Schweiz

«Wer bei uns lebt, muss lernen, diese christlichen Werte anzuerkennen»: CVP-Chef Pfister spricht Klartext. Bild: KEYSTONE

CVP-Präsident Gerhard Pfister: «Die Schweiz ist ein christliches Land»

Der neue CVP-Präsident Gerhard Pfister fordert eine ausführliche Debatte über Fundamentalismus. Dabei misst er seiner Partei eine wichtige Rolle bei. Gleichzeitig wolle sich die CVP die Familienpolitik als «starkes Standbein» erhalten. Und: Religionsunterricht soll an den Schulen für alle obligatorisch sein.

03.06.16, 04:52 03.06.16, 06:44

«Wir müssen zum Thema Migration eine glaubwürdige Position finden», sagte Pfister in einem Interview mit dem «Blick» über seine Partei. Ihn beschäftige etwa das Verhältnis von Islamismus und Rechtsstaat, sagte der Zuger Nationalrat weiter. «Die Schweiz muss eine ausführliche Debatte darüber führen, wie wir mit Fundamentalisten umgehen.»

Seit einigen Jahren sei der Westen konfrontiert mit Menschen und Gruppierungen, die «unser Wertesystem fundamental in Frage stellen». Dass Jungen erlaubt worden sei, im Namen der Religion der Lehrerin den Handschlag zu verweigern, bezeichnet Pfister als inakzeptabel. «Regeln, die wir als selbstverständlich betrachten, werden offen bekämpft.»

Toleranz, Integration, Christliche Werte...

Die Schweiz werde herausgefordert durch den radikalen Islamismus. «Perfiderweise macht dieser sich westliche Werte wie Toleranz zunutze, um diese gleichzeitig zu bekämpfen. Das ist gefährlich. Von dieser falsch verstandenen Toleranz müssen wir wegkommen.»

Kreuzzug gegen Gegner christlicher Werte: CVP-Präsident will obligatorischen Religionsunterricht für alle. Bild: KEYSTONE

Jeder könne in der Schweiz glauben, was er wolle, aber nicht machen, was er wolle. «Religion hört auf, Privatsache zu sein, wenn sie herrschende Werte bekämpft», so Pfister. Die Schweiz sei ein christliches Land. Dieses Erbe gelte es zu verteidigen. «Wer bei uns lebt, muss lernen, diese christlichen Werte anzuerkennen.»

Pfister fordert denn auch, Religionsunterricht an den Schulen für sämtliche Kinder verpflichtend zu machen, denn dieser sei «passend für alle Religionen». Es sei ein grosser Erfolg der Schweiz, dass sie nie Parallelgesellschaften habe entstehen lassen. «Sowohl Schweizer als auch Ausländer haben immer wieder enorme Integrationskraft bewiesen.» (kad)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Klaus K. 04.06.2016 10:04
    Highlight Die christliche Heuchelei der CVP kann mir gerne gestohlen bleiben.
    14 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 07:24
    Highlight CVP - Ist das nicht die Partei, deren Ratspräsident Ruedi Lustenberger 2014 mit seiner Stimme den Ausschlag gab, dass eine Lockerung für Waffenexporte in fragwürdige Gebiete im Nationalrat angenommen wurde?
    Und wer war schon wieder Mitinitiant dieser Forderung? Genau, CVP- Ständerat Paul Niederberger...
    Da ist die Forderung nach mehr christlicher Haltung natürlich sehr wohl angebracht - allerdings nicht bei den Schulen.
    17 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 20:13
    Highlight Toleranz und andere westliche Werte als christlich zu bezeichnen ist vollkommen absurd.

    Was hier als "christliche Werte" verkauft wird, sind die Werte, mit denen die Aufklärung religiöse Borniertheit verdrängt hat.

    Wenn die Schweiz zahlen mässig noch christlich ist, dann nur, weil viele zu bequem sind, ihren Kirchenaustritt zu organisieren. Aber die Tendenz ist deutlich.

    Wir müssen keine christlichen sondern freiheitliche Werte verteidigen!

    Bundesamt für Statistik:
    24 1 Melden
    • andersen 04.06.2016 08:22
      Highlight Die freiheitliche "werte", die du verteidigen versuche, wäre ein Sturmfreie Bude.
      Es gibt aber ein Verhalten-Codex in der christlichen Religion.

      Man merkt deutlich, dass die, die hier Aufschreien, nie ein Religionsunterricht genossen hat.
      Es gibt Länder und es gab Länder, die keine Religionsunterricht hat, dafür wurde und wird ein totalitäre Gedankengut vermittelt.

      Darum ist es gut, wenn die Glocken bei die Kirchenturme in der Schweiz läutern, ein Ausdruck vom Freiheit.

      3 16 Melden
    • andersen 04.06.2016 08:29
      Highlight Die Schweiz ist ein Hochburg von Sekten und es ist ein öffentliche Interesse und auch ein Aufgabe von den anerkannten Kirchen, die Kinder aufzuklären, weil wer gut Aufgeklärt sind, geriet nicht in einer Sekte oder in der Esoterikscene.
      1 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 09:10
      Highlight andersen

      Wenn du glaubst, dass Menschen ohne Religion im Sündenpfuhl versinken würden, dann hast DU ein Problem, nicht diejenigen, die du hochmütig verurteilst.

      Ich war im Religionsunterricht. Hab ihn aber wieder verlassen. Weil der Lehrer anstatt meine Fragen zu beantworten, wütend auf mich wurde.

      Gelesen hab ich:
      Bibel, kabbalistische Schriften, Veden, Bhagavadgita, Bardo Thödröl, Thelema, Koran, Kriminalgeschichte des Christentums, sowie diverse Bücher über Religionsgeschichte von anerkannten Historikern.

      Glockenlärm von Kirchen als Ausdruck der Freiheit zu bezeichnen ist blanker Hohn.
      20 0 Melden
    • Nick Name 04.06.2016 09:21
      Highlight @Rhabarber
      Ich bin insofern einverstanden, als "christliche Werte" schwammig ist und sehr gern so verwendet wird, dass es einfach die eigene Meinung (und Macht und Kasse) stützt.
      Aber Einflüsse – auch positive – der christlichen Religion (die letztlich wie alle Religionen bloss ein Vehikel der Menschen für menschliche Bedürfnisse ist ...) auf unsere Gesellschaft, Kultur, Politik etc. sind einfach nicht zu negieren. Unser Sozialwesen etwa gründet stark auf Zwinglis Ideen.
      Und Sätze wie "wenn das nicht gewesen wäre, wäre es so" sollten wir gar nicht erst denken. Weil wirs schlicht nicht wissen.
      5 4 Melden
    • andersen 04.06.2016 09:30
      Highlight Rhabarber

      Auf die Sinnfragen hast du sicher eine Antwort erhalten, aber schon als Gegner aufzutreten, ist schon ziemlich unappetitlich, dass fordert kein Diskurs.
      0 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 09:35
      Highlight Was fantasierst du, andersen? Als Gegner wovon? Oder findest du es "unappetitlich", wenn jemand Religionen für kontraproduktiv hält? Was haben christliche Werte mit Essen zu tun?
      13 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 09:37
      Highlight Nick Name

      Ich muss das hier wegen "Zwingli" wiederholen:

      Dass die Grossen der Aufklärung christlich erzogen wurden - so wie damals alle und ohne Alternativen - bedeutet nicht, dass die von ihnen verbreiteten Werte christliche Erfindungen sind.

      Genauso gut könnte man behaupten, dass Mathematik oder Schrift christlich sind, weil es eine Zeit in Europa gab, wo man diese nur von Christen lernen konnte. Wahnwitz.
      14 2 Melden
    • andersen 04.06.2016 09:42
      Highlight Es kommt ja immer darauf an, mit was der Mensch sich füttert.
      0 9 Melden
    • Nick Name 04.06.2016 10:05
      Highlight Rhabarber, ich habe nirgends geschrieben, dass diese "Werte" christlich sind. Sie sind in erster Linie menschlich.
      Natürlich sind (wie angetönt) Religionen/Ideologien/Theorien/etc SELBST nie Ursprung für irgendwas. Weil die Religionen (etc.) nur da sind, weil wir da sind. Also kommt all das schlicht aus dem Menschsein.
      Aber: Man muss anerkennen, dass eben z.B. Zwingli sich für die Armenfürsorge einsetzte, weil er durchs Christsein dazu inspiriert wurde. Wir wissen natürlich nicht, wies gekommen wäre, wäre sein Glaube nicht dahintergestanden. So, wie's ist, wars aber der Grund.
      Kein Wahnwitz.
      4 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.06.2016 10:57
      Highlight 'Aber alle/viele grossen Wissenschafter/Aufklärer waren Christen'.

      Nur erinnert man sich heute nicht an sie, weil es Christen waren, sondern weil sie Ideen hatten, die unsere Gesellschaft aus dem Mittelalter in die Aufklärung führten. Es sind/waren Ideen, die ohne Gott begründet werden.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 11:03
      Highlight ok - so formuliert bin ich einverstanden, Nick Name :-)
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 12:14
      Highlight Checkt es endlich!

      ALLE Menschen in Europa waren Christen.
      (Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.)

      Man hat Menschen sogar als Primitive bezeichnet und in Zoo's ausgestellt, wenn sie keine Christen waren. Inklusive angekündigter Fütterungszeiten in Zeitungsannoncen!

      Sie waren Christen weil sie dazu gezwungen wurden. Weil sie so erzogen wurden. Weil sie nichts anderes kannten. Gewohnheit, Tradition, Gehirnwäsche!

      Es war jahrhundertelange LEBENSGEFÄHRLICH kein Christ zu sein.

      Sie hatten keine Wahl.
      11 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.06.2016 14:48
      Highlight Pfister bezeichnet Toleranz als "westlicher Wert" und nicht als "christlich". Im Gegenteil, diese westliche Toleranz ist in seinen christlich-verklärten Augen eine "falsch verstandene Toleranz", die gefährlich sei und daher nicht toleriert werden darf, weil sie herrschende Werte bekämpft. Damit begründet Gerhard Pfister seine Intoleranz (um nicht zu sagen seine Paranoia). In seiner eigenen Welt fühlt sich Pfister von den westlichen Werten bedroht. Er bekämpft eine "falschen Toleranz", wie er sagt einen "westlichen Wert" (!), der ihm Angst macht und den er nicht tolerieren will/kann.
      1 2 Melden
    • Anam.Cara 04.06.2016 15:13
      Highlight Ich habe das Originalinterview nicht gelesen, vermute aber, dass Pfister "christlich" als Gegenentwurf zu "muslimisch" platziert (die Handschlagverweigerung hatte ja einen religiösen Hintergrund).
      Wie dem auch sei. Ich finde, dass man in solchen Diskussionen zwischen Religiöser Machtpolitik und Grundwerten des Glaubens unterscheiden sollte (etwa: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" aka Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit).
      Egal woher die Werte stammen, die wir bewahren wollen: wir müssen darüber reden und uns einig werden, welche denn zu verteidigen sind.
      1 0 Melden
    • andersen 04.06.2016 20:19
      Highlight Nun, Rhabarber, in die Kommunistische Länder, war es gefährlich sich als Christ zu outen, die Menschen wurde in Budapest in der Laterne aufhängt.
      Viele Flüchtete und später wurde der Mauer und Zäune weggemacht, es gibt nur Heute ein relevante Frage:
      Was würde die Liebe jetzt tun?
      1 4 Melden
    • andersen 04.06.2016 22:07
      Highlight anam cara

      Eben Besinnen und nicht auf so dumme Aussagen, wie Freidenkerchef gemacht haben, reinfallen.
      0 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 11:01
      Highlight Wir reden hier aber nicht über kommunistische Länder sondern über die Schweiz.
      5 0 Melden
  • SKH 03.06.2016 18:14
    Highlight Vor bald 16 Jahren musste ich mit meiner Mutter aus einem perversen Gottes fliehen, weil sie sich als Journalisten für die Menschenrechte und für die Trennung vom Staat und Religion einsetzte. Humanistische Werte, die die Schweiz ausmachen und nicht irgendwelche religiöse Vorschriften. Heute lebt sie im Exil und ich in meine andere Heimat, die ich vehement gegen jegliche religiöse Eingriffe verteidigen werde. Ein Gottesstaat ist mir schon mehr als genug, in welche meine Altersgenossen ausgepeitscht werden, wenn sie ihren Abschluss feiern oder homosexuelle aufgehängt werden. #ShameonyouPfister
    12 6 Melden
    • andersen 03.06.2016 23:34
      Highlight Alles was auf -mus endet, war immer verdächtig.
      1 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 09:28
      Highlight andersen:

      Humus, Humanismus, Realismus, Hummus, Rhythmus, Orgasmus, Logismus, Sarkasmus, Apfelmus, Zynismus, Atheismus, Mechanismus, Tourismus, Algorhythmus, Altruismus, Journalismus, Föderalismus, Primus, Dadaismus, Camus, Enthusisasmus, Magnetismus, Folklorismus, Metabolismus, Klassizismus, Funktionalismus, Erbsenmus, Expressionalismus, Feminismus, Optimismus, Sozialismus, Hieronymus, Idealismus, Kalmus, Vulkanismus, Hedonismus, Futurismus, Konstruktivismus, Latissimus, Kubismus,
      und und und ...

      Sonst noch was?
      ach ja:

      ORGANIMUS!
      was dich selbst verdächtig macht *lol*
      13 1 Melden
    • Nico Rharennon 04.06.2016 13:13
      Highlight HAHAHA, Rhabarber sehr schön geschrieben!
      7 0 Melden
  • Isaacs 03.06.2016 17:47
    Highlight Die CVP will sich mit dieser peinlichen Handschlag-Verweigerungsaffäre als Speerspitze gegen die "drohende Islamisierung des Abendlandes" inszenieren. Denn bei vielen in der Bevölkerung macht sich Angst breit wegen einer drohenden "Islamisierung". Ich finde es grundfalsch, moralisch und ethisch verbreitete Grundsätze in einem bestimmten Glauben zu manifestieren. Einen allgemeinen Religionsunterricht, in dem verschiedene Glaubensrichtungen (auch Atheismus und Agnostizismus) neutral vorgestellt und behandelt werden würde ich jedoch sehr begrüssen.
    8 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.06.2016 19:57
      Highlight es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass selbst die naturwissenschaften nichts anderes als eine natur-religion ist. ihre heilige schrift sind die nachweisbaren vielfältigen und zum teil widersprüchlichen phänome der natur. letztlich aber beschreiben diese natur-wahrnehmungen nichts mehr als nur die vergangenheit. das hier und jetzt bleibt eine daraus konstruierte illusion und weiterhin raetselhaft. ;)
      2 11 Melden
    • Isaacs 03.06.2016 20:16
      Highlight Wir sprechen aber hier über soziale Normen, die von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung gelebt werden, nicht über Naturwissenschaften. Ich finde es falsch, diese Normen einfach als "Christlich-Abendländische Werte" zu verpacken. Naturwissenschaften sind da ein ganz anderes paar Schuhe... Ich bin Agnostiker und habe überhaupt nichts gegen Religionen, solange sie nicht zu Gemeinschaften führe, die ein freies Denken ablehnen. Umso mehr finde ich es toll, wenn jemand seinen Glauben individuell auslebt und daraus Kraft schöpfen kann.
      5 0 Melden
    • Isaacs 04.06.2016 00:00
      Highlight Es geht hier aber nicht um Naturwissenschaften sondern um gesellschaftliche und soziale Normen, die von einem Grossteil der Bevölkerung gelebt werden. Ich bin einfach dagegen, dass man diese Normen als "Christlich-abendländische Werte" bezeichnet. Ich persönlich bin Agnostiker und habe nichts gegen Glauben, solange dieser nicht zu Gemeinschaften führt, die das freie Denken ablehnen. Im Gegenteil, ich finde es sehr schön, wenn jemand aus seinem individuellem Glauben Kraft und Hoffnung schöpfen kann.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 09:32
      Highlight Lorent Patron
      Du hast die Wissenschaft nicht verstanden oder verwechselst sie - wie viele andere auch - mit Wissenschaftlern.

      Die Wissenschaft schafft Wissen. Sie ist niemals dogmatisch sondern immer auf der Suche. Ihr Fundament sind Fakten und Beweise.

      Was du meinst sind Wissenschaftler. Menschen. Und hier geb ich dir Recht. Es gibt zu viele Wissenschaftler, die sich wie religiöse Fanatiker benehmen. Aber das liegt in ihrem Menschsein begründet und nicht in der Wissenschaft.
      12 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.06.2016 13:23
      Highlight das dogma "wissenschaft schafft wissen" ist auch etwas dogmatisch, umsomehr wissenschaftlich der begriff "wissen" alles andere als klar ist.
      es gibt auch leute, die können den koran auswändig oder die bibel, und auch die wissen was.
      dann gibt es die heisenbergsche unschärferelation, die singularitäten bei einstein, widersprüchlich aussagen und unvollständigkeiten in der mathematik (kurt gödel) und vieles mehr, was letztlich beweist, dass wir im sokratischen sinne höchstens wissen (gelernt haben), dass wir nichts wissen.
      wisschaft schafft nutzen. daher fällt es uns einfach, daran zu glauben.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 13:42
      Highlight Wenn wir bei der Semantik anfangen wollen, könnt ich deinen ganzen Kommentar zerfetzen *lol*

      Wissen fällt nicht vom Himmel (auch wenn Religiöse das gerne glauben). Man muss es sich erarbeiten. Nur weil die Wissenschaft nicht auf Anhieb die ganze Welt lückenlos und fehlerfrei erklären kann, ist sie trotzdem nicht falsch.

      Die Leute, die Bibel oder Koran auswendig können, wissen nur, was dort drin steht. Sie wissen dadurch aber nicht, wie man zum Mond reist, einen Computer baut oder Pestkranke heilt.

      Märchen auswendig zu können ist nicht dasselbe wie eine Flugbahn korrekt berechnen zu können.
      9 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.06.2016 14:10
      Highlight Das ist logisch, Rhabarber. Äpfel sind auch keine Birnen, obwohl beides Früchte sind.
      Natürlich ist es wichtig, eine Flugbahn berechnen zu können, um auf den Mond zu fliegen. Aber bei Isaacs Message geht es um gesellschaftliche Normen oder wie er es sagt um "moralisch und ethisch verbreitete Grundsätze".
      Ich meine, ohne alle die Märchen und Narrative wären unsere Normen schlicht unverständlich. Man kann zwar mit Mathematik und Physik zum Mond fliegen, aber kaum unsere ethischen und moralischen Grundsätze oder den Sinn des Lebens erklären.
      So richtet sich der Glaube letztlich nach dem Nutzen.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 15:39
      Highlight Et voila. So passt es. Vor allem der letzte Satz gefällt :-)
      4 0 Melden
    • andersen 04.06.2016 20:22
      Highlight Ach Rhabarber, sie meinen also, die gläubige Menschen sind wie kleine Kinder, die nicht selber denken kann.

      Nun, laut der Bibel machte die Jünger von Jesus aufstände, eigentlich die beste Profilaxe gegen jeder Sekte.
      0 5 Melden
    • amRhein 04.06.2016 22:10
      Highlight @Lorent Patron: was für eine haltlose Behauptung: «ohne alle die Märchen und Narrative wären unsere Normen schlicht unverständlich.» Für Ethik braucht es weder «Märchen», noch Mythen, irgendwelche religiösen Vorstellungen oder heiligen Bücher oder sonstigen Geschichten. Ethik hat auch nichts mit Naturwissenschaften zu tun.

      «Den Sinn des Lebens darf sich übrigens jede/r selbst geben.» Nebenbei hat Glaube für mich und viele die ich kenne Null Nutzen, schon gar keinen ethischen.
      2 1 Melden
    • Isaacs 04.06.2016 23:41
      Highlight Lorent, hatte das Gefühl, du hattest meinen Kommentar als grundsätzliche Kritik gegen Glauben (Wissenschaft vs Religion) interpretiert. Meine Kritik wegen der Bezeichnung "christliche Werte" zielt vor allem darauf, dass dieser Begriff derzeit in der Politik ständig verwendet wird, um Christen wegen einer angeblichen "Islamisierung" zu mobilisieren. Ich kann auch nur unterstreichen, dass ohne die weitergegebenen Geschichten unsere Normen nicht verständlich wären. Aber Politiker sollten diese von dir angesprochenen Märchen und Narrative nicht für sich zurechtbiegen und missbrauchen!
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.06.2016 23:57
      Highlight AmRhein: ich fände es ja gut, wenn du nicht nur behauptest, etwas sei haltloser Blödsinn und anderes, sondern wenn du es auch begründen würdest. Denn warum sollte ich dir sonst glauben?
      Es ist letztlich ziemlich irrelevant, ob für dich oder solche, die du kennst, der Glaube keinen Nutzen hat. Törricht wäre es zu ignorieren, dass für viele, wenn nicht sogar die meisten Menschen (die du eher nicht kennst) ihr Weltbild (a.k.a. Glaube) wichtigste Grundlage für ihre ethischen und moralischen Werte und Massstäbe sind.
      In diesem Sinne sind deine Vorwürfe unbegründet.
      0 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 00:11
      Highlight amRhein
      Lorent hat Recht. Er sagt ja nicht, dass es die Ethik Märchen braucht. Er sagt nur, dass sie ohne Märchen vielen unverständlich wäre.
      Abgesehen davon hat, soweit ich es mitgelesen habe, auch keiner behauptet, dass Ethik Naturwissenschaft sei.

      andersen, gib's auf! Du verstehst zu oft etwas falsch und bist teilweise auch selbst unverständlich. Eine Diskussion ist so zwecklos.
      5 0 Melden
    • amRhein 05.06.2016 09:01
      Highlight @Lorent: von Blödsinn rede/meinte ich nicht.

      Du stellst die Behauptung auf, Normen wären ohne Märchen unverständlich. Somit läge es an dir, Argumente darzulegen.

      Ich verhalte mich ethisch, weil mir das persönlich ein Bedürfnis ist. Um einer alten Frau, die vom Fahrrad stürzt, wieder auf die Beine zu helfen, brauche ich weder Bibel noch Koran. Auch nicht, um meinem Gegenüber mit Respekt zu begegnen/Hand zu geben.

      Gehorsam (Gesetz/Pflicht/Tradition/Religion) ist mMn nicht moralisch – Moral entspringt dem eigenen Wollen. Dazu braucht es weder Märchen noch Heilige Bücher.
      2 0 Melden
    • amRhein 05.06.2016 09:08
      Highlight Mit anderen Worten; «Wertvorstellungen» generieren sich nicht aus Heiligen Schriften, ihren Geboten oder Naturwissenschaften o.ä. Sicher schon lange bevor es Heilige Schriften gab, hatten Menschen rund um den Globus Wertvorstellungen und haben sich moralisch verhalten (Kann ich leider nicht beweisen). Soziale Normen entstehen in allen Gesellschaften. Meine ethischen Gründe gegen z.B. das FMedG finde ich nicht in Märchen, Mythen oder Glaubensvorstellungen. Auch nicht zu vielen anderen aktuellen Themen und Anforderungen.
      1 0 Melden
    • amRhein 05.06.2016 09:18
      Highlight @Rhabarber: verzeih, Lorent spricht nicht von «vielen», sondern verallgemeinernd für alle: «[…]ohne alle die Märchen und Narrative wären unsere Normen schlicht unverständlich.» Ich kann gut für mich selbst entscheiden. Dazu muss mir auch kein Herr Pfister, der neuerdings in einem christl. Land lebt, vorschreiben: «Wer bei uns lebt, muss lernen, diese christl. Werte anzuerkennen.» Ethik findet ihre Basis in Menschen und ihren Gesellschaften und nicht in altertümlichen Mythen und Glaubensvorstellungen. Und verändert sich immer wieder. Wie z.B. die Sexualmoral, Frauenrechte …
      2 0 Melden
    • amRhein 05.06.2016 09:38
      Highlight Was mich an der Aussage von Lorent und G. Pfister vor allem stört, ist die Verallgemeinerung für grosse Bevölkerungsteile. Die Religions- und Gewissensfreiheit lasse ich mir *nicht* von einer zunehmend (rechts-)populistischen CVP und ihren Sympathisanten nehmen. Die Freiheit gilt für alle Menschen, die in der Schweiz leben, ganz egal, was für ein Weltbild sie haben und unabhängig von ihrer Herkunft.

      NB: Gössis Wegweisungsüberlegungen sind kein bisschen besser. Scheinbar will auch die FDP härter um Teile der SVP-Wählerschaft buhlen.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 11:07
      Highlight amRhein
      Diese Vereinnahmung irgendwelcher Werte durch Christen ist für Christen traditionell. Ich könnte ein Buch darüber schreiben, wie sie sich bei anderen Religionen, Kulturen und Leuten bedienten und bedienen und dann fremde Sachen als eigenes ausgeben.

      Ich seh das mit der Ethik wie du. Aber ich weiss nicht, wie oft ich das schon bei Watson wiederholt habe: Man darf nicht von sich auf alle anderen schliessen.
      Es gibt tatsächlich Leute, die brauchen die Märli der Religion als Vorgabe für ethisches Verhalten. Umso schlimmer, wenn Politiker und Machtgeile das ausnützen.
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.06.2016 15:08
      Highlight Ethische Ideen und Mitgefühl lassen sich "ohne alle die Märchen" nicht gut kommunizieren. AmRhein: semantisch heisst "ohne alle" nicht, dass es alle braucht, sondern nur einige.
      Es gab evtl. auch eine evolutionär biologisch entwickelte Moral, noch bevor die Menschen sprachen und Geschichten austauschten.
      Ich meine aber, unsere Kultur, womit auch Normen, ethische und moralische Wertvorstellungen inkludiert sind, stützt sich wesentlich auf die Sprache und die menschliche Fähigkeit Geschichten zu erzählen.
      Es werden auch viele Normen und Wertvorstellungen über Holywood-Blockbusters vermittelt.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 15:57
      Highlight Ich bin mir sicher, dass es auch eine evolutionäre biologisch entwickelte Moral gab/gibt. Bei Affen, Hunden, Katzen, Ratten, Mäusen und vielen anderen Tieren wurde schon entsprechendes Verhalten nachgewiesen.

      Schön hast du das erklärt mit dem Transport von Wertvorstellungen. Danke :-)
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.06.2016 16:09
      Highlight Isaacs: es wird sich vermutlich nicht vermeiden lassen, dass die Geschichten immer wieder aus anderen und eigennützigen Perspektiven neu erzählt, zurechtgebogen und "missbraucht" werden.
      Wichtig scheint mir daher die Schulung der Zuhörer, womit wir wieder beim Unterricht wären.
      Die Zuhörer sollen sich nicht nur nach der "Moral der Geschicht" fragen, sondern auch die Motivation und das Selbstbild des Erzählers hinterfragen. Jede Geschichte dreht sich im Kern um die Frage, wer bin ich? Die Zuhörer sollten auch lernen selbständig zu fragen, will ich der sein? Wer will ich sein? Wer bin ich?
      0 0 Melden
    • amRhein 05.06.2016 22:24
      Highlight @Lorent: Verzeih, du missverstehst mich resp. ich habe den Eindruck, du hast keine Ahnung, was ich gemeint habe und machst dir auch nicht die Mühe, meine Überlegungen nachzuvollziehen. Du vermischt verschied. Dinge und scheinst nicht zu verstehen, um was es Isaacs in seinem 1. Kommentar ging. Sonst hättest du nicht die Naturwissenschaften als «Natur-Religion» eingebracht. Mir scheint, du hast unwissentlich eine Parole von G. Pfister aufgegriffen, die mMn nicht haltbar ist. Gut möglich, dass es an mir liegt, dass wir uns nicht verstehen, jedenfalls möchte ich hier stoppen.
      0 0 Melden
  • Wuhu Wambolium 03.06.2016 17:08
    Highlight Gester habe ich Simpsons gsehen. Dort hat die Kirche von Springfield gemerkt, dass sie immer weniger Mitglieder haben. Was haben sie gemacht, sie haben die Schule bestochen damit die Schöpfungstheorie der Evolutionstheorie gleichgestellt wird. Und heute kann man in den Nachrichten lesen, dass die CVP einen obligatorischen Relihionsunterricht in drr Schule möchte :)
    7 7 Melden
  • DerTaran 03.06.2016 16:54
    Highlight Mein Gott haben die Christen heutzutage einen Minderwertigkeitskomplex, wenn sie sich von ein paar muslimischen Einwanderern so unter Druck gesetzt fühlen, dass sie glauben, dass ohne Repression das christliche Abendland dem Untergang geweiht ist. Die Römer haben versucht, dass Christentum mit Gewalt zu unterbinden, wir wissen wie erfolgreich sie damit waren. Religion lässt sich nicht verordnen.
    Ich setzte übrigen auf den Atheismus, weil ich glaube, dass er für aufgeklärte Menschen die besseren Argumente hat als Islam und Christentum, er wird sich von ganz alleine und ohne Druck durchsetzen.
    11 6 Melden
  • Angelo C. 03.06.2016 15:35
    Highlight Damit auch alle wissen, was Pfister umfänglich und wirklich gesagt hat - hier der Wortlaut des Interviews :


    http://www.blick.ch/news/politik/cvp-chef-pfister-fordert-verteidigung-des-abendlands-wer-bei-uns-lebt-muss-christliche-werte-anerkennen-id5106251.html?
    14 0 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 03.06.2016 14:09
    Highlight Wir brauchen genausowenig den Religionsunterricht à la CVP in den Schulen wie wir Koranschulen wollen. Wir brauchen allerdings einen Philosophie-Unterricht, und zwar bereits ab Kindergarten, der auch die theologischen Aspekte der Religionen mit einbezieht.
    Gerhard Pfister ist ein Schaf im Wolfspelz. Er gibt vor, die Toleranz schützen zu wollen, predigt und praktiziert aber reinste Intoleranz. Bleibt zu befürchten, dass er die Schüler seines Elite-Internats zu diesem beschränkten Horizont erzieht und er sein Institut als fundamentalistische Bibelschule betreibt.
    16 3 Melden
    • AdiB 04.06.2016 11:42
      Highlight philosophie-unterricht? zitate von pedophilen klugscheissern den kindergärtnern beibringen?
      wenn jemand sein kind in der religionunterricht bringen will dan soll ers. wenn jemand sein kind in eine koranschule bringen will dan soll ers. wenn jemand sein kind in ein buddhistenkloster bringen wil dan soll ers. deine forderung ist nichts anderes als die forderung der cvp religionsunterrricht für alle. nur weil du philosophie anstatt bibel nihmst, zwingst du den leuten auch was auf.
      wir sollten aufhören den leuten was aufzuzwingen.
      0 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.06.2016 01:08
      Highlight Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Der Religionsunterricht erzieht zum Glauben ohne Hinterfragen, währenddessen Philosophie-Unterricht zum Zweifeln und selber Denken anregt. Das Resultat von Religion sind Gläubige, das Resultat von Philosophie sind Zweifler.

      Welche Zitate "von pedophilen klugscheissern" müssten wir denn unseren Kindern vorenthalten, AdiB?
      Sei doch zumindest konkret, wenn du's schon für nötig erachtest, derartig erniedrigende Zusammenhänge herzustellen und die Philosophie pauschal in den Schmutz zu ziehen. Sonst wirkt das auf mich unflätig und etwas unreif.
      1 0 Melden
  • smarties 03.06.2016 11:02
    Highlight
    Sobald die Religion hier zum Thema wird, dreht alles am Rad. z.t. ein regelrechtes Bashing von allen, die den Glauben nicht per se verteufeln. Finde ich schade, da Religion nicht gleichzusetzen ist mit gläubig und schon gar nicht mit Fanatismus. Die Mehrheit der Gläubigen, die ich kenne, kämen niemals auf die Idee, ihre Schrift wortwörtlich zu interpretieren. Gesunder Menschenverstand ist überall...

    Es gibt sehr viele, die glauben an eine Höhere Macht, ohne dass es gleich den Gott der Christen/Muslime usw ist.
    http://www.srf.ch/news/schweiz/glauben-ohne-kirche-und-moschee

    16 5 Melden
    • Jason84 04.06.2016 06:47
      Highlight @smarties
      Hier wird nichts verteufelt.
      Ich finde der Staat sollte nicht Religion unterrichten und schon garnicht als Pflichtfach für alle.
      1 1 Melden
  • stiberium 03.06.2016 09:58
    Highlight Alle "heiligen" Schriften gehören auf den Index oder zumindest in die Fantasy Abteilung!
    22 13 Melden
  • saukaibli 03.06.2016 09:56
    Highlight Die Schweiz ein christliches Land? Der Ursprung der Eidgenossenschaft liegt doch gerade im Kampf gegen christliche Grossmächte der damaligen Zeit. Und was sollen christliche Werte eigentlich sein? Die 10 Gebote können es nicht sein, sonst wären die ja Gesetz. Aber was denn? Hexenverbrennung? Kindesmisbrauch? Judenverfolgung? Ich als Atheist finde Pfisters Aussage diskriminierend. Wir leben hier nicht nach christlichen, sondern nach humanistischen Werten, die wir uns gegen die Kirche erkämpft haben.
    43 11 Melden
    • fabianhutter 03.06.2016 13:22
      Highlight Die Schweiz ist ein westliches Land und somit wie unsere ganze Geschichte christlich geprägt.
      Die grossen Aufklärer wie Descartes, Voltaire oder Rousseau hatten fast alle eine christlich geprägte Ausbildung.
      Im Mittelalter hatte die Kirche viele Schulen, Hospizen oder Bibliotheken, aber alles woran sich die Atheisten heute erinnern (wollen) sind Hexenverbrennungen.
      Der Papst vermittelt und versucht Frieden zu stiften, aber alles was Atheisten sehen sind pädophile Priester.
      Ich befasse mich auch mit den negativen Aspekten der Kirche, bitte versuchen Sie die positiven nicht ganz auszublenden.
      15 14 Melden
    • andersen 03.06.2016 15:04
      Highlight Fabienhutter

      Die anerkannten Kirchen helfen nur bei der grosse Aufgabe mit, die Menschen zu zivilisieren.

      Es genügt ja auf zwei Beinen zu stehen.
      1 5 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 17:41
      Highlight @Fabianhutter: Wir sind aber heute nur da wo wir sind, weil die Macht der Kirchen gebrochen wurde und eine weltliche Macht Demokratie und Rechtsstaat zu gelassen hat
      7 2 Melden
    • Nick Name 03.06.2016 21:13
      Highlight Fabio74: Das ist nur zum Teil richtig: Wir sind nicht NUR (aber auch) da, weil Weltliches sich durchsetzte.
      Wer sich unsere Geschichte gut anguckt, kann nicht bestreiten, dass ganz viele verschiedene (säkulare und religiöse) Einflüsse mit zeitweise ganz unterschiedlich starker Wirkung unsere Gesellschaft mitbildeten.
      Ein Beispiel für bleibenden christlichen Einfluss: Es waren die Reformatoren (v.a. Zwingli), die daran erinnerten, dass Eigentum auch verpflichtet, und eine ausgebaute Ar­menfürsorge förderten, die es vorher so nicht gab. Und die es als unseren Sozialstaat bis heute gibt.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 08:42
      Highlight Wenn sich der Islam in Europa so durchsetzen würde wie damals das Christentum (Gewalt, Krieg, Verfolgung, Ermordung Andersdenkender, etc.) dann wären alle, die heute "gute Christen" sind genauso gute Muslime.

      Religiöse, die ihren Glauben verbreiten, sind entweder gehirngewaschen und wissen es nicht besser. Oder sie brauchen einen spirituellen Vordenker, weil die ganzen abstrakten Sinnfragen für sie zu komplex und diffus sind.
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 08:43
      Highlight Nur weil einer durch Zwang in der Erziehung und mangels Alternativen zum Christen wurde, ist Humanität deswegen nicht automatisch christlich, wenn er diese später unterstützt.
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 08:48
      Highlight Hohle Rechtfertigungen.

      Dass die Grossen der Aufklärung christlich erzogen wurden - so wie damals alle und ohne Alternativen - bedeutet trotzdem nicht, dass die von ihnen verbreiteten Werte christlich sind.

      Genauso gut könnte man behaupten, dass die Mathematik oder die Schrift christlich sind, weil es eine Zeit in Europa gab, wo man diese nur von Christen lernen konnte. Wahnwitz. Ha ha ...
      8 2 Melden
    • andersen 04.06.2016 09:11
      Highlight Naja, dass du hier der P. Blaise hier nicht erwähnst, wo man ja weiss, dass er nun mal ein Genie war, ist schon Grenzwertig.
      0 7 Melden
    • andersen 04.06.2016 09:18
      Highlight Hier geht darum, dass gewisse Fragen noch in der Religion verkapselt sind, seit der Kant werde die Menschen die Sinnfragen nicht los.

      Es geht darum: was soll ich tun?
      wie soll ich Leben? und was kommt danach?

      Um das geht es in der Kern.
      0 6 Melden
    • fabianhutter 05.06.2016 02:45
      Highlight @rhabarber: so ein bulshit! Sie machen es sich sehr einfach, indem sie die Verfehlungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit einfach dem Christentum zuschreiben.

      Die Kirche hat im Verlauf der Geschichte, neben einigem schlechtem, auch viel gutes geleistet.

      Aber schön, dass Sie die Wahrheit mittlerweile gepachtet haben und alle religiösen Menschen nicht ganz hundert sind. Ich bin in vielen Gebieten gut gebildet und finde es eine Frechheit mit welcher Arroganz Sie über gläubige Menschen schreiben.
      http://ESC
      1 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 11:18
      Highlight Bullshit trifft es auf den Punkt. Bullenscheisse. Männerscheisse. Frauen haben in diesen männlichen Machtkonstrukten namens Religion nichts zu melden.

      Ich sagte nicht "alle religiösen Menschen". Ich sagte "Religiöse, die ihren Glauben verbreiten". Das meint solche, die dem Missionieren frönen und nicht den durchschnittlichen Gläubigen. Die verteidige ich nämlich oft. Egal von welcher Religion.

      Das Gute von Religionen hab ich auch nicht in Abrede gestellt.

      Aber schön, dass du bei diesem beschränkten Textverständnis trotzdem urteilen kannst :-)
      6 1 Melden
    • fabianhutter 05.06.2016 19:10
      Highlight @rhabarber: Sie haben recht, dass Frauen innerhalb von Religionen oft wenig zu melden haben, was ich auch nicht gut finde, aber das ist ein gesellschaftliches Problem, Religionen sind aufgrund der langen Geschichte einfach langsamer mit der Anpassung.

      Missionieren liegt im Kern jeder Weltanschauung. Auch Sie missionieren mit diesen Kommentaren. Oder sind einfach die religiösen Missionierer gehirngewaschen?

      Sie haben es tatsächlich nicht in Abrede gestellt, Sie ignorieren es einfach konsequent, was ungefähr auf das selbe ankommt.
      0 1 Melden
    • fabianhutter 05.06.2016 19:14
      Highlight Und dass die grossen der Aufklärung christlich erzogen wurde hat schon was zu sagen. Nämlich, dass das Christentum entgegen seinem Ruf immer sehr viel Wert auf die Schaffung und Konservation von Wissen gelegt hat.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 21:58
      Highlight Nur weil du es hier nicht von mir liest, bedeutet das nicht, dass ich es ignoriere. Wow - ist es nicht lustig, dass jetzt ausgerechnet jemand, der an einen unsichtbaren Herrn und Meister glaubt, nur das für wahr nehmen will, was er sieht? Hier haben wir die typische Widersprüchlichkeit von Religion.

      Dein "Immer" sagt mir aber deutlich, dass es mit dir wie mit anderen Missionierenden ist. Bei einer dermassen fremdgesteuerten Wahrnehmung sind Diskussionen sinnlos. Wie sollte man mit jemandem reden können, der in Dogmen gefangen ist? Es ist vollkommen zwecklos.
      1 0 Melden
    • fabianhutter 05.06.2016 22:41
      Highlight Ich kenne Sie nur über diese Kommentare, wenn Sie sagen, dass Sie es nicht ignorieren, dann glaube ich Ihnen gerne.

      Ich finde es ein wenig schade, dass Sie versuchen die Diskussion ins lächerliche zu ziehen.

      Wenn Sie nicht mit meinen Anschauungen einverstanden sind, dann ist das absolut in Ordnung. Wenn Sie aber aufgrund eines Wortes den Dialog abbrechen, ist das ein wenig kurzsichtig.
      Apropos "meine" Dogmen, da würde ich gerne die Bibel zitieren:
      "Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst du nicht?"
      0 1 Melden
  • Mathias Wenger 03.06.2016 09:39
    Highlight Das Christentum hat uns 2'000 Jahre Vortschritt gestolen.. Jahrhunderte hat es gedauert um wieder fortschrittliche Werte aufzubauen. Ich sag nur HEIL SATAN!
    18 17 Melden
    • Nick Name 03.06.2016 21:15
      Highlight Falls der erste Teil nicht ironisch gemeint ist: Sorry, aber solche pauschalen Aussagen sind maximal auf Stammtischhöhe.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 21:37
      Highlight Ich brauche weder Gott noch Satan. Ich denke lieber selber.
      4 0 Melden
  • Deodorant 03.06.2016 09:32
    Highlight Herr Pfisters Forderung ist erschreckend – umso beruhigender die hier geteilten Meinungen. Kirchliche Institutionen als Wahrer der wahren Werte darzustellen ist blind und verblendet. Für alle die hier durchlesen: Die Bildungsplanung Zentralschweiz hat 2005 einen Lehrplan für das Fach "Ethik & Religionen" auf Primarstufe erstellt, der äusserst lesenswert ist! Geradezu ein Grundlagentext. https://volksschulbildung.lu.ch/-/media/Volksschulbildung/Dokumente/unterricht_organisation/lehrplaene/primarschule/lehrplan_ethik_religionen.pdf?la=de-CH
    6 8 Melden
    • andersen 03.06.2016 14:16
      Highlight Ich weiss, die Menschen hat der Gewalt verherrlicht, der Gott zum sein Götzen gemacht und die Nächstenliebe ein Bärendienst erwiesen, trotzdem kenne ich keine andere Gegenmittel für das, als der Religion selbst.
      Heute wissen die Menschen nicht von sich selber, wie sie ein Gottesdienst feiern soll, sie müssen es erst lernen.
      Ich habe gelernt ein Kirchenkritiker zu sein, der Humus wächst nicht von alleine, das muss gepflegt werden.
      Darum ist der Religionsunterricht ist deshalb so wichtig.
      5 7 Melden
  • smarties 03.06.2016 09:23
    Highlight Herr Pfister - wenn sie unter Religionsunterricht eine Auseinandersetzung mit allen Religionen meinen - dann ja! Konfesionellen Unterricht ist privat und persönlich.

    P.s. "christliche Werte" wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit usw sind in jeder mir bekannten Weltreligion/ Weltbild Grundwerte...
    21 4 Melden
  • Kstyle 03.06.2016 09:22
    Highlight Dann handelt endlich wieder mal christlich. Macht politik mit werten. Alles nur Lippenbekänntnisse einer partei die das christlich so nicht mehr in ihrem namen verdient hat.
    21 3 Melden
  • Patrick Felder 03.06.2016 09:20
    Highlight Der christliche Fundamentalismus von CVP, EVP und EDU wollte noch vor drei Monaten das Verbot von alternativen Familienmodellen in die Verfassung schmuggeln und heute spielt sich Pfister mit seiner CVP als Hüter der Vernunft auf? Die einzige Rolle die die CVP mit diesem scheinheiligen Möchtegern-Missionar Pfister einnimmt, ist das schlechte Beispiel. Fundamentalismus, der weit verbreitet bei uns vorkommt und von sich selbst ablenkt, während er mit dem Finger auf andere zeigt. Schämen Sie sich, Herr Pfister. Vor einem Jahr waren Sie ein noch guter Sachpolitiker. Heute nur noch ein fund. Laferi.
    30 5 Melden
  • kurt3 03.06.2016 09:14
    Highlight Wie christlich das Land ist , zeigen jeden Sonntag die vollen Kirchen . Und natürlich die unzähligen Hasskommentare gegen alles Fremde in fast allen Online- Foren .
    29 7 Melden
  • gecko25 03.06.2016 09:02
    Highlight schön wäre, wenn diese Herren und Damen den ganzen Hokuspokus glauben würden, z.B. das eher ein Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher durchs Himmelstor schreitet. Wenn dem so wäre, würde ich auch eher an Märchen glauben.
    17 7 Melden
  • Paco69 03.06.2016 08:56
    Highlight Naive Politiker glauben den Islam in Europa kontrollieren zu können? 2/3 haben mit Demokratie wenig am Hut. Sie würden jederzeit die Religion vor weltliche Gesetze stellen. Zu dieser Religion und Ihren Anhängern fällt einem nichts mehr ein. Es hilft nur das abschotten gegenüber islamischen Einflüssen und Ländern, den Zustrom aus muslimischen Ländern sofort unterbinden und keinen Moscheenbau mehr zuzulassen. Alle abgelehnten muslimischen Asylbewerber und Straftäter unmittelbar abschieben.
    13 32 Melden
    • phreko 03.06.2016 09:43
      Highlight Wohin schicken wir Evangelikale und strike Katholiken, welche die Bibel über alles stellen, zurück?
      20 6 Melden
    • saukaibli 03.06.2016 10:04
      Highlight Du vergisst aber zu erwähnen, dass unter streng gläubigen Christen die Ablehnung der Demokratie in etwa gleich hoch ist. Das Problem ist nicht der Islam, sondern die Religion an sich. Wir konnten in Europa auch erst frei leben und uns entwickeln, als wir uns aus den Fesseln der Religion befreit hatte. Und wie man sich aus den Fesseln der Religion befreit, müssen wir den Moslems noch beibringen.
      16 3 Melden
    • Maragia 03.06.2016 13:32
      Highlight @phreko: normalerweise ins gefängnis!
      1 2 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 17:44
      Highlight 2/3? Woher hast diese Zahl. Grundsätzlich stört jeder Fanatismus egal ob religiös oder sonst was.
      In Konsequenz heisst das aber auch keine Geschäfte mit solchen Staaten und da ist die CVP an vorderster Front dabei siehe Lockerung von Waffenexporten
      9 0 Melden
  • knight 03.06.2016 08:52
    Highlight würde ich noch in die schule gehen, ich würde mich weigern in christliche-hirnwäsche-unterricht zu gehen!
    29 11 Melden
    • bailey 03.06.2016 09:46
      Highlight Religionsunterricht bedeutet aber, dass man über alle grösseren Religionen etwas lernt. Es würde das Kulturverständnis und die Weltoffenheit fördern, was jedem - egal welcher Herkunft - guttun würde.
      16 7 Melden
    • pulcherrima* 03.06.2016 09:58
      Highlight Dir ist hoffentlich schon klar, dass gutet Religionsunterricht nichts mit Gehirnwäsche zu tun hat und auch nicht spezifisch christlich ist?! Guter Religionsunterricht sollte etwas in der Art der Religionswissenschaften oder Theologie sein: Die Texte werden als historische Quellen behandelt, es werden unterschiedliche Schöpfungsgeschichten verglichen etc. Wenn du Gehirnwäsche hattest in der Schule, tut mir das aufrichtig leid, aber dann war dein Lehrer einfach nicht geeignet.
      7 4 Melden
    • Jason84 04.06.2016 07:01
      Highlight Her Pfister spricht von christlichen Werten vermitteln. Daher bevorzugt er wohl einen christlichen Religionsunterricht. Das ist keine Aufgabe des Staates und schon garnicht als Pflichtfach!
      0 0 Melden
  • amRhein 03.06.2016 08:44
    Highlight Und nein Herr Pfister, die Schweiz ist kein «christliches Land». Nicht mehr seit 1874. «Westliche Werte wie Toleranz» wurden über viele Jahrhunderte blutig und erbittert durch christliche Kirchen und Gemeinschaften bekämpft - bei uns und rund um den Globus.

    Der immer populistischere Kurs des G. Pfister hat mit Werten wenig zu tun, offensichtlich will er wie andere konservative Parteien das Thema Migration benutzen, um Wählerstimmen (zurück-)gewinnen. Die Rechtsstaatlichkeit gilt es zu akzeptieren, dazu braucht es weder christliche noch muslimische Sichtweisen.
    54 9 Melden
    • fabianhutter 03.06.2016 23:07
      Highlight Wieso nehmen sie 1874 als Wendepunkt? Was beinhaltet die 2.Bundesverfassung, dass unser Land plötzlich nicht mehr christlich sein soll?

      Die Schweiz ist ein westliches Land und somit wie unsere ganze Geschichte christlich geprägt.
      Die grossen Aufklärer wie Descartes, Voltaire oder Rousseau hatten fast alle eine christlich geprägte Ausbildung.

      Die westlichen Werte haben sich über die Jahrhunderte entwickelt. Es war kein Kampf gegen die Kirche, auch wenn Sie das gerne so sehen wollen.
      0 4 Melden
    • amRhein 04.06.2016 20:48
      Highlight fabianhutter: Seit 1874 gilt: «Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist unverletzlich.» Die aktuelle BV: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a8 und Art. 15.

      Die Schweiz ist ein «christlich geprägtes Land» und kein «christliches Land». Herr Pf. weiss das sehr gut zu unterscheiden. Er vermischt Themen, die nichts miteinander zu tun haben: Migration und «christl. Werte». Auch hat Rechtsstaatlichkeit nichts mit «christl. Werten» zu tun.

      http://www.dw.com/de/christentum-wird-zur-staatsreligion-im-r%C3%B6mischen-reich-27-februar-380/a-3840155
      4 0 Melden
  • Cloudpanther 03.06.2016 08:42
    Highlight "christliche" Werte aka Diskriminierung von Homo- & Transdexuellen und Frauen?
    Nächstenliebe, die an der eigenen Grenze oder beim Geld aufhört?

    Und wenn wir ehrlich sind, in meinem Religionsuntericht in der Primarschule haben wir die Geschichte Jesus nachgezeichnet.

    Ein Ethikunterricht, der sich kritisch mit dem Christentum, Islam, Judentum auseinandersetzt. Der auch Religionen wie Buddhismus, Taoismus und Hinduismus behandelt, über so einen kann man von mir aus disskutieren. Für ein heutiges Weltverständnis ist es wichtig, sich wenigstens ein Bisschen mit den Weltreligionen auszukennen.
    42 4 Melden
    • bailey 03.06.2016 09:49
      Highlight Genau deshalb ist es au Religionsunterricht und nicht "Biblische Geschichte", wie es zu meiner Schulzeit noch genannt wurde.
      11 1 Melden
  • seventhinkingsteps 03.06.2016 08:34
    Highlight "«Religion hört auf, Privatsache zu sein, wenn sie herrschende Werte bekämpft», so Pfister. Die Schweiz sei ein christliches Land. Dieses Erbe gelte es zu verteidigen. «Wer bei uns lebt, muss lernen, diese christlichen Werte anzuerkennen.»"

    Ich hoffe wirklich er tut nur so als wenn er den eigenen Widerspruch nicht verstehen würde
    40 10 Melden
  • Ylene 03.06.2016 08:28
    Highlight 'Unsere Schweizer Werte' beruhen auf Aufklärung und Humanismus, nicht dem Christentum. Das Christentum in der CH (und natürlich Lokalpolitik) hat bspw. die Hinrichtung von Anna Göldin hingekriegt, aber sicher nicht bspw. das Frauenstimmrecht. Die gleiche Ethik hinter den 10 Geboten findet sich in allen Weltreligionen (auch Islam) und auch schon bei den Philosophen der Antike. Das ist keine Erfindung des Christentums. Das Perverse an Bibel und Koran ist, dass in einem Buch alle Extreme abgedeckt werden, von Tod für Ungläubige (beide) bis Nächstenliebe resp. Zakat (Almosengabe für Bedürftige).
    51 8 Melden
    • saukaibli 03.06.2016 10:09
      Highlight Das Perverse an Bibel und Koran ist, dass man sie wörtlich nimmt und als Gesetz versteht anstatt als das anschaut was sie sind, nämlich alte Geschichten, vor Jahrtausenden oder Jahrhunderten mündlich erzählt und dann irgendwann aufgeschrieben, abgeschrieben, verändert und geschönt.
      9 3 Melden
  • hello world 03.06.2016 08:21
    Highlight Ich finde die Idee gut. Im Kanton Zug gibt es am Gymi ein Fach "Weltreligionen" in dem man viel über andere Religionen und Kulturen lernt. Meiner meinung nach gehöhrt dies zur Allgemeinbildung und ist enorm wichtig.
    38 3 Melden
    • pulcherrima* 03.06.2016 10:02
      Highlight Ich war im Kanton Zürich im Gymi und hatte zwei Jahre Religionsunterricht. Bei uns war das inhaltlich etwa dasselbe wie bei dir. Ich habe es auch als etwas wichtiges empfunden, gerade auch da wir die Bibeltexte als historische Quellen betrachtet haben.
      7 0 Melden
  • amRhein 03.06.2016 08:14
    Highlight «Christliche Werte», was immer das sein soll, interessieren mich als Schweizer kein bisschen. Mit den schlechten Erfahrungen, die ich gemacht habe, begann eine intensive ethische Auseinandersetzung, an deren Ende ich vom Christentum oder seinen «Werten» nichts mehr wissen wollte.

    Was mich heute interessiert sind «menschliche Werte», für die es keinerlei Religion oder sonstigen ideologischen Überbau braucht, ganz im Gegenteil. Ich brauche sicher keine religiösen/christlichen Vorstellungen/Werte, um andern die Hand zu geben, sprich ihnen mit Anstand und Respekt zu begegnen.
    45 7 Melden
  • rodolofo 03.06.2016 08:12
    Highlight Ja Herr Pfister, das hätten sie wohl gerne so...
    Aber die Wählerbasis der CVP wird weiter schrumpfen.
    Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
    Die Schweiz WAR ein christliches Land (das mit "Pro Juventute" den Müttern von Fahrenden ihre Kinder wegnahm...).
    "Vagantenkind", "krankhafte Lügenhaftigkeit", "moralisch schwierig" steht unter anderem in der Akte von Uschi Waser (steht heute im Tagi).
    Wie ich diesen moralisch daherkommenden Sadismus hasse! Und die sogenannten "Christen" sind ein Teil dieses verlogenen, maroden Systems!
    Wir sind MENSCHEN, Herr Pfister!
    43 9 Melden
  • DerHans 03.06.2016 08:12
    Highlight Staat und Kirche gehören getrennt keine Frage. Aber was mir aufgefallen ist, sobald ein Christ für seine Werte einstehen will, wird reflexartig auf die Hinterbeine gestanden und dagegen angekämpft. Hingegen stellen andere Glaubensgemeinschaften Forderungen oder rechtfertigen ihr Verhalten mit ihrem Glauben, wird ihnen der Roteteppich ausgerollt und das ganze Thema runtergespielt.
    26 27 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 09:17
      Highlight Falsch. Es ist ein Reflex von Moslems zu verlangen sich zu distanzieren wennin Indinesien ein Sack Reis umfällt und jeden Moslem pauschal als Terrorist und Frauenschänder zu sehen.
      Wieviele Forderungen vom Islam gibts hier konkret?
      Pfisters chrstliche Nächstenliebe geht zu seinem Portemonnaiem Oder warum hat die CVP Ja gesagt zur erleichterten Waffenausfuhr? Wo sind seine Freiheit und Menschlichkeit wenn man Ehedefinitionen in die Verfassung schmuggeln will?
      Wir sind heute da wo wir sind, weil sich Menschen gegen die Dominanz der Kirchen gestellt haben.
      7 12 Melden
    • saukaibli 03.06.2016 10:15
      Highlight Vielleicht weil wir in Europa sehr lange gegen die christlichen Werte und für Aufklärung und Humanismus gekämpft haben. Vielleicht weil viele von uns Angst haben wieder in christlich-mittelalterliche Zeiten zurückzufallen. Der Staat ist von Religion zu trennen, da hast du recht, und zwar von jeder Religion.
      12 5 Melden
    • DerHans 03.06.2016 10:17
      Highlight Sehen Sie, genau das habe ich gemeint. Sofort werden die Christen verteufelt. Hingegen der Islam als ausschliesslich friedliebende und unschuldige Religion dargestellt. Egal welche Religion, es gibt bei allen Vollidioten und deswegen muss sich niemand von irgendetwas distanzieren. Leider wiedersprechen Sie sich selber, befürworten dass wir der Dominaz der Kirche entzogen haben, aber Muslime die sich hier in der Schweiz ihre Mädchen gegen deren Willen aus religiösen Gründen nicht am sozialen Leben teilnehmen lassen ist wiederum voll ok.
      8 5 Melden
    • FrancoL 03.06.2016 11:50
      Highlight @DerHans;
      Du hast recht;
      Die Vollidioten in den verschiedenen Religionen bewirken die vielen Missverständnisse und das reisen Gerangel um die Religionen.
      Zwei Dinge braucht es:
      Trennung von Kirche und Staat.
      Verurteilen der extremen Fanatiker in allen Religionen.

      UND

      Verurteilen der extremen Fanatiker bei den Nichtgläubigen, denn diese sind genau so hetzerisch wie die religiösen Fanatiker.
      6 0 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 14:09
      Highlight wo wird gegen Christen Stimmung gemacht und den Moslems ein Teppich ausgelegt?
      2 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 08:03
    Highlight Endlich einmal ein Politiker, der Rückgrat zeigt.
    Ob Religionsunterricht an den Schulen obligatorisch für alle sein soll - muss nicht sein.
    Aber dass wir aufhören sollten, uns von fremden Kulturen erpressen zu lassen, dies ist endlich notwendig.
    20 43 Melden
    • rodolofo 03.06.2016 08:28
      Highlight Rückgrat zeigt Pfister eben genau nicht!
      Er macht ständig brav den Bückling gegenüber Rechtsbürgerlichen Kreisen, die (in der Innerschweiz) den Ton angeben.
      Aber ich glaube, dass er die heutigen Entwicklungen (in Mittelerde) verpasst, die klar in Richtung "Multikulti" und "Religiöse Vielfalt" gehen.
      Aber vielleicht möchte sich Pfister -ähnlich wie das auch der Vatikan tut- mit rückwärts orientiertem "Vintage" eine altmodische WählerInnen-Zielgruppe erhalten...
      26 11 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 09:19
      Highlight Wo lassen wir uns erpressen? Die Händeschüttelstory kanns nicht sein. Wo sonst? Getrennter Schwimmunterricht kommt auch aus evangelikalen Kreisen.
      Sehe ausser viel Hysterie wenig.
      Und Pfister dreht das Spiel um. Religion hat in Politik und Schule nichts zu suchen.
      9 8 Melden
    • andersen 03.06.2016 23:53
      Highlight Fabio 74

      Der Religionsunterricht dient ja dazu, dass die Kinder ein Aufklärung bekommt, was Sektenhafte Gruppierungen betrifft und auch das sie nicht mit dem Kopf unter dem Arm in Sekten geht und sich abschleppen lassen.

      Sieh Reli-Info.
      1 1 Melden
  • Peeta 03.06.2016 07:59
    Highlight Pfister hat schon recht: Islamistische Extremisten bekämpfen unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und einer falsch aufgefassten Toleranz ebendiese. Das geht nicht! Wir müssen unsere aufgeklärten abendländischen Werte hochhalten. Und in Übrigen: Religionsunterricht ist nicht gleich Biblische Geschichte, oder?! Wir haben im Religions-unterricht über sämtliche Religionen, Glaubensrichtungen, Sekten - und auch über Atheismus diskutiert. War sehr differenziert - keine Predigt von der Kanzel herab.
    24 8 Melden
    • bailey 03.06.2016 09:54
      Highlight Genau! Ein bisschen Weltoffenheit und Kenntnisse über fremde Kulturen/Religionen schaden niemandem - egal welcher Herkunft.
      9 1 Melden
  • Adonis (1) 03.06.2016 07:46
    Highlight Wir haben es mit einer Ideologie betr. Islam zu tun. Wir müssen uns so oder so auch überlegen, wie "unsere" Zukunft auch ohne Kirchen und Klerus ausschaut.
    16 3 Melden
  • Oliver_Wagner 03.06.2016 07:41
    Highlight Unterricht der besseres Wissen über Religion vermittelt ist bitter nötig. Er dämmt Fundamentalismus ein und fördert Toleranz. Gerhard Pfister hat den Nagel auf den Kopf getroffen, leider unwissentlich.
    23 6 Melden
    • Deodorant 03.06.2016 09:48
      Highlight Ich bin mit Ihnen einverstanden, wenn man endlich den Begriff "Religion" nicht mit sinnstiftender "Ethik" und dem Wissen über Wertsysteme verwechselt. Da ist ein verbindlicher, spannender Unterricht nötig. Leider weiss Herr Pfister selbst aber zu wenig, oder biedert sich wissentlich als Hardliner an, – daher hat er das Ziel weit verfehlt.
      3 1 Melden
  • oliversum 03.06.2016 07:22
    Highlight Ohje. Aus Angst vor dem Islam zurück ins Mittelalter und die Säkularisierung rückgängig machen wollen... Sehr gefährlich, was Pfister da fordert.
    63 27 Melden
  • Jonas Schärer 03.06.2016 07:21
    Highlight Die Schweiz ist vor allem auch ein säkularisiertes Land!!! Pfister und seine pseudo-nächstenliebe Partei sind kaum je ernst zu nehmen... seit Jahren predigen sie Wasser und saufen sich mit Wein beinahe zu Tode... Waffenexporte in Krisengebiete, Nahrungsmittelspekulationen... die Liste lässt sich fast beliebig erweitern und es grenzt an absurdität wie diese Banauseas politschen Dünnpfiff absondern!!!
    69 20 Melden
  • Jason84 03.06.2016 07:19
    Highlight Religion ist nich sache der Schulen und des Staates. Ich würde einen Religionsunterricht für mein Kind ablehnen. Denn im Namen der Religionen ist viel zu viel leid geschehen. Ausser dem glaube ich selber nicht an diese Märchen. Einen Ethikunterricht ohne Religiöse Lehre hingegen würde ich für alle unterstützen.
    58 18 Melden
    • FrancoL 03.06.2016 07:53
      Highlight Ich begrüsse auch nicht den Religionsunterricht, man kann ganz gut in der Geschichte die Religionen neutral darlegen und besprechen, das sollte genügen.

      Wenn Sie aber von "Märchen" sprechen dann machen sie genau das Gleiche wie Pfister, Du wertest die Religion so wie es Dir privat in den Kram passt und das ist dann der Massstab.

      Ist ethisch auch nicht besonders elegant. Wenn Sie dann noch einen Ethikunterricht ansprechen , dann müsste man schon die vielen Interpretationen zur Ethik mitunter auch ansprechen.

      Oder ist da Deine Ansicht auch der Massstab?
      18 3 Melden
    • Jason84 03.06.2016 08:18
      Highlight FrancoL
      Ich habe in diesem Satz ganz klar von mir gesprochen.
      "Ausser dem glaube ich selber nicht an diese Märchen. "
      Das ist meine Wertung der Religionen. Ich ging der Annahme das kommt durch das Ich am Anfang so rüber. Und da das meine Wertung ist, möchte ich keine Pflicht zum Religionsunterricht.
      10 3 Melden
    • FrancoL 03.06.2016 09:19
      Highlight Alles ok wenn Du nicht glaubst, das ist voll i.O., was ich bedenklicher finde ist dass Du offensichtlich die Religion(en) als "Märchen" bezeichnest. Da muss ich mich doch fragen ob das dann Sinn macht. Jeder ist frei zu glauben oder nicht aber jeder sollte auch den Glauben oder den Gegenpart nicht abmindernd bezeichnen.
      8 3 Melden
    • Jason84 03.06.2016 23:28
      Highlight Stimmt ich glaube nicht daran... Für mich ist es also eine Geschichte ohne wahren Inhalt, dies ist ein Märchen. Es kann jeder sehen wie er will. Habe ich gar kein Problem damit. Ich denke jedoch auch das diejenigen die daran glauben sich dann auch nicht in mein leben einmischen sollten und Religion sollte auch nicht Staatlich gelehrt werden.
      1 2 Melden
    • andersen 03.06.2016 23:58
      Highlight Jason84

      Haben Sie sich selbst erfunden?
      Wenn ja, dass nehme ich Ihnen nicht ab.
      0 2 Melden
    • Jason84 04.06.2016 06:36
      Highlight @andersen

      Ich verstehe nicht ganz worauf ihr Kommentar abzielt. Könnten sie das bitte Präzisieren? Wenn sie die Entstehungsgeschite meinen, bin ich ganz auf der Wissenschaftlichen Seite.
      Oder denken sie aus einer Rippe kann man eine Frau formen?
      1 1 Melden
    • FrancoL 04.06.2016 07:56
      Highlight @Jason84; Weil die Entstehungsgeschichte und der Ursprung definitiv geklärt sind? Fast alle sind über die Rippengeschichte hinweg, noch niemand schlüssig am Anfang angelangt.
      Es werden noch viele neue Aspekte auftreten, die Sie natürlich alle schon bestens kennen.
      So einfach ist die Entstehungsgeschichte nun mal nicht und abschliessend kann sie heute wohl nicht betrachtet werden ausser man überschätze sich selbst.
      Die Wissenschaft hat immer noch mehr Fragen als Antworten, dies wird in den nächsten paar Jahre auch so bleiben. Man kommt immer weiter für den Ursprung ist das keine Garantie.
      1 2 Melden
  • _kokolorix 03.06.2016 07:02
    Highlight Ja, wir müssen uns überlegen wie wir mit Fundamentalisten umgehen.
    Man stelle sich den Aufschrei der dummen und einfältigen vor, würde ein islamisches Land von seinen Ausländern verlangen ihre Kinder in eine Koranschule zu schicken.
    Aber wer an einen gütigen alten Mann mit langem Bart, der über allen wacht glaubt, dem ist sowieso nicht zu helfen.
    Und wer von christlicher Toleranz redet, hat die Geschichte der letzten 2000 Jahre völlig verdrängt. Was die Islamisten heute abziehen würde den Christen vergangener Zeiten nur ein müdes Lächeln entlocken.
    32 27 Melden
  • Fabio74 03.06.2016 07:02
    Highlight Es gehören Kirche und Staat komplett getrennt. Und Pfister soll sich vom christlichem Extremismus distanzieren
    61 22 Melden
    • FrancoL 03.06.2016 07:57
      Highlight Da gebe ich Dir völlig recht;
      Es wäre ein wohltuender, richtiger und wünschenswerter Schritt, wenn man bei den gängigen Religionen den EXTREMEN absagen würde.
      19 1 Melden
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 03.06.2016 06:58
    Highlight Lächerlich!
    Religionsunterricht in der Schule?
    Wie kann man nur so Bildungsresistent sein. Ich bin für Bildung im der Kirche.

    Möge es nun Blitzen und Donnern aber das ist meine Meinung.
    35 11 Melden
  • Knut Atteslander 03.06.2016 06:48
    Highlight Jaja die Katholiken wieder, sollten lieber ein bisschen weniger rumhängen und mehr arbeiten. Die belasten unsere Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze mit den ganzen Feiertagen!
    22 35 Melden
    • FrancoL 03.06.2016 07:59
      Highlight Das ist dann eine ähnlich dümmliche Aussage wie die von Pfister. Könnt Euch die Hand geben, dümmliche findet sich.
      16 6 Melden
    • rodolofo 03.06.2016 08:15
      Highlight Ich nehme an, Du meinst das ironisch.
      Ansonsten hätte ich natürlich geblitzt.
      7 4 Melden
    • Knut Atteslander 03.06.2016 08:53
      Highlight Mea culpa, habe das ;D vergessen, mea maxima culpa.
      4 0 Melden
    • FrancoL 03.06.2016 09:14
      Highlight @Knut; OK dann, sorry!
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 06:45
    Highlight Ist das die CVP, die den Waffenverkauf gutheisst?
    Ist das die CVP, die am Gängelband der nationalistischen Rechtspartei den Geruch der Macht mit dem Verrat der eigenen Ideologie bezahlt. Ist das die CVP, die den beschworenen Wert der Toleranz, äusserst reaktionär definiert?
    55 8 Melden
  • DrAlles 03.06.2016 06:35
    Highlight Geiler Politiker - gefällt mir
    14 52 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 09:21
      Highlight mir nicht
      8 6 Melden
  • Maon 03.06.2016 06:12
    Highlight Religionsuntericht mag für alle Religionen passend sein, doch für Atheisten ist er nur Märchenstunde...
    43 15 Melden
    • smarties 03.06.2016 09:27
      Highlight Das mag sein. Doch um die anderen zu vertehen, macht es Sinn auch mal in ne Märchenstunde zu gehen. Ganz abgesehen davon, dass Religionen in ihrer Wurzel oft Werte/ Bilder haben, die ein friedliches Miteinanderleben zum Ziel haben eg Liebe deinen nächsten usw. Das hat nichts mit Übernatürlichem, sondern mit wie-gehe-ich-mit-Mitmenschen-um. Eine vom Aussterben bedrohte Eigenschaft
      3 3 Melden
    • bailey 03.06.2016 10:03
      Highlight Es geht ja um keine Bekehrung. Es wird auch nicht als Wahrheit unterrichtet. Es wird über Kulturen und Religionen - die sehr wohk existent sind in den Köpfen und wir nicht einfach leugnen können - unterrichtet. Etwas Weltoffenheit und Verständnis gegenüber der Fremde hat noch keinem geschadet.
      3 0 Melden
  • Maon 03.06.2016 06:10
    Highlight Staat und Religion gehören in einem vortschrittlichen Land, wie es die Schweiz ist, getrennt!
    55 4 Melden
  • Gibaue 03.06.2016 06:10
    Highlight Wie wärs mit Unterricht zu den wahren europäischen Werten, nämlich der Aufklärung? Diese entstanden im Kampf gegen das Christentum. Dass das Christentum sich gezwungenermassen anpasste, bedeutet nicht, dass aufklärerische Werte plötzlich christliche Werte sind!
    60 11 Melden
  • Peter (1) 03.06.2016 06:05
    Highlight CVPler sind die schlimmsten Heuchler in der Politik. Sich als christlich zu profilieren und dann die Nächstenliebe so mit den Füsse zu treten ist der einzigen Standbein dieser Partei geworden...bäh
    39 9 Melden
    • Fairness_3 03.06.2016 09:12
      Highlight Wo treten sie Nächstenliebe mit Füssen?
      2 3 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 17:49
      Highlight @Fairness: Themen wie: Waffenexporte, Flüchtlingshilfe, Ehedefinition (heimlich versucht in die BV zu schmuggeln.
      Der CVP ist das Portemonnaie näher als die Nächstenliebe
      4 0 Melden
  • Zeit_Genosse 03.06.2016 05:37
    Highlight Wir sollten dabei bleiben, Staat und Religion getrennt zu halten. Das Agendasetting von Pfister will Religion zur eigenen Politik machen. Religion soll uns sagen, Regeln bestimmen, wer wem die Hand geben soll. Dazu reiche ich meine Hand nicht. Religion soll überzeugen und nicht diktieren.
    34 2 Melden
  • philosophund 03.06.2016 05:31
    Highlight ..und wieder einer, der reaktionäre Inhalte ins Schulprogramm festschreiben möchte.
    41 4 Melden

Bundesamt reicht Strafanzeige gegen Postauto ein

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat am Mittwoch Strafanzeige wegen des Buchhaltungs-Skandals bei Postauto eingereicht. Die Anzeige ging an die Bundesanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern. Sie richtet sich gegen Unbekannt.

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