Schweiz
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ZUR DISKUSSION UEBER DIE CANNABIS-MARKTREGULIERUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Cannabis wird in der Schweiz seit Jahren als Suchtmittel verteufelt. Cannabis lindert aber auch Schmerzen und entspannt. Die Stiftung Suchthilfe St. Gallen informiert mit einer Sonderschau an der Messe OFFA über die umstrittene Nutzpflanze Hanf. --- Stilleben mit Hanfpflanze (Cannabis Sativa) auf einem Balkon in Zuerich im Herbst 2005. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Hanfpflanze Cannabis Sativa auf einem Balkon in Zürich im Herbst 2005. Bild: KEYSTONE

«Legalize it!» Privater Verein plant Volksinitiative zur Cannabis-Legalisierung



Cannabis und seine medizinische Heilkraft ist wieder im Gespräch. Der Verein «Legalize it!» nutzt die Gunst der Stunde und will eine Volksinitiative starten. Online kann man jetzt bereits Sympathisant und Aktivist werden. Als solcher soll man später Unterschriften sammeln. Bereits 322 Personen haben sich eingeschrieben. Noch ist der Initiativ-Text nicht reif für die Prüfung durch die Bundeskanzlei. 

Der erste Entwurf lautet: «Der Konsum und Besitz psychoaktiver Substanzen der Cannabispflanze sowie ihr Anbau für den Eigenbedarf ist ab dem Erreichen der Volljährigkeit straffrei.»

Der Verein «Legalize it!» setzt sich seit 25 Jahren für die Legalisierung von Cannabis ein. Er berät Cannabis-User unentgeltlich in rechtlichen Angelegenheiten, gibt  ein Magazin und eine Rechtshilfebroschüre heraus und  bietet Kurse an.

Umfrage

Wie stehst du zur Legalisierung von Cannabis?

  • Abstimmen

8,702 Votes zu: Wie stehst du zur Legalisierung von Cannabis?

  • 83%Ich bin dafür!
  • 9%Ich bin dagegen!
  • 8%Ich weiss es nicht/Irgendwas dazwischen.

«Viele Menschen benutzen THC-Produkte als Heil- oder Genussmittel. Doch nach wie vor sind Hasch und Gras aber illegal», schreibt der Verein auf seiner Homepage. Dagegen und gegen die Kriminalisierung kämpfe der Verein. Der Vorstand besteht zurzeit aus Fabian Strodel und Sven Schendekehl.

Die Erfolgsaussichten sind fraglich. 2008 lehnte das Schweizer Stimmvolk die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» – mit 63 % der abgegebenen Stimmen ab. (rar)

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Retarded Wizard 20.04.2016 14:57
    Highlight Highlight Entweder man legalisiert alle Drogen, oder lässt es eben bleiben. Nur Cannabis ist der falsche Ansatz.

    Die jetzige Politik bezweckt nur eines. Viele Drogentote und Folgeerkrankungen durch dreckige Substanzen. Die Ausgangssubstanz des Heroins ist beispielsweise gang und gäbe in der Medizin.

    Ein Dealer bei welchem nachweisbar gefährliche Streckmittel gefunden werden, wird des Drogenbesitzes angeklagt und nicht der schweren Körperverletzung. Warum?

    Die Befürworter der Prohibition beklagen Kriminalität und hohe Krankheitskosten, obwohl diese der eigentliche Grund dafür sind.
    • Retarded Wizard 22.04.2016 11:24
      Highlight Highlight Ich sehe diese Abstimmung bzw deren Annahme nicht als kleinen Schritt. Eher als kontraproduktiv.

      Denn genau durch die Liberalisierung von Cannabis werden doch automatisch andere Drogen indirekt wieder als noch schlimmer angesehen und somit wird es in Zukunft noch schwerer auch diese zu legalisieren.

      Dass meine Idee in der Schweiz utopisch ist, ist völlig klar. Denn unser Bildungssystem bringt nun mal eine Mehrzahl von intellektuellen Holzköpfen/Roboter hervor. Was wiederum auch die direkte Demokratie sehr gefährlich macht.

      Jenen nachzugeben ist der falsche Weg
  • stiberium 20.04.2016 14:08
    Highlight Highlight Entweder der Staat verdient seinen Teil mit oder er lässt es bleiben. Den Kiffern eh egal. :D
  • Süffu 20.04.2016 13:25
    Highlight Highlight Habe selber ü 10 Jahre exzessiv gekifft und habe dann aufgehört - die beste Entscheidung meines Lebens. Stehe einer Legalisierung positiv gegenüber, hinterfrage es aber viel mehr seit meinem Ausstieg. Ist immer eine frage vom Mass (wie bei Alk, Fett und Salz auch). Ich würde die Sache noch auf Eis legen und schauen, was mit den Teilen der Erde passiert, welche es nun "frisch" legalisiert haben und von deren Erfahrungen/Fehlern lernen.
    Wir haben hier eine hohe Rate an psychischen Problemen, es wäre schlecht, wenn die Allgemeinheit darunter leidet, dass einige Ihren Spass haben wollen.
    • Duweisches 20.04.2016 13:40
      Highlight Highlight Aber all diese potentiellen Probleme (Psychische Probleme, das "Mass") gibt es auch, wenn das Cannabis Illegal ist. Nur kann die Abgabe dann nicht überwacht werden....
    • NewsHunter 20.04.2016 14:11
      Highlight Highlight Erstensmal, stark das du diese Sucht überwunden hast👍💪

      Zu deiner Argumentation:

      Der Punkt mit der Suchtgefahr besteht immer und wird wohl in der Zukunft leider nicht gross anderst sein. Dies hast du ja auch geschrieben.

      Doch was ich als falsch anschaue, ist dein letzter Satz:

      Ich möcht nicht eine Liberalisierung bzw. Legalisierung damit ich Spass haben kann... sondern das wir auf Bundesebene die Einwohner unserer schönen Schweiz entkriminalisieren.
    • greeZH 20.04.2016 14:22
      Highlight Highlight Auf was willst du warten? Es ist ja nicht als wäre die Kriminalisierung des Cannabis bis heute irgendwo auf der Welt ein Erfolg gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MJ3 20.04.2016 12:35
    Highlight Highlight Legalisierung: Ja gerne!
    Gehört so etwas in die Verfassung? Nein!
    Diese neue Schweizer Angewohnheit jedes Detail per Volksinitiatve direkt in die Verfassung zu schreiben ist haarsträubend. Ich hoffe auf einen indirekten Gegenvorschlag.

    Legalize it but don't spam our consitution!
    • Fabio74 20.04.2016 12:55
      Highlight Highlight einverstanden. Wir müssen das auf Gesetzesebene lösen.
    • 321polorex123 20.04.2016 12:56
      Highlight Highlight Grundsätzlich hast du vollkommen recht. Nur ist momentan leider Fakt, dass Bundesbern dies so schnell nicht von allein machen wird (vor allem nicht mit der jetztigen Zusammensetzung).
      Da ist mir persönlich das "Gespamme" das kleinere Übel...
    • Leventis 20.04.2016 18:15
      Highlight Highlight Dazu möchte ich noch einbringen, dass eben jenes "Bundesbern", genauer gesagt der Ständerat, 2012 die Einführung einer so genannten Volksmotion verhinderte. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Volksmotion
      Sei's drumm.. Falls nun diese Initiative zustande kommt, kann das Parlament ja eben einen Gegenvorschlag machen, gegebenenfalls selbst das Gesetz anpassen, dann werden die Initianten wohl ihren Verfassungsänderungsvorschlag vernünftigerweise auch zurückziehen.
      In der Realität derzeitiger Politik ist dies wohl DER Weg den es zu beschreiten gilt....
      Anyway. happy 4:20!
  • pnao 20.04.2016 12:25
    Highlight Highlight Es geht was in der Schweiz!
    Kommt gut!
    Und wenn die Initiative nicht zustande kommt, schaffen wir es über die Pilotprojekte in den Städten eine Liberalisierung zu erreichen.
    • Legalize It Nino 20.04.2016 15:02
      Highlight Highlight Die Initiative wird zustande kommen, glaub mir ;-) Die Pilotprojekte sind leider genau das: Pilotprojekte. Und leider schafften es diese - gerade in diesem Bereich - nicht über die Schwelle und versanden wieder.

      Danke noch für deine netten Worte :-)
  • Legalize It Nino 20.04.2016 11:57
    Highlight Highlight Hallo zusammen

    Ich bin Nino vom Verein Legalize It! Danke vielmals für eure netten Worte.

    Unterstützen könnt ihr uns hier:

    https://www.hanflegal.ch/wiki/projekt_initiative/start

    Schaut doch auch kurz unser Kampagnenvideo:

    Play Icon


    Legalize it!
    • NewsHunter 20.04.2016 13:14
      Highlight Highlight @Nino
      Zwei brennende Fragen eines besorgten Unterstützer:

      Wo ist der signifikante Unterschied zw. Ihrer Initiative und der aus dem Jahr 2008?

      Wie erhofft ihr euch die restlichen 16%(+1) der letzten Nein-Stimmenden für euch zu gewinnen (wieso zu dieser Initiative Ja stimmen obwohl "ich" letztesmal Nein gestimmt hatte)?

      Ich freu mich sehr, das jemand, bzw. ihr nun dieses Thema wieder ins Rollen bringt (;
    • blumenstraussenfleisch 20.04.2016 13:43
      Highlight Highlight Haha, perfekte Dramaturgie mit einer Videolänge von 4:20 min. ... :-)

      Super, dass sich jemand für das Thema einsetzt!

      Die Umfragewerte von watson mit 90% Zustimmung und 20 Minuten mit 81% Zustimmung stimmen einen fürs Erste positiv.

      Nimmt mich wunder wie lange es dauert, bis zum ersten Statement von Frau Geissbühler...^^
    • Legalize It Nino 20.04.2016 15:13
      Highlight Highlight Hallo Newshunter, du darfst mich gerne duzen :-)

      Zu deiner ersten Frage: Der Unterschied besteht darin, dass wir die Initiative so aufziehen, dass sie ein gemeinsames Projekt von Einzelpersonen ist.

      Wenn du magst, kannst du gerne einmal folgendes lesen: http://falkvinge.net/files/2013/04/Swarmwise-2013-by-Rick-Falkvinge-v1.1-2013Sep01.pdf

      Diese Art von Strategie werden wir verfolgen.

      Zu deiner zweiten Frage: Gerne pflegen wir den Austausch mit Nein-Wähler und versuchen Sie von unseren Argumenten zu überzeugen. In erster Linie werden wir aber versuchen, Nichtwähler zu mobilisieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NewsHunter 20.04.2016 11:52
    Highlight Highlight Wieso legalisieren, wieso? Das wird leider genau so Bachabgehen wie 2008...:(
    Liberalisieren müsste es heissen, so kann man die Initiative besser lanzieren und der gesamten Bevölkerung schmackhaft machen...
    Man muss klare Strukturen aufzeigen: Zwar illegal aber:
    Mit Lizenzen (vom Staat) dürfen Firmen anpflanzen, mit Lizenzen (vom Staat) darf man verkaufen und das wichtigste, man darf in der Öffentlichkeit nicht konsumieren, dh. nur in Örtlichkeiten die für den Konsum gemacht sind oder privat...
    So holt man die wirtschaftl. Aspekte sowie die Trennung zw. Privat und Öffent. i. d. Vordergrund.
    💚
    • TheTev21 20.04.2016 12:26
      Highlight Highlight Voll deiner Meinung! Ein System wie in den Niederlanden könnte ich mir sehr gut vorstellen!
  • tooempty7 20.04.2016 11:35
    Highlight Highlight Ach Gott, sie lernen es nie. Das Schweizer Stimmvolk würde zum jetzigen Zeitpunkt eine solche Initiative haushoch ablehnen. Die Konsequenzen wären die gleichen wie bei der Hanfinitiative 2008, bei der anschliessend sowohl im Parlament wie auch bei der Polizei die Schraube angezogen wurde. Das schadet dem normalen Konsumenten dann aber am meisten.
    Die Legalisierung wird kommen, in der Schweiz wirds einfach noch ein bisschen länger dauern.
    Happy 4/20 btw ;)
    • HighLifeStyle.ch 20.04.2016 11:57
      Highlight Highlight :))
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    • Legalize It Nino 20.04.2016 12:00
      Highlight Highlight Das die Legalisierung bald kommt, haben sie auch schon vor 30 Jahren gesagt. "All talk, no action", wie ein bekannter "Politiker" dazu sagt.

      Das Schweizer Stimmvolk würde eine solche Initiative annehmen, davon sind wir überzeugt :-)

      Unterstütz uns: https://www.hanflegal.ch/wiki/projekt_initiative/start
  • metall 20.04.2016 11:22
    Highlight Highlight Warum legal? Qualität und Preis würde sich kaum verbessern. Und am HB darf man noch lange nicht rauchen.
    • Datsyuk * 20.04.2016 11:31
      Highlight Highlight Vielleicht habe ich deinen Kommentar falsch verstanden, aber wenn man Cannabispflanzen selbst anbauen kann, steht man bezüglich Qualität und Kosten besser da als beim Kauf vom Dealer.
    • Urmel 20.04.2016 12:01
      Highlight Highlight @metall: Was für ein skurriler Kommentar. Klar würden Preis und Qualität steigen (Eigenanbau, offizielle Anbieter, man kann das Kraut (welche Sorte, Marke, Qualität) wählen und zahlt demnach den Preis. Der Schwarzmarkt und somit das Illegale verschwindet. Kein Risiko sondern "Preiskampf".

      Und IM HB wirst du (hoffentlich!) sicher nicht rauchen dürfen. Ob du daneben wirklich nicht rauchen darfst, darüber kann man aktuell nur mutmassen.
    • Legalize It Nino 20.04.2016 12:10
      Highlight Highlight Die Qualität würde sich ganz sicher verbessern, da nicht jeder das Cannabis mit irgendwelche komischen Stoffen strecken würde.

      Und ist ein Gut auf dem Schwarzmarkt nicht immer teurer als wenn du es legal erwerben kannst? Schliesslich zahlst du auch für die erhöhten Sicherheitsmassnahmen, die man in der Illegalität betreiben muss.

      Meinst du nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • trxr 20.04.2016 11:10
    Highlight Highlight Coffeeshops wären eigentlich die beste Lösung. Hat jeder was davon. Der Staat und das Volk.
    • HighLifeStyle.ch 20.04.2016 11:58
      Highlight Highlight Amen
    • Datsyuk * 20.04.2016 12:39
      Highlight Highlight Du liegst wohl richtig, aber ich möchte nicht nur in solchen Shops legal konsumieren dürfen.
    • trxr 20.04.2016 14:23
      Highlight Highlight In Coffeeshops (wie in den Niederlanden) kann man meines Wissens und Erfahrung nach Marihuana erwerben und es auf privatem Gelände, sofern erlaubt, konsumieren.
      Wenn du aber deinen Joint unbedingt am Bahnhof rauchen willst, sehe ich keinen Grund dir keine Buße zu verhängen.
  • Miss_Ann_Thropist 20.04.2016 11:08
    Highlight Highlight Es wäre ein Riesenschlag gegen die Pharmaindustrie, würde zu Mehreinnahmen für den Staat beitragen, den Schwarzmarkt schädigen und nicht zuletzt wäre es ein Zeichen von Liberalismus. Spricht also alkes dafür, dass es nicht angenommen wird.
    Und ehrlich, ich fänds ja toll wenns legalisiert werden würde, aber kiffen werde ich weiterhin so oder so.
  • vivian 20.04.2016 11:04
    Highlight Highlight Es ist langsam an der zeit der entkriminalisierung. 🐞

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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