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ARCHIVBILD ZUR UEBERNAHME DES ZEHNDER-VERLAGES DURCH DIE BAZ HOLDING --- Christoph Blocher (UDC) lors de l'assemblee des delegues de l'union democratique du centre (SVP - UDC) ce samedi 14 janvier 2017 au Chable. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Christoph Blochers BaZ Holding zügelt in den Kanton Zug Bild: KEYSTONE

Was führt Blocher im Schild? Die «Basler Zeitung» zieht nach Zug

Der SVP-Milliardär strukturiert seine Medien neu – und bereitet damit weitere Übernahmen vor.

Christian Mensch / Nordwestschweiz



Die BaZ Holding wird in Zeitungshaus AG umbenannt und in die Firmenhochburg Baar im Kanton Zug verschoben. Die «Basler Zeitung», schon bisher im Besitz des Zürcher SVP-Politikers Christoph Blocher und seiner Gefolgsleute, verliert nun auch den Ortsbezug: die Verlagsmutter verlässt das Rheinknie. Diese nicht unwesentliche Änderung teilte die Firma lediglich der Fachpresse mit.

Die formelle Umsetzung ist noch nicht erfolgt. Name und Domizil der Zeitungshaus AG sind jedoch Programm: Blocher setzt auf das gedruckte Medium und bietet sich als Gesprächspartner für alle Verleger an, die nicht mehr willens oder finanziell nicht mehr in der Lage sind, ihre Blätter herauszugeben. Über die Robinvest verfügt Milliardär Blocher über genügend Mittel, um jederzeit einzukaufen.

Ob es sich bei den Übernahmekandidaten um Tageszeitungen oder Gratiswochenzeitschriften handelt, ist unbedeutend. So hat die BaZ Holding im August bereits 25 Gratiszeitungen der Ostschweizer Zehnder-Gruppe übernommen. Diese werden gemäss Organigramm in der Swiss Regio Media zusammengefasst, die als Firma ebenfalls in die neue Zentrale nach Baar einzieht. Die organisatorischen Strukturen sind so geschaffen, dass weitere Gratiszeitungen andocken können.

Bündner Kandidat Somedia

Die Verschiebung von Blochers Medien-Holding an einen neutralen Ort befeuert die Vermutung, dass auch die Annäherung zwischen Blocher und der Verlagsgruppe Somedia («Südostschweiz») von Hanspeter Lebrument voranschreitet.

Hanspeter Lebrument, Praesident Verband Schweizer Medien (VSM), aeussert sich zum Abstimmungsausgang ueber das Radio und Fernsehgesetz (RTVG) vom vergangenen Sonntag, am Dienstag, 16. Juni 2015 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Hanspeter Lebrument Bild: KEYSTONE

Am Montag hat die «Tageswoche» in einem Telefonat Lebrument überraschend zur Bestätigung verleitet, dass über einen gemeinsamen redaktionellen Mantel von «Basler Zeitung» und «Südostschweiz» verhandelt werde. (Diese arbeitet heute mit der AZ Medien zusammen, die diese Zeitung herausgibt.) Selbst die Chefredaktorin der «Südostschweiz» Martina Fehr wurde von der Ankündigung ihres Verlegers kalt erwischt. In einem nachgeschobenen Mail an die Churer Belegschaft werden die Verhandlungen damit begründet, dass sich eine Kooperation mit den Baslern bei der Druckvorstufe positiv angelassen habe. Deshalb werde auf höchster Ebene nun über eine redaktionelle Zusammenarbeit gesprochen. Gleichzeitig sind in der Mitarbeiterinformation «weitere Kooperationen von Mediendienstleistungen» erwähnt, die konkret in Planung seien. Die Drähte zwischen Basel, Herrliberg und Chur laufen nicht erst seit diesen Tag heiss. Bereits im Sommer ging auf der BaZ-Redaktion die Rede, Blocher überlege sich, die Somedia zu kaufen. Lebrument blockte entsprechende Anfragen ab. Er beschied schriftlich: «Sie werden verstehen, dass ich mit Ihnen nicht über die Somedia-Redaktion rede.»

Die Formierung der Zeitungshaus AG erinnert an die turbulente Vorgeschichte der BaZ Holding. Diese wurde Anfang 2010 in Zug als WATT Capital Holding gegründet und war das vorgeschobene Vehikel, mit dem der Tessiner Financier Tito Tettamanti und der Basler Anwalt Martin Wagner formal die «Basler Zeitung» kauften. Als aufzufliegen drohte, dass eigentlich Blochers Finanzkraft hinter der Übernahme stand, wurde Ende 2011 ebenfalls in Zug flugs die Medien Vielfalt Holding ins Leben gerufen und darüber gestülpt. Auch in dieser, von der Tessinerin Marina Masoni präsidierten Gesellschaft, hätten weitere Zeitungsbeteiligungen geparkt werden können. Diese Camouflage scheiterte jedoch ebenso, und die Holding wurde Ende 2016 still und leise liquidiert.

Den Eindruck einer verdeckten Aktion macht auch der Aufbau einer neuen Zeitungsdruckmaschine im alten Druckereigebäude der «Basler Zeitung». Deren Aufbau ist weit vorangeschritten. In den nächsten Wochen werden testweise erste Papierrollen verarbeitet. Die Berner Anwältin Sarah Schläppi, die einzige Verwaltungsrätin der projektführenden Mediencentrum AG, nimmt keine Stellung zu den Investoren. Da die «Basler Zeitung» den Druckauftrag bei der Tamedia gekündet hat, wäre es aber eine grosse Überraschung, sollte die Zeitung nicht wieder in Basel gedruckt werden – und Blocher direkt oder indirekt der Geldgeber sein.

Blochers neuer Medien-Mann

In Bern sitzt auch Blochers neue Mann für die Medienbeteiligung: Martin Baltisser. Der ehemalige Generalsekretär der SVP Schweiz ist seit 2016 Geschäftsführer der Robinvest. In den vergangenen Wochen ist er den Verwaltungsräten der übernommenen Gratiszeitungen eingetreten. Nun soll er auch dem Verwaltungsrat der National-Zeitung und Basler Nachrichten AG beitreten, die gleichzeitig in Basler Zeitung AG umbenannt wird. Seine Nützlichkeit hat Baltisser bereits unter Beweis gestellt: Am 12. Oktober hat er sich unter seiner Privatadresse die Internetdomain zeitungshaus.ch gesichert. 

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 27.10.2017 08:32
    Highlight Highlight was für ein lächerlicher shitstorm, gegen TAMedia und Ringier ist Blocher's Presse ein nichts
  • pedrinho 26.10.2017 13:29
    Highlight Highlight hmmm.. nehme ich 10 "blaettli", sind die kaum zu unterscheiden, der inhalt +- agenturmeldungen, regional sind nur noch die werbebotschaften. Seltsam auch, dass immer nur "linke" medien (auf die kommentarspalten reduziert) als objektiv und alle(s) andere als propaganda bezeichnet wird. Wie man dabei noch von pressevielfallt reden kann (?) Journalismus, der sich mehrheitlich auf die auswahl von agenturmeldungen beschraenkt ist IMHO laengst eine aussterbende "krankheit" und regionaler investigativer journalsimus laengst tot.
    Der eigentuemer spielt doch keine rolle mehr.
  • kurt3 26.10.2017 12:30
    Highlight Highlight Aha Blocher zieht in die Nähe seines Zöglings Thomas Aeschi .
  • Schlafwandler 26.10.2017 12:21
    Highlight Highlight Hmm, was man wohl im Schilde führen könnte indem man einen Grosskonzern nach Baar verlegt...

    Grundsätzlich finde ich es aber schon witzig. Fremde Richter seien böse, fremde Arbeitnehmer sowieso, der absolute Föderalismus mit Kleinststrukturen sei der heilige Gral aber zentralisierte und angeglichene Zeitungen sind völlig ok...schmecksch dr Töff?
  • piedone lo sbirro 26.10.2017 11:54
    Highlight Highlight blocher ist längst eine gefahr für die demokratie und den inneren frieden der gesellschaft geworden.

    mit diesem kauf der BAZ, weltwoche und so vieler lokaler zeitungen wird er alles daran setzten seine menschen-verachtende ideologie geprägt von nationalismus, lügen, stigmatisierung von bevölkerungsgruppen und neoliberalismus weiter unter die menschen zu bringen.

    https://www.edito.ch/fuenf-jahre-somm-baz-eine-bilanz/

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-1/artikel/goering-die-weltwoche-ausgabe-12016.html
    • DWO 26.10.2017 13:40
      Highlight Highlight Ich gebe Ihnen recht. Die dahinterstehende Ideologie ist oft kaum zu ertragen.
      Ich hoffe aber immer noch, dass wir Leser diese Pamphlete erkennen und ablehnen.
  • FrancoL 26.10.2017 11:18
    Highlight Highlight Die einen wollen die Einheitskrankenkasse.
    Blocher will die Einheitsmedien.
    Das auch schön zentral zusammen gefasst. Der Blocher der sonst immer gegen Zentralität wettert.
    Zentral im Jura wäre dann mindestens ein Beitrag gewesen aber in Baar?
  • flyingdutch18 26.10.2017 09:13
    Highlight Highlight Eigentlich schade, gibt es Blochers Medien Vielfalt Holding nicht mehr. Der Name ist das genaue Gegenteil dessen, was Blocher bezweckt. Vielleicht auch für seine Verhältnisse zu dick aufgetragen.
  • Quacksalber 26.10.2017 08:58
    Highlight Highlight Die Basler konnte er mit seinen Halbwahrheiten nicht knacken, jetzt muss er seine Anhängerschaft auf dem Land ausbauen. Ist ja auch einfacher.
  • Wilhelm Dingo 26.10.2017 08:51
    Highlight Highlight Die Staatsmedien werden ersetzt durch Oligarchenmedien und keinen störts!
  • praxis 26.10.2017 08:42
    Highlight Highlight Robinvest ist irgendwie ein unglücklicher Name. Man hätte dem Blocher mal erklären sollen, was to rob heisst. Andererseits passt es ganz gut zum Mann.
    • DWO 26.10.2017 13:45
      Highlight Highlight Auch die Analogie zum Robidog lässt mich schmunzeln.
  • Asmodeus 26.10.2017 08:09
    Highlight Highlight "Blochers neuer Medien-Mann"

    Ist die richtige Bezeichnung dafür nicht Propaganda Minister?
  • äti 26.10.2017 07:58
    Highlight Highlight Privatsender nach SRG-Abstimmung.
    • Trump's verschwiegener Sohn 26.10.2017 11:17
      Highlight Highlight Wenn ich mir die Jahr für Jahr schwindenden Zahlen der Weltwoche anschaue, mache ich mir da keine Sorgen. Wir sind hier nicht in den USA zum Glück. Auch wenn Blocher und Konsorten das gerne hätten.(Mörgeli hat einmal gesagt, dass er Gefühlsausbrüche bekommt, wenn er sich Reden von Ronald Reagan durchliest)
  • sir_kusi 26.10.2017 07:51
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich eine wissenschaftliche Analyse/Quelle, welche Zeitung/Zeitschrift/Newsportal wo im politischen Spektrum angesiedelt ist? Oder gibt es nur die Behauptungen der einen über die anderen?
    • Triumvir 26.10.2017 08:41
      Highlight Highlight Lies einmal eine Woche lang die Basler Zeitung und/oder die Weltwoche und Du weisst, wessen Liedchen die Journis dieser Blocher-Blättchen singen...Dafür braucht es keine "wissenschaftliche Analyse"!
    • Quacksalber 26.10.2017 09:01
      Highlight Highlight Bei der BaZ ist es offensichtlich. Die ersten Seiten sind SVP mit ihren Themen kriminelle Ausländer, sichere AKW, Klimawandel ist Lüge oder allenfalls ganz natürlich, der Rest normale Lokalzeitung.
    • Eskimo 26.10.2017 09:10
      Highlight Highlight Auch wissenschaftliche Analysen sind nur Behauptungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Picker 26.10.2017 07:38
    Highlight Highlight Einfachste Erklärung: In Baar kann mal wohl verglichen mit dem alten Standort Steuern sparen.
    • Trump's verschwiegener Sohn 26.10.2017 11:13
      Highlight Highlight Und gleichzeitig kann man den Baslern eine Ohrfeige verpassen für deren Protest und den Abokündigungen damals, als Blochers verdeckte Übernahme damals aufflog. Damit wäre die Neigung zur Rachesucht dann auch wieder befriedigt.
  • Saraina 26.10.2017 07:31
    Highlight Highlight Mit dem Ortsbezug hat es in Basel ja nie so richtig funktioniert. Ich habe jedenfalls nach keinen Basler getroffen, der die Zeitung tatsächlich liest und bezahlt. Da ist eine grössere Nähe zur Firmenhochburg im Kanton Zug doch realistischer.
  • Makatitom 26.10.2017 07:05
    Highlight Highlight Was er wohl vor hat? Steueroptimierung, natürlich. Somm kann froh sein, hat Blocher seine BaZ nicht nach Luxemburg ausgelagert
    • meglo 26.10.2017 14:03
      Highlight Highlight Somm in Luxemburg würde mir aber sehr gefallen.
    • Saraina 26.10.2017 22:07
      Highlight Highlight Die BaZ zahlt Steuern? Das überrascht mich doch sehr. Ich hätte eher gedacht, dass Blocher seine Zuschüsse zwecks Deckung des Defizits von den Steuern abziehen kann, als Spenden, sozusagen.
    • Makatitom 26.10.2017 22:39
      Highlight Highlight Das ist ja wohl eher der Fall als meine Vermutung, @Saraina. Dann ist es wohl so, dass er in Zug mehr Zuschüsse abziehen kann. Eventuell so, wie sie es bei den "Forschungsausgaben" bei der USRIII vor hatten: 100 Prozent ausgeben, 150% abziehen
  • Schneider Alex 26.10.2017 06:59
    Highlight Highlight Einen Kontrapunkt zu den Mainstream-Medien zu setzen, ist nicht zum vorneherein schlecht.
    • moimoimoi 26.10.2017 09:18
      Highlight Highlight Mainstream-medien. hmm. was ist denn die BaZ anderes?
    • äti 26.10.2017 09:37
      Highlight Highlight .. nein, ausser das Ziel ist selber Solo-Mainstream zu werden. Wobei ja schon die Definition für 'Mainstream' fehlt. 'Mainstream' sind ja die Anderen, wie auch bei Schuldzuweisungen.
    • Posersalami 26.10.2017 12:20
      Highlight Highlight Also von Ulrich Teusch gibts eine mMn vernünftige Definition darüber, was Mainstream Medien sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 26.10.2017 06:52
    Highlight Highlight Vergesst BAZ, Tagi, NZZ und wie sie alle heissen und lest einfach unabhängige Medien wie die WOZ.
    • grumpy_af 26.10.2017 08:55
      Highlight Highlight *Vergesst Zeitungen die nicht meiner Meinung entsprechen und lest einfach "unabhängige" Medien die meine Meinung vertreten wie die WOZ.

      FTFY (fixed that for you)
    • karl_e 26.10.2017 12:54
      Highlight Highlight Die WOZ mit ihrer hässlichen, holprigen gendergerechten Schreibe geht mir auf den Keks. Das ist eigentlich bloss ein stilistischer Mangel, aber der hindert mich daran, dafür zu bezahlen. Sonst hätte ich ein Abo - seit Jahrzehnten.
    • Wilhelm Dingo 26.10.2017 13:27
      Highlight Highlight @grumpy_af: nicht ganz verstanden. Es geht um Unabhängigkeit. Nicht um die Meinung. Vieles was die WOZ schreibt finde ich Stuss, aber es haben unabhängige Journis geschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 26.10.2017 06:48
    Highlight Highlight Unser kleiner Silvio macht einen auf Berlusconi. Es scheint, als würde sich da jemand auf die Zeit nach Billag und SRG vorbereiten um mit vereinter Kraft uns die BaZ-„Qualität“ aufzudrücken.
  • Posersalami 26.10.2017 06:43
    Highlight Highlight Gleichzeitig soll die SRG zerschlagen werden. In 5 Jahren haben wir dann italienische Verhältnisse in der Schweiz..
    • derlange 26.10.2017 17:01
      Highlight Highlight Die Linken dürfen auch....
      Warum motzen und nicht handeln?
    • Posersalami 26.10.2017 18:03
      Highlight Highlight Was dürfen "die Linken" genau und wen meinen sie damit?
  • Majoras Maske 26.10.2017 06:29
    Highlight Highlight Mich nervt diese Anmassungen von Blocher. Niemand wartet auf seine "Medienvielfalt". Wie schön es wär, die Schweizer würden angesichts Blochers Machtallüren endlich die Konsequenzen ziehen. Aber nein, da gibt's ja den bösen Islam, die böse EU und überhaupt den bösen Fortschritt wie 1968. Da muss man seine fortschreitende Machtsicherung natürlich gerne in Kauf nehmen, wenn er einem vor solch einem Horror beschützt... Oder auch nur so tut und dann Arbeiterrechte "flexibilisiert" oder Steuererleichterungen durchsetzt.

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