Schweiz
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Kommt am 23. April als Gastreferentin in die Schweiz: Frauke Petry, Chefin der AfD.
Bild: EPA/DPA

AfD-Chefin Frauke Petry kommt trotz Drohungen in die Schweiz – aber nicht nach Bern

10.04.16, 04:38 10.04.16, 08:25

othmar von matt / schweiz am Sonntag

Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Fieberhaft sucht die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) zurzeit eine Lokalität für die Mitgliederversammlung vom 23. April – mit AfD-Chefin Frauke Petry als Gastreferentin. Im Fokus stehen Orte im Aargau, im Raum Luzern und in der Westschweiz.

Nötig wurde das, weil die Versammlung, die wie seit 1988 üblich im Berner Hotel National über die Bühne gehen sollte, abgesagt werden musste. Die Pächterin sei mit «massiven Drohungen» konfrontiert gewesen, hält Auns-Präsident und SVP-Nationalrat Lukas Reimann fest. «Man sagte ihr, man werde das National so zerstören, dass sie das Hotel auch nach der Veranstaltung nicht mehr gebrauchen könne.»

Es waren Antirassistisches Bündnis Bern und Revolutionäre Jugendgruppe Bern, die mit dem Flyer «Auns & AfD verjagen» mobil machten. In einem offenen Brief an das «National» hiess es: «Wir rufen Sie auf, die Versammlung abzusagen und ein klares Zeichen gegen Rassismus und Homophobie zu setzen.»

«Auns Veranstaltung 23. April in Bern verhindern!»: Banner in der Berner Reitschule.

Die Kantonspolizei Bern sagt, ihr sei aktuell keine Drohung gegen Personen bekannt. Sie habe aber Kenntnis von den Aufrufen, die dazu aufforderten, den Anlass zu verhindern oder zu stören.

Auns fordert Schadensatz von der Stadt Bern

Frauke Petry selbst denkt nicht an eine Absage des Auftritts. «Mich überrascht die Reaktion linker Chaoten aus der Schweiz nicht», sagt sie. «Es gibt offenbar in der Schweiz wie in Deutschland Menschen, die mir das elementare Bürgerrecht der freien Rede nehmen wollen. In deren Duktus gesprochen: Es sind Freiheitshasser, Hetzer, Antidemokraten und Pluralismusfeinde.»

Bei der Auns ist man verärgert. «Der Auftritt von Frau Petry stiess offenbar bis in die höchste Etage der Stadtberner Regierung auf Unmut», sagt Geschäftsführer Werner Gartenmann. «Es ist eine Schweinerei, dass die Stadt Bern den Bürgern die verfassungsmässigen Rechte nicht gewähren kann.» Gerade die Linke fordere immer «einen kompromisslosen Zugang» zu den Grundrechten.

Die Auns will die Stadt in die Pflicht nehmen. «Wir stellen ihr den Zusatzaufwand, der zwischen 30'000 und 100'000 Franken beträgt, in Rechnung», sagt Gartenmann. Darin enthalten seien 30'000 Briefe. Und allfällige Infrastrukturbauten, die nötig würden. Konfrontiert damit, sagt Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP): «Gewaltdrohungen sind immer schlecht.» Es handle sich aber um einen privaten Anlass in einem privaten Lokal. «Deshalb schauen wir den Forderungen gelassen entgegen.»

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74
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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 11.04.2016 01:29
    Highlight Frauke Petry ist keine Hasspredigerin. Im Gegensatz zu Angela Merkel nimmt sie die Sorgen der arbeitenden Klasse ernst. Das ist alles.
    10 10 Melden
    • andersen 11.04.2016 07:45
      Highlight Wirklich?

      Deutschland geht es blendend und ich bin gespannt, wie die AfD im der Landtag reagiert, wenn es drum geht, neue Kitaplätze zu erschaffen.
      4 5 Melden
    • kurt3 11.04.2016 10:34
      Highlight Spooky rede ich denke mal , wenn Dir jemand sagen würde , die Erde sei eine Scheibe , Du würdest es glauben . Das mit dem Ernst nehmen der Sorgen der Buezer erzählen auch die von der NPD und überhaupt alle Rechtsaußen inkl. SVP .Und hast Du schon vom Ernstnehmen profitiert ?
      5 5 Melden
    • Echo der Zeit 11.04.2016 17:45
      Highlight Ihr Post zeigt das sie überhaupt keine Ahnung haben von der Deutschen Politik - Die AFP ist völlig zerstritten und funktioniert überhaupt nicht auf Lokaler ebene. Das einzige was sie bis jetzt fertig gebracht haben - ist rum zu Hetzen und andere schlecht zu machen.
      4 3 Melden
    • Spooky 11.04.2016 19:05
      Highlight @andersen
      "Deutschland geht es blendend..."

      Mag sein. Aber nicht allen Deutschen geht es blendend. Zum Beispiel jenen Deutschen nicht, die für Frauke Petry gestimmt haben.
      2 3 Melden
    • Spooky 11.04.2016 19:18
      Highlight @kurt3
      Ich gebe dir recht. Ich persönlich, als Underdog, profitiere weder von den Ernstnehmen-Floskeln der Linken noch der Rechten. Auch Frauke Petry wird in ein paar Jahren zur politischen Klasse gehören, ihre heutigen Wähler verraten und ein bequemes Leben haben. Aber im Moment ist sie noch frisch und unverbraucht und hat darum meine Sympathien.

      Schweizer Beispiele, die ihre Wähler schamlos verraten haben:

      - Moritz Leuenberger, der sich auf Kosten seiner naiven Wähler ein schönes Leben leistet.

      - Andreas Gross, der EU-Beamte, der nur noch seinen Posten behalten will.
      0 4 Melden
    • Spooky 11.04.2016 19:23
      Highlight @Echo der Zeit
      Die Einzigen, die hetzen, sind Frauke Petrys Gegner. Ich habe Frauke Petry bei Maischberger gesehen. Während sie von allen Anwesenden (ausser von Roger Köppel) mit Hasstiraden eingedeckt wurde, blieb sie ruhig und hat sich mit Argumenten verteidigt statt mit Hasstiraden.
      1 4 Melden
    • Echo der Zeit 11.04.2016 20:14
      Highlight @Spooky Red - Sie haben keine Ahnung - Die AFP hat bis Jetzt gar nichts geleistet für Deutschland - ausser kritisiert und sich an der Pegida Hetze Bedient. Das auftreten von Petry in der Partei ist Diktatorisch und eine eigene Meinung vertritt sie auch nicht. Die kriecht mit Köppelchen ins Bett, darum deckt er sie nicht mit Hasstiraden ein.
      3 1 Melden
    • Spooky 11.04.2016 20:47
      Highlight @Echo der Zeit

      "Die kriecht mit Köppelchen ins Bett..."

      Ja okay, vielleicht, vielleicht auch nicht. Möglich ist alles, weil:
      ⬇︎☟⬇︎Love Is A Burning Thing ⬇︎☟⬇︎
      [
      ]
      0 0 Melden
  • TheCloud 10.04.2016 15:47
    Highlight Diese Hasspredigerin soll auf keinen Fall in die Schweiz gelassen werden.
    Bisher hatten wir keine brennenden Asylunterkünfte. Wollen wir wirklich ostdeutsche Zustände?
    14 21 Melden
    • trollo 10.04.2016 18:35
      Highlight bin deiner meinug, alle hassprediger jeglicher ideologie haben in der schweiz nichts mehr zu suchen.
      hoppla, da müssten aber auch einige reitschüler, politiker, pfarrer, linksautonome, bischöfe, imame usw. das land verlassen.
      12 4 Melden
  • bangawow 10.04.2016 14:16
    Highlight Wie heisst es doch noch beim Angeln? "Petry Heil."
    14 21 Melden
    • TheCloud 10.04.2016 15:40
      Highlight Hier geht es aber nicht ums Angeln, darum soll es heissen: "Heil Petry!"
      8 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 16:14
      Highlight Ist eigentlich die weibliche Form von "Nazi" "Nazistin"?
      5 12 Melden
  • rodolofo 10.04.2016 13:26
    Highlight Ich bin tief gerührt, dass es in Bern auch heute noch eine "Revolutionäre Jugendgruppe" gibt!
    Das wird ja eine gemütliche Revolution mit diesen Berner Jugendlichen...
    Nein jetzt mal im Ernst:
    Lasst doch diese Frauke Petri ihren "Seich verzapfen"!
    Wer sich diesen "Seich" anhören will, ist doch selber schuld und hat es nicht verdient, dass Revolutionäre ihn davor beschützen.
    Wenn diese AUNS-Leute nicht immun sind gegen Nazi-Viren, dann müssen sie halt nochmals voll in den Hammer laufen, bis sie's begreifen...
    11 35 Melden
  • kurt3 10.04.2016 12:14
    Highlight Der arme Luki Reimann , er ist eben in einem Alter , in dem er noch Vorbilder braucht . Mit Nigel Farage hat er schon ein Selfie . Von Marine Le Pen, Viktor Orban, Heinz Strache, Geert Wilders Autogramme. Von Frauke hat ihm Roger ein Föteli mitgebracht .
    35 43 Melden
  • Angelo C. 10.04.2016 12:04
    Highlight Völlig undemokratisch, die drittstärkste und reguläre Partei zu boykottieren, zumal sie gemäss deutschem Verfassungsschutz KEINE rechtsextremistische Partei ist :

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article154166752/AfD-ist-keine-rechtsextremistische-Partei.html

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article154127169/SPD-auf-Rekordtief-AfD-mit-neuen-Bestwerten.html

    Wenn man da an die 1. Mai-Redner der Linken denkt, wie Benito Mussolini, Attentäterin Leila Khaled, Kommunistin Sarah Wagenknecht etc.

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-Redner-die-zu-reden-gaben/story/11428931

    75 35 Melden
    • Shlomo 10.04.2016 12:33
      Highlight Tschuldigung aber Mussolini hat an einer offiziellen 1. Mai-Kundgebung nie eine Rede gehalten.
      17 35 Melden
    • Datsyuk * 10.04.2016 13:17
      Highlight Du weisst sicher, was Frau Petry von sich gibt.
      Dann gibt es weitere Exponenten dieser Partei, die sich entsprechend äussern. Es heisst dann jeweils: "Die Äusserung dieser Person war nicht ganz okay, hat aber nichts mit der Partei zu tun."
      Bei der SVP läuft es gleich ab.
      20 25 Melden
    • Angelo C. 10.04.2016 13:34
      Highlight Hast du Tomaten auf den Augen, oder liegt es nur am Lesevermögen bzw. am Verdrängungsmechanismus 😊?!

      Hier, nach schon oben verlinkten erster Quelle hier gleich noch eine zweite völlig unverdächtige :


      http://www.tagblattzuerich.ch/aktuell/gut-zu-wissen/gut-zu-wissen-detail/article/die-zuercher-linke-und-ihr-genosse-mussolini.html
      32 5 Melden
    • kurt3 10.04.2016 14:25
      Highlight Also wenn das alles Beweise sein sollen, dass die AfD bürgerlich sein soll, bist du ev. naiv . Dass die AfD 10% der Stimmen im Osten von der NPD geholt hat, stimmt wohl auch nicht ?
      11 19 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 10.04.2016 15:46
      Highlight Und woher die Ablehnung gegen Sahra Wagenknecht?
      5 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 11:42
    Highlight Damit auch jeder weiss für WAS die AfD tatsächlich steht:

    41 45 Melden
  • nrzh 10.04.2016 11:29
    Highlight Vielleicht könnten die Pierre Vogel auch einladen.
    Negativ und Negativ = Positiv :) @capture
    19 26 Melden
  • Einer Wie Alle 10.04.2016 11:15
    Highlight Krass, wie man für Linksextremisten Partei ergreifen kann, nur weil die Aktion gegen die SVP ging.
    Das ist einfach wieder einmal unnötige Werbung für die SVP...
    52 27 Melden
  • hifish 10.04.2016 11:10
    Highlight Warum lese ich immer Anus und nicht Auns?
    50 46 Melden
    • atomschlaf 10.04.2016 12:06
      Highlight Legastheniker?
      57 13 Melden
    • kurt3 11.04.2016 10:38
      Highlight Atomschlaf , passt auf die Vereinigung der Legasthniker wird gleich eine Klage anhängen .
      2 2 Melden
  • capture 10.04.2016 10:14
    Highlight Rassismus ≠ Meinungsfreiheit
    45 26 Melden
    • Retarded Wizard 10.04.2016 12:58
      Highlight Religion = Faschismus ≠ Meinungsfreiheit?
      21 5 Melden
  • isag 10.04.2016 09:53
    Highlight ... das, was uns wahrscheinlich alle gleichermassen bewegt in solchen Berichten, ist die Abwesenheit von Menschenverstand und Herz... auf allen Seiten.
    22 22 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:20
    Highlight Ist das nicht die Frau, die der Meinung ist, dass man auf Flüchtlinge an der Grenze schiessen soll?
    86 70 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:46
      Highlight Ja genau die ist es.
      49 53 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 10:51
      Highlight Ist Tschäpät nicht der, der toleriert, dass in Bern Polizisten Freiwild sind?
      73 56 Melden
    • Pisti 10.04.2016 11:03
      Highlight In Griechenland tragen, einige illegale Migranten bereits Waffen mit sich. Dann war die Aussage von Frau Petry, wohl doch nicht so verkehrt.
      58 49 Melden
    • Fabio74 10.04.2016 21:23
      Highlight @Pisti: Ob diese Information stimmt, weiss keiner, da dies irgendwelche Behauptungen sind. Trotzdem geht es nicht, dass man auf Flüchtlinge schiesst.
      3 5 Melden
    • Spooky 11.04.2016 01:40
      Highlight "Trotzdem geht es nicht, dass man auf Flüchtlinge schiesst."

      Wenn du um dein eigenes Leben fürchten musst, geht es schon.
      3 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:16
    Highlight Schon seltsam, wie hier Gewaltsandrohungen und Morddrohungen toleriert werden, die Intoleranz geschürt und Angst verbreitet wird. Und das aus dem linken Lager. Es ist eben doch so, die wahren Totengräber der Demokratie tragen rot...
    92 78 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 10.04.2016 09:39
      Highlight Wo liest du denn etwas von Morddrohungen. Zudem steht im Artikel noch "Die Kantonspolizei Bern sagt, ihr sei aktuell keine Drohung gegen Personen bekannt".
      51 51 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 10:09
      Highlight Eine Drohung gegen eine friedliche Versammlung ist auch nicht viel besser. Vor allem nicht, wenn man weiss, dass die Absender nicht davor zurückschrecken, die Drohung auch wahrzumachen.
      61 28 Melden
    • Echo der Zeit 10.04.2016 12:44
      Highlight @simply smarter - Wen Rechtsradikale gegen Menschen Hetzen - dann ist das keine friedliche Versammlung - schon gar nicht wenn Rechtsradikale aus Deutschland eingeladen werden, und ihre Hetze zu uns Tragen - da wird Wiederstand zur Pflicht, für ein anständiger Schweizer.
      17 31 Melden
    • Datsyuk * 10.04.2016 13:20
      Highlight Pierre Vogel will ich nicht in Bern, Frauke Petry auch nicht. Gewaltandrohungen sind aber der falsche Weg, um das zu erreichen.
      13 13 Melden
  • cassio77 10.04.2016 09:03
    Highlight ich frage mich, weshalb die möchtegern-patrioten eine deutsche einladen müssen...
    74 53 Melden
    • andersen 10.04.2016 23:35
      Highlight Cassio77

      Ein sehr interessanter Frage.
      1 1 Melden
    • Spooky 11.04.2016 01:47
      Highlight @cassio77
      ...und weshalb sollten deine "möchtegern-patrioten" nicht eine Deutsche einladen? Hast du etwas gegen die Deutschen? Wenn Ja, was?
      2 0 Melden
    • andersen 11.04.2016 07:50
      Highlight Spooky

      Petry ist ja nicht irgendeine Deutsche, sondern eine, die gegen die Regierung und den Bundestag hetzt.
      Und auch eine, die es nicht geschafft hat, die Rechtsradikalen aus ihren eigenen Reihen zu eliminieren.
      1 2 Melden
  • Shlomo 10.04.2016 08:49
    Highlight Es ist immer schön wenn ein Faschist jemand anderen als Faschisten beschimpft.
    66 60 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:21
      Highlight Der Faschismus beginnt mit der Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit.
      65 30 Melden
    • Shlomo 10.04.2016 17:35
      Highlight Nein der Faschismus fängt an mit der Unterdrückung von Minderheiten.
      Für mich hört die Meinungsfreiheit dort auf wo übelster Rassismus a la SVP, PEGIDA und AfD anfängt.
      5 8 Melden
  • pamayer 10.04.2016 08:21
    Highlight "Es sind Freiheitshasser, Hetzer, Antidemokraten und Pluralismusfeinde." o-ton petriy.
    eine doch ganz gelungene beschreibung der afd. danke, frau petry.
    86 74 Melden
  • zombie woof 10.04.2016 08:06
    Highlight Nazis sind nicht willkommen!
    120 121 Melden
    • zombie woof 10.04.2016 10:36
      Highlight Aber Sympathisanten haben sie trotzdem die Nazis, wenn ich so die Anzahl der Blitze sehe....
      41 48 Melden
  • Grundi72 10.04.2016 07:31
    Highlight Wohlstands-Linksfaschisten...

    Weil Tschäppet seinen Bubi-Kollegen mit Steuergeldern die Pferdeschule finanziert, müsste er tatsächlich für Mehaufwände der Auns aufkommen. Das ist wie wenn Papi für seine minderjährigen Kinder haftet. Er trägt die Aufsicht und die Verantwortung.
    123 109 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 07:45
      Highlight ...ja genau! Und die SVP kommt für die fehlenden Steuereinnahmen auf, die wegen Offshore-Steuerflucht-Begünstiger-Ueli flöten gehen.
      134 100 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 06:18
    Highlight "Linksfaschisten" - je öfter ich dieses Wort lese, desto hohler kommt es mir vor.

    Ganz besonders, wenn es von Menschen ausgesprochen wird, die ihr Leben
    - dem Abbau von demokratischen Rechten
    - der Bevorteilung der Oligarchie
    - der massiven Benachteiligung bis hin zur Ausgrenzung von Minderheiten
    gewidmet haben. Ihre offene Geringschätzung der Menschenrechte, ihr chauvinistischer "Duktus" und ihre Verachtung ihrer eigenen Wählerschaft (dem "Stimmvieh") runden das Bild ab - hier wird die eigene Gesinnung dem Gegenüber mittels Neusprech unterstellt.

    Bravo Herr Reimann.
    121 124 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 08:31
      Highlight Hohl ist es sie als Faschisten zu bezeichnen, aber eher weil ihnen Elemente wie Anti-Marxismus und Führerkult fehlen. Wenn Reimann aber die Gewaltneigung und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden meint, welche heutzutage mit dem Wort Faschismus assoziiert werden, hat er schon etwas recht wenn er sie als Faschisten bezeichnet. Ob Links- oder Rechtsextrem, beides ist schlecht für die Gesellschaft. Wir leben aber in einer pluralistischen Demokratie und in der sollen Andersdenkende ihre politische Meinung aussprechen dürfen. Egal was diese Meinung beinhaltet, es ist falsch mit Gewalt zu reagieren.
      93 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:22
      Highlight Nein, das passt ganz genau, wenn die Meinungsäusserungsfreiheit von links angegriffen wird.
      56 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:46
      Highlight Ich weiss nicht was das für Träumer sind, welche heute noch glauben, man hätte mit der SA reden können.
      Die weichgespülte Bürgerschaft von heute kapierts halt immer noch nicht:
      ja, es braucht die Jungs fürs Grobe. Denn es gibt politische Bewegungen, die den Diskurs als Schwäche taxieren und sich selber nicht zu schade sind Gewalt anzuwenden. Da muss man auch mal mit dem Kampf auf der Strasse die Grenzen aufzeigen und auf die Fingerchen klopfen.

      Meine Sympathie haben die Kerle, die der Auns den Tarif durchgegeben haben.
      38 54 Melden
    • isag 10.04.2016 09:47
      Highlight ...wenn doch blos mehr Menschen Orwell lesen - und verstehen - würden!
      20 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 10:11
      Highlight @isag: vor allem verstehen!
      43 8 Melden
    • isag 10.04.2016 12:15
      Highlight @simply smarter: Sorry, aber wenn ich deinen Kommentaren folge, dann glaube ich nicht, dass du verstehst.
      Die Petry und ihre "Partei" gehören wohl eher zu den Orwelschen Schweinen, die meinen, dass alle gleich wären, ABER einige sind halt gleicher...
      Dass man solches Gedankengut gefährlich findet und ablehnt (statt es unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit mit "Neusprech" salonfähig zu machen) finde ich genauso richtig, wie wenn man irgendwelchen anderen Hasspredigern die Platform verweigert, bzw. entzieht.
      10 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 12:16
      Highlight Immer wenn Rechtsextreme neuspr. Rechte Orwell für sich in Beschlag nehmen, sollte man wissen:

      Orwell war Sozialist. Allerdings nicht Realsozialist, sondern demokratischer Sozialist, modern. Sozialdemokrat. Er war das, was Petry, Reimann, Auns und Konsorten als Gutmenschen verunglimpfen.

      Das Hijacken von Orwell durch Rechtsextreme ist ebenfalls eine Praxis von Neusprech. Da reichen eben nicht mehr Begriffe, sondern es wird ein ganzes Lebenswerk verwurstelt zu den eigenen Gunsten.

      Aber ihr Möchtegern-Smarten seid erkannt. Bauernschläue hilft eben auch nix, wenns an Subtilität fehlt.
      15 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 13:44
      Highlight Ja, Orwell war Sozialdemokrat. Zu einer Zeit als die Sozialdemokraten noch Politik für die Arbeitnehmenden machten.
      Die heutigen Sozialdemokraten befürworten eine Zuwanderungspolitik (PFZ), welche den Lohndruck fördert, viele einheimische Arbeitnehmer die Stelle kostet und einzig den Interessen der Arbeitgeber dient.
      Sie wollen auch einer EU beitreten, welche ein Konstrukt des Grosskapitals ist und dessen Interessen dient.
      Sie befürworten eine masslose Flüchtlingspolitik, welche unsere Sozialwerke in höchstem Mass gefährdet.
      Ich weiss nicht Orwell heute immer noch Sozialdemokrat wäre.
      21 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 13:45
      Highlight Das was uns die Schweizer SP heute als Sozialdemokratie verkaufen will, ist nichts als ein destruktiver, kultur- und identitätszerstörender Internationalismus.
      22 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 14:15
      Highlight Ich kann nicht mit Sicherheit sagen ob Orwell heute Sozialdemokrat oder Jungsozialist wäre. Mit definitiver Sicherheit weiss ich aber, dass er nicht zu diesem chauvinistisch völkisch nationalistischen Sumpf gehören würde, den AfD, NPD, Pegia und auch SVP bewirtschaften.
      8 13 Melden
    • isag 10.04.2016 15:00
      Highlight @D00A , genau! :)
      2 6 Melden
    • andersen 11.04.2016 00:10
      Highlight Die Argumente von Afd sind so schwach, dass ich glaube, dass sie ein Eintagsfliege wird, wenn sie in der Landrat sitzt.
      2 1 Melden
    • Spooky 11.04.2016 01:57
      Highlight Von wegen "1984": Orwells literarisches Meisterwerk ist im Wesentlichen ein Liebesroman und hat nur am Rande etwas mit Politik zu tun. In diesem Meisterwerk geht es darum, ob man die Liebe zwischen zwei Menschen zerstören kann oder nicht. Orwells Antwort ist: Ja, man kann.
      0 2 Melden
  • Sapere Aude 10.04.2016 05:10
    Highlight Gibt keine sinnfreiere Diskussion als die zwischen Rechts- und Linksextremisten über demokratische Grundrechte.
    110 39 Melden
    • lilas 10.04.2016 08:33
      Highlight absolut auf den Punkt gebracht!
      33 28 Melden
    • cassio77 10.04.2016 09:05
      Highlight schliesse mich Deiner meinung vollumfänglich an.
      10 12 Melden
    • DonPedro 10.04.2016 09:10
      Highlight Genau,anstatt sich gegenseitig Marxismus oder Faschismus an den Kopf zu schmeissen, könnte man vom Grundrecht der Versammlungs- und Meinungsäußerungsfreiheit Gebrauch machen und zuhören , was Frauke Petry direkt und nicht verfälscht via Medien zu sagen hat!
      Man kann dann immer noch schweigen, pfeifen oder klatschen, das ist demokratischer als mit Gewalt zu drohen!
      50 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.04.2016 09:26
      Highlight Willst Du jetzt ersthaft die AUNS und die im Artikel erwähnten linken Gruppierungen auf die gleiche Extremismusstufe stellen? War die AUNS schon mal gewalttätig oder hat auch nur mit Gewalt gegen eine linke Veranstaltung gedroht?
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    • Sapere Aude 10.04.2016 11:08
      Highlight Der Versuch mir etwas zu unterstellen und mir entsprechend Worte in den Mund zu legen, war auch schon smarter. Ich beziehe mich auf eine Konkrete Diskussion, damit setzte ich noch nichts gleich. Die Linksextremisten haben in diesem Gewalt angedroht, nicht angewendet. Für mich ist es kein grosser Unterschied ob man den Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge fordert, oder mittels Drohung eine Veranstalltung zu vehindern. Nicht zu vergessen, die Brennenden Asylheime, die durch die ganze Flüchtlingshetze befeuert werden.
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Der «Grosse Kanton» kommt morgen auf Staatsbesuch zum «Kleinen Bruder»

Mehr als 300'000 Deutsche leben in der Schweiz, manchmal gibt es Reibereien mit den Eidgenossen. Beide Seiten pflegen ihre Vorurteile. Dabei läuft es in Wirklichkeit ziemlich gut. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warb vor seinem Staatsbesuch am Mittwoch und Donnerstag gegenüber SRF darum, die EU nicht als Feindesland zu betrachten.

Nichts pflegt der Durchschnittsbürger so gerne wie seine Vorurteile. Der Schweizer an sich ist in den Augen vieler Deutscher oft spiessig, …

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