Schweiz
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epa06316602 A close-up image showing the Facebook Messenger app on an iPhone in Kaarst, Germany, 08 November 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH ILLUSTRATION

Bild: EPA/EPA

Prämienverbilligung gefällig? In St.Gallen wird dir nun im Facebook-Messenger geholfen

Statt eines Kantonsangestellten beantwortet in St. Gallen neu ein Chat-Roboter Fragen rund um die Prämienverbilligung. Es ist die erste öffentliche Stelle in der Schweiz, die auf einen Bot setzt.



Habe ich Anrecht auf eine Prämienverbilligung? Und wo muss ich mich anmelden? Wer im Kanton St. Gallen lebt, muss diese Informationen nicht mehr mühsam auf einer Website zusammensuchen oder sich in der Warteschlange einer Hotline gedulden. Neu steht ein Chat-Roboter, ein sogenannter Bot, rund um die Uhr Rede und Antwort. 

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA) sei schweizweit die erste Organisation der öffentlichen Hand, die auf eine virtuelle Auskunftsperson setze, schreibt die «Ostschweiz am Sonntag». Wer den Bot anschreibt, erhält unverzüglich Antwort. Der Chatroboter erkundigt sich nach dem Namen des Gegenübers, klärt den Anspruch auf Prämienverbilligungen ab und unterstützt die Bürger bei der Anmeldung. 

85 Personen plauderten mit dem Bot

Peter Ringeisen, Chief Digital Officer der Versicherungsanstalt, sagt, Chatprogramme seien heute bereits für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Der Bot solle die Kunden möglichst rasch und zielgerichtet zu den gewünschten Informationen führen. «Bei der Suche nach einer Berechnungsmöglichkeit oder dem Anmeldeformular leitet er direkt zur entsprechenden Seite unseres Internetauftritts weiter.»

Private Unternehmen sind im Bereich Bots schon deutlich weiter als der Staat. Allein über den Facebook-Messenger kann man inzwischen mit über 100'000 Bots in Kontakt treten, wie es im Artikel weiter heisst. Eine Entlastung der Mitarbeiter kann die SVA in St. Gallen noch nicht feststellen – dafür sei der Bot schlicht noch zu wenig lang im Einsatz. In den ersten Wochen haben rund 85 Personen das Angebot genutzt. 

Roboter-Butler in Schweizer Shoppingzentrum

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Video: watson

Die intelligenten Roboter kommen: Diesen Jobs geht's an den Kragen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Miikee 28.01.2018 14:58
    Highlight Highlight Der Facebook Messenger ist sicher das richtige für solche Anfragen... 🤦‍♂️
    85 Menschen haben nicht verstanden. Datenschutz und so lässt grüssen.
  • Füttert die Tauben! 28.01.2018 12:05
    Highlight Highlight Weil es ja sicher klug ist, über Facebook, eine der grössten Datenkraken überhaupt, Gesundheitsdaten auszutauschen. Mol mol.

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

2003 gründete Lüthy die Swiss …

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