Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06316602 A close-up image showing the Facebook Messenger app on an iPhone in Kaarst, Germany, 08 November 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH ILLUSTRATION

Bild: EPA/EPA

Prämienverbilligung gefällig? In St.Gallen wird dir nun im Facebook-Messenger geholfen

Statt eines Kantonsangestellten beantwortet in St. Gallen neu ein Chat-Roboter Fragen rund um die Prämienverbilligung. Es ist die erste öffentliche Stelle in der Schweiz, die auf einen Bot setzt.

28.01.18, 11:59 29.01.18, 06:29


Habe ich Anrecht auf eine Prämienverbilligung? Und wo muss ich mich anmelden? Wer im Kanton St. Gallen lebt, muss diese Informationen nicht mehr mühsam auf einer Website zusammensuchen oder sich in der Warteschlange einer Hotline gedulden. Neu steht ein Chat-Roboter, ein sogenannter Bot, rund um die Uhr Rede und Antwort. 

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA) sei schweizweit die erste Organisation der öffentlichen Hand, die auf eine virtuelle Auskunftsperson setze, schreibt die «Ostschweiz am Sonntag». Wer den Bot anschreibt, erhält unverzüglich Antwort. Der Chatroboter erkundigt sich nach dem Namen des Gegenübers, klärt den Anspruch auf Prämienverbilligungen ab und unterstützt die Bürger bei der Anmeldung. 

85 Personen plauderten mit dem Bot

Peter Ringeisen, Chief Digital Officer der Versicherungsanstalt, sagt, Chatprogramme seien heute bereits für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Der Bot solle die Kunden möglichst rasch und zielgerichtet zu den gewünschten Informationen führen. «Bei der Suche nach einer Berechnungsmöglichkeit oder dem Anmeldeformular leitet er direkt zur entsprechenden Seite unseres Internetauftritts weiter.»

Private Unternehmen sind im Bereich Bots schon deutlich weiter als der Staat. Allein über den Facebook-Messenger kann man inzwischen mit über 100'000 Bots in Kontakt treten, wie es im Artikel weiter heisst. Eine Entlastung der Mitarbeiter kann die SVA in St. Gallen noch nicht feststellen – dafür sei der Bot schlicht noch zu wenig lang im Einsatz. In den ersten Wochen haben rund 85 Personen das Angebot genutzt. 

Roboter-Butler in Schweizer Shoppingzentrum

Video: watson

Die intelligenten Roboter kommen: Diesen Jobs geht's an den Kragen

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Miikee 28.01.2018 14:58
    Highlight Der Facebook Messenger ist sicher das richtige für solche Anfragen... 🤦‍♂️
    85 Menschen haben nicht verstanden. Datenschutz und so lässt grüssen.
    22 0 Melden
  • Füttert die Tauben! 28.01.2018 12:05
    Highlight Weil es ja sicher klug ist, über Facebook, eine der grössten Datenkraken überhaupt, Gesundheitsdaten auszutauschen. Mol mol.
    36 0 Melden

Je mehr Bewegung, desto günstiger – kommt bald das Prämienmodell Schrittzähler?

Fast jeder kennt sie: Die Schrittzähler-App auf dem Smartphone. Wer genug Schritte pro Tag geht, fördert angeblich die Gesundheit nachhaltig. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel will einen Schritt weiter gehen und auf Basis dieser Technologie ein Prämienmodell entwickeln lassen.

Für Ruth Humbel ist klar: Wenn 80 Prozent der jährlichen Gesundheitskosten in der Schweiz auf nicht übertragbare Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Probleme entfallen, kommt der Prävention eine besondere Bedeutung zu.

Das Problem: «Das schweizerische Gesundheitswesen legt den Fokus auf das Kurieren von Krankheiten. Versicherungstechnisch gibt es heute keinen Anreiz, sich gesund zu verhalten», kritisiert die CVP-Nationalrätin.

Dabei wäre es so einfach. Wer ein Smartphone besitzt, der hat meist …

Artikel lesen