Schweiz
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Hakenkreuz-Plakat am Zürcher Hauptbahnhof

23.02.16, 01:52 23.02.16, 04:28

Hakenkreuz-Plakat neben Fahrplan: Hauptbahnhof Zürich.
Bild: screenshot/persönlich



Das Plakat mit dem Hakenkreuz-Motiv, mit dem der Werber Parvez Sheik Fareed gegen die Durchsetzungsinitiative weibelt, sorgte für ordentlichen Wirbel, bevor es überhaupt in der Öffentlichkeit zu sehen war. Am Montag nun flimmerte das Sujet erstmals über neun Bildschirme am Hauptbahnhof Zürich: und zwar alle drei Minuten während zehn Sekunden, wie das Branchenportal «persönlich» berichtet. Die Werbeschaltung schlägt mit 3585 Franken zu Buche. Wie Fareed gegenüber persönlich.ch sagt, stamme das Geld von Privatpersonen. Man plane, die Aktion auf andere Städte in der Schweiz auszudehnen. 

Abstimmungsplakate am Hauptbahnhof sind zulässig: Eine Sprecherin der SBB betonte, man sei verpflichtet, auch politische Werbung auf den Werbeflächen zu schalten. (wst)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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107
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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 24.02.2016 01:03
    Highlight Der Zürcher Werber Parvez Sheik Fareed hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Er ist ein ganz ganz schlauer, intelligenter Werber.

    Ich glaube es fast nicht. Die meisten WatsonLeser haben tatsächlich das Gefühl, dass es dem Werber Parvez Sheik Fareed um die Durchsetzungsinitiative geht.

    Liebe WatsonLeser, ich kann euch garantieren: In unserem System des globalen GangsterKapitalismus geht es jedem Werber nur und ausschliesslich um seinen eigenen Erfolg und nur und ausschliesslich um seine eigene Karriere.

    5 8 Melden
    • Citation Needed 24.02.2016 21:47
      Highlight Hast Du mit ihm gesprochen? Verschon uns mit Deinen Spekulationen, please.
      2 1 Melden
  • Spooky 23.02.2016 23:54
    Highlight
    Tagesanzeiger:

    Yves Kugelmann, Chefredaktor des jüdischen Wochenmagazins «Tachles», bezeichnet das Hakenkreuz-Sujet als «Schwachsinn, um Aufmerksamkeit zu erregen».
    4 7 Melden
  • Spooky 23.02.2016 20:29
    Highlight Hat eigentlich schon ein von der öffentlichen Meinung unabhängiger Journalist recherchiert, ob unsere Juden in der Schweiz, die gerne in der Schweiz leben und wohnen, mit diesem Schweizer Hakenkreuz einverstanden sind oder nicht?
    4 10 Melden
    • E7#9 23.02.2016 23:43
      Highlight Das ist nicht nötig. Die Reaktion kam von alleine beim Tweet von Landolt. Der erklärte sich daraufhin indem er das Symbol mit geschichtlichen strukturellen Parallelen begründete, die einst zum Nationalsozialismus führten.
      6 2 Melden
  • Spooky 23.02.2016 20:15
    Highlight Dieses Schweizer Hakenkreuz ist zum Totlachen !!! Die Nazis haben in den Konzentrationslagern 6 Millionen Juden vergast. Die Nazis haben 6 Millionen Juden, alten Männern, alten Frauen und kleinen, unschuldigen Kindern vorgegaukelt, der Vergasungsraum sei nur eine Dusche. Das Tausendjährige Reich, das Dritte Reich, die Nationalsozialisten, die schlimmsten Massenmörder, die unser Planet je gesehen hat, mit dieser biederen, gutschweizerischen Durchsetzungsinitiative, die in der Schweiz schwer kriminell gewordene Ausländer ausschaffen will, in Verbindung zu bringen, ist totaler Schwachsinn.
    8 15 Melden
    • Emperor 23.02.2016 22:38
      Highlight leider nein... alles hat mal klein angefangen auch die Nazis...
      9 5 Melden
    • Zerpheros 24.02.2016 06:18
      Highlight @ Spooky Red
      Stimmt, aber die Vernichtungslager gab es 1933 noch nicht. Da wurde zuerst das Recht "arisiert", jüdischstämmige Menschen aus dem Staatsdienst und öffentlichen Krankenhäusern entlassen. Und das alles unter dem Applaus grosser Teile der deutschen Bevölkerung.
      5 3 Melden
    • Anam.Cara 24.02.2016 07:25
      Highlight @Spooky: ich bin auch dagegen, dass man Menschen in der Schweiz mit Nazis auf die gleiche Stufe stellt. Aber das war nicht die Message dieses Plakats.
      Und: Die Nazis waren leider nicht die schlimmsten Massenmörder dieser Welt. Was ihre Verbrechen natürlich nicht relativieren kann/soll/darf.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasylon 23.02.2016 12:49
    Highlight Und wieder wird das wunderbare indische Swatika Symbol von der Politik missbraucht. Zuerst von Hitler und seinen Nazi Schergen, nun von Landolt und manchen DSI Gegnern.
    16 14 Melden
    • Spooky 24.02.2016 04:55
      Highlight
      @wasylon

      "Und wieder wird das wunderbare indische Swastika Symbol von der Politik missbraucht. Zuerst von Hitler und seinen Nazi Schergen, nun von Landolt und manchen DSI Gegnern."

      Ich möchte dich, wasylon, nicht vereinnahmen. Aber dein Kommentar ist - meiner Meinung nach - mit Abstand der beste Kommentar, den ich auf Watson zu diesem Thema gelesen habe.
      1 6 Melden
  • E7#9 23.02.2016 12:31
    Highlight Macht das noch Sinn? Wer auf solches anspricht hat sich doch längst entschieden. Noch unentschlossene sind doch resistent gegen diese Art von Symbolik oder mögen sie nicht. Im Endspurt muss man eher nochmal urteilslos ganz pragmatisch argumentieren. Also das Gegenteil davon, wofür das Nein-Komitee mit diesem Plakat viel Geld ausgibt. Das war nicht clever. Die Nazi-Interpretation kennt man bereits und Empörung ist in dieser Phase nicht mehr zielführend. Auch mein klares "Nein" wird durch ein Hakenkreuz in keiner Weise bekräftigt. Ich finde, Landolt begibt sich politisch auf sehr dünnes Eis.
    15 3 Melden
    • Citation Needed 23.02.2016 15:39
      Highlight Kleine Anmerkung: es ist nicht das Nein-Kommittee, sondern eine private Initiative.
      11 6 Melden
  • Señor Ding Dong 23.02.2016 12:26
    Highlight Nun, ein Plakat kann nie mehr sein als plakativ, wenn es funktionieren soll.

    Die Nein-Fraktion hat jetzt halt auch die Handschuhe ausgezogen, so what?
    21 7 Melden
  • elalbi 23.02.2016 11:44
    Highlight Wisst ihr noch welches Land das "J" im deutschem Ausweis verlangt hat? Wisst ihr noch welches Land deutsches Gold u. Silber kaufte?
    24 11 Melden
    • R&B 23.02.2016 13:50
      Highlight @gatesno: Es war der Schweizer Bundesrat, der die Nazis aufgefordert hat, dass das "J" in den Pass von Juden gestempelt wurde. Unbequem, aber wahr. Genau so wie dieses Plakat.
      18 9 Melden
    • Emperor 23.02.2016 22:48
      Highlight @IDS schlag ein GEschichtsbuch auf, dass könnte Helfen ^^ es war nicht die vergesellschaftete Industrie, welche in Deutschland die Waffen baute ;-) und leider funktioniert "Die andere Wange hinhalten" auch nicht immer, darum gibts auch im antifaschistischen Bereich gewaltbereite Gruppierungen, vorallem, da unser Staat leider öfters auf dem rechten Auge blind ist oder es eine ungenügende Gesetzgebung gibt.
      2 3 Melden
  • heul doch 23.02.2016 11:08
    Highlight Wer Dummheit mit noch mehr Dummheit bekämpft, der löscht auch einen Brand mit Benzin. Extremismus hat in einer modernen, aufgeklärten Demokratie, nichts verloren, ist ein Wolf in der Schafherde, ein Untoter aus am liebsten vergessenen Tagen.
    19 10 Melden
    • Emperor 24.02.2016 00:39
      Highlight Es ist eine Warnung, kein Extremismus ^^
      2 1 Melden
  • m:k: 23.02.2016 10:45
    Highlight Leider befürchte ich, dass die Analogie zum dritten Reich zu abstrakt ist für viele SVP Wähler. Sie empfinden es einfach unbegründete als Diffamierung, wenn man sie Nazis nennt. Sie haben das Gefühl solange sie den Arm nicht zum Hitlergruss erheben und keine Hakenkreuze tragen, seinen sie auch keine Nazis. Dass sie jedoch oft genauso faschistoiden Träumen nacheifern, ist ihnen nicht klar.
    61 27 Melden
    • Citation Needed 23.02.2016 11:13
      Highlight Dann mach bitte den Vergleich nicht, wenn Du befürchtest, dass er den SVP-Wählern zu abstrakt ist!

      ZUDEM: das Plakat thematisiert ja die SCHWEIZ und ihre Verfassung, nicht die Wähler. Es warnt davor, eine rechtliche Zweiklassengesellschaft zuzulassen, die den Grundstein zu bösen Entwicklungen legen könnte - wie damals geschehen 1933, 1948.. und hoffentlich nicht hier, 2016..!

      Darum sind die Haken nur verwischt gezeichnet: weil es um eine Tendenz geht, die sich unversehens zu etwas sehr Üblem auswachsen könnte.
      21 16 Melden
    • Anam.Cara 23.02.2016 11:23
      Highlight @m:k: SVP Wähler fühlen sich diffamiert, weil man sie nicht mit Nazis vergleichen darf.
      Eine Abneigung gegen alles Fremde, ein mehr oder weniger offener Hass gegen Ausländer, ein paar polemische Initiativen und die Bewirtschaftung der Angst machen die SVP noch lange nicht zu Nazis. Denn in der Schweiz gilt nach wie vor das Recht der freien Meinungsäusserung.

      Wer aus dem Plakat ableitet, dass die SVP mit dem Nazi-Regime gleichzustellen ist, hat das Plakat nicht begriffen. Es geht lediglich darum, eine Parallele zwischen DSI und den Rassengesetzen aufzuzeigen.
      21 9 Melden
    • E7#9 23.02.2016 13:12
      Highlight Anam.Cara: Das ist eine mögliche, vielleicht sogar eine naheliegende Interpretation. Eine andere kann sein: Die Ja-Sager sind Nazis. Das Plakat lässt (wahrscheinlich bewusst) offen, wie man das Hakenkreuz auffassen soll. Es wäre naiv zu glauben, dass man hier die Polemik nicht gesucht hätte.
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duweisches 23.02.2016 10:08
    Highlight @den Heil H.-Typen:
    Wenn es dir nur ums Geld sparen geht, legst du am besten ein "NEIN" ein!
    Denn momentan bezahlen Ausländer bei Bagatellen ihre Busse oder gehen ins Gefängnis.
    Nach einer Annahme würde das so bestehen bleiben, die "Kriminellen" würden also weiter im Gefängnis "durchgefüttert".
    Der Unterschied besteht nun darin, dass Ausländer ausgeschafft werden müssen. Wer bezahlt das?
    Die Grenzen müssen, wegen den Einreisesperren, stärker bewacht werden. Wer bezahlt das?
    Wer nicht ausgeschafft werden kann, kommt in einem Heim unter bis zu seiner Abschiebung. Wer bezahlt das?

    NEIN zur DSI!
    27 18 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 23.02.2016 13:36
      Highlight Rein davon abgesehen, dass jeder den vollen Instanzenweg für jede Bagatelle ausschöpfen wird.
      11 3 Melden
    • Duweisches 23.02.2016 17:27
      Highlight Und davon selbstverständlich nichts zahlen wird, wenn er trotzdem ausgeschafft wird. Würde ich auch nicht...
      0 2 Melden
  • Palatino 23.02.2016 10:03
    Highlight Ich kann mich mit diesem Plakat nicht anfreunden, es ist ein relativ hilfloser Versuch, sein Nein zur DSI auszudrücken. In den letzten Wochen habe ich immer wieder bemerkt wie anstrengend es ist, mit sehr knappen Worten die Argumentation der Pro-Seite zu kontern. Diese Mühe ist es aber wert, weil die Sache wichtig ist. Lieber ein Post mehrmals umformulieren bis man es abschickt als zum verbalen oder graphischen Zweihänder zu greifen.
    31 6 Melden
    • heul doch 23.02.2016 11:11
      Highlight punkt.
      6 1 Melden
  • 7immi 23.02.2016 09:19
    Highlight die verfassung darf man nicht entstellen, die nationalflagge schon? die gegner begeben sich so auf das gleiche niveau wie das gegenkomitee: symbolik und hetze statt fakten. obschon es genug gute argumente hätte.
    auch das feingefühl lässt zu wünschen übrig. was denkt wohl ein fremdsprachiger tourist von der sbb? es zeigt einmal mehr, dass links und rechts methodisch nicht weit voneinander entfernt sind...
    26 18 Melden
    • Charlie B. 23.02.2016 10:06
      Highlight Was denkt sich wohl Bendrit wenn er das Plakat sieht? Das würde mich wunder nehmen ;-)
      3 16 Melden
    • Citation Needed 23.02.2016 10:24
      Highlight Das Plakat warnt ja genau vor der Entstellung, so gesehen ist es eigentlich dieselbe Botschaft. Nur, dass es heftig einfährt, weil es auf Bildebene daherkommt. So wirkt es direkt. Der Zusammenhang ist für mich aber eindeutig und stimmig. Darum Nein. Weder Verfassung, Flagge oder CH-Grundwerte (und -rechte) sollen entstellt werden!
      16 6 Melden
    • andersen 23.02.2016 15:26
      Highlight Hey Rhababer, ich verstehe nicht die ganze Geschrei und Aufregung wegen der Plakat.
      Schlimmer wäre es, wenn 2 fette JA's geschrieben worden wäre.
      Somit passt es super für ein internationales Bahnhof, wie Zürich.
      Und was noch wichtiger ist:
      Das kein Schreihals das Sagen hat.
      6 2 Melden
  • Perseus 23.02.2016 09:04
    Highlight Das Hoheitszeichen für so etwas zu missbrauchen ist strafbar BTW.
    15 21 Melden
  • Linus Luchs 23.02.2016 08:59
    Highlight Mindestens 80 Prozent derjenigen, die am Sonntag abstimmen werden, haben betr. DSI längst eine feste Meinung. Es geht um die kleine Gruppe der Ambivalenten, die für das Resultat entscheidend sein wird. Mit der Aussage, dass faschistoide Ideen in der Schweiz populärer werden, bin ich einverstanden. Aber der Zweck dieses Plakats soll ja sein, die Unentschlossenen zu einem Nein zu bewegen. Ob das mit einem so negativ besetzten Symbol gelingen kann? Verhindert der emotionale Abwehrreflex nicht die Zustimmung für die Botschaft? Ich befürchte, das Plakat könnte tatsächlich kontraproduktiv sein.
    34 6 Melden
  • Thomas_v_Meier 23.02.2016 08:57
    Highlight Punktlandung!
    18 4 Melden
  • Chlinae_Tigaer 23.02.2016 08:57
    Highlight Schade dass das NEIN auf dem Plakat so klein ist.

    Man könnte fast annehmen, daß das eine Werbung FÜR das Hakenkreuz ist.

    Eine Schande.

    Wie das Ansehen der Schweiz heute ganz offen beschmutzt wird, und viele auch noch Beifall klatschen.
    16 29 Melden
    • Chlinae_Tigaer 23.02.2016 11:14
      Highlight Weil viele Leute, wegen des andauernden "Hau-die-SVP-und-ihre Initiativen" nur noch gelangweilt sind?

      Klar, da muss man die Botschaft natürlich neu verpacken.

      Selbst wenn man damit dem Ansehen der Schweiz schadet.

      Und mit einem Hakenkreuz weibelt.

      Die Botschaft ist und bleibt dieselbe.

      "Hau-die-SVP-und-ihre-Initiativen".
      7 16 Melden
    • Zerpheros 23.02.2016 11:57
      Highlight Das Ansehen der Schweiz leidet im Ausland wegen solcher Initiativen.

      Die europäischen Rechtsextremen werden diese Werbung eher ablehnen, aber die fanden dafür das Schafplakat der SVP sehr ansprechend...
      9 6 Melden
  • christian_denzler 23.02.2016 08:49
    Highlight Feuer mit Feuer bekämpfen. Das predige ich seit Jahren und werde deswegen als Proll und Populist betitelt. Klar ist, dass kalte Fakten nicht gegen heisse Emotionen ankommen. Die Gegner der SVP werden mit klarer Argumentation nie gegen die Angst, den Hass und die Zukunftsorgen ankommen, die die SVP schürt. Erst muss das Feuer mit Gegenemotionen eingedämmt werden und danach kann man mit Fakten löschen.

    Auf der sachlichen Ebene verliert die SVP und dass weiss sie. Deshalb hält sie alles gekonnt auf der Emotionsebene.
    76 23 Melden
    • nilson80 23.02.2016 09:39
      Highlight Das sehe ich nicht so. Natürlich sind Gefühle und Stimmungen wichtig um Botschaften zu transportieren. Da die Gegner der DI -im Gegensatz zur SVP- aber vernünftige und belastbare Argumente haben, sollten sie nicht die primitiven Wut - und Angstkampagnen der SVP nachahmen. Auf dem Gebiet ist die SVP sowieso unschlagbar.
      5 9 Melden
    • christian_denzler 23.02.2016 21:15
      Highlight Ich denke, es braucht eine Mischung. Der erste Emotionsschwall muss mit Gegenemotionen verlangsamt werden, damit Fakten überhaupt gehört werden. Zur Vernunft kann ich nur sagen: Ein Mensch ist vernünftig. Viele Menschen ... naja.
      0 0 Melden
  • Peter Wolf 23.02.2016 08:45
    Highlight Die DSI ist ein fremdenfeindliches, den Rechtsstaat angreifendes und die Menschenrechte verhöhnendes Monstrum, aber: Wer gegen die Rechtsnationalen mit der Nazi-Keule "argumentiert" wie im Fall dieses Plakates, hat eben schon verloren. Kommunikativ ist die Nazi-Keule ein absolutes No-Go - und das sollten Werber und Politiker wie Landolt eigentlich wissen.Ich befürchte sehr, dass dieses dumme Plakat das Gegenteil dessen bewirkt, was beabsichtigt war.
    33 23 Melden
    • Citation Needed 23.02.2016 09:49
      Highlight Ich finde, die Anti-Nazikeule ist manchmal noch schneller ausgepackt als die Nazikeule selbst. Hierzu ist Landolts Erklärung im SoBli sehr lesenswert. Er wolle vor einer Entwicklung warnen, die man nicht kontrollieren könne: 1933 markierte das Ende der Weimarer Republik, nicht den 2. Weltkrieg oder den Holocaust. Damals wurde aber der Grundstein gelegt. An diesem Punkt setzt der Vergleich an. Nicht, dass wir bewusst in diese Richtung gehen, aber dass wir mit einem Ja am 28.2. die Voraussetzung für so eine Entwicklung legen.
      17 10 Melden
    • Citation Needed 23.02.2016 10:27
      Highlight Hier der Link zu einem Watson-Artikel zum SoBli-Artikel (auch verlinkt)..
      http://www.watson.ch/!494310123?comment_id=262228#discussion_494310123
      1 2 Melden
    • Linus Luchs 23.02.2016 11:03
      Highlight Peter Wolf, ich teile die Bedenken, was die Wirkung des Plakats betrifft, aber ich sehe nicht, weshalb "die Nazi-Keule kommunikativ ein absolutes No-Go" sein soll.
      Immer mehr Sympathisanten der rechtsnationalen Bewegung merken nicht, dass sie einer rechtsextremen Gesinnung auf den Leim gehen. Sie sehen einen Politiker in Anzug und Krawatte und erkennen nicht, dass dieser argumentiert wie einer mit Glatze und Bomberjacke.
      Ich möchte dazu diesen Kommentar von Sascha Lobo empfehlen:
      http://www.spiegel.de/netzwelt/web/internet-kommentare-immer-her-mit-der-nazikeule-kolumne-a-1062231.html
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. B. Servisser 23.02.2016 08:26
    Highlight Ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte der Abstimmungskämpfe. Traurig.
    39 27 Melden
  • Tornado Joe 23.02.2016 08:24
    Highlight Wäre ich unschlüssig würden mich die Werbekampagnen der DSI-Gegner nicht wirklich dazu bewegen ein Nein in die Urne zu legen. Auch dieses Schwarz-Weisse NEIN finde ich nicht sehr ansprechend.
    27 9 Melden
    • Zerpheros 23.02.2016 12:00
      Highlight Aber dann hätten Sie ja zum Glück sehr viele zusätzliche Quellen, um sich ausgewogen zu informieren...
      2 2 Melden
  • Triumvir 23.02.2016 08:23
    Highlight Endlich wird mal Klartext geredet. Die verklausulierten Nati-Propaganda-Plakate der SVP müssen adäquat gekontert werden! Ich find's sehr gut!
    83 38 Melden
    • Bela Lugosi 23.02.2016 09:21
      Highlight @Max Havelaar: was soll sie schon sagen??
      7 5 Melden
  • Amanaparts 23.02.2016 08:16
    Highlight Ich finds gut. Es wird Zeit, dass wir das Kind beim Namen nennen. Zu lange schon dominiert die SVP die Diskussionen und zwingt die Mitte-Links in eine defensiver Rolle. Bei der DSI hat sich nun das Blatt gewendet. Schön ist, dass die Diskussion nicht von den Mitte-Links Parteien angeführt wird sondern von der Bevölkerung. Vom Büezer zum Musiker zu Anwälten und Richter. Eine breite Allianz gegen Rechts.

    "Dies ist so was wie eine letzte Warnung
    Denn unser Rückschlag ist längst in Planung
    Wir fall'n dort ein, wo ihr auffallt
    Gebieten eurer braunen Scheiße endlich Aufhalt"

    -Brothers Keepers
    56 29 Melden
  • Tribesman 23.02.2016 08:14
    Highlight Zum Glück ist es noch nicht 5 vor 12 sondern erst 11:28

    Darum sage Nein!
    24 12 Melden
  • chandler 23.02.2016 08:14
    Highlight Ich rege mich über ein Hakenkreuz auf und gehe gleichzeitig Ja zur DSI stimmen *Ironie*
    38 38 Melden
    • heul doch 23.02.2016 09:26
      Highlight NEEEEIIIIIN! Vielleicht hilft ja anschreien beim umstimmen?
      Nein ernsthaft... "N.E.I.N."
      9 6 Melden
    • leonidaswarmegahappy 23.02.2016 09:59
      Highlight @heil doch, schau nochmal genau hin *Ironie*..;)
      3 3 Melden
    • heul doch 23.02.2016 10:58
      Highlight @leokn
      ja nee isss klar. muss ich nun jede emotion/gefühlsregung mit sternchen gekennzeichnet ausführen? *regminedufduklugsche...er ironie*
      Von einem inteligenten Menschen kann man erwarten dass er den Pathos auch ohne solchen Kram begreift.
      PS: Mein Kommentar war ebenfalls ironisch falls sie es immer noch nicht begriffen haben.
      PPS: Dieser Kommentar ist ebenfalls ironisch.
      PPPS: Besser so?!? wo kommen wir denn da hin, wenn wir zu jedem pups den wir schreiben eine ellenlange Erklärung verfassen müssen?
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sumsum 23.02.2016 08:07
    Highlight In der Vergangenheit haben die SVP regelmässig mit populistischen Plakaten auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Und viele haben das für gut empfunden.
    Nun haben die Gegner gelernt und wenden dies "endlich" auch an.
    Warum soll das jetzt nicht gehen ?
    91 21 Melden
    • trollo 23.02.2016 08:30
      Highlight weil wir gegner mit argumenten gewinnen wollen?
      14 5 Melden
    • FrancoL 23.02.2016 08:42
      Highlight Wenn 2 das Gleiche tun . . . . . . . .
      15 5 Melden
  • Zerpheros 23.02.2016 07:55
    Highlight Liebe SVP, so fühlt sich wohl Gegenwind an...
    101 20 Melden
    • Amanaparts 23.02.2016 08:24
      Highlight Gegenwind?! Woll eher fade grad eis is gsicht :-D

      -Wenn die Ausschaffungsinitiative schon in Kraft wäre, würde die Anzeigetafel ausgeschafft werden.

      -Im Fussball gäbs Rot wegen übertriebener Härte.

      -Im Ice-Hockey eine Disziplinarstrafe von 10 min.

      -Im Formel-1 eine Stop-and-Go-Strafe

      usw. usw.
      11 14 Melden
    • Zerpheros 23.02.2016 11:44
      Highlight Seit Wo-chen werden die Definitionslücken der DSI erklärt, die Argumente gekontert, gewarnt, informiert und das alles unter dem Gelächter derjenigen, die in Geschichte und Staatskunde einen Fensterplatz hatten. Seit Jahren profiliert sich die SVP auf Kosten derer, die politisch keine Stimme haben - chronisch Kranke, Arbeitslose und Ausländer. Und auch die DSI ist keine Ausnahme: Abzocken im grossen Stil steht nämlich nicht im Katalog. Wer Sturm sät, erntet, ja... was? Orkan?
      7 0 Melden
  • Zeit_Genosse 23.02.2016 07:50
    Highlight Wirkt schon krass im öffentlichen Raum.
    Interessant, dass die Hakenkreuz-Symbolik mit dem Schweizer Kreuz vermengt für politische Propaganda Verwendung finden darf. Ich bin gegen jede Verrohung in der Darstellung des Schweizer Kreuzes (ausser für Satire).

    Leider funktionieren Angstkampagnen, dass wenn man etwas gutes fürs Volk möchte, man dem Volk erst Angst machen muss. Mehr Menschen wenden sich von einem Übel ab anstatt dass sie sich dem Besseren hinwenden. Die Vermeidungsstrategie ist tief verwurzelt.
    21 6 Melden
  • trollo 23.02.2016 07:49
    Highlight fragwürdiger nutzen, bestenfalls bestätigung für ohnehin dsi gegner.
    médecins sans frontièrs hätten mit dem geld dutzende leben gerettet.
    16 23 Melden
    • Amanaparts 23.02.2016 08:25
      Highlight Das tun sie genau damit. Dutzende Leben retten.
      29 11 Melden
    • R&B 23.02.2016 13:37
      Highlight @trollo: Der 2.Satz ist ja voll daneben!
      1 0 Melden
  • Mati 23.02.2016 07:43
    Highlight Ich muss schon sagen, dass ich als Ausländer, der dieses Land liebt und sich hier bis jetzt wohl gefühlt hat, immer mehr "Angst" habe, wie es denn nun so weitergeht.

    Heute sind es "kriminelle" Ausländer, als nächstes werden alle ausgeschafft, wenn mal die Wirtschaft ins Wackeln kommt. Wir wissen doch alle, dass es in der Schweiz wegen den Ausländern weniger Jobs gibt, oder?

    Und ja, ich weiss, wenn es mir nicht passt, kann ich gerne wieder zurück in mein Heimatland. Wäre halt einfach nur schade...
    67 15 Melden
  • Rotirösli 23.02.2016 07:39
    Highlight Nun ja, es gilt die freie Meinungsäusserung in der Schweiz. Taktisch besonders klug finde ich diese Aktion aber doch nicht. Genau so wenig klug fände ich, wenn Untentschlossene aufgrund dieser Anzeige aus Trotz ein Ja einlegen.
    33 7 Melden
  • barbarodastice 23.02.2016 07:36
    Highlight Blödes Plakat, da es höchstens Gegenreflexe auslöst. Leute, die für die Ausschaffungs- oder die Masseneinwanderungsinitiative gestimmt haben oder nach rechts tendieren, werden sich als Nazis beschimpft fühlen. Das ist für die DSI-Gegnerseite kontraproduktiv.
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    • R&B 23.02.2016 13:36
      Highlight barbarodastice: "werden sich als Nazis beschimpft fühlen": Wenn diese Wähler auch noch für die DSI stimmen, dann können sie schon mal als Rassisten betitelt werden. Diese Wähler sollen sich jetzt mal klar überlegen, was deren Stimme bewirkt. Das Plakat ist absolut legitim und wenn es jemand unbequem findet, dann darum, weil er sich ertappt fühlt.
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  • why_so_serious 23.02.2016 07:27
    Highlight Bitte liebe Schweiz - überlegt euch gut, wie ihr hier abstimmt... In Deutschland/Österreich hat es vor rund 85Jahren mal ähnlich angefangen....
    55 26 Melden
  • pamayer 23.02.2016 07:24
    Highlight Jetzt hängt es von den plakatwänden, dass diese initiative der SVP nationalsozialistisches gedankengut beinhaltet. Das nenne ich transparenz. Bis jetzt konnten wir nur mal über schäfli und schlitzende kosovaren abstimmen, nun geht's klartext voran.
    Die SVP zeigt ihr wahres Gesicht.
    39 25 Melden
  • Citation Needed 23.02.2016 07:11
    Highlight Landolt hat in einem Interview im SoBli sehr differenziert erklärt, wie er dieses Plakat interpretiert. Grafik und Historische Daten warnen davor, einen Weg einzuschlagen, dessen Verlauf wir heute nicht voraussehen können, der aber unkontrollierbar ausarten könnte (oder genauer: Richtung Nazi-Rassenwahn oder Apartheid-Ungerechtigkeit ausfransen könnte). Wichtig: es geht um den Moment, als man die Gesetze schuf, die spätere Gräueltaten erst ermöglichten. Eine legitime Warnung, finde ich.
    65 14 Melden
  • Matthias Studer 23.02.2016 06:42
    Highlight Das Plakat ist in die Zukunft gerichtet. Also es zeigt einen möglichen weiteren Weg nach der Abstimmung an.
    Das ist legitim, mit oder ohne Hakenkreuz. Und diese Sorge teile ich mit Herrn Landolt wie auch mit dem Initiant dieses Plakats. Und ich denke, die meisten sehen das auch so. Von daher glaube ich kaum, dass dieses Plakat sich negativ auf das Abstimmungsresultat auswirkt.
    155 40 Melden
    • Matthias Studer 23.02.2016 09:11
      Highlight @I.D.S, wenn ich mal über eine Vorlage abstimmen muss, die uns vor die Wahl stellt, die Weichen Richtung Kommunismus oder Liberale Werte, dann kann man Hammer und Sichel verwenden. Ich habe überhaupt kein Problem damit, im Vorfeld eine solche Warnung zu zeigen. Immer noch besser als später unter diesen Symbolen zu marschieren oder eben flüchten.

      Nach dem Motto (Urheber Extra 3)
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    • Matthias Studer 24.02.2016 21:38
      Highlight Hast du ein Link zu dem Flyer?
      0 0 Melden
  • wasylon 23.02.2016 06:38
    Highlight Da werden sich die Touristen aber freuen. Das ist beste Werbung für das Ferienland Schweiz, wenn sie mit dem Hakenkreuz begrüsst werden.
    96 42 Melden
    • Duweisches 23.02.2016 06:55
      Highlight Die beste Werbung für Touristen sind die Abstimmungen über MEI, AI, DSI, ...
      Dafür braucht es kein Hakenkreuz, das regelt die SVP auch ohne... 🙄
      57 14 Melden
    • why_so_serious 23.02.2016 07:23
      Highlight naja - wenn man solche initiativen in die welt ruft, muss man sich über das echo nicht wundern
      43 12 Melden
    • therealest 23.02.2016 07:55
      Highlight Du, die SVP macht ja im Ausland ja "super" werbung für die SChweiz *ironie off*
      28 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 23.02.2016 06:26
    Highlight Wenn man die Zweifler unbedingt zu einem Ja zur DSI bewegen möchte, muss man eine Hakenkreuz-Werbung schalten.

    Ich hoffe, die DSI wird trotzdem wuchtig abgelehnt
    65 28 Melden
  • Sching 23.02.2016 06:00
    Highlight
    34 7 Melden
  • Spooky 23.02.2016 03:32
    Highlight Mein Kommentar zu diesem Schweizer Hakenkreuz: Massenhysterie kennt keine Grenzen - das ist das Wesen der Massenhysterie.
    35 92 Melden
  • Spooky 23.02.2016 03:21
    Highlight Hunderttausende von verarmten Schweizer Bürgern kümmern sich einen Dreck um dieses Schweizer Hakenkreuz. Sie kümmern sich auch nicht um die Durchsetzungsinitiative. Sie gehen nicht abstimmen. Wozu? Verarmte Schweizer haben andere Sorgen. Zum Beispiel: "Langt das Geld noch bis Ende Monat".
    39 142 Melden
    • Stichelei 23.02.2016 06:34
      Highlight Hundertausende? Verarmt? Sie gehen mit Zahlen und Begriffen sehr locker um. Wie war das mit ihrem Kommentar über Hysterie?
      100 20 Melden
    • Thanatos 23.02.2016 06:38
      Highlight Ja die $VP setzt sich ja bekannterweise dermassen für die Armen ein.
      113 22 Melden
    • Duweisches 23.02.2016 06:58
      Highlight DieserKommentar ist etwa so sinnvoll wie all die Kommentare Mitte letztes Jahr unter allen Artikeln über irgendetwas fröhliches, dass doch in der ganzen Welt Krieg herrsche und man doch darüber berichten solle...
      Völlig aus dem Zusammenhang gerissen und ein komplett anderes Problem... 🙄
      18 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emperor 23.02.2016 02:12
    Highlight Wehret den Anfängen!

    Weiter so, es soll am besten in jedem Bahnhof der Schweiz erscheinen.
    143 54 Melden

Staatsanwälte schalten sich in die Durchsetzungs-Debatte ein: «Die Initiative ist nicht praktikabel»​

Lange sagten die Staatsanwälte nichts zur Durchsetzungs-Initiative. Jetzt meldet sich der Erste Staatsanwalt des Kantons St.Gallen, Thomas Hansjakob, umso vehementer. Im Interview erklärt er, warum die Initiative unfair ist, die Falschen trifft und den Staatsapparat aufblasen würde. 

Die Gegner der Durchsetzungs-Initiative machen mobil. Nachdem sich bereits 120 Rechtsprofessoren dagegen ausgesprochen haben, schalten sich nun auch die Staatsanwälte ein. Einer der bekanntesten, Thomas Hansjakob, Erster Staatsanwalt des Kantons St.Gallen, sagt, was die Durchsetzungs-Initiative in der Praxis bedeutet. 

Was stimmen Sie am 28. Februar bei der Durchsetzungs-Initiative?Thomas Hansjakob: Selbstverständlich Nein. Das ist keine Frage.

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