Schweiz

Der aktuelle Parteipräsident Albert Rösti vor seinem Vorgänger auf dem Bildschirm, Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

SVP beschliesst Nein-Parole gegen «ruinöses Energiegesetz»

25.03.17, 15:55 25.03.17, 16:22

An ihrer Delegiertenversammlung vom Samstag in Appenzell hat die SVP Schweiz gegen das Energiegesetz mobilisiert und die Nein-Parole beschlossen. Die Zeche für den «unsinnigen» Umbau des bewährten Energieproduktionssystems zahle der Mittelstand.

Über das Energiegesetz wird am 21. Mai abgestimmt, nachdem die SVP das Referendum ergriffen hatte. Die Delegierten fassten nach Referaten, einer Podiumsdiskussion und Voten von Gegnern und Befürwortern die Nein-Parole mit 322 gegen 4 Stimmen. Ein Delegierter enthielt sich der Stimme.

Der geplante erste Schritt der Energiestrategie 2050 werde die bewährte, bezahlbare und sichere Energieversorgung zerstören. Der Umbau des Energiesystems koste die «wahnsinnige» Summe von 200 Milliarden Franken und müsse mit allen Mitteln bekämpft werden. Bezahlen müssten dies die Normalbürger und kleinere Betriebe, denn die energieintensiven Grossunternehmen sollen Ausnahmebedingungen und Rabatte bekommen.

Bundesrätin Doris Leuthard streue der Bevölkerung Sand in die Augen, wenn sie behaupte, der Umbau des Stromproduktionssystems koste einen Haushalt lediglich 40 Franken pro Jahr, sagte Parteipräsident Albert Rösti. In Tat und Wahrheit koste die Energiestrategie 2050 mindestens 800 Franken pro Kopf und Jahr, also 3200 Franken für eine vierköpfige Familie. Dies sei ein Angriff auf den Wohlstand und die Lebensqualität der Schweizer. Eine «Attacke gegen alle Haushalte», nannte sie Nationalrat Toni Brunner. 

Ländliche Bevölkerung benachteiligt

Die staatliche Bevormundung sei ein massiver Eingriff in die persönliche Freiheit jedes Einzelnen. Bauern, Mieter, Hausbesitzer und Gewerbetreibende und die Bevölkerung in ländlichen Regionen seien überdurchschnittlich betroffen.

«Attacke gegen alle Haushalte»: SVP-Nationalrat Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

Um den Energieverbrauch pro Kopf bis im Jahr 2035 um 43 Prozent zu reduzieren brauche es Neuisolationen aller Gebäude und den Ersatz von Ölheizungen. Die bereits hohen Wohnkosten in der Schweiz würden dadurch noch mehr steigen, sagte Hans Egloff, Nationalrat und Präsident des Hauseigentümerverbands Schweiz (HEV). 

Autofahrer müssen umsteigen

Die Energiestrategie sei auf den ersten Blick verführerisch. Bei genauerem Hinschauen entpuppe sich diese jedoch als bittere Pille. Um die festgelegten Ziele zu erreichen, brauche es Zwang, also staatliche Umerziehungsmassnahmen, sagte die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz.

«Eine Halbierung des Gesamtenergieverbrauchs wirft uns ins Jahr 1966 zurück», so die Vizepräsidentin der SVP. Autofahrer dürften nur noch die halbe Strecke zurücklegen und würden gezwungen, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Dadurch würden vor allem Bewohner in Rand- und Bergregionen bestraft. 

Stromversorgung im Winter

Der Ausbau erneuerbarer Energie wie Wind- und Sonnenstrom von 2 auf fast 20 Prozent der gesamten Stromproduktion werde die Landschaft verschandeln. Zudem werde die Schweiz abhängig vom Ausland, weil die neuen Energien nicht kontinuierlich produziert werden könnten.

Ein Mann wirbt an der Delegiertenversammlung für eine Website, die den Klimawandel als «Klima-Schwindel» bezeichnet. Bild: KEYSTONE

Die Energiestrategie 2050 leiste keine namhafte Lösung zur Versorgungssicherheit, sagte Jean-Philippe Kohl, Vizedirektor von Swissmem. Wenn es keine Kernkraftwerke mehr gebe, die heute einen Beitrag von 38 Prozent an die Stromversorgung leisteten, sei die Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr gefährdet. Um die Stromversorgung sicherzustellen, müsste mehr Strom importiert werden, zum Beispiel Atomstrom aus Frankreich oder aus deutschen Kohlekraftwerken. 

Befürworter melden sich zu Wort

Vor der Parolenfassung meldeten sich auch einige Befürworter zu Wort, darunter Bauern und Vertreter aus der Westschweiz. Markus Hausammann, Bauer und Thurgauer Nationalrat, zählte die Vorteile des Energiegesetzes auf.

Die Kernkraftwerke würden gestaffelt stillgelegt, nicht per sofort. Dank der Förderung alternativer Energien werde weiterhin in die einheimische Produktion investiert. Umweltverbände hätten beim Ausbau von Wasserkraftwerken weniger Einsprachemöglichkeiten. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rim 26.03.2017 20:32
    Highlight Nun, der Mittelstand bezahlt immer alles. Wer denn sonst? Der Mittelstand bezahlt auch die immensen Kosten für den Abbau der verlotterten Atomkraftwerke. Die Landwirte dekorieren ihre Häuser und Scheunen mit Solarpannels (weils dafür Subventionen gibt) und wettern gleichzeitig gegen das Energiegesetz. Genau so wie Martullo auch. Man nimmt, was man kriegen kann (Gier) und ideologisiert politisch (ohne Sinn und Verstand, bar aller ethischen Verantwortung) Das ist SVP: S inn (los) V erstand (befreit) P atridiotisch ergo. Pseudo CH. (Halbseidenes Pack)!
    31 6 Melden
  • koks 26.03.2017 14:39
    Highlight Die SVP hat wohl recht, wenn sie sagt, der Mittelstand würde das bezahlen. Genau wie er die USTRIII bezahlt hätte.

    Wenn dann die SVP aber als Lobbyistin der Immobilienfirmen und Hauseigentümer posaunt, die Mieter würden durch die Energiestrategie überdurchschnittlich belastet, dann denke ich mir: Die SVP melkt normalerweise noch so gerne die Mieter.

    Und den Bauern kann die Energieerzeugung ja egal sein, die erhalten eh alles subventioniert.
    21 7 Melden
  • Makatitom 26.03.2017 14:16
    Highlight Wieso ist die SVP wohl dagegen? Weil viele ihrer Mitglieder in den VR der grossen Energiekonzerne, der Atom- und der Öl-Lobby sitzen und weil die Mäzene der SVP grosse Aktienpakete von Axpo und Co. halten. Wollte nicht erst kürzlich ein gewisser Blocher mit Sekundant Ebner die Verluste der Axpo sozialisieren, damit er ja keinen Rappen Dividende verliert?
    18 12 Melden
    • koks 26.03.2017 14:41
      Highlight "weil die Mäzene der SVP grosse Aktienpakete von Axpo und Co halten"
      ähm, was für ein Chäs. Die Axpo gehört den Nordostschweizer Kantonen.
      8 5 Melden
  • sandbe 26.03.2017 13:29
    Highlight Es erstaunt überhaupt nicht, dass die SVP so argumentiert... die haben sich schon seit je her gegen jegliche Art von Fortschritt gewehrt. Einfach immer schon Nein sagen.... Aber wirklich vernünftige und gangbare Lösungen zu präsentieren, dass haben sie noch nie geschafft. Oder was ist denn bitte die Alternative zur pragmatischen Enerigestrategie 2050? Wohl sicherlich nicht die lächerlichen AKWs der vierten Generation, die bei Gefahren angeblich nach innen impolodieren, welche es noch gar nicht gibt aber Herr Rösti ja vorschlägt... Deshalb JA zur ES2050!
    15 6 Melden
    • reaper54 27.03.2017 16:01
      Highlight Deutschland hat massiv mehr als die Schweiz in "Erneuerbare" Energien investiert als die Schweiz, und ihre schlimmen AKWs abgeschalten. Das Resultat 2015 48.7% des Stromes aus absolut top erneuerbaren Energien wie Steinkohle, Braunkohle und Erdgas. Weitere 14.2% durch importierten AKW Strom.
      In der Schweiz können wir dank der Geographischen Lage sehr viel mit Wasserkraft arbeiten, aber im Winter werden wir (vor allem wenn die Energiestrategie so durchkommt) sehr viel Strom importieren müssen und das wird "dreckiger" strom sein. Da ist ein neues effizientes AKW doch die bessere Lösung.
      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.03.2017 13:27
    Highlight @Jaing
    Wer Benzinmotoren verbieten will, haben Sie nicht mitbekommen? Wo wohnen Sie denn?

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/balthasar-glaettli-will-benzin-und-dieselautos-verbieten/story/26073386

    Oh es ist so toll unbeliebt zu sein. Ich bin schon immer gegen den Strom geschwommen, das härtet einen Menschen ab!





    Das Patent wurde angeblich von den US Amis aufgekauft. Wo ist das Wasserstoffauto? Da haben scheint es die Saudis, das Patent ergattert!
    4 8 Melden
  • Zarzis 26.03.2017 09:24
    Highlight Habe mich durch alle Kommentare gelesen und gesehen, ein Argument kommt gar nicht.
    Warum ist die SVP so für die Atomkraft?
    1. Rösti ist Präsident der Parlamentarischen Atomlobby und alle SVP-FDP Parlamentarier sind mitglieder.
    2. Ist es auch die Diskusion Zentraler Stromversorgung mit Grosskonzerne oder Dezentrale mit Klein Produzenten.
    Die SVP und FDP sitzen aber in vielen Verwaltungsräten von Grosskonzerne!
    3. Mit dem Beklagen von Subvewntionismuss will man die Wähler Blenden, denn Blocher fordert doch Subventionen für die AKW und Betreiber! Ebner und Er haben doch gerade Aktien Gekauft! http://.
    20 10 Melden
  • Töfflifahrer 25.03.2017 22:55
    Highlight Ja bitte was erwartet man denn von einer Nein-Sager Partei? Lösungen darf man von der SVP je eh keine erwarten.
    Ja die Herausforderung ist sehr gross, die Problematik ist komplex, bietet aber gerade für die Schweiz und die Energiewirtschaft Potential. Wir können die neue Energieversorgung mit gestalten und uns als Know-How Träger positionieren oder abwarten und dann unter Druck und hohen Kosten nachziehen. Ich bin für das Gestalten.
    32 18 Melden
    • R. Schmid 26.03.2017 07:46
      Highlight Genau meine Meinung.
      11 10 Melden
    • Skip Bo 26.03.2017 09:27
      Highlight In dieser Frage dürfte ein Teil der SVP Basis von der Parole abweichen. Längerfristig braucht es Lösungen ohne fossile Energie.
      Wobei ich absolut sicher bin, dass weltweit alle ökonomisch nutzbare fossile Energie bis zum endgültigen Versiegen genutzt wird.
      Aber es ist vernünftig die Zeit zu nutzen um Technologien zu entwickeln und zu etablieren, welche eine möglichst autarke Energieversorgung schaffen.
      10 5 Melden
  • Fischra 25.03.2017 21:14
    Highlight Die Herausforderung ist sicher sehr komplex damit unsere Energieversorgung in Zukunft vereinbar mit Ökologischen Ansprüchen ist und uns sicherheit und Nachhaltigkeit garantiert. Mit einer Augenverschliessemden Nein Parole nützt man kurzfristig der Wirtschaft, wird aber später einen hohen Preis zahlen wenn keine Zeit zum handeln mehr ist.
    33 15 Melden
    • R. Schmid 26.03.2017 07:47
      Highlight Gut getroffen, Nein sagen hilft da nicht. Packen wir's an!
      13 7 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 09:15
      Highlight Genau, Paken es wir an!
      Vor 5 Jahren gab es kaum Elektro Autos, die Modelle die es gab waren so hässlich. Da meinte man das die Autobauer einem für den Umweltschutz Bestrafen möchten.
      Dann kam der Tesla und vieviele sieht man heute schon?
      Und jetzt kommen die grossen Autobauer und können plötzlich auch Interessante Modelle anbieten.
      Das zeigt doch ganz klar, die Wirtschaft muss sich genötigt sehen, was zu ändern. Von sich aus tun die nichts. Da ist es einfacher Lobbyisten bei der SVP-FDP zu bezahlen um nichts zu machen!
      14 5 Melden
  • bfm 25.03.2017 20:21
    Highlight Also, ich mag die SVP. Immer wenn ich unschlüssig bin, wie ich abstimmen soll, schaue ich mir die Parole der SVP an, dann weiss ich wenigstens genau, wie ich nicht stimmen werde. Mir graut vor dem Tag, an dem die SVP mal zu irgend etwas Stimmfreigabe beschliessen sollte. Dann werden massenhaft "Eidgenossen" mit leerem Blick ziellos durch unsere Strassen schlurfen.
    62 27 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 25.03.2017 21:04
      Highlight So halte ich es mit der SP :)
      31 52 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 09:08
      Highlight @Roterriese
      Muss schon einen gewissen Grad von Verbietterung sein, wen man aus Ideologie immer gegen seine eigenen Interessen Stimmt!
      Jetzt verstehe ich Ihre Voten auch!
      12 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 26.03.2017 10:44
      Highlight Aja EU Beitritt, Kapitalismus überwinden, erleichterte Einbürgerung, BGE und was die SP und ihre linksradikale Jugendgruppe sonst noch so verzapfen, ist genau mein Ding 👍
      9 13 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 11:30
      Highlight LOL, EU Beitritt ist kein Thema in der SP.
      BGE war die SP fast ausschliesslich dagegen!

      Die Jusa hat es mal so gesagt, EU Beitritt ja aber nur wenn die EU sich von den Neo-Liberalen Gedanken Verabsachieden. Leider haben die Medien alles nach dem Aber weggelessen. Was auch von der Juso eine absolute Schnappside war, es so doof zu Formulieren.
      Eine Frage, was bedeutet Kapitalismus Überwienden? Können Sie mir das mal Erklären?
      Nicht Abschaffen überwinden!
      12 4 Melden
    • Einer Wie Alle 27.03.2017 09:04
      Highlight Lieber bfm und lieber roterriese

      Bildet eure Meinung doch bitte anhand der Fakten, die es gibt und hört auf zu "täubele". Unglaublich, dass es solche Leute überhaupt gibt, die einfach das Gegenteil stimmen..

      Rational denken, nicht emotional
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 20:05
    Highlight Wenn die sonne nicht mehr scheinen würde hätten wir ganz andere probleme.
    14 3 Melden
  • Capitan 25.03.2017 19:55
    Highlight Der Energieverbrauch lässt sich nicht dauerhaft wirksam senken, ausser durch die Dezimierung der Bevölkerung.

    Es wird sein, wie mit dem Esel meines Nachbauern. Als es meinem Nachbauern beinahe gelungen wäre, dem Esel das Fressen abzugewöhnen, weil das viel billiger kommt, da ist der dumme Esel verreckt.
    20 39 Melden
    • äti 25.03.2017 20:17
      Highlight Ich denke eher, der Esel ist an einer verseuchten Rübe gestorben.
      18 12 Melden
    • klugundweise 25.03.2017 21:48
      Highlight Da war wohl der Bauer der Esel.

      Es gibt genügend Beispiele die belegen, dass eine Reduktion des Verbrauches möglich ist.
      16 13 Melden
    • Capitan 25.03.2017 23:46
      Highlight @klugundweise: Bei meinem Nachbauern hat das tatsächlich gut geklappt, zu Beginn jedenfalls.
      4 8 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 09:06
      Highlight @Capitan
      Gehen Sie mal auf die Oster Inseln!
      Diese waren einmal vollkommen Bewaldet. Dann haben die Menschen angefangen die Bäume zu Roden. Als man einige Merkten, das die zu Langsam nachwachsen und die Inseln zu Einöde werden könne. Kommen genau so Leute wie die SVP und sagen einem, bis jetzt hat es auch Funktioniert, also warum solle es nicht weiter gehen?
      Das ergebnis ist bekannt, die masse der Bewohner musste von den Osterinseln fliehen, den diese Heimat konnte die Bürger nicht mehr Ernähren.
      Einfach weiter machen wie immer, ist in der Geschichte der Schlechteste Plan!
      15 6 Melden
    • Capitan 26.03.2017 13:10
      Highlight @Zarzis: Keine Insel kann auf Dauer ihre Menschenpopulation autark ernähren. Irgendeinmal ist die Population grösser, als die Ressourcen der Insel sie ernähren können.
      Ausser ein Individuum der Population würde ermordet, jedesmal wenn ein neues geboren wird.
      Genau das kann nicht passieren aus zwei Gründen: 1. der Mensch hat keine Fressfeinde. 2. der Mensch ist sozial und daher nicht kannibalisch.
      Die Osterinsler hätten so oder so auswandern müssen. Genau so geschieht es heute noch, z.B. in Bergtälern. Die meisten Jungen müssen auswandern, weil das Tal sie nicht auch noch ernähren kann.
      3 7 Melden
  • Wambolium 25.03.2017 19:20
    Highlight Eine Förderung von alternativen Energien macht Sinn. Denn die nicht-erneuerbaren Energien Benzin oder Heizöl bestehen aus Erdöl, und dieser Erdölvorrat geht auch einmal zuneige. Da macht es Sinn schon jetzt in die Zukunft zu schauen und sich Gedanken um Alternativen zu machen.

    Das wir im Winter mit Solar und Wind weniger Strom produzieren können und es dadurch angeblich einen Engpass gibt ist auch kein Argument. Den Strom kann man speichern- in Stauseen, in Batterien usw.

    Auch die Kosten sind kein Argument. Das erste Massnahmenpaket kostet nämlich pro Haushalt nur 40 CHF.
    34 14 Melden
    • Skip Bo 25.03.2017 20:11
      Highlight Die Winterlücke (1-2 Mte. Schnee auf PV Anlage oder kein Sonnenschein) wird schwierig mit Batterien abzudecken. Stauseen rentieren nur wen dieser Winterstrom dreimal so teuer verkauft werden kann. Effizienzsteigerungs Massnahmen und neue Stauseen werden auch in Zukunft zuverlässig verhindert.
      Ich hoffe mal auf den technischen Fortschritt.
      15 6 Melden
    • Wambolium 26.03.2017 20:41
      Highlight @Skip Bo. Neben Batterien und Stauseen gibt es auch die Power-To-Gas Technologie, wo überschüssige Solarenergie im Sommer in Wasserstoff oder Methan umgewandelt und gespeichert werden kann. Im Winter kann dann auf diese Reserve zurück gegriffen werden.

      Zum Thema Kosten. Heute, bei den tiefen Strompreisen, rentiert keine Stromquelle, nicht einmal ein AKW.
      3 2 Melden
    • Skip Bo 26.03.2017 21:47
      Highlight Wie gesagt, ich hoffe auf den technischen Fortschritt. Das bezieht sich vor allem auf nicht nukleare Techniken. Aber die Speicherung zur Wärmeerzeugung macht das Heizen sehr, sehr teuer.
      0 0 Melden
    • Wambolium 27.03.2017 06:53
      Highlight Hier ist die Frage was die Alternative wäre. AKWs sicherlich nicht, denn wenn man das Risiko eines GAUs und die sichere Lagerung des Atommülls über eine sehr lange Zeit einberechnet, rentierten AKW hinten und vorne nicht mehr. Auch Kohlekraftwerke sind Müll, da sie einen hohen CO2 Ausstoss haben. Also ich sehe die Erneuerbaren als einzige Alternative. Und zum Thema Kosten, Elon Musk hat mit Solar City ein Projekt in der Pipeline hat, mit der er Ziegel mit Solarzellen günstiger verkaufen kann als normale Ziegel. Wieso ist aber die Speicherung von Strom deiner Meinung nach so teuer?
      1 0 Melden
    • Skip Bo 27.03.2017 08:23
      Highlight Meiner Meinung nach muss die Energiemenge für mindestens 2-3 Wochen gespeichert werden können und nicht 1-2 Tage. Habe mit meiner PV Anlage einige Erfahrung. Auf die gesamte CH bezogen summiert sich eine hohe nötige Speicherkapazität. Ein Teil dieser Kapazität liegt dann wieder 11 Monate brach und verursacht Fixkosten, welche auf 12Mte. verteilt werden müssen.
      Die Verfahren power-to-gas o.ä. haben z.Zt. schlechte Wirkungsgrade.
      Es gibt Gebäude welche aus denkmalpflegerischen Gründen nur extrem teuer oder gar nicht wärmesaniert werden können, davon gibts einige.
      0 0 Melden
    • Wambolium 27.03.2017 18:07
      Highlight Solarzellen sind besser wartbar wie AKWs. Sie haben keine beweglichen Teile, gewisse Teile stehen nicht unter Druck und auch die Endlagerung fählt weg- also weniger Fixkosten. Okay, es kann sein, dass Power-to-Gas zum Teil schlechte Wirkungsgrade hat. Der Wirkungsgrad eines Bezinmotors möchte ich aber auch nicht wissen :) Und was ist dann deine Alternative? AKWs? Diese sind teuer, wenn man alle Nebenkosten miteinrechnet und können unsicher sein.
      Power-To-Gas braucht übrigens auch fast keinen Platz, man kann die Tanks ja unter der Erde platzieren, dann sind sicherlich genügen Reserven da.
      1 0 Melden
    • Skip Bo 28.03.2017 08:12
      Highlight Effiziensteigerungen in der Wasserkraft und neue Stauseen nicht mit Einsprachen verhindern.
      Die priorisierung von alten Gebäuden überdenken, d.h. Dämmung vor Optik.
      Bei Neubauten die Ausrichtung auf optimale Solar Effizienz ermöglichen. Dachformen für optmale PV ermöglichen (Pultdach, Dachneigung).
      Die effizientere Nutzung würde ein Teil der Uneffizienz von ptg wettmachen.
      0 0 Melden
    • Wambolium 28.03.2017 12:41
      Highlight Bin dem bin ich auch einverstanden.
      Nur ich denke, dass Power-to-Gas bei der Energiestrategie 2050 auch hilfreich sein kann. Bist du dann für oder gegen die Energiestrategie?
      0 0 Melden
    • Skip Bo 28.03.2017 21:23
      Highlight Der grösste Teil meines Kataloges wird durch Verbandsbeschwerden und Einsprachen verhindert werden. Mit der ES werden wir notgedrungen Kohle- und Atomstrom importieren.
      Das macht mich skeptisch.
      Die AKWs möglichst lang zu nutzen wäre an sich sinnvoll, längerfristig aber eine Sackgasse.
      Ich weiss noch nicht wofür ich bin, vor allem wegen der inkonsequenten Haltung von linksgrün (keine Stauseen wegen Wäldchen, keine Windräder wegen Fledermäusen, keine Flusskraftwerke wegen Fischen, keine PV wegen Ortsbild usw.).
      0 0 Melden
    • Wambolium 29.03.2017 06:20
      Highlight Ich kann deine Haltung verstehen. Die ES ist aber in dieser Hinsicht ein gutes Paket. Es gibt nur ein Neubauverbot von AKWs, das bedeutet alte AKWs können so lange laufen können, wie sie das ENSI als sicher einstuft. Es wird also versucht so gut wie es geht auf Kohle und Atomstromimport zu verzichten. Bin mit dir einverstanden, dass es nicht aufgeht auf der einten Seite mehr Erneuerbare zu fordern aber diese Projekte dann mit Einsprachen zu verhindern, weil sie zB das Naturbild verschandeln. Ich bin aber für dir ES, weil Erneuerbare im Vergleich zu AKW und Kohle die bessere Alternative ist.
      0 0 Melden
  • Hackphresse 25.03.2017 19:20
    Highlight Die SVP hat eigentlich schon recht. Die Schweizer sind ja mitlerweile zu duuhm um neue Technologien zu entwickeln und verkaufen 😂😂
    Wir sind so duuhm öööh🤤🤤🤤

    Achtung noch mehr ironie...
    Ich lauf heute ja zur höchstform auf 😂😂😂
    10 23 Melden
    • wasylon 25.03.2017 21:00
      Highlight Leider geht das Geld in die Subventionsblase der Erneuerbaren Energien.
      https://www.kkl.ch/kraftwerk/alles-ueber-kernenergie/zukunft/kernfusion.html

      "Im Rahmen des Euratom-Vertrags beteiligt sich die Schweiz seit 1979 an der Fusionsforschung und am ITER-Projekt. Für die Fusionsforschung gibt der Bund jährlich 20 bis 25 Millionen Franken aus. Das ist etwas mehr als für die Forschung im Bereich der Kernspaltung, aber deutlich weniger als für die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz."
      11 2 Melden
    • Hackphresse 25.03.2017 21:27
      Highlight Für nachfolgende Generationen ist die investition in die Forschung von erneuerbaren Energien immernoch 1000 mal günstiger als der Bau, Rückbau, Entsorgung und Schutz der Entsorgungseinrichtung für Atomabfall. Dazu noch Folgekosten bei Zwischenfällen...
      14 6 Melden
    • wasylon 26.03.2017 00:11
      Highlight Mit Atommüll wird es bald möglich sein Strom gewinnbringend zu produzieren und auf der anderen Seite radioaktiven Müll zu verwerten.
      http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/atommuell-australien-will-radioaktiven-abfall-mit-neuem-kraftwerk-weiternutzen/13551992.html
      9 8 Melden
    • Zarzis 26.03.2017 08:58
      Highlight Sorry Wasylon

      Sie reden wie Albert Rösti!!
      Der hat in einer Arena Sendung auch Erklärt:
      Ich glaube nicht das die Forschung bei Erneuerbaren vortschritte schafft!
      Ich Glaube aber das bei der Atomenergie noch Bahnbrechende Vortschritte gibt!!!

      Selten so ein stuss gehört!
      Aber ist er nicht der Präsident der Parlamentarischen Atomlobby? Ist nicht die ganze SVP und FDP in dieser Lobby?
      Hat nicht erst kürzlich Blocher und Ebner Aktien der Zentralen Energieproduzenten gekauft?
      Glauben Sie wirklich bei dieser Frage ist die SVP Unabhänging?
      Und SVP Gegen Subventionen, ist der Lacher des Tages!
      9 7 Melden
    • wasylon 26.03.2017 12:53
      Highlight Wie unabhängig ist den die ganze Ökolobby?
      http://bazonline.ch/basel/stadt/Lobbyist-in-eigener-Sache/story/24344548
      Daniel Wiener erhielt einen der begehrten Badges von SP-Nationalrat Beat Jans, der bis vor Kurzem noch für Daniel Wieners Beratungsunternehmen Ecos tätig war. Gemäss der Liste der Zutrittsberechtigten für den Nationalrat fungiert Wiener hier als «persönlicher Mitarbeiter» von Beat Jans.
      5 4 Melden
    • wasylon 26.03.2017 12:58
      Highlight Nick Beglinger Präsident Swisscleantec geht im Bundesamt für Energie unter seinem Duzfreund Walter Steinmann (SP) und auch bei der Departementschefin ein und aus.
      http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/nick-beglinger-suspekter-saubermann
      5 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 19:01
    Highlight Man will Autos mit Benzinmotor verbieten. Womit sollen dann die Elektroautos angetrieben werden. Mit Solarstrom? Mit Windstrom?

    Bevor ihr lieben Mitmenschen mich angreift, ich habe keinen Führerschein!

    Die Häuser die ein Solarpanel auf dem Dach haben, lässt die Feuerwehr abbrennen. Warum? Nun, der Feuerwehrmann will ja noch weiterleben.

    Windkräder kosten in der BRD im Jahr rund 250'000 Fledermäusen das Leben!

    Warum kam so ein wichtiger Film erst um ca. 23:00 Uhr?









    14 57 Melden
    • Jaing 25.03.2017 19:15
      Highlight Wer will Benzinmotoren verbieten?
      31 9 Melden
    • trio 25.03.2017 19:21
      Highlight Stimmt, Windenergie ist in der jetzigen Form nicht optimal. Auch Solarstrom hat seine Tücken, ein Heizöltank ist bei einem Brand aber auch nicht super.
      Erdöl als unersetzbar zu bezeichnen ist jedoch dumm. Es gibt sicher formen der Energieerzeugung die sowohl für die Natur akzeptabel ist, als auch günstig. Dafür müsste man aber seinen Arsch bewegen und forschen bezw. Umdenken.
      Darin ist die SVP jedoch äusserts schlecht.
      37 7 Melden
    • Töfflifahrer 25.03.2017 23:02
      Highlight Ich glaube jedem ist klar, dass der heute bestehende Stand an alternativen Energien den Anforderungen der Zukunft nicht gerecht werden kann. Genau darum ich es wichtig den Fokus auf die Forschung zu legen. Das betrifft sowohl Ersatz von Atomstrom aber auch die Ablösung von Verbrennungsmotoren. Ja es liegt noch ein steiniger Weg vor uns, aber anpacken müssen wir es.
      14 6 Melden
  • Don Sziggy 25.03.2017 18:36
    Highlight Wer hätte denn auch gedacht, dass diese, Ewiggestrige, Rückwärtsgerichtete Partei mal was für die Zukunft macht? Ausser Sie profitieren daran… wenn einer von dieser Zunft der grösste Solar-Panel Hersteller der Schweiz wäre, würde dafür schon lobiert werden, aber so…..
    55 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 18:02
    Highlight Oje, das Klima wird sich verändern. Es fragt nicht, wie viel Steuern und Abgaben wir bezahlen, damit es bleibt, wie es ist.
    Für alle, die meinen Rösti lüge und Leuthard sage wahr: Erkundigt euch mal in Deutschland, wie viele Haushalte ohne Strom sind, weil die Leute die Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Fragt mal danach, wie teuer Merkels Diktat, das Leuthard mantraartig wiederholt, die Leute kommt. Reisst euch am Riemen, Leute: nicht alles, was die SVP sagt, ist fauler Zauber. Doch wenn ihr gerne zur Kasse gebeten werdet - nur zu!
    23 87 Melden
    • atomschlaf 25.03.2017 18:33
      Highlight Liebe Maria, sowas interessiert die öko-verblendeten Schweizer (noch) nicht. Leider bringt man hier die grössten Dummheiten durch die Volksabstimmung, wenn man ihnen ein grünes Mäntelchen umhängt.
      Die werden es erst merken wenn es sie selbst mit voller Wucht trifft.
      24 67 Melden
    • Yolo 25.03.2017 18:54
      Highlight Wir stimmen über den ersten Teil der Energiestrategie ab, wie wollt ihr über Kosten sprechen, wenn bis dato niemand weiss, wie der zweite Teil der Strategie aussehen soll? Zuerst muss das ganze Paket verhandelt sein, bevor man eine seriöse Aussage über die möglichen Kosten machen kann. Alles andere ist Kaffeesatz lesen.

      Zudem, der Vergleich mit DE hinkt. Da vergelichst du Äpfel mit Lehm.
      43 6 Melden
    • Hackphresse 25.03.2017 18:56
      Highlight Haha guter Versuch!
      Im gegensatz zu den Deutschen haben wir fast 20 Jahre mehr Zeit für den Umstieg. Besonnen und organisiert können wir unsere Infrastruktur bis MINDESTENS!!! 2035 umbauen. Verschiebungen nach hinten sind immernoch möglich.
      Die Schweiz kann das. Nur die S(V)P will ihre solventen Mitglieder die in den Verwaltungsräten der Axpo etc. sitzen nicht vor den Kopf stossen, weil die ihre Pfründe verlieren könnten, weil sie sich weigern den Finger aus dem A zu nehmen und mal etwas machen für ihr Geld.
      Die heutige und morgige Jugend würde es danken!
      Zudem wäre der Strom dann swissmade
      32 6 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 19:19
      Highlight Ja Maria, dann frage ich Dich wieviele Betreibungen in der Schweiz die KK betreffen und nun? Lassen wir es sein uns zu kurieren oder uns gesund pflegen zu lassen? wohl nein.
      Es ist ja schön dass Du Dich in Deutschland so gut auskennst, vielleicht könntest Du Dich aber auch bei den Jahreszahlen etwas weiterbilden, denn die beiden Wenden haben rein Zeit technisch nichts bis gar nichts miteinander zu tun.
      Aber schön alles vermischen damit man die eigene Bitterkeit bewirtschaften kann.
      23 9 Melden
    • trio 25.03.2017 19:25
      Highlight Ja genau! Lieber sparen und dreckigen Ölstrom nutzen. Die nachfolgende Generation wirds schon auslöffeln.
      Als Lösungsansatz: Strom sparen. Sehe immer wieder Leute die über die Energiepreise jammern, aber nicht auf die Idee kommen, Strom zu sparen.
      20 4 Melden
    • wasylon 25.03.2017 19:52
      Highlight @Hackfresse was möchtest du den anders machen als in Deutschland? Grosse Windparks sind in der Schweiz weder rentabel noch politisch umsetzbar. Grosse Wasserkraftwerke sind keine in Planung. Photovoltaik? Niemand kann in dunklen Wintertagen autark und vom PV-Strom leben. Es bleiben: Gaskraftwerke, Kohlestrom aus Deutschland oder Atomstrom aus Frankreich.
      11 20 Melden
    • Makatitom 25.03.2017 20:12
      Highlight Zum Beispiel Blockheizkraftwerke mit Biogas oder Holz. Die Einergieerzeugung muss dezentralisiert werden
      13 2 Melden
    • Hackphresse 25.03.2017 20:13
      Highlight Es ist keine entweder oder Frage... wer so denkt ist einfach zu faul und bequem...
      Wir können durchaus in den Meeren Windparks aufstellen und unseren Teil zum europäischen Strommix beitragen und über ein Smartes Stromnetz im Winter den Strom importieren. PV funktioniert auch im Winter mit einem smarten Stromnetz.
      Mann muss halt nur mal über den Tellerrand hinausdenken! In der Schweiz scheint das wohl eine Herkulesaufgabe zu sein.
      15 2 Melden
    • atomschlaf 25.03.2017 21:00
      Highlight @Hackphresse: Natürlich können wir im Meer Windparks aufstellen aber was ändert ein smartes Netz daran, dass im Winter unter dem Hochnebel nur ein Minimum an PV erzeugt werden kann?
      11 5 Melden
    • Hackphresse 25.03.2017 21:38
      Highlight Eben! Wir importieren ja sowieso schon Strom im Winter!
      Warum produzieren wir ihn nicht einfach selbst im Ausland bzw. auf See und importieren sozusagen unseren eigenen Strom? Die Schweiz kann in einzelnen Fragen einfach keine Insel in Europa sein. Das Funktioniert nicht.
      Aber Theoretisch könnte man mit PV Anlagen auf sämtlichen CH Dächern plus Wasser-/Biomasse-/Geothermie-/Windkraft und effizienterer (Geböude)Technik den CH Strombedarf decken.
      Wenn man die Subventionen mit den AKWs vergleicht (mit den bisher ungedeckten Kosten wie Endlagerung und Rückbau), gibts da noch Nachholbedarf.
      9 1 Melden
    • wasylon 25.03.2017 22:37
      Highlight @Hackfresse Das Hauptproblem der Energiewende sind jedoch fehlende Stromleitungen vom windreichen Norden in die Industriezentren im Süden. Wegen des schleppenden Ausbaus der Trassen kommt der Windstrom aus dem Norden nicht im Süden an.
      http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-10/energiewende-windenergie-ausbau-norddeutschland-windraeder
      7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 22:39
      Highlight @Hackphresse
      Die Schweiz ist kein Inselchen und wir sind keine Insulaner. Das ändert aber nichts daran, dass wir immer mehr Strom brauchen. Wir wollen ja auch mit E-Autos fahren, E-OeV betreiben etc. Mit ihrem Vorschlag können Sie zwar die Wände tapezieren, aber nicht genügend Strom produzieren.
      Und den Verlust, den wir beim Transport des Stroms von der Sahara in die Schweiz erzeugen, ist Ihnen vollkommen ega.?`Haben Sie vergessen, dass wir keine Supraleitungen haben? -

      6 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 00:10
      Highlight @Makatitom; Danke, Danke, Danke! Endlich einer der es wieder einmal klar auf den Punkt bringt: Die Energie MUSS dezentralisiert werden und das hasst für die grossen Player dass sie weniger am Ball sind. Dies ist eines der wichtigsten Probleme, die Politik schützt immer noch die grossen Player und tanzt nach deren Pfeife. Solange dies der Fall ist, werden wir nur schleppend vorankommen. Darum braucht es eine Strategie, die nicht nur auf die Energie ausgerichtet ist sondern am Markt die Kartelle einengt!
      9 7 Melden
    • wasylon 26.03.2017 01:36
      Highlight @Makatitom Franco. Biogas? So wie in Deutschland wo 33% des gesamten Maisanbau zur Energiegewinnung in Biogasanlagen genutzt wird? Ja das ist sicher "sehr" Umweltfreundlich.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Energiemais#Kritik
      8 5 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 03:32
      Highlight @wasylon: Nun wird es wirklich etwas langweilig und es mag etwas hochtrabend tönen, aber selbst die SVP hat einen bessern Zugang zur Energieproblematik als Du, der einfach immer ins Blaue hinausposaunt.
      Die Energieproblematik ist eine heute extrem vernetzte Problematik mit vielen Zugriffen auf alle möglichen und koordinierteren Elemente die mit Energie zu tun haben. Man kann nicht ein wenige recherchieren und dann ist die Sachlage erkannt. Darum braucht es auch noch einige Jahre und viel Entwicklungsarbeit, eine Entwicklungsarbeit die aber gut aufgegleist ist, aber noch Förderung braucht.
      4 7 Melden
    • wasylon 26.03.2017 04:26
      Highlight @Fanco hochtrabend ist doch deine Spezialität. Hohe töne schwingen und Träumereien als Fakten auslegen. Schöne Worte aber nicht mehr als warme Luft. Schade lässt die davon keine Energie herstellen.
      9 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 04:46
      Highlight @Wasylon; Im Gegensatz zu Dir arbeite ich seit Jahrzehnte an der Energieoptimierung und es sind keine Träume sondern reelle Projekte, deren Nutzer es mehr als nur schätzen, dass die Energienutzung mehr als nur professionell behandelt und gelöst wird.
      Deine Renitenz wäre wirklich schon fast als Energiemodul zu nutzen, eine Negativenergie die man umpolen könnte um damit wenigstens den Energieverbrauchs Deines Computers zu decken, denn Deine Energienutzung ist zur Zeit echt eine sträfliche Verschwendung.
      5 9 Melden
    • wasylon 26.03.2017 05:44
      Highlight @Franco und kein schlechtes Gewissen wenn du deine Kunden als teil der Ökolobby über den Tisch ziehst?
      7 7 Melden
    • wasylon 26.03.2017 06:01
      Highlight @Franco ich gratuliere Dir. Nur wenige profitieren Jahrzehnte lang vom Subventionstrog.
      7 6 Melden
    • wasylon 26.03.2017 07:40
      Highlight Franco sind da auch deine Projekte dabei?
      Rund 65 Prozent der neu gebauten Mehrfamilienhäuser verbrauchen mehr Energie als geplant. Bei sanierten Gebäuden sind es 45 Prozent. Auch bei bis 50 Prozent der neu gebauten oder sanierten Einfamilienhäuser liegt der Verbrauch höher als zugesichert. Das ist das Resultat einer neuen Studie des Bundesamts für Energie. 
      https://www.ktipp.ch/artikel/d/stromspar-haeuser-hoeherer-energieverbrauch-als-erwartet/
      7 5 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 12:06
      Highlight @wasylon; Was Du nicht begreifen kannst ist dass ich nicht mit versprochenen zahlen hantiere sondern mit nachweislichem Energieverbrauch. ich reche diesen eigentlich immer Bauten spezifisch ab und vergleiche mit den Verbrauchszahlen von weniger Energie optimierten Bauten, also auch hier interessiert mich nicht die Vorgabe sondern das Resultat und unsere Kunden bekommen die Resultate als Wegleitung mit und nicht fiktive Berechnungen, zu denen man bei ALLEN Energiekonzepten durch die fehlende Dynamik der Energienutzung nicht unbedingt richtig liegen kann.
      5 2 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 12:12
      Highlight @wasylon; Solide Verbrauchszahlen ziehen niemanden über den Tisch. Menschen wie Du ziehen andere über den Tisch.
      Und nochmals: Es wäre für uns viel lukrativer einfache bestehende System einzubauen, da würden wir unter dem Strich viel mehr "einsacken". Die Mehrkosten für Energie optimierte Bauten liegt bei 4-7% der Gebäudekosten. Der Mehraufwand für uns liegt bei 10-15%. Da das Honorar aber proportional zu den Kosten errechnet wird "verlieren" wir ca 5-7%, also alles andere als ein gutes Geschäft.
      3 2 Melden
    • Makatitom 26.03.2017 14:03
      Highlight @wasylon; Du bist leider nicht auf dem neusten Stand. Erstens wird in der CH so oder so viel Futtermais angebaut, jetzt gibt es bereits Sorten, die dank längerer, stabiler Stängel nicht nur Futtermais, sondern auch mehr nutzbare Biomasse ergeben. Zweitens haben Wisssenschaftler heausgefunden, dass eine Mischung von ca 60 Grassorten fast den gleichen Energiewert bringen wie Mais, und sie haben ein Enzym gefunden, um dieses Gras zu verflüssigen, so dass die Ernährung der Bakterien, die danach Methan furzen, erhalten bleibt. Also auch problemlos speicherbare Energie.
      3 0 Melden
    • wasylon 26.03.2017 14:21
      Highlight @Maka Problemlos? Wissenschaftlich bewiesen ist allerdings die Undichtigkeit vieler Biogas Anlagen. So können kleine Mengen an Methan und anderen Gasen in die Umwelt entweichen. Da das Methan eine 25- bis 30-Mal höhere Aufheizwirkung als CO2 hat, fördert Methan die Klimaerwärmung deutlich mehr als Kohlenstoffdioxid. Deshalb müssen die Anlagen regelmäßig einer Dichtigkeits-Prüfung unterzogen werden, um ein zu grosses Methan-Austreten zu verhindern.
      Ausserdem sind Biogasanlagen stark branndgefährdet
      http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Brand-in-Biogasanlage-von-Altdorf/story/20390324
      3 1 Melden
    • wasylon 26.03.2017 14:27
      Highlight @Maka Die Biogasausbeute aus den landwirtschaftlichen Abfällen für gewöhnlich nicht sehr gross. Deshalb werden gezielt Rohstoffe für die Biogasproduktion anzubauen. Zahlreiche Bauern ernten inzwischen mehr Getreide und Mais für ihre Biogasanlage als für ihre Tiere im Stall. Das hat auch direkte Folgen für die Lebensmittelproduktion: Je stärker die Flächen für den Anbau von Biogas-Ausgangsmaterial genutzt werden, umso weniger Platz steht für den Anbau von Nahrungsmitteln zur Verfügung.
      Nicht selten leidet die Qualität des Ackerbodens unter der Monokultur, die Erde laugt langsam aber sicher aus.
      2 0 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 15:45
      Highlight @Wasylon; Hast Du eigentlich bemerkt dass Du bei keiner meiner Antworten und Aussagen auch nur einmal eine vertretbare Entgegnung anbringen konntest! Bist Du derart verbildet dass Du immer neues posten musst um nicht Red und Antwort zu stehen.

      0 2 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 15:49
      Highlight @wasylon; Ich kann Dir gestehen für mich ist das Gespräch mit Dir mehr als nur interessant.

      Ich habe alles schön in einen Gesamtkommentar kopiert der mir gute Dienste leisten wird.

      Ich kann Deine Sicht meinen Kunden vorlegen mit dem grossen Vorteil, dass diese Sicht aufzeigt dass noch viel Aufklärung nötig ist und dass Renitenz der falsche Weg in die Zukunft ist.

      Ich habe schon immer bei all meinen Entwicklungen die Sicht der Gegner zur Genüge anfallen lassen, damit eben nicht der Vorwurf der Einseitigkeit aufkommen kann. Ich lasse meinen Kunden ab dem ersten Gespräch immer eine Wahl.
      0 3 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 15:51
      Highlight @wasylon; Noch eine Frage an Dich persönlich: Was machst Du so im Leben, wieso meinst Du so viel zum Thema Energie beitragen zu können. Wäre nett wenn ich da etwas mehr erahnen würde um die Zusammenstellung Deiner Essenz zur Energie in (d)ein richtiges Licht zu setzen.
      0 3 Melden
    • wasylon 26.03.2017 17:53
      Highlight @Franco deine Antworten kennen wir ja. "ich bin der Energiepapst, ich drehe meinen Kunden jahrzehntelang minderwertige Produkte an, darum habe ich recht. Meine Argumente, Luftschlösser und ihr habt keine Ahnung."
      3 1 Melden
  • Im Diskurs Versunken 25.03.2017 17:51
    Highlight Einfache Rechnung: 5 Atomreaktoren stellen 38 Prozent des CH Stroms her. Mit anderen Worten wir sind zu 38% von den Preisen und der Verfügbarkeit von Atomstrom Abhängig - wenn 1-2 Ausfallen ist das im Markt spürbar - sollten wir alle mal wegen Terrorismus (ja, sie sind Ziehle) ausschalten müssen haben wir 38% weniger Strom in der CH und zwar Schlagartig. Hat jeder Bauer sein Solarpanel auf dem Dach interessiert ein Ausfall kein Schwein, geschweigedenn die Terroristen etc. Solarpanele machen eben unabhängig - politisch wie finanziell - und je mehr davon "konsumiert werden" desto günstiger.
    37 12 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 20:28
      Highlight Ein guter Ansatz, der kommt aber bei den SVPler nicht gut an, denn sie wissen dass es kein Problem ist die AKWs rückzubauen und vor allem sie wissen dass der Terror gar nie ein AKW zu Ziel nehmen wird, dies zumindest bis die SVP bei 30% liegt. Ja wenn dann die Prozente sinken sollten ja dann sind wir selbst schuld und die Gefahr eines Terroranschlages auf AKWs ist dann eine Option.

      Also SVP wählen und Terrorgefahr bannen. SVP wählen für eine sichere Zukunft ausserhalb der Realität.
      9 10 Melden
  • openyourworld 25.03.2017 17:35
    Highlight Scheint mir die eine seriöse Seite zu sein, diese Klimaschwindel.com..
    "Wer ausatmet, gibt CO2 an die Atmosphäre ab.
    Beenden wir den Unfug der CO2-Abgaben, bevor wir auch noch fürs Atmen bezahlen müssen!"
    ...🙈
    30 13 Melden
    • atomschlaf 25.03.2017 18:35
      Highlight Gibst Du beim ausatmen kein CO2 ab?
      12 21 Melden
  • SolidSnake 25.03.2017 17:35
    Highlight Hoffentlich erleiden sie einen ordentlichen Schiffsbruch mit ihrem Referendum.
    46 9 Melden
  • FrancoL 25.03.2017 17:32
    Highlight SVP und Energie sind nicht kompatibel. Schrecklich wie wenig Einsicht bei der SVP für die Zukunft zu verzeichnen ist.
    Das ist aber seit langem bekannt und die Faktenresistenz ist legendär.
    Man braucht aber nicht die SVP um eine sinnvolle Energiepolitik zu betreiben. Also kann man gelassen ihre Parolenfassung übersehen.
    39 14 Melden
    • wasylon 25.03.2017 18:34
      Highlight Etwa eine so "sinnvolle" Energiepolitik wie in Deutschland?
      https://www.welt.de/print/die_welt/article161832723/In-Deutschland-wird-der-Strom-knapp.html
      15 28 Melden
    • wasylon 25.03.2017 18:54
      13 24 Melden
    • Yolo 25.03.2017 18:57
      Highlight Wasylon, du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die strommixe und Strukturen zwischen CH und DE könnten nicht unterschiedlicher sein...
      26 2 Melden
    • Hackphresse 25.03.2017 19:05
      Highlight D hat sich das Ziel bis 2022 gesetzt. Wir haben mindestens 13 Jahre mehr Zeit! Also wenn du glaubst dass wir das nicht schaffen Wasylon, dann sollten wir gleich sofort einpacken und unseren Laden dicht machen.
      Warum überhaupt etwas machen?
      Ironie on
      Uran gibt es ja unendlich und ist ja auch Swissmade! ...NICHT
      Und wozu auch in Forschung investieren? Funktioniert ja alles! Radiaktivität? Pff vielleicht in tschernobyl und Japan aber bei uns? Phah wir sind ja soo viel besser 😒
      Ironie off
      22 3 Melden
    • wasylon 25.03.2017 19:07
      Highlight Stimmt Yolo. Wie möchtest du den fehlende Energie im Winter ersetzen? Gaskraftwerke, Kohlestrom aus Deutschland oder Atomstrom aus Frankreich?
      6 23 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 19:09
      Highlight @Wasylon; Genau um solche Zustände zu vermeiden braucht es HEUTE + MORGEN grosse Anstrengungen um in der Energiegenerierung weiter zu kommen. Je weiter wir das hinaus treiben desto weniger wird gemacht und das ist eine Spezialität der SVP.
      Es braucht DRUCK um die Wirtschaft in der Energiefrage weiter zu bringen, ohne Druck und Programme bewegt sich gar nichts.
      Aber ich bin zuversichtlich, dass es genügend vernünftige Menschen gibt die diesen nötigen Druck stützen und wir somit die nötige Wende hinkriegen.
      Das Beispiel von D ist sehr schlecht gewählt, denn es hat nicht die gleiche Zeitaxe.
      24 8 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 19:14
      Highlight @Wasylon; Speicherung, Effizienz und Umlagerung. Und darum müssen wir Druck aufsetzen und Programme stützen denn ohne einen grossen Einsatz wird die Wirtschaft den einfachsten Weg wählen, nämlich den Staus Quo, das ist keine sinnvolle Lösung für die nächsten Generationen, es wäre eine grosse Hypothek für die Zukunft.
      16 8 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 19:21
      Highlight @wasylon; Und wie möchtest Du das Risiko der AKWs tragen und deren immer teurer werdenden Rückbaukosten?
      12 7 Melden
    • Yolo 25.03.2017 19:25
      Highlight Es ist eine Strategie und kein pfannenfertiges Konzept. Wir haben viel Zeit um diese Fragestellung zu lösen.
      8 2 Melden
    • wasylon 25.03.2017 19:30
      Highlight @Hackfresse wow 13 Jahre! In 13 Jahren. Das Projekt Linthal 2015 dauerte alleine 11 Jahre um eine Steigerung um 1000 MW zu erzielen. Das entspricht leistungsmässig (jedoch nicht Energie
      mässig) dem Kernkraftwerk Leibstadt oder dem
      Wasserkraftwerk Cleuson-Dixence.
      7 13 Melden
    • trio 25.03.2017 19:31
      Highlight @wasylon
      Mimimi
      google doch mal eisheizung. Woran liegt es, das einige denken, wir wären zu blöd um alternativen zu entwickeln?
      Scheinbar genügt unser intellektuell gerade mal so, um etwas anzuzünden und daraus Energie zu gewinnen. Arme Menschheit.
      12 3 Melden
    • wasylon 25.03.2017 19:34
      Highlight @FrancoL welchen Druck meinst du? Die Grimselstausse Erhöhung wurde ja schon erfolgreich durch die Grünen verhindert.....
      8 11 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 19:55
      Highlight @Wasylon; Hätte von Dir mehr Durchsicht erwartet, so beginnen wir halt nochmals beim einfachsten ABC der Wirtschaft;

      Die Wirtschaft braucht einen gewissen Druck um sich in die Entwicklungen einzubringen, ohne diesen Druck geht heute fast gar nichts. Eine Strategie die einen spürbaren Druck erzeugt zwingt die Wirtschaft sich der Situation anzunehmen und Lösungen zu forcieren. Dies gilt vor allem für die Geldgeber, sprich zB die Banken.
      Und die Wirtschaft braucht Geld und das bekommt sie wenn ein guter und sinnvoller Rahmen steht, der nicht eine allzu lange Zeitaxe aufweist.





      11 8 Melden
    • wasylon 25.03.2017 20:07
      Highlight @trio an was liegt es, dass einige meinen mit Luftschlösser kann man Strom erzeugen?

      Die "Eisheizung" ist erst mal "sauteuer" in der Anschaffung. Für den Wärmebedarf brauchst Zisternen. Nicht jeder hat den Platz. Das System ist auch nicht besonders, gleich gute oder bessere Ergebnisse kann man mit einem Bruchteil der Kosten erreichen.
      10 6 Melden
    • wasylon 25.03.2017 20:28
      8 10 Melden
    • trio 25.03.2017 20:28
      Highlight @wasylon
      Aja, ein AKW ist ja nicht sauteuer in der Anschaffung UND Unterhalt. Platz brauchts auch nicht. Kann man mitten in der Stadt bauen. Darum brennt die Wirtschaft darauf Neue zu bauen. Aber die bösen Grüne verhindern es.
      Mir eigentlich egal, wie jeder seine Energie erzeugt. Was mich jedoch sauer macht, wenn solche zerstörerische Konzepte wie AKWs und auch fossile Brennstoffe noch staatlich unterstützt und gefördert werden. Üble Sache.
      11 1 Melden
    • trio 25.03.2017 20:34
      Highlight @wasylon
      Zeig mir doch bitte, welche Systeme mit einem Bruchteil der Kosten dasselbe wie eine Eisheizung leisten. Sagen wir über einen Zeitraum von 10 Jahren.
      7 1 Melden
    • wasylon 25.03.2017 21:06
      Highlight @trio das muss ich dir nicht zeigen. Wenn die Eisheizung wirklich so günstig ist, würde jeder sich so eine anschaffen. Hausbesitzer sind doch nicht blöd.
      7 9 Melden
    • wasylon 25.03.2017 21:23
      Highlight @Trio Um den Strom eines einzelnen AKW durch Windräder zu ersetzen, wären folglich knapp 4400 durchschnittlich grosse Windräder nötig. Ferner angenommen, diese Windräder würden zu einem einzigen grossen Windpark zusammengestellt und die einzelnen Räder würden den nötigen Mindestabstand vom drei- bis fünffachen Rotordurchmesser einhalten, dann kämen bei durchschnittlich 70 Meter Rotordurchmesser eine Fläche von 322 Quadratkilometer zusammen. Der Windpark, der ein AKW ersetzen könnte, hätte etwa die Fläche des Bundeslandes Bremen.
      8 9 Melden
    • Lumpirr01 25.03.2017 23:22
      Highlight @FrancoL: Lieber Franco, Du scheinst auf Grund Deiner Beiträge, welche in Watson behandelt werden, ein grosser Experte (und speziell in Energiefragen) zu sein. Kernthema sollte allerdings hier die Zukunft der Energieversorgung und weniger Deine persönliche Abneigung gegen die SVP sein. Noch nicht gemerkt, dass einiges krumm läuft, seit sich die Politik in die Energieversorgung eingemischt hat? So werden wegen der unsäglichen Förderung des Solarenergie (bei unrentablen Wasserkraftwerken) im Sommer bei Sonne die Weichenheizungen der SBB eingeschaltet, um die unbenötigt Energie zu vernichten....
      9 6 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 23:47
      Highlight @Lumpitrr01; Danke für die falschen Blumen. Du scheinst allerdings nur ein Nachplapperer zu sein. Vokalem wenn ich von den unrentablen Wasserkraftwerken lese. Heute ist KEINE Energie rentabel wenn sie richtig gerechnet ist nicht bei den Preisen die zur Zeit am Markt herrschen. Wir bräuchten auch keine Förderbeiträge wenn die Energiekosten sauber und nachhaltig berechnet würden. Doch da die Lobby par tour nicht mit gleichen Ellen messen will, ist nun die Landschaft ALLER Energien in Schieflage. Was wir brauchen ist eine Förderung der Entwicklung und die gibt es nur mit einer Strategie.
      4 9 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 23:51
      Highlight @Limpirr01; ja meine Abneigung gegenüber der SVP und deren Exponenten in Sachen Energie und Zuwanderung ist stark ausgeprägt, nicht aus persönlichen Gründen eher aus meiner langjährigen Erfahrung auf diesen Gebieten mit viele, sehr vielen "Würdenträger" dieser Partei.
      Auf beiden Gebieten hantieren sie mit gezinkten Karten, mit Annahmen und Behauptungen die nicht tragbar sind und machen ein jämmerliches Doppelspiel. Für mich sind aber Menschen bei der Zuwanderung und die Zukunft unserer Jungend in Sachen Energie nicht geeignet im Doppelspielchen zu betreiben.
      4 9 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 23:56
      Highlight @Lumpirr; Und der Staat MUSS sich einmischen, er muss sich einmischen weil alleine schon bei den AKWs mit grösster Wahrscheinlichkeit ein dicker Batzen bei der Entsorgung beim Bürger hängen bleibt. Man misch sich dort nicht ein wo Unternehmen unterwegs sind die sich selbst bestens führen können ohne für den Staat zum Risiko zu werden. Und da ich annehme dass auch Du einige hundert Franken Steuern bezahlst, sollte dies auch in Deinem Sinne sein, ausser Du stehst darauf Altlasten zu einem späteren Zeitpunkt teuer zu entsorgen, weil Du keine Steuern bezahlst.
      3 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 00:00
      Highlight @Wasylon; Energie ist wohl nicht Deine Domäne! Die Zukunft wird nicht durch EINE Energiequelle bestimmt, sondern durch einen intelligenten Mixed an Energien, Einsparungen, Speicherungen und einer knallharten Optimierung.
      Das Problem sind die grossen Player, die heute alles in einer Hand haben und somit alles andere als interessiert sind einer dezentralen Energiewirtschaft zuzustimmen. Sie möchten wieder den grössten Teil des Kuchens bei sich wissen und das ist heute schon mal klar das geht nicht. . . . .
      5 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 00:05
      Highlight @Wasylon; Von den mehr als 500 Bauten die wir in den letzten Jahren erstellt haben, ist der Energiebezug von den "alten" üblichen Energielieferanten, trotz steigendem Verbrauch, um ca 60%(!) gefallen, dies sind nicht Einsparungen sondern Optimierungen, die finanziell auf anderen Kostenstellen angefallen sind.
      Dies kann den grossen Playern nicht gefallen und das zeigt in vielen kleinen und grösseren Obstruktionen.
      Es muss noch viel getan werden, dies geht aber nur mit einer klaren und engen Strategie.
      4 8 Melden
    • wasylon 26.03.2017 00:34
      Highlight @Franco deine Strategie basiert auf Schätzungen, annahmen und Mutmassungen. Ich hoffe du hast einen Plan B falls sich die "Strategie" schiefgeht.

      Und hast du die graue Energie bei deinen Bauten auch mit eingerechnet? Du kannst nicht nur die Endenergie beim verbrauch mit einrechnen.
      9 4 Melden
    • wasylon 26.03.2017 00:58
      Highlight Die Reduktionsziele der Energiestrategie für den Energieverbrauch bis 2035 sind illusorisch und basieren auf spekulativen Annahmen über die technologische Entwicklung. Der geplante Ausbau erneuerbarer Energien von heute rund 2,8 Terrawatt auf 11,4 Terrawatt im selben Zeitraum sei unrealistisch. Selbst wenn er erreicht würde, entstünde eine schwerwiegende Versorgungslücke, sobald die Kernkraftwerke der Schweiz abgeschaltet würden. Der SBV befürchtet, dass die Lücke mit ausländischem Strom gedeckt werden müsste, der zu einem grossen Teil aus Kohle-, Gas- oder Kernenergie besteht.
      9 4 Melden
    • wasylon 26.03.2017 01:00
      9 3 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 01:33
      Highlight @Wasylon; Eben Nicht! Es sind keine Schätzungen sondern es sind Realwerte. Man sieht bei all Deinen Betrachtungen dass Du KEINE Ahnung von Energiewirtschaft hast und Dich vermutlich im Netz irgendwie schlau machst. Die Tatsache dass ich über Jahre hinweg diese Reduktion von Energie-Bezug aus den alten üblichen Quellen verzeichnen kann ist KEINE Annahme sondern eine gemessene Tatsache und dies unter realistischen Voraussetzungen. Den Plan B brauche ich nicht weil ich den erst brauchen würde wenn die Physik Kopf steht und das wird sie kaum tun.
      3 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 01:37
      Highlight @wasylon; Und stell Dir vor auch die graue Energie ist eingerechnet, da stellt sich eher die Frage ist bei den heutigen Energien eine Vollkostenrechnung gegeben und erfasst? zB bei den AKWs?

      Bei einer Strategie sind immer auch Annahmen mit von der Partie, so zB bei den AKWs dass nicht passiert, dass sie nicht Ziele von Terroristischen Akten werden. Wo ist da der Plan B????

      Du musst lernen weniger nachzuplappern sondern mit gleichen Ellen zu messen. Die Vollkostenrechnung ist wie bereits erwähnt bei der heutigen Strategie nicht erfasst, ganz und gar nicht!
      2 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 01:42
      Highlight @Wasylon; Zum SBV; Der hat an der neuen Strategie keine Freude, verständlich! erstens ist der SBV fest in SVP Händen und zweitens was schwerer wiegt, mit der neuen Strategie verändern sich die Kostenstellen am Bau: Die Baumeisterarbeiten fallen zu Gunsten von technischen Kostenstellen wie die Haustechnik. Die Baumeister verlieren an Arbeitsvolumen, darum versuchen sie so gut möglich sich in diese neuen Technologien einzumischen, doch da haben sie eben einen rechten Rückstand, den sie wohl kaum aufholen werden weil sie es verschlafen haben sich damit zu befassen. Beim Lesen kritisch sein!
      2 8 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 01:47
      Highlight @Wasylon; Ich habe nicht behauptet dass es ein Spaziergang wird mit dem neuen Energiekonzept aber es ist klar sichtbar dass man gut unterwegs ist und durch Stützen der Entwicklung noch schneller voran kommen wird.

      Leider haben wir viel Zeit verloren, weil keine Förderung der Entwicklung gegeben war und man wie leider immer üblich zuerst die getätigten Investitionen abschreiben wollte.

      Meine erste intelligente Steuerung für die Haustechnik kostete den Eigentümer mehr als 15'000 CHF. Heute 15 Jahre später kriegt man das gleiche für 2-3'000. Die Einsparungen lassen grüssen.
      2 8 Melden
    • wasylon 26.03.2017 03:15
      Highlight @Franco. Manchmal schreibst du echt einen Blödsinn. Gerade Baumeister würden zu den grössten Profitieren gehören. Weil viele Altbauten abgerissen und neu erstellt werden müssten.
      8 2 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 03:39
      Highlight @wasylon; Du verstehst nicht viel!
      Die Baumeister haben diese Neubauten eh auf sicher, da deren Ersatz nicht vorwiegend aus energetischen Gründen erfolgt, sondern weil verdichtet und modernisiert wird. Und nun ist es auch bei den Neubauten so, dass der Anteil der Baumeisterarbeit abnimmt zu Gunsten von der Haustechnik, Fassadentechnik und Dämmungstechnik, alles Arbeiten die von Spezialisten geleistet werden. Der Durchschnittliche m2-Preis einer Fassade ist beim Baumeister von über 250/m2 auf unter 150/m2 gefallen, da der restlichen Anteil an den Fassadenkosten andere Arbeitsgattungen leisten.
      3 8 Melden
    • wasylon 26.03.2017 04:10
      Highlight Theoretisch deckt die Sonne den Energiebedarf der Monte-Rosa-Hütte zu 90 Prozent, in der Praxis wird nicht einmal die Hälfte erreicht. Das Vorzeigeprojekt der ETH illustriert, wie in der Ökobranche gemogelt wird und warum sich die Solarenergie nicht durchsetzen kann. Mit 84 m2 Solarpanel auf dem Dach und 56 m2 Wärmekollektoren im Freien, so haben die Planer errechnet, liessen sich die Bedürfnisse von 120 Gästen komfortabel erfüllen, inklusive Abwasser-Recycling. Nur dank dem Dieselaggregat kann der Betrieb überhaupt aufrechterhalten werden.
      9 3 Melden
    • wasylon 26.03.2017 04:15
      Highlight Die Realitäten mit arithmetischen und rhetorischen Tricks zurechtbiegt, hat handfeste Gründe. Aus ideologischer Opportunität verlagert die Politik die Forschung seit Jahrzehnten einseitig auf «alternative» Energieträger wie Sonne und Wind. Die Weiterentwicklung der Kernenergie, bei der die Schweiz einst an der Weltspitze forschte und die uns in Kombination mit dem Wasser bislang einen weltweit fast einzigartig sauberen Strommix garantierte, wurde auf ein Minimum zurückgefahren. Die Erfolge der «Alternativen» lassen auf sich warten. Also werden die Fakten verbogen, bis das Resultat stimmt.
      9 3 Melden
    • wasylon 26.03.2017 04:15
      Highlight Kurioserweise hat sich die Meinung durchgesetzt, dass Energie nur nachhaltig und «öko» ist, wenn sie nicht rentiert und minimale Erträge bringt. Grosse Wasserkraftwerke werden bekämpft, obwohl sie im Verbund mit AKW die besten Resultate bringen. Der wegen seiner Unzuverlässigkeit praktisch wertlose Strom von Sonne und Wind wird mit Milliardensubventionen und langjährigen Abnahmegarantien gefördert. Die Rechnung für diesen Aberwitz werden unsere Kinder bezahlen.
      9 3 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 04:34
      Highlight @wasylon; Du kannst noch einige hundert Beispiele anbringen und von Berechnungen und ideologischen Opportunitäten sprechen.
      Das was ich poste sind keine Berechnungen sondern Messungen, ja Langzeitmessungen, weil wir uns mit der Energiefrage schon über 25 Jahren beschäftigen.
      Wegen Menschen Deines Schlages sind wir mitunter in Verzug mit den Entwicklungen, weil Du tatsächlich der Meinung bist dass die Zentrale Stromversorgung mit neueren AKWs die Lösung sein könnte und schön beiseite schiebst dass die AKWs im Bedrohungsfall zur Falle werden. Unsere Kinder werden DEINEN Irrsinn bezahlen 2 x!
      4 9 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 04:41
      Highlight @Easylon; Verbiegen kann man bei Messungen nichts, man misst stellt die Änderungen fest, rechnet am Anfang auf eine längere Zeitdauer hoch und ersetzt nach der avisierten Zeitdauer die Hochrechnung durch die gemessenen Resultate. Keine Hexerei, ein Alltagsübung.
      Wasylon in bester SVP-Manier zeigst Du mit Deine selbst gebastelten Annahmen unter Weglassen zB der Gefahrensituation bei den AKWs (auch bei den neuen Generationen) wie die SVP argumentiert und wie sie die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel setzt. Ich hoffe Du hast keine Kinder, denn für deren Zukunft machst Du gerade mal nichts!
      4 9 Melden
    • wasylon 26.03.2017 05:09
      Highlight Franco du bist teil der Ökolobby. Die Subventionen wandern ja auf dein Konto. Die Messungen werden zurechtgebogen. Deine Zukunftsaussichten sind etwa so glaubwürdig wie Horoskope.
      10 4 Melden
    • wasylon 26.03.2017 05:11
      Highlight Mythos: «Subventionen an alternative Energieträger fördern die Innovation.»


      Tatsache ist: Mit dem neuen Fördergesetz wurde das Gegenteil erreicht. Weil die Vergütungen für Alternativstrom fünf Prozent Rendite bei voller Amortisation garantieren, besteht kein Anreiz, die Anlagen zu optimieren, zu erneuern oder der Nachfrage anzupassen.
      8 2 Melden
    • wasylon 26.03.2017 05:21
      Highlight @Franco ich kann die beruhigen. Die Möglichkeit von einem Windrad erschlagen zu werden ist grösser als ein Atomarer GAU.

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/mysterioese-serie-umgeknickter-windraeder/story/27520474
      9 4 Melden
    • wasylon 26.03.2017 05:34
      Highlight Tatsache ist: Alternativenergie ist ein seit Jahren boomendes Business – allerdings ein hochsubventioniertes. Gemäss Uno setzte die Branche allein im Jahr 2007 weltweit 148 Milliarden Dollar um. Seit 1990 wendet die öffentliche Hand in der Schweiz jährlich über 100 Millionen Franken zur Erforschung von "neuen" erneuerbaren Energien. Sparmassnahmen auf (die Kern- und Fusionstechnologie erhielt rund 50 Millionen). Dazu kommen direkte Subventionen in Milliardenhöhe. Trotzdem bewegt sich der Anteil der EE an der Gesamtproduktion 2015 um nur 2%.
      9 6 Melden
    • wasylon 26.03.2017 07:32
      Highlight In der Schweiz sind schon rund 30 000 Häuser nach dem Minergie-Label zertifiziert worden. Doch es wird immer deutlicher, dass die Bauten die hohen Erwartungen nicht erfüllen.
      Der grösste Teil davon betrifft die Gebäudehülle, Lüftung und Heizung, also die vom Gütesiegel Minergie zertifizierten Elemente», erklärt Giger. So wurden laut Giger bei der Lüftungs­anlage nachweislich Messungen gefälscht.

      https://www.ktipp.ch/artikel/d/minergie-der-lack-am-energiespar-label-blaettert-ab/
      9 5 Melden
    • Lumpirr01 26.03.2017 11:27
      Highlight @Lieber Franco: Eine konstruktive Diskussion wird selbstverständlich toll gefördert, wenn man Leute (mit 40 jähriger Erfahrung im Energiebereich mit einer anderen Meinung) als "Nachplapperer" oder "Du verstehst nicht viel" bezeichnet. Wie wäre es wohl mit sachlichen Argumenten anstelle von Deinen sogenannten "Alternativen Fakten"??
      Eigentlich hätte ich von Dir eine Stellungnahme zum Energieüberschuss bei Sonnenschein im Sommer erwartet gemäss:

      http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/deutsche-wollen-wasserkraft-zu-spitzenzeiten-drosseln-aargau-wehrt-sich-127714245
      7 1 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 11:44
      Highlight @wasylon; Minergie; Welche hohen Erwartungen werden nicht erfüllt? Die berechneten Verbrauchszahlen erweisen sich las richtig, dass kann Dir jeder Bauherr anhand der Unterhaltskosten bestätigen. Es geht auch nicht um das Zertifikat sondern um die Tatsache, dass viel mehr Häuser nach diesem Standard erstellt werden und somit Energie eingespart wird.

      Woher Du das Märchen der hast dass nachweislich Messungen gefälscht wurden ist mir schleierhaft, denn wie gesagt der Verbrauch ist jederzeit messbar und zeigt dass man richtig unterwegs ist.
      2 7 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 11:49
      Highlight @wasylon; Auch bei den Kosten und Subventionen machst Du einen klaren Ueberlegungsfehler, weil Du vermutlich ausser einseitig Dich einzulesen keine Ahnung hast.
      Bei allen unseren Bauten sind die Subventionen der Anlagen auf einem kaum messbaren Wert angesiedelt. Das Gebäudeprogramm subventioniert bei Sanierungen einen sehr kleinen Teil der Gebäudehüllensanierung und dies unter ganz klaren Auflagen. Der Aufwand für das Einholen der Subvention ist meist grösser als die Subvention selbst.
      2 7 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 11:52
      Highlight @wasylon; Die Gefahr eines Super-Gaus ist nicht die erste Problematik, sondern die Gefahr dass AKWs zum Terroristenziel werden. Da kann man die Augen schliessen ist aber alles andere als sinnvoll. 911 zeigt dass vieles möglich ist was man im Vorfeld als unmöglich erachtete.
      2 6 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 11:58
      Highlight @Wasylon:
      Mythos: «Subventionen an alternative Energieträger fördern die Innovation.»

      Nochmals auch für Dich zum Mitschreiben:
      Es geht nicht um die Subventionen sondern um Gelder für die Entwicklung der Energieträger und Energie-Verbundsysteme. Das gänzlich etwas anderes als die Subventionen.
      Wenn Du dies nicht einmal erkennen magst, dass kann Dir wirklich nicht geholfen werden.

      3 7 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 12:00
      Highlight @wasylon:
      Abschliessend: DU bist auf einem Fehltripp was die Energie betrifft und hast in x Posts noch keine meiner Aussagen entkräften können, weil Du immer auf der falschen Ebene argumentierst.
      Meine Ebene ist die tägliche Realität die ich seit Jahren konstatieren und messen kann, das was bei unseren Kunden reell anfällt, keine Fiktion sondern solide Zahlen.
      Es beruhigt mich dass ich unter meinen Bauherrschaften keine "wasylons" habe und diese Bauherrschaften von allen Bemühungen klar profitieren und weit besser dastehen als mit der traditionellen Sichtweise. Sie sind uns dankbar dafür.
      5 6 Melden
    • wasylon 26.03.2017 13:22
      Highlight Übrigens Franco findest du es nicht Problematisch das Du unseren Kindern ein Berg voll mit HBCD- Gift versetzen EPS-Dämmplatten hinterlässt?
      Das tolle HBCD baut sich in der Natur nicht mehr ab. Der Stoff schädigt Fische und andere Wasserlebewesen. Zudem steht HBCD im Verdacht, die Fruchtbarkeit von Menschen zu beeinträchtigen und Säuglinge über die Muttermilch zu schädigen. Daneben greift der Stoff Nerven und Leber an.
      Minergie-Eco-Label die Qualitäten des Minergie-Standards, wie "Komfort und Energieeffizienz", mit "gesunder und ökologischer Bauweise" war ein Öko Label mit Umwelt Gift.
      6 3 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 13:45
      Highlight @Lumpirr; Genau diese alternativen Fakten sind bei Euch zu finden. Es geht doch nie und nimmer um einzelne Zahlen, um Sommerüberschuss gegenüber Winter-Manko. Es geht um ein optimiertes Zusammenspiel von vielen energetischen Massnahmen und diese sind nun mal nicht wie von vielen Journis einfach auf ein Zahlenpaar zu reduzieren. Alleine die statische oder dynamische Betrachtung des Energieverbrauchs bringt schon jegliche Berechnung an den Rand des möglichen, darum arbeiten wir mit soliden Zahlen die effektiv gemessen wurden.
      3 7 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 13:51
      Highlight @Lumpirr: Alleine das richtige Energiemanagement bei Bauten bringt schon vieles und da hat man noch nichts mit der Energiequelle angefangen, man hat nur die Nutzung gedrosselt bei gleichem Nutzen.
      Du gehörst wohl auch zu denen die die Energie mit einem Brotaufstrich verwechseln den man nach Belieben kaufe und verwenden kann.
      Es geht nicht um Meinungen. Es geht um Physik und Messungen, nur 2-rangig um Berechnungen. Meinungen sind allerhöchstens bei den Investitionen gefragt und das sollte man mit soliden Fakten stützen nicht auch noch mit Meinungen zu klar gemessenen Zahlen.
      4 7 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 13:59
      Highlight @Lumpirr; Für viele Fachleute geht der Zug in Richtung Dezentralität, schon alleine diese Tatsache bedarf einer neuen Sichtweise, die leider durch grosse Player torpediert wird. Ein Ueberschuss kann je nach System sehr sinnvoll genutzt werden um zB die Heizung im Winter zu stützen; Beispiel Free-Cooling mit Rückgabe der Wärme an den Boden, eine dezentrale Lösung, rechnet sich am Einzelobjekt. Übergeordnet geht es darum die anfallende Energie so zu nutzen dass besser speicherbare Energien entlastet und aufgespart werden.
      Eine komplexer Mecano der meistens nur rudimentär betrachtet wird.
      4 7 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 15:40
      Highlight @wasylon; Wer sagt Dir dass bei Dämmungen EPS platten zu verwenden sind, die zudem auch beim Brandverhalten Probleme bieten? Da drängen sich zB Steinwolle oder Mineralwolle oder schlichtwegs Luftschichten auf, die zudem für das Innenklima in den Wohnungen vorteilhaft sind. Selbst bei EPS ist heute die Wiederverwendbarkeit ein klares Thema und ich gehe davon aus, dass wir für viele Jahrzehnte auf Dämmung setzen müssen, also der Bedarf gesichert ist.
      Und wieso bist Du der irren Meinung dass bei einem Miefige-Label der Dämmstoff vorgeschrieben ist? Bis Du so miserabel informiert? Unterirdisch!
      3 5 Melden
    • Lumpirr01 26.03.2017 18:19
      Highlight Lieber Franco, es ist nicht alles falsch, was Du hier behauptest, aber eingefleischte Fachleute wirst Du trotzdem nicht überzeugen können. Es ist einfach nicht die Aufgabe des Staates, jedem Bewohner dieses Landes vorzuschreiben, wieviel Energie er zu verbrauchen hat. Solange Deutscher Kohlestrom den CH - Strommarkt mit Dumpingpreisen überschwemmt ist auch jeder politische Eingriff wirkungslos. Wie soll bei uns bei dieser Zuwanderung der Verbrauch gesenkt werden? Glaube mir, ich habe schon für x-Millionen Sparprojekte realisiert. Neue theoretische Technologien müssen zuerst praktikabel werden
      4 1 Melden
    • wasylon 26.03.2017 18:19
      Highlight @Franco Unterirdisch ist gut. Auch du hast als Perimeterdämmung EPS/XPS HBCD haltige Produkte für deine Projekte verbaut, die übrigens so ins direkt Grundwasser gelangen. Von den möglichen Gesundheitlichen folgen für die Arbeiter, die die Dämpfe beim schneiden der Platten einatmen ganz zu schweigen. Fakt ist du und die Ökolobby hinterlassen einen Berg Sondermüll die an Asbest Problematik erinnert.
      4 2 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 18:48
      Highlight @Limpirr01; Ich will auch niemanden überzeugen, ich zeige auf was die Resultate sind, das ist schon mal ein Problem das "eingefleischte Fachleute" immer an den Rand ihrer Möglichkeiten führt. Meistens hantieren sie mit Berechnungsmodellen, die sie gerne in der Luft zerreissen und das geht nun mal bei meinen Zahlenreihen nicht. Darum machen meine Auftraggeber auch gerne bei den Energiekonzepten mit, weil ich Ihnen die Bälge abgebe. Wer nicht mag der kann einen anderen Weg vorschlagen.
      1 4 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 18:52
      Highlight @Limpirr; "Es ist einfach nicht die Aufgabe des Staates, jedem Bewohner dieses Landes vorzuschreiben, wieviel Energie er zu verbrauchen hat"

      Nein das kann ich sogar unterschreiben mit der Bemerkung, dass aber der Energiepreis so gestaltet sein sollte dass zB bei den AKWs die Vollkostenrechnung angewandt wird.

      Ich mache meinen Kunden auch keine Vorschriften, sie wählen auf der Basis der vorliegenden Fakten, that's all!

      Nach nun mehr als 25 Jahren zeigt es mir dass die Freiwilligkeit ein probates Mittel ist, wenn man nicht mit gezinkten Karten spielt und die Zukunft mit ein Faktor sein darf.
      1 4 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 18:59
      Highlight @Lumpirr01; Als junger Architekt habe ich das erste trivalente Haus in der Stadt Zürich mitentwickelt, mit einer Nutzung von 4 verschiedenen Energieträgern. Eigne Jahre später stand in unserem Büro einer der ersten Schichtenspeicher, heute als Erfindung der Fa. Jenni angepriesen. Es liegen nun mehr als 25 Jahre dazwischen und viel verlorene Zeit. Heute wird alles als ein Novum gepriesen dabei handelt es sich meistens um relativ einfache physikalische Vorgänge (zB der Schichtenspeicher).
      Die Senkung des Verbrauchs hat noch viel Potential, die Einwanderung ist nicht der Massstab.
      1 3 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 19:03
      Highlight @Lumpirr01; Wen Du schon die Zuwanderung ansprichst, dann kann man auch anführen, dass diese bestens gesenkt werden könnte wenn die Wirtschaft es denn wollte und gerade die Energietechnik ein Zeig wäre wo die inländischen Arbeitskräfte ü55 eingesetzt werden könnten. Aber da spuckt die SVP grosse Töne und lässt aber ihre wirtschaftseleite wacker sich an der Zuwanderung bedienen.

      Neue Technologien müssen an den Markt kommen und nicht verteufelt werden, das habe ich bereits 1985 immer gefordert, weil schon damals der Markt abweisend reagierte weil die alten Techniken noch nicht amortisiert waren
      1 3 Melden
    • wasylon 26.03.2017 21:20
      Highlight @Franco wie kannst du Mineralwolle guten einbauen im Wissen, dass bei den Fasern die krebserzeugende Wirkung zwar nicht als erwiesen gilt, aufgrund von Tierversuchen besteht jedoch ein entsprechender Verdacht besteht?
      https://www.suva.ch/de-CH/Praevention/Branchenthemen/Sichere%20Baustelle#uxlibrary-material=cbcbc1c6228cff863ff6d6119ba2f27c&uxlibrary-open=/de-CH?atomid=cbcbc1c6228cff863ff6d6119ba2f27c%26showContainer=1
      3 1 Melden
    • FrancoL 26.03.2017 22:52
      Highlight @wasylon; Ins Offside gelaufen! Argumentation mit 2 Ellen.

      Bei der Mineralwolle ist es nicht erwiesen und Du erachtest es als genügend erwiesen.
      Bei den neuen Energien behauptest Du es sei nichts erwiesen und darum soll man es nicht so sein.

      Lieber Wasylon Du bist in die Falle getappt. Gebe zu das freut mich!

      Einmal gilt der Verdacht als Indiz um zu reagieren (Mineralwolle) und das andere mal gilt er entsprechende Verdacht (Energie) nicht.

      Lieber wasylon Du musst dich schon entscheiden auf welcher Basis Du argumentieren willst; mit Beweisen oder ohne. Wird erwachsen lerne argumentieren!
      1 4 Melden
    • wasylon 26.03.2017 23:09
      Highlight Franco kannst du lesen? Zwar als nicht erwiesen aber ein verdacht besteht. Und die 2 Ellen hast du offensichtlich auch.
      Also du verbaust Materialien bei denen Krebsverdacht besteht. Im Zweifelsfall entscheidet du dich für den Profit. Die Gesundheit der Arbeiter ist dir völlig egal solange dein Honorar stimmt.
      2 1 Melden
    • wasylon 26.03.2017 23:24
      Highlight Übrigens typisch Architekten. Auf ihren Hochglanzprospekten sich alle nachhaltig und innovativ. Aber sobald es um die Sicherheit und Gesundheit Arbeiter geht, stehen ökonomische Interessen im Vordergrund. Hauptsache Du bekommst deine 10% Honorar. Langzeitfolgen sind ja nicht mehr dein Problem.
      2 0 Melden
    • wasylon 26.03.2017 23:36
      Highlight Wer wie Du jahrelang Giftige- oder potenziell Gefährliche Stoffe verbaut, sollte nicht mit den Fingern auf andere zeigen. Das wirkt Scheinheilig, auch wenn es dein Ökomäntelchen gut verdeckt.
      2 0 Melden
    • FrancoL 27.03.2017 00:35
      Highlight @wasylon; Nicht für den Profit für die entsprechende Sicherheit, wie dies auf gute Baustellen üblich ist. Nach Deiner Logik dürfte man schlichtwegs nicht Bauen, denn am Bau gebt es immer Unfälle, das ist nicht ein Verdacht sondern eine Tatsache! da kannst Du alle SUVA Vorschriften durchlesen. Also sticht das mit den 2 Ellen nicht. Und die Sicherheit ist wie so alles was gut eingehalten werden muss eher dem guten Honorar abträglich, denn es muss viel mehr kontrolliert werden. ich bin der Sicherheit verpflichtet und nicht der Honoraroptimierung.
      0 2 Melden
    • FrancoL 27.03.2017 00:39
      Highlight @wasylon; Wie Du vielleicht in meinen Posts auch schon lesen konntest bin sich ein strikter Gegner des Unterakkordes und ein Grund dafür ist die Sicherheit, mit professionellen Firmen kann man besser die Sicherheit garantieren.
      Zu den Hochglanzsprospekten; Das ist nicht die Masche der Architekten schon eher die Masche der Verkäufer-GUs oder TUs. Da solltest Du den Unterschied kennen.
      Langzeitfolgen sind unser Problem, denn heute wird der Architekt auch bei der Materialwahl auf den Lebenszyklus verpflichtet, wohl auch etwas neu für Dich.
      0 2 Melden
    • FrancoL 27.03.2017 00:47
      Highlight @wasylon; Mit was möchtest Du den Bauen? Welche Materialien die am Bau eingesetzt werden können sind vollumfänglich Schadstoff frei und bergen keinerlei Gefahren (inkl. der Verarbeitung) beim Einbau?

      Scheinheilig ist es alles beanstanden zu wollen, dies ohne die gleichen Ellen zu verwenden und sich dann zum x-ten mal vor einer Darlegung der eigenen Sache drücken zu wollen.

      Du bist auf "Züritüsch" gesagt ein "chline Stänkeri" der sein Wissen übers Netz sich aneignet ohne die Realität der Verwendung auch nur im geringsten in Betracht zu ziehen.

      0 2 Melden
    • wasylon 27.03.2017 01:20
      Highlight Also nutzt du weiter potenziell Krebserregende Baustoffe so wie du jahrzehntelang HBCD Platten verbaut hast. Ja wenn es der Vorschrift ist ja für dich alles in Ordnung. Aber bitte schreibe nicht mehr von "Kinder und unsere Zukunft " oder von "Druck" den es braucht, denn du hast dich selbst als Heuchler enttarnt.
      2 0 Melden
    • wasylon 27.03.2017 01:37
      Highlight Wow Franco du bist aber ein schlechter Architekt. Informier dich doch. Dämmplatten aus Schafwolle, Wärmedämmung aus Zellulose, Holzfaser-Dämmstoffe, oder ein Honka Blockhaus. Ein Strohhaus mit Lehmverputz, oder Porenbeton. Alles besser deine mit Koks hergestellten Platten.
      3 0 Melden
    • FrancoL 27.03.2017 01:38
      Highlight @wasylon; Wieso drückst Du Dich vor einer Antwort auf heikle Fragen? Kannst Du nur selektiv lesen? Wo bleibt die Antwort auf meine Frage von 00.47? Ist doch keine Hexerei, ausser man drücke sich immer von allen Antworten.
      Die Zukunft unserer Kinder ist durch solche Individuen gefährdet die nie Antworten geben können, die nur beanstanden und nichts liefern, ein Menschenschlag der für die Zukunft nichts beibringen kann.
      Solange Du keine Antworten bringst gehörst Du zu dieser Sorten Menschen, die die Zukunft negieren.
      0 2 Melden
    • wasylon 27.03.2017 01:55
      Highlight Sorry Franco aber für das aufschalten bin ich nicht zuständig. Also Slow down😜
      2 0 Melden
    • FrancoL 27.03.2017 02:13
      Highlight @wasylon; Oh das kenne ich denk dir mal, Altbauten dämmen wir seit nun mehr als 20 Jahren mit Zellulose, wenn es die Konstruktion zulässt. Und ja wir bauen gerne auch Häuser in Lehm, nur lösen diese nicht das Problem der Baudichte und führen zur Zersiedelung. Und wieso nicht gleich einige Hunderttausend Schafe züchten, damit ein kleiner Teil der Bauten mit deren Wolle gedämmt werden kann, Brandschutz inkl., man könnte dann die Schafe Gen manipulieren damit deren Wolle nicht brennbar wird.
      Doch Du rettest die Zukunft.
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    • FrancoL 27.03.2017 02:16
      Highlight @wasylon; Doch, doch gute Ansätze und reell eine Lösung für 6-8 Mio Einwohner in der Schweiz. Und ja wieso bei unsren engen Platzverhältnissen nicht auch einige Blockhütten aufstellen und Porenbeton hat sich ja so super bewährt, da fehlt noch der Durisolstein auch so ein Garant für Bauschäden am laufenden Band.

      Merkst Du nicht dass Du vor Stunden die EE als Utopie hinstellen wolltest und nun eine Liste von Lösungen postest der nicht einmal den Namen Utopie gerecht wird?

      Und bei dieser Liste von technischen Baumöglichkeiten bist Du gegen eine Energiestrategie 2050? Lol.
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    • FrancoL 27.03.2017 02:54
      Highlight Da mach ich Dir auch keinen Vorwurf, aber für den Inhalt trägst Du die Verantwortung oder doch nicht? Denn Du scheinst ja nur auf Dich bezogen zu sein und der Rest ist Dir Wurst, nur so könnte man mit etwas gutem Willen Deine Bautechnikvorschläge akzeptieren.
      Dann könnte man natürlich auch gleich alle AKWs abstellen und die Wasserkraft auf die Hälfte reduzieren, denn in einer Schweiz mit diesem Baustandard würden wohl kaum mehr als 1-2 Mio Menschen wohnen oder wohnen wollen, dafür gäbe es um so mehr Schaffarmen.

      Du bist wirklich eine Bereicherung und lockerst meine Nachtarbeit etwas auf.
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    • wasylon 27.03.2017 07:20
      Highlight Oke aus deinem Votum entnehme ich dass es aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist wirklich ökologisch zu bauen. Wieder einmal wird der Herr ökoarchitekt als heuchler enttarnt.
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    • FrancoL 27.03.2017 09:43
      Highlight @wasylon; Nein es sind nur sekundär wirtschaftliche Gründe. Der Platz ist schlichtwegs nicht vorhanden ausser man wolle die Landwirtschaftsflächen auf weniger als die Hälfte reduzieren und einer Zersiedelung zustimmen, was wiederum unökologisch wäre. Eine wirklich nur rudimentäre Rechnung würde die heutige Wohndichte von 1-2 Wom2/m2 auf ca 0.3Wom2/m2 verändern, also 5 bis 7 x so viel Landflächen belegen. Da vermutlich nicht alle Bewohner autark leben möchten, ausser man führe die Planwirtschaft unter Zwang ein, ergäben sich auch wirtschaftliche Probleme. Lösung: 2/3 der CH aus der CH weisen.
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    • FrancoL 27.03.2017 09:46
      Highlight @wasylon; mit den Rückschlüssen sollte es nicht wie mit dem Glücksrad sein. Sie sollten nicht immer nach Zufallsprinzip "ausgelesen" werden sondern haben wenn immer möglich etwas mit DENKEN zu tun.
      0 1 Melden
  • äti 25.03.2017 17:21
    Highlight Meine Ferndiagnose:
    - die SVP sollte übermässigen Alk-Konsum an Delegierten-
    Versammlungen verhindern
    - die 4 Gegenstimmen kamen vermutlich vom Servier-
    Personal, die als einzige das Energiegesetz gelesen
    haben
    - warum bloss kenne ich den grössten Vorschlag aller
    Zeiten der SVP nicht?
    42 14 Melden
    • R. Schmid 26.03.2017 08:10
      Highlight Weil sie immer Nein sagen und keine Lösung bieten?
      2 3 Melden
  • mia83 25.03.2017 16:47
    Highlight Und wieder die SVP: "800 Fr. pro Haushalt und Kopf". Sie wissen wie immer mehr als alle anderen.
    54 11 Melden
    • FrancoL 25.03.2017 17:14
      Highlight Wissen ist Macht.
      Bei der SVP und seiner Gefolgschaft ist Unwissen Macht.
      46 15 Melden
    • wasylon 25.03.2017 20:22
      Highlight http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-kolumne-zu-den-kosten-der-energiewende-a-954503.html
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  • MrBlack 25.03.2017 16:41
    Highlight Man kann sich dem Fortschritt natürlich auch verweigern, um mit den bewährten Methoden viel Geld zu verdienen. Man weist immer wieder auf die Probleme der Sonnen- & Windenergie hin, wobei man die offensichtlichen Probleme von Kohle- oder Atomkraftwerken bewusst ignoriert.
    65 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 16:39
    Highlight tagesanzeiger.ch/30539015 via @tagesanzeiger darum lehnt #SVP und blocher die energiestrategie ab aber dem volk mit mehrkosten, 3200.- 800.- 750.- wieviel den jetzt, drohen um das gewünschte resultat zu erzielen. SVP hat mit angstmacherei ja schon ab und zu erfolg.
    38 6 Melden
    • wasylon 25.03.2017 18:46
      8 27 Melden
    • wasylon 25.03.2017 20:22
      Highlight Es reicht eine Zahl, um den Irrsinn zu begreifen: Gut 19 Milliarden Euro haben die Deutschen vergangenes Jahr für Strom aus grünen Energien bezahlt, der am Markt nur zwei Milliarden Euro wert war. Über 17 Milliarden Euro haben die Verbraucher also zu viel bezahlt, das sind 215 Euro für jeden Bundesbürger und knapp 900 Euro für eine vierköpfige Familie.
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    • trio 25.03.2017 20:44
      Highlight @wasylon
      Die Energiepreise fallen. In deinem Link geht es um Subventionierung der Industrie durch die Privathaushalte. Das ist doch Äpfel mit Birnen vergleichen.
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    • wasylon 25.03.2017 21:39
      Highlight @trio wer zahlt den die kosten für die Energiewende? Die Wirtschaft oder der einfache Bürger? Bist du wirklich so naiv?
      5 13 Melden
    • sandbe 26.03.2017 13:21
      Highlight @wasylon klar ist das Angstmacherei der SVP! Haben die sich schon jemals für den Mittelstand eingesetzt? Diese Fantasiezahlen sind völlig aus der Luft gegriffen. Die Erhöhung des Netzzuschlags um 0.8 Rp./kWh kostet rund 40 Franken pro Person und Jahr. Punkt. Und wenn wir von Kosten sprechen, dann sollten wir aber auch vom Nutzen und den Einsparungen sprechen. Und diese sind dank der ES2050 um einiges höher als die 40 Franken. Energieeffiente Geräte = weniger Energiekonsum = geringer Energiekosten. Erneuerbare (z.B. Solarpanel auf dem Dach) reduzieren ebenfalls die Stromrechnung.
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  • CASSIO 25.03.2017 16:32
    Highlight Wann tritt eigentlich der Berufsparlamentarier Brunner endlich ab?
    37 12 Melden
    • RETO1 25.03.2017 17:27
      Highlight warum sollte er abtreten, er ist demokratisch gewählt und gehört zur angenehmeren Hälfte unserer Parlamentarier
      16 40 Melden
  • piewpiew 25.03.2017 16:08
    Highlight Keine Ahnung von Energieerzeugung und komplexen Zusammenhängen, aber sicher eine Meinung dazu haben. SVP im Abseits
    66 19 Melden
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 16:47
      Highlight Das war eigentlich schon immer das Motto dieser Partei. Keine Ahnung aber trotzdem eine starke Meinung haben.
      49 11 Melden
    • Skip Bo 25.03.2017 21:14
      Highlight Das mag ich an watson's JEKAMI. Ohne konstruktive Aussagen Herzli sammeln...

      Wie kommst du darauf, dass die SVP keine Ahnung von Energieerzeugung hat? Bitte konkret, ideologisches anti Geplapper gilt nicht.
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    • piewpiew 26.03.2017 00:03
      Highlight Ein Beispiel von +/- prominentem SVP Politiker: "Wir brauchen Akws der 4ten Generation, die bei Gefahr nach innen implodieren". Ohne jegliche Substanz und ohne jegliches know how. Typisch SVP
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    • Skip Bo 26.03.2017 09:12
      Highlight Ok, stimmt, tönt nicht gerade wissenschaftlich. Weiss jeder grüne Politiker oder sogar Vignetten Doris wie sich AKWs der 4ten Generation bei einem Störfall verhalten?
      Ich traue Frau Leuthard nicht zu komplexe Zusammenhänge in der Energieerzeugung zu verstehen und wörtlich korrekt wiederzugeben. Muss sie ja auch nicht, dafür gibt es Experten. Je nach Färbung der Experten werden aufgrund gleicher Grundlagen verschiedene Szenarien vorausgesagt.
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