Schweiz
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SVP-Nationalrat und AUNS-Präsident Lukas Reimann (links) mit der AdF-Vorsitzenden Frauke Petry in Interlaken (23.04.2016).
Bild: KEYSTONE

Gastrednerin Frauke Petry von der AfD bei der AUNS in Interlaken eingetroffen

Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) hat sich am Samstag in Interlaken unter Polizeischutz versammelt. Nach Drohungen aus der linksextremen Szene wurde die Mitgliederversammlung von Bern ins Oberland verlegt.

23.04.16, 11:36 23.04.16, 15:20

Von möglichen Ausschreitungen war rund eine Stunde vor Versammlungsbeginn in Interlaken noch nichts zu spüren. Asiatische Touristen bummelten durch die Strassen wie eh und je.

Vom Ostbahnhof bis zum Versammlungsort etwa zwei Kilometer ausserhalb des Ortes, war die Polizei präsent – besonders rund um das weitläufige Gelände des Jungfrauparks (ehemals Mysterypark) wurde scharf kontrolliert. Auch im Gebäude war die Polizei präsent.

AUNS-Präsident, Nationalrat Lukas Reimann, eröffnete die Delegiertenversammlung mit einer kleinen, symbolischen Aktion. Mit einem schwarzen Sarg trugen AUNS-Mitglieder die Meinungsfreiheit zu Grabe.

Petry bei der Ankunft in Interlaken flankiert von Sicherheitsleuten. bild: urs flüeler/keystone

Die AUNS habe nicht vor den Drohungen aus dem linken Lager gekuscht, betonte Reimann. Kapituliert habe vor allem die Linke, vor allem die linke Regierung der Stadt Bern.

Petry am Nachmittag erwartet

Es sei kein leichtes Unterfangen gewesen, innerhalb weniger Wochen einen neuen Versammlungsort zu wählen. Die AUNS habe in der halben Schweiz gesucht, sei aber vielerorts abgeblitzt. All diese Leute machten sich zu Handlanger von Linken und Meinungsterroristen, sagte Reimann.

Für den Nachmittag wird die Deutsche AfD-Chefin Frauke Petry als Gastrednerin erwartet. Die Einladung Petrys war es denn auch, die für heftige Reaktionen in Linksautonomen Kreisen sorgte. Petry und ihre Partei haben in Deutschland jüngst grosse Wahlerfolge erzielt. Kritiker werfen der Gruppierung aber vor, sie grenze sich zu wenig von rechtsextremen Umtrieben ab. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 24.04.2016 15:07
    Highlight Ich hoffe, das die Auns Brut, den
    Einsatz der Kummerbuben selber
    bezahlt! Kann ja nicht sein, das
    die Allgemeinheit für die Sicherheit von Neonazis auskommt. Kann natürlich sein, dass in den Oberländer Behörden selber Mitglieder dieser Zunft sind!
    2 2 Melden
  • rodolofo 23.04.2016 19:15
    Highlight Da haben sich ja die Passenden gefunden...
    "Gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der Volksmund dazu.
    Oder anders gesagt: "Hässlich" und "Pothässlich" finden einander gegenseitig wunderschön!
    Wenn sie das tröstet?
    Mir doch egal! Ich finde sie trotzdem "hässlich", da können sie mich auch zu zweit nicht vom Gegenteil überzeugen.
    11 4 Melden
  • Amadeus 23.04.2016 18:31
    Highlight Warum lädt man überhaupt eine Rednerin aus Deutschland ein? Ich dachte die SVP und die AUNS pochen auf den Inländervorrang.

    (Kann Spuren von Ironie enthalten)
    14 8 Melden
  • bangawow 23.04.2016 16:03
    Highlight Ach, wie gerne wäre ich mal ein Mäuschen, um unter einem Stammtisch der AfD, wo rechte Menschen, die ja einfach ihre Meinung sagen und nienienie rechtsextrem sind, zu lauschen.

    Ich wette einen Nazivergleich, dass es da sehr menschenfeindlich und menschenverachten tönen würde.
    16 13 Melden
  • Rumbel the Sumbel 23.04.2016 15:43
    Highlight Und zu welcher Partei gehört die Regierungschefin von Köln!!!
    5 5 Melden
  • Lowend 23.04.2016 14:16
    Highlight Ein nationalistisches Gruselkabinett trifft sich im Mystery Park und ruft die Geister der deutschen Vergangenheit wach. Irgendwie passend und ein wenig zum Fürchten. Hoffentlich hebt keiner aus Versehen die rechte Hand zum Gruss...
    55 42 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 15:31
      Highlight Dürfen sie gar nicht, seit zwei Wochen ist es klar, dass wir uns in der Schweiz die Händeschütteln, da wollen wir keine teutotisch, römisch aufgeladene Begrüssungsformen! Nämli! Noch dazu von einem Österreicher wiederentdeckt, einem ÖSTERREICHER!!!! Geht doch gar nicht!
      (Kommentar kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten, bei Risiken oder Nebenwirkungen, konsultieren sie https://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus oder rufen sie die SVP Sorgenhotline unter 0800 88 88 88 an)
      21 4 Melden
    • Rumbel the Sumbel 23.04.2016 15:31
      Highlight Was sagte doch die Regierungschefin von Köln den Frauen bez. dem Silvestermob: immer Armlänge Abstand halten!
      18 1 Melden
  • Angelo C. 23.04.2016 14:12
    Highlight Ungeachtet hier aufscheinender Kritik aus linken Kreisen ist es doch so, dass demokatische Staaten gemeinhin auch andere Meinungen zulassen, was üblicherweise dem Wesen wahrer Demokratie entspricht.

    Und da die AfD in Deutschland massiven Stimmenzuwachs generiert, in Landtagen stark vertreten ist und bald auch im Bundestag als (vorerst
    ) drittstärkste Partei Einsitz nehmen mag, ist ihr die Rechtsstaatlichkeit nicht vorzuenthalten, auch wenn ihr Credo manchen Zeitgenossen nicht schmecken wird.

    Nicht umsonst hat es der deutsche Verfassungsschutz abgelehnt, die AfD unter Beobachtung zu nehmen.
    47 21 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 14:27
      Highlight Bitte noch die Unterscheidung zwischen linken Kreisen und linksextremen. Ich habe überhaupt kein Problem, wenn Petry zusammen mit der AUNS (btw. wirklich dumm gewähltes Akronym, den PR Berater hätte man direkt entlassen sollen) einen Plauschnachmittag machen. Nicht selten beklagen Rechte immer, sie würden mit Nazis und Rechtsrdadikale in einem Topf geworfen werden, selber machen sie das mit den Linken genau so. Btw. Meinungsfreiheit ist kein absoluter Schutz, dh. jede Kritik mit Meinungsfreiheit wegzuwischen ist irgendwie armselig.
      36 5 Melden
    • Fabio74 23.04.2016 14:40
      Highlight Eine die auf unbewaffnete Flüchtlinge schiessen will, und selber die Wahrheit für sich allein gepachtet haben will (Thema Lügenpresse etc) verlangt für sich Meinungsfreiheit. Lächerlich
      29 29 Melden
    • Retarded Wizard 23.04.2016 15:03
      Highlight Och Fabio, nicht schon wieder.

      Lächerlich ist, wer nur Überschriften liest und sich nicht oder nur oberflächlich mit den Themen befasst.

      "Zur Not Schusswaffen zur Grenzsicherung einsetzen" ist nicht gleichbedeutend mit "Sie will unbewaffnete Flüchtlinge erschiessen"

      Darfst mich gerne eines besseren belehren und mir den Link bzw das Video zusenden in der Frau Petry diese Aussage gemacht haben soll.
      25 7 Melden
    • zombie woof 23.04.2016 15:17
      Highlight Ob jetzt die AfD viele Stimmen erhalten oder nicht, ihr Perteiprogramm weist starke Nationalsozialistische Züge auf und hat allein schon deshalb nichts in einem Rechtsstaat verloren!
      18 20 Melden
  • leonidaswarmegahappy 23.04.2016 13:29
    Highlight Hat hier jemand auch ANUS gelesen?😅
    36 32 Melden
    • FrancoL 23.04.2016 13:59
      Highlight Solche Vergleiche finde ich nicht statthaft, der Anus ist eines der wichtigsten Organe. Die AUNS? naja wohl kaum.
      34 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 14:11
      Highlight Der Witz ist langsam alt...
      34 13 Melden
    • Fabio74 23.04.2016 14:39
      Highlight @simply smarter: Stimmt, aber passend halt immer noch
      22 20 Melden
  • Darkside 23.04.2016 13:07
    Highlight Solange man als anständiger Mensch entsetzt ist, wenn diese Faschofrau Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge fordert, bin ich gern ein "Meinungsterrorist". Die Petry ist kein bisschen besser als ein Pierre Vogel oder Nicholas Blanco. Und Reimann ist offenbar auch schon genug lange in der SVP, um jegliches Schamgefühl abgelegt zu haben.
    58 44 Melden
    • Retarded Wizard 23.04.2016 14:35
      Highlight Diese Aussage vom Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge ist dermassen verlogen und wird von jenen verwendet, die lediglich die Überschrift gewisser Medien gelesen und übernommen haben.

      Wie aus : "Zur Not Schusswaffen zur Grenzsicherung verwenden" ; "Frauke Petry will Flüchtlinge erschiessen" wurde, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

      Auf solche Polemik reinfallen, dann aber AfD oder SVP Anhänger/Politiker verurteilen oder gar mit IS Anhängern gleichsetzen.


      35 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 14:55
      Highlight

      3 17 Melden
    • Retarded Wizard 23.04.2016 15:24
      Highlight Genau auf dieses Video, welches ich schon zig mal gesehen habe, habe ich gewartet.

      Die Aussage auf Flüchtlinge zu schiessen ist nur in der Überschrift vorhanden.

      Zudem ist das ZDF kein Medium der neutralen Berichterstattung, was man erstens eben an der Überschrift erkennt, und danach an den Interviewten Personen, Dietmar Bartsch von der Linken, der linke Vorsitzende der GdP Jörg Radek und natürlich wie immer in diesen Themen Ralf Stegner.

      17 14 Melden
    • Randy Orton 23.04.2016 15:29
      Highlight @ retarded wizard: Wer hier nur Überschriften liest, sind wohl eher die Rechten. Was ist denn deiner Meinung nach die Konsequenz aus dieser Aussage (Grenzsicherung durch Schusswaffen)? In letzter Konsequenz bedeutet diese Forderung nichts anderes, als dass als letzte Massnahme auf Menschen an der Grenze geschossen werden müsste, um sie am Grenzübertritt zu hindern. Oder wozu sollen die Schusswaffen denn sonst gebraucht werden?
      11 14 Melden
    • Retarded Wizard 23.04.2016 15:45
      Highlight @ Randy Orton

      Haben sie schon eine Grenze gesehen, die ohne Schusswaffen gesichert wird?

      Illegale Grenzübertritte zu verhindern ist genau der Sinn und Zweck jeglicher Grenzen.
      Dass man da noch darauf hinweisen muss, halte ich für den Skandal und nichts anderes.

      Genau da liegt auch das eigentliche Problem zwischen Schweiz - EU. Nach Schengener Abkommen wäre die EU zuständig für die Sicherung der Aussengrenzen.

      Und genau diese Pflicht hat die EU vernachlässigt.

      Auch das Dublin Abkommen wurde mit dem Verteilschlüssel untergraben.

      Die Union ist in meinen Augen längst gescheitert.

      17 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 17:16
      Highlight @retarded wizard

      wo ich ihnen aktuell rechtgebe ist die aussage, dass die eu gescheitert ist und versagt hat als institution so wie sie jetzt ist.
      aber das ist auch schon alles.
      4 5 Melden
    • Randy Orton 23.04.2016 22:16
      Highlight @ retarded wizard: Damit sagen Sie ja die Forderung von Fau Petry sei komplett überflüssig, wenn schon heute die Grenzen mit Waffengewalt gesichert würden (was so nicht stimmt). Es ist eben weder so, dass Asylsuchende die Grenzen illegal übertreten noch kann man dies mit Hilfe von Waffen eindämmen. Die AfD/Petry erhofft sich weniger Flüchtlinge dank Schusswaffen? Das heisst konkret, dass diese auch gebraucht werden, falls trotzdem Menschen versuchen über die Grenze zu gelangen.
      3 3 Melden
    • Retarded Wizard 23.04.2016 22:46
      Highlight Man kann auch Verbrechen nicht mit Schusswaffen eindämmen, also nehmen wir allen Polizisten die Waffen weg?

      Nach ihren Worten müsste man jedem Grenzwächter die Knarre wegnehmen, denn er braucht sie sowieso nicht, richtig?

      Es gibt keine illegalen Grenzübertritte? Auch nicht von jenen, die kein Asylgesuch stellen?
      6 3 Melden
    • Randy Orton 24.04.2016 06:28
      Highlight Polizisten haben Waffen, um sich gegen bewaffnete Verbrecher zu wehren. Wie viele Flüchtlinge sind bewaffnet unterwegs, wohl keiner oder?
      Das gleiche gilt für Grenzwächter. Noch einmal: Wenn Frauke Petry fordert, man müsse zur Eindämmung der Einwanderung die Grenzen bewaffnet sichern, heisst das in letzter Konsequenz nichts anderes, als Waffengewalt gegen unbewaffnete Menschen einzusetzen.
      Und deine letzte Frage ist einfach lächerlich, wieso sollten Flüchtlinge in Deutschland kein Asylgesuch stellen nach dem Grenzübertritt? Jeder Mensch hat das Recht auf Asyl, siehe Genfer Konvention!
      4 2 Melden
    • Retarded Wizard 24.04.2016 12:04
      Highlight Ich glaube du scheinst die Genfer Konvention nicht zu kennen. Nicht jeder Mensch hat das Recht auf Asyl. Jeder Mensch hat das Recht einen Asylantrag zu stellen der dann geprüft wird.

      Illegale Einwanderer die keinen Asylantrag stellen, oder Abgelehnte welche wiedereinreisen haben bestimmt kein Recht auf Asyl.

      Waffen dienen dem Selbstschutz, aber auch der Abschreckung.
      Und wer sagt dir, dass illegale Einwanderer welche von Flüchtlingen ganz klar zu unterscheiden sind, unbewaffnet sind?
      3 2 Melden
    • Randy Orton 24.04.2016 16:07
      Highlight Du denkst also tatsächlich da spazieren bewaffnete Menschen tausende Kilometer weit um in Europa Verbrechen zu begehen und die würden dann an der Grenze umkehren, weil sie als Abschreckung bewaffnete Polizisten sehen?
      Doch, laut Genfer Konventionen hat jede Zivilperson Recht auf Asyl. Falls dir das Wort Asyl nicht geläufig ist oder du der SVP-Hirnwäsche verfallen bist und dieses Wort negativ konnotierst, hilft dir Kollege Wikipedia sicher weiter. Bei den Genfer Konventionen wäre vor allem das 4. Abkommen interessant für diese Thematik, viel Spass beim lesen.
      2 1 Melden
  • Sapere Aude 23.04.2016 12:43
    Highlight Finde es immer falsch, solche Veranstaltungen zu verbieten bzw. sie mittels Gewaltdrohungen und Aktionen versuchen zu verhindern. Wenn Private der AUNS kein Lokal vermieten wollen, beispielsweise wegen der Petry, dann ist das aber einfach eine Meinungsäusserung und als solches zu akzeptieren. Mich verwundert auch nicht das Aufbegehren linksautonomer Kräfte, die in der AfD eine völkisch nationalistische Partei sehen. Eigentlich ist es noch amüsant zu sehen, wenn sich zwei extremistische Positionen beide auf Prinzip der Toleranz und Meinungsfreiheit berufen, welche beide selbst nicht hochhalten.
    47 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 13:01
      Highlight Die einen haben lediglich ein Problem mit nationalistischen Hetzern, die anderen wollen die Gesellschaft umkrempeln zu einem neofeudalen Gebilde mit 90% Verlierern, 9% Mitläufern und einem Prozent Gewinnern.

      Da muss ich nicht lange überlegen, wer mir sympatischer ist.
      28 14 Melden
    • HabbyHab 23.04.2016 13:11
      Highlight Nun, die AfD IST eine nationalistische Partei.
      26 16 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 13:37
      Highlight D00A, ich finde, dass Linke trotzdem nicht mittels Drohungen und Gewalt solche Veranstaltungen verhindern sollten. Widerspricht unserem eigenen Weltbild. Demonstrieren und seine eigene Sympatien zeigenja, aber sicher nicht Veranstalter oder Vermieter verbal oder körperlich bedrohen. Provoziert nur solch symbolische Gegenreaktionen und bringt am Ende nichts.
      HabbyHab, nicht anders hab ich ja geschrieben, das völkische verstärkt ja den nationalistischen Unterton noch weiter.
      29 2 Melden
    • HabbyHab 23.04.2016 13:50
      Highlight Sapere Aude: dachte nur, weil du ja schreibst "die in der AfD eine völkisch nationalistische Partei sehen." - das könnte man als für dich nicht korrekt interpretieren, auch wenn dies nicht wirklich zu dem passt, was ich bisher von dir gelesen habe. Tut mir leid für meine etwas naive, falsche Annahme! :)
      5 2 Melden
    • Lowend 23.04.2016 14:27
      Highlight Lieber Sapere Aude. Ich kenne Mitarbeiter aus dem National in Bern und kann Ihnen versichern, dass diese Absage ein reines Theater war, um in die Medien zu kommen, oder zeigen sie nur einen Beweis einer Drohung. Wird schwierig werden, weil selbst die Polizei keine konkrete Hinweise hatte. Das war alles eine reine Lüge und Empörungsbewirtschaftung der AUNS und dass die ganze Presse diesen Mist kolportiert hat, zeugt eher von der Angst dieser Zunft vor der wirtschaftlichen Rache der Rechten, als von Recherche oder einer echten Bedrohung dieser rechtsnationalistischen Gruselveranstaltung.
      8 19 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 14:46
      Highlight Lowend, mag sein, dass in diesem Fall das ganze hochgebauscht wird von der AUNS, was ich sogar noch glauben würde. Dass ändert nichts daran, dass Drohung um eine Veranstaltung zu verhindern als Mittel ablehne. Meinungsfreiheit bedeutet eben auch, total andere Meinungen zuzulassen, auch wenn wir mit diesen gar nicht teilen. Da müssen wir linken schon ein bisschen selbstkritisch sein, die Nazikeule hängt manchmal schon ein bisschen zu locker und gegenüber unterschiedlichen Positionen, selbst wenn sie aus dem eigenen Lager kommen, reagieren manche (sicher nicht alle) sehr intolerant.
      25 1 Melden
    • Lowend 23.04.2016 15:14
      Highlight Ich weiss einfach, dass diese Drohungen sehr allgemein gehalten waren. Da lesen wir konkretere Drohungen hier im Forum und wegen den Nazivergleichen muss man einfach sagen, dass die NSDAP zu Beginn auch nicht den Judenmord in's Parteiprogramm schrieben, aber in den Anfängen kann man eben die SVP schon mit deren Politik vergleichen. Beide verstehen sich als Bewegungen, beide bedienen sich der Ausgrenzung Andersartiger und Andersdenkender und beide verunglimpfen staatliche Organisationen und wenn man das nicht mehr schreiben darf, wären wir fast schon im nächsten Stadium; Der Gleichschaltung!
      6 11 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 15:25
      Highlight Die Problematik ist doch, dass trotz nicht zu bestreitenden Parallelen die SVP bei weiten noch nicht einmal in Ansätzen gleich ist, wie bei den Nazis. Natürlich weist die SVP und die AUNS fremdenfeindliche, antidemokratisch und autoritäre Tendenzen auf. Dies darf und muss man zu Recht kritisieren. Die NSDAP war in den Anfängen bereits um einiges radikaler als die SVP. Mein Urgrossvater ist im Kampf gegen die Nazis gefallen, gerade deshalb kenne ich die Geschichte der Nazis zu genüge. Trotz den Parallelen und sehr bedenklichen Tendenzen, sollte die Nazikeule differenzierter eingesetzt werden.
      12 0 Melden
    • Lowend 23.04.2016 15:45
      Highlight Ich hasse diesen Ausdruck "Nazikeule", weil wenn man diesen wertenden Ausdruck benutzt, leider keine neutrale Diskussion mehr möglich ist. Wir leben in einer Zeit, wo ich die SP als Kommunisten bezeichnen darf, wenn man aber die SVP in die Nähe der Nazis rückt, kommt immer dieser Keulen-Schwachsinn. Bei uns im Land reden wir seit dem Aufstieg der Nationalisten so wie so nur noch verklausuliert und die Historiker werden uns erst in ein paar Jahren erklären, dass die heutige Zeit als Zeit der freiwilligen Unterwerfung der Demokraten unter die Blocherhut- Grüsser bezeichnet werden muss.
      6 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 15:59
      Highlight Das ist ein interessanter Einwurf Lowen, daran habe ich noch gar nicht gedacht.
      3 5 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 16:15
      Highlight Weshalb ich als erster interveniere, wenn auf der linken Seite alles in einen Topf geworfen wird. Ich finde den Ausdruck insofern passend, weil er ein bestimmtes Verhalten ausdrückt, gibt es auf der linken Seite ebenso mit der Sozi/Kommi oder Gutmenschenkeule, was ebenso nicht geht. Mein Problem ist nicht eine substantielle Kritik, bei der ein konkreter Sachverhalt oder Vergleich gezogen wird, sondern die Haltung mancher, alles was von der SVP kommen würde per se als nazihaft zu bezeichnen.
      10 0 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 16:17
      Highlight Ich lehne solche Pauschalisierungen ab, auch wenn die SVP genau mit dieser Methode arbeit hab ich es nicht nötig, solche Pauschalisierungen zu verwenden. Am besten ist doch in allen Fällen, wenn wir gezielt Verhalten oder Positionen kritisieren und entlarven. Nazivergleiche sind bisschen wie nukleare Todschlagargumente, in vielen Fällen überspitz, weshalb ich mir diese aufbewahre für Situation wo sie wirklich angebracht sind.
      8 1 Melden
    • Lowend 23.04.2016 16:43
      Highlight Leider kann man aber mit unflätigen Proleten nicht gleich sprechen, wie man es unter zivilisierten Menschen tut und mit Parteien, die jeglichen Anstand verloren haben, kann man eben nicht mehr anständig reden. Den Fehler haben die Linken so lange gemacht, dass die Polit-Hooligans inzwischen so laut schreien, dass jede Unterhaltung verunmöglicht ist. Bestes Beispiel war gestern in der Arena, wo nur noch laute Phrasen gedroschen wurden und Argumente keine Chance mehr hatten, gehört zu werden.
      3 7 Melden
    • Sapere Aude 23.04.2016 17:08
      Highlight Da hast du Recht, von Links hätte gegen die populistische menschveranchtende Politik von Anfang an mehr Widerstand kommen sollen. Da müssen wir uns selber an der Nase nehmen, vorallem weil wir das Problem zu lange ignoriert haben, anstatt Alternativen zu bieten. Diesen Fehler lässt sich aber nicht korrigieren, wenn wir alles was von der SVP kommt, gleich mit Nazivergleiche ablehnen. Vielmehr müssen wir ihre Politik entlarven und konsequent und differenziert dagegenhalten,
      4 6 Melden
    • Lowend 23.04.2016 17:48
      Highlight Manchmal reicht es auch, sie einfach machen zu lassen. In Wien gab's zu Zeiten Haiders den schönen Witz: "Wer weiss, wie man den Wähleranteil einer 18% Parte halbieren kann? - Die Antwort ist einfach; Man muss sie an der Regierung beteiligen."
      In dem Sinne hoffe ich darauf, dass aus 29% bald schon 14,5% und weniger werden. Man muss sie wirklich nur regieren lassen und halt hinterher die Scherben aufräumen. ;-)
      5 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 12:43
    Highlight Für diejenigen denen noch nicht klar ist, was mit "Alternative" gemeint ist:
    33 14 Melden
  • Oiproll 23.04.2016 12:35
    Highlight Jaja, der Lukas und die Frauke würden ein Traumpaar abgeben 😁
    37 23 Melden
  • Stachanowist 23.04.2016 12:30
    Highlight Ein primitiver Haufen wird von einem primitiven Haufen bedroht. Entbehrt nicht eines gewissen Unterhaltungspotentials.
    35 36 Melden

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