Köppel an der Delegiertenversammlung in Confignon. Bild: KEYSTONE

Nur wenige Gegenstimmen

Vor der Abstimmung am Nachmittag empfahl die Genfer SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz den 259 Delegierten, sich die Gebühr von 450 Franken einzusparen. Die SP müsse sich dann künftig ihre Propaganda selber finanzieren, sagte Amaudruz und erhielt dafür Applaus.

Gegenstimmen gab es nur wenige. Ein Luzerner Delegierter aus dem Suhrental erinnerte an die Minderheiten und Randregionen. Auch als Anhänger der Volkskultur müsse er Nein zur No-Billag-Initiative sagen, hielt der Delegierte fest.

Die CVP lehnt Initiative ab

Die CVP hingegen will nichts von der No-Billag-Initiative wissen. Mit 248 zu 12 Stimmen bei 2 Enthaltungen fassten die Delegierten am Samstag in Bern die Nein-Parole zu der Vorlage, die am 4. März vors Volk kommt.

Die Initiative gefährde den nationalen Zusammenhalt, sagte Nationalratspräsident Dominique de Buman und warnte vor einer Zerschlagung der SRG. «Die verschiedenen Sprachregionen brauchen eine ausgewogene Information in ihrer eigenen Sprache.»

Die von den Initianten angestrebte Kommerzialisierung der Medienlandschaft würde dazu führen, dass finanzkräftige Investoren noch mehr Macht im Schweizer Medienmarkt erhielten. Diesen – oft ausländischen – Investoren gehe es nur darum, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. «Eine Situation wie in den USA oder in Italien wünsche ich mir für unser Land nicht.»

«Die Medien können ihre Rolle als vierte Gewalt im Staat nicht wahrnehmen.»

Florian Maier

Gerhard Pfister, Nationalrat und Parteipraesident, ZG, eroertert das Abstimmungsergebnis zur

Gerhard Pfister, Nationalrat und Parteipräsident der CVP, erörtert das Abstimmungsergebnis. Bild: KEYSTONE

Florian Maier vom Initiativkomitee warb vergeblich für ein Ja mit dem Argument, man müsse Radio und Fernsehen entpolitisieren. Diese seien heute am Gängelband des Bundesrats, weshalb sie die Landesregierung nicht kritisierten. «Die Medien können ihre Rolle als vierte Gewalt im Staat nicht wahrnehmen.»

«Herr Maier darf sagen, was er will, das ist Meinungsfreiheit», sagte Bundesrätin Doris Leuthard später in ihrer Abschlussrede. «Er hat aber Dinge gesagt, die nicht stimmen.» In einer Demokratie, in der Medien die vierte Gewalt seien, müssten Medien genau dies aufzeigen.

Gegen Schweiz als Versuchslabor

Keine Chance hat bei der CVP die Vollgeld-Initiative, die am 10. Juni zur Abstimmung kommt. Die Delegierten lehnten sie mit 212 zu 21 Stimmen bei 18 Enthaltungen ab.

Das Begehren wolle das bewährte Währungssystem auf den Kopf stellen, sagte der Solothurner Ständerat Pirmin Bischof. Er warnte davor, ein ganzes Land zum Versuchslabor zu machen. Die Vollgeld-Initiative schaffe die Lösung für ein Problem, das es gar nicht gebe.

Grünliberale lehnen die No-Billag-Initiative ab

Auch die GLP Schweiz hat an ihrer Delegiertenversammlung in Basel die Nein-Parole zur No-Billag-Initiative beschlossen. Die Grünliberalen sprachen sich mit 113 zu 6 Stimmen bei 8 Enthaltungen klar gegen die Initiative aus.

Zwar sei der Reformbedarf in der Schweizer Medienlandschaft sicherlich vorhanden, liess sich Parteipräsident Jürg Grossen (BE) in einem Communiqué zitieren. «Eine fundamentale Umgestaltung der Medienlandschaft Schweiz durch die No-Billag-Initiative lehnen wir aber klar ab.»

Die Medien- und damit auch die Meinungsvielfalt in der Schweiz würden sonst grossen Schaden erleiden, sagte er. (viw/jbu/sda)

Helene erklärt dir die No-Billag-Debatte

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 28.01.2018 22:22
    Highlight Highlight Helene erklärt...Helene bekommt wohl auch was ab aus dem Topf....eine Meisterleistung! Frage an Watson: bekommt ihr auch was ab aus dem Topf? Ist Watson eigenständig, oder gehört ihr einer Gesellschaft an, die von der Billag profitiert?
    • mein Lieber 29.01.2018 13:31
      Highlight Highlight Watson ist privat finanziert und bekommt keine Beiträge aus dem Billag-Topf.
    • stamm 30.01.2018 00:39
      Highlight Highlight Warum ist den für Helene der reiche Christoph Blocher schlecht, wenn doch für Watson auch schon mal 20 Millionen investiert wurden? Die 20 Millionen wurden wohl auch von einer Goldküste aus investiert, oder nicht? Der einzige Unterschied, dass der Investor vielleicht nicht in Herrliberg lebt, aber sonst seh ich da keinen Unterschied.
  • rodolofo 28.01.2018 09:42
    Highlight Highlight Ein einig Volk von grölenden Alkoholikern...
    Rechtsnationale Stammtisch-Politik, passend zur libertären Bier-Initiative...
  • Schneider Alex 28.01.2018 07:02
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Wenn NoBillag angenommen wird, drücken wir den reset-Knopf und ersetzen den neu angenommenen Verfassungsartikel mit einem neuen Medienartikel, welcher eine abgespeckte SRG und die Unterstützung von privaten Qualitätssendungen ermöglicht. Falls die Zeit dafür gemäss Verfassungstext nicht reicht, finden die Bundesjuristen sicher einen Ausweg wie auch schon bei angenommenen Initiativen. Wenn NoBillag abgelehnt wird, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Also besser ein taktisches JA für eine bessere Medienzukunft!
    • FrancoL 28.01.2018 19:29
      Highlight Highlight Was Du willst also die SRG versenken mit der Annahme des Restknopfes der auf die BV wirkt? Also Du gehst diese imminente Gefahr ein.
      Das zeigt einzig und alleine, dass es Dir nicht ernst ist, denn soviel solltest Du von der Verfassung verstehen, dass man sie vielleicht etwas uminterpretieren kann, aber dies dauert lange. Im vorliegenden Falle wäre es der sichere Tod der Medienlandschaft, denn weder SRG noch die Privaten können bei solchen ungewissen Strategien überleben. Also nicht ein taktisches Ja sondern ein regelrechter Selbstmord.
    • Fabio74 28.01.2018 19:53
      Highlight Highlight Ein klares NEIN zu dieser Initiative!
      Wenn den Rechtsnationalen eine Änderung des Mediengesetzes wichtig ist, haben sie in der nächsten Session die Möglichkeit ihre verfassungsmässigen Rechte und ihre per Gesetz gegebenen Möglichkeiten, die Debatte zu lancieren.
    • Schneider Alex 29.01.2018 06:52
      Highlight Highlight Ohne klaren Volksauftrag geschieht doch gar nichts bei der SRG! Die PolitikerInnen sind doch zu sehr auf die SRG angewiesen und profitieren von der Publizität, die sie ihnen verschafft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Halimasch 27.01.2018 21:05
    Highlight Highlight Es ist schon bemrkenswert: Nicht genug, dass die selbsternannten Superpatrioten der SVP eine schweizerische Institution zerschlagen wollen - sie die bei entsptechrendem Verhalten von links Landesverrat schreien würden - dass sie dabei einen Kahlschlag in der Medienlandschaft und eine Beschädigung der Demokratie in Kauf nehmen, dass sie die Minderheiten (Romands, Tessiner, Rätoromanen) vor den Kopf stossen und so den nationalen Zusammenhalt gefährden, nein sie wollen zudem das einheimische Fernsehschaffen einstellen und das Feld den ausländischen Anbietern überlassen. Verlogener gehts nicht!
  • Midnight 27.01.2018 19:27
    Highlight Highlight Weshalb überrascht mich das jetzt nicht? 🤔
  • seventhinkingsteps 27.01.2018 17:33
    Highlight Highlight """"Volks""""partei
  • Tolot 27.01.2018 17:32
    Highlight Highlight Nun ist es doch wirklich langsam an der Zeit, das die SVP das V aus Ihrem Namen entfernt. Den das V steht für Volk, und mit dem Volk hat diese Partei ja nun wirklich nichts mehr gemeinsam!
    • andrew1 28.01.2018 17:33
      Highlight Highlight Dann ist man ja bei der sp was auch perfekt passt. Die schauen noch viel weniger auf den schweizer durchschnittsbürger. Nur auf das ausland, asylanten, ausländer und der schweizer geht vergessen.....
    • Fabio74 28.01.2018 19:54
      Highlight Highlight @andrew Ausgelutscht und immer noch falsch.
  • piedone lo sbirro 27.01.2018 17:19
    Highlight Highlight blocher wird in die geschichte eingehen, als der grösste arbeitsplatzvernichter der ch-wirtschaftgeschichte - lonza, alusuisse und cellulose attisholz, oder die vielen tausend über den tisch gezogenen kleinanleger, die ihr geld in blocher/ebner "visionen" verloren haben.

    jetzt will er zwecks ausbau seines medienimperiums die SRG und somit weitere 6000 arbeitsplätze vernichten.

    um dann bei den nächsten wahlen wieder zu behaupten, die sozialhilfeempfänger und flüchtlinge seien am untergang der schweiz schuld!

    bitte kein verhüllungsverbot - köppel&co sind schon bekleidet kaum auszuhalten.
    • Moelal 27.01.2018 21:56
      Highlight Highlight 😂😂😂😂😂😂
  • Der Rückbauer 27.01.2018 17:17
    Highlight Highlight Ah, die SVPler, das Stimmvieh des Schweizerischen Mittleren Westens. Poldere, Poldere, Poldere, beim Blocher-TV gibt's dann nur noch Schänkel-Chlopfe, Schänkel-Chlopfe.....Halten die die Demokratie hoch? Mamma mia!
  • Majoras Maske 27.01.2018 17:02
    Highlight Highlight Ja, lieber Köppel, es können nicht alle von Milliardären gesponsert werden...

    Und im übrigen sind diese SVP-Voten auch so gehaltvoll, wie man es erwarten darf...
  • kuwi 27.01.2018 17:01
    Highlight Highlight In der SVP hat es ja genügend Medienschaffende, die uns dann mit ihrem rechtspopulistischen Dreck zumüllen können. Ein NEIN zu dieser unsäglich dummen Stammtischidee wäre die einzig richtige Antwort.
    • Baba 27.01.2018 17:43
      Highlight Highlight Sie wäre es nicht, sie IST es, kuwi!

      #NeinZuNoBillag
  • AlteSchachtel 27.01.2018 16:45
    Highlight Highlight "Weil sie am Staatstropf hänge, denke die SRG auch wie der Staat, hielt der Zürcher Nationalrat fest. «Die Billag-Gebühren sind Gift für die Schweizer Medienlandschaft».."

    Boahh, sooo ein böser Staat! Wer ist denn dieser Staat?

    Herr Köppel, sind Sie ein Staatsfeind ?
    • David Steger 28.01.2018 04:44
      Highlight Highlight Ist er als Nationalrat, der mit Steuergelder bezahlt wird, nicht ein Teil dieses Staates?
  • JackMac 27.01.2018 16:25
    Highlight Highlight Als hätte man von der Blocher-Köppel-Somm-Berlusconi Partei erwas anderes erwarten können?!
    Hei Froue ond Manne, dann ist fertig lustig mit Landfrauen, Hoselupf und Samschtig-Jass.
  • Mutzli 27.01.2018 16:18
    Highlight Highlight Irgendwie auch bezeichnend, dass gemäss SVP unabhängige Berichterstattung = Propaganda für die SP. Da könnte sich die SP ja direkt geschmeichelt vorkommen, wenn behauptet wird, dass nur rein mittels neutralen Nachrichtensendungen eigentlich alle Leute SP wählen würden... Aber aus SVP-Sicht wird die SRG ja wohl hinter den Kulissen vom Zombie Stalins gesteuert. Jänu.
    Auch nicht nett, dass sie all die anderen Parteien zwischen ihnen und SP mal wieder vergessen, aber inzwischen gehört das wohl auch zum Programm.
  • Tatwort 27.01.2018 16:11
    Highlight Highlight Antidemokraten am Werk...
    • mein Lieber 27.01.2018 17:10
      Highlight Highlight Interessante Auslegung des Demokratieverständnisses. Was halten sie davon wenn ein SP-Wähler für die Initiative stimmt?
    • seventhinkingsteps 27.01.2018 17:35
      Highlight Highlight Lol zeig mir den SP Wähler bitte
    • loquito 27.01.2018 18:00
      Highlight Highlight Sry, aber dann ist es eben ein nicht klar denkender SPler... eine ao dumme und die Grundwerte der Schweiz zerstörende Initiative habe ich noch nicht erlebt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Meier 27.01.2018 16:09
    Highlight Highlight Hoffentlich haben aber die fremden Vögte (auländische Anbieter) nicht genügend Finanzkraft. Sonst ist die SVP massiv gefordert um die schweizerische Unabhängigkeit zu verteidigen. Wobei, das könnte man natürlich wieder medienwirksam als heroischer Kampf für das Schweizervolk darstellen.
    • Halimasch 27.01.2018 21:18
      Highlight Highlight Wie war dennoch der Kampfbegriff, den die SVP in solchem Zusammenhang immer so gern verwendet??

      Ach ja, "Ausverkauf der Heimat"

      Merkt's euch und reibt es den SVPlern hinfort bei jeder Gelegenheit unter die Nase. Die SVP betreibt hier Ausverkauf der Heimat!
  • goalfisch 27.01.2018 16:07
    Highlight Highlight ich war wirklich so naiv und hatte die nein parole von allen parteien erwartet.
    was die svp bietet ist wirklich beängstigend.
    aber irgendwie gibt es in jedem land einen hort für ... weniger bildung? weniger vernunft? weniger ehrlichkeit?
    • Madmessie 29.01.2018 12:03
      Highlight Highlight Das nicht R. Peter. Aber das fast all Delegierten der SVP für ein "Ja" gestimmt haben schon. Es scheint halt doch so zu sein, dass in dieser Partei vorwiegend Schäfchen ein paar Alphatieren folgen.
  • demian 27.01.2018 15:50
    Highlight Highlight Ich hoffe schwer, dass die Leute an die Urne gehen und ein Nein zu Gunsten unserer Gesellschaft einlegen!
  • LeChef 27.01.2018 15:42
    Highlight Highlight Die Kommentare unter No-Billag Artikeln sind mir langsam zuwider. SVP hier, Blocher dort, paranoides Bla Bla.

    Man muss kein Unterstützer der Initiative sein, um das als das zu erkennen, was es ist: Überflüssig. Sinnvolle Diskussionen funktionieren anders.
    • FrancoL 27.01.2018 16:32
      Highlight Highlight Und wie genau funktionieren sie? diese Diskussionen die dir vorschweben? Wie soll man auf Lösungen reagieren, die nicht dargestellt werden? Weiter höflich fragen? Dann Antworten bekommen, wie die SRG überlebt mit Fördergelder? Fördergelder die zeitlich meistens beschränkt sind und den neuen Artikel der BV ritzen? das nur so um eine Fragestellung zu erwähnen.
      Oder wie soll man reagieren wenn man die Form der Gebühr geisselt, wo man doch x Gebühren zb über die Steuern bezahlt? Oder wie soll man eine Antwort geben wenn behauptet wird dass Private mehr Unabhängigkeit garantieren? Hör Dir gerne zu!
    • MaskedTruth 27.01.2018 16:38
      Highlight Highlight Jetzt erklärst Du uns noch, wie Du sinnvolle Diskussion definierst, wenn di Pro-Exponenten, die Gegner mit Angriffen wir „kinderlose Fotze“ starten...?
      Der Anstand in diesem Land ist auch dank der Volkspartei verloren gegangen.
    • Fabio74 27.01.2018 16:51
      Highlight Highlight bin gespannt wie der Chef diskutieren möchte
    Weitere Antworten anzeigen
  • MikeT 27.01.2018 15:20
    Highlight Highlight Die SCHWEIZERISCHE Volkspartei möchte den SCHWEIZERN das SCHWEIZER Fernsehen wegnehmen. Sehr patriotisch. Und alle links der SVP werden dazu ständig als heimatmüde bezeichnet. Erbärmlicher geht's nicht mehr.
    • Majoras Maske 27.01.2018 17:13
      Highlight Highlight Die SVP denkt eben mit der Logik von Putin oder Orban. Wer sie kritisiert, also auf Neudeutsch beleidigt, der beleidigt ganz Ungarn oder ist russophob. Die bösen anderen, vom Volk über Parteien oder Staat, sind ja eh nur Linke. Also denken sie, dass sie nur den Linken ihr linkes Fernsehen wegnehmen, dass der linke Staat für die Linken von rechtem Geld bezahlt. Gemäss der SVP-Ideologie hat das somit nichts mit "den Schweizern", die natürlich niemals links sind, zu tun.
  • Sportfan 27.01.2018 15:17
    Highlight Highlight Mir tut die SVP langsam nur noch leid.

    Obwohl wirklich der hinterste und letzte Dödel erkannt hat, dass diese Initiative einfach nur "Schwachsinn" ist, nimmt die SVP diese an, mit überwältigender Mehrheit....

    • MikeT 27.01.2018 15:51
      Highlight Highlight ... und nimmt ihren Stammwählern, den Mannen und Frauen vom Berner Oberland bis zum Toggenburg, ihre Radiosender, den Donnschtigsjass, SRF bi de Lüt, das Lauberhornrennen und Schweiz aktuell weg.
    • MaskedTruth 27.01.2018 16:40
      Highlight Highlight Auf allen Frequenzen Blocher 📺
      ....ist doch kein Problem😳

      Ironie gäll...😉
    • el heinzo 27.01.2018 17:41
      Highlight Highlight @Sportfan Das passiert eben, wenn nicht mehr der Hund mit dem Schwanz, sondern plötzlich der Schwanz mit dem Hund wedelt. Da ist den Zauberlehrlingen wohl ein Experimentli aus dem Ruder gelaufen. Ich muss zugeben, dass ich mir ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen kann. Bleibt zu hoffen, dass nun den leicht zu verführenden die Schuppen von den Augen fallen.
  • Moelal 27.01.2018 15:12
    Highlight Highlight Das war ja zu erwarten.....die SRG ist eben doch eine zu mächtige Konkurrenz für den SVP Sender TeleBlocher. Man muss ja seinem Führer folgen..... ist doch blöd wenn das Volk durch die soooooo linke SRG dauernd manipuliert wird....
    • Beggride 27.01.2018 18:42
      Highlight Highlight Man vergesse die ach so seriöse Weltwoche nicht, die im Bezug zur Debatte sogar von Köppel genannt wurde... Wem jetzt noch nicht auffällt, welche Interessen diese Leute verfolgen...
  • dho 27.01.2018 15:10
    Highlight Highlight «Herr Maier darf sagen, was er will, das ist Meinungsfreiheit», sagte Bundesrätin Doris Leuthard später in ihrer Abschlussrede. «Er hat aber Dinge gesagt, die nicht stimmen.»

    Frau Leuthard hätte ihr Statement zum Schluss ohne weiteres noch deutlicher formulieren können: "Herr Meier weiss es nicht besser und ist deshalb inkompetent, oder aber er weiss sehr wohl, dass seine Aussagen nicht stimmen. In diesem Fall ist Herr Meier ein Lügner."

    Es darf deshalb öffentlich gesagt werden: "Herr Meier ist entweder inkompetent oder ein Lügner."

    Bitte auswählen (entweder oder) 😉
    • MaskedTruth 27.01.2018 16:41
      Highlight Highlight Beides, fürchte ich ...🙄
    • dho 28.01.2018 07:05
      Highlight Highlight Ok. Dann eben:
      "Bitte auswählen (entweder, oder oder und." 🤔
  • Platon 27.01.2018 14:57
    Highlight Highlight Seit wann hat die SVP eigentlich so viel Eier und spielt mit offenen Karten? Zuerst verabschieden sie sich von den Menschenrechten #FremdeRichter, dann von den Bilateralen #PFZ und jetzt noch von unserer Schweizer Kultur. Jedefalls freue ich mich auf alle drei schallenden Ohrfeigen!
  • Strassenfeger 27.01.2018 14:55
    Highlight Highlight 17 Stimmen haben dagegen gehalten! Herzliche Gratulation! Ihr seid für mich fortan die Glorreichen 17! Und jetzt? Gebt alles, findet euch und sucht die Einzelgespräche. Leistet Überzeugungsarbeit! Wir glauben an euch!
  • Lowend 27.01.2018 14:51
    Highlight Highlight Ich frage. ich öfters, was wir tun könnten, um die SVP und ihre fanatisierten Anhänger wieder in unsere weltoffene, freiheitsliebende, solidarische und erfolgreiche Schweiz zu integrieren?

    Warum nur hassen die die Schweiz eigentlich so, dass sie nicht akzeptieren können, wie wunderbar unser Land ist und warum wollen die dauernd alles zerstören und alles verbieten, was uns verbindet und immer nur Unfriede und Zwietracht säen?

    Wer etwas liebt, liebt auch dessen Unzulänglichkeiten, aber davon sind diese dauernd nach Verboten und Vorschriften schreienden Scheinpatrioten meilenweit entfernt!
    • Lowend 28.01.2018 11:03
      Highlight Highlight Yiu!
  • Idrisi 27.01.2018 14:41
    Highlight Highlight Freude herrscht! Ich geniesse jede SVP-Niederlage. Solange sie ihrem Herliberger-Manitou folgen wird es die Freude regelmässig geben.
  • manuel0263 27.01.2018 14:28
    Highlight Highlight Es ist unfassbar. Das höchste Gut einer wahren Demokratie ist eine unabhängige freie und KRITISCHE Presse, basierend auf Fakten. Wer das untergraben will, befindet sich wie jede Art von Diktatur auf den Weg, das Prinzip der Gewaltenteilung zu untergraben und alle Macht konzentrieren zu wollen. Beispiele hat es in der Weltgeschichte leider unzählige für ein solches Vorgehen. Wer Tatsachen nicht erträgt, muss sie ja nicht lesen oder ansehen und kann sie für sich selbst weiterhin als Fake News bezeichnen, wie das ja fast täglich Mr. Trump gerne tut. Das ändert aber nichts an der Wahrheit.
  • amore 27.01.2018 14:21
    Highlight Highlight Die SVP war noch nie für eine transparente vielschichtige neutrale Meinungsbildung zu haben. Darum ist dieser Entscheid konsequent. Dass aber noch so viele Stimmberechtigte auf die Argumente dieser straff zentral geführten Partei reinfallen, ist mir je länger je mehr ein Rätsel. Für den normalen CH z.B. Familie mit CHF 4‘000 Nettoeinkommen/Mt. x 13 mit Ehefrau, die zwei Kinder erzieht. Wäre doch nett als Volchspartei mal was fürs „Kleine Volk“ zu tun. Jedenfalls wird es für diese Leute teurer, wenn sie das Gleiche in Radio/TV hören/sehen wollen wie bisher.
    • Amboss 27.01.2018 14:45
      Highlight Highlight Ich würde es Mal so sagen. Für genau diese Leute, die 4000 CHF/Monat verdienen ist die Billag-gebühr wahnsinnig viel Geld. Das kann gut nochmals 10,20 Prozent der Höhe der Steuerrechnung sein.

      Und genau aus diesem ganz praktischen Grund sind sie empfänglich für ein NoBillag Ja...

      Und genau für diese Leute muss nach dem NoBillag Nein endlich eine echte Debatte stattfinden über Umfang des Service public und Gebührenhöhe
    • Fabio74 27.01.2018 14:58
      Highlight Highlight @amboss: 1 Franken am Tag ist auch bei Tiefeinkommen nicht so der grosse Betrag
    • FrancoL 27.01.2018 15:07
      Highlight Highlight @Amboss; Und genau diese Leute sind es die häufig den TV konsumieren, weil sie kaum Geld für etwas anderes haben. Und nun versuche einmal zu begründen wieso diese entweder dann halben Tag lang Werbung sehen müssen oder mit verschiednen Pay-Angeboten BILLIGER kommen sollen.
      Man kann sich einmal auch am Ausland orientieren, da sind es auch die schlechter verdienten Schichten die sich diese Abos leisten, weil dies immer noch günstiger ist als "auswärts" zu konsumieren!
      Die Debatte muss auf den Tisch, diese Schicht aber will UNTERHALTUNG!!! und das ist ihr gutes recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomdance 27.01.2018 14:20
    Highlight Highlight Wer ist an wessen Gängelband? Ich glaube, dass die SVP-Wähler und Wählerinnen am Gängelband der Parteioberen sind und sich wie Lemminge in Richtung Abgrund führen lassen. Wehe Dir, oh Helvetia.
  • Ein Berner 27.01.2018 14:19
    Highlight Highlight Die Partei, die das Schweizerische über alles stellt, gerne mal von “Landesverrätern” poltert, will also das Mediensystem zerschlagen und verkaufen. Wie verlogen ist das denn! Unabhängige Information für alle ist ein hohes Gut in einer Demokratie. Damit entlarvt sich die SVP selbst. Es geht ihr um die Macht, und nur um das, mit slk n Mitteln. Auch antidemokratischen. Schändlich.
    • Adrian Huber 27.01.2018 18:23
      Highlight Highlight Es sind ganz einfach Rechtspopulisten, wie es sie in europäischen Ländern überall gibt. Die Schweiz ist eine Erfindung von Liberalen. Also hat die SVP nichts mit der Schweiz zu tun.
  • el heinzo 27.01.2018 14:14
    Highlight Highlight Kommt ja wenig überraschend. Die Populisten können nun nicht mehr aus ihrer Haut heraus, sonst würde man ja merken, dass sie eben nur Populisten sind. Nun heisst es also Augen zu und durch, und dann möglichst schnell den nächsten Sturm im Wasserglas erzeugen, um vom vorangegangenen Mist abzulenken. Im Idealfall bringt diese ganze No-Billag Eulenspiegelei drei positive Dinge mit sich. 1. Es findet eine breite Debatte über die Aufgaben und den Auftritt der SRG statt. 2. Einige SVP- Wähler merken nun langsam, dass sie Bauernfängern aufgesessen sind. 3. Herr Bigler verschwindet in der Versenkung.
  • James McNew 27.01.2018 14:08
    Highlight Highlight Aha, die angeblichen Patrioten wollen aus Gier (die einen) und Ideologie (die anderen, reicheren), die Schweiz kaputt machen.
  • Pafeld 27.01.2018 14:06
    Highlight Highlight Von dem Kadavergehorsam dieser Partei kann sich noch so manche diktatorische Einheitspartei eine Scheibe abschneiden.
  • AlteSchachtel 27.01.2018 12:43
    Highlight Highlight "Diese seien heute am Gängelband des Bundesrats, .."

    Aha, Nachrichten aus BR und Bundesversammlung (verschiedene Parteien von links bis rechts) sind also viel zu subjetiv...
    Natürlich wäre da die Lösung: Blocher-TV, RTL Schweiz und zukünftige Christliche-Gewerbeverband-Sender mit gesponserten Nachrichten die einzig objektive Berichterstattung.

    und dass man für den Bezug von frei wählbaren Sendungen gegen Gebühren mit Personendaten erfasst wird (sonst bringt das der Werbung nichts) ist natürlich auch besser als Pauschalgebühren.....

    Vernetztes Denken...? Wo?
    • James McNew 27.01.2018 14:10
      Highlight Highlight Warum komplizierte Zusammenhänge bedenken, wenn man einfach wieder mal Nein sagen kann, also Ja für Nein, also eben... liebe SVPler, schreibt einfach Nein auf den Zettel, weil ihr ja gegen SRF seid!

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