Schweiz
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JP Noda stocks cannabis at The Apothecarium shortly before the store opened for its first day of recreational marijuana sales on Saturday, Jan. 6, 2018, in San Francisco. An announcement that the Department of Justice would no longer adopt a

Ein Produkt wie jedes andere: Cannabis-Auslage in San Francisco, USA. Bild: AP/FR34727 AP

Gleiche Regeln für Cannabis und Schnaps: So will ein BDP-Bauer das Kiffen legalisieren

Bauern pflanzen Hanffelder an, Konsumenten kaufen ihr Gras legal im Detailhandel: Geht es nach BDP-Politiker Heinz Siegenthaler, soll das in der Schweiz Realität werden. 



Ob jemand am Feierabend einen Joint raucht oder ein Glas Whiskey trinkt, spiele keine Rolle. Dieser Meinung ist der Berner BDP-Mann Heinz Siegenthaler, der seit letztem Herbst im Nationalrat sitzt. In einer am Dienstag eingereichten Motion verlangt er, dass für Cannabis künftig die gleichen Regeln gelten wie für hochprozentigen Alkohol.

Er fordert den Bundesrat dazu auf, ein Cannabis-Gesetz auszuarbeiten, das sich beim Anbau, Handel und Konsum an den Grundlagen orientiert, die heute für Spirituosen gelten. «Die heutige Repressionspolitik ist gescheitert», stellt Siegenthaler mit Blick auf die über 200’000 Personen in der Schweiz fest, die laut Erhebungen regelmässig kiffen.

«Die Kriminalisierung von Kiffern bindet unnötig personelle und finanzielle Mittel von Strafverfolgungsbehörden, die besser anders eingesetzt werden könnten.»

Heinz Siegenthaler, BDP

Genauso, wie die Prohibition von Alkohol vor 100 Jahren in den USA nichts gebracht habe, zeige auch die Kriminalisierung von Kiffern in der Schweiz keine Wirkung. «Sie bindet einzig unnötig personelle und finanzielle Mittel von Strafverfolgungsbehörden, die besser anders eingesetzt werden könnten.»

Mit einer Liberalisierung werde wie beim Alkohol ein wirksamer Jugendschutz möglich, ist Siegenthaler überzeugt. Zudem könne auch das medizinische Potenzial der Hanfpflanze besser genutzt werden. «Und schliesslich würden sich auch für die Bauern neue Geschäftsfelder eröffnen», so der Landwirt, der in den 90er-Jahren selber schon Hanf mit dem berauschenden Wirkstoff THC angebaut hat. Möglich machte es eine Gesetzeslücke, die später geschlossen wurde.

ARCHIV --- ZUR RUECKTRITTSANKUENDIGUNG VON BUNDESRAETIN WIDMER-SCHLUMPF STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Nationalrat Lorenz Hess, links, Bundesraetin Eveline Widmer-Schlumpf, Mitte, und Nationalrat Heinz Siegenthaler, rechts, auf einem alten Traktor Meili beim BDP-Fraktionsausflug auf den Juckerhof in Seegraeben am Mittwoch, 10. Juni 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Heinz Siegenthaler (r.) mit seinem Fraktionskollegen Lorenz Hess und alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Bild: KEYSTONE

Siegenthalers Vorschlag reiht sich ein in eine ganze Serie von aktuellen Vorstösse, die darauf abzielen, die Cannabispolitik in der Schweiz zu liberalisieren. So verlangen auch die Grünen ein neues Hanfgesetz, das es den Schweizer Bauern erlauben soll, Lizenzen für den Cannabis-Anbau zu erhalten. Die GLP träumt von einer Hanfpolitik nach dem Vorbild Kanadas. Und nächsten Monat beginnt der Verein Legalize it voraussichtlich mit der Unterschriftensammlung für eine Legalisierungs-Initiative.

Auch im bürgerlichen Lager sind die Legalisierungs-Befürworter in der jüngsten Vergangenheit deutlich erstarkt. Nicht nur, dass mit Ignazio Cassis (FDP) nun ein Befürworter einer liberalisierten Drogenpolitik im Bundesrat sitzt. Selbst in den Reihen der SVP finden sich inzwischen mehrere Politiker, die offen für eine Cannabis-Legalisierung einstehen. Darunter die Zürcher Hans-Ueli Vogt, Claudio Zanetti und Natalie Rickli oder der St. Galler Lukas Reimann (siehe Bildstrecke).

«Die meisten Bürger trinken ein Gläsli Wein oder Bier, ohne dabei den Rausch zu suchen und ihrem Körper damit zu schaden. Kiffer suchen hingegen stets den Rausch.»

Andrea Geissbühler, SVP

Andere SVP-Exponenten leisten derweil weiterhin erbitterten Widerstand gegen eine Legalisierung. Allen voran die Berner Nationalrätin Andrea Geissbühler, Co-Präsidentin des Dachverbands Drogenabstinenz Schweiz. Für sie ist ein Vergleich zwischen Alkohol und Cannabis nicht zulässig: «Alkohol ist primär ein Genussmittel. Die meisten Bürger trinken ein Gläsli Wein oder Bier, ohne dabei den Rausch zu suchen und ihrem Körper damit zu schaden.»

Das Ziel eines Kiffers sei hingegen stets der Rausch. «Cannabis ist damit als Rauschmittel zu werten. Weil das fettlösliche THC länger im Körper bleibt als der wasserlösliche Alkohol, käme es nach einer Legalisierung zudem vermehrt zu gefährlichen Situationen im Strassenverkehr und im Beruf.» Allerdings stelle auch übermässiger Alkoholkonsum ein Problem dar, räumt Geissbühler ein.

Dass sich auch bürgerliche Kollegen vermehrt für eine Legalisierung aussprechen, kann sie mit Verweis auf die Eigenverantwortung des Bürgers zwar nachvollziehen. «Der Haken ist aber, dass wir in der Schweiz einen ausgebauten Sozialstaat haben. Wir können Drogensüchtige nicht einfach auf der Strasse vergammeln lassen, sondern müssen sie mit Millionen von Steuergeldern wieder aufpäppeln.»

Andrea Geissbuehler, Nationalraetin SVP-BE, links, diskutiert mit Toni Bortoluzzi, Nationalrat SVP-ZH, waehrend einer  Medienkonferenz am Freitag, 10. Oktober 2008 in Bern. Die SVP informierte ueber ihre Drogenpolitik. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Andrea Geissbühler (SVP) mit ihrem ehemaligen Fraktionskollegen Toni Bortoluzzi.  Bild: KEYSTONE

Auch dass eine Legalisierung einen besseren Jugendschutz erlauben würde, stimme nicht. «Im Gegenteil: Mit der dauernden Verharmlosung von Cannabis wird eine wirksame Prävention unglaubwürdig.» Je grösser und einfacher verfügbar das Angebot sei, desto höher sei auch der Konsum. «Und wer darauf aus ist, die Regeln zu brechen, stürzt sich dann einfach auf härtere illegale Substanzen, zum Beispiel Kokain.»

BDP-Motionär Siegenthaler kennt die berauschende Wirkung von THC aus eigener Erfahrung, wie er zu watson sagt. «Als ich selber Cannabis angebaut habe, habe ich das Produkt einmal getestet. Den Rausch habe ich als positive Erfahrung empfunden.» Trotzdem blieb es bei dem einen Mal. «Ich persönlich ziehe ein gutes Glas Wein einem Joint vor.»

Schweizer Hanf: Bald wieder zurück auf unseren Tellern?

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Video: srf/SDA SRF

Die Chronologie der Schweizer Drogenpolitik in Bildern

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bashteli 15.03.2018 23:00
    Highlight Highlight Der Jugendchutz würde sich klar etwas verbessern. Mit 15 war es für uns viel leichter Gras zu beschaffen als Alkohol weil es bei illegalen Verkäufen logischweise keine Ausweispflicht gibt..
  • Sapien 15.03.2018 21:50
    Highlight Highlight Bei einer Legalisierung wären diese Steuergelder eine ausgezeichnete Ergänzung zur AHV.
    Ausserdem kann ich mir vorstellen, dass viele Leute bei den grossen Hanf AG‘s (diese werden bestimmt kommen) gleich mal heftig Aktien kaufen werden:-)
  • Luca Andrea 15.03.2018 08:58
    Highlight Highlight Die Gefährlichkeit von Drogen aufgelistet:

    Hier der Artikelm mit Vedieo:
    http://www.drugscience.org.uk/whatwedo/drugharms

    Man kann also über unsere Gesetzgebung in diesem Bereich nachdenken.
    User Image
  • äti 14.03.2018 22:14
    Highlight Highlight Frau Geissbühler macht einfach Nischenpolitik. Gegen etwas sein, das man nicht kennt, ist populär in der SVP und gibt ihr einige Anhänger. Was sie ja auch braucht. Sie könnte auch gegen Platzregen am Mittag sein und Anhänger dazu bekommen. Was micht nervt bei solchen Politikern ist, dass die Voraussetzung immer 'keine Ahnung' ist. Aber so lässt sich besser lauthals Schlagworte zu dreschen.
  • elias776 14.03.2018 20:03
    Highlight Highlight jaaaaa übertreib doch...
  • train 14.03.2018 19:24
    Highlight Highlight «Alkohol ist primär ein Genussmittel. Die meisten Bürger trinken ein Gläsli Wein oder Bier, ohne dabei den Rausch zu suchen und ihrem Körper damit zu schaden.»

    Das Ziel eines Kiffers sei hingegen stets der Rausch. «

    Dann könnte man auch Alkoholhaltiges Bier verbieten, glauben die ihr Geschwätz, ein Biertrinker sucht genauso den Rausch, auch wenn die Intensität bei einem anders ist
    Ich glaube diese Leute haben noch nie einen Joint geraucht und wenn dann nur einmal
    Als ich mit 12 das erste mal ein Bier getrunken habe habe ich gespien, aber deswegen hielt ich ihn nicht gleich für ungenießbar
  • Liselote Meier 14.03.2018 18:37
    Highlight Highlight Der einzige Vergleich der Unsinnig ist, ist der von der Frau Geissbühler. Auch ein Glas Rotwein hat eine Rauschwirkung, im Schnitt 0,2 Promille was schon leicht enthemmend wirkt. Auch wenn man nur 1 ml Wein trinkt bleibt Alkohol ein Rauschmittel.

    Zweitens ist ein jedes Rauschmittel Primär ein Genussmittel, bei Abhängikeit kommt die Sucht dazu sprich der Körper oder die Psyche schreit danach und wird dann Primär zu einem Suchtmittel.
  • Magnum44 14.03.2018 18:15
    Highlight Highlight Eine analoge Gesetzgebung für Cannabis ist die einzig logische Konsequenz aus Legalität von Alkohol. Bravo. PS: dennoch nicht vergessen, die Cannsbis Initiative zu unterzeichnen.
  • Slavoj Žižek 14.03.2018 18:05
    Highlight Highlight Wenn das durch kommt werde ich Landwirt!
    • aglio e olio 14.03.2018 19:26
      Highlight Highlight Sicher? Dann musst du früh aufstehen.
    • Slavoj Žižek 14.03.2018 22:02
      Highlight Highlight Wieso muss ein Hanfbauer früh aufstehen?
  • Yo_Mo 14.03.2018 18:03
    Highlight Highlight Falls Cannabis legalisiert werden soll, plädiere ich auf Dampfen statt Rauchen...
    • bueggi 15.03.2018 14:21
      Highlight Highlight Dafür plädiere ich jetz schon auch wenn es noch nicht legalisiert ist.
      Seit ich die Welt der Vaporizer entdeckt habe, kann auch ich endlich geniessen.
      Da mir vom Rauchen (egal was), immer schlecht wird, war es für mich eine Offenbarung. Das gesundheitliche Risiko wird massiv reduziert und geschmacklich ist es erst noch viel besser.
  • Stigs 14.03.2018 17:52
    Highlight Highlight Wenn es legalisier wird kann es auch der THC Gehalt besser kontroliert werden genauso wie beim Alkohol die Prozent und Qualität.
    Oder brennt einer von euch noch Iligeal Schnaps?
  • Stigs 14.03.2018 17:48
    Highlight Highlight Gras ist nicht nur zum Rauchen da. Man kann daraus hochwertiges Öl gewinnen und im Gegensatz zum umwelttechnisch sehr fragwürdigem Palmöl kann es einfach und lokal angebaut werden. Für die Bauern die sich um den Milchpreis sorgen und vor zu viel Import zittern könnte das eine neue Einnahmequelle sein.
    Das legalisieren kommt sicher. Die Frage ist wann und ob die Schweiz mit dieser Entscheidung als fortschritlich oder als später Nachzieher gilt.
    Die die kiffen wollen machen es sowieso selbst die Minderjährigen und die die nicht wollen müssen auch nicht. Den Verlierer sehe ich nicht ganz.
    • aglio e olio 14.03.2018 19:30
      Highlight Highlight Hanfsamenöl kann Palmöl nicht ersetzen. Abgesehen vom Preis, ist es die Konsistenz die das Zeug so vielseitig anwendbar macht.
      Fest bei Zimmertemperatur, flüssig bei Körpertemperatur. Aber sonst gebe ich dir recht.
    • Hallosager 15.03.2018 00:07
      Highlight Highlight Papier, Isoliermaterial, Medizin, Pflegeprodukte, ja selbst Autokarosserien kann man aus Hanf herstellen. Die Anwendungen für Hanf sind sehr vielseitig, doch die Lakeien der Industrie leisten grossartige Arbeit im Kampf gegen diese grossartige Pflanze.
    • User9000 #lina4weindoch 15.03.2018 14:45
      Highlight Highlight @hallosager: richtig, hanf kann sehr vielseitig eingesetzt werden, z.B. auch für stoffe, bzw. Kleidung. Dafür braucht man aber nicht zwingend thc-haltigen hanf und entsprechend auch keine legalisierung. Das "problem" ist allerdings, dass bspw. Hanf-kleider viel langlebiger sind als die herkömmlichen varianten aus baumwolle. Dementsprechend hat dieser industriezweig wenig interesse, mit hanf zu produzieren, bzw. Diese produkte zu vertreiben. Leider.
  • Gantii 14.03.2018 17:39
    Highlight Highlight "Je grösser und einfacher verfügbar das Angebot sei, desto höher sei auch der Konsum."

    also ich persönlich habe öfters die erfahrung gemacht, dass cannabis mit abstand die bestzugängliche droge fur minderjährige ist! sogar die tabakbeschaffung ist schwieriger weil du den legal erwerben musst.. zum teil sogar ausweiskontrolle für Papes/Filter! aber klar - die illegalität fördert natürlich den jugendschutz weil alle dealer auch immer ausweiskontrollen durchführen und so..
    LOL
    • Snowy 15.03.2018 13:28
      Highlight Highlight Das Gegenteil ist der Fall! In Holland kiffen weniger Jugendliche als in D und CH.
  • scertes 14.03.2018 17:35
    Highlight Highlight Studien haben gezeigt dass regelmässige Kiffer unter THC Einfluss 20% sicherer fahren als nüchtern (und sogar leicht sicherer als die Nicht-Kiffer)
    Ausserdem fahren die regelmässigen Kiffer schon heutzutage am nächsten morgen wieder Auto... Es denkt doch niemand darüber nach, unter THC Auto zu fahren zu legalisieren...

    Und dann einfach so zu behaupten, dass Alkoholiker Genussmenschen sind und Kiffer Rausch-Süchtige, obwohl das von der Statistik gar nicht verifiziert ist!! Von den Alkohol Konsumenten erfüllen 21% die Sucht Kriterien, bei den Kiffern sind es 9%.
    • Chanichang 15.03.2018 08:42
      Highlight Highlight Quellen?
    • scertes 17.03.2018 12:02
      Highlight Highlight https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3069146/
  • Snowy 14.03.2018 17:32
    Highlight Highlight A. Geissbühler: Wer kifft sucht IMMER den Rausch - ganz im Unterschied zu einem Gläsli Wy... (man beachte die Verharmlosung beim Wein mit dem Anhang "-li").

    Sei doch einfach ehrlich Andrea: Kiffer sind Dir suspekt währendem Dir das alkoholtrinkende Volk bestens bekannt ist.
    Hör bitte auf über Gefährlichkeit und Jugendschutz bei Cannabis zu reden... ansonsten müsste noch heute jeglicher Alkoholkonsum verboten werden (da nachgewiesenermassen schädlicher als Ganja).

    Und überhaupt:
    Play Icon


    Was für ein schöner Abend... raus aus dem Büro - ab an die Sonne.. !
  • BoJack 14.03.2018 17:20
    Highlight Highlight Eine Gleichbehandlung, wie mit Alkohol, finde ich das einzig Richtige.
    • Lester McAllister 15.03.2018 15:38
      Highlight Highlight Kein Alkohol hat es verdient so gut behandelt zu werden
  • DrFisch 14.03.2018 17:14
    Highlight Highlight Also irgendwie widerspricht sich die Aussage von Frau Geissbühler. Ich will ja nicht verneinen, dass es beim Feierabend-Joint nicht auch um den Rausch geht. Wenn es rein um den Genuss geht, kann man ja zum CBD greifen. Das gleiche gilt allerdings genau so für das Feierabend-Bier. Auch dort gibt es die alkoholfreie Variante. Also eine Gleichbehandlung der beiden Drogen ist sicher keine allzu schlechte Lösung.
  • Mafi 14.03.2018 17:07
    Highlight Highlight Eine sehr informierte, gut begründete Meinung. Gibts eigentlich etwas, dass dagegen spricht ausser Gesellschaftliches stigma und die alte "oh nei, wie bös, drogeeeee"-leier?
    • Watson=Propagandahuren 14.03.2018 19:11
      Highlight Highlight Interessen der Pharmakonzerne,
      Interessen derjenigen die am Schwarzmarkt verdienen.
      Interessen derjenigen die ihren Job nur haben weil sie bezahlt werden um Kiffer zu jagen. Stell dir vor Gras wäre legal, jeder zweite Polizist wäre seinen Job los oder müsste mal richtig arbeiten.
  • saukaibli 14.03.2018 17:05
    Highlight Highlight "Weil das fettlösliche THC länger im Körper bleibt als der wasserlösliche Alkohol, käme es nach einer Legalisierung zudem vermehrt zu gefährlichen Situationen im Strassenverkehr und im Beruf." Meint die das wirklich ernst? Dass sich THC im Körper relativ schnell zu unwirksamer THC Carbonsäure abbaut, hat die Geissbühler vermutlich noch nie gehört, dafür müsste man sich ja ernsthaft mit einem Thema befassen. So eine kann man doch nicht ernst nehmen. Dass THC im Gegensatz zu Alkohol weder eine physische Abhängigkeit erzeugt noch beim kalten Entzug tödlich sein kann, weiss die wohl auch nicht.
    • Watson=Propagandahuren 14.03.2018 19:13
      Highlight Highlight Ja das Abbauprodukt ist länger nachweisbar.
      In der Schweiz wird das Abbauprodukt nachgewiesen und wegen dem wirst du als Fahruntauglich erklärt.
      Nicht wegen dem (nicht mehr vorhandenen) THC.
      Ein riesen Geschäft für die mittlerweile halbprivaten Labore die dich dann jahrelang zu monatlichen Tests nötigen können.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.03.2018 16:58
    Highlight Highlight Danke dem Herrn Siegenthaler.
    Mal schauen ob wir es noch vor 2020 mit der legalisierung schaffen.
    • aglio e olio 14.03.2018 17:32
      Highlight Highlight Du hast da nen Zahlendreher drin. Sollte wohl 2200 heissen. Ist auf jeden Fall realistischer ;)
    • Trump's verschwiegener Sohn 14.03.2018 19:21
      Highlight Highlight @aglio e olio: Wieso nicht vor 2020? Wenn alle vorwärts machen...
    • aglio e olio 14.03.2018 19:38
      Highlight Highlight patztop, gerne auch 2002.
      Abstimmungen, Gesetze, das ganze wird länger dauern als 22 Monate.
      Selbst wenn alle vorwärts machen.
      Frau Anslinger, pardon Geissbühler, übernimmt dann die Funktion des Ankers.
  • Knety 14.03.2018 16:44
    Highlight Highlight „Die meisten Bürger trinken ein Gläsli Wein oder Bier, ohne dabei den Rausch zu suchen und ihrem Körper damit zu schaden.“ Dazu hätte ich gerne einmal eine Quelle.
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 14.03.2018 17:57
      Highlight Highlight Der Beweis für diese Aussage ist, dass immer nur alkoholfreies Bier getrunken wird, weil niemand den Rausch sucht.
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2018 18:03
      Highlight Highlight Der Witz ist ja, dass man seinen Körper auch ohne Rausch schädigt, wenn man Alkohol zu sich nimmt. Im Gegensatz dazu, kann man sich mit Cannabis auf verschiedene Arten einen Rausch zuführen, ohne den Körper zu schädigen.
    • Knety 14.03.2018 19:53
      Highlight Highlight Darum gibt es auch nie Reaktionen wenn an einem Fussballspiel nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt wird.
  • Öpfelmues 14.03.2018 16:44
    Highlight Highlight (Teil 2)
    Und es gibt sehr viele Genusskiffer, nur ist es schwer abzuschätzen wie der Rausch ausfällt wen man das Zeug auf dem illegalem Weg beschafft.

    Versteht mich nicht falsch ich trinke auch Alkohol und will es auch bei Gott niemandem verbieten aber dieses ''Alkohol ist ja sooooooo super und kifft bloss nicht, ihr seit alle Junkies und bald beim Arbeitsamt'' von den Anti-Cannabis-Menschen wie Frau Geissbühler kann ich echt nicht mehr hören!
  • Öpfelmues 14.03.2018 16:43
    Highlight Highlight (Teil 1)
    Was denken Sie Frau Geissbühler, wie viele Menschen Alkohol trinken um einen Rausch zu bekommen? Klar ist es korrekt, dass viele Genusstrinker sind aber es gibt mehr als genug die sich ''besaufen''. Da der überwiegende Teil der Bevölkerung Alkohol trinkt und es gesellschaftlich fast absolute Akzeptanz geniesst können Sie ein solches Argument also bringen? Wie viele Menschen sterben genau nochmal jedes Jahr an einer Alkoholvergiftung? An reinem Graskonsum kann man nicht sterben!
    • aglio e olio 14.03.2018 17:34
      Highlight Highlight Kommt auf die Konsumvariante an:
      Play Icon
    • 2sel 14.03.2018 18:19
      Highlight Highlight "Wie viele Menschen sterben genau nochmal jedes Jahr an einer Alkoholvergiftung?"
      Die meisten Menschen sterben an den Folgen des Alkoholkonsums, aber sonst bin ich einig mit dem Kommentar...
  • DaBoong 14.03.2018 16:41
    Highlight Highlight Danke.... endlich ist es doch einem Politiker gelungen, eine faire und logische Lösung zu präsentieren, die zudem sogar noch umsetzbar ist! Eine ehrlichen Dank...
  • azoui 14.03.2018 16:35
    Highlight Highlight Legalisieren - das einzig vernünftige.
  • Posersalami 14.03.2018 16:33
    Highlight Highlight „Wir können Drogensüchtige nicht einfach auf der Strasse vergammeln lassen“

    Ja, das ist echt schlimm mit diesen Hasch-Fixern, die jeden Morgen im Hauseingang liegen!1!11

    Ersthaft, eine Legalisierung ist überfällig. Die Repression ist krachend gescheitert. In welcher Welt lebt die SVP nur?
    • w'ever 14.03.2018 17:35
      Highlight Highlight ich kann nicht verstehen wieso genau die svp mit ihrer riesigen und starken bauern lobby gegen eine legalisierung sein kann. genau die bauern dürften (sofern sie es denn anpflanzen wollen) am meisten davon profitieren.
      evt hat ihnen dass noch niemand gesagt.
    • Magnum44 14.03.2018 18:16
      Highlight Highlight Lustigerweise scheint dies nicht auch für den Alkohol zu gelten. Alles Heuchler.
    • TheMan 14.03.2018 20:51
      Highlight Highlight Na in der Realität nicht wie deine geliebten SP mit Ihrer Rosaroten-EU-Turbobrille
    Weitere Antworten anzeigen
  • tooempty7 14.03.2018 16:30
    Highlight Highlight Schön dass sich die Legalisierung von Cannabis auch bei den Bürgerlichen und vor allem "Liberalen" langsam ankommt. Es wird Zeit, den gescheiterten Versuch der Repression abzubrechen und in der Schweiz wieder progressive Lösungen zu suchen. Wir haben ja nach dem Platzspitz gezeigt, dass wir vernünftig auf solche Herausforderungen reagieren können.
  • aglio e olio 14.03.2018 16:28
    Highlight Highlight Ach Frau Geissbühler wieder. Ist sie sich nicht zu schade dafür, mittels faktenfreier "Argumentation" Doppelmoral zu zelebrieren? Wenn sie denn auch so vehement gegen den Alkohol antreten würde, könnte man dies ja respektieren.
    Aber so macht sie sich nur unglaubwürdig.
    Woher sie wohl weiss dass "Kiffer" immer den Rausch suchen? Hat wohl Anslinger gelesen...
  • TheDude10 14.03.2018 16:12
    Highlight Highlight Geissbühler ist ein Paradebeispiel für Leute die keine Ahnung von der Materie haben und trotzdem darüber urteilen.
  • Ramon Sepin 14.03.2018 16:04
    Highlight Highlight Wird endlich mal Zeit
  • sheshe 14.03.2018 16:04
    Highlight Highlight Genau, und deshalb schiessen ja auch CBD-Läden wie Pilze aus dem Boden, Frau Geissbühler. Weil primär nur der Rausch im Vordergrund steht.
    • EvilBetty 15.03.2018 08:44
      Highlight Highlight Die CBD Läden schiessen vor allem aus dem Boden, damit sie bereit sind wenn das «richtige» Gras legalisiert wird. ;-)
  • Valon Gut-Behrami 14.03.2018 16:01
    Highlight Highlight «Die meisten Bürger trinken ein Gläsli Wein oder Bier, ohne dabei den Rausch zu suchen und ihrem Körper damit zu schaden. Kiffer suchen hingegen stets den Rausch.»
    Andrea Geissbühler, SVP


    Bitte Scheuklappen endlich ablegen und i. Der Moderne ankommen, Frau Geissbühler.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

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