Schweiz

Zu wenig Bewerbungen aus der Schweiz: Die Swiss muss ausländische Piloten rekrutieren. Bild: EPA/KEYSTONE

Im Cockpit-Clinch: Die Swiss wird von deutschen Piloten überrannt

Die Airline Swiss wird bei Bewerbungen von ausländischen Piloten überrannt. Das bringt sie in ein Dilemma.

24.04.17, 04:09 24.04.17, 06:52

Benjamin Weinmann / schweiz am wochenende

Ein Artikel von

Die Swiss fliegt um den ganzen Globus, über den Wolken gibt es keine Grenzen. Doch im Cockpit ist der Pass nach wie vor ein heikles Thema, über das firmenintern und öffentlich nicht gern gesprochen wird.

Einerseits hört man bei einigen Swiss-Piloten stets, wie wichtig eine «gemeinsame Mentalität» sei in Bezug auf Hierarchie und Sprache. Im Notfall könne dies für eine schnelle Reaktion entscheidend sein.

«Nur jede dritte Bewerbung stammt heute noch aus der Schweiz.»

Swiss-Personalchef Christoph Ulrich.

Andererseits wirbt die Tochter der deutschen Lufthansa auf allen Ebenen mit ihrer rot-weissen Herkunft. «Made of Switzerland» lautet der neue PR-Slogan. Festgelegt wurde intern gar eine Swissness-Quote von 70 Prozent, die nicht unterschritten werden soll, sei es beim Personal oder bei der Zusammenstellung der Bordverpflegung.

Zwei Drittel aus dem Ausland

Heute beträgt die Schweiz-Quote im Cockpit 75 Prozent. Doch die Swissness gerät in Bedrängnis. Die hiesige Pilotencrew erhält ausländische Konkurrenz. «Das Verhältnis hat sich verschoben», sagt Swiss-Personalchef Christoph Ulrich im Gespräch. «Nur jede dritte Bewerbung stammt heute noch aus der Schweiz

Vor zehn Jahren hätten sie noch an die drei Viertel ausgemacht. Ulrich beobachtet zudem einen Unterschied bei den Kandidaten: «Wir sehen, dass die ausländischen Bewerber, rund 80 Prozent davon Deutsche, oft sehr gut vorbereitet und extrem motiviert zum Interview erscheinen, um einen Job im Cockpit zu erhalten. In dieser Hinsicht übertrumpfen sie manchen Schweizer Bewerber.» 

Pro Jahr erhält die Airline rund 800 Bewerbungen für das Cockpit, 250 bis 350 davon stammen von Schweizern. Diese Zahl ist über die Jahre hinweg konstant geblieben, doch ist jene aus dem Ausland massiv gestiegen.

«Mit den 250 bis 350 Bewerbungen aus der Schweiz könnten wir unseren Stellen-Bedarf nicht decken.»

Swiss-Personalchef Christoph Ulrich

Grund dafür ist laut Ulrich unter anderem der Einstellungsstopp, den die Lufthansa vor zwei Jahren verhängte und der deutsche Piloten in die Schweiz führte. Die Erfolgsquote sämtlicher Bewerber liegt zwischen 8 und 10 Prozent.

Schweizer reichen nicht aus

Die Bewerbungsflut kommt der Swiss nicht ungelegen. Im Gegenteil. «Mit den 250 bis 350 Bewerbungen aus der Schweiz könnten wir unseren Stellen-Bedarf nicht decken», sagt Ulrich. Denn die Airline baut zurzeit kräftig aus, sie erneuert ihre Langstreckenflotte mit den grösseren 777-Maschinen des Herstellers Boeing und ihre Kurzstreckenflotte mit den C-Series der Firma Bombardier.

Swiss nimmt deutsche Gewohnheit aufs Korn

Dies erfordert nicht nur lang-, sondern auch kurzfristig mehr personelle Ressourcen, da die Piloten auf die neuen Modelle umgeschult werden müssen. Hinzu kommt die natürlich Fluktuation bei einem Corps von 1400 Piloten.

«Wir möchten natürlich mehr Schweizer Bewerber», sagt Ulrich. Deshalb fokussiere man die Marketingaktivitäten auch stark auf den heimischen Markt. Allerdings sei die Nationalität im Zweifelsfall sekundär, da beim Pilotenberuf die höchsten Ansprüche an die Qualität im Vordergrund stünden.

Hohe Ausbildungskosten sind abschreckend

Beim Kabinenpersonal beträgt der Anteil ausländischer Mitarbeitender 29 Prozent. Auch hier bemüht sich die Swiss um Swissness. Auf der Suche nach neuen Flight-Attendants hat die Airline zuletzt 28 Castings in Schweizer Städten durchgeführt, zwei davon im grenznahen Ausland.

Der Swiss-Pilotenverband Aeropers sieht vor allem bei den Anstellungsbedingungen Handlungsbedarf. «Die hohen Ausbildungskosten sind für viele Interessenten abschreckend, auch weil der Anfangslohn relativ tief ist», sagt Aeropers-Sprecher Thomas Steffen.

Die Ausbildung kostet total 130'000 Franken, wobei allerdings 90'000 Franken unter gewissen Voraussetzungen durch Subventionen vom Bund und Kanton Zürich gefördert werden. Die Swiss hatte in den letzten Jahren erfolgreich dafür lobbyiert, dass die Pilotenausbildung staatlich finanziell unterstützt wird. Seit 2016 ist dies der Fall.

Anfangslohn zu wenig attraktiv?

Auf Anfrage beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) heisst es, dass seither 213 Anträge für die Ausbildungsfinanzierung eingereicht wurden, knapp die Hälfte davon von Piloten der Swiss und ihrer Schwesterairline Edelweiss.

Bei diesen witzigen Flugzeug-Durchsagen muss der schlecht gelaunteste watson-Leser lachen

Für 2016 und 2017 sind laut dem Bazl insgesamt 11.1 Millionen Franken für die Auszahlungen budgetiert. Voraussetzung, dass Subventionen fliessen und der Pilot einen Arbeitsvertrag mit einer Airline hat, der ihm nach der Ausbildung auch tatsächlich eine Anstellung garantiert.

Dem Vernehmen nach verdient ein neu angestellter Swiss-Pilot im ersten Karrierejahr nach Abzug der Ausbildungs- und Lohnkosten weniger als 6000 Franken.

Der Aeropers-Verband zeigt sich denn auch unzufrieden: Die heutigen Bedingungen seien angesichts der anspruchsvollen Ausbildung und der Verantwortung im Cockpit nicht verhältnismässig und darüber hinaus auch gar nicht konkurrenzfähig im Vergleich zu Branchen wie den Banken oder Versicherungen, sagt Aeropers-Sprecher Thomas Steffen.

Zurzeit befinden sich die Piloten und das Management in Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Dabei dürften auch diese Punkte zur Sprache gebracht werden. Weder Aeropers noch Swiss möchten sich jedoch zum Inhalt der Gespräche äussern.

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Brikne, 20.7.2017
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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Olaf44512 24.04.2017 11:42
    Highlight Piloten sind auch nichts anderes als Busfahrer und Lokführer. Sie haben nur ein besseres image.
    Meiner Meinung nach ist die Ausbildung zu lang, zu teuer und Löhne massiv zu hoch.
    5 18 Melden
    • Freddie 24.04.2017 15:23
      Highlight Transportieren aber 200 personen und bei einem unfall sind höchstwahrscheinlich alle tot
      12 1 Melden
  • amore 24.04.2017 09:33
    Highlight Die Swiss kann von mir aus deutsche Piloten anstellen. Aber bitte keine kranken Kimikaze-Menschen wie es die Lufthansa tat (Selbstmordabsturz in Frankreich).
    2 56 Melden
    • Oban 24.04.2017 11:05
      Highlight Germanwings ist nicht Lufthansa.
      Ist etwa das gleiche wie wenn sie British Airway was vorwerfen das bei Iberia passiert, nur weil sie in der gleichen Holding sind (IHG).
      8 1 Melden
  • Cpt Halibut 24.04.2017 09:28
    Highlight Wenn die Swiss mehr Schweizer Personal in ihren Cockpits will muss endlich mal auf politischer Ebene bezgl. Ausbildungskosten etwas gehen, damit die Jungpiloten nicht komplett verschuldet in die Flieger steigen müssen.
    31 4 Melden
    • dä dingsbums 24.04.2017 13:16
      Highlight Wieso politisch?

      Wenn die Swiss Schweizer Piloten will, soll Sie sich gefälligst auch an den Ausbildungskosten beteiligen und den Lohn attraktiver machen.

      Die Kosten der Ausbildung auf die Schweiz abwälzen, aber den Gewinn nach Köln überweisen? Tolles Konzept.

      Für das "Made of Switzerland" darf die Swiss ruhig etwas springen lassen.
      17 0 Melden
  • Mäf 24.04.2017 08:58
    Highlight Das Problem liegt doch bei dem zu tiefen Lohn für die Andorderungen dieser Jobs. Gute Leute finden aber knapp Bezahlen geht nicht. Gleiches Beispiel SBB: Lokführermangel an allen Ecken, was macht SBB? Automation vorantreiben (was Millionen kosten) statt Löhne rauf und gutes Personal anstellen. Hausgemachtes Problem also.
    25 2 Melden
  • Madison Pierce 24.04.2017 08:03
    Highlight Viel störender als die "bösen Deutschen" finde ich, dass der Staat die Pilotenausbildung mitfinanziert. Die Swiss ist eine private, gewinnorientierte Firma, da sind Subventionen fehl am Platz.
    66 30 Melden
    • Donald 24.04.2017 08:46
      Highlight Der grösste Teil des Bildungssystems ist auf gewinnorientierte Firmen ausgelegt. Sollten wir also Berufsschulen und Universitäten schliessen?
      28 5 Melden
    • dä dingsbums 24.04.2017 13:32
      Highlight @Donald: Nein, natürlich nicht. Berufsschulen und Universitäten sind aber nicht mit der Pilotenausbildung gleichzusetzen.

      Meine Lehre hat eine Firma ermöglicht, die gewillt war, viel Zeit in mich zu investieren.

      Mein Abendstudium habe ich selbst finanziert, so wie die meisten die sich weiterbilden. Kosten dafür inkl. Lohnausfall wegen reduktion vom Arbeitspensum, 35'000 - 40'000 CHF.

      Wenn die Swiss mehr einheimische Piloten will, müssen sie mehr dafür tun. Nicht der Staat.

      5 0 Melden
    • Donald 25.04.2017 07:38
      Highlight Also einfach Universitäten und Mittelschulen abschaffen, weil sich da keine Firma bereiterklärt, Zeit zu investieren? Deine Weiterbildung sollte man dann auch abschaffen. Da hat ja scheinbar keine Firma an dich geglaubt.

      Was deine Argumente überhaupt mit der subventionierten Pilotenausbildung zu tun haben ist mir schleierhaft. Schliesslich muss man eine Firma haben, die einem eine Anstellung gibt und einen Lohn bekommt man in dieser Zeit auch nicht.
      0 1 Melden
  • bcZcity 24.04.2017 07:59
    Highlight 6000.- sind ja ein Witz bei der Verantwortung! Ein Busfahrer bei den VBZ verdient etwa gleich viel, und dort sind bei einer menschlichen Fehlerkette nich gleich alle Passagiere gefährdet. Die Löhne mussen rauf, genauso wie die Flugpreise, welche oft viel zu billig sind!
    68 17 Melden
    • MaxHeiri 24.04.2017 08:26
      Highlight Piloten haben dafür immer sehr viel Ruhezeit. Mit 6000 im Monat bist du in Europa immer noch massiv überbezahlt, darum sollten wir alle in der Schweiz lebenden dankbar sein
      21 48 Melden
    • LubiM 24.04.2017 08:45
      Highlight Nein die Löhne sind im Vergleich zu Europa tief, selbst Easyjet Piloten verdienen mehr
      14 4 Melden
    • Ton 24.04.2017 08:48
      Highlight Stimmt, bei der Swiss ist der Lohn unüblich hoch. Ich hatte in Denver bei einer Regional Ailine Jobangebote als Copi für $18'000 im Monat. Und in Europa zahlen viele sogar, um als Copilot arbeiten zu dürfen (pay to work). Kleine Airlines in Europa zahlen daher auch nicht besser.
      2 10 Melden
    • Donald 24.04.2017 08:50
      Highlight Auf der Langstrecke hat man immer zwei Crews, die sich abwechseln. Dann eine oder zwei Nächte Aufenthalt und einen Rückflug. Pro Monat macht man das so um die 6 Mal. Du siehst, also eher ein angenehmer Job mit viel Freizeit.
      1 29 Melden
    • Froggr 24.04.2017 09:13
      Highlight Piloten haben sehr oft viel hu wenig Ruhezeit. Dies ist sogar die Regel.
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 10:22
      Highlight 6000.- ... "nach Abzug der Ausbildungs- und Lohnkosten".

      Aber generell: Wissen die schweizer Piloten, dass sie sich auch in ganz Europa auf Stellen bewerben dürfen?
      0 5 Melden
    • Tschakkaaa! 24.04.2017 11:32
      Highlight Lieber Donald.....viel Ruhezeit? Du redest wohl von der guten, alten Swissair? Die Ruhezeiten dind gesetzlich vorgeschrieben. Darüber hinaus wird kaum zusätzliche Freizeit geschenkt. Es gibt keine Sonntags- Feiertags- und Nachtzulagen wie bei der SBB. Kann dir noch mehr Facts liefern..
      9 1 Melden
    • Donald 24.04.2017 13:16
      Highlight Ich rede von der Langstrecke, wie schon geschrieben. Von Kurz- und Mittelstrecke habe ich keine Ahnung.
      0 4 Melden
    • Ton 24.04.2017 13:58
      Highlight Ich meinte im Jahr....wäre zu schön gewesen. :D
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 07:43
    Highlight
    ... Da kommen der Swiss natürlich die vielen und sowieso besseren (& vlcht. günstigeren??) Piloten aus Deutschland ganz gelegen...

    Aha! 2 Jahre einen Einstellungsstop verhängen und danach - oh schock - den Personalbedarf nicht megr tilgen können...

    Das war eiskalt berechnend
    19 41 Melden
    • LubiM 24.04.2017 08:46
      Highlight Zuerst lesen!
      Lufthansa hatte einen Einstellungsstop nicht die Swiss, die Swiss bildete immer eigene Piloten aus
      16 0 Melden
    • Rubinho 24.04.2017 09:17
      Highlight Nicht verwechseln: Lufthsansa hat den Stop nicht für den Konzern verhängt, sondern nur für die Marke "Lufthansa". Das hat mit der Marke "Swiss" und deren momentaner Personalnot erstmal nichts zu tun. Aber wenn Airline A nicht einstellt und Airline B schon, dann bewirbt man sich halt dort wenn man grad kein Job hat
      9 0 Melden
    • Saraina 24.04.2017 09:48
      Highlight Das hast du falsch verstanden: die Lufthansa hat für sich einen Einstellungsstopp verfügt, nicht für die Swiss. Die Swiss bekommt nicht genügend Piloten, weil sich hier nicht genügend Leute zum Piloten ausbilden lassen. Weil aber die LH den Einstelkungsstopp verfügte, bewerben sich mehr Deutsche. Die Tarifverträge der Swiss gelten für alle Angestellten, und macht keinen Unterschied zwischen Schweizern und Ausländern.
      7 0 Melden
  • express 24.04.2017 07:17
    Highlight Sie bilden zwar die Schweizer Piloten aus, aber stellen diese doch nicht ein. Dann "müssen" sie die ausländischen Anstellen...
    16 12 Melden
  • pamayer 24.04.2017 06:37
    Highlight Die SWISS gehört doch eh der Lufthansa. Wo liegt das Problem?
    26 43 Melden
    • Janik Hackel 24.04.2017 08:02
      Highlight Die Swiss trägt den Namen des Landes Schweiz in sich und es ein Gesetzt in der Schweiz gibt, welche eine bestimmte "Schweiz-Quote" verlangt, wenn man eben einen solchen Namen hat. Jetzt hat aber die Swiss das Problem, dass sie immer mehr Ausländer einstellen muss, dazu hat sie schon jetzt eine knapp über dem Minimum "Schweizquote". Mittelfristig wird sie mit diesem Wandel unter die Grenze sinken. Dann darf sie ihren aktuellen Namen nicht mehr verwenden. Bei der Swiss würde diese Namensänderung einen Markennamenverlust in Millionenhöhe bedeuten, sich mit Werbung zur Namensänderung vedeuten.
      21 8 Melden
    • Saraina 24.04.2017 09:54
      Highlight Es gibt kein Gesetz, dass vorschreibt, wieviele Prozent der Crews Schweizer sein müssen. Das ist eine interne Regelung. Wenn es nicht genügend Bewerber aus der Schweiz gibt, werden halt Ausländer angestellt. Die Alternative wäre ja, nicht zu fliegen. Swissness ist reine Dekoration, wir machen ja auch die Flugzeuge nicht selber... Aber Dafür gibt's Schweizer Schöggeli und in der Schweiz designte Uniformen, und in der First Class Fondue...
      12 0 Melden
  • valiii 24.04.2017 06:00
    Highlight Die ganze Entwicklung tendiert leider dazu, dass immer mehr Deutsche Piloten eingestellt werden. Seit diesem Jahr heisst beispielsweise die Flugschule, welche für die SWISS Piloten ausbildet, nicht mehr SWISS Aviation Training, sondern Lufthansa Aviation Training. Zudem soll konzernweit der Bewerbungsprozess vereinheitlicht werden, um wahrscheinlich einfacher die Piloten zwischen SWISS, Eurowings und Lufthansa "hin- und herschieben" zu können.
    Für die Cockpit-Atmosphäre ist diese Entwichlung aus Schweizer Sicht leider leider nicht angenehm.
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