Schweiz

Der grüne Nationalrat Balthasar Glättli muss sich am Abstimmungssonntag als Dreifachverlierer geschlagen geben.   bild: watson 

Balthasar Glättli nach dem Ja zum NDG: «Sogar Parlamentarier haben gewisse Formulierungen erst sehr spät verstanden»

Der grüne Balthasar Glättli muss sich am Sonntag als Dreifachverlierer geschlagen geben. Am aktivsten kämpfte er gegen das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG). Ein Gespräch über Angst, die einfachsten Verschlüsselungstechniken und warum die Terroristen dieses Gesetz geschrieben haben.

26.09.16, 06:58 26.09.16, 11:13

Herr Glättli, hätten Sie erwartet, dass das NDG-Referendum dermassen abschifft? 
Balthasar Glättli: Nach den Ereignissen dieses Sommers bin ich eigentlich eher positiv überrascht, dass wir wenigstens einen Drittel der Stimmen holen konnten. Als beinahe im Wochentakt Nachrichten über Anschläge in den Medien waren, befürchtete ich, wir würden mit 20 Prozent scheitern. Das wäre richtig schlimm gewesen, enttäuscht bin ich natürlich trotzdem.

Glauben Sie mit dem neuen NDG wird die Schweiz in zehn oder zwanzig Jahren ihren dritten Fichen-Skandal erleben? 
Nicht wenn der Nachrichtendienst hält, was im Abstimmungskampf versprochen wurde: Dass pro Jahr nur in 12 bis 25 Fällen die neuen Kompetenzen genutzt werden. Ich verlange, dass der NDB diese Fallzahlen im Jahresbericht öffentlich macht. Wenn auch bürgerliche Befürworter des NDG wie offenbar Corinna Eichenberger, Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission, für die Veröffentlichung der Zahlen sind, wird dies der Bundesrat hoffentlich in der jetzt zu erstellenden Verordnung berücksichtigen. Nur solche Transparenz kann einen Fichenskandal 3.0 verhindern.

«Dieses Gesetz haben die Terroristen geschrieben.»

Kann man von einem Geheimdienst Transparenz erwarten? 
Natürlich, der Geheimdienst arbeitet schliesslich für uns unsere Sicherheit. Wenn wir ihm dafür schon unsere Privatsphäre anvertrauen, sollten wir wenigstens wissen dürfen, was er damit macht. Man kann mich paranoid nennen, aber das darf man als Bürger wirklich erwarten. 

Eine gewisse Paranoia kann man Ihnen, der vor sechs Jahren von seiner Fichierung erfuhr, wohl nicht verübeln. Glauben Sie, Sie haben genug für ein Nein getan?
Wir haben unser Bestes gegeben. Offensichtlich ist es uns aber nicht gelungen, unsere Argumente überzeugend genug zu vertreten, obwohl sie eigentlich viel besser waren. Auch wir haben in der Kampagne mit der Angst gespielt, der Angst vor der Massenüberwachung. Offenbar ist die Angst vor dem Terror aber viel grösser und der Glaube, dass Überwachung dagegen hilft, sehr weit verbreitet. Obwohl viele Studien das Gegenteil belegen. Doch genau das ist es, was die Terroristen wollen. 

Was meinen Sie? 
Angst säen und unsere freiheitliche Gesellschaft zerstören. Wenn wir Angst haben, uns unsicher fühlen, uns deswegen einschränken und sogar bereit sind, unsere Privatsphäre zu opfern, dann haben die Terroristen gewonnen. Dieses Gesetz haben die Terroristen geschrieben. 

«Sogar die beratende Kommission hat gewisse Formulierungen erst sehr spät verstanden.»

Während des Abstimmungskampfes hatte man das Gefühl sogar politaffine Schweizer hätten nicht genau verstanden , worum es beim neuen Gesetz geht. 
Das lag an der Gesetzesvorlage und ihrer Formulierung. Sogar die beratende Kommission hat gewisse Formulierungen erst sehr spät verstanden. Beispielsweise, dass von der Kabelaufklärung nicht einfach nur Schweizer, die mit dem Ausland kommunizieren, sondern eben fast alle Schweizer betroffen sein werden. Es geht hier um sehr komplexe Technik, die nur Experten verstehen. 

Jetzt können unsere private Mail-Kommunikation, Internetaktivitäten, Skype-Gespräche etc. jedenfalls von einer Spezialabteilung der Armee gescannt werden. Kommunizieren Sie ab sofort nur noch verschlüsselt? 
Ich kommuniziere seit längeren wenn immer möglich verschlüsselt. 

Womit kommunizieren Sie? 
Für den E-Mail-Verkehr nutze ich «Pretty Easy Privacy», die einem ermöglicht, auch auf dem Handy verschlüsselte E-Mails zu verschicken. Das ist eine relative einfache Software für jedermann. Noch einfacher ist es, verschlüsselt zu telefonieren oder verschlüsselt Nachrichten zu verschicken. 

Wie? 
Über die App «Signal», die eine Verschlüsselung von Handy zu Handy bietet. Damit kann man verschlüsselt per Internet telefonieren und es werden auch keine Randdaten gespeichert, wie beispielsweise bei Whatsapp, das mittlerweile auch mit der Technik von «Signal» arbeitet. 

Wie surfen Sie? 
Beim Surfen ist es schwieriger. Man kann über das Tor-Netzwerk anonym surfen. Leider funktionieren darauf nicht alle Websites und es ist etwas komplizierter. Für Laien gibt es da noch keine gute Lösung. 

Müssen wir mit dem neuen NDG fürchten, dass es zu falschen Verdächtigungen kommt? 
Per Kabelaufklärung werden mit Sicherheit falsche positive Resultate geliefert werden, die man dann mühsam wieder aussortieren muss. Auswertungen über die NSA, die natürlich noch mehr Möglichkeiten als der NDB hat, zeigen ganz klar, dass es in den USA vermehrt zu Falschverdächtigungen gekommen ist. 

Die Schlüsselbegriffe, nach denen per Kabelaufklärung gesucht wird, werden unter anderem von der Unabhängigen Kontrollinstanz (UKI) kontrolliert werden. Wen wünschen Sie sich in die UKI? 
Ich habe jetzt noch nie mit ihm darüber geredet, aber der ehemalige Datenschützer Hanspeter Thür wäre sicher ein sehr geeigneter Kandidat. Er war nicht fundamental in der Opposition, aber setzte sich auch mit der Kritik auseinander.

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    Alle Leser-Kommentare
  • G. 27.09.2016 20:41
    Highlight Wie bereits erwähnt:
    Der Gebrauch von Cumulus-Card, Supercard, etc sowie den heutigen bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten hat uns längstens zum gläsernen Menschen gemacht und ein jeder hinterlässt seinen digitalen Fussabdruck.

    Bereits vor ca. 20 Jahren musste jeder Mail-Server oder Mail-Relay-Server bis 6 Monate zurück die Daten archiviert halten.

    Wenn durch eine Überwachung ausgelöst eine Massnahme getroffen wird und ein Unglück à la Charlie Hebdo verhindert werden kann und die Öffentlichkeit darüber nicht informiert wird, kratzt das niemanden.
    3 5 Melden
  • Alex_Steiner 27.09.2016 14:55
    Highlight Die Terroristen haben gewonnen.
    5 3 Melden
  • Share 26.09.2016 20:01
    Highlight Kompliziert, einfach, ich weiss ja nicht. Ob Zaubertinte oder Darknet. Das Briefgeheimnis ist beerdigt. Was wohl mit dem Bankgeheimnis passiert?
    7 1 Melden
  • Spooky 26.09.2016 18:21
    Highlight Mit diesem Gesetz wird der Geheimdienst ein paar Kleinkriminellen schneller auf die Schliche kommen, das stimmt schon. Aber für die Unterwelt besteht kein Grund zur Panik. Die Unterwelt ist nicht beeindruckt. Die hat schon heute Verschlüsselungen und kann die besten Hacker der Welt bezahlen. Und der kriminellen Hochfinanz das Handwerk zu legen - daran hat der Geheimdienst kein Interesse. Es bleibt also alles beim Alten - die Ehrlichen, die Ja gestimmt haben, sind die Dummen, und sie werden darum effizienter überwacht, um den Schlapphüten ihre Existenz zu sichern.
    17 5 Melden
  • zzZüri 26.09.2016 13:47
    Highlight Uns ist nicht mehr zu helfen. Wir bezahlen dafür dass man überwacht wird. Aiiai!
    41 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 17:56
      Highlight Du bezahlst sogar dafür, dass du beschützt wirst ...
      9 24 Melden
  • wipix 26.09.2016 12:58
    Highlight Wenn ich das Ergebniss studiere, über alle nationalen Vorlagen beschleicht mich das Gefühl, dass die Argumentation "Angst machen" eher bei Rechtswähler funktioniert. Wenn man aber voraussetzt, dass tendenziell Linke Wähler sich breiter informieren als rechte Wähler, dann darf man sich die Frage stellen wo denn die links Wähler am Sonntag geblieben sind?
    Ist das jetzt das Talent des Rekrutierens von Urnengängern oder der Unterschied der Ängste, mit denen Argumentiert wird?
    28 13 Melden
    • E7#9 26.09.2016 13:17
      Highlight Dann solltest du wohl nicht einfach voraussetzen, dass linke Wähler sich breiter informieren. Das hilft deinem Verständnis wahrscheinlich. Geh lieber mal davon aus, dass sich Linke sich genau so selektiv informieren wie Rechte.
      42 11 Melden
    • wipix 26.09.2016 13:43
      Highlight Ich habe beruflich mit Menschen von links bis rechts zu tun (ländliche Region)
      Dabei beobachte ich, dass Wähler des rechten Spektrums mehrheitlich Ihre Meinung aus Ängsten der Boulevard Medien und dem "Hören / Sagen" bilden und schnell den Entschluss für oder gehen eine Sache fällen.
      Bei den Links angesiedelten wird, zumindest Argumentativ, in die Tiefe informiert. Entscheidungen werden oft nicht schnell als gegeben gefällt. Das kann sich, beobachtet bei Diskussionen, ins unendliche hinziehen.
      Die selektive Information ist dabei logisch. Die mehrheitlich genutzten Quellen jedoch auch!
      22 23 Melden
  • kuhrix 26.09.2016 12:46
    Highlight Wer hat eigentlich Ja gestimmt? Ich kenne niemanden und doch eine 2/3 Mehrheit. Wäre mal interessant eine Statistik zu den Altersgruppen zu sehen. Das sind leider die Schwächen der Demokratie...Bürger die vom Thema gar nichts verstehen haben uns jetzt etwas eingebrockt was wir nie wieder loswerden.
    40 25 Melden
    • DoMeBE19 26.09.2016 13:23
      Highlight Wieso wirfst du jüngeren Bürgern vor nichts vom Thema zu verstehen? Du machst es dir sehr einfach zu sagen dass die die ein "JA" gestimmt haben nichts vom Thema verstehen, immerhin waren es 60%.

      Nicht jeder kann verlieren.
      22 16 Melden
    • kuhrix 26.09.2016 13:53
      Highlight Ich werfe es vor allem den älteren Bürgern vor. Und ich behaupte jetzt einfach mal das der grosse Teil der Schweizer keinen Schimmer davon hat was das technisch bedeutet und welche Auswirkung das auf sie hat. Ich akzeptiere die Niederlage aber beim nächsten Skandal bitte nicht empört sein.
      34 14 Melden
    • remono 26.09.2016 13:55
      Highlight Ich gehe eher davon aus dass kuhrix von der älteren Bevölkerungsgruppe gesprochen hat. Deine Aussage bleibt dennoch richtig ;D
      9 1 Melden
    • meine senf 26.09.2016 14:06
      Highlight Wenn man kennt, hängt halt stark vom alltäglichen Umfeld ab. Die Filterblase gibt es nicht nur auf Youtube und Facebook, sondern auch in der Offline-Welt.
      14 0 Melden
    • Firefly 26.09.2016 15:50
      Highlight "aber beim nächsten Skandal bitte nicht empört sein"... Leider werden an dem dann wieder nur die Ausländer schuld sein, am nächten Skandal, der kommen wird, weil man zu kurzsichtig war.
      3 8 Melden
  • Hernani Marques 26.09.2016 11:34
    Highlight Der Schutz der Privatsphäre ist nach BÜPF und NDG in der Schweiz keine staatliche Aufgabe mehr, ergo gibt es Privatsphäre in Teilbereichen nur noch für die Minderheiten, die wissen, wie man sich schützt.

    Wer dazu gehören will und keine Ahnung hat, melde sich etwa beim CCC in Zürich: cryptoparty@ccczh.ch.

    Wir machten das vor Snowden, während den Snowden-Enthüllungen verstärkt und jetzt mag es ja wieder zunehmen, seit dem NDG-Ja:

    http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Wie-Sie-im-Internet-Ihre-Spuren-verwischen/story/12002087

    Es geht ja nicht nur um Mails, Telefonate & Messages.
    30 6 Melden
    • demokrit 26.09.2016 12:20
      Highlight Ist die Blockchain-Technologie ein Kandidat für ein privates Internet?
      1 1 Melden
    • Hernani Marques 26.09.2016 14:52
      Highlight Die eingesetzte Kryptografie sicher: für die Kommunikation & Datenaustausch muss die Flexibilität der Datenspeicherung & -manipulation grösser sein, als das bei Blockchain-Anwendungen der Fall ist. Dort geht es v. a. um die Nachweisbarkeit von Überweisungen & dass Transferketten stimmig sind.

      Doch: es wird an verteilen Systemen geforscht, die (mathematisch) abhörsichere, zensurresistete & verteile p2p-Netzwerke ermöglichen & darüber hinaus über das aktuelle Internet "gestülpt" werden können.

      Ein Paradebeispiel ist GNUnet:

      https://gnunet.org/

      Damit können auch Metadaten geschützt werden.
      7 0 Melden
  • ursusx 26.09.2016 10:58
    Highlight Wer das Argument "Ich habe nichts zu Verbergen" vorbringt um seine Privatsphäre aufzugeben...

    .. ist wohl auch der Meinung, dass Meinungsfreiheit unötig sei, weil er gerade nichts zu sagen hat...
    81 19 Melden
    • MikoGee 26.09.2016 13:15
      Highlight Stammt das nicht von Edward Snowden?
      17 0 Melden
    • ursusx 03.10.2016 13:53
      Highlight Jaa!
      0 0 Melden
  • Le_Urmel 26.09.2016 10:53
    Highlight Am Traurigsten stimmt mich, dass Parteien, die sonst das Wort Freiheit wie ein Eid vor sich hertragen und den Staat als das Schlimmste an sich betrachten, nun ganz schnell ihre Überzeugungen über Bord werfen
    64 13 Melden
    • demokrit 26.09.2016 11:44
      Highlight Und dabei den Beamtenstaat munter ausbauen. Die über 20 Personen, die man nun dafür einstellen will, sind keine billigen Leute.
      30 5 Melden
    • Citation Needed 26.09.2016 19:23
      Highlight Demokrit, wenn es die neuen Leute wenigstens draufhaben! Was im Zuge der Fichenaffäre an Absurditäten und Fehlleistungen ans Licht kam war zum den-Kopf-an-die-Wand-hauen. Die hatten keinen Plan und haben den auch noch schlecht umgesetzt.
      Vermutlich nützen die neuen Leute und Befugnisse sowieso wenig, wenn nicht erst die verknöcherten Strukturen überholt und die internationale Zusammenarbeit verbessert werden.
      Dass der Bund regelmässig grosse Informatikprojekte in den Sand setzt sorgt da auch nicht gerade für rasende Zuversicht.
      Ich hoffe also auf teure, gute Leute!
      7 0 Melden
    • demokrit 26.09.2016 20:53
      Highlight Nützen tut es sowieso nichts, da fehlt jeder evidenzbasierte Nachweis. Aber für unseren Staatsapparat ist halt schon Alternativmedizin ausreichend. Vielmehr werden die Daten, wie bei der RUAG, von Drittländern abgesaugt, mit der Schweiz in der Rolle des nützlichen Trottels.
      4 1 Melden
    • Citation Needed 26.09.2016 23:08
      Highlight Demokrit, ich hoffe, Du hast unrecht. Obschon ich den disqualifizierenden Begriff 'Sicherheitsesoterik' der Gegenkampagne leider sehr treffend fand/finde. 😣
      3 0 Melden
  • FrancoL 26.09.2016 10:31
    Highlight Glättli:
    "Natürlich, der Geheimdienst arbeitet schliesslich für uns unsere Sicherheit. Wenn wir ihm dafür schon unsere Privatsphäre anvertrauen, sollten wir wenigstens wissen dürfen, was er damit macht. Man kann mich paranoid nennen, aber das darf man als Bürger wirklich erwarten."
    Lieber Glättli, man kann auch bewusst auf Schönwetter machen, aber das gibt es in der Politik nicht, und schon gar nicht nicht bei einer Truppe wie der Nachrichtendienst!
    28 9 Melden
  • Spötter 26.09.2016 10:19
    Highlight Immerhin muss sich der Zentralrat wärmer anziehen. Gut so.
    16 12 Melden
    • Nevermind 26.09.2016 12:36
      Highlight "Corina Eichenberger, FDP-Nationalrätin und Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission, beobachtet das Seminar mit Argwohn: «Das Angebot ist verdächtig. Es legt nahe, dass die Zweifel am gesetzlichen Verhalten des Vereins berechtigt sind.» Der Verein nütze die Freiheiten eines liberalen Staates aus."

      Wer Massnahmen gegen eine Überwachung trifft, macht sich also verdächtig? Und wer die Freiheit eines liberale Staates nutzt, nützt diesen aus?

      Manchmal ist Schweigen Gold.

      Viel Spass mit solchen Leuten in den Kontrollorganen nach NDG.

      22 5 Melden
  • o.o 26.09.2016 10:12
    Highlight Als ersten Schritt könnte watson ja mal die eigene Seite auf https umstellen... (wird wohl nicht passieren, wegen werbung)...
    53 1 Melden
    • Mikee 26.09.2016 12:31
      Highlight Google erstellt ein besseres Ranking bei https Seiten. Das wird hoffentlich ein wenig Druck auf alle ausüben.
      6 1 Melden
    • Nevermind 26.09.2016 12:38
      Highlight Oder du achtest auf deine Kommentare, falls du eine Karriere als Staatsangestellter anstrebst.

      😉
      12 2 Melden
    • o.o 26.09.2016 14:59
      Highlight Karriere als Staatsangestellter? Dann doch lieber eine echte Karriere.
      8 3 Melden
    • Andy 26.09.2016 17:59
      Highlight Mikee hat genau recht. Das hätte sogar einen wirtschaftlichen Nutzen für Watson. Es gibt diverse Korrelations-Studien welche hinsicht SEO (Suchmaschinenoptimierung) beweisen, das HTTPS Seiten besser ranken. Auf Server-Ebene per 301 Redirect automatisch auf die HTTPS weiterleiten und das Problem ist gelöst. Einzig einige Werbenetzwerke unterstützen noch kein HTTPS...
      3 0 Melden
  • seventhinkingsteps 26.09.2016 09:08
    Highlight Natürlich. Das hab ich vor dem Sonntag hier schon geschrieben. Ein Gesetz in dem von Kabelaufklärung gesprochen, setzt ein gewisses technisches Verständnis. Angesichts der Tatsache, dass viele Parlamentarier Hilfe beim Einrichten eines E-Mail Accounts Hilfe benötigen, bezweifle ich, dass in der sicherheitspolitischen Kommission viel Know-How über Verschlüsselung etc. herrscht. Herr Glättli scheint da um einiges qualifizierter. Traurig wenn die Opposition mehr Ahnung von der Materie hat als das Bundesdepartement ubd sowieso des durchschnittlichen Stimmbürgers
    39 14 Melden
  • EgonvD 26.09.2016 09:05
    Highlight Leider ist es doch so, dass eine End-zu-End Verschlüsselung nur funktioniert, wenn beide Enden gleichermassen verschlüsseln. Sprich, verschlüsselte Mails nur, wenn die Gegenstelle diese auch entschlüsseln kann! Dies ist leider viel zu häufig nicht der Fall!
    12 1 Melden
    • Hernani Marques 26.09.2016 11:13
      Highlight Das ist so.

      Weil wir als Aktivisten (vom Chaos Computer Club etc.) gescheitert sind, etwa Mailverschlüsselung mittels CryptoPartys zu verbreiten, gibt es so Projekte wie pretty Easy privacy (pEp; p≡p), wo die Schritte der Schlüsselverwaltung und -verteilung automatisiert werden.

      Bei F-Droid (und in Google Play Store) gibts das Beta & kostenlos:

      https://f-droid.org/repository/browse/?fdid=pep.android.k9

      So traurig es auch ist: Art. 13 BV "Schutz der Privatsphäre" ist als aufgehoben zu betrachten.

      Wir brauchen mithin private und zivilgesellschaftliche Lösungen, um uns selber zu schützen.
      22 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 12:21
      Highlight Artikel 13 der Bundesverfassung (Schutz der Privatsphäre) wurde doch schon längst aufgehoben, Hernani.

      Seit uns Datenkraken wie Google, Facebook, Microsoft, Apple und Konsorten nötigen(!), unsere Privatsphäre (vermeintlich freiwillig) zu opfern, damit wir überhaupt (im Netz) teilnehmen dürfen,

      und sich derweil der Verbraucher-/Konsumentinnen-Schutz lieber für die Freigabe des iPhone-NFCs für alle Datenkraken bemüht, anstelle wirksam die rechtlich fragwürdigen und Knebelverträge und unsittlichen Praktiken der Datenkraken zu bekämpfen.

      Privatsphäre im Netz gibt es schon lange nicht mehr.
      5 1 Melden
    • Hernani Marques 26.09.2016 14:45
      Highlight @{Lorent Patron}: Was das Internet in transit betrifft, sicher & es gibt auch ohne BÜPF & NDG Gründe, die digitale Kommunikation zu schützen.

      Allerdings zapft man mit BÜPF & NDG neu Daten auch von CH-Internet-Firmen mit rechtlicher Grundlage an, ohne konkrete Zustimmung der Nutzer und eröffnet sie dem Datenhandel (wie bei PRISM/Tempora).

      Die Schweiz spielt das ruinöse Spiel nun also selber mit, alles anzuzapfen und die rechtlichen Grundlagen den Schutz der Privatsphäre einzufordern, werden somit hierzulande äusserst dünn.

      Die Datensammlungen werden anderen Staaten und Privaten zugänglich.
      6 0 Melden
  • Ranfield 26.09.2016 08:54
    Highlight Dummes, dummes Volk.. Wir geben unser Privatleben her für ein wenig Sicherheit. Und die Sicherheit nicht mal garantiert ist. Ich bin nicht Grün, aber was da gewählt wurde verstehe ich überhaupt nicht. Ich weiss nicht wie man froh sein kann wenn man überwacht werden soll.

    "Angst säen und unsere freiheitliche Gesellschaft zerstören. Wenn wir Angst haben, uns unsicher fühlen, uns deswegen einschränken und sogar bereit sind, unsere Privatsphäre zu opfern, dann haben die Terroristen gewonnen. Dieses Gesetz haben die Terroristen geschrieben. "

    Gut gesagt von Herr Glättli
    48 22 Melden
    • Skater88 26.09.2016 10:52
      Highlight Aber um die Materie zu verstehen, bräuchte es vom Volk einiges mehr Kenntnisse. Jetzt haben wir den (Kabel-)Salat
      30 5 Melden
    • Fairness_3 26.09.2016 11:13
      Highlight Glättli hat Angst gesät, dass es einen Überwachungsstaat à la Nordkorea geben wird.
      16 27 Melden
  • Fairness_3 26.09.2016 08:53
    Highlight Schön dass Glättli zugibt mit den Ängsten gespielt zu haben. Nur sind diese bei der deutlichen Mehrheit nicht auf fruchtbarem Boden gelandet. Die ständige Angstmacherei und das ständige Erwähnen der Fischen-Affäre hat Gott sei Dank nicht verfangen.
    25 50 Melden
    • Gigle 26.09.2016 11:03
      Highlight Die Angstmacherei mit dem Terrorismus hat leider sehr wohl funktioniert.
      34 12 Melden
    • Roaming212 26.09.2016 11:11
      Highlight Eher die Angstmacherei mit dem Überwachungsstaat ist zurecht gescheitert
      14 25 Melden
    • essy* 26.09.2016 13:58
      Highlight Roaming212, Sie meinten gestern doch noch, dass es hierbei um eine Initiative ging. Insofern glaube ich nicht, dass Sie sich wirklich mit der Materie auseinandergesetzt haben, so dass man ihre Kommentare dazu ernst nehmen könnte.
      10 2 Melden
  • Pjehle 26.09.2016 08:38
    Highlight Das wundert mich nicht, dass gwisse Parlementarier gewisse Formulierungen nicht verstehen, bei einem solchen Parlament in Bern....
    88 15 Melden
  • Thanatos 26.09.2016 08:34
    Highlight Nun ja mit einem geeigneten VPN-Anbieter (Perfect Privacy kann ich nur empfehlen) zusätzlich zu den genannten Möglichkeiten kann der NDB nicht all zu viel über mich erfahren.
    36 3 Melden
    • o.o 26.09.2016 09:41
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 09:52
      Highlight Perfect Privacy ist super. IVPN.net ist auch zu empfehlen.
      4 2 Melden
    • oureax 26.09.2016 11:03
      Highlight Perfect Privacy wurde gebustet aber die speichern keine Logs und man erhält keine dedizierte WAN Adresse. Somit ziemlich "sicher".
      3 1 Melden
    • Andy 26.09.2016 18:03
      Highlight Ich selber nutze https://torguard.net/ - funktioniert sogar für Bittorrent und hat vom SOCKS5 Proxy bis zum VPN alles zum sehr erschwinglichen Preis im Agebot. Wer knausern will: Wartet auf die Black-Friday Specials.
      0 0 Melden
    • Thanatos 26.09.2016 18:53
      Highlight @Ludwig Hast du den Artikel gelesen und weisst du was RAM-Disks sind? Die müssten sich im laufenden Betrieb eingeloggt haben und alles auf Festplatten kopiert haben. Und das bezweifle ich eher.
      PP ist abgesehen davon für seine nicht vorhandenen Logs bekannt und dafür auch in bestimmten Kreisen berühmt ;)
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 19:13
      Highlight @Andy TorGuard hat den Hauptsitz in den USA und ist somit nicht wirklich zu empfehlen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/UKUSA-Vereinbarung

      IVPN und Perfect Privacy sind zum torrenten perfekt. Ich habe eine 300/300 mbit's FTTH Leitung und full speed.
      1 0 Melden
    • Andy 27.09.2016 06:53
      Highlight @Satizfaction: Stimmt nicht ganz, die loggen nicht und ich nutze selbstverständlich Server ausserhalb der USA, check mal http://lifehacker.com/5935863/five-best-vpn-service-providers und https://torrentfreak.com/which-vpn-services-take-your-anonymity-seriously-2014-edition-140315/

      Mal abgesehen davon brauche ich BT eh nur im Notfall, sonst ist das Usenet mein Ding und dort kann ich dank Fiber 7 (Geheimtipp, 77.-/Monat für 1Gbit symetrisch) mit bis zu 1 Gbit ziehen :)
      0 0 Melden
    • o.o 27.09.2016 07:17
      Highlight Ich hab auch 1gbit symmetrisch, aber im usenet krieg ich nie fullspeed, auch nicht mit 2 accounts. Tipps?
      0 0 Melden
    • Andy 27.09.2016 09:14
      Highlight Viele Provider limitieren die Bandbreite welche sie zur Verfügung stellen. Es gibt nur ewenige Major-Player gibt, viele Provider sind Reseller. Mir persönlich genügt was mir Newshosting bietet, das wären 200-300 Mbit. Der Falschenhals ist übrigens nicht mer der Download-Speed sondern die Zeit welche das entpacken der Dateien benötigt. Daher sehe ich keinen Grund warum ich schnelleren Speed benötigen sollte. Das Gbit ermöglicht, nebenher bequem zu surfen. Ein Ansatz wären verschiedene Anbieter, welche keine Reseller sind. Im Gegensatz zu BT, verstösst man damit nicht gegen das Gesetz in der CH.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 09:32
      Highlight @Ludwig Mein Tipp sind Private Tracker. Viel mehr Content als Usenet, bessere pre-times, kostenlos und volle Geschwindigkeit. Die Ratio sollte mit Glasfaser auch kein Problem sein.

      @Andy Alle Anbieter in den USA können per Gag Order zu unschönen Sachen gezwungen werden. Wo die Server stehen ist in diesem Fall egal.
      1 0 Melden
    • o.o 27.09.2016 10:45
      Highlight satizfaction: wäre froh um einen invite qqqq@mailbox.org :) danke
      0 0 Melden
    • Andy 27.09.2016 11:03
      Highlight @Satizfaction: Vermutlich hast du recht, wenn man wirklich sicher sein will, sollte man nur Firmen ausserhalb der USA verwenden. Trotzdem wäre es intressant, warum dann Microsoft eine separate Infrastruktur ausserhalb der USA unterhält, um EU Kunden genau diese Sicherheit zu geben. Ich bin aber kein Rechts-Experte.

      Das Problem mit private Trackern ist halt, dass du dort via Ratio gezwungen bist massiv viel upzuloaden, was rechtlich wenns hart auf hart kommt, einiges gefährlicher sein dürfte als das Usenet. In der Schweiz ist man im legalen Bereich, wenn man Multimedia-Inhalte herunterlädt.
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  • dracului 26.09.2016 08:28
    Highlight Die Tipps von Herrn Glättli in Ehren, aber die Schweiz hat ein viel fundamentaleres Problem mit den digitalen Kompetenzen. Den Bürgern steht zwar viel "Technik" zur Verfügung, aber in der Praxis sind viele überfordert. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Beamten (im NDB). Selbst die Terroristen sind heute besser ausgebildet. Wenn der NDB Erfolg haben soll, müssen wir die Erhöhung der digitalen Kompetenzen lösen: Im Bundesrat, im Parlament, in der Bevölkerung und vor allem in Parmelins Departement.
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    • C0BR4.cH 26.09.2016 09:47
      Highlight Deshalb Medienkompetenz als Schulfach ab der Primar.
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    • purzelifyable 27.09.2016 13:18
      Highlight Statt Frühfranzösisch.
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  • *Gandeath* 26.09.2016 07:51
    Highlight Ihr könnt mir nicht weiss machen, dass die Schweiz in Verdachtsfälle nicht schon vorher das Volk unter die"Lupe" nahm und abhörte, beobachtete und Menschen in Gewahrsam nahm. Nun ist es einfacher. Unter dem Decknamen "Terrorismus" wird dann einfach alles"eliminiert" ,was nicht passt. Traurig wie das Volk auf gut Deutsch "verarscht" wird.
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    • klock 26.09.2016 10:00
      Highlight Das NDG führt keine neue Praxis ein, sondern ist gesetzlicher Nachvollzug bereits bestehender Verhältnisse, die Mitarbeiter des ND müssen gesetzlich abgesichert werden. Dass jetzt innert nur einer Woche Präzisierungen zur Umsetzung präsentiert werden sollen, weist sehr wohl auf ein abgekartetes Spiel hin, ebenso dass z.B. diese technisch angeblich anspruchsvolle Kabelaufklärung gar keine Fragen zur Umsetzung aufwirft, der ND tut dies schon mindestens länger als der Zeitpunkt, als das neue NDG als Entwurf in die parlamentarische Bearbeitung kam. Das ist die Realität der Geheimdienste.
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  • Nuka Cola 26.09.2016 07:46
    Highlight Das mit TOR stimmt leider nicht, die Kommunikation des Exit Nodes zu mir ist unverschlüsselt.

    Aufgrund dessen, dass das Darknet für kriminelle Machenschaften mitgenutzt wird, wohlgemerkt mitgenutzt, nicht dafür entwickelt, ist es nun eh sinnlos dieses zu nutzen, da die Server in der Schweiz nun alle angezapft werden, da sie ja als "Terrorunterstützer" soooo böse sind und die ausländischen dürfen nun ja gehackt werden.

    Sofern die Navy, resp. das DARPA nicht richtig ordentlich Geld rein buttert und einfach die Technik verbessert, verschlüsselte Endkommunikation, multiple Table Desks, etc.
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    • C0BR4.cH 26.09.2016 09:58
      Highlight Der Datenverkehr von der Exit-Node zu dir soll unverschlüsselt sein? Wohl kaum. Den dann würde das ganze Netzwerk überhaupt gar nichts bringen.
      Ab der Exit-Node zum Zielserver, _könnte_ der Datenverkehr unverschlüsselt sein. Da kommts halt auf die Seite draufan.

      Exit-Nodes in der Schweiz zu betreiben, ist schwer und auch von den Providern ungern gesehn. Zum Glück gibt es aber genug Länder wo es (noch) sehr unproblematisch ist.
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    • Nuka Cola 26.09.2016 15:03
      Highlight Das Problem ist aber, dass man (zumindest ich) bis jetzt nur mit unverschlüsselten Exit Nodes zu tun hat.

      Bezüglich dem Darknet, ich durfte letztens (6.9.) einem spannenden Vortrag der LPL beiwohnen, und dirt hies es, dass es zwar umständlich sei, aber auch in den meisten Fällen nachvollziehbar und auch nachweisbar sei, wer was wo und wie tat.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 15:05
      Highlight Ich geh mal davon aus, dass der NDB seine eigene Tor-Server_Farm betreibt, so wie sich das heutzutage für jeden anständigen Geheimdienst gehört. Warum auch nicht. Jeder darf einen Tor-Servers betreiben. Oder auch hunderte.

      Auf jedem Tor-Server sammeln sich verwertbare Metadaten an, die sich kummulieren und mit der Zeit auch eine De-Anonymisierung ermöglichen.

      "Als Tor-Nutzer muss man sich darüber im Klaren sein, dass man sich allein durch dessen Nutzung zur Zielscheibe macht und das Tor keine wirkliche Anonymität bieten kann."

      http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/1809171.htm
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  • Winschdi 26.09.2016 07:29
    Highlight Die Liste der Schlüssel ergriffen wäre dann noch interessant. Dan kann man die Mail-Signatur der unverschlüsselten Mails anpassen 😁
    22 0 Melden
    • Winschdi 26.09.2016 22:36
      Highlight Verdammt, was hab ich am Morgen getrunken (resp. die Autokorrektur), Schlüssel ergriffen = Schlüsselbegriffe, und dem Dan schenke ich ein "n".
      1 0 Melden
  • thierry_haas 26.09.2016 07:16
    Highlight Interessant: wenn die Bürgerlichen eine Initiative verlieren heisst es in den Medien "das kluge Volk". Wenn die Linken eine Initiative verlieren heisst es in denselben Medien entweder "die Mittel der Rechten waren einfach zu gross" oder "das Volk war einfach zu dumm um zu begreifen was wir schlauen Linken sagen".... hey Leute: Herr Glaettli gehört einer Partei an, die keiner mehr wählt weil deren Inhalte einfach keinen mehr interessieren. Wacht einfach auf und kümmert euch um die wichtigen Dinge, dann gewinnt ihr auch endlich einmal wieder 1-2 Wählerstimmen.
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    • smoenybfan 26.09.2016 08:31
      Highlight Hey Thierry: Herr Glättli gehört einer Partei an, die ich gewählt habe, weil deren Inhalt mich interessiert. (Wach einfach auf !1elf)
      Nun sag uns doch, welche Themen der Grünen unwichtig sein sollen und um welche sie sich denn kümmern sollen (Mal davon abgesehen, dass die Parteien die Politik vertreten dürfen, die sie wollen).
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    • lagaffe 26.09.2016 08:31
      Highlight Hey - und wer entscheidet denn über die Wichtigkeit der Dinge..?
      40 5 Melden
    • Gantii 26.09.2016 08:34
      Highlight die privatsphäre ist also nicht wichtig?
      65 5 Melden
    • Nevermind 26.09.2016 09:41
      Highlight Bürgerliche stimmen halt nach Bauch ab und die Linke mit dem Kopf.

      Und da der Mensch auch nur ein instinktgetriebenes Tier unter anderen ist, gewinnt der Bauch auch meist über den Kopf.

      😉
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    • JaneSoda 26.09.2016 09:56
      Highlight Hey Thierry
      mich interessiert. Ich habe Herrn Glättli bewusst gewählt.
      Ich werd ihn wiederwählen.
      Weil die Themen seiner Partei mir persönlich wichtig sind.
      Übrigens: Ich bin nicht eingeschlafen, also auch nix mit aufwachen.
      Ich bleib meinen Prinzipien treu ;-)
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    • Lord_ICO 26.09.2016 10:03
      Highlight Ach Thierry, was ist schon von den 30% der Bevölkerung zu erwarten, die seit über 20 Jahren eine Mono-Partei wählen? Seit über 20 Jahren wird bei jeder NR Wahl das Thema Ausländer dermassen durch die SVP aufgeblasen, dass die wirklich wichtigen Fragen in der Politik keinen interessieren. Wer das Abstimmungsverhalten der SVP und FDP im NR kennt und nicht zu den Superreichen zählt, dürfte aus Vernunft diese beiden nicht mehr wählen. Aber die meisten Leute sind denkfaul und informieren sich vor Wahlen nicht.
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    • Theor 26.09.2016 10:12
      Highlight Oder das wir in zehn Jahren nicht auch mit Atemschutzmaske rumlaufen müssen wie die Leute in China ist also auch nicht wichtig?
      16 3 Melden
    • FrancoL 26.09.2016 10:28
      Highlight @haas; Auch nach dem 2. Lesen Deines Kommentars ist es nun mehr als nebulös welche Themen Du da ansprechen willst, offensichtlich kennst Du diese selbst wohl kaum. Wenn Du auf unserem Planeten lebst und die Zukunft auch für Dich eine Option wäre, betreffen dich die meisten dieser von den Grünen aufgenommenen Themen direkt und indirekt. ES scheint aber nicht Deine Stärke zu sein Vergeige und Interpretationen anzustellen, dies zeigen Deine Zeilen. Zum Glück entscheidest nicht Du was entscheidend ist und was nicht, sonst wäre unser Planet noch schlimmer in Schieflage.
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    • Fabio74 26.09.2016 10:45
      Highlight Ach ja du bestimmst was wichtig ist und was nicht? Glaube kaum, dass deine Meinung wichtiger ist als alles andere
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    • Firefly 26.09.2016 11:48
      Highlight Auch wenn sie "niemanden" mehr interssieren, sind sie die aktuellsten und dringensten Themen überhaupt und weltweit. Das sagt leider viel über das schweizer Volk aus... das immer mehr den Anschein macht, sich auf seinem bescheidenen Wohlstand zur Ruhe setzen zu wollen und sich so wenig wie möglich bewegen möchte. Einfach nur in ruhe alt werden... und danach kommt bekanntlich nur noch der Tot.
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    • kettcar #mo4weindoch 26.09.2016 13:33
      Highlight Thierry, könnten Sie den Satzteil "Wacht einfach auf..." nicht gleich am Anfang des Kommentars benutzen, damit ich nicht so weit lesen muss? Dankeschön.
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  • Wisegoat 26.09.2016 07:16
    Highlight Glättli mutiert gerade zum Sven Epiney der CH-Politik.
    Der 24-7-Glättli-Medien-Overkill.
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    • äti 26.09.2016 08:57
      Highlight Besser als Rösti 5Min/Woche
      22 9 Melden
    • C0BR4.cH 26.09.2016 10:01
      Highlight Glättli ist halt einfach viel in den Medien, weil er (mal absolut unabhängig von seiner Partei) ein absolut bodenständiger, kompetenter Politiker ist.

      In Bezug auf digitale Themen, wie dem BÜPF und dem NDG landet er halt oft in den Medien, weil er einer der wenigen Politiker ist, der Ahnung von digitalen Medien und Technik hat.
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Sunrise und Swisscom machen das Internet-Abo bald für viele überflüssig

Die Mobilfunkprovider sind mit der neuen Mobilfunktechnik 5G im Temporausch: Bereits drei Jahre vor ihrer geplanten Einführung zeigt die neue Mobilfunkgeneration bei einem Test in Zürich, was sie kann. 

Sunrise und Huawei haben am Dienstag in Zürich demonstriert, wie ein Spitzentempo von 3,28 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) über das kommende 5G-Netz erreicht wird. Das sei ein Weltrekordwert, sagten die beiden Unternehmen. Vodafone hatte Ende Oktober bei einem Test in Mailand 2,7 Gbit/s erreicht, die Deutsche Telekom 2 Gbit/s in Berlin.

Zwar sind anderswo mit 5G bereits viel höhere Geschwindigkeiten gemessen worden. So hatte Huawei mit dem türkischen Mobilfunkanbieter Turkcell im Juli die Marke …

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