Schweiz
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Noch ist er high, aber vielleicht wird er bald auf den Boden der (Strafrechts-)Realität geholt.
Bild: shutterstock

Härtere Strafen gefordert: Geht's Kiffern an den Kragen? 

Seit 2013 werden Kiffer mit 100 Franken gebüsst. Im März entscheidet Bundesbern über härtere Strafen.

david egger / Aargauer Zeitung



Voller Hoffnung schielen Kiffer nach Amerika, wo ein Staat nach dem andern den Cannabis-Konsum legalisiert. Den Gegenschlag planen jetzt Schweizer Politiker: Sie wollen die Ordnungsbussen abschaffen, welche die Polizisten seit Oktober 2013 gegen Kiffer aussprechen, die nicht mehr als zehn Gramm Cannabis auf sich tragen. Das würde zu härteren Strafen, mehr Einträgen im Strafregister und mehr Arbeit für die Ermittler sorgen. Für die Verschärfung kämpft an vorderster Front die Berner SVP-Nationalrätin und Präsidentin des Dachverbandes Drogenabstinenz, Andrea Geissbühler.

Andrea Geissbuehler (SVP/BE) aeussert sich zur Volksinitiative

Berner SVP-Nationalrätin und Drogengegnerin Andrea Geissbühler.
Bild: KEYSTONE

Im März debattieren die Parlamentarier darüber, ob sie die 100-Franken-Bussen neu im Ordnungsbussen- statt im Betäubungsmittelgesetz verankern wollen. Geissbühler will die Gunst der Stunde nutzen: «Bei dieser Debatte werde ich einen Antrag stellen, dass man die Ordnungsbussen wieder ganz abschafft und zum vorherigen System zurückkehrt.» Mit ihrem Anliegen ist die Drogengegnerin nicht allein: In der Rechtskommission der SVP weiss sie eine Mehrheit hinter sich. Auch Unterstützung aus anderen Parteien ist ihr sicher.

Denn in Drogenfragen entscheidet nicht immer das Parteibuch.

Sogar Grüne forderten Härte

Gerade im Welschland befürworten Liberale die Repression. Ein Beispiel dafür ist eine Motion des Genfer FDP-Nationalrats Christian Lüscher, mitunterzeichnet von Politikern aus CVP, SVP, GLP und einem Genfer Grünen. Die Motion verlangte, dass alle Drogenhändler mindestens drei Monate hinter Gitter müssen – selbst Leute, die einem Kollegen etwas Cannabis für einen Fünfliber verkaufen. 2014 stimmte der Nationalrat dafür, der Ständerat dagegen.

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Der Moment des neuerlichen Verschärfungsvorstosses von Andrea Geissbühler wird den Behörden nicht in den Kram passen: Die Bussen-Regel im Betäubungsmittelgesetz ist noch so jung, dass das Bundesamt für Gesundheit dessen Anwendung analysieren lässt. Denn die Kantone sprechen die Bussen unterschiedlich oft aus. Das zeigen die Zahlen: In Zug wurde 2014 jeder 192. Einwohner mit einer 100-Franken-Kiffer-Busse abgestraft, in Basel-Landschaft kamen hingegen 7962 Einwohner auf eine solche Busse. Mit der Analyse hat das Bundesamt für Gesundheit im Frühling 2014 die private Stiftung Sucht Schweiz beauftragt. Die Studie kostet 27540 Franken und soll aufzeigen, ob die Kantone das Gesetz unterschiedlich anwenden oder nicht. Die Studie liefert Grundlagen für eine allfällige Revision des Gesetzes, ist aber erst im Juni fertig. Dann sind die Bussen bereits abgeschafft, falls die SVP Erfolg hat.

«Es gibt einen regelrechten West-Ost-Graben»

Sven Schendekehl, Verein «Legalize it»

Für Sven Schendekehl vom Verein «Legalize it» ist auch ohne Studie klar, dass die Kantone die Bussen anders anwenden. «Wenn Zürcher Polizisten einen Kiffer erwischen, sprechen sie häufig eine Busse aus und fertig. Ihre Berner Kollegen fragen den Kiffer, ob er in letzter Zeit schon einmal gekifft hat. Der gewöhnliche Kiffer bejaht diese Frage. Und schon gibt es ein Protokoll, ein richtiges Verfahren. In Bern ist das häufig die Strategie.» Für Schendekehls Theorie sprechen die Zahlen der letzten Kriminalstatistik: Der Kanton Bern hat pro Kopf am zweitwenigsten Kiffer-Bussen, aber am viertmeisten Anzeigen gegen Kiffer. Nicht nur die Kantone, auch die Sprachregionen unterscheiden sich: So haben Genf, Waadt, das Wallis und Freiburg im Verhältnis zur Bevölkerung am meisten Kiffer verfolgt, wenn man die Bussen und Anzeigen zusammenrechnet. «Es gibt einen regelrechten West-Ost-Graben», sagt Schendekehl.

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So unterschiedlich handhaben die Kantone das Vorgehen gegen Kiffer.
bild: aargauerzeitung

Eine Nachfrage der «Nordwestschweiz» bei mehreren kantonalen Polizeikorps deckt weitere Unterschiede auf. Während in vielen Kantonen sowohl Gemeindepolizisten als auch Regional- und Kantonspolizisten Kiffer-Bussen aussprechen, tun das in Graubünden nur die Kantonspolizisten.

Sind die Staatsanwälte schuld?

«Bei Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz setzen wir den Fokus ganz klar auf den Handel und nicht auf den Konsum.»

Kapo Aargau

Die Baselbieter Polizei äussert sich als einzige zu den Unterschieden zwischen den Kantonen: «Die kantonalen Polizeikorps setzen das Gesetz aufgrund unterschiedlicher Anweisungen der kantonalen Staatsanwaltschaften unterschiedlich um.» Die Baselbieter Polizisten seien dazu angehalten, konsequent Bussen auszusprechen. Doch sie haben offenbar Wichtigeres zu tun – genau wie die Aargauer: «Bei Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz setzen wir den Fokus ganz klar auf den Handel und nicht auf den Konsum», sagte die Aargauer Polizei schon 2015. Die Solothurner Kantons- und Stadtpolizisten besuchen hingegen regelmässig zwei Betäubungsmittel-Schwerpunkte in den Städten Solothurn und Olten, um dort zu kontrollieren. Ähnlich ist es im Kanton Zug: An Orten, wo die Polizei bereits Drogenkonsumenten erwischt hatte, patrouilliert sie.

Umfrage

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  • 76%Legalize it, dude

Auch erste noch nicht gesicherte Erkenntnisse der Studie von Sucht Schweiz gibt es bereits. «Mit grosser Wahrscheinlichkeit interpretieren die Kantone das Betäubungsmittelgesetz unterschiedlich», sagt der Sprecher Markus Meury. Ein Mitarbeiter eines grossen Schweizer Polizeikorps glaubt das aber nicht und kritisiert die Studie: «In den Zahlen stecken zu viele Faktoren.» Ein Beispiel seien Gemeinden mit Seeufern: «Die haben automatisch mehr Kiffer, solche Sachen schlagen sich auch in den kantonalen Statistiken nieder.»

Unzufrieden mit der heutigen Situation ist auch Toni Berthel, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen (EKSF). Diese Kommission berät den Bundesrat. Berthel stört sich weniger an den Kantonsunterschieden als überhaupt am Kiffer-Verbot. «Die Grundhaltung der EKSF ist nach wie vor, dass man für den Konsum nicht bestraft werden soll. Vielmehr braucht es ein Regulierungsmodell, das den Schwarzmarkt verhindert.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • cassio77 27.02.2016 12:29
    Highlight Highlight teil 2: oder man lässt den handel mit harten drogen bewusst zu, weil wenige einflussreiche mächtig profitieren. ich tendiere auf 1.
  • cassio77 27.02.2016 12:28
    Highlight Highlight dass lüscher angesichts der zustände an der rue de zurich und an der rue de berne andere massnahmen fordert als andere freisinnige, ist nicht weiter erstaunlich. nur kann man auf grund der zustände in genf nicht mit der gesetzeskeule auf die gesamte schweiz reindreschen. wenn die polizei verstärkt gegen cannabiskonsumenten und dealer vorgeht, dann kann dies zwei sachen bedeuten: 1. man weiss, dass der kampf gegen handel und konsum von harten drogen aussichtlos ist und benötigt kleinere erfolgserlebnisse, da es einfacher ist, cannabisdealer dingfest zu machen als h- und coci-dealer.
  • Miss_Ann_Thropist 23.02.2016 17:14
    Highlight Highlight Soll die Tante doch ein Rotweinchen trinken, wenn sie nicht kiffen will. Ich bin ein grosser Junge und kann auch Verantwortung für mein Rauschmittelkonsum übernehmen.
    In diesem Sinne, ob legal oder nicht, ob bestraft oder nicht, mein Jointchen werde ich immer rauchen.
    Und weil ich so schön druff bin grad:
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  • Big Lebowski 23.02.2016 11:55
    Highlight Highlight Was erwartet man auch anderes von einer Frau, welche sich mit verschiedenen Sekten zusammen schliesst um gegen Drogen zu kämpfen?

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/svpnationalraetin-kooperiert-mit-scientologen/story/20261813

    Ich kann Frau Geissbühler daher nicht ernst nehmen und sehe Sie auch nicht als Gefahr für eine fortschrittliche Entwicklung der Schweizer Drogenpolitik.

    Und in diesem Sinne- Legalize it!
  • Hypatia 23.02.2016 11:53
    Highlight Highlight Man müsste mal einen Blick in die Geschichte des Cannabisverbots werfen! -
  • Pirat der dritte 22.02.2016 22:11
    Highlight Highlight ihr habt diese i... gewählt oder seit eben nicht wählen gegangen, weil ihr zu bequem oder zu bekifft waret! nun haben und bezahlen wir poltiker, die wir gar nie wollten. es lebe der alte hammer in olten (1984)
  • per scientam 22.02.2016 18:43
    Highlight Highlight Repression punktet immer... Das muss sich jeder im Klaren sein,
    denn jeder gehört in gewissen Punkten einer Minderheit an.

    Wer frei Kiffen will, muss auch verstehen, dass andere frei Motorrad fahren wollen oder frei Homosexuell oder Militär... was auch immer...

    Freiheit beruht darin, dass man sich nicht gegenseitig mit Gesetzen drangsaliert. Sondern Einander Freiräume lässt, denn sooo klein ist die Schweiz auch wieder nicht...

    Wer einen freiheitlichen Staat will, muss auch anderen Freiheiten zugestehen. Selbst wenn man das Bedürfnis doof findet.
    Freiheit beruht auf Gegenseitigkeit.




    • Hippie-ster 22.02.2016 21:49
      Highlight Highlight Im Grunde ist das was Du sagst der Kern vom Liberalismus. Gerade die bürgerlichen Parteien die sich sonst gerne als Liberal bezeichnen, sind für mehr Repression, weniger Freiheit und weniger Selbstverantwortung.

      Wieso wertvolle Ressourcen für Repression gegen harmlose Kiffer verschwenden? Prävention und die Polizei da einsetzen wo Menschen an Leib und Leben gefärdet sind.
    • Miss_Ann_Thropist 23.02.2016 17:21
      Highlight Highlight Das wäre ein liberaler Staat, ja. Von dem wir Jahrhunderte weit weg sind. In der Schweiz gilt es schon als liberal, deinen Nachbar nicht anzuzeigen, wenn sein Baum einen Schatten auf dein Haus wirft.
      Aber was erwartest von einem Land, dass ein Tanzverbot an Feiertagen kennt?
  • per scientam 22.02.2016 18:32
    Highlight Highlight Als ich Teenie/Twenie war, war die Schweiz ein cooles Land...

    Es gab eine Regel, und die funktionierte sehr gut:
    Mach was du willst, aber schade niemandem und stelle niemanden bloss (Polizei, Behörden, Lehrer, Eltern usw.) indem du Provoziertet...

    Man hat gekifft (auch noch in den alten Zügen mit dem Raucherabteil), hatte Spass mit dem gepumpten Töffli, später mit dem ersten Auto Motorrad usw.

    Es war super. Es war friedlich obwohl jeder irgendwo ein Extremist war.

    Heute hat man die Rechten und Linken Konservativen aus der Abtretenden Generation mit Repression am Ruder...
    Tragisch...
    • Datsyuk * 22.02.2016 21:57
      Highlight Highlight Schöner Kommentar..!
    • _kokolorix 22.02.2016 23:04
      Highlight Highlight tatsächlich habe ich auch das Gefühl als Kind, jugendlicher und junger erwachsener viel mehr Freiheiten gehabt zu haben. obwohl vor allem die FDP ihre liberale Einstellung betont, setzt sie sich immer wieder für Repressionen gegen die Freiräume der kleinen Leute ein. liberal ist sie eigentlich nur für die reichsten. die SVP vertritt ganz klar eine repressive Politik gegen andersdenkende, der CVP kommt immer der blöde c zwischen die Beine und auch SP und grüne kranken am repressionsübel, wenn es gegen den motorisierten Verkehr geht. man muss lenkungsmassnahmen von strafen unterscheiden können
    • Tom Garret 23.02.2016 09:10
      Highlight Highlight @per scientam, ich bin auch Nostalgiker. Auch ich versinke manchmal etwas melancholisch in der Vergangenheit wo alles besser war. Aber man muss objektiv auch zugeben dass es nicht stimmt. Es war nicht alles besser und vieles das einem so vorkommt hat auch mit der damaligen Zeit zu tun. Man war jung, wild, hatte viel Zeit und wenig Sorgen. Das ist auch heute für viele Jungen so, sie kennen es nicht anders.
      Es gab sehr wohl Gewalt zu meiner Jugendzeit, es gab mehr Verkehrstote, die offene Drogenszene.. Kinder wurden noch regelmässig mit Schlägen erzogen, auch von Lehrern, nicht alles war besser
    Weitere Antworten anzeigen
  • murphyslaw 22.02.2016 16:25
    Highlight Highlight Es freut mich sehr zu lesen dass so viele meine Meinung teilen.
    Fast Food und Zucker für unsere Kinder , Kreditwerbungen an jeder Ecke für unsere Jungen , Alkohol im übermass. alles kein problem!!?
    aber zwischendurch ein Pflänzchen rauchen und man wird behandelt wie ein Verbrecher.
    Das soll noch einer verstehen!
    in Colorado zB ist die Kriminalitätsrate seit der legalisierung um 30% zurück gegangen... und die Steuereinnahmen in die Höhe geschossen.
    Kommt schon liebe Politiker , ihr seit doch cleverer als die Amis!? ;)
    • per scientam 22.02.2016 18:09
      Highlight Highlight Wenn Kiffen legal ist, dann ruft auch der Kiffer die Polizei...
      Und Steuereinnahmen sind auch nicht schlecht...

      Drogen verursachen drei Probleme:
      - Sucht und Auswirkungen auf die Süchtigen
      - Schwarzgeld, Kleinkriminalität usw.
      - Irgendwelche Bosse werden verdammt reich und mächtig, in Staaten die sich kaum wehren können. Die meisten Terrororganisationen etc. finanzieren sich durch Drogen...

      Die Süchtigen sind meines Erachtens das geringste Problem...
      Das Problem ist eher, das Leute illegal Reich werden (und dieses Geld dann legal investieren) und das Kriege damit finanziert werden...


  • INVKR 22.02.2016 15:32
    Highlight Highlight Ernsthaft jetzt? DAFÜR hat es den "Rechtsrutsch" also unbedingt gebraucht? Damit man wieder mit jugendlichen Kiffern Räuber und Poli spielt? Lächerlich.
  • Swaghetti Yolonese 22.02.2016 13:26
    Highlight Highlight Man stelle sich vor die DSI würde Angenommen.

    Wird dann ein Secondo ausgeschafft wenn er mir Gras für 5.- Verkauft?
    Herr Amstutz würde wohl sagen: "Nein, Ihr Kollege ist nicht betroffen. Es geht uns nur um die Kriminellen Ausländer."
    -.-
  • Chrigi-B 22.02.2016 13:05
    Highlight Highlight Wenn juckts? In meinem Keller blühts sowiso. Ist mir sowas von scheissegal was die Sesselkleber in Bern erzählen.
    • Sorbitolith 24.02.2016 21:05
      Highlight Highlight Guten Tag, Wir haben Ihre IP Adreesse mit Erfolg zurückverfolgt, und werden in den nächsten Tagen bei Ihnen vorstellig werden!

      ;)
  • phreko 22.02.2016 12:54
    Highlight Highlight Bald ist es wieder soweit: Wenn die das durchbringen gibt es sehr sehr bald wieder eine Legalisierungsabstimmung. Und diesmal wird sie durchkommen...
  • Pizzakuchen 22.02.2016 12:48
    Highlight Highlight Ich verstehe die Logik hinter dem ganzen nicht ganz. Bei Festen (Fasnacht usw.) kann man sich die Birne voll saufen, sich gegenseitig die Schädel einschlagen, alles voll müllen voll kotzen rum pissen und nichts passiert. Aber wen ich mier Abends gemütlich mit Freunden eine Tüte drehe,lachen,über Gott und die Welt philosophieren muss man sich verstecken und Angst haben das man erwischt wird. Es würde vielen Politiker gut tun auch mal einen Joint zurauchen und einen gang runter zu fahren.
    • Tom Garret 23.02.2016 09:04
      Highlight Highlight Das hingegen ist ein ziemlich dummes Argument. Erstens mal weil Kiffer oft auch Raucher sind und die gehören definitiv zu den grössten Umweltsündern (merkt jeder der ein kleines Kind hat und dem jeweils die Zigi Stummel aus dem Mund ziehen muss auf Spielplätzen, am See usw...) und zweitens sind zwei drei Joints verglichen mit 10, 20 Bier auch schlicht weniger auffällig wenn denn was liegen bleibt ;-)
  • Schweizermacher 22.02.2016 12:37
    Highlight Highlight Intressant ist auch, dass die linke und liberale Westschweiz eher gegen die Legalisierung ist und die achso bösen, verklemmten Nazi Ost-Kantone eher dafür...
    Was sagt uns das? Nur weil man bei gewissen Dingen SVP wählt, heißt das nicht, dass man auch immer wie diese Partei tickt! Das müssen Rechte wie Linke endlich mal begreifen! Der neue JSVP Präsident ist ein super Beispiel. Bei Migration total auf der SVP Ebene, jedoch FÜR die Legalisierung und auch bei anderen Themen liberaler...
    Lehnt euch mal aus dem Fenster, es gibt nicht nur eine Partei, die man immer unterstützen muss!
    • _kokolorix 22.02.2016 23:09
      Highlight Highlight na ja, eine liberale migration ist mir halt auch wichtig...
    • Sorbitolith 24.02.2016 21:07
      Highlight Highlight Von welcher Partei ist der Vorstoss schon wieder? Artikel gelesen?
  • TanookiStormtrooper 22.02.2016 12:33
    Highlight Highlight Die Ordnungsbusse fürs kiffen hat vorallem Kosten gespart, weil nicht jedes Mal ein teures Verfahren eröffnet werden musste. Die Strafe war für den Konsumenten dann schlussendlich etwa dieselbe, man bezahlte eine Busse von etwa 100 Fr. Es ging nur darum einen solchen Bagatellfall schneller und günstiger abwickeln zu können.
    • Señor Ding Dong 22.02.2016 13:37
      Highlight Highlight Aber Tanooki, es gibt keine Bagatellen! #kuscheljusdiz
  • JasCar 22.02.2016 12:31
    Highlight Highlight die DSI könnte bachab gehen, die Ausländermasche scheint ausgelutscht zu sein... hab nur ich das Gefühl, dass die SVP ein neues Zugpferd aka schwarzes Schaf braucht?
    • per scientam 22.02.2016 18:20
      Highlight Highlight Lies den Artikel, es gibt auch Unterstützung aus dem Grünen Lager.

      Die Politwelt ist viel diffuser als es uns die Medien eintrichtern wollen. Es gibt immer wieder Parteiübergreifende Vorstösse...

      Nur die SVP Bashen ist schlicht und einfach dumm, es ist nur noch unsachlich...

      Was die Parteien machen und wie die Medien sie darstellen ist häufig ein riesiger Unterschied:

      z.B. Viele Linke nennen sich Globalisierungsgegner, wählen daher SP:
      Im SP Parteiprogramm von 2010 steht explizit, dass die SP die Welt für zu wenig "globalisiert" hält, und eine neue Weltordnung anstrebt...





    • JasCar 22.02.2016 19:47
      Highlight Highlight per scientam:
      Ich hab den Artikel gelesen.
      Aber ja, du darfst mir vorwerfen, dass mein Kommentar nicht sehr differenziert ist. Es stimmt sogar.
      Aber es ist halt einfach genau das, was mir beim lesen des Artikels durch den Kopf ging...
      Ansonsten sehe ich keinen dringenden Bedarf etwas zu ändern.
  • ket4mon 22.02.2016 12:27
    Highlight Highlight Wer hat den jetzt schon wieder ein Hirngespinnst? Die Welt hat Angst um die Weltwirtschaft, Amerika verdient sich dumm und dämlich an der Cannabis Legalisierung und nun wird in der Schweiz ein Verbot lanciert? Wie viele Menschen sterben jährlich an einer Überdossis Cannabis? Wie viele an der Droge Alkohol? Nur so ganz nebenbei, der Mensch verstösst von Natur aus gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Substanz DMT ist in jedem Körper vorhanden und wird bei Geburt und Tod "aktiviert".
    • Datsyuk * 22.02.2016 17:03
      Highlight Highlight Sonja, exakt das Gleiche habe ich mir bei der Dokumentation auch gedacht! :-)
    • nigital_Fatives 22.02.2016 22:22
      Highlight Highlight Culture High ist in dem (und auch wirtschaftlich) Bezug auch sehr empfehlenswert.
  • flyme 22.02.2016 12:11
    Highlight Highlight Genau wegen solcher Vorstösse kann und sollte man bei FDP-Mitgliedern nicht von "den Liberalen" sprechen. Es handelt sich dabei einen Werbeslogan, mehr nicht.
    • atomschlaf 22.02.2016 13:15
      Highlight Highlight Die sind schon liberal, aber leider nur wirtschaftsliberal.
    • flyme 22.02.2016 17:09
      Highlight Highlight @atomschlaf Nein, nicht einmal wirtschaftsliberal... ich sage nur Parallelimporte. Liberal ist die Partei nur gerade dann, wenn es für die Mitglieder einen finanziellen Vorteil bringt.
    • Hippie-ster 22.02.2016 21:53
      Highlight Highlight @flyme: Leider hast Du recht. Es wäre schön, wenn es eine wirklich liberale Partei in der Schweiz gäbe, mit Fokus auf Freiheit der Bürger und nicht auf Business.
  • seventhinkingsteps 22.02.2016 11:47
    Highlight Highlight Merci für die Auflistung, wer den Dreck auch noch unterstützt. Ich bereue den Wahlzettel im Herbst für die GLP eingeworfen zu haben. Bleibt wohl nur noch eine Partei die sich klar gegen dieses verstaubte Gedankengut stellt. Schon ein Witz, die Sozis müssen den "Liberalen" zeigen wies geht. Liberalismus heisst nicht einfach, dass man unreguliert Panzer nach Katar verkaufen können soll.
    • Alex23 22.02.2016 13:01
      Highlight Highlight Ein Hoch auf den letzten Satz, seventhinkingsteps. Liberal nur dann sein, wenn's den eigenen Interessen dient.
    • _kokolorix 22.02.2016 23:12
      Highlight Highlight besser kann man es fast nicht formulieren😊
  • meili 22.02.2016 11:38
    Highlight Highlight führt doch gleich en komplettes verbot aller sucht mittel ein dann sehen wir mal was passier
    • Duweisches 22.02.2016 12:23
      Highlight Highlight Es wird eskalieren, wie mit dem Alkohol in der US-Prohibition... 🙄
  • Human 22.02.2016 11:07
    Highlight Highlight Ein Schritt nach vorne... zwei zurück?
  • sebjseb 22.02.2016 10:56
    Highlight Highlight Soso, diese Säuferin (ja so heissen alle die ab und zu ein Bier/Wein trinken, denn wer ab und zu ein Joint raucht heisst ja auch Kiffer) setzt nun also Verkauf unter Kollegen bewaffnetem Raub gleich. Vom Rechtsgrundsatz des Verhältnismässigkeitsprinzips hat Sie wohl noch nie gehört.
    • Tsunami90 22.02.2016 22:10
      Highlight Highlight Sie war ja auch nur Polizistin ;)
  • TheCloud 22.02.2016 09:59
    Highlight Highlight Der neue Artikel für die BV steht schon bereit: "Alle Kiffer werden und unverzüglich nach Jamaika ausgeschafft. "
  • Nameless Hero 22.02.2016 09:55
    Highlight Highlight Selbst ich als überzeugter Nicht-Kiffer finde, das einzige, was Sinn macht ist eine Legalisation.
    Ich würd ja jetzt fragen, was die in Bern wieder geraucht haben, bei solchen Ideen, aber das wäre irgendwie auch falsch...
  • mister 22.02.2016 09:54
    Highlight Highlight Ich verstehe noch immer nicht warum man das Kiffen so verteufelt, gleichzeitig jedoch munter Alkohol und Zigaretten legal verkauft. Ich finde man sollte Alkohol und Zigaretten verbieten.
    • atomschlaf 22.02.2016 10:20
      Highlight Highlight @mister: Man sollte weder das eine noch das andere verbieten. Wer was konsumiert sollte Privatsache sein und der Staat soll sich da gefälligst raushalten.
  • atomschlaf 22.02.2016 09:52
    Highlight Highlight Mein Gott, wie bescheuert kann man denn eigentlich sein?
    Wann begreifen, diese Ewiggestrigen endlich, dass Prohibition schlicht nicht funktioniert und nur einen Haufen Elend und Kriminalität produziert?
    Besonders erbärmlich, dass sich sogar Politiker der "Freisinnig"-Demokratischen Partei und der Grün-"Liberalen" für so etwas einsetzen.
    • Statler 22.02.2016 11:22
      Highlight Highlight Kommt drauf an, was man unter «nicht funktioniert» versteht. Wenn man den Repressions-Apparat anschaut, der dank des Drogenkriegs aufgebaut wurde, der eine ganze Industrie mit Aufträgen versorgt, dann funktioniert das eigentlich prächtig.
      An der Prohibition verdienen viele Leute ziemlich gut (von den Drogenhändlern mal abgesehen). Die haben doch kein Interesse, sich den Markt zu zerstören.
    • atomschlaf 22.02.2016 11:43
      Highlight Highlight @Statler: Natürlich gibt es zu viele Profiteure der heutigen Regelung, deswegen (und wegen der jahrzehntelangen Hirnwäsche der Bevölkerung über die ganz furchtbar bösen Drogen!) bringt man diese ja nicht weg.
      Aber unter "funktionieren" würde ich verstehen, dass keine oder fast keine Drogen mehr konsumiert würden und dies ist ja bei weitem nicht der Fall.
    • atomschlaf 22.02.2016 11:45
      Highlight Highlight Ausserdem zeigt ja das Beispiel Colorado, dass sich nach einer Legalisierung anständig Geld verdienen und Steuern abschöpfen lässt. Dies sollte mindestens die FDP und die Linken überzeugen...!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Datsyuk * 22.02.2016 09:49
    Highlight Highlight Andrea Geissbühler möchte auch die Reitschule in Bern schliessen. Irgendwie kommt es mir so vor, als sei sie völlig spassfrei..

    Aus dem Artikel: "Die Motion verlangte, dass alle Drogenhändler mindestens drei Monate hinter Gitter müssen – selbst Leute, die einem Kollegen etwas Cannabis für einen Fünfliber verkaufen. 2014 stimmte der Nationalrat dafür, der Ständerat dagegen."
    Ich finde gar keine Worte dafür.. Das ist ein Witz!

  • blumenstraussenfleisch 22.02.2016 09:41
    Highlight Highlight "Gerade im Welschland befürworten Liberale die Repression."

    Haha, irgendwie zynisch.
    • Patrick Felder 22.02.2016 10:20
      Highlight Highlight Was wäre wohl, wenn die Leute merken, dass unsere "Liberalen" nur auf dem grossen Wahlplakat liberal sind?
  • franky_fix 22.02.2016 09:34
    Highlight Highlight Lieber Gras rauchen, als Heu schnupfen.
  • Alex23 22.02.2016 09:26
    Highlight Highlight Kniffen passt halt einfach nicht ins Bild einer SVP-Edelweiss-Idylle. Dann schon eher der stumpfe Suff.
    Dass auch aus anderen Parteien die Rückkehr zu mehr Repression zu vernehmen ist, stimmt allerdings auch recht nachdenklich. Haben wir denn wirklich keine anderen Probleme und glauben, Polizei und Bürokratie müssten mit diesem Stuss belastet werden?
    Frau Geissbühler empfehle ich jedenfalls wärmstens zur Entspannung mal einen Joint. Oder wenn sie nicht rauchen mag, dann wenigstens einen leckeren Keks zum Kaffee.
    • Walter Sahli 22.02.2016 11:20
      Highlight Highlight Auf diesen Kommentar kniff ich eins! XD
    • Alex23 22.02.2016 11:47
      Highlight Highlight Richtig, Christian Grey, aber passt ökonomisch vermutlich nicht in den Kram (z.B. Papierproduktion, Hanf ausgezeichnet und mit langer Lebensdauer). Und als pharmazeutisches Produkt käme es der Pharmaindustrie in die Quere.
      Na klar, da ist doch doppeltes und dreifaches Verbieten die richtige Lösung. Kriminalisieren wir doch einfach die Leute, die uns da um unseren satten Profit bringen wollen.
  • borinod 22.02.2016 09:25
    Highlight Highlight Ja ja liebe Kinderlein, Kiffen ist ungesund! Geht lieber mal zu Mac Donalds und drückt euch etwas künstlich hergestelltes Essen in den Kopf, oder esst eine mit Antibiotika angereicherte Sau. Oder vielleicht doch lieber das Brot mit den Konservierungsmitteln? Am besten aber mit einem Glas Milch dazu, weil die ja sooo gesund ist!
    *kopfschüttel*
  • saukaibli 22.02.2016 09:17
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt dass wir mitte der 90er praktisch schon so weit waren. Das Kiffen war zwar nicht legal, aber eigentlich akzeptiert. Man konnte in der Hafenkneipe, im Hexenkessle und wie die Läden alle hiessen ganz normal was zu rauchen kaufen. Wenn man am See erwischt wurde, musste man sein Zeug in den See werfen und gut war. Die Polizei hatte besseres zu tun als ein paar Kiffer zu verzeigen. Aber dank dem Rechtsrutsch in der Politik sind wir heute weniger weit als vor 20 Jahren. Und haben wir heute deswegen eine bessere Gesellschaft?
  • Charlie B. 22.02.2016 09:15
    Highlight Highlight Das Problem ist die Sucht. Sobald jemand davon abhängig wird ist es schwer davon loszukommen. Von den gesundheitlichen Folgen mal abgesehen. Ist beim Alkohol nicht anders.
    • herschweizer 22.02.2016 09:49
      Highlight Highlight nein... es entsteht keine Sucht... es können Psychosen bzw Neurosen ausgelöst werden. Wie beim Alkohol, machne vertragens andere...
    • Patrick Felder 22.02.2016 09:55
      Highlight Highlight Sie können von Haschisch nicht körperlich abhängig werden. Ganz im Gegensatz zu Alkohol oder Zigaretten. Das Argument Suchtprävention ist genauso obsolet wie der nicht tot zu kriegende Mythos von der Einstiegsdroge.
  • Louie König 22.02.2016 09:13
    Highlight Highlight Ich habe ja so meine Theorie, warum die SVP hier wieder zum alten System zurückkehren will. Falls die DSI angenommen werden sollte (bitte bitte nicht *knockonwood*) und wieder die alten Strafen für Kiffer eingesetzt werden, dann wird es doch viel viel viel mehr Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz geben und dadurch ja auch mehr Ausschaffungen. Win/Win für die SVP. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das heute mit den Bussen beim Kiffen ist...Zählt das schon als Vorstrafe? Wenn es jetzt schon als Vorstrafe gilt, dann nehme ich mein Statement zurück, weil dann gibts keinen Sinn.
  • kurt3 22.02.2016 08:59
    Highlight Highlight Der Hilfeschrei eines mexikanischen Bürgermeisters , wenn Drogen nicht endlich legalisiert werden ( dabei spricht er nicht von Cannabis) werden wir den Krieg gegen die Kartelle verlieren . Es wird noch tausende von Toten gegen . Dieser Vorstoß dieser Frau ist entweder grenzenlos dumm oder ganz hinterhältig . Ich bin 70 Jahre alt und habe vor 50j alles konsumiert methamfetamin ( heute Crystal Meth ) Ritaliin , Koks , Cannabis , Alkohol in großen Mengen . Der schlimmste Entzug war der Alk , Nikotin war noch schlimmer , da habe ich erst vor 5j. Gestoppt.
  • Calvin Whatison 22.02.2016 08:37
    Highlight Highlight Vielleicht sollten Geissbühler und Co. mal so einen Jonny reinziehen, die wären dann etwas entspannter...
    Die Welt dreht sich, für einige halt wohl einfach rückwärts...!
  • The Writer Formerly Known as Peter 22.02.2016 08:34
    Highlight Highlight Das letzte aufbäumen ein paar Ewiggestriger - In den USA verdient der Staat Milliarden an Steuergeldern mit der Legalisierung. Ausserdem braucht die Polizei und Justiz die Ressourcen für richtige Kriminelle. Wir können uns deshalb die Verfolgung gar nicht mehr leisten. Werdet bitte endlich vernünftig und mach vorwärts mit der Legalisierung.
  • Lowend 22.02.2016 08:30
    Highlight Highlight Die waren doch alle besoffen, als sie solchen Stuss von sich gaben. Offenbar wollen diese Politiker, dass die Kiffer mit ihrem Geld kriminelle Organisationen und Waffenhändler unterstützen, als in die Staatskasse zu zahlen wie in den USA?
  • Rukfash 22.02.2016 08:28
    Highlight Highlight Alle Watson-User (die die Legalisierung Befürworten) sollten mal zusammen einen riesen Johnny drehen und vor dem Bundeshaus richtig gemütlich einen Chillen :'D Wäre voll dabei :D
    • Duweisches 22.02.2016 08:56
      Highlight Highlight Nicht nur Watson, eine solche "Entspannte Demonstration" sollte es einmal Schweizweit geben... 🤔
    • Louie König 22.02.2016 09:02
      Highlight Highlight Sofort dabei.
    • fuegy 22.02.2016 09:12
      Highlight Highlight Happy 4.20! Wie jedes Jahr in Vancouver vor dem Ratshaus, eine riesen Party!
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  • Statler 22.02.2016 08:21
    Highlight Highlight Was immer die rauchen, sie sollten weniger davon konsumieren...

    Im Ernst: Der Mensch hat den Drang nach Rausch und der lässt sich nicht verbieten. Statt Leute deswegen zu kriminalisieren, würden wir besser den (vernünftigen) Umgang mit Drogen und Rausch lehren.
  • Olmabrotwurst 22.02.2016 08:10
    Highlight Highlight Lieber nach der Arbeit einen kiffen, als zu saufen...
    • Triumvir 22.02.2016 08:20
      Highlight Highlight Ist beides nicht gerade gesundheitsförderlich und deshalb abzulehnen. Ich bin aber klar für eine vollständige Legalisierung. Der Vorschlag (aus der rechtsextremen Ecke der Sunnelipartei) Kiffer jetzt wieder wie in alten Zeiten härter zu bestrafen, ist einfach total bescheuert! Deshalb Daumen runter!
    • Olmabrotwurst 22.02.2016 09:12
      Highlight Highlight stimmt.. zum den stresslevel aber runter zufahren ist es sehr hilfreich... klar es ist dann nicht das mörder hardcore indika, sondern eher ein leichte sativa sorte wo stress lösst und denn hunger aktiviert...
    • ovatta 22.02.2016 12:39
      Highlight Highlight Der appetitfördernde Aspekt hätte ja auch positive Auswirkungen auf die hiesige Schoggiindustrie.
  • Sapere Aude 22.02.2016 08:00
    Highlight Highlight Aber die Rasergesetzgebung will man dann wieder entschärfen? Moll super Plan.
    • atomschlaf 22.02.2016 09:58
      Highlight Highlight Die Rasergesetzgebung ist genau so schwachsinnig wie die Drogenprohibition und fast so unverhältnismässig wie die DSI!
      Zwingend Knast für die reine Verletzung einer Vorschrift, ohne dass jemand zu Schaden kam? Völlig gaga.
      Gewisse Leute sollte vielleicht mal ihren pathologischen Autohass hinterfragen.

    • atomschlaf 22.02.2016 10:17
      Highlight Highlight Und wenn wir gleich beim Strassenverkehr sind. Dort wäre es höchste Zeit, die schwachsinnige Praxis aufzugeben, die es auch einem Gelegenheitskiffer faktisch unmöglich macht, legal ein Auto zu lenken.
    • Sapere Aude 22.02.2016 10:19
      Highlight Highlight Der Automatismus darin ist evtl. Schwachsinn (welcher die SVP drinn haben wollte wegen der Kuscheljustitz gegenüber den Raser). Aber wenn ich ne Tütte Rauche gefährde ich damit kein Menschenleben, wenn ich zu schnell fahre schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 22.02.2016 07:58
    Highlight Highlight Die Logik ist: "Wer nicht säuft muss bestraft werden".
  • DailyGuy 22.02.2016 07:42
    Highlight Highlight Nennt mich einen Verschwörungstheoretiker, aber dieser Schritt war ja klar. Sobald wir zum alten System zurückkehren und die DSI angenommen wird, damit rechnet ja die SVP, können noch mehr Ausländer ausgeschafft werden. Dann wird ein Erwachsener wegen 1 bis 2 Joints dem Land verwiesen. Toll. Mou. Super gmacht.
    Und noch etwas: Einen kleinen Cannabis Verkäufer hinter Gitter stecken? Aber für die Flüchtlinge kein Geld haben? Auch jemand im Gefängnis kostet nicht gerade wenig Steuern. Ist Cannabis wirklich unser grösstes Problem zurzeit?
    • Beresina 22.02.2016 08:06
      Highlight Highlight Daran habe ich auch sofort gedacht! Verschwörungstheorie ist dies sicher nicht... die SVP hat sicher eine Strategie um möglichst viel, möglichst rasch zu kriminalisieren um so noch mehr kriminelle Ausländer zu schaffen! Muss ja dafür sorgen, dass weiter vuel Wasser auf ihre Mühlen fliesst!
  • Bowell 22.02.2016 07:39
    Highlight Highlight Von mir aus kann man gleich alle Drogen legalisieren und das Ganze dann dick besteuern. Konsumiert wird ja sowieso, der Gewinn von irgendwelchen Kriminellen abgezügelt und auf den Kosten bleibt die Allgemeinheit sitzen. Die Vergangenheit hat doch eindeutig gezeigt, dass wir mit den Verboten auf dem Holzweg sind.
  • Karl Müller 22.02.2016 07:37
    Highlight Highlight Die Hanfinitiative wäre damals locker angenommen worden, wenn alle Ja-Stimmen gültig gewesen wären, die bis zu drei Wochen nach der Abstimmung noch eingereicht wurden.
    • giguu 22.02.2016 08:01
      Highlight Highlight steiler kommentar! :) danke, hab ich gleich gescreenshottet und weitergeschickt. hammer :)
    • John M 22.02.2016 10:07
      Highlight Highlight Hahaha, Nr 1 Comment 👍🏿
  • Bongalicius 22.02.2016 07:34
    Highlight Highlight Eine Zeit lang ging es in die komplett andere Richtung. Würde der Konum legalisiert, hätte der Staat eine neue Einnahmequelle für Steuern. Wenn die (Tabak)raucher weiterhin so stark besteuert werden wird das auch dringend.

    Vielleicht lässt sich Bundesbern mit finaziellen Argumenten überzeugen, es endlich zu legalusieren. Ich fänds angenehmer in Zukunft einfach zum Kiosk gehen zu können.
    • Triumvir 22.02.2016 08:22
      Highlight Highlight Kiffen und Kommentare schreiben, kommt selten gut, Dude ;-P
    • atomschlaf 22.02.2016 10:14
      Highlight Highlight @Bongalicius: Das Problem mit dieser anderen Richtung war, dass es dafür keinerlei gesetzliche Grundlage gab. Es wurde vieles einfach geduldet, aber eine geseztliche Liberalisierung fand nicht statt.
    • Bongalicius 22.02.2016 13:00
      Highlight Highlight Der Grund für die vielen Schreibfehler war nicht Gras sondern Montagmorgen ;-)
  • Rukfash 22.02.2016 07:30
    Highlight Highlight Die ganze Welt ist drauf und drann es zu legalisieren und ich denke wir sind auch bereit dafür :)
    • Nameless Hero 22.02.2016 09:58
      Highlight Highlight Naja. Dazu sag ich nur "CVP-Heiratsstaf-Abschaffung." Und dann komm nochmal vonwegen "Die ganze Welt, also wir auch"...
  • YaaDede 22.02.2016 07:30
    Highlight Highlight Na, ja, war ja mit diesem Rechtsrutsch eigentlich vorauszusehen. Lieber Gruss übrigens auch an alle kiffenden SVP-Wählerinnen und SymphatisantInnen! ;)
  • Yann 22.02.2016 07:23
    Highlight Highlight Zu erst ein mal die massiven Alkohol Probleme die in jeder Ecke lauern, aber in unserer Gesellschaft komplett romantisiert werden, in den Griff zu bekommen, fände ich einiges sinnvoller.
  • Duweisches 22.02.2016 07:15
    Highlight Highlight Ja, toll, führt die Kriminalisierung wieder ein. 🙄
    Es gibt einfach Leute, die nichts dazulernen...
  • suchwow 22.02.2016 07:10
    Highlight Highlight Eigentlich sehr traurig. Cannabis hätte ebenfalls auch finanzielle Vorteile für den Staat (das ist ja das, was offensichtlich ausschlaggebend ist), mal davon abgesehen, dass mit dieser "neuen" Branche Arbeitsplätze geschaffen werden oder pharmazeutisch reines Dope erworben werden kann (ohne Streckmittel). Aber die Bauern wehren sich wehement dagegen, ohne Gegenargumente. Angenommen, Cannabis wäre identisch rechtlich reguliert wie Alkohol: wo ist das Problem (mal ganz naiv gefragt)? Missbraucht wird es sowieso. Es ist lediglich eine Frage des Aufwands-/Nutzenverhältnises auf Staatsebene.
  • EvilBetty 22.02.2016 07:08
    Highlight Highlight Oke, hatte noch nicht fertig gelesen... scheint ja nicht nur die SVP zu sein
  • EvilBetty 22.02.2016 07:06
    Highlight Highlight Oje... die SVP hängt irgendwie in der Mitte des letzten Jahrhunderts fest...
  • Görps 22.02.2016 06:53
    Highlight Highlight yeah, zurück in die Steinzeit! Darauf heben wir einen, hä!?
  • UncleHuwi 22.02.2016 06:51
    Highlight Highlight make america stoned again...äähhh switzerland
  • Angelo Hediger 22.02.2016 06:38
    Highlight Highlight Wann verstehen die endlich, dass sich Drogenkonsumenten nicht von Strafen abschrecken lassen.
  • Señor Ding Dong 22.02.2016 06:35
    Highlight Highlight Die Miesmacher-Partei schlägt wieder zu.
  • Thanatos 22.02.2016 06:31
    Highlight Highlight Nun ja da hauts mir doch glatt den Nuggi raus. Aber typisch $VP: Ein Schritt nach vorne und drei zurück...
    • manhunt 22.02.2016 08:08
      Highlight Highlight vorwärts nimmer, rückwärts immer!
  • E7#9 22.02.2016 06:26
    Highlight Highlight Und wer einen Joint weiterreicht ist demnach sicher auch ein Dealer und kommt für 3 Monate in den Knast. Und Ausländer werden danach ausgeschafft. Echt, der Frau Geissbühler täte es gut mal einen Joint zu rauchen um etwas runter zu kommen.
  • dracului 22.02.2016 06:23
    Highlight Highlight Die Weissweinfraktion wettert wieder gegen Cannabis? Und ich dachte doch tatsächlich, dass die überfällige Legalisierung endlich thematisiert wird. Hat die SVP keinen Mut, um mal ein paar grosse Probleme zu lösen?
    • Statler 22.02.2016 08:13
      Highlight Highlight Das wär ja mal was ganz Neues, wenn die SVP Probleme tatsächlich LÖSEN würde...
  • mister_michael 22.02.2016 06:21
    Highlight Highlight Ich selbst konsumiere dies nicht, aber langsam machen sich die Politiker lächerlich. Cannabis ist sicherlich eine Droge, aber wahrscheinlich nicht mehr schädlich als Alkohol. Cannabis kann nicht zu einer körperlichen Abhängigkeit führen. Lasst es uns wie die Colorado machen, das bringt richtig viel Geld in die Kasse und die Bevölkerung ist happy. Ich denke es gibt deutlich schlimmere Sachen als Cannabis. Ach ja und die lieben Politikern, egal von welcher Partei. Haben es noch nicht hingekriegt es für Medizinische Zwecke zu legalisieren. Pharmalobby lässt grüssen...
  • Yolo 22.02.2016 06:21
    Highlight Highlight um dencBigen zu DSI zu spannen, wenn die SVP erfolg hat, kann man dann auch wegen Kiffen ausgeschafft werden...
  • iNDone 22.02.2016 06:19
    Highlight Highlight Das ist dann die Erweiterung der Zweiklassensystems. Erstmal mit einem allgemeinen Feindbild die Uslender in die untere Klasse schieben, danach folgen dann Behinderte, Arme und andere randständige wie Kiffer, Alkis etc. Am Schluss steht dann die Endlösung der Sauberen Schweiz mit nur noch den guten Helvetiern.
    • atomschlaf 22.02.2016 10:07
      Highlight Highlight "Randständige wie Kiffer" - Hast Du sonst noch einen Witz auf Lager?
    • iNDone 22.02.2016 12:52
      Highlight Highlight @atomschlaf Dieser Satz ist nicht so ganz gelungen aber ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus wollte.
  • cassio77 22.02.2016 06:18
    Highlight Highlight und was ist mit den koksern?
    • kurt3 22.02.2016 08:18
      Highlight Highlight Das sind anständige Leute , tragen Kravatten und haben gut bezahlte Jobs
    • UncleHuwi 22.02.2016 08:29
      Highlight Highlight ja was ist mit den koksern?? diese Substanz ist schon illegal und man wird dementsprechend bestraft bei Konsum oder Handel. Ich verstehe deine Frage nicht ganz? Drogenkonsumenten gibt es und die wird es auch immer geben. Egal wie hoch die Strafe ist!
    • atomschlaf 22.02.2016 10:08
      Highlight Highlight @cassio77: Beim Koks und den anderen Drogen gab es gar keine Entschärfung. Obschon auch dies längst überfällig wäre.
      Es geht den Staat genau gar nichts an, was jemand konsumiert.
  • giguu 22.02.2016 06:15
    Highlight Highlight schön wäre doch, wenn dieses stinkekraut legalisiert wird und mit den steuereinnahmen die svp dann wirklich die steuern für die einnahmeschwachen senkt.
  • Retarded Wizard 22.02.2016 05:49
    Highlight Highlight Drogenkonsumenten illegaler Drogen werden von der Gesellschaft richtiggehend verarscht. Ein Kiffer darf beispielsweise nie legal Autofahren, auch nicht, wenn er z.b eine Woche nicht gekifft hat.

    Er hat keine andere Möglichkeit, als sich in dubiose Geschäfte einzulassen um konsumieren zu können. Er muss mit dem (je nach Droge zum Teil mit 100% Sicherheit) Risiko rechnen gestreckte Ware zu erhalten.

    Mit welchem Recht, verbietet man jemandem eine Pflanze zu konsumieren? Was hat das mit Freiheit zu tun?

    Eine solche Gesellschaft, kann ich als Konsument in keinster Weise unterstützen.



  • Kengru 22.02.2016 05:31
    Highlight Highlight bei denn 10 promis fehlt noch der Hoffmann La-Roche aber nicht so wichtig ;)
    ich finde diese Drogen sache ist etwas, indes jeder mensch selber entscheiden muss. Die Politik hat hier kein recht einzuwirken. Klar darf man grenzen setzen, aber mit verstand die meisten lobbyisten sind auch konsumenten. so ein konsum für zwischen durch ist auch mal erholend und weckt die kreativität, wer meint es sei gefährlich sollte es garnicht versuchen.... nebenbei konsumiere ich nicht :)

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