Schweiz
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Parteipraesident Albert Roesti, SVP-BE, links, verfolgt die Rede von Nationalrat Toni Brunner, SVP-SG, an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 25. Maerz 2017, in Appenzell. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der aktuelle Parteipräsident Albert Rösti vor seinem Vorgänger auf dem Bildschirm, Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

SVP beschliesst Nein-Parole gegen «ruinöses Energiegesetz»

25.03.17, 15:55 25.03.17, 16:22


An ihrer Delegiertenversammlung vom Samstag in Appenzell hat die SVP Schweiz gegen das Energiegesetz mobilisiert und die Nein-Parole beschlossen. Die Zeche für den «unsinnigen» Umbau des bewährten Energieproduktionssystems zahle der Mittelstand.

Über das Energiegesetz wird am 21. Mai abgestimmt, nachdem die SVP das Referendum ergriffen hatte. Die Delegierten fassten nach Referaten, einer Podiumsdiskussion und Voten von Gegnern und Befürwortern die Nein-Parole mit 322 gegen 4 Stimmen. Ein Delegierter enthielt sich der Stimme.

Der geplante erste Schritt der Energiestrategie 2050 werde die bewährte, bezahlbare und sichere Energieversorgung zerstören. Der Umbau des Energiesystems koste die «wahnsinnige» Summe von 200 Milliarden Franken und müsse mit allen Mitteln bekämpft werden. Bezahlen müssten dies die Normalbürger und kleinere Betriebe, denn die energieintensiven Grossunternehmen sollen Ausnahmebedingungen und Rabatte bekommen.

Bundesrätin Doris Leuthard streue der Bevölkerung Sand in die Augen, wenn sie behaupte, der Umbau des Stromproduktionssystems koste einen Haushalt lediglich 40 Franken pro Jahr, sagte Parteipräsident Albert Rösti. In Tat und Wahrheit koste die Energiestrategie 2050 mindestens 800 Franken pro Kopf und Jahr, also 3200 Franken für eine vierköpfige Familie. Dies sei ein Angriff auf den Wohlstand und die Lebensqualität der Schweizer. Eine «Attacke gegen alle Haushalte», nannte sie Nationalrat Toni Brunner. 

Ländliche Bevölkerung benachteiligt

Die staatliche Bevormundung sei ein massiver Eingriff in die persönliche Freiheit jedes Einzelnen. Bauern, Mieter, Hausbesitzer und Gewerbetreibende und die Bevölkerung in ländlichen Regionen seien überdurchschnittlich betroffen.

Nationalrat Toni Brunner, SVP-SG, spricht an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 25. Maerz 2017, in Appenzell. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

«Attacke gegen alle Haushalte»: SVP-Nationalrat Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

Um den Energieverbrauch pro Kopf bis im Jahr 2035 um 43 Prozent zu reduzieren brauche es Neuisolationen aller Gebäude und den Ersatz von Ölheizungen. Die bereits hohen Wohnkosten in der Schweiz würden dadurch noch mehr steigen, sagte Hans Egloff, Nationalrat und Präsident des Hauseigentümerverbands Schweiz (HEV). 

Autofahrer müssen umsteigen

Die Energiestrategie sei auf den ersten Blick verführerisch. Bei genauerem Hinschauen entpuppe sich diese jedoch als bittere Pille. Um die festgelegten Ziele zu erreichen, brauche es Zwang, also staatliche Umerziehungsmassnahmen, sagte die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz.

«Eine Halbierung des Gesamtenergieverbrauchs wirft uns ins Jahr 1966 zurück», so die Vizepräsidentin der SVP. Autofahrer dürften nur noch die halbe Strecke zurücklegen und würden gezwungen, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Dadurch würden vor allem Bewohner in Rand- und Bergregionen bestraft. 

Stromversorgung im Winter

Der Ausbau erneuerbarer Energie wie Wind- und Sonnenstrom von 2 auf fast 20 Prozent der gesamten Stromproduktion werde die Landschaft verschandeln. Zudem werde die Schweiz abhängig vom Ausland, weil die neuen Energien nicht kontinuierlich produziert werden könnten.

Ein Mann wirbt fuer eine Website, die den Klimawandel anzweifelt, an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 25. Maerz 2017, in Appenzell. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ein Mann wirbt an der Delegiertenversammlung für eine Website, die den Klimawandel als «Klima-Schwindel» bezeichnet. Bild: KEYSTONE

Die Energiestrategie 2050 leiste keine namhafte Lösung zur Versorgungssicherheit, sagte Jean-Philippe Kohl, Vizedirektor von Swissmem. Wenn es keine Kernkraftwerke mehr gebe, die heute einen Beitrag von 38 Prozent an die Stromversorgung leisteten, sei die Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr gefährdet. Um die Stromversorgung sicherzustellen, müsste mehr Strom importiert werden, zum Beispiel Atomstrom aus Frankreich oder aus deutschen Kohlekraftwerken. 

Befürworter melden sich zu Wort

Vor der Parolenfassung meldeten sich auch einige Befürworter zu Wort, darunter Bauern und Vertreter aus der Westschweiz. Markus Hausammann, Bauer und Thurgauer Nationalrat, zählte die Vorteile des Energiegesetzes auf.

Die Kernkraftwerke würden gestaffelt stillgelegt, nicht per sofort. Dank der Förderung alternativer Energien werde weiterhin in die einheimische Produktion investiert. Umweltverbände hätten beim Ausbau von Wasserkraftwerken weniger Einsprachemöglichkeiten. (sda)

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141
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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • koks 26.03.2017 14:39
    Highlight Die SVP hat wohl recht, wenn sie sagt, der Mittelstand würde das bezahlen. Genau wie er die USTRIII bezahlt hätte.

    Wenn dann die SVP aber als Lobbyistin der Immobilienfirmen und Hauseigentümer posaunt, die Mieter würden durch die Energiestrategie überdurchschnittlich belastet, dann denke ich mir: Die SVP melkt normalerweise noch so gerne die Mieter.

    Und den Bauern kann die Energieerzeugung ja egal sein, die erhalten eh alles subventioniert.
    21 7 Melden
  • Makatitom 26.03.2017 14:16
    Highlight Wieso ist die SVP wohl dagegen? Weil viele ihrer Mitglieder in den VR der grossen Energiekonzerne, der Atom- und der Öl-Lobby sitzen und weil die Mäzene der SVP grosse Aktienpakete von Axpo und Co. halten. Wollte nicht erst kürzlich ein gewisser Blocher mit Sekundant Ebner die Verluste der Axpo sozialisieren, damit er ja keinen Rappen Dividende verliert?
    18 12 Melden
    • koks 26.03.2017 14:41
      Highlight "weil die Mäzene der SVP grosse Aktienpakete von Axpo und Co halten"
      ähm, was für ein Chäs. Die Axpo gehört den Nordostschweizer Kantonen.
      8 5 Melden
  • sandbe 26.03.2017 13:29
    Highlight Es erstaunt überhaupt nicht, dass die SVP so argumentiert... die haben sich schon seit je her gegen jegliche Art von Fortschritt gewehrt. Einfach immer schon Nein sagen.... Aber wirklich vernünftige und gangbare Lösungen zu präsentieren, dass haben sie noch nie geschafft. Oder was ist denn bitte die Alternative zur pragmatischen Enerigestrategie 2050? Wohl sicherlich nicht die lächerlichen AKWs der vierten Generation, die bei Gefahren angeblich nach innen impolodieren, welche es noch gar nicht gibt aber Herr Rösti ja vorschlägt... Deshalb JA zur ES2050!
    15 6 Melden
    • reaper54 27.03.2017 16:01
      Highlight Deutschland hat massiv mehr als die Schweiz in "Erneuerbare" Energien investiert als die Schweiz, und ihre schlimmen AKWs abgeschalten. Das Resultat 2015 48.7% des Stromes aus absolut top erneuerbaren Energien wie Steinkohle, Braunkohle und Erdgas. Weitere 14.2% durch importierten AKW Strom.
      In der Schweiz können wir dank der Geographischen Lage sehr viel mit Wasserkraft arbeiten, aber im Winter werden wir (vor allem wenn die Energiestrategie so durchkommt) sehr viel Strom importieren müssen und das wird "dreckiger" strom sein. Da ist ein neues effizientes AKW doch die bessere Lösung.
      0 2 Melden
  • Zarzis 26.03.2017 09:24
    Highlight Habe mich durch alle Kommentare gelesen und gesehen, ein Argument kommt gar nicht.
    Warum ist die SVP so für die Atomkraft?
    1. Rösti ist Präsident der Parlamentarischen Atomlobby und alle SVP-FDP Parlamentarier sind mitglieder.
    2. Ist es auch die Diskusion Zentraler Stromversorgung mit Grosskonzerne oder Dezentrale mit Klein Produzenten.
    Die SVP und FDP sitzen aber in vielen Verwaltungsräten von Grosskonzerne!
    3. Mit dem Beklagen von Subvewntionismuss will man die Wähler Blenden, denn Blocher fordert doch Subventionen für die AKW und Betreiber! Ebner und Er haben doch gerade Aktien Gekauft! http://.
    20 10 Melden
  • Töfflifahrer 25.03.2017 22:55
    Highlight Ja bitte was erwartet man denn von einer Nein-Sager Partei? Lösungen darf man von der SVP je eh keine erwarten.
    Ja die Herausforderung ist sehr gross, die Problematik ist komplex, bietet aber gerade für die Schweiz und die Energiewirtschaft Potential. Wir können die neue Energieversorgung mit gestalten und uns als Know-How Träger positionieren oder abwarten und dann unter Druck und hohen Kosten nachziehen. Ich bin für das Gestalten.
    32 18 Melden
    • R. Schmid 26.03.2017 07:46
      Highlight Genau meine Meinung.
      11 10 Melden
    • Skip Bo 26.03.2017 09:27
      Highlight In dieser Frage dürfte ein Teil der SVP Basis von der Parole abweichen. Längerfristig braucht es Lösungen ohne fossile Energie.
      Wobei ich absolut sicher bin, dass weltweit alle ökonomisch nutzbare fossile Energie bis zum endgültigen Versiegen genutzt wird.
      Aber es ist vernünftig die Zeit zu nutzen um Technologien zu entwickeln und zu etablieren, welche eine möglichst autarke Energieversorgung schaffen.
      10 5 Melden
  • Fischra 25.03.2017 21:14
    Highlight Die Herausforderung ist sicher sehr komplex damit unsere Energieversorgung in Zukunft vereinbar mit Ökologischen Ansprüchen ist und uns sicherheit und Nachhaltigkeit garantiert. Mit einer Augenverschliessemden Nein Parole nützt man kurzfristig der Wirtschaft, wird aber später einen hohen Preis zahlen wenn keine Zeit zum handeln mehr ist.
    33 15 Melden
    • R. Schmid 26.03.2017 07:47
      Highlight Gut getroffen, Nein sagen hilft da nicht. Packen wir's an!
      13 7 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 09:15
      Highlight Genau, Paken es wir an!
      Vor 5 Jahren gab es kaum Elektro Autos, die Modelle die es gab waren so hässlich. Da meinte man das die Autobauer einem für den Umweltschutz Bestrafen möchten.
      Dann kam der Tesla und vieviele sieht man heute schon?
      Und jetzt kommen die grossen Autobauer und können plötzlich auch Interessante Modelle anbieten.
      Das zeigt doch ganz klar, die Wirtschaft muss sich genötigt sehen, was zu ändern. Von sich aus tun die nichts. Da ist es einfacher Lobbyisten bei der SVP-FDP zu bezahlen um nichts zu machen!
      14 5 Melden
  • bfm 25.03.2017 20:21
    Highlight Also, ich mag die SVP. Immer wenn ich unschlüssig bin, wie ich abstimmen soll, schaue ich mir die Parole der SVP an, dann weiss ich wenigstens genau, wie ich nicht stimmen werde. Mir graut vor dem Tag, an dem die SVP mal zu irgend etwas Stimmfreigabe beschliessen sollte. Dann werden massenhaft "Eidgenossen" mit leerem Blick ziellos durch unsere Strassen schlurfen.
    62 27 Melden
    • Roterriese 25.03.2017 21:04
      Highlight So halte ich es mit der SP :)
      31 52 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 09:08
      Highlight @Roterriese
      Muss schon einen gewissen Grad von Verbietterung sein, wen man aus Ideologie immer gegen seine eigenen Interessen Stimmt!
      Jetzt verstehe ich Ihre Voten auch!
      12 8 Melden
    • Roterriese 26.03.2017 10:44
      Highlight Aja EU Beitritt, Kapitalismus überwinden, erleichterte Einbürgerung, BGE und was die SP und ihre linksradikale Jugendgruppe sonst noch so verzapfen, ist genau mein Ding 👍
      9 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capitan 25.03.2017 19:55
    Highlight Der Energieverbrauch lässt sich nicht dauerhaft wirksam senken, ausser durch die Dezimierung der Bevölkerung.

    Es wird sein, wie mit dem Esel meines Nachbauern. Als es meinem Nachbauern beinahe gelungen wäre, dem Esel das Fressen abzugewöhnen, weil das viel billiger kommt, da ist der dumme Esel verreckt.
    20 39 Melden
    • äti 25.03.2017 20:17
      Highlight Ich denke eher, der Esel ist an einer verseuchten Rübe gestorben.
      18 12 Melden
    • klugundweise 25.03.2017 21:48
      Highlight Da war wohl der Bauer der Esel.

      Es gibt genügend Beispiele die belegen, dass eine Reduktion des Verbrauches möglich ist.
      16 13 Melden
    • Capitan 25.03.2017 23:46
      Highlight @klugundweise: Bei meinem Nachbauern hat das tatsächlich gut geklappt, zu Beginn jedenfalls.
      4 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wambolium 25.03.2017 19:20
    Highlight Eine Förderung von alternativen Energien macht Sinn. Denn die nicht-erneuerbaren Energien Benzin oder Heizöl bestehen aus Erdöl, und dieser Erdölvorrat geht auch einmal zuneige. Da macht es Sinn schon jetzt in die Zukunft zu schauen und sich Gedanken um Alternativen zu machen.

    Das wir im Winter mit Solar und Wind weniger Strom produzieren können und es dadurch angeblich einen Engpass gibt ist auch kein Argument. Den Strom kann man speichern- in Stauseen, in Batterien usw.

    Auch die Kosten sind kein Argument. Das erste Massnahmenpaket kostet nämlich pro Haushalt nur 40 CHF.
    34 14 Melden
    • Skip Bo 25.03.2017 20:11
      Highlight Die Winterlücke (1-2 Mte. Schnee auf PV Anlage oder kein Sonnenschein) wird schwierig mit Batterien abzudecken. Stauseen rentieren nur wen dieser Winterstrom dreimal so teuer verkauft werden kann. Effizienzsteigerungs Massnahmen und neue Stauseen werden auch in Zukunft zuverlässig verhindert.
      Ich hoffe mal auf den technischen Fortschritt.
      15 6 Melden
    • Wambolium 26.03.2017 20:41
      Highlight @Skip Bo. Neben Batterien und Stauseen gibt es auch die Power-To-Gas Technologie, wo überschüssige Solarenergie im Sommer in Wasserstoff oder Methan umgewandelt und gespeichert werden kann. Im Winter kann dann auf diese Reserve zurück gegriffen werden.

      Zum Thema Kosten. Heute, bei den tiefen Strompreisen, rentiert keine Stromquelle, nicht einmal ein AKW.
      3 2 Melden
    • Skip Bo 26.03.2017 21:47
      Highlight Wie gesagt, ich hoffe auf den technischen Fortschritt. Das bezieht sich vor allem auf nicht nukleare Techniken. Aber die Speicherung zur Wärmeerzeugung macht das Heizen sehr, sehr teuer.
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 25.03.2017 19:20
    Highlight Die SVP hat eigentlich schon recht. Die Schweizer sind ja mitlerweile zu duuhm um neue Technologien zu entwickeln und verkaufen 😂😂
    Wir sind so duuhm öööh🤤🤤🤤

    Achtung noch mehr ironie...
    Ich lauf heute ja zur höchstform auf 😂😂😂
    10 23 Melden
    • wasylon 25.03.2017 21:00
      Highlight Leider geht das Geld in die Subventionsblase der Erneuerbaren Energien.
      https://www.kkl.ch/kraftwerk/alles-ueber-kernenergie/zukunft/kernfusion.html

      "Im Rahmen des Euratom-Vertrags beteiligt sich die Schweiz seit 1979 an der Fusionsforschung und am ITER-Projekt. Für die Fusionsforschung gibt der Bund jährlich 20 bis 25 Millionen Franken aus. Das ist etwas mehr als für die Forschung im Bereich der Kernspaltung, aber deutlich weniger als für die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz."
      11 2 Melden
    • Hackphresse 25.03.2017 21:27
      Highlight Für nachfolgende Generationen ist die investition in die Forschung von erneuerbaren Energien immernoch 1000 mal günstiger als der Bau, Rückbau, Entsorgung und Schutz der Entsorgungseinrichtung für Atomabfall. Dazu noch Folgekosten bei Zwischenfällen...
      14 6 Melden
    • wasylon 26.03.2017 00:11
      Highlight Mit Atommüll wird es bald möglich sein Strom gewinnbringend zu produzieren und auf der anderen Seite radioaktiven Müll zu verwerten.
      http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/atommuell-australien-will-radioaktiven-abfall-mit-neuem-kraftwerk-weiternutzen/13551992.html
      9 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sziggy 25.03.2017 18:36
    Highlight Wer hätte denn auch gedacht, dass diese, Ewiggestrige, Rückwärtsgerichtete Partei mal was für die Zukunft macht? Ausser Sie profitieren daran… wenn einer von dieser Zunft der grösste Solar-Panel Hersteller der Schweiz wäre, würde dafür schon lobiert werden, aber so…..
    55 8 Melden
  • Im Diskurs Versunken 25.03.2017 17:51
    Highlight Einfache Rechnung: 5 Atomreaktoren stellen 38 Prozent des CH Stroms her. Mit anderen Worten wir sind zu 38% von den Preisen und der Verfügbarkeit von Atomstrom Abhängig - wenn 1-2 Ausfallen ist das im Markt spürbar - sollten wir alle mal wegen Terrorismus (ja, sie sind Ziehle) ausschalten müssen haben wir 38% weniger Strom in der CH und zwar Schlagartig. Hat jeder Bauer sein Solarpanel auf dem Dach interessiert ein Ausfall kein Schwein, geschweigedenn die Terroristen etc. Solarpanele machen eben unabhängig - politisch wie finanziell - und je mehr davon "konsumiert werden" desto günstiger.
    37 12 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 20:28
      Highlight Ein guter Ansatz, der kommt aber bei den SVPler nicht gut an, denn sie wissen dass es kein Problem ist die AKWs rückzubauen und vor allem sie wissen dass der Terror gar nie ein AKW zu Ziel nehmen wird, dies zumindest bis die SVP bei 30% liegt. Ja wenn dann die Prozente sinken sollten ja dann sind wir selbst schuld und die Gefahr eines Terroranschlages auf AKWs ist dann eine Option.

      Also SVP wählen und Terrorgefahr bannen. SVP wählen für eine sichere Zukunft ausserhalb der Realität.
      9 10 Melden
  • openyourworld 25.03.2017 17:35
    Highlight Scheint mir die eine seriöse Seite zu sein, diese Klimaschwindel.com..
    "Wer ausatmet, gibt CO2 an die Atmosphäre ab.
    Beenden wir den Unfug der CO2-Abgaben, bevor wir auch noch fürs Atmen bezahlen müssen!"
    ...🙈
    30 13 Melden
    • atomschlaf 25.03.2017 18:35
      Highlight Gibst Du beim ausatmen kein CO2 ab?
      12 21 Melden
  • SolidSnake 25.03.2017 17:35
    Highlight Hoffentlich erleiden sie einen ordentlichen Schiffsbruch mit ihrem Referendum.
    46 9 Melden
  • FrancoL 25.03.2017 17:32
    Highlight SVP und Energie sind nicht kompatibel. Schrecklich wie wenig Einsicht bei der SVP für die Zukunft zu verzeichnen ist.
    Das ist aber seit langem bekannt und die Faktenresistenz ist legendär.
    Man braucht aber nicht die SVP um eine sinnvolle Energiepolitik zu betreiben. Also kann man gelassen ihre Parolenfassung übersehen.
    39 14 Melden
    • wasylon 25.03.2017 18:34
      Highlight Etwa eine so "sinnvolle" Energiepolitik wie in Deutschland?
      https://www.welt.de/print/die_welt/article161832723/In-Deutschland-wird-der-Strom-knapp.html
      15 28 Melden
    • wasylon 25.03.2017 18:54
      13 24 Melden
    • Yolo 25.03.2017 18:57
      Highlight Wasylon, du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die strommixe und Strukturen zwischen CH und DE könnten nicht unterschiedlicher sein...
      26 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 25.03.2017 17:21
    Highlight Meine Ferndiagnose:
    - die SVP sollte übermässigen Alk-Konsum an Delegierten-
    Versammlungen verhindern
    - die 4 Gegenstimmen kamen vermutlich vom Servier-
    Personal, die als einzige das Energiegesetz gelesen
    haben
    - warum bloss kenne ich den grössten Vorschlag aller
    Zeiten der SVP nicht?
    42 14 Melden
    • R. Schmid 26.03.2017 08:10
      Highlight Weil sie immer Nein sagen und keine Lösung bieten?
      2 3 Melden
  • Burdleferin 25.03.2017 16:47
    Highlight Und wieder die SVP: "800 Fr. pro Haushalt und Kopf". Sie wissen wie immer mehr als alle anderen.
    54 11 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 17:14
      Highlight Wissen ist Macht.
      Bei der SVP und seiner Gefolgschaft ist Unwissen Macht.
      46 15 Melden
    • wasylon 25.03.2017 20:22
      Highlight http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-kolumne-zu-den-kosten-der-energiewende-a-954503.html
      4 12 Melden
  • MrBlack 25.03.2017 16:41
    Highlight Man kann sich dem Fortschritt natürlich auch verweigern, um mit den bewährten Methoden viel Geld zu verdienen. Man weist immer wieder auf die Probleme der Sonnen- & Windenergie hin, wobei man die offensichtlichen Probleme von Kohle- oder Atomkraftwerken bewusst ignoriert.
    65 8 Melden
  • CASSIO 25.03.2017 16:32
    Highlight Wann tritt eigentlich der Berufsparlamentarier Brunner endlich ab?
    37 12 Melden
    • RETO1 25.03.2017 17:27
      Highlight warum sollte er abtreten, er ist demokratisch gewählt und gehört zur angenehmeren Hälfte unserer Parlamentarier
      16 40 Melden
  • piewpiew 25.03.2017 16:08
    Highlight Keine Ahnung von Energieerzeugung und komplexen Zusammenhängen, aber sicher eine Meinung dazu haben. SVP im Abseits
    66 19 Melden
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 16:47
      Highlight Das war eigentlich schon immer das Motto dieser Partei. Keine Ahnung aber trotzdem eine starke Meinung haben.
      49 11 Melden
    • Skip Bo 25.03.2017 21:14
      Highlight Das mag ich an watson's JEKAMI. Ohne konstruktive Aussagen Herzli sammeln...

      Wie kommst du darauf, dass die SVP keine Ahnung von Energieerzeugung hat? Bitte konkret, ideologisches anti Geplapper gilt nicht.
      4 7 Melden
    • piewpiew 26.03.2017 00:03
      Highlight Ein Beispiel von +/- prominentem SVP Politiker: "Wir brauchen Akws der 4ten Generation, die bei Gefahr nach innen implodieren". Ohne jegliche Substanz und ohne jegliches know how. Typisch SVP
      7 2 Melden
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