Schweiz
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Falsche Freunde: Polizei warnt vor neuer Facebook-Betrugsmasche

02.02.17, 16:35


Achtung: Neue miese Masche auf Facebook. Bild: Matt Rourke/AP/KEYSTONE

Eine neue Betrugsform hat in den vergangenen Tagen die St. Galler Polizei beschäftigt. Die Betrüger geben sich als Facebook-Freunde aus und gehen über Pay-Pal-Konten auf Kosten der Geschädigten auf Shoppingtour.

Die Masche der Betrüger läuft laut Polizei folgendermassen: Die Täter kopieren bestehende Facebook-Profile, indem sie Profil- und Titelbild downloaden und so das bestehende Facebook-Profil nachahmen. Von diesen Fake-Profilen verschicken sie dann Freundschaftsanfragen an die Freunde des richtigen Profils.

Wer den Betrug nicht bemerke und die Freundschaftsanfrage annehme, werde im nächsten Schritt über eine private Nachricht nach seiner Handynummer gefragt, schreibt die Polizei. Wer seine Handynummer rausgegeben habe, bekomme per SMS einen Zahlencode zugeschickt. Diesen Zahlencode solle das Opfer dann an das Fake-Profil zurückschicken.

«Mit diesen Handynummern werden Pay-Pal Konten eröffnet, mit welchen Einkäufe getätigt werden. Diese werden der Telefonrechnung der Geschädigten belastet», heisst es in der Mitteilung.

Keine Daten rausgeben

Schützen könne man sich, indem man keine per SMS erhaltenen PIN-Codes weiterschicke und keine unbekannten SMS bestätige. Die eigene Mobiltelefonnummer solle nicht bekannt geben werden, auch auf Anfrage nicht.

Ausserdem rät die Polizei die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook möglichst einzuschränken. Freundesliste und Mobiltelefonnummer sollten nicht öffentlich einsehbar sein. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • urwe 03.02.2017 07:58
    Highlight Zudem sollte die Freundesliste nur für Facebookfreunde ersichtlich sein. Das erschwert den Betrügern schon mal ein wenig das Handwerk.
    1 0 Melden
  • Chesus80 02.02.2017 23:11
    Highlight Freunde sammeln geht ja noch. Aber die Handynr. plus einen sms-code rausgeben ist ja komplett bescheurt!
    5 0 Melden
  • wipix 02.02.2017 20:03
    Highlight Sorry... narzisstisches Bedürfniss! Genau da hakt der Gauner ein... ein bisschen "Bauchpinselei" und der reiche Schweizer / in lässt sich prima abzocken! Selbst schuld!😉
    Ein Therapeut könnte vermutlich besser helfen als Ratschläge von der KAPO😂
    4 1 Melden
  • wipix 02.02.2017 20:00
    Highlight Freunde "sammeln" im FB ist halt immer noch für zu viele ein Narzistisches
    3 0 Melden
  • BaDWolF 02.02.2017 19:24
    Highlight Seit wann kann man paypsl transaktionen direkt mit der handyrechnung begleichen? Kann man gar nicht? Oder bin ich postinformiert?
    3 0 Melden
  • Picker 02.02.2017 18:16
    Highlight Könnte jemand diese Info Sean Spicer evtl. noch zukommen lassen? 😋
    7 0 Melden
  • Funny 02.02.2017 17:29
    Highlight Man kann sich auch schützen indem man Reale Freunde hat und kennt. Wie Naiv und ahnungslos solche Leute sind. Facebook ist nicht alles im Leben
    6 1 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 02.02.2017 16:53
    Highlight Aha:

    "Schützen könne man sich, indem man (...) keine unbekannten SMS bestätige."

    Und indem watson vielleicht nicht zum ungeschützten Verkehr aufmuntert:
    zum Beispiel hier:
    "Wie man am besten auf SMS von Unbekannten reagiert":
    http://www.watson.ch/Spass/articles/788278984-%C2%ABFalsche-Nummer--sorry-Bro!%C2%BB-%E2%80%93-wie-man-am-besten-auf-SMS-von-Unbekannten-reagiert
    5 0 Melden

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