Schweiz

Mit solchen Plakaten will das Komitee die Initiative bodigen.

Promi-Komitee sammelt fast 500'000 Franken für Kampagne gegen SVP-Initiative

27.01.16, 10:06

Lange kämpften die Gegner der Durchsetzungs-Initiative mit viel Herzblut und wenig Geld. Nun hat ein prominent besetztes Komitee mit einem «dringenden Aufruf» im Internet in nur zwei Tagen fast 500'000 Franken für eine Plakatkampagne gesammelt. «Das ist phänomenal», meint Peter Studer, ehemaliger Chefredaktor von Schweizer Fernsehen und «Tages-Anzeiger», auf Anfrage.

Peter Studer ist Mitinitiant des Aufrufs.
Bild: KEYSTONE

Studer ist Minitiant des Aufrufs, in dem «alle verantwortlich denkenden Bürgerinnen und Bürger» aufgefordert werden, «die unmenschliche SVP-Initiative am 28. Februar abzulehnen». Mehr als 200 Prominente aus Kultur, Religion, Wirtschaft, Politik und Sport gehören zu den Erstunterzeichnern. Beteiligt sind unter anderem Peter Bichsel, Clown Dimitri, Rapper und watson-Mitarbeiter Knackeboul, die Bischöfe Markus Büchel und Felix Gmür, Rolf Soiron, VR-Präsident von Lonza, sowie die ehemaligen Bundesratsmitglieder Pascal Couchepin, Ruth Dreifuss und Elisabeth Kopp.

Der grösste Teil des gesammelten Geldes soll für einen Plakataushang verwendet werden, sagt Peter Studer. Rund 600 Plakate wurden gemäss der Komitee-Website an den grossen Bahnhöfen bereits gebucht. Dank dem Sammelerfolg dürfte die Kampagne ausgeweitet werden. Über das genaue Ausmass werde noch beraten, so Studer. Ein kleinerer Teil der Summe soll zudem in Inserate investiert werden, möglichst in Titel mit hoher Reichweite.

Die Nein-Kampagne soll nächste Woche starten, «wenn die Abstimmungsunterlagen verschickt werden», sagt Studer weiter. Bis dann könnte die Summe weiter ansteigen. Von den finanziellen Möglichkeiten der SVP aber können die Gegner weiterhin nur träumen. Der Versand ihres «Extrablatts» an alle Haushalte dürfte allein rund eine halbe Million Franken gekostet haben. (pbl)

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Misel 28.01.2016 08:45
    Highlight Wieso muss dieses Plakat auch aussehen wie Werbung für eine Kunstausstellung?
    4 0 Melden
  • sowhat 27.01.2016 21:49
    Highlight Ich glaubs einfach nicht, mit diesem Plakat wird kein unentschlossener Mensch seine Meinung in die beabsichtigte Richtung bilden. Um die zu ereichen, die nicht ohnehin schon ein Nein einlegen wollen hätte mit rot und weiss gearbeitet werden müssen und mit der Botschaft "rettet unsere Schweizer Demokratie" und am besten noch mit dem Schweizer Kreuz! Es ist zum verzweifeln, so ungeschickt kann man doch nicht sein... Oder ist das einfach schon abgehoben? Haben wir denn keine Leute mit Bodenhaftung in diesm Kommitee?
    10 3 Melden
    • Tschosch 28.01.2016 08:37
      Highlight Zumal eine entsprechende Kampagne bereits vorhanden gewesen wäre...
      2 1 Melden
  • Amadeus 27.01.2016 20:42
    Highlight @watson
    Hier wurden einige Kommentare gelöscht, die vorher aufgeschaltet waren. Darunter auch zwei von meinen. Habe ich gegen die Netiquette verstossen?
    1 2 Melden
    • Philipp Dahm 27.01.2016 21:21
      Highlight Ciao Amadeus, es muss wohl so sein. Kann selbst aber nicht sagen, weswegen - Kommentare schalten mehrere Redaktoren frei ...
      4 0 Melden
  • giguu 27.01.2016 20:21
    Highlight das plakat bringt nichts. nur vollhorste, die keinen plan haben stimmen ja. es braucht einfache bulletpoints, killer-argumente, die auch unser volch versteht... anscheinend ist es den gegnern egal, dass die DSI angenommen wird, denn ausser unverhaltnismässig und bagatelldelikt habe ich noch kein volchstaugliches argument gesehen...
    4 4 Melden
    • Nick Suter 28.01.2016 02:54
      Highlight Vorschlag: Mehr Lesen.
      3 2 Melden
  • Qui-Gon 27.01.2016 14:54
    Highlight Endlich werden auch die Gegner laut.
    25 7 Melden
  • Rim 27.01.2016 14:54
    Highlight Die Zivilgesellschaft wehr sich. Super. Nebst SchutzfaktorM, operation libero. ua. Ich stelle mir aber ganz ernsthaft die Frage, ob diese (ästhetisch sehr ansprechende Plakat) das Zielpublikum anspricht. Das Zielpublikum sind eher apolitische Menschen, die sich zur DSI kaum informiert haben. Mit diesem Plakat werden die, m.E nicht wirklich "erreicht". Schade!
    16 4 Melden
    • Qui-Gon 27.01.2016 15:28
      Highlight Immer der gleiche Fehler! Man spricht die an, die eh Nein stimmen. Dabei werden sind die Stimmen der heute noch Unentschlossenen wichtig!
      22 2 Melden
  • Serjena 27.01.2016 14:25
    Highlight Ich habe die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben dass sich bei den Bürgerinnen und Bürger der gesunde Menschenverstand einschaltet und diese Initiative ablehnt, denn leider muss man feststellen das die meisten der Befürworter weder den Text dieser Initiative gelesen, geschweige denn verstanden haben sondern nur wie ein Mantra den Mist welche die SVP "vorplappert" auch wenn das ein grosses "Lügengespinst" ist, "nachplappern".
    34 5 Melden
    • Nick Suter 28.01.2016 02:58
      Highlight Die Medien haben diesbezüglich ihren erheblichen Anteil. Längst fliessen keine sachlichen Informationen mehr zur Bevölkerung, die zur Bürgerpflicht hat, sich zu informieren. En Jammer.
      2 1 Melden
  • Kookaburra 27.01.2016 13:07
    Highlight Ich mag Knackeboul nicht, Bischöfe sowieso nicht und auch Dreifuss und Kopp nicht und VR-Leute schon gar nicht...

    Das war einfach.
    22 58 Melden
  • Linus Luchs 27.01.2016 12:52
    Highlight Dieses Plakat ist zu umständlich. Das Argument "unmenschlich" wäre eine gute Verdichtung, aber die Unmenschlichkeit müsste mit einem einfachen Bild vermittelt werden, das Emotionen anspricht. Statt Unmenschlichkeit sieht man dieses wuchtige Nein. Nein gegen was? Warum nein? Diese Informationen werden versteckt, das Gehirn muss sie suchen und schaltet auf Rätsel lösen, und eine emotionale Reaktion bleibt dabei aus. Der künstlerische Anspruch der Grafik scheint wichtiger gewesen zu sein als die nachhaltige Vermittlung der Botschaft. Das macht die SVP tatsächlich besser. Leider.
    39 3 Melden
    • Wolfsblut 28.01.2016 06:31
      Highlight @LinusLuchs: Finde das Plakat auch schwach. Doch wenn nur das Nein hängenbleibt, ist wenigstens das 3X für etwas gut am 28..
      1 2 Melden
    • Linus Luchs 28.01.2016 11:20
      Highlight @Wolfsblut: Ja, hoffen wir, dass das Plakat trotzdem dazu beiträgt, dass die Schweiz von einer Annahme dieser unsäglichen DSI verschont wird. Mich ärgert es einfach, wenn das viele Geld, das ausnahmsweise einmal für eine Kampagne gegen ein SVP-Ansinnen vorhanden wäre, mit schwer verständlichen Plakaten verbraten wird. Noch ist ein Monat Zeit. Hoffentlich werden weitere Aktionen gegen die DSI lanciert. Aber die SVP wird auch nicht ruhen. Krass, wie viele Leute nicht begreifen, was auf dem Spiel steht.
      2 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.01.2016 12:44
    Highlight Ob für die Opfer von nicht Ausgewiesenen dann auch so viel Geld gesammelt werden wird?
    16 43 Melden
    • zwan33 27.01.2016 22:24
      Highlight Sie möchten doch Minority Report: die Täter ausschaffen bevor sie ihre Tat begehen...
      6 3 Melden
  • tinmar 27.01.2016 11:14
    Highlight Das Plakat-Motiv wirkt auf mich sehr schwach. NEIN ... reicht das als Aussage? Keinerlei Inhalt. Sieht eher aus wie ein Kunstdruck als eine politische Information. "design follows function" wäre wohl besser angebracht als umgekehrt. Das betrifft mehr oder weniger alle Gegenkampagnen. Die SVP macht das deutlich besser - grosses LEIDER!
    71 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2016 11:55
      Highlight Die Hintergrundfarbe müsste Nazirot sein.
      15 20 Melden
    • R&B 27.01.2016 13:38
      Highlight @tinmar: Sie haben vollkommen recht. Dieses Plakat wird kaum auffallen und erklärt nicht, warum die DI falsch ist. Ich finde es diletantisch, denn hier haben Künstler und nicht Marketing-Menschen am Plakat gebastelt. "Unmenschlich" ist wahrscheinlich das falsche Argument. "Zerstörung des Rechtsstaates" würde wahrscheinlich viel eindrücklicher wirken.
      15 5 Melden
    • tinmar 27.01.2016 14:07
      Highlight @DenkeZuerst: ... ich muss gestehen, ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich überhaupt das "NEIN" erkannt habe!
      8 3 Melden
    • R&B 29.01.2016 13:02
      Highlight Ich habe es zu Beginn nicht mal bemerkt und überscrollt.... 😱
      2 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.01.2016 10:48
    Highlight Die SVP zu bekämpfen ist grundsätzlich falsch weil nur reaktiv. Man muss ihre Themen besetzen und Lösungen erarbeiten welche breite Bevölkerungsscchichten als gut befinden. Ich kann dieses Anti-SVP Geheu nicht mehr hören!
    69 62 Melden
    • Tschosch 27.01.2016 11:04
      Highlight Der Zug mit dem "Themen besetzen und Lösungen erarbeiten" ist (leider) längst abgefahren. Die SVP ist mit ihren ständigen Angriffen auf den demokratischen Schweizer Rechtsstaat und ihrem Missbrauch des Initiativ-Rechts selber zu einem wesentlichen Problem geworden, das es zu lösen gilt. Hierfür hoffe ich nach wie vor auf die Schweizer Stimmbevölkerung - und um diese zu erreichen, braucht es entsprechende Kampagnen.
      92 21 Melden
    • DailyGuy 27.01.2016 11:14
      Highlight Klar, nur die SVP bekämpfen wir langfristig der SVP in die Hände spielen. Bei diesem Fall hier ist es aber dringend notwendig. Es verletzt jeden Aspekt der Menschlichkeit. Und vor allem zielt die Initiative übers Ziel hinaus. Familien werden voneinander gerissen, Heirat zählt nicht mehr usw.
      Und das beste finde ich ja, dass die wirklich kriminellen nicht bestraft werden. Wirtschaftskriminalität wird nicht mit Ausschaffung bestraft. Da will wohl jemand die reichen im Land nicht verärgern. Und das stinkt wohl zum Himmel.
      65 15 Melden
    • 7immi 27.01.2016 11:15
      Highlight das ist definitiv so. die svp orientiert sich +- am sorgenbarometer der schweiz. würden sich auch andere parteien diesen problemen annehmen und eine moderate lösung anbieten, hätte diese garantiert erfolg.
      scheinbar ist es deutlich einfacher, gegen etwas zu sein als selber eine lösung anzubieten. schade.
      31 20 Melden
    • FrancoL 27.01.2016 11:49
      Highlight @7immi; Das anbieten von Lösungen steht in engem Zusammenhang mit den Lösungen der Gegenpartei(en). Die SVP hat die Themen mit einfachen teils nicht brauchbaren Lösungen besetzt (zB DI) und nun ist eine ehrliche Lösung die auch die Problematik zB der Durchsetzung dieser Lösung aufzeigt eben für viele, zu viele, keine gangbare Lösung und man wählt die Scheinlösung die einfacher erscheint. Lösungen stehen immer in Konkurrenz zu anderen Lösungen und werden vom Volk gewertet, leider ist die Tendenz einfache Lösung zu bevorzugen nicht von der Hand zu weisen, auch wenn sie wenig bis nichts taugen.
      15 8 Melden
    • seventhinkingsteps 27.01.2016 12:29
      Highlight Meinst du Migration oder Ausländerkriminalität? Das Problem ist, dass die SVP einfache Lösungen auf komplexe Probleme liefert. Ausländerkriminalität zu bekämpfen heisst: Mehr Bildung, also Sprachkurse, ergo mehr berufliche Perspektive, mehr Sozialarbeiter, mehr Integration, keine Ausländerviertel zulassen etc.. Oh wähh, das kostet aber Geld und zwar viel und das zahlt der Schweizer erst gerne, wenn der Ausländer schon kriminell ist, nämlich für die Ausschaffung. Aber die Steuern sollen natürlich gleich tief bleiben. Steuern? Wieder ein komplexes Thema -> SVP.
      20 10 Melden
    • 7immi 27.01.2016 12:46
      Highlight @ franco & martullo
      das ist es eben. wieso einen riesigen aufwand betreiben, der millionen verschlingt für einige einzelfälle? ausserdem dauern die gelisteten massnahmen jahre, bis sie evtl umgesetzt werden. und die sozialindustrie könnte sich mal wieder selbst verwirklichen. ein fass ohne boden.
      trotzdem, angenommen die sp hätte eine initiative in diese richtung vorgeschlagen, dann könnte man zumindest darüber abstimmen. stattdessen kümmert man sich um wichtigere dinge wie das bge.
      nun, wir werden sehen, wies ausgeht... ich habe da so meine befürchtungen...
      4 4 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.01.2016 13:32
      Highlight @seventhinkingsteps: voll bei Dir vei den sinnvollen Massnahmen. Weil das richtig kostet bin ich für eine Begrenzung speziell von Zuwanderern mit hohen Integrationskosten. Es gibt aber noch andere weit wichtigere Themen welche die SVP besetzt, z.B. die Beziehungen zur EU und zu den internationalen Organisationen.
      7 7 Melden
    • DailyGuy 27.01.2016 13:46
      Highlight @Dingo: Wie willst du die Einwanderung so begrenzen? Alle über einen Kamm ziehen oder was? Was wären den deine Bedingungen, dass jemand in die Schweiz immigrieren dürfte?
      6 6 Melden
    • FrancoL 27.01.2016 13:52
      Highlight @7immi; Du scheinst meine Post wohl kaum verstanden zu haben.
      Es geht um die Problematik von Lösungsvorschlägen und deren Wechselwirkung von Gegenlösungen in der Wahrnehmung der Bürger oder des Volkes.
      Einfach gesagt es gibt keine einfachen Lösungen und trotzdem werden zu häufig die einfachen Darstellungen von Lösungen unterstützt auch wenn diese Lösung nichts taugen wie zB. die DI.
      4 4 Melden
    • 7immi 27.01.2016 14:05
      Highlight @franco
      das habe ich sehr wohl. das problem liegt hier darin, dass man die auswahl hat zwischen dsi und nichts. deshalb entscheiden die wähler zwischen allem und nichts. würde eine andere partei zb einen gegenvorschlag bringen mit einer moderaten, deutlich komplexeren lösung (aufstockung des sozialapparats, bildung und "entghettoisierung" zb) , dann hätte man diese wahl zwischen einfach und komplex. dann würde sich zeigen, ob das volk gerne die einfache lösung wählt. in der jetzigen situation lässt sich das nicht feststellen, da es keine alternative gibt.
      3 5 Melden
    • seventhinkingsteps 27.01.2016 14:08
      Highlight Man kann sogar sagen, die SVP hat ein Problem erschaffen und bewirtschaftet, dass gar keines ist. 2.2% der Ausländer (ordentlich Angemeldete, Asylbewerbern, Touristen über Kurzaufenthalter bis hin zu Illegalen, alle zusammen) wurden 2014 einer Straftat beschuldigt. Das sind 2.2% von 1.86 Millionen Ausländern, also 40'920 kriminelle Ausländer. Die Schweiz hat 8'306'200 Bewohner. 40'920 von 8'306'200 sind 0.49%. Kriminelle Ausländer stellen also ein halbes Prozent der gesamten Schweizer Bevölkerung. Von 100 Leuten ist also nicht mal ein halber Mensch ein krimineller Ausländer.
      6 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.01.2016 14:51
      Highlight @seventhinkingsteps: wieder voll bei Dir, Kriminalität bei Ausländern ist nur ein Teilproblem. Trotzdem kostet die Integration all der Zugewanderten Menschen sehr viel. Ich würde die Zuwanderung steuern mit Kriterien wie Bildungsstand oder Herkunftsland. Und es ging ja eigentlich um die Themen welche die SVP besetzt, nicht nur um Immigration.
      4 5 Melden
    • FrancoL 27.01.2016 15:11
      Highlight @7immi; Wenn die DI nicht angenommen wird dann werden stattdessen die Vorschläge des Parlaments zur angenommenen Ausschaffungsinitiative in Kraft treten.
      Es werden zwar weniger kriminelle Ausländer ausgeschafft, dies weil zB die Bagatelldelikte nicht zum Tragen kommen. Und es wird die Verhältnismässigkeit bei der Ausschaffung berücksichtigt. Alles in Allem ein klare Verschärfung der Ausschaffung.
      Die Probleme bei der Ausschaffung zB bei Kriminellen ohne Papiere bleiben die Gleichen wie bei der DI.
      4 4 Melden
    • FrancoL 27.01.2016 15:17
      Highlight @Dingo; Offensichtlich kennen Sie den Bedarf an Zuwanderer nicht und denken da nur an eine elitäre, gebildete Einwanderung. Dann müssten Sie wohl sich an einfachere und schmutzige Arbeiten heranwagen.
      Die Zuwanderung braucht es für viele Sektoren und nicht für alle braucht es Bildung. Ich würde gerne Ihre Kriterien für einen Zuwanderer der Abbrucharbeiten den lieben langen Tag machen muss sehen. Wenn Sie wollen zähle ich Ihnen noch ein Dutzend Arbeiten auf die die Zuwanderer für uns erledigen. Aber wenn Sie Augen und Ohren haben brauchen Sie nicht meine Aufzählung.
      3 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.01.2016 15:44
      Highlight @FrancoL: Viele Arbeiten sind so schelcht bezahlt, dass keine Schweizer sie mehr machen wollen. Dann werden sie eben von Zuwanderern erledigt, weil sie immer noch besser verdienen als im Herkunftsland. Die Folge ist, dass das Lohnniveau dauerhaft sinkt. Die Frage ist nun, ob die Löhne hoch bleiben sollen oder ob billige Arbeitskräfte aus dem Ausland ins Land geholt werden. Ich bevorzuge klar die höheren Löhne. Glauben SIe mir: wenn niemand da ist der den Abbruch mach, dann steigen die Löhne sehr schnell!
      4 5 Melden
    • FrancoL 27.01.2016 16:42
      Highlight @Dingo; Ich nehme an, Sie wissen was Sie da vorschlagen, denn die Wirtschaft läuft gerade in den unteren Ebenen anders.
      Die Löhne sind in so vielen Bereichen tief und die Arbeit häufig auch aufreibend, dass man NUR den Ausweg der Zuwanderung hat.
      Es zeigt sich zudem dass auch höhere Löhne nicht bezahlt werden weil der Markt das nicht hergibt, d.h. der Käufer müsste den Preis nachbessern und das ist mit dem Preisdruck aus dem Ausland kaum zu erreichen. Was zudem einschenkt; die Schweizer und auch Secondos sind kaum für diese Jobs zu motivieren und wenn ist die Leistung entsprechend schlecht.
      2 4 Melden
    • Palatino 28.01.2016 00:24
      Highlight Es geht ja gar nicht darum die SVP zu bekämpfen. Aber es ist unbestritten, dass die SVP die Schweiz nach ihren Vorstellungen umgestalten will. Man muss sich im klaren sein, wie unser Staat, unsere Gesellschaft in 10 Jahren aussehen würde, wenn alle SVP-Initiativen angenommen würden. Und man muss Blocher hinterfragen, die ewigen Sprüche von wegen "Retter der Schweiz" mal ignorieren und seine Motivation analysieren. Und vielleicht würde man dann feststellen, dass er leider der erfolgreichste Umsetzer des 80er-Jahre-Slogans "Mached us em Staat Gurkesalat" ist.
      3 4 Melden
  • breeaakdancc 27.01.2016 10:28
    Highlight Ich habe schon immer gesagt: Die SVP ist nur so stark weil di Gegner bis jetzt immer am träumen waren. Zum Glück tut sich jetzt was.
    76 15 Melden
  • Flint 27.01.2016 10:27
    Highlight Ob man mit Geld und Plakaten diese offenbar recht tiefe Spaltung in der Bevölkerung beheben kann finde ich fraglich. Es wäre besser gewesen einen politischen Kompromiss zu finden, damit auch der derzeitige Rechtsrutsch mal aufhört. Aber so weit denkt bei uns wohl kein Politiker. Bollwerke haben noch nie eine nachhaltig positive Wirkung erzielt! 😉
    34 14 Melden
    • tinmar 27.01.2016 11:07
      Highlight Dafür müsste die SVP an einem Kompromiss interessiert sein. Die Ausschaffungsinitiative war eigentlich der Kompromiss.
      39 7 Melden
    • Tschosch 27.01.2016 11:11
      Highlight Die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative war genau ein solcher Kompromiss. Dieser wurde von der SVP jedoch nicht mal abgewartet. (DSI wurde gestartet, bevor Frist zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative abgelaufen war.) Für Kompromisse braucht es die Offenheit (mindestens) zweier Parteien.

      Mit der Kampagne wird selbstverständilch die "Spaltung in der Bevölkerung" nicht behoben. Das soll/kann sie meiner Meinung nach auch nicht. Die Kampagne stellt sich dem Angriff auf den Schweizer Rechtsstaat entgegen, was bitternötig ist.
      46 7 Melden
    • Paul_Partisan 27.01.2016 11:28
      Highlight Wenn ein Kompromiss bedeutet, das unsere Gesellschaft noch weiter nach rechts rückt, dann werde ich mich weitere gegen einen solchen Kompromiss stellen. Keine Kompromisse mit Rassisten und Nationalisten!
      36 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.01.2016 10:16
    Highlight 👏👍
    76 18 Melden

Knatsch um Durchsetzungsinitiative: SVP pfeift eigenen Professor zurück

Sollen kriminelle Secondos in der Schweiz bleiben dürfen? Die SVP winkt ab, obwohl Hans-Ueli Vogt in der Sonntagspresse erstmals die SVP-Initiative, die am 28. Februar zur Abstimmung kommt, relativierte.

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