Schweiz

Schweizer kiffen klar mehr als Deutsche und Ösis – Gefahr für die Psyche unterschätzt?

08.12.16, 14:13 08.12.16, 20:57

Cannabiskonsum: Frankreich am oberen, Österreich am unteren Ende der Liste. grafik: sucht schweiz

Eine Studie von «Sucht Schweiz» im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt, dass der Cannabiskonsum hierzulande eher dem in lateinischen als in deutschsprachigen Länder ähnelt.

Besonders junge Männer kiffen. Bild: KEYSTONE

Vor allem junge Männer

Frankreich meldet europaweit den derzeit höchsten Konsum, die Schweiz und Italien verzeichnen hohe, Deutschland mittlere und Österreich niedrige Vergleichswerte. In der Schweiz sowie in den vier Nachbarländern wird dabei entweder eine Stabilisierung oder gar eine Steigerung des Verbrauchs beobachtet.

Cannabiskonsum ist nach wie vor ein für Jugendliche und junge Erwachsene typisches Phänomen, auch wenn ein Viertel der Kiffer in Frankreich und der Schweiz über 35 Jahre alt sind.

Gefahr psychischer Probleme

Die Männer sind deutlich zahlreicher vertreten als die Frauen, besonders bezogen auf regelmässigen Konsum: 20 bis 25 Prozent der Konsumierenden unter 35 Jahren kiffen täglich oder fast täglich, dies entspricht 1 bis 2 Prozent dieser Altersgruppe in der Schweiz, in Italien und in Deutschland.

Wann sorgt Marihuana für psychische Probleme? Wer in jungen Jahren damit beginnt und wer viel kifft, gehört zu den Gruppen, die gefährdet sind. Doch bisher erhobene Umfragen deuten daraufhin, dass konsumbedingte Störungen nicht nur Kiffer treffen können, die täglich rauchen, warnt Frank Zobel.

«Damit sind nicht Leute gemeint, die sich nur ab und zu einen Joint mit Freunden teilen», verdeutlicht der Vizedirektor von «Sucht Schweiz» auf Nachfrage von watson. «Es geht meistens um Menschen, die mehrmals pro Woche konsumieren und auch solche, die jedes Wochenende kiffen.» Er wünsche sich aber auch eine bessere Datengrundlage: «Wie viel Leute hier ein Problem haben, können wir leider nur schwer einschätzen.»

Umfrage

Wird die Gefahr psychischer Störungen durch Cannabis unterschätzt?

  • Abstimmen

2,647 Votes zu: Wird die Gefahr psychischer Störungen durch Cannabis unterschätzt?

  • 13%Definitiv, das Problem ist gross und das Bewusstsein dafür klein.
  • 26%Eher ja, viele nehmen das auf die leichte Schulter.
  • 6%Ich weiss nicht/Mir doch egal.
  • 38%Eher nicht, dass früh viel kiffen nicht gut ist, weiss man ja.
  • 17%Überhaupt nicht, das betrifft doch bloss labile Menschen.

Die immer noch unzureichende Datenlage stört den Suchtbekämpfer auch mit Blick auf die Forderung, Cannabis wie in den USA zu legalisieren: «Wenn es so eine Änderung geben sollte, sollte man wissen, wie die Situation vorher ist. Und die grosse Fragen, die die Amerikaner nicht beantworten können, sind: Was ist mit dem Schwarzmarkt passiert? Und: Was ist mit dem problematischen Konsum? Das sollte man besser studieren!»

Umfrage

Wie stehst du zur Legalisierung von Cannabis?

  • Abstimmen

8,545 Votes zu: Wie stehst du zur Legalisierung von Cannabis?

  • 83%Ich bin dafür!
  • 9%Ich bin dagegen!
  • 8%Ich weiss es nicht/Irgendwas dazwischen.

Stabile Preise, mehr THC, mehr Anzeigen

Wie bei unseren Nachbarn ist es auch hierzulande schwierig, Eigenarten und Umfang des Cannabismarkts zu erfassen. Eine Schätzung im «EU Drug Markets Report» geht mittlerweile von einem Volumen von 1300 Tonnen für die gesamte Europäische Union aus.

Chronologie der Schweizer Drogenpolitik 

Die polizeilichen Daten beweisen laut Studie, dass die Verkaufspreise in den fünf untersuchten Ländern stabil sind, während die THC-Werte steigen. Dass mehr Marihuana beschlagnahmt wurde, wird mit einer wachsenden Verbreitung des Produkts begründet.

In allen untersuchten Ländern ist eine steigende Anzahl von entsprechenden Gesetzesverstössen zu beobachten. In der Schweiz ist die Zahl der gemeldeten Verstösse im Vergleich zu Deutschland und Frankreich hoch.

Hierzulande und in den Nachbarländern gebe es einerseits Strafverfolgungen mit schärferen Sanktionen, aber andererseits auch vereinfachte Verfahren mit geringerem Strafmass, ohne dass immer zu erkennen wäre, wann und weshalb welche Sanktion zur Anwendung kommt, heisst es in der Erhebung. 

Die NGO «Sucht Schweiz»

«Sucht Schweiz» ist ein nationales Kompetenzzentrum im Suchtbereich. Sie betreibt Forschung, konzipiert Präventionsprojekte und engagiert sich in der Gesundheitspolitik. Ziel ist, Probleme, die aus dem Konsum von Drogen, durch Glücksspiel und Internetnutzung entstehen, zu verhindern und sie zu lindern. Mehr als 200'000 Personen unterstützen die NGO.

10 Promis, von denen du nie gedacht hättest, dass sie gekifft haben

(sda/sucht schweiz/phi)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
98
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 09.12.2016 12:26
    Highlight Die ganze Diskussion geht doch am wichtigsten Fakt vorbei. Es wird nie eine rauschfreie Gesellschaft geben! Die Verteufelung der weichen Drogen ist sehr heuchlerisch, wenn gleichzeitig der Alkoholkonsum soviele Probleme verursacht aber dennoch kulturell fest verankert bleibt. Es gibt keine rationalen Gründe gegen das Kiffen. Wenn ein Kiffer den Weg in die Gesellschaft nicht findet, liegt das eher an seiner Lebenshaltung. Es gibt tausende andere Beispiele, die regelmässig kiffen und doch mittendrin sind im Leben. Kiffe selber nicht, dem Alkohol nicht abgeneigt, kein Trinker.
    25 0 Melden
    • Duweisches 09.12.2016 16:10
      Highlight Eines der grössten Probleme bei der Verteufelung von "weichen" Drogen sehe ich darin, dass Jugendliche nach ein- oder mehrmaligem Konsum keine Nebenwirkungen, keine Sucht, keine Verblödung oder was sonst noch behauptet wird sehen und dann denken, alle verteufelten Drogen seien so harmlos. Das sollten sich die bürgerlich "aber die Kinder"-Rufer einmal durch den Kopf gehen lassen...
      7 0 Melden
    • DickJonsen 01.03.2017 11:54
      Highlight @Duweisches Genau so ist es. Aber das werden die meisten leider nicht verstehen.
      0 0 Melden
  • Duweisches 09.12.2016 12:21
    Highlight Während Frankreich mit einem der strengsten Drogengesetze also oben davon zieht bleibt Österreich, wo sogar die Aufzucht (ohne Blüte) und Pflanzenverkäufe legal sind, beim Konsum zurück.
    Wie man sieht funktioniert die Prohibition... 👍
    16 0 Melden
    • dmark 10.12.2016 14:04
      Highlight Siehe auch die Prohibition in den frühen Jahren der USA, als um den Alkohol und seinen Vertriebswege gekämpft wurde.
      Was verboten ist weckt Begehrlichkeiten.
      3 0 Melden
  • moedesty 09.12.2016 09:03
    Highlight gewisse babypillen führen zu behinderungen. es gab sogar einen bericht in der zeitung (bayer gewann den prozess, da es auf der packungsbeilage steht). diese pillen werden nicht verboten oder jeden monat 1 x thematisiert.

    es gibt noch 100e andere solche beispiele. weed news verkaufen sich halt besser und da es eine minderheit konsumiert, sind die klicks der konservativen heuchler auch garantiert.
    18 13 Melden
    • Wehrli 09.12.2016 13:37
      Highlight Rauch erst mal eine, Sortier die Gedanken und dann schreib einen brauchbaren, logischen Kommentar.
      3 5 Melden
    • baBIELon 09.12.2016 14:38
      Highlight Ich versteh seinen Kommentar.. Es gibt unzählige Produkte auf dem Markt welche Legal sind und dem Körper und Geist viel mehr schaden, als ein bisschen grünes.. Am Ende kommt es einfach auf die Menge und den Konsumenten an.
      14 0 Melden
  • yellowastra 09.12.2016 08:27
    Highlight Wir haben nicht genügend daten zur verfügung, genau falsch, vor 1971 gabs ca 1% psychische problemfalle nach diesem datum stieg der cannabis konsum stetig an und staun wir haben noch immer ca 1%.
    18 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.12.2016 22:08
    Highlight Jedes Mal wenn ein Bericht über die haarigen Beine der Mary-Jane (diesem Scheisskraut) erscheint, egal ob im Tagi oder im Blick oder auf Watson wird dieser arme junge Mann abgebildet. Es ist immer dasselbe Foto. Seit Jahren! Was soll das? Wie phantasielos ist das? Und dieser arme Mann kifft vielleicht gar nicht oder schon seit Jahren nicht mehr. Watson, Phantasie... Please...
    16 23 Melden
    • baBIELon 09.12.2016 14:40
      Highlight Scar steht als Bösewicht natürlich mehr auf Schnee als auf die haarigen Beine von Mary-Jane ;-)
      3 1 Melden
  • Captain Downtown 08.12.2016 21:44
    Highlight h habe 14 jahre cannabis konsumiert. ich hatte auch eine phase mit mdma, amphetamine, kokain. auch pilze und lsd habe ich probiert. vor zwei jahren hatte ich eine panikattacke beim kiffen und seither ein gewisse ausprägung von panikstörung. ich bin trotzdem klar für eine legalisierung, auch wenn ich deswegen nicht mehr kiffe. eine totale kausalität schliesse ich zwar aus, aber als mitursache und verstärkung würde ich regelmässigen konsum sicher einschätzen. im voraus lässt sich eben nicht sagen, welches individuum letztlich, auch nach jahrzehntelangem konsum, plötzlich davon betroffen ist.
    19 3 Melden
  • P@inless 08.12.2016 21:35
    Highlight Ich kiffe seit dem Sommer 1980, ich habe Jahrgang 69....man rechne, also viel zu früh. Mit ca 16 bekam ich Paranoia von der gröberen Art. Ich schaffte nicht mal den Weg zur Bushaltestelle, da ich dachte, die schauen mich alle an. Es kam soweit, das ich mein Zimmer nicht mehr verlassen konnte. Bis zu dem Zeitpunkt zog ich immer wieder an der Tüte und fiel in die Paranoia. Mit Hilfe meiner Fam. hörte ich sofort auf und schaffte es über 10 Jahre ohne. An einem Fest, bekam ich eine Tüte in die Finger...die Lust überwog und zog daran. Ich fühlte mich den Wirkungen entsprechend gut, wie früher.
    14 4 Melden
    • baBIELon 09.12.2016 14:41
      Highlight Big Up! Ist immer hart mit Aufhören, egal welche Substanz oder Angewohnheit :-)
      5 0 Melden
  • stamm 08.12.2016 20:42
    Highlight Mal ganz ehrlich: kennt ihr einen erfolgreichen Mann/Frau, der kifft? Ich meine mit erfolgreich: Leute, die wirklich alleine etwas aufgebaut haben, was über Jahre hinweg bestand hält und heute noch erfolgreich sind? Und wieviel erfolgreiche Unternehmer trinken regelmässig 2-3 Gläser Wein? Ich glaube nicht, dass kiffen Alkohol & Tabak gleich zu stellen ist. Was aber so ist, dass Cannabis heilende Wirkungen zeigt, und der Alkohol meines Wissens nicht. Für die Psyche glaube ich keinesfalls, dass kiffen und Alkohol hilft.
    7 72 Melden
    • Bonifatius 09.12.2016 07:32
      Highlight Bill Gates oder Steve Jobs? Windows und Apple sind immer noch ziemlich erfolgreich.
      31 3 Melden
    • o.o 09.12.2016 07:46
      Highlight Ich kenne einige davon, ja.
      26 3 Melden
    • gurix 09.12.2016 08:18
      Highlight Steve Jobs, Pollo Hofer, Bill Gates, Whoopi Goldberg, Morgan Freeman, etc.. die Liste lässt sich endlos erweitern. Die kenne ich natürlich nicht persönlich. Persönlich kenne ich aber Universitätsprofessoren, die gerne mal einen durchziehen. Und ich hab es selbst von der Realschule an die Uni geschafft. Trotz Kiffen ;-)

      Nein man sollte es nicht gleichstellen, aber Konsumenten mit dem gleichen Respekt behandeln und nicht einfach Cannabis-Konsumenten per se kriminalisieren.
      21 3 Melden
    • zombie woof 09.12.2016 08:22
      Highlight Da gibt es viele
      10 3 Melden
    • lilie 09.12.2016 08:49
      Highlight @stamm: Alkohol hat in Massen ebenfalls heilende Wirkung, er entspannt und schützt vor Herzerkrankungen.

      Es ist wie immer das Mass, auf das es ankommt.
      13 4 Melden
    • Wehrli 09.12.2016 13:40
      Highlight Also, ich kenn da einen, hab seinen Namen vergessen, dingsda, und der war mega erflogreich mit diesen Dinger, diese .. ja eben, habs vergessen. Aber erfolgreich. Also .... ähm ... Also, was war die Frage nochmals?
      5 5 Melden
    • stamm 09.12.2016 16:35
      Highlight Jaja, dass es weltweit einige gibt, ist mir auch klar. Aus eurem Bekanntenkreis!
      2 0 Melden
    • lilie 09.12.2016 17:43
      Highlight @stamm: Ich hab erfolgreiche Leute in meinem Umfeld, die ab und zu kiffen.

      Leute in meinem Umfeld, die sehr häufig (= täglich) kiffen, haben hingegen alle schwerwiegende Probleme.

      Ob sich das aber so verallgemeinern lässt, weiss ich natürlich nicht. Und ich weiss auch nicht, ob diese Leute Probleme haben, weil sie kiffen, oder ob sie kiffen, weil sie Probleme haben.
      6 0 Melden
    • Saraina 10.12.2016 13:22
      Highlight Bill Clinton natürlich. Denn, ganz ehrlich: Trump ist nicht der erste Politiker, der gelogen hat...
      1 0 Melden
    • Saraina 10.12.2016 13:23
      Highlight Oh, und heute bekommt einer von diesen frühen Kiffern den Nobelpreis für Literatur - and he did inhale, that's for sure!
      0 0 Melden
  • Samuel Asal 08.12.2016 19:50
    Highlight Das Problem ist die Toleranz! (Sehr) Viele Betreuer und auch Eltern sei es in der Schule oder auch Zuhause akzeptieren das auch.
    Ein weiteres Problem ist zudem auch dass jeder weis dass es nicht gut tut aber grundsätzlich niemand weis wie fest oder was es alles beschädigt/zerstört!
    6 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.12.2016 19:25
    Highlight Kommentar ganz unten, Charlie Brown, weist zu Recht auf die neuzeitlichen hochgezüchteten Sorten hin. Da gibt es tatsächlich gesundheitlich fragwürdige Bereiche.

    Weiter gibt es den Umstand der Rückstände eines unsachgemässen Chemiehaushalts beim Indooranbau. mit möglichen Schäden für das Gehirn.

    Das sind aber alles Folgen der "den Cannabis Handel/Produktion den Kriminellen überlassen" - Gesundheitspolitik von CH Parlament, Regierung und Stimmbürger. Alkohol z.B. wird bei Gehalt, Produktion und Handel reguliert und kontrolliert.

    Die Kiffer-Repression bedient eben auch andere Politiken ...
    26 5 Melden
  • lilie 08.12.2016 18:50
    Highlight Wie um Himmels Willen stellen die fest, wieviel genau gekifft wird? Umfragen? Da finden sie vielleicht nur raus, welche Nationen ehrlicher sind...
    33 6 Melden
  • Datsyuk * 08.12.2016 18:21
    Highlight Legalize it!
    Und hier noch ein wenig Spass:


    :)
    16 2 Melden
  • Dadaist 08.12.2016 17:46
    Highlight Wichtig hinzuzufügen ist, dass sich das Hirn auch mit 18, 19 und 20 noch nicht voll entwickelt. Mit dem 18. Geburtstag denken viele Jugendliche man wäre voll und ganz erwachsen aber ist es eine erhebliche Gefahr für solch junge Menschen!

    Ich empfehle vor 24 nicht zu kiffen, oder zu trinken, deine Psyche wird es dir danken, natürlich ist es immer noch möglich dass eine Psychose durch den Konsum von Cannabioiden ausgelöst wird, doch die Wahrscheinlichkeit nimmt stark ab.
    38 14 Melden
    • ksayu45 08.12.2016 19:41
      Highlight Vor 24 nicht trinken? Das aber wäre eine ziemlich langweilige Jugend ;)
      41 8 Melden
    • Normi 08.12.2016 20:31
      Highlight und was ist wen man mit Cannabis auf 3 andere medis verzichten kann, sollte man da auch bis 24 warten ?
      25 5 Melden
    • ast1 08.12.2016 22:04
      Highlight Das Gehirn entwickelt sich übrigens auch nach 24 weiter, sonst könnte man ja nichts mehr lernen ;)
      27 2 Melden
    • zialo 09.12.2016 18:53
      Highlight Es ist jungen Erwachsenen vor 24 Jahren auch zu empfehlen sich beim Kiffen nicht erwischen zu lassen. Die Kriminalisierung fügt ihnen (und ihrer Umgebung) beträchtliches Leid zu. Ein junger Mensch entwickelt sich ohne Kriminalisierung wesentlich besser.
      4 1 Melden
  • Sine 08.12.2016 17:19
    Highlight Juhui, eine weitere sinnvolle studie... bravo... das interessante wäre eher warum wir (und vermehrt minderjährige) alle uns wegputzen (müssen). Ab und zu ein bierchen oder eine hanfpfeiffe ist absolut in der toleranz und nichts als menschlich. Chrankhaftes zudröhnen und die-realität-verdrängen-wollen ist ein hausgemachtes problem unserer gesellschaft. Ich bin für studienfragen wie: wieso fühlen sie sich mit klarem kopf nicht glücklich? Was fehlt ihnen? Wir müssen zur ursache freunde... zur ursache!
    93 11 Melden
    • elmono 08.12.2016 17:40
      Highlight Was fehlt? Unsere Gesellschaft ist durchtränkt von Egoismus. Von überall her werden die Kids zu Leistungsautomaten ,,entwickelt'' und wehe man leistet nicht. Anstatt menschliche Werte und Nähe zu vermitteln wird das Kind in Nachhilfestunde x und y geschickt, sodass auch ja die Leistungsziele erreicht werden. Wir haben alles im Überfluss und verlieren uns in Konsum und der ''Mehr-Mehr-Mentalität''. Der Ausgleich in Form einer glücklichen Illusion, sprich Drogen, ist nur der konsequente Schritt jedes Suchenden. Leider keine nachhaltige Lösung.
      58 10 Melden
    • Sine 08.12.2016 18:23
      Highlight Danke für die treffenden worte! Leider absolut wahr!
      10 3 Melden
    • Pius C. Bünzli 09.12.2016 07:40
      Highlight Sehr guter Kommentar

      Die mehr als man tragen kann Mentalität der westlichen Welt übt wirklich einen grösseren Druck auf viele Jugendliche aus, als man vielleicht denkt.
      7 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.12.2016 10:58
      Highlight 'wieso fühlen sie sich mit klarem kopf nicht glücklich?'
      Fühl ich mich.
      'Was fehlt ihnen?'
      Nix.

      Warum hast du ein WC im Haus? Warum hast du Vorhänge mit Muster? Warum gehst du manchmal in ein Restaurant? Warum dröhnst du dich mit Krimis und Harry Potter zu? Warum musst du krankhaft die Realität verdrängen (es ist saukalt) und mit dem Auto zur Arbeit fahren?

      Eure Wortwahl, überfüllt mit Vorurteilen, hindert euch zu verstehen.
      1 4 Melden
    • Sine 09.12.2016 14:01
      Highlight Ein WC im Haus oder Vorhänge mit Muster schaden der Psyche meines Wissens nicht unbedingt. Auch ein Krimi oder die Kälte finde ich nicht direkt vergleichbar mit dem Konsum von psychoaktiven Substanzen. Vorurteile habe ich keine, nur Erfahrung. Habe selbst 10 Jahre fast täglich gekifft etc. In dieser Zeit hatte ich auch das Gefühl, dass ich mit dem Kiffen nichts verdränge. Musste jedoch nach dem Aufhören feststellen, dass mir damals die ehrliche Selbstreflektion fehlte. Wie ich schon geschrieben habe, ab und zu ein Joint finde ich völlig menschlich, wenns täglich wird über Jahre problematisch..
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.12.2016 14:17
      Highlight Tja, auch ein paar Joints 'schaden der Psyche meines Wissens nicht unbedingt'.

      Doch gewisse kriegen sehr fest Angst vor Krimis und andere werden immer Krank, wenn sie kalt habe.
      0 1 Melden
  • Señor Ding Dong 08.12.2016 17:01
    Highlight Mich überrascht einfach, dass die in allen Kreisen der Schweiz vertretene "Staat, lass mich doch, wenn ich will, ich trage die Konsequenzen selbst" - Mentalität genau hier nicht greift. Bei einer VERGLEICHSWEISE harmlosen Droge. Der Gateway-Käse wurde widerlegt, der Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen ist bestenfalls korrelativ, und die Wirtschaft (Detailhandel, Landwirtschaft, Gastronomie etc.) sowie der Staat (Steuern, Strafverfolgung etc.) würden davon profitieren. Ich seh's wirklich nicht ein. Und ich will mich bald selbständig machen, also bitte macht was ;-)
    68 8 Melden
  • Baby Boy Belcher 08.12.2016 16:07
    Highlight Ich bin überzogen, dass Cannabis schon längst legalisiert wäre, wäre eben genau diese Pharmaindustrie nicht. Was würden die, machen wenn plötzlich ein pflanzliches Wundermittel auf den Markt kommt, welches Verstopfungen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen allg. ein bisschen alles heilend ist.
    56 30 Melden
    • Rendel 08.12.2016 18:09
      Highlight Heilung ist das eine, Symptombekämpfung das andere, man sollte die nicht vermischen. Sah gestern einen Beitrag, es gab einmal eine Zeit in der Heroin das Wundermittel war.

      Ich bin für weitere Forschungen und dafür, dass sich jeder der irgendwelche Drogen nimmt, mal fragt warum er ohne solche Substanzen nicht entspannen kann, was in seinen Leben evt. schief läuft, wieviel Bewusstseinserweiterung oder Einengung es ihm bringt, usw. .
      24 11 Melden
    • Bluetooth 08.12.2016 19:12
      Highlight 1. Es heisst "ich bin überzeugt" und nicht "überzogen".
      2. Die Pharmaindustrie profitiert kaum von einem Cannabisverbot. Cannabis ist kein Wunderheilmittel, sondern höchstens ein weiterer Schmerzmittel, der mit Spezialbewilligung sogar bereits in der Schweiz erlaubt ist.
      Hören wir bitte auch mit den wildesten Pharmaindustrie Verschwörungen!
      9 21 Melden
    • Pius C. Bünzli 09.12.2016 07:45
      Highlight @bluetooth

      Es ist immerhin ein Schmerzmittel welches sich jeder auf seinem Balkon selbst anbauen kann. Aspirin/Panadol etc. kann man sich schenken und dafür die Grüne Medizin konsumieren.

      Wenn man bedenkt wieviele Aspirin Werbungen im TV laufen kann es der Pharma nicht egal sein wie gut es sich Verkauft..
      8 3 Melden
    • Duweisches 09.12.2016 12:33
      Highlight Bluetooth: wie die Pharmaindustrie nicht profitiert kannst du hier nachlesen...

      http://highway-magazin.de/news/medizin/senioren-studie-schockt-pharma-industrie-riesenverluste-wegen-marihuana
      2 0 Melden
  • saukaibli 08.12.2016 15:58
    Highlight Also wenn in Frankreich 4x soviel gekifft wird wie in Österreich sollte es dort ja markant mehr Jugendliche mit Psychosen geben, wenn es einen Zusammenhang von Kiffen und Psychosen gibt. Leider finde ich in dem Artikel keinen Hinweis darauf ob dem so ist oder nicht. Wurden diese Zahlen überhaupt herangezogen oder ist das einfach wieder Angstmacherei von Ärzten die viel Geld von der Pharmaindustrie bekommen, die wiederum Angst davor hat, dass nach einer Cannabis-Legalisierung weniger Schmerzmedikamente verkauft würden - so wie es z.B. in Colorado passiert ist?
    111 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.12.2016 15:55
    Highlight Die "Experten" zu diesem Thema haben sich jahrzehntelang als eher unwissend oder falschwissend bewiesen. Deren Glaubwürdigkeit ist deshalb eher gering.

    Der im Artikel zietierte Experte bestätigt selber, dass die Kenntnislage ungenügend ist. Aufklärungkampagnen? Was aufklären, wenn mann's nicht kennt? Deshalb werden daraus ja oftmals Angst- und Verklärungskampagnen, über die man lacht.

    Schuld daran ist unsere Politik, die sich auf Verbot und Repression beschränkt und ansonsten die Canabiskonsumenten dem kriminellen Umfeld überlässt ... und so groteskerweise deren Pfründe sichert.
    53 5 Melden
  • Plöder 08.12.2016 15:51
    Highlight Ja es gibt zu wenig Studien, die mit Direktbetroffenen gemacht wurden...
    Ich kann aus meiner Erfahrung sprechen: es sind nicht immer die schweren psychologischen Fälle zu beurteilen sondern es sollten auch die sogenannten "Bagatellen" miteinbezogen werden.
    Ich habe sehr früh angefangen zu kiffen kam durch meine Schulzeit und meine Lehre ohne grössere Probleme. Als ich dann erkannte, dass ich das Kraut nicht mehr brauchte fiel mir auf, dass ich nicht mit Stresssituationen umgehen konnte. Früher rauchte ich Einen...
    Ich habe Hilfe benötigt, gefunden und kann heute mit Belastungen besser umgehen
    21 3 Melden
  • kleiner_Schurke 08.12.2016 15:21
    Highlight He weisch Mann das muesch nume nid so äng seh gäu. Kiffe isch überhaupt nicht schädich im Gägeteu, das isch gsung. Eifach easy näh gäu. Bluemechraft und peace!
    20 47 Melden
    • kleiner_Schurke 08.12.2016 18:09
      Highlight He isi he Blitzer. Kiffe isch viu weniger gfährlich aus Aukohou un ersch noch biuiger u git ke kater am angere Tag. Jez nämet doch chli lockerer dir Spiesser! Bluemchraft u Peace!
      19 15 Melden
    • Snaggy 08.12.2016 20:00
      Highlight jöö, bärndütsch :D
      2 6 Melden
    • Sageits 08.12.2016 22:46
      Highlight "Nimm vom himmu tue
      doch no e chli vo mim derzue
      chli vo dim derzue
      und zäme heimer sicher gnue.... "

      Vogelfuetter vo de Rumpelstilz, huere lang isches här.
      2 2 Melden
  • Chrigi-B 08.12.2016 15:08
    Highlight Ob man nun als 14 - 18 Jähriger jeden Tag 5 Joints oder 5 Bier konsumiert macht doch keinen Unterschied! Beides schei****!!! Aber als 18 Jähriger geht es den Staat nichts mehr an ob man 5 Bier oder Joints reinlässt! Aber mit dem Geld der Pharma- und Alkindustrie lässt es sich in Bern gut leben👍 Bevormundung hoch 10.
    99 15 Melden
    • sEribaZ 08.12.2016 16:01
      Highlight Gerade auch aus diesem Grund wäre eine Lagalisierung ja wünschenswert. Ich würde Cannabis schon lange legalisieren und eine ordentliche Steuer drauf schlagen. Natürlich trotzdem noch in einem Bereich, dass sich der Schwarzmarkt nicht mehr lohnen würde. Wäre doch perfekt: super effiziente Steuer und der Konsum ist freiwillig. :)
      29 7 Melden
    • Chrigi-B 08.12.2016 18:19
      Highlight Definitiv bei ca. 1/2 Mio. Kiffern wären das Milionen! Habe mal gelesen in der Schweiz werden ca. 100 Tonnen Gras weggeraucht pro Jahr.
      10 2 Melden
  • K3tsch 08.12.2016 14:51
    Highlight Die Legalisierung wird immer so behandelt, dass dies der Untergang für die Menschheit bedeuten würde.
    Wieviele andere "Drogen" gibt es, welche dem Leben ernsthaft schaden und durch kulturelle Gründe legal sind?

    Die Legallisierung ist schon lange überfällig. Wer dann schlussendlich konsumiert muss es selbst wissen und die anderen, die es nicht tun, soll es nicht interessieren ob es derjenige tut, der es tut.
    81 7 Melden
    • saukaibli 08.12.2016 16:00
      Highlight Cannabis ist bei uns eigentlich auch kulturell bekannt, es wurde ja nur auf Androhung von Sanktionen seitens der USA verboten.
      39 4 Melden
    • xHascox 08.12.2016 16:32
      Highlight Du sprichst es selbst an: Weshalb redet man über die Legalisierung von Canabis und nicht über ein verbot von Alkohol und Tabak?
      7 13 Melden
    • Señor Ding Dong 08.12.2016 16:46
      Highlight ...die es jetzt stückweise legalisieren. Die Welt ist schon ein lustiger Spielplatz, häh? :-D
      16 2 Melden
    • K3tsch 08.12.2016 19:35
      Highlight @xHascox:
      Ich bin immernoch dafür, dass jeder Mensch, welcher Handlungs- und Denkfähig ist, selbst verantwortlich dafür ist, wie er sein Konsumverhalten regelt.
      Was ich bei einer Legalisierung jedoch berücksichtigen würde ist, dass der Verkauf an unter 18 verboten ist, da dass THC nachweislich psychische Veränderungen eines Menschen verursachen kann in der Wachstumsphase.
      Ebenfalls im Strassenverkehr behindert das THC das Fahrverhalten nachweislich und ist in meinen Augen gleich zu behandeln wie Alkohol, wen nicht sogar strenger da der Wirkstoff nicht klar auf das Verhalten definierbar ist.
      5 5 Melden
  • glüngi 08.12.2016 14:48
    Highlight Ich finde mal sollte Canabis wie Alkohol oder Tabakwaren verkaufen dürfen. Selbst wenn es zu Psychischen Verletzungen kommen kann denke ich nicht das es auch nur halbwegs so viele sind wie bei Alkohol.

    76 6 Melden
  • jSG 08.12.2016 14:46
    Highlight Was mich nachdenklich stimmt ist, dass insbesonders in den Städten unglaublich viele 14-16 jährige schon kiffen und sich aufgrund fehlender Informationen den Gefahren nicht bewusst sind. Allgemein gilt, Canabis ist derzeit extrem im Trend. An den Kantonsschulen kifft oft die halbe Klasse oder mehr.
    48 16 Melden
    • phreko 08.12.2016 15:04
      Highlight Und auf dem Land wird dafür umso mehr gesoffen in dem Alter. (Kenne beide Seiten)
      Auch beim Alkohol hat keiner einen blassen Schimmer was er sich antut.
      73 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.12.2016 15:12
      Highlight das ist kein trend. in dem alter wurde bei uns in der schule auch gekifft. ehrlich gesagt ist mir lieber, wenn die kiffen, anstelle von alkohol eskapaden am wochenenden.
      58 8 Melden
    • Macke 08.12.2016 15:23
      Highlight Wieso beziehst du deine Aussage nur auf die Städte? Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung trifft dies auch auf das Land zu. Ich bin bisher - aber nur aufgrund meiner Erfahrung - davon ausgegangen, dass auf dem Land mehr gekifft wird.
      33 3 Melden
    • JaneSoda 08.12.2016 15:37
      Highlight Ich find die Aufklärung in der Schule recht gut und fundiert. Mein Sohn, 16, ist im Bilde bzgl Drogen (dazu zählt auch Alkoholl) und deren Gefahren/Auswirkungen. Und Aufgeklärt heisst nicht, dass man die Finger von Drogen lässt. Ursachen würden mich interessieren.
      11 4 Melden
    • Roaming212 08.12.2016 15:40
      Highlight Danke! Man muss aufhören Kiffen, Rauchen und Tabak als cool darzustellen und zudem sich noch stolz dazu bekennen dass man kifft etc. Das vermittelt den Jungen ein falsches Bild und lässt sie glauben der Konsum sei wirklich in Ordnung. Kids say no to Drugs and stay the fuck out of Trouble.
      11 26 Melden
    • saukaibli 08.12.2016 16:02
      Highlight Als ich in den 90er meine Lehre absolvierte (Mann bin ich alt) haben zumindest in den technischen Berufen mehr als die Hälfte aller Lehrlinge massiv gekifft. Und das war noch das Harmloseste was wir uns reingepfiffen haben.
      38 6 Melden
    • Bruno S. 88 08.12.2016 16:36
      Highlight In meiner Klasse trinken praktisch 90℅ Alkohol. So what?
      17 8 Melden
    • elmono 08.12.2016 17:06
      Highlight @Roaming212 Echt jetzt? Say no to drugs? Ich hatte immer eine Heidenangst vor sämtlichen Drogen, da so von allen Seiten so eingetrichtert. Mit meinen 28 Jahren habe ich nun so ziemlich alles (bis auf Heroin, Crystal & Crack) durch und natürlich würde ich niemals behaupten Drogen seien gut oder man sollte dies oder jenes umbedingt ausprobieren. Aber diese Angstmacherei ist ebenso Fehl am Platz. Wenn ich mir alle sechs Monate mal einen MDMA-Trip gönne, schreit doch kein Hahn danach. Dass dazu eine gewisse Selbstdisziplin gehört, ist natürlich klar. Gilt aber genauso für den Alkohol.
      27 6 Melden
  • deheld 08.12.2016 14:44
    Highlight Ich kann nur den Dokumentarfilm "The Culture High" empfehlen. Er fasst so ziemlich jede Perspektive von Kannabis (von Gesundheit bis zum Schwarzmarkt) extrem gut zusammen. Viel Vergnügen!
    41 2 Melden
  • Pokus 08.12.2016 14:41
    Highlight In der Schweiz kifft niemand. Ist doch illegal!
    Sonst hätten sich die volksnahen Parteien längst dafür eingesetzt, dass ihr liebes Volk geschützt kifft.
    Der Artikel muss schläunigst überarbeitet werden. So etwas geht doch nicht!
    91 8 Melden
    • jjjj 08.12.2016 15:08
      Highlight Blubb
      19 6 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 08.12.2016 14:33
    Highlight Gibt es in den Psychiatrien eine Person, die wirklich nur gekifft hat?
    63 12 Melden
    • Soulrider 08.12.2016 14:41
      Highlight Ja. Mir sind Fälle bekannt von kiffenden Personen die von Hobby Detektiven verfolgt & gestalkt wurden, weil die rausfinden wollten wo die Personen ihr Gras kaufen. Als das jeweils rauskam wurden die Gestalkten auf übelste, feige & hinterlistige Weise als Lügner hingestellt und nicht wenige landeten in der Folge in der Psychiatrie oder beim Psychiater...
      16 28 Melden
    • glüngi 08.12.2016 14:45
      Highlight mach mal einen besuch in der IPW winterthur. Dort hast du Leute die durch THC ausgelöste Psychische Probleme haben. Ich meine es gibt Tausende die das selbe durch Alkohol haben, aber das es solche fälle gibt ist soweit ich weiss wahr.
      38 5 Melden
    • Süffu 08.12.2016 15:18
      Highlight Gibt es eine/n Speed, Koks, MDMA, LSD, Psylo,... Konsumenten der vorher nie gekifft hat?
      10 33 Melden
    • Braun Pascal 08.12.2016 15:33
      Highlight Natürlich war selbst ein Fall davon... und ein guter Freund wurde Schizophren
      8 5 Melden
    • Soulrider 08.12.2016 15:40
      Highlight Gibt es einen Kiffer der vorher nie Alkohol getrunken hat?
      22 4 Melden
    • AdiB 08.12.2016 15:45
      Highlight Süffu, ich kenne 2, kiffen nicht, rauchen nicht und trinken kein alkohol. Dafür ständig auf einem mdma oder lsd tripp. Gelegentlich amthi.
      8 3 Melden
    • Chrigi-B 08.12.2016 15:54
      Highlight Gibt es einen Drogensüchtigen der nicht mit Alk, Nikotin, Zucker oder Kaffee angefangen hat?
      21 4 Melden
    • saukaibli 08.12.2016 16:03
      Highlight Gibt es einen Kiffer, der vorher nie Alkohol getrunken oder Zigaretten geraucht hat?
      16 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.12.2016 16:57
      Highlight gibt es einen.. ach egal. legalize it!
      28 4 Melden
    • Süffu 08.12.2016 19:02
      Highlight Mit der Gegenfrage beziehe ich mich auf den Post ganz oben. Wer dazu neigt psychische probleme zu entwickeln, findet in jeder Droge einen Katalysator. Ob es nun alk kiffen oder was auch immer ist.

      Auch wenn man das hier (von einem langjährigen Kiffer) nicht gerne hört bin ich gegen die Legalisierung. Ein Punkt der mich aber Pro Legalisierung denken lässt ist die entkriminalisierung - jemand der Gras kauft muss nicht zu einem Dealer, der allenfalls auch andere Sachen verkauft und kommt weniger in Versuchung mal was anderes zu probieren.
      3 5 Melden
    • E7#9 09.12.2016 08:18
      Highlight Süffu: Du willst es nicht legalisieren, doch man soll es legal kaufen können? Und da soll einer noch sagen, der Kiffer sei verwirrt.
      6 2 Melden
    • Wehrli 09.12.2016 13:46
      Highlight @Süffu: Yes, me! Aber hab in der Zwischenzeit auch mal einen durchgezogen. Eher langweilig. Das Andere übrigends mittlerweilen auch, man wird erwachsen, hat Kids und andere Sachen werden wichtig.
      2 0 Melden
    • glüngi 09.12.2016 17:06
      Highlight @saukeibli ja, mich...
      0 0 Melden
  • Filipposchubser 08.12.2016 14:24
    Highlight Leider wird von vielen Jugendlichen und Meinungsführern die Nebenwirkungen von Cannabis leichtfertig runtergespielt und dadurch unterschätzt. Auch wird aus meiner Sicht nicht genug aufgeklärt. Die daraus resultierende Schizophrenie hat man unter Umständen ein Leben lang. Isso.
    29 87 Melden
    • deheld 08.12.2016 14:43
      Highlight Der Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Kannabiskonsum ist falsifiziert. Trotz einer stetigen Zunahme des Kannabiskonsums wird KEINE Zunahme von Leuten mit Schizophrenie festgestellt.
      69 11 Melden
    • NewsHunter 08.12.2016 14:57
      Highlight Der letzte Satz stört mich, denn das Risiko an Schizophrenie zu erkranken ist ersten, gering, zweiten muss der Konsument die genetisch Veranlagung haben an Schizophrenie überhaupt zu erkranken können und drittens, denkt mal an die Hippizeit, wie viel gekifft wurde und wieviele sind nun schizophren?

      Ich glaub das höchste Risiko ist in den jungen Jahren vorhanden, während das Gehirn noch in der Wachstumsphase ist.

      Das zuwenig Aufgeklärt wird, im Bezug auf Gesundheit und gesetzliche Grundlagen, kann ich nur zustimmen.
      29 4 Melden
    • Filipposchubser 08.12.2016 15:17
      Highlight @bingbangbong: wieder einer dieser Mythen! Lies selbst: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/26386480/
      9 14 Melden
    • Charlie Brown 08.12.2016 15:29
      Highlight @bingbangbong: Was du da bemühst, ist Korrelation. Hat aber nichts mit Kausalität zu tun.

      Abgesehen davon bezweifle ich, dass die Grundaussage stimmt. Aber die ist eh nicht relevant, wie gesagt.
      10 11 Melden
    • saukaibli 08.12.2016 16:08
      Highlight Cannabis kann bei gewissen Personen Psychosen oder Schizophrenie auslösen. Es gibt allerdings keine Möglichkeit zu überprüfen, ob diese Personen nicht auch ohne Cannabis diese Krankheiten bekommen hätten. Es kann auch sein, dass Menschen mit Veranlagung zu Psychosen den Drogen eher zugeneigt sind. Leider sind solche Dinge extrem schwierig zu untersuchen, da wir bei der Erforschung des Gehirns noch quasi im Mittelalter stecken. Nicht umsonst kann kein Psychiater sagen, wie welches Psychopharmakum bei welcher Person wirkt, das ist nur Try and Error.
      17 5 Melden
    • Charlie Brown 08.12.2016 16:14
      Highlight ...und dann gibts noch so Aussagen von Fachleuten.

      "Obwohl in der Schweiz der Cannabiskonsum laut Suchtmonitoring Schweiz in den letzten Jahren zurückging, steigen die Psychose-Fälle nach wie vor an. Boris Quednow, Pharmakopsychologe an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, vermutet, dass dies unter anderem auf den vermehrten Konsum von hochgezüchtetem Gras zurückzuführen ist. «Solche potenten Sorten scheinen bei einem regelmässigen Konsum das Risiko für eine Psychose zu erhöhen», sagt er."
      5 6 Melden
    • Charlie Brown 08.12.2016 21:34
      Highlight @saukaibli: Rauchen kann bei gewissen Leuten zu Lungenkrebs führen. Es lässt sich aber nicht beweisen, dass eine Person ohne zu rauchen nicht an Lungenkrebs erkrankt wäre.

      Was genau willst du damit sagen?

      2 4 Melden
  • jebbie 08.12.2016 14:22
    Highlight naja, um eine änderung studieren zu können macht man sie am besten mal und schauts danach wieder an... insofern machts amerika extrem richtig im moment
    53 4 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

Artikel lesen