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Im neuen Schuljahr wird an zahlreichen Schulen ab der 5. Primarklasse das Fach «Medien und Informatik» unterrichtet. Ein Tablet pro Schüler soll den Unterricht unterstützen.  bild: shutterstock

Ein Tablet für alle 5.-Klässler – nicht alle finden das gut

Ein eigenes Tablet für alle Fünftklässler? «Unsinnig», sagen die einen, «absolut notwendig», die anderen. Das Fach «Medien und Informatik», das nach den Sommerferien in vielen Schweizer Schulen unterrichtet wird, sorgt für Diskussionen. Dabei ist das Fach laut Fachexperten schon lange fällig. 



«Mit dem Befehl ‹forward 100› befiehlst du der Schildkröte 100 Schritte nach vorne zu gehen» – so oder ähnlich klingt es nach den Sommerferien bald in zahlreichen Primarschulen. Denn dann wird der Lehrplan 21 umgesetzt, der das Schulfach «Medien und Informatik» beinhaltet.

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Mit einer Schildkröte das Programmieren lernen: Die Programmiersprache Logo wurde speziell für Kinder entwickelt.  bild: screenshot/primalogo.ch

Schüler ab der fünften Primarklasse werden dann in einer Wochenstunde lernen, wie man Suchmaschinen richtig bedient, dass Bilder aus Pixeln bestehen und wie man einer Schildkröte die richtigen Befehle erteilt, damit sie im Kreis läuft. Und dafür werden viele ein eigenes Tablet kriegen, das sie auch mit nach Hause nehmen dürfen. Ein Fakt, der für viel Zündstoff sorgt. 

Die Primarschule als analoge Bastion?

So war letzte Woche im Tages-Anzeiger zu lesen, dass Primarschüler keine Tablets im Unterricht bräuchten. Weil «die Digitalisierung bald jeden Lebensbereich erfasse» und man die Schüler davor bewahren müsse. Die Primarschule also als einzige analoge Bastion bewahren?

«Diese bewahrpädagogische Haltung ist alles andere als zielführend», sagt Peter Holzwarth, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich. «Die Kinder müssen früh genug einen kritischen Umgang mit Medien lernen.» Denn in Kontakt damit kämen sie ohnehin, so Holzwarth, vor allem auf dem Pausenhof oder in der Freizeit. 

Dem pflichtet auch Daniel Süss, Professor für Medienpsychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, bei. Es nütze nichts, einen Schonraum zu kreieren. «Schon Erstklässler haben in den Familien Kontakt mit digitalen Medien. Im Unterricht sollen die Schüler lernen, das Gerät sinnvoll einzusetzen.»

Wichtig sei dabei aber auch, dass Phasen definiert würden, in denen ohne das Tablet gearbeitet wird. «Nur so kann ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Geräten gelernt werden», erklärt Süss. 

Schüler

Nach den Sommerferien erhalten viele Fünftklässler mehr als nur Stift und Papier zum arbeiten.  Bild: Berner Zeitung

Transparenz bei den Schülerdaten

Ein Knackpunkt stellt sich aber dennoch: Die Frage nach dem Datenschutz. Weil die Schüler die Tablets auch mit nach Hause nehmen und darauf Hausaufgaben lösen, stellt sich die Frage, wie viel davon Lehrer überwachen können und dürfen.  

Dozent Holzwarth setzt dabei auf Transparenz. «Es ist wichtig, dass die Lehrpersonen Kinder und Eltern genau darüber informieren, welche Daten gespeichert und eingesehen werden.» Die Schüler müssten auch lernen, dass sie bei allen Internetaktivitäten digitale Spuren hinterlassen. «Facebook ist schliesslich auch nicht einfach aus Nettigkeit gratis, sondern es geht dem Konzern in erster Linie darum, Daten zu sammeln.»

*Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version hiess es, das Fach sei hinfällig. Das ist nicht korrekt und wurde nun korrigiert. 

Diese Lehrertypen kennt jeder: 

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Video: watson

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • olimo 22.02.2018 08:19
    Highlight Highlight Man muss mal aufhören zu glauben, die Arbeit mit einem Tablet in der Schule sei lediglich Auflockerung des Unterrichts und mache einfach nur Spass. Das Tablet ist ein Hilfsmittel - mehr nicht. Letztendlich müssen die Schüler ihr Fähigkeiten und Fertigkeiten immer noch selber lernen.
    Ich bin Oberstufenlehrer und arbeite seit 3.5 Jahren mit Convertibles mit meinen Schülern. Dieses Gerät ist DAS Arbeitsgerät für meine Schüler. Keine Bücher, keine Hefte. Aber es macht ihnen nicht mehr Spass. Sie müssen immer noch alles selber erzeugen - aber das Tablet bietet neue Möglichkeiten.
    • Midnight 22.02.2018 09:57
      Highlight Highlight @Olimo Sehe ich auch so. Wäre damals froh gewesen, hätte ich in der Berufsschule nur ein Tablet statt den unzähligen (schweren!) Bücher rumschleppen müssen. Damal war aber grad mal das iPhone erschienen. Technologisch also war man noch nicht so weit.
  • kiv314 21.02.2018 21:51
    Highlight Highlight hey, ich weiss nicht ob das zu diesem Thema passt, aber mir ist follgendes aufgefallen. Wenn ich in Google nur mein Nickname eingebe finde ich als 2. Suchergebniss schon einenArtickel von euch, den ich komentiert hatte. Ist das von euch bewust gewollt?
    Ich habe auch festgestellt das bei google Bilder automatisch Bilder kommen von Leuten die ich auf instagram aboniert habe aber nie kommentierte. Wäre doch mal eine Idee für einen intressanten Artickel.
    • Menel 22.02.2018 01:42
      Highlight Highlight Google merkt sich, wer von welchem Rechner, mit welcher IP Adresse, ihre Dienste in Anspruch nimmt und speichert "Gewohnheiten". Haben sie auch eine gmail Adresse? Falls ja, dann machen sie es Google noch einfacher.
    • Midnight 22.02.2018 10:00
      Highlight Highlight @kiv Google personalisiert die Suchergebnisse. Das dürfte inzwischen eigentlich allgemein bekannt sein. Aufgrund von IP-Adresse und/oder Google-Account wird der Benutzer identifiziert und benutzerrelevante Daten angezeigt. Soll heissen: Wenn ich nach dem selben Begriff suche, sehen meine Suchergebnisse möglicherweise anders aus.
  • Wolf2000 21.02.2018 18:41
    Highlight Highlight Jetzt werden schon die Kinder ermutigt ein „Onlinejuncky“ zu sein. Es genügt nicht mehr das die Erwachsenen nur noch mit dem Brett vor dem Kopf rumlaufen. Freue mich aif den „shitstorm“...
    • Midnight 22.02.2018 10:02
      Highlight Highlight In den letzten paar Jahren schon mal eine Schule von innen gesehen? Computer gehören inzwischen zum Standard.
  • Padcat 21.02.2018 18:37
    Highlight Highlight Ich finde den Gedanken lobenswert und wichtig, Kinder in die digitale Welt zu begleiten. Jedoch denke ich es wäre sinnvoller, einige Klassensätze an Tablets anzuschaffen, die nicht mit nach hause dürfen.
    • Midnight 22.02.2018 10:04
      Highlight Highlight Kommt drauf an, wie damit gearbeitet wird.
      Wenn das Tablet mein Franz-Lehrmittel ersetzt, wie mache ich dann meine Hausaufgaben?
  • Gubbe 21.02.2018 15:14
    Highlight Highlight Wissen mit einem Tablet umzugehen halte ich für wichtiger, als alle bekannten Dinos auswendig lernen zu müssen und darüber Tests zu schreiben. Auch mit der Methode wie man im Kt BE Französisch lernt ist völliger Unsinn. Kein Kind kann nach 2 Jahren einen einfachen Satz zusammenstellen. Zum Glück gibt es Software die man dann aufs Tablet laden kann.
    • bebby 21.02.2018 20:57
      Highlight Highlight Das ist ein super Punkt. Meine Tochter hat enorm davon profitiert, dass ihr in der Schule ein online Wörterlernprogramm gezeigt wurde, in dem alle ihre Wörterkarteien hochladen und kompetitiv erlernen können. Ich wünschte, das hätte es früher schon gegeben. Das Mille feuille ist nichts dagegen. Wörter büffeln und Grammatik verstehen ist für Nichtmuttersprachlicher immer noch der einzige Weg zum Ziel und dafür eignet sich ein Tablet/PC sehr.
    • Midnight 22.02.2018 10:11
      Highlight Highlight @Bonzino So ziemlich jedes Franz-Lehrmittel, das ich in der Vergangenheit angetroffen habe, war grösstenteils Mist. Das neue Lehrmittel vom LMVZ (dis donc!) ist das Erste, welches einen wirklich guten Eindruck macht. Dadurch, dass es sehr abwechslungsreich gestaltet ist, dürfte man die Schüler damit auch besser zum Franz lernen motivieren.
      Und das mit den Hörbeispielen, die dann nur der Lehrer auf CD hat und für die Schüler ausserhalb des Unterrichts nicht zugänglich sind, hat sich damit auch erledigt.
  • D(r)ummer 21.02.2018 15:05
    Highlight Highlight Nun ja, ich kann nur meine Erfahrungen aus meiner Schulzeit teilen. Keine Ahnung wie es heute läuft.

    Aber das Programm Logo macht teils wenig Sinn. Wo ist der Lerneffekt? Wenn die Schildkröte nicht wie z.B. im Intro von Rick & Morty herumpsychedelisiert, verlieren die Kinder ihr Interesse von Anfang an.

    Wie schafft man Anreize?
    Spielerisch könnten die Kinder auf die Idee kommen, dass da ein Rennauto seinen Parkour abfährt. Das Rennauto gibt's aber nur als .png in der Datenbank. Das Programm nimmt aber nur .jpeg
    Was muss man beachten, dass das Rennauto sicher ohne Viren und Lags herumdüst?
  • Mitsch 21.02.2018 14:57
    Highlight Highlight Einfach mal rein inhaltlich, und ohne Bezug auf irgendwelche Zwangskäufe...

    Wir können den Fortschritt nicht aufhalten.

    Als Vater ist es mir wichtig, meinen Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geräten und Inhalten früh genug beizubringen. Lehrer haben den Job Wissen zu vermitteln - gesunder Menschenverstand und sinnvolle Werte kommen von zuhause.

    Zweitens finde ich es richtig, Kinder früh an ein Arbeiten mit technischen Hilfsmitteln heranzuführen. Klar, muss das Gesamtkonzept Sinn machen, weiterhin in einer 80er-Jahre-Denke hängen zu bleiben, macht aber definitiv keinen Sinn.
  • pun 21.02.2018 14:51
    Highlight Highlight Bin Primarlehrer mit Ausbildungsschwerpunkt Medienpädagogik. Sehe nicht ganz ein, weshalb jedes Kind ein Tablet braucht, aber vielleicht bin ich da auch zu wenig innovativ. 1-2 Klassensätze pro sechs Klassen würden doch auch reichen. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen dann lieber in Lernprogramme die dem Lehrplan entsprechen und wirklich toll sind investieren (was aber wieder nicht geschehen wird, weil wir so lässig föderalistisch unterwegs sind).
    • The Destiny // Team Telegram 21.02.2018 15:44
      Highlight Highlight Heil Revoca, fals dir das was sagt.
    • Midnight 22.02.2018 09:54
      Highlight Highlight Kommt drauf an, wie das Konzept aussieht. Immer mehr Schulen eliminieren ihre Informatikzimmer mit fest installierten Rechnern und die Lehrmittel werden langsam aber sicher auch moderner und gehen hin zu cloudbasierten, plattformunabhängigen Lernplattformen. So gesehen erfüllt das Tablet die Aufgabe der Schulbücher und von Mathebüchern hatte man früher auch nicht nur 1-2 Klassensätze.

      Also je nachdem, wie die iPads eingesetzt werden ist ein 1:1 durchaus sinnvoll.

      Ressourcen sparen kann man übrigens, wenn man vom betrieb eigener Server weg kommt und Zimmerdrucker eliminiert.
  • Fabian Studer 21.02.2018 14:30
    Highlight Highlight Das mit den Tablets ist doch gut. Bestimmt werden diese von Apple und Co gesponsert bzw wenn nicht setzt man sich im Ankauf sicher zumindest dafür ein keinen Mengenaufaschlag zu bezahlen. Man geht ja verantwortungsvoll mit den Steuergeldern um.
    Abgesehen davon dass die Geräte bei Schulabschluss schon veraltet sein werden kann es durchaus positive Aspekte geben wenn man die grundlagen der Informatik erlernen will. Wie es für Medienkunde eingesetzt werden soll ist mir fremd.

    Und zum abschluss: klar war der Lehrer im Video ein Mann... #watsonwatsusch
    • Midnight 22.02.2018 10:19
      Highlight Highlight Die Geräte kommen vorzugsweise von Apple, weil diese sich dank DEP/School Manager und VPP am besten, einfachsten und günstigsten managen lassen.
      Die Geräte werden in aller Regel nicht gesponsert, Schulen erhalten allerdings einen Bildungsrabatt.
      Da die Geräte eine hohe Werterhaltung haben, werden sie in der Regel nach ca. 5 Jahren verkauft und durch neue Gerät ersetzt.

      Was wirklich richtig viel Geld kostet, sind allerdings nicht die Tablets oder Computer, sondern die weit verbreiteten Zimmerdrucker. Diese verursachen exorbitante Kosten für Support und Verbrauchsmaterial!
  • Wilhelm Dingo 21.02.2018 14:09
    Highlight Highlight Wenn das iPad wirklich dazu eingestzt würde die Medien kritisch zu verwenden und hinter die Zusammenhänge zu schauen wäre es ja gut. Leider wird das Fach und der iPad aber dazu verwndet, dass die Kinder noch früher für die Wirtschaft getrimmt werden.
    • Helona 22.02.2018 00:22
      Highlight Highlight Und woher wissen Sie das?
    • Wilhelm Dingo 22.02.2018 13:09
      Highlight Highlight @Helona: Ich sehe was die Kinder lernen: Word, Excel, ein wenig Rechnerarchitektur, 10 Fingersystem. Powerpointgrafiken erstellen.
  • Posersalami 21.02.2018 14:05
    Highlight Highlight Schwachsinn ^2

    Auatralien hat das Experiment gerade beerdigt weil es absolut nichts gebracht hat.

    https://www.google.ch/amp/s/www.heise.de/amp/tp/features/Technologie-in-unseren-Schulen-schadet-mehr-als-sie-nuetzt-3766725.html

    Gegen Fake News Gedöns würde ein vernünftiger Geschichtsunterricht sehr viel mehr helfen. Steckt das Geld doch lieber in fähige Lehrer, die den Kindern denken beibringen.
    • EvilBetty 21.02.2018 15:26
      Highlight Highlight Was soll Geschichtsunterricht gegen aktuelle FakeNews helfen? Medienkompetenz ist enorm wichtig, das lässt sich nicht mit Geschichtsunterricht erledigen. Ebenso wenig lässt sich das von der Schule allein bewerkstelligen.
    • Hallosager 21.02.2018 20:38
      Highlight Highlight @Evilbetty: also ich kenne viele Leute, die mit einem "technischem Gerät" umgehen können, aber dir trotzdem jeden Mist glauben 😂
    • kiv314 21.02.2018 22:00
      Highlight Highlight Doch Geschichts unzericht kann sehr wohl Medienkompetenz vermitteln. Vorallem bei Quellenanalysen da lernt man zu urteilen wieso jemand genau das so schreibt. Heute sehr wichtig zum verstehen wie Fakenews zustande kommen. Leider gibt es nicht sehr viele Lehrer die dieses Fach so gut unterichten können, dass danach jeder Schüler kompetent ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 21.02.2018 13:49
    Highlight Highlight Ich denke man muss unterscheiden zwischen Informatik- und Medienkompetenzunterricht, für den Computer notwendig sind und der "wir sind modern"-Strategie vieler Schulen, die ich kritisiere.

    Die Schüler verlieren nichts, wenn sie Aufsätze weiter von Hand schreiben und Mathematikaufgaben ohne lustiges Lernprogramm lösen. Im Gegenteil, sie werden motorisch mehr gefordert.

    Habe leider schon erlebt, dass in Schulen ohne Konzept Tablets angeschafft wurden. Dies überfordert die Lehrkräfte und führt nicht zu einem sinnvollen Einsatz. Nur weil etwas modern ist, ist es nicht notwendigerweise sinnvoll.
    • meine senf 21.02.2018 14:06
      Highlight Highlight Ausserdem sorgt es für eine Marktverzerrung.

      Wenn alle Schüler mit einem Zwangs-Tablet einem bestimmten Betriebssystem beglückt werden, ist das für die Hersteller-Firma wohl mehr Wert als jedes Marketing.

      Aber Bildung und Erziehung ist halt immer etwas, das sehr Hype-getrieben ist. Momentan heisst der Hype halt "Digitalisierung über alles".
    • atomschlaf 21.02.2018 15:20
      Highlight Highlight Richtig. Den Umgang mit Tablets lernen die Kids sowieso.
      Für die Medienkompetenz können Tablets m.E. sinnvoll sein.
      Für eigentlichen Informatik-Unterricht wären aber PCs mit Tastatur und Maus aber klar besser geeignet.
    • Wolf2000 21.02.2018 17:23
      Highlight Highlight Ja. Dann müssten sie das 10-Fingersystem lernen, was ein Vorteil wäre. Und nicht nur mit dem Zeigefinger wischen.
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