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Schweizer kiffen klar mehr als Deutsche und Ösis – Gefahr für die Psyche unterschätzt?



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Cannabiskonsum: Frankreich am oberen, Österreich am unteren Ende der Liste. grafik: sucht schweiz

Eine Studie von «Sucht Schweiz» im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt, dass der Cannabiskonsum hierzulande eher dem in lateinischen als in deutschsprachigen Länder ähnelt.

Ein Jugendlicher raucht auf einer Zugfahrt einen Joint, aufgenommen am 26. August 2003. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  === ,  ===     : Film]

Besonders junge Männer kiffen. Bild: KEYSTONE

Vor allem junge Männer

Frankreich meldet europaweit den derzeit höchsten Konsum, die Schweiz und Italien verzeichnen hohe, Deutschland mittlere und Österreich niedrige Vergleichswerte. In der Schweiz sowie in den vier Nachbarländern wird dabei entweder eine Stabilisierung oder gar eine Steigerung des Verbrauchs beobachtet.

Cannabiskonsum ist nach wie vor ein für Jugendliche und junge Erwachsene typisches Phänomen, auch wenn ein Viertel der Kiffer in Frankreich und der Schweiz über 35 Jahre alt sind.

Gefahr psychischer Probleme

Die Männer sind deutlich zahlreicher vertreten als die Frauen, besonders bezogen auf regelmässigen Konsum: 20 bis 25 Prozent der Konsumierenden unter 35 Jahren kiffen täglich oder fast täglich, dies entspricht 1 bis 2 Prozent dieser Altersgruppe in der Schweiz, in Italien und in Deutschland.

Wann sorgt Marihuana für psychische Probleme? Wer in jungen Jahren damit beginnt und wer viel kifft, gehört zu den Gruppen, die gefährdet sind. Doch bisher erhobene Umfragen deuten daraufhin, dass konsumbedingte Störungen nicht nur Kiffer treffen können, die täglich rauchen, warnt Frank Zobel.

«Damit sind nicht Leute gemeint, die sich nur ab und zu einen Joint mit Freunden teilen», verdeutlicht der Vizedirektor von «Sucht Schweiz» auf Nachfrage von watson. «Es geht meistens um Menschen, die mehrmals pro Woche konsumieren und auch solche, die jedes Wochenende kiffen.» Er wünsche sich aber auch eine bessere Datengrundlage: «Wie viel Leute hier ein Problem haben, können wir leider nur schwer einschätzen.»

Umfrage

Wird die Gefahr psychischer Störungen durch Cannabis unterschätzt?

  • Abstimmen

2,660 Votes zu: Wird die Gefahr psychischer Störungen durch Cannabis unterschätzt?

  • 13%Definitiv, das Problem ist gross und das Bewusstsein dafür klein.
  • 25%Eher ja, viele nehmen das auf die leichte Schulter.
  • 6%Ich weiss nicht/Mir doch egal.
  • 38%Eher nicht, dass früh viel kiffen nicht gut ist, weiss man ja.
  • 17%Überhaupt nicht, das betrifft doch bloss labile Menschen.

Die immer noch unzureichende Datenlage stört den Suchtbekämpfer auch mit Blick auf die Forderung, Cannabis wie in den USA zu legalisieren: «Wenn es so eine Änderung geben sollte, sollte man wissen, wie die Situation vorher ist. Und die grosse Fragen, die die Amerikaner nicht beantworten können, sind: Was ist mit dem Schwarzmarkt passiert? Und: Was ist mit dem problematischen Konsum? Das sollte man besser studieren!»

Umfrage

Wie stehst du zur Legalisierung von Cannabis?

  • Abstimmen

8,702 Votes zu: Wie stehst du zur Legalisierung von Cannabis?

  • 83%Ich bin dafür!
  • 9%Ich bin dagegen!
  • 8%Ich weiss es nicht/Irgendwas dazwischen.

Stabile Preise, mehr THC, mehr Anzeigen

Wie bei unseren Nachbarn ist es auch hierzulande schwierig, Eigenarten und Umfang des Cannabismarkts zu erfassen. Eine Schätzung im «EU Drug Markets Report» geht mittlerweile von einem Volumen von 1300 Tonnen für die gesamte Europäische Union aus.

Chronologie der Schweizer Drogenpolitik 

Die polizeilichen Daten beweisen laut Studie, dass die Verkaufspreise in den fünf untersuchten Ländern stabil sind, während die THC-Werte steigen. Dass mehr Marihuana beschlagnahmt wurde, wird mit einer wachsenden Verbreitung des Produkts begründet.

In allen untersuchten Ländern ist eine steigende Anzahl von entsprechenden Gesetzesverstössen zu beobachten. In der Schweiz ist die Zahl der gemeldeten Verstösse im Vergleich zu Deutschland und Frankreich hoch.

Hierzulande und in den Nachbarländern gebe es einerseits Strafverfolgungen mit schärferen Sanktionen, aber andererseits auch vereinfachte Verfahren mit geringerem Strafmass, ohne dass immer zu erkennen wäre, wann und weshalb welche Sanktion zur Anwendung kommt, heisst es in der Erhebung. 

Die NGO «Sucht Schweiz»

«Sucht Schweiz» ist ein nationales Kompetenzzentrum im Suchtbereich. Sie betreibt Forschung, konzipiert Präventionsprojekte und engagiert sich in der Gesundheitspolitik. Ziel ist, Probleme, die aus dem Konsum von Drogen, durch Glücksspiel und Internetnutzung entstehen, zu verhindern und sie zu lindern. Mehr als 200'000 Personen unterstützen die NGO.

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10 Promis, von denen du nie gedacht hättest, dass sie gekifft haben

(sda/sucht schweiz/phi)

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77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 09.12.2016 12:26
    Highlight Highlight Die ganze Diskussion geht doch am wichtigsten Fakt vorbei. Es wird nie eine rauschfreie Gesellschaft geben! Die Verteufelung der weichen Drogen ist sehr heuchlerisch, wenn gleichzeitig der Alkoholkonsum soviele Probleme verursacht aber dennoch kulturell fest verankert bleibt. Es gibt keine rationalen Gründe gegen das Kiffen. Wenn ein Kiffer den Weg in die Gesellschaft nicht findet, liegt das eher an seiner Lebenshaltung. Es gibt tausende andere Beispiele, die regelmässig kiffen und doch mittendrin sind im Leben. Kiffe selber nicht, dem Alkohol nicht abgeneigt, kein Trinker.
    • Duweisches 09.12.2016 16:10
      Highlight Highlight Eines der grössten Probleme bei der Verteufelung von "weichen" Drogen sehe ich darin, dass Jugendliche nach ein- oder mehrmaligem Konsum keine Nebenwirkungen, keine Sucht, keine Verblödung oder was sonst noch behauptet wird sehen und dann denken, alle verteufelten Drogen seien so harmlos. Das sollten sich die bürgerlich "aber die Kinder"-Rufer einmal durch den Kopf gehen lassen...
    • DickJonsen 01.03.2017 11:54
      Highlight Highlight @Duweisches Genau so ist es. Aber das werden die meisten leider nicht verstehen.
  • Duweisches 09.12.2016 12:21
    Highlight Highlight Während Frankreich mit einem der strengsten Drogengesetze also oben davon zieht bleibt Österreich, wo sogar die Aufzucht (ohne Blüte) und Pflanzenverkäufe legal sind, beim Konsum zurück.
    Wie man sieht funktioniert die Prohibition... 👍
    • dmark 10.12.2016 14:04
      Highlight Highlight Siehe auch die Prohibition in den frühen Jahren der USA, als um den Alkohol und seinen Vertriebswege gekämpft wurde.
      Was verboten ist weckt Begehrlichkeiten.
  • moedesty 09.12.2016 09:03
    Highlight Highlight gewisse babypillen führen zu behinderungen. es gab sogar einen bericht in der zeitung (bayer gewann den prozess, da es auf der packungsbeilage steht). diese pillen werden nicht verboten oder jeden monat 1 x thematisiert.

    es gibt noch 100e andere solche beispiele. weed news verkaufen sich halt besser und da es eine minderheit konsumiert, sind die klicks der konservativen heuchler auch garantiert.
    • Wehrli 09.12.2016 13:37
      Highlight Highlight Rauch erst mal eine, Sortier die Gedanken und dann schreib einen brauchbaren, logischen Kommentar.
    • baBIELon 09.12.2016 14:38
      Highlight Highlight Ich versteh seinen Kommentar.. Es gibt unzählige Produkte auf dem Markt welche Legal sind und dem Körper und Geist viel mehr schaden, als ein bisschen grünes.. Am Ende kommt es einfach auf die Menge und den Konsumenten an.
  • yellowastra 09.12.2016 08:27
    Highlight Highlight Wir haben nicht genügend daten zur verfügung, genau falsch, vor 1971 gabs ca 1% psychische problemfalle nach diesem datum stieg der cannabis konsum stetig an und staun wir haben noch immer ca 1%.
  • P@inless 08.12.2016 21:35
    Highlight Highlight Ich kiffe seit dem Sommer 1980, ich habe Jahrgang 69....man rechne, also viel zu früh. Mit ca 16 bekam ich Paranoia von der gröberen Art. Ich schaffte nicht mal den Weg zur Bushaltestelle, da ich dachte, die schauen mich alle an. Es kam soweit, das ich mein Zimmer nicht mehr verlassen konnte. Bis zu dem Zeitpunkt zog ich immer wieder an der Tüte und fiel in die Paranoia. Mit Hilfe meiner Fam. hörte ich sofort auf und schaffte es über 10 Jahre ohne. An einem Fest, bekam ich eine Tüte in die Finger...die Lust überwog und zog daran. Ich fühlte mich den Wirkungen entsprechend gut, wie früher.
    • baBIELon 09.12.2016 14:41
      Highlight Highlight Big Up! Ist immer hart mit Aufhören, egal welche Substanz oder Angewohnheit :-)
  • stamm 08.12.2016 20:42
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich: kennt ihr einen erfolgreichen Mann/Frau, der kifft? Ich meine mit erfolgreich: Leute, die wirklich alleine etwas aufgebaut haben, was über Jahre hinweg bestand hält und heute noch erfolgreich sind? Und wieviel erfolgreiche Unternehmer trinken regelmässig 2-3 Gläser Wein? Ich glaube nicht, dass kiffen Alkohol & Tabak gleich zu stellen ist. Was aber so ist, dass Cannabis heilende Wirkungen zeigt, und der Alkohol meines Wissens nicht. Für die Psyche glaube ich keinesfalls, dass kiffen und Alkohol hilft.
    • Bonifatius 09.12.2016 07:32
      Highlight Highlight Bill Gates oder Steve Jobs? Windows und Apple sind immer noch ziemlich erfolgreich.
    • Slavoj Žižek 09.12.2016 07:46
      Highlight Highlight Ich kenne einige davon, ja.
    • gurix 09.12.2016 08:18
      Highlight Highlight Steve Jobs, Pollo Hofer, Bill Gates, Whoopi Goldberg, Morgan Freeman, etc.. die Liste lässt sich endlos erweitern. Die kenne ich natürlich nicht persönlich. Persönlich kenne ich aber Universitätsprofessoren, die gerne mal einen durchziehen. Und ich hab es selbst von der Realschule an die Uni geschafft. Trotz Kiffen ;-)

      Nein man sollte es nicht gleichstellen, aber Konsumenten mit dem gleichen Respekt behandeln und nicht einfach Cannabis-Konsumenten per se kriminalisieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samuel Asal 08.12.2016 19:50
    Highlight Highlight Das Problem ist die Toleranz! (Sehr) Viele Betreuer und auch Eltern sei es in der Schule oder auch Zuhause akzeptieren das auch.
    Ein weiteres Problem ist zudem auch dass jeder weis dass es nicht gut tut aber grundsätzlich niemand weis wie fest oder was es alles beschädigt/zerstört!
  • lilie 08.12.2016 18:50
    Highlight Highlight Wie um Himmels Willen stellen die fest, wieviel genau gekifft wird? Umfragen? Da finden sie vielleicht nur raus, welche Nationen ehrlicher sind...
  • Datsyuk * 08.12.2016 18:21
    Highlight Highlight Legalize it!
    Und hier noch ein wenig Spass:
    Play Icon


    :)
  • Dadaist 08.12.2016 17:46
    Highlight Highlight Wichtig hinzuzufügen ist, dass sich das Hirn auch mit 18, 19 und 20 noch nicht voll entwickelt. Mit dem 18. Geburtstag denken viele Jugendliche man wäre voll und ganz erwachsen aber ist es eine erhebliche Gefahr für solch junge Menschen!

    Ich empfehle vor 24 nicht zu kiffen, oder zu trinken, deine Psyche wird es dir danken, natürlich ist es immer noch möglich dass eine Psychose durch den Konsum von Cannabioiden ausgelöst wird, doch die Wahrscheinlichkeit nimmt stark ab.
    • ksayu45 08.12.2016 19:41
      Highlight Highlight Vor 24 nicht trinken? Das aber wäre eine ziemlich langweilige Jugend ;)
    • Normi 08.12.2016 20:31
      Highlight Highlight und was ist wen man mit Cannabis auf 3 andere medis verzichten kann, sollte man da auch bis 24 warten ?
    • ast1 08.12.2016 22:04
      Highlight Highlight Das Gehirn entwickelt sich übrigens auch nach 24 weiter, sonst könnte man ja nichts mehr lernen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sine 08.12.2016 17:19
    Highlight Highlight Juhui, eine weitere sinnvolle studie... bravo... das interessante wäre eher warum wir (und vermehrt minderjährige) alle uns wegputzen (müssen). Ab und zu ein bierchen oder eine hanfpfeiffe ist absolut in der toleranz und nichts als menschlich. Chrankhaftes zudröhnen und die-realität-verdrängen-wollen ist ein hausgemachtes problem unserer gesellschaft. Ich bin für studienfragen wie: wieso fühlen sie sich mit klarem kopf nicht glücklich? Was fehlt ihnen? Wir müssen zur ursache freunde... zur ursache!
    • elmono 08.12.2016 17:40
      Highlight Highlight Was fehlt? Unsere Gesellschaft ist durchtränkt von Egoismus. Von überall her werden die Kids zu Leistungsautomaten ,,entwickelt'' und wehe man leistet nicht. Anstatt menschliche Werte und Nähe zu vermitteln wird das Kind in Nachhilfestunde x und y geschickt, sodass auch ja die Leistungsziele erreicht werden. Wir haben alles im Überfluss und verlieren uns in Konsum und der ''Mehr-Mehr-Mentalität''. Der Ausgleich in Form einer glücklichen Illusion, sprich Drogen, ist nur der konsequente Schritt jedes Suchenden. Leider keine nachhaltige Lösung.
    • Sine 08.12.2016 18:23
      Highlight Highlight Danke für die treffenden worte! Leider absolut wahr!
    • Pius C. Bünzli 09.12.2016 07:40
      Highlight Highlight Sehr guter Kommentar

      Die mehr als man tragen kann Mentalität der westlichen Welt übt wirklich einen grösseren Druck auf viele Jugendliche aus, als man vielleicht denkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Señor Ding Dong 08.12.2016 17:01
    Highlight Highlight Mich überrascht einfach, dass die in allen Kreisen der Schweiz vertretene "Staat, lass mich doch, wenn ich will, ich trage die Konsequenzen selbst" - Mentalität genau hier nicht greift. Bei einer VERGLEICHSWEISE harmlosen Droge. Der Gateway-Käse wurde widerlegt, der Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen ist bestenfalls korrelativ, und die Wirtschaft (Detailhandel, Landwirtschaft, Gastronomie etc.) sowie der Staat (Steuern, Strafverfolgung etc.) würden davon profitieren. Ich seh's wirklich nicht ein. Und ich will mich bald selbständig machen, also bitte macht was ;-)
  • Abdul der Klappstuhl 08.12.2016 16:07
    Highlight Highlight Ich bin überzogen, dass Cannabis schon längst legalisiert wäre, wäre eben genau diese Pharmaindustrie nicht. Was würden die, machen wenn plötzlich ein pflanzliches Wundermittel auf den Markt kommt, welches Verstopfungen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen allg. ein bisschen alles heilend ist.
    • Ratchet 08.12.2016 19:12
      Highlight Highlight 1. Es heisst "ich bin überzeugt" und nicht "überzogen".
      2. Die Pharmaindustrie profitiert kaum von einem Cannabisverbot. Cannabis ist kein Wunderheilmittel, sondern höchstens ein weiterer Schmerzmittel, der mit Spezialbewilligung sogar bereits in der Schweiz erlaubt ist.
      Hören wir bitte auch mit den wildesten Pharmaindustrie Verschwörungen!
    • Pius C. Bünzli 09.12.2016 07:45
      Highlight Highlight @bluetooth

      Es ist immerhin ein Schmerzmittel welches sich jeder auf seinem Balkon selbst anbauen kann. Aspirin/Panadol etc. kann man sich schenken und dafür die Grüne Medizin konsumieren.

      Wenn man bedenkt wieviele Aspirin Werbungen im TV laufen kann es der Pharma nicht egal sein wie gut es sich Verkauft..
    • Duweisches 09.12.2016 12:33
      Highlight Highlight Bluetooth: wie die Pharmaindustrie nicht profitiert kannst du hier nachlesen...

      http://highway-magazin.de/news/medizin/senioren-studie-schockt-pharma-industrie-riesenverluste-wegen-marihuana
  • saukaibli 08.12.2016 15:58
    Highlight Highlight Also wenn in Frankreich 4x soviel gekifft wird wie in Österreich sollte es dort ja markant mehr Jugendliche mit Psychosen geben, wenn es einen Zusammenhang von Kiffen und Psychosen gibt. Leider finde ich in dem Artikel keinen Hinweis darauf ob dem so ist oder nicht. Wurden diese Zahlen überhaupt herangezogen oder ist das einfach wieder Angstmacherei von Ärzten die viel Geld von der Pharmaindustrie bekommen, die wiederum Angst davor hat, dass nach einer Cannabis-Legalisierung weniger Schmerzmedikamente verkauft würden - so wie es z.B. in Colorado passiert ist?
  • Plöder 08.12.2016 15:51
    Highlight Highlight Ja es gibt zu wenig Studien, die mit Direktbetroffenen gemacht wurden...
    Ich kann aus meiner Erfahrung sprechen: es sind nicht immer die schweren psychologischen Fälle zu beurteilen sondern es sollten auch die sogenannten "Bagatellen" miteinbezogen werden.
    Ich habe sehr früh angefangen zu kiffen kam durch meine Schulzeit und meine Lehre ohne grössere Probleme. Als ich dann erkannte, dass ich das Kraut nicht mehr brauchte fiel mir auf, dass ich nicht mit Stresssituationen umgehen konnte. Früher rauchte ich Einen...
    Ich habe Hilfe benötigt, gefunden und kann heute mit Belastungen besser umgehen
  • Chrigi-B 08.12.2016 15:08
    Highlight Highlight Ob man nun als 14 - 18 Jähriger jeden Tag 5 Joints oder 5 Bier konsumiert macht doch keinen Unterschied! Beides schei****!!! Aber als 18 Jähriger geht es den Staat nichts mehr an ob man 5 Bier oder Joints reinlässt! Aber mit dem Geld der Pharma- und Alkindustrie lässt es sich in Bern gut leben👍 Bevormundung hoch 10.
    • sEribaZ 08.12.2016 16:01
      Highlight Highlight Gerade auch aus diesem Grund wäre eine Lagalisierung ja wünschenswert. Ich würde Cannabis schon lange legalisieren und eine ordentliche Steuer drauf schlagen. Natürlich trotzdem noch in einem Bereich, dass sich der Schwarzmarkt nicht mehr lohnen würde. Wäre doch perfekt: super effiziente Steuer und der Konsum ist freiwillig. :)
    • Chrigi-B 08.12.2016 18:19
      Highlight Highlight Definitiv bei ca. 1/2 Mio. Kiffern wären das Milionen! Habe mal gelesen in der Schweiz werden ca. 100 Tonnen Gras weggeraucht pro Jahr.
  • glüngi 08.12.2016 14:48
    Highlight Highlight Ich finde mal sollte Canabis wie Alkohol oder Tabakwaren verkaufen dürfen. Selbst wenn es zu Psychischen Verletzungen kommen kann denke ich nicht das es auch nur halbwegs so viele sind wie bei Alkohol.

    Play Icon
  • Matthiah Süppi 08.12.2016 14:46
    Highlight Highlight Was mich nachdenklich stimmt ist, dass insbesonders in den Städten unglaublich viele 14-16 jährige schon kiffen und sich aufgrund fehlender Informationen den Gefahren nicht bewusst sind. Allgemein gilt, Canabis ist derzeit extrem im Trend. An den Kantonsschulen kifft oft die halbe Klasse oder mehr.
    • phreko 08.12.2016 15:04
      Highlight Highlight Und auf dem Land wird dafür umso mehr gesoffen in dem Alter. (Kenne beide Seiten)
      Auch beim Alkohol hat keiner einen blassen Schimmer was er sich antut.
    • Macke 08.12.2016 15:23
      Highlight Highlight Wieso beziehst du deine Aussage nur auf die Städte? Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung trifft dies auch auf das Land zu. Ich bin bisher - aber nur aufgrund meiner Erfahrung - davon ausgegangen, dass auf dem Land mehr gekifft wird.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 08.12.2016 15:37
      Highlight Highlight Ich find die Aufklärung in der Schule recht gut und fundiert. Mein Sohn, 16, ist im Bilde bzgl Drogen (dazu zählt auch Alkoholl) und deren Gefahren/Auswirkungen. Und Aufgeklärt heisst nicht, dass man die Finger von Drogen lässt. Ursachen würden mich interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • deheld 08.12.2016 14:44
    Highlight Highlight Ich kann nur den Dokumentarfilm "The Culture High" empfehlen. Er fasst so ziemlich jede Perspektive von Kannabis (von Gesundheit bis zum Schwarzmarkt) extrem gut zusammen. Viel Vergnügen!
  • You will not be able to use your remote control. 08.12.2016 14:33
    Highlight Highlight Gibt es in den Psychiatrien eine Person, die wirklich nur gekifft hat?
    • glüngi 08.12.2016 14:45
      Highlight Highlight mach mal einen besuch in der IPW winterthur. Dort hast du Leute die durch THC ausgelöste Psychische Probleme haben. Ich meine es gibt Tausende die das selbe durch Alkohol haben, aber das es solche fälle gibt ist soweit ich weiss wahr.
    • Süffu 08.12.2016 15:18
      Highlight Highlight Gibt es eine/n Speed, Koks, MDMA, LSD, Psylo,... Konsumenten der vorher nie gekifft hat?
    • Olmabrotwurst 08.12.2016 15:33
      Highlight Highlight Natürlich war selbst ein Fall davon... und ein guter Freund wurde Schizophren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Filipposchubser 08.12.2016 14:24
    Highlight Highlight Leider wird von vielen Jugendlichen und Meinungsführern die Nebenwirkungen von Cannabis leichtfertig runtergespielt und dadurch unterschätzt. Auch wird aus meiner Sicht nicht genug aufgeklärt. Die daraus resultierende Schizophrenie hat man unter Umständen ein Leben lang. Isso.
    • deheld 08.12.2016 14:43
      Highlight Highlight Der Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Kannabiskonsum ist falsifiziert. Trotz einer stetigen Zunahme des Kannabiskonsums wird KEINE Zunahme von Leuten mit Schizophrenie festgestellt.
    • NewsHunter 08.12.2016 14:57
      Highlight Highlight Der letzte Satz stört mich, denn das Risiko an Schizophrenie zu erkranken ist ersten, gering, zweiten muss der Konsument die genetisch Veranlagung haben an Schizophrenie überhaupt zu erkranken können und drittens, denkt mal an die Hippizeit, wie viel gekifft wurde und wieviele sind nun schizophren?

      Ich glaub das höchste Risiko ist in den jungen Jahren vorhanden, während das Gehirn noch in der Wachstumsphase ist.

      Das zuwenig Aufgeklärt wird, im Bezug auf Gesundheit und gesetzliche Grundlagen, kann ich nur zustimmen.
    • Filipposchubser 08.12.2016 15:17
      Highlight Highlight @bingbangbong: wieder einer dieser Mythen! Lies selbst: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/26386480/
    Weitere Antworten anzeigen
  • jebbie 08.12.2016 14:22
    Highlight Highlight naja, um eine änderung studieren zu können macht man sie am besten mal und schauts danach wieder an... insofern machts amerika extrem richtig im moment

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