Schweiz
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DIE SCHWEIZER ARMEE IST IMMER WIEDER EIN THEMA IN DER OEFFENTLICHKEIT. KEYSTONE HAT AUS DIESEM GRUND DAS BILDMATERIAL ZUR SCHWEIZER ARMEE AKTUALISIERT UND STELLT IHNEN IN LOSER REIHENFOLGE NEUE THEMENBILDER VERSCHIEDENER ABTEILUNGEN ZUR VERFUEGUNG -- Soldaten sitzen an Computern, aufgenommen am 13. November 2013 in Kriens bei einer Simulationsuebung in der Generalstabsschule Gst S der Hoeheren Kaderausbildung der Schweizer Armee. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bald braucht es mehr Arbeitsplätze für die Cyber-Einheit der Schweizer Armee.  Bild: KEYSTONE

100 neue Stellen – die Schweizer Armee rüstet sich für den Cyberkrieg



Jetzt macht die Schweizer Armee vorwärts in der Cyber-Abwehr. Verteidigungsminister Guy Parlemin hat im Juni ein Massnahmenpaket im Kampf gegen Bedrohungen aus dem Internet unterzeichnet. Wichtigstes Element ist der Aufbau einer speziellen Cyber-Einheit. «Zusätzlich 100 Stellen werden für diesen Bereich geschaffen», sagt ein VBS-Sprecher zum Bund und «Tages-Anzeiger». Parmelin hatte das Vorhaben im Frühling lanciert. Heute arbeiten rund 50 Spezialisten in diesem Bereich. 

Der so genannte Aktionsplan Cyberdefense soll bis ins Jahr 2020 umgesetzt werden. Die Einstellung der zusätzlichen Cyberspezialisten werde eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, so der  VBS-Sprecher weiter. «Es geht hier um den Aufbau in einem Bereich, in dem gut qualifiziertes Personal nötig ist.» Enge Partnerschaften mit Hochschulen solle es dem VBS erleichtern, das benötigte Personal zu finden.

«Riesiger Handlungsbedarf»

Bereits 2018 soll zudem ein vom VBS mitfinanzierter Cyberdefense-Campus erste Ausbildungsmöglichkeiten anbieten. Die Kosten für die neue Abteilung werden bei der Armee anderorts eingespart. Mittelfristig schätzt das VBS laut Bund, dass der Bereich Cyberabwerhr 100 Millionen Franken kosten werde. Dies entspricht rund 2 Prozent des Verteidigungsbudgets. 

Sicherheitspolitiker bleiben trotz der Cyber-Aufrüstung skeptisch  «Seit Jahren heisst es im VBS, man wolle jetzt sofort loslegen. Aber wirklich passiert ist kaum etwas», sagt Marcel Dobler, St.Galler FDP-Nationalrat und Präsident von ICT-Switzerland, dem Dachverband der Informatik- und Telecombranche. «Der Handlungsbedarf ist riesig. Die Armee verfügt heute weder über das Know-how noch über die Ressourcen, um dem Verfassungsauftrag im Cyberraum nachzukommen», so Dobler zum «Bund». 

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Trevor 17.08.2017 19:48
    Highlight Highlight Wieso bilden sie nicht direkt aus, wäre vielleicht ein Ersatz für die RS und der eine oder andere würde nicht einen auf Untauglich machen :) Aber ob 150 Personen reichen?
  • blaubar 07.08.2017 13:25
    Highlight Highlight Die Armee hat sich dafür extra 100 386er angeschafft :-))))) Im Ernst: Ja klar, die echten Gefahren sind heute im Netz! Nix Pengpeng! Schade gell.
  • [Chris] 07.08.2017 08:14
    Highlight Highlight Wollen und können sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ich vermute mal, dass kein Security-Spezialist so dämlich ist fürs VBS (Intrigen-Verein) zu arbeiten, um am Schluss noch für Nichtigkeiten Bussen zahlen zu müssen... Denn diese Personen sind in der frei Marktwirtschaft sehr gesucht
    • reaper54 07.08.2017 08:54
      Highlight Highlight @Chris mh kennen Sie eine grössere Firma in der Privatwirtschaft in der es keine Politik gibt und keine Intrigen?
      Da ist eine Jobgarantie beim Bund für viele ein interessantes Angebot...
    • Scaros_2 07.08.2017 08:57
      Highlight Highlight Vor allem zahlt die freie Marktwirtschaft um einiges besser, ist eher an der neuesten technologie und vermutlich angenehmer zu arbeiten. Gerade bei PUnkten wie "Arbeitsplatz der Zukunft" kann ihc mir kaum vorstellen wie bei einem trägen Verein wie der VBS es hier vorwärts geht.
    • NotWhatYouExpect 07.08.2017 10:24
      Highlight Highlight @Scaron_2: Unterschätze nie die Faulheit die in uns schlummert :)

      Es gibt jetzt schon genügend IT Leute die beim Bund arbeiten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 07.08.2017 08:07
    Highlight Highlight Ob man dafür je MIlitärdienst leisten musste?
  • derEchteElch 07.08.2017 07:37
    Highlight Highlight «Seit Jahren heisst es im VBS, man wolle jetzt sofort loslegen. Aber wirklich passiert ist kaum etwas»

    Und das liegt meistens daran - wer hätte das gedacht - weil Links/Grün alles, was mit der Armee zu tun hat, bekämpft und ablehnt. Bestes Beispiel NDG.
    • The fine Laird 07.08.2017 09:35
      Highlight Highlight Wenn dir deine Freiheit auch etwas bedeutet sollte man Gesetze wie das NDG auch bekämpfen.
    • oXiVanisher 07.08.2017 09:43
      Highlight Highlight Du hast keibe Ahnung von was du sprichst. Der Überwachungsstaat ist bereits Realität, wenn das dennoch nichts hilft ist es deswegen, weil die Massnahmen (wie von Links/Grün vorhergesagt) am Ziel vorbeischiessen und anstatt Sicherheit zu schaffen nur die Privatsphäre und Sicherheit im Internet aushebeln und zerstören.
    • Globidobi 07.08.2017 12:05
      Highlight Highlight Für die Überwachung von uns ist der NDB verantwortlich. Das Militär ist für die Netzsicherheit verantwortlich. Mit der Überwachung sollen gefahren in der realen Welt vermindert werden und mit der Netzsicherheit in der virtuelen Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RacKu 07.08.2017 07:22
    Highlight Highlight Unattraktive Standorte, veraltete Infrastruktur, innovationsverhindernde Strukturen und nicht marktübliche Löhne für Fachexperten. Dann viel Erfolg!
    • NotWhatYouExpect 07.08.2017 10:18
      Highlight Highlight Die IT Abteilung im Militär ist sowieso sehr speziell. Ich hatte ein Angebot, dass ich für das Militär zusätzlich noch bei der IT als Programmierer für Ihre Systeme arbeite.

      Die wollten, dass ich pro Jahr 5 x 4 Tages einsätze leiste. Wer bitte soll da was anfangen? Da kommst du hin arbeitest dich ein und dann gehst du schon wieder. Und die entlohnung wäre auch sehr mager gewesen...
    • eulach 07.08.2017 11:07
      Highlight Highlight Einsätze werden normal gemäss EO entlöhnt. Wenn du also zu wenig Geld bekommen hättest, dann weil du entweder noch in Ausbildung warst – oder dein ziviler Arbeitgeber zu wenig Lohn bezahlt. 😉

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