Schweiz
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A general view shows the Swiss nuclear power plant Goesgen near the town of Daeniken west of Zurich July 15, 2015.    REUTERS/Arnd Wiegmann

Kein Notstrom vom Wasserkraftwerk: In Zukunft springen im AKW Gösgen im Notfall nur noch Dieselgeneratoren an. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

AKW Gösgen testet Notstrom-Variante, die versagt – und sagt keinem was

Nach fehlgeschlagenen Tests nahm das AKW Gösgen die Notstromversorgung über das nahegelegene Wasserkraftwerk als zusätzliche Absicherung ausser Betrieb. Offiziell kommuniziert wurde dies nie.

25.11.16, 17:38 26.11.16, 16:18
Lukas Blatter
Lukas Blatter



Das Wasserkraftwerk Gösgen liegt direkt neben dem Atomkraftwerk (AKW). Sollte es im AKW zu einem Unfall kommen, könnte dieses mit Strom aus dem nahegelegenen Wasserkraftwerk versorgt und so beispielsweise auch die Kühlung der Brennstäbe sichergestellt werden.

Ob die Noteinspeisung auch funktionieren würde, testeten die Verantwortlichen des AKW in diesem Sommer. So kommunizierte das AKW Gösgen zur beginnenden Jahresrevision per Medienmitteilung:

«Mit einem Versuch wird die elektrische Noteinspeisung aus dem Wasserkraftwerk Gösgen getestet.»

Medienmitteilung des Kernkraftwerks Gösgen

Danach fand dieser Versuch keine Erwähnung mehr. Das hat einen Grund: Wie Recherchen von watson zeigen, ist der Test, der diesen Juni durchgeführt wurde, fehlgeschlagen.

Keine weiteren Tests

Konstantin Bachmann, Sprecher des Kernkraftwerks Gösgen, bestätigt auf Anfrage, dass eine zusätzliche Stromversorgung ab dem Wasserkraftwerk Gösgen getestet worden sei. Dabei sei jedoch festgestellt worden, dass diese technisch nicht machbar sei. Weitere Tests seien keine mehr geplant, die Variante damit endgültig vom Tisch.

Für Bachmann ist dies allerdings nicht mit Abstrichen bei der Sicherheit gleichzustellen. «Das KKG erfüllt mit den vor Ort installierten Notstromanlagen sämtliche sicherheitstechnischen Anforderungen.»

ZUM ENSI-BERICHT EINER ARBEITSGRUPPE ZU NOTFALLMASSNAHMEN IM FALLE EINER ATOMKATASTROPHE STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 5. JUNI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Nuclear power plant

Das Atomkraftwerk und davor das Wasserkraftwerk in Gösgen. Bild: KEYSTONE

Schon 1999 Teil der Sicherheitspläne

Die Noteinspeisung über das Wasserkraftwerk fand indes bereits 1999 in einem Dokument über die periodische Sicherheitsüberprüfung Erwähnung als Bestandteil der gesamten Notstandstromversorgung des AKW:

«Das Kernkraftwerk Gösgen verfügt über die Möglichkeit, eine externe Anspeisung vom Wasserkraftwerk Gösgen herzustellen.»

Periodische Sicherheitsüberprüfung für das Kernkraftwerk Gösgen-Däniken Ensi.ch

Aufgrund der Bedeutung dieser zusätzlichen Sicherheitslösung veranlasste die Aufsichtsbehörde im selben Dokument, dass die dafür notwendigen Massnahmen «direkt in das Notfallhandbuch übernommen werden» sollten.

Zwischen 1997 und 2000 wurde das Wasserkraftwerk Gösgen erneuert. Bis dahin muss die Stromeinspeisung zum AKW gemäss diesem Bericht funktioniert haben. War das System nun also schon seit 16 Jahren nicht mehr funktionsfähig? Und warum wurde noch nicht kommuniziert, dass neu auf diese Variante verzichtet wird?

Auf Nachfrage geht die Aufsichtsbehörde ENSI nicht auf diese und weitere Fragen ein. «Dieses Geschäft ist zurzeit noch in Bearbeitung», so die schriftliche Antwort. Und weiter: «Das ENSI hat diesbezüglich noch nichts entschieden. Wir können uns daher nicht weiter äussern.»

Bei einer Katastrophe ist die Notstromversorgung eines Atomkraftwerkes von enormer Wichtigkeit. Um eine Havarie vermeiden zu können, müssen die Kühlung der Brennstäbe und die Steuerung der Anlagen zu jeder Zeit möglich sein.

Um dies zu garantieren, müssen AKW-Betreiber mehrere Szenarien zur Notstromversorgung vorweisen. Alle Werke sind daher mit mehreren Notstromgeneratoren ausgerüstet. Auch das AKW Gösgen verfügt über vier Dieselgeneratoren.

«Abbau bei sinnvoller Sicherheitsmassnahme»

Im Wasserkraftwerk Gösgen könnten die vier zur Verfügung stehenden Turbinen im Bedarfsfall zirka 40 Megawatt Strom erzeugen, womit das AKW versorgt werden könnte.

ZUM THEMA ENERGIESTRATEGIE 2050 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The hydroelectric power plant of energy company Alpiq in the

Könnte bei einem Notfall Notstrom fürs benachbarte AKW liefern: das Wasserkraftwerk Gösgen an der Aare. Bild: KEYSTONE

Dass mit dem Fehlschlag des Versuchs nun eine zusätzliche Absicherung abgebaut wird, verärgert die Kritiker der Kernenergie bei Greenpeace.

Stefan Füglister, Atomspezialist bei Greenpeace, kann sich diesen Verzicht auf mehr Sicherheit nur mit den finanziellen Interessen der Betreiber erklären. «Offenbar wird aufgrund des Spardrucks auf zusätzliche sinnvolle Sicherheitsmassnahmen verzichtet», sagt Füglister. Dies sei ein schlechtes Zeichen.

Das sind die Schweizer Atomkraftwerke

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92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 27.11.2016 17:56
    Highlight wo ist jetzt genau der skandal? man hat eine weitere sicherheitsmassnahme getestet, die nicht machbar ist und beerdigt diese idee. sie erfüllen nach wie vor die sicherheitsbestimmungen mit den dieselaggregaten. ich kann diesen aufschrei nicht verstehen...
    1 2 Melden
  • heul doch 27.11.2016 07:11
    Highlight Was hier wieder stammtischgeschichten erzählt werden ist furchtbar. Geht abstimmen. Von mir aus auch ein nein.

    Aber die akw's werden nie 100% sicher sein. Und wir können uns keine hochriskante veraltete technik leisten, die keine fehler verzeiht.

    Deshalb gesunden menschenvertand benutzen und JA stimmen

    Danke
    5 1 Melden
  • IMaki 26.11.2016 15:59
    Highlight Wollen wir wetten, dass morgen Nachmittag die beiden Atomkantone Solothurn und Aargau - die so genannten Modellkantone der Schweiz, wenn es um Abstimmungsresultate geht - ein deutliches Nein gegen die Atomausstiegsinitiative produziert haben werden? Nach 50 Jahren atomarer Verblödungspropaganda logisch.
    Cornelia Hesse hat mit ihren Insektenzeichnungen aus der Umgebung von AKWs massenhaft Mutationen dokumentiert. Kein Wunder, wenn sich propagandistische Dauerbestrahlung auf Wahrnehmung und Entscheidfähigkeit beim Menschen auswirkte. Nachweislich bei der AarGAUer Dame mit dem Rehblick.
    10 3 Melden
    • Regas 26.11.2016 19:06
      Highlight Quatsch, solche Mutationen gibt es überall auf der Welt.
      4 3 Melden
    • IMaki 27.11.2016 08:56
      Highlight Ins Stammbuch, imfall Sie gelegentlich in der nächstgelegenen Zivilischutzanlage nichts anderes zu tun haben werden: Die Sicherheit und Ungefährlichkeit von Atomkraftwerken sind Propaganda. Die Katastrophen und tausenden von Toten, die Verstrahlungen rund um die Katastrophenorte bis weit in die Kontinente - ja, auch in die Schweiz - hinein sind Realität.
      3 0 Melden
  • Miikee 26.11.2016 13:14
    Highlight Die Leute die JA sagen. Geht bitte Abstimmen! Es wird knapp deine Stimme zählt!!
    Jede Woche wieder was in den Medien: Unfall, dies und jenes ging nicht, da haben wir nicht daran gedacht, unrentabel und so weiter. Weg mit den Dingern. Jetzt!
    26 6 Melden
    • Regas 26.11.2016 19:17
      Highlight An die Nein-Sager, geht unbedingt noch abstimmen. An die Ja-Sager, geht nicht abstimmen.
      Die Dinger sind sicher.
      1 17 Melden
  • PeteZahad 26.11.2016 13:01
    Highlight Sehr einseitiger Bericht. Jetzt wurde ein System nach einem Test nicht in Betrieb genommen/nicht weiter verfolgt. Genau dafür sind die Tests ja da. Wäre es euch lieber es würde nicht getestet und Probleme nicht entdeckt?!? Ich finde es bedenklich wie unkritisch manche Berichte und Kommentare geschaltet werden? Wo steht z.B. dass trotz diesem fehlgeschlagenen Test eine dreifach redundante Kühlwasserversorgung existiert.
    Nur zu, stimmt Ja - FR wird uns noch so gerne Atomstrom verkaufen wo wir die Tests weder bestimmen noch sonst eine Kontrolle haben.
    9 17 Melden
    • Lukas Blatter 26.11.2016 18:01
      Highlight Die vier Dieselgeneratoren habe ich im Artikel erwähnt. Ebenso den Sprecher des AKW Gösgen, der klarmacht, dass die Sicherheit weiterhin gewährtleistet ist. Die Stromeinspeisung durch das Wasserkraftwerk als Variante ist indes keine neue: Sie war laut dem im Artikel erwähnten Dokument der Aufsichtsbehörde 1999 noch funktionsfähig und dort auch in den technischen Plänen des Gesamtsicherheitssystems notiert. Fraglich bleibt – worauf ich auch auf Nachfrage keine Antwort erhalten habe – warum dies nicht öffentlich kommuniziert wurde.
      9 2 Melden
    • Regas 26.11.2016 19:13
      Highlight Und wieso sollte dieser Befund veröffentlicht werden wenn doch die 4 Dieselgeneratoren die Sicherheit vollstandig gewährleisten ? Normalerweis interessierte sich kein Schwein für solche technischen Befunde? Ist es weil wir abstimmen und man damit auf Panik machen kann?
      5 9 Melden
    • Kubod 26.11.2016 23:06
      Highlight @Regas Klar wollte der Redaktor seine Meinung noch vor der Abstimmung einfliessen lassen.
      Er hätt auch davon schreiben können, dass die Reaktoren in Tschernobyl ausrangierte russische Modele der 1. und 2. Generation waren und dass der japanische Betreiber in Fukushima das AKW vernachlässigt und nicht auf neusten Stand gehalten hat. Er hat kurzfristig Geld sparen wollen. Kein Vergleich zur Schweiz. Hier werden die AKWs auf neustem Stand gehalten.
      Das wird man vom Autor aber wohl nicht lesen. Nicht vor der Abstimmung.
      3 4 Melden
    • Lukas Blatter 27.11.2016 17:30
      Highlight @Regas Ich erachte es als kritisch, dass die Ergebnisse des Tests nicht veröffentlicht wurden. Die Sicherheit ist ja noch immer garantiert, weshalb also nicht publik machen, dass man auf die Anspeisung verzichtet? Wer sich nicht dafür interessiert, der verirrt sich dann bestimmt auch nicht auf die Seite der Aufsichtsbehörde Ensi 😉 Ebenso komisch: 1999 erachtete die Aufsichtsbehörde diese zusätzliche Notstromeinspeisung als wichtig. Und nun wird im Stillen darauf verzichtet?
      0 1 Melden
    • PeteZahad 27.11.2016 18:33
      Highlight @Lukas
      Du zitierst das Ensi folgendermassen:
      «Das ENSI hat diesbezüglich noch nichts entschieden. Wir können uns daher nicht weiter äussern.»
      Es gibt also nichts abschließendes was publik gemacht werden könnte. Seit 1999 haben sich die Anforderungen und Umstände geändert. Jeder noch so kleine Zwischenfall weltweit (zumindest solche die durch angeschlossene Nationen der IAEA gemeldet werden) wird analysiert und fliesst in aktualisierte Vorgaben ein. Willst du dich wirklich auf eine 17 Jahre alte Analyse Stützen um einen Skandal herbeizuschreiben?
      1 0 Melden
    • PeteZahad 27.11.2016 18:34
      Highlight @Lukas: So kurz vor der Abstimmung war das klare politische Stimmungsmache
      1 0 Melden
  • rodolofo 26.11.2016 09:41
    Highlight ...
    Und für die arbeitslos gewordenen Wichtigtuer der AKW-Betreiber, Energiekonzerne, Verwaltungsräte und Lobbies gibt es bestimmt neue Herausforderungen, oder im Notfall steht unser Sozialsystem bereit, um Hilfestellung zu geben bei der Umorientierung und bei der Milderung von Persönlichen Härtefällen.
    17 11 Melden
  • rodolofo 26.11.2016 09:38
    Highlight Ein Grund mehr, um bei der Atomausstiegsinitiative JA zu stimmen.
    Das unsägliche Verheimlichen und Sich irgendwie Durchmogeln von involvierten Parteien und Institutionen ist zwar verständlich, wenn man sieht, wie die Karrieren der Leute da mit drin hängen, aber jetzt geht es nicht nur um persönliche Befindlichkeiten und Existenzen, sondern ums Gemeinwohl!
    Und ich bin mir sicher, dass es denn allermeisten BewohnerInnen unserer Landes sehr viel wohler sein wird, wenn wir diese "Eiterbeulen des Technischen Machbarkeitswahns" endlich abschalten können!
    ...
    29 12 Melden
  • dnsd 26.11.2016 08:34
    Highlight Wo Menschen arbeiten passieren Fehler. Bei Atomkraftwerken können wir uns aber keinen einzigen Fehler leisten. Also abschalten und zwar so schnell wie möglich.
    58 14 Melden
  • redeye70 26.11.2016 07:59
    Highlight Wieder mal typisch für das Ensi. Eigentlich eine Kontrollbehörde, einmal mehr nur Berater für die Betreiber. Da fragt man sich was wohl sonst alles noch vertuscht wird, bei so viel Transparenz.
    41 8 Melden
  • Zarzis 26.11.2016 07:35
    Highlight Was geschieht bei einem, hoffendlich nie mehr geschehenen, SuperGau?
    Läuft es hier dann auch so, wie fast in Japan?
    Als nach dem Ausfall der Kühlung und dem Tsunami die Regiuerung informierte. Wir können nichts mehr tun und Verlassen Fukushima!
    Nur die damalige Regierung hat mit Massiven Druck, Tepco zu bleiben und zum Handeln gezwungen!
    Wie wäre es rausgekommen wenn die die 4 Havarierten Reaktoren einfach verlassen hätten?
    Nur schon diese Einstellung ist weit mehr als Verantwortungslose! Und sollchen Leute sollen wir Vertrauen?
    17 3 Melden
    • dracului 26.11.2016 10:17
      Highlight Eine Kernschmelze in der Schweiz hätte die gleichen Auswirkungen wie in Japan oder Tschernobyl! Aus meiner Sicht gibt es jedoch einen grossen Unterschied: Im dicht besiedelten Mitteleuropa würde es viel mehr Menschen treffen und die Überlebenden müssten wohl in die Westschweiz oder die benachbarten Länder, wenn es erlaubt würde, umgesiedelt werden. Durch den Verbleib in Fukushima konnte das Ausmass der Katastrophe abgeschwächt werden. In der Schweiz wäre die Kommunikation nicht besser, da sich eine Industrie Blösse geben und im Stress handeln müsste, hoffend, dass es nicht so schlimm wird!
      12 5 Melden
    • Cityslicker 26.11.2016 11:37
      Highlight @dracului: Dichter besiedelt als Japan? Schwer möglich (in dem Fall geht's schliesslich nicht um gefühlten "Dichtestress" ;-))
      5 2 Melden
  • Zarzis 26.11.2016 07:27
    Highlight
    Warum traut ein ganz grosser teil der Bevölkerung den AKW-Betreibern nicht?
    Genau wegen dieser art von Infomationskultur.
    Die sagen nur dass was nicht mehr Abzustreiten ist.
    Tschernobyl, die Russische Regierung brauchte mehrere Tage nach dem dioe Radioaktivitär in Westeuoa messbar war, zu sagen, ja ist was passiert!
    Fukushima, was haben die uns alles gesagt, alles nur was wirklich läuft. Das mussten Ausländische Experten erklären, bis auch Tepco das offensichtliche zugab!
    Und dieses Abwiegeln, verschleiern und Lügen, haben bis jetzt alle Betreiber konsequent durchgezogen!
    24 4 Melden
  • Domino 26.11.2016 02:28
    Highlight Ehrlich gesagt finde ich es eher ein Sicherheitsrisiko die AKW voreilig runterzufahren. Sind die Betreiber überhaupt in der Lage die alte Technik im Griff zu haben? Lässt man die nicht besser ausklingen als kurz mal runterzuwürgen? Man bedenke so ne "Ladung Uranstäbli" reicht für mehrere Jahre...
    4 34 Melden
    • trio 26.11.2016 09:36
      Highlight Dämlich Aussage. Jetzt sind auch AKWs abgeschaltet ohne das etwas passiert.
      21 3 Melden
    • lilas 26.11.2016 09:42
      Highlight Wie stellen sie sich das denn vor? Kommen dann ein paar Ahnungslose und würgen schnell das ganze runter oder was? Wie lässt man ein AKW ausklingen?
      Sind Uranstäbli so etwas wie strahlende Fischsstäbli für sie?
      Fragen über Fragen....
      19 0 Melden
    • Lukas Blatter 26.11.2016 09:53
      Highlight Sie haben schon recht: Auch der Abschaltprozess ist anspruchsvoll. Jedoch kann bei einem Atomkraftwerk nicht von «einer Ladung Uranstäbe» gesprochen werden. Bei der Revision wird jeweils nur ein Teil der Brennelemente neu eingesetzt und im AKW Gösgen keine reinen Uranbrennstäbe, sondern wiederaufbereitete mit Mischoxiden (Uran- und Plutoniumdioxid) zum Einsatz.
      17 2 Melden
    • Domino 26.11.2016 13:23
      Highlight Anstatt die Stäbli voreilig in ein Abklingbecken zu stecken, welches evt nur konzipiert wurde um schwachstrahlende Stäbli aufzunehmen, produziert man lieber Strom. Ich bin auch dafür das man die aktuellen AKW abschaltet, aber einfach geordnet. Und wir dürfen uns auch nicht die Zukunft verbauen ohne Gen4 AKW. Ich denke viele verstehen gar nicht die Technik dahinter und johlen Pro oder Contra hintennach...

      Hier eine Doku die relativ gut über die Vergangenheit und Zukunft von Atomkraft informiert:
      3 9 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 15:58
      Highlight @ Domino
      Wir brauchen auch keine nächste AKW-Generation, weil wir gerade damit begonnen haben, Sonnen- und Windenergie in grossem Stil zu ernten!
      Diese sind in rauen Mengen vorhanden und gehen niemals aus!
      Das sind doch schon fast Schlaraffenland-Bedingungen!
      Und von der Geothermie und den Gezeitenkraftwerken habe ich noch genauso wenig gesprochen, wie von der besseren Wärmedämmung und Wärmepumpen.
      Die Möglichkeiten sind berauschend!
      Wir müssen jetzt einfach diese Atom-Blockade überwinden und die Weichen in Richtung "Erneuerbare" stellen!
      Und dann müssen wir die Atommüll-Lagerung angehen.
      10 1 Melden
    • SemperFi 26.11.2016 18:29
      Highlight @Domino: Also so wie Sie sich hier äussern (Uranstäbli, runterwürgen, ausklingen,...) scheinen Sie auch nicht sehr viel von der Thematik zu verstehen. Da fällt man halt leicht auf die Panikmache der Gegner rein.
      7 0 Melden
  • Spi 25.11.2016 22:45
    Highlight Über den Zeitpunkt dieser Neuigkeit kann man unterschiedlicher Meinung sein. Jeder kämpft eben mit seinen Waffen. Ich interpretiere den Grund für den Test-Fail so, dass man es gar nicht testen konnte, da es eben technisch nicht realisierbar ist. Da hat wohl ein Schreibtischtäter oder ein McKinsey-Berater eine tolle Idee gehabt, die sich einfach nicht sinnvoll umsetzen lässt. Aber schön, dass hier alle mehr wissen und es als unter den Tisch kehren abstempeln. Einfache Manipuliermasse - leider.
    22 66 Melden
    • Lukas Blatter 25.11.2016 23:20
      Highlight @Spi: Im Sicherheitsbericht von 1999 war allerdings noch von einer intakten Anspeisung die Rede (siehe Link im Artikel): «KKG verfügt über die Möglichkeit, eine externe Anspeisung vom Wasserkraftwerk Gösgen herzustellen.» Die technische Machbarkeit ist also erst danach nicht mehr gegeben gewesen.
      73 9 Melden
    • trio 26.11.2016 09:45
      Highlight Technische Machbarkeit? Wohl eher finanzielle Machbarkeit! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es technisch unmöglich ist. Auch wenn ich kein Experte bin, es ist sicher nicht unmöglich! Mit entsprechenden finanziellen Aufwand. Nennt es dann aber wirtschaftliche Machbarkeit, oder so.
      6 2 Melden
    • Cityslicker 26.11.2016 11:43
      Highlight Technische Machbarkeit?! Es geht um standardisierten Industriestrom. Leitung rüberlegen, ggf. transformieren, fertig. Wenn man will, stellt das mit Sicherheit keine technische Hürde dar.
      6 1 Melden
    • heul doch 27.11.2016 06:48
      Highlight Cityslicker... Was zum geier ist "standardisierter industriestrom"? Gibts den bei aldi im 2 liter kanister?
      So einfach wie sie denken ist das mit der elektrizität nicht. Über diese distanz und mit einer so hohen leistung würde man wahrscheinlich mit einer spannung von 16kv arbeiten. Dann brauchen sie schalter und absicherungen einen transformator etc. und das ganze 4 mal. Weil beidseitig redundante systeme. Danach müssen sie mit funktionserhaltenden komponenten weiter verteilen. Da legt man nicht einfach eine leitung rüber und gut. Da wird zuerst mal berechnet
      Ps: immer noch zu einfach
      0 2 Melden
    • trio 27.11.2016 08:24
      Highlight @heul doch es sagt ja niemand, man müsste nur eine Kabelrolle rüberziehen und fertig. Es aber technisch unmöglich zu nennen, ist eine Frechheit!
      1 0 Melden
    • Cityslicker 27.11.2016 08:59
      Highlight ...also wenn wir da 4 schalter brauchen, lassen wirs lieber *inronie-off*. Möchte dann aber auch liebe nicht wissen, was innerhalb der AKW abläuft...
      1 0 Melden
  • devilazed 25.11.2016 21:22
    Highlight So ihr linksgerichteten Medien. Ich bin froh wenn diese unsinnigen Berichterstattungen endlich vorbei sind über diese Initiative. Wie erwähnt, dass KKG hat genügend Redundanz bei einem versagen. Ihr möchtet ja nur die stimmung noch mehr anheizen, für was? Es wird bei einem Ja nicht grüner, wohl eher dreckiger für die zukunft. Ich denke da an die lieben Kohlekraftwerke und die hände reibenden Franzosen, die dann den Preis machen für unseren Strom.Indirekt sind wir dann abhängig von der EU,toll! Darum NEIN zu dieser undurchsichtigen Initiative! Verm. hagelt es jetzt blitze von euch,mir egal
    58 217 Melden
    • fcsg 25.11.2016 21:57
      Highlight Dann erklär mir doch mal wie unabhängig wir momentan vom europäischen Stromnetz sind...
      -2 von 5 AKW, darunter das Grösste, sind nicht am Netz, letztes Jahr war teilweise kein einziges AKW am Netz!
      - Brennstäbe stammen alle aus dem Ausland
      - Wir importieren im Winter mehr Strom als wir exportieren
      Bei Öl und Gas redet niemand über die Auslandabhängigkeit, aber beim Strom soll es plötzlich das entscheidende Argument für die potentiell gefährlichste Art der Stromproduktion sein? Macht in meinen Augen wenig Sinn...
      185 16 Melden
    • Maragia 25.11.2016 22:25
      Highlight @fcsg, dann find doch mal Öl und Gas bei uns in der Schweiz...
      29 101 Melden
    • undduso 25.11.2016 22:45
      Highlight @Maragia
      Viel Glück bei der Suche nach Uran in der Schweiz
      114 8 Melden
    • Miikee 25.11.2016 23:12
      Highlight Aha genügend Redundanz. Soso. Diese Woche ein aktuelles Beispiel aus Japan. Es gab ein Beben und prompt ist die Kühlung ausgefallen. Ein paar Minuten später meldet TEPCO jaja es ist alles gut. Wie viele Warnschüsse brauchen Sie noch bis Sie den Knall hören?
      81 14 Melden
    • lilas 26.11.2016 09:45
      Highlight Dürfen die dann den Abfall in ihrem Garten verbuddeln? und das Blitzlein kommt von Herzen!
      11 3 Melden
    • dracului 26.11.2016 10:33
      Highlight "linksgerichtet": Die SP war ein Vordenker, Visionär und brachten die AKWs in die Schweiz und mussten damals viel Widerstand der Konservativen überwinden. Lange wurde diese Art der Stromerzeugung als umweltfreundlich und effizient eingestuft. Die Welt verändert sich jedoch laufend und es sind neue Wege zu gehen. Auch heute braucht es wieder "Visionäre", die mutig einen nächsten Schritt machen. Mittlerweile sind die Konservativen überzeugt und halten wieder am heute Bestehenden fest. Alex Baur von der Weltwoche wäre sonst eine Empfehlung für Personen, die an eine strahlende Zukunft glauben?
      12 0 Melden
    • Maragia 26.11.2016 10:53
      Highlight Dürfen dann wir das Wasser in ihrem Garten auffüllen? Oder die Solarzellen? Oder Abfall der Solarzellen, oder bischen Feinstaub der Kohleverbrennung bei ihnen im Haus rauslassen?
      Siehst du wie dumm dein Argument ist @lilas?
      3 16 Melden
    • lilas 26.11.2016 13:16
      Highlight @Maragia:Zum Glück sind Ihre Argumente weitaus intelligenter. Und wir duzen uns nicht. Der Feinstaub ist sowieso sowohl bei ihnen wie auch bei mir. Aber er verstrahlt mich nicht. Genausowenig wie der Abfall der Solarzellen. Und er schwimmt auch nicht seit Jahren auf den Weltmeeren herum weil kein Land ihn haben will. Bevor sie andere als dumm bezeichnen fangen sie besser an mal selbst zu denken.
      11 1 Melden
    • Maragia 26.11.2016 23:52
      Highlight Wenn wir uns schon nicht duzen, dann schreib "Ihnen" und nicht "ihnen". Und ich darf duzen wen ich will! Ausserdem ist "sie" Plural..
      Zum Thema: Uran ist sowieso irgendwo, und nur weil es schon Feinstaub hat, braucht es nicht noch mehr. Aber ja, was ich nicht gerade bei mir habe oder sehe interessiert mich halt nicht, gell? Z.B. Handys aus China, Kleider aus China ist ja alles nicht schlecht für die Umwelt oder die Menschen dort!
      2 6 Melden
    • lilas 27.11.2016 01:18
      Highlight Wenn ich mich richtig erinnere, ging es irgendwann mal um eine Abstimmung hier. Viel Freude noch am herumgifteln wünsch ich ihnen. (kleingeschrieben)
      5 0 Melden
  • peeti 25.11.2016 20:45
    Highlight Jetzt isch aber fertig - JA am 27. November (weitersagen!) :)
    135 39 Melden
  • pamayer 25.11.2016 20:25
    Highlight Eigentlich zu spät für die kommende Abstimmung, da wohl schon viele brieflich abgestimmt haben.

    Shit.



    Also Shit sowieso. Aber anders wurde von den AKW Betreibern noch nie kommuniziert.
    63 17 Melden
  • Döst 25.11.2016 20:00
    Highlight Fast wie im US Wahlkampf: alte "neue" Storys kommen zufällig immer zur "richtigen" Zeit.
    38 90 Melden
    • Wehrli 25.11.2016 20:24
      Highlight Und in den Akws hats Wilde atome, hab ich gehört. Die
      9 44 Melden
    • Adrian Aulbach 25.11.2016 20:35
      Highlight "zur richtigen Zeit" wäre eine wenn nicht mehrere Wochen früher gewesen, weil mittlerweile viele Stimmzettel längst auf der Post resp. schon zugestellt sind.
      67 6 Melden
    • Döst 25.11.2016 21:50
      Highlight @Adrian: je nach Strategie. Die Unentschlossenen gehen, wenn überhaupt, auf den letzten Drücker abstimmen (die "Frühabstimmer" haben ihre Meinung längst gemacht und brieflich abgestimmt). Wenn man die erreichen möchte, macht man die Kampagne auch erst in den letzten Tagen vor der Abstimmung.
      10 18 Melden
    • Döst 25.11.2016 21:56
      Highlight Hier übrigens noch die Gegenkampagne auch zur "richtigen" Zeit... goutiere sowas von beiden Seiten nicht.
      http://www.blick.ch/news/politik/neue-studie-zum-atomausstieg-eth-professor-warnt-vor-kosten-und-kohlestrom-id5811110.html
      23 6 Melden
    • Aged 26.11.2016 08:26
      Highlight @dast. Solche Studien bewirken bei mir exakt das Gegenteil.
      9 1 Melden
  • Miikee 25.11.2016 19:42
    Highlight Sind die Dinger schon so lange im Einsatz und jetzt erst macht man sich Gedanken über Ausfallsicherheit. Absolut unverständlich. Wie haben die gebaut und geplant? Hauptsache billig und schnell am laufen, wird schon gutgehen. Absolut kein Vertrauen in die Betreiber. Ein dickes JA von mir.
    99 17 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 09:56
      Highlight "Pfusch am Bau" kommt sehr oft vor.
      Aber bei einem AKW liegt so etwas einfach nicht drin!
      Und genau darum, weil wir Menschen sind und keine Maschinen, und weil wir die Radioaktive Strahlung nicht vertragen, haben wir uns mit der Atom-Technologie, sowohl mit der "friedlichen"- als auch mit der kriegerischen Nutzung, ein riesiges "Ei gelegt" und die Grenzen unserer Menschliche Natur in einer Art von Grössenwahn überschritten und uns damit selber überfordert.
      Wir hatten bei drei Super-GAUS unglaubliches "Glück im Unglück"!
      Wenn wir daraus nichts gelernt haben, ist wird die Menschheit aussterben.
      7 1 Melden
  • Steely Dan 25.11.2016 19:29
    Highlight Irgendwie schräg, wie immer mehr solche Details ans Licht kommen. Sind da die Betreiber für ein ganz klares JA?
    67 13 Melden
    • Töfflifahrer 25.11.2016 20:38
      Highlight Ich gehe davon aus, dass ein Ja durchaus im Sinne einiger Betreiber sein könnte. Die Axpo wolle ihre KKWs verschenken, der Strompreis macht die AKWs unrentaber etc. aber bei einem Ja würden Milliaren an Entschädigungen winken.
      49 6 Melden
    • trio 26.11.2016 09:52
      Highlight @Töfflifahrer das denke ich nicht. Auch wenn sie jetzt schon Verluste machen mit den AKWs. Werden sie abgeschaltet, fällt ein grosser Umsatzposten weg und plötzlich merkt man, dass Geld fehlt. Dank den Umsätzen verschleiern sie wohl eine Menge Kosten, welche später der Öffentlichkeit zu Lasten fällt. Merken tun wir das aber erst, wenn sie tatsächlich abgeschaltet werden. Vorher wird immer noch kräftig abgesahnt!
      7 0 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 10:04
      Highlight So raffiniert haben sie's eingefädelt:
      Sie selber kommen in jedem Fall zu ihrem Geld.
      Entweder müssen die SteuerzahlerInnen die Entsorgungs- und Rückbaukosten, sowie die Querfinanzierung der unrentabel gewordenen AKW's jetzt bezahlen, oder wir bezahlen das alles plus Entschädigung an die um viele Gewinne gebrachten Betreiber hoch rentabler AKW's (Achtung Ironie!) später, weil die AKW-Betreiber nebst Verlusten viel zu wenig Rückstellungen für den Rückbau der AKW's und die Entsorgung des hoch Radioaktiven Atommülls gemacht haben...
      Ein Ende mit Schrecken ist besser, als ein Schrecken ohne Ende!
      10 0 Melden
    • Töfflifahrer 26.11.2016 10:23
      Highlight @trio: bin damit einverstanden, denn zahlen dürfen wir den Mist eh, die Frage ist nur wann.
      Ist doch toll, die haben einen Weg gefunden um uns legal auszunehmen.
      4 0 Melden
  • ARoq 25.11.2016 18:59
    Highlight Zum Glück ist die Steuerung vor so einem Dieselaggregat vor Beeinträchtigungen wie durch die Folgen einer Sonneneruption geschützt.

    Oh, Moment. Das ist sie ja gar nicht.
    60 8 Melden
    • Wehrli 25.11.2016 20:10
      Highlight Hatte auch gerade eine Sonneneruption, musste das Zimmer lüften. Danke für den technischen Hinweis. Nicht.
      21 28 Melden
    • ARoq 25.11.2016 20:31
      Highlight Nicht? So ein Ereignis wie 1859 wäre heute fatal.

      Technischer Hinweis:
      Durch das schnell ändernde Erdmagnetfeld werden Ströme in elektrische Leiter induziert, was bei hohen Impedanzen zu hohen Spannungen führt. Es sind Berichte von Funkenschlägen aus allerlei Gegenständen überliefert, wofür mehrere tausend Volt notwendig sind. Elektronik würde dadurch zerstört.

      Da KKWs nunmal inheränt unsicher sind, kann man sich die Folgen von einem Ausfall sämtlicher Elektronik ausrechnen.
      https://en.wikipedia.org/wiki/Solar_storm_of_1859
      38 4 Melden
    • sambeat 25.11.2016 21:13
      Highlight Helios, das ist doch cool: Da kann ich eine Ferritplatte auf den Boden legen und darauf kochen. Weil, durch das sich schnell ändernde Erdmagnetfeld entsteht dann wegen Wirbelströmen, quasi Induktion, Hitze. ;) Das probier ich morgen gleich mal. Und wenn die Suppe kalt bleibt, meld ich mich nochmal, ja?
      13 25 Melden
    • Wehrli 25.11.2016 21:30
      Highlight Und dann nicht den Waldenberg Störfall vergessen. Als das Luftkissenboot voller Aale war. Da KKWs kohärent nicht aus Schokolade bestehen, gibt das zu denkeny. Mhm. Ahja.
      9 15 Melden
  • amore 25.11.2016 18:53
    Highlight AKW sind ja per se schon hypergefährlich. Einmal ein SuperGAU und dann ist unser CH Mittelland verloren. Dass das ENSI und die Atomkraftwerke nicht transparent über so wichtige Fakten informieren, ist ein Skandal. Wenn alles so top sicher wäre, könnte man ja offen über solche misslungenen Tests informieren. Aber so, nein danke. Sehr geehrte VR der AKW, Ihr könnt die Veranwortung für einen SuperGAU nicht tragen. Keine und keiner kann das. Deshalb müssen wir diese Teufelswerke sofort abstellen und zurückbauen. Und vielleicht finden wir noch eine Lösung für den unsäglichen Atommüll.
    78 13 Melden
    • Hopp Langnou!!! 25.11.2016 20:18
      Highlight nicht nur das Schweizer mittellend wäre verstrahlt, sondern das ganze Rheingebiet und je nach Wetter grosse weitere gebiete!
      52 5 Melden
    • Wehrli 26.11.2016 09:24
      Highlight Auch das Pfefferland und Gurkenheim mit einem feinen glitzernden Teppich aus Strontium und Cäsium zu bedcken, nicht vergessen.
      1 9 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 10:07
      Highlight Wenn ich dann mal mit einem solchen ENSI-Kontrolleur zusammen meine letzten Tage in einem Zivilschutzbunker verbringen muss, dann wird dieser Kerl sich wünschen, er wäre draussen geblieben...
      7 1 Melden
  • Prof.Farnsworth 25.11.2016 18:51
    Highlight Lukas Blatter, wird am Sonntag Ja zum geordneten Ausstieg aus dem Atomstrom stimmen!
    40 6 Melden
    • Bau Mol Ain 25.11.2016 22:18
      Highlight hmm. Dateschtz alez...
      1 12 Melden
  • atomschlaf 25.11.2016 18:46
    Highlight Unglaublich, wie da gemauschelt wird.

    Also, Bitte an alle, die noch nicht abgestimmt haben: Macht es noch, für ein dickes, fettes JA!!

    Merci!
    82 21 Melden
    • Wehrli 25.11.2016 20:05
      Highlight X Nein. Es gibt auch Leute ohne Panikbutton und mehr als zwei Löffel hirn.
      29 112 Melden
    • peeti 25.11.2016 20:47
      Highlight Panikbutton? KOHLESTROM!! BLACKOUT!
      31 17 Melden
    • Charlie Brown 26.11.2016 05:13
      Highlight Wenn sich das Hirn löffeln lässt, kommt es nicht so auf die Menge drauf an. Weil dann ist es ziemlicher Brei. Offensichtlich.

      Aber eigentlich wollte ich mich nicht auf das selbe Niveau wie andere begeben. Lasst uns doch sachlich und anständig diskutieren. Leute wie Wehrli sind besser drin, andere dumm hinzustellen. Was das der Sache dienen soll? Ich habe keine Ahnung.
      14 1 Melden
    • Tilman Fliegel 26.11.2016 06:42
      Highlight Es gibt auch Leute mit viel Hirn, die Ja stimmen werden. @Wehrli. Nach deinen Wortmeldungen hier, bist du ja selber auch nicht mit allzuviel Hirn gesegnet. Bist wohl auch schon im postfaktischen Zeitalter angekommen.
      15 1 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 10:10
      Highlight @ atomschlaf
      Bist das tatsächlich Du, der das gepostet hat?
      Dann bin ich bereit, das Kriegsbeil zu vergraben!
      Freudige Überraschung!
      10 1 Melden
  • Maett 25.11.2016 18:32
    Highlight Inwiefern dies sicherheitsrelevant ist, kann ich selber zwar nicht beurteilen, aber allgemein kommen solche Artikel ziemlich spät, was den bevorstehenden Abstimmungssonntag betrifft...
    26 7 Melden
  • 90er 25.11.2016 18:11
    Highlight Im ersten Satz ist ein "neben" zu viel.
    3 7 Melden
    • Lukas Blatter 25.11.2016 19:31
      Highlight @90er: Hab ich schon korrigiert. Aber merci für den Hinweis 😊
      10 6 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 10:11
      Highlight Fehler sind menschlich, und sie passieren nicht nur in Atomkraftwerken.
      6 1 Melden
  • Homes8 25.11.2016 18:04
    Highlight Da jetzt noch einen neuen Trafo zu installieren macht wirklich keinen Sinn mehr
    12 18 Melden
    • Homes8 28.11.2016 08:49
      Highlight Schade, scheinbar wird das jetzt nach der Abstimmung doch zur Pflicht.
      1 0 Melden
  • fcsg 25.11.2016 18:03
    Highlight Safety first;-) Und ja nicht die Öffentlichkeit orientieren, könnte ja Kritik geben. Man fragt sich nur: Wenn wir das nicht wissen, was wird noch verschwiegen? Wieso informiert das Ensi als Aufsichtsbehörde nicht? Die müssen doch wissen, über welche Sicherheitssystem die AKW verfügen? Das gehört doch zum sagenumwobenen Sicherheitsnachweis oder etwa nicht?

    Es wird definitiv Zeit diese Technologie zu beerdigen.
    61 5 Melden
  • LeChef 25.11.2016 17:58
    Highlight Von mir aus gesehen, hätte dieser Test für das AKW betriebswirtschaftlich keinen Sinn gemacht, wenn die Anforderungen ja sowieso erfüllt werden. Warum sollten die ohne Not so einen Test durchführen, der bestimmt einiges gekostet hat? Ich kann mir nur vorstellen dass die Leute vom Ensi gesagt haben:"Jungs, eigentlich genügen eure Sicherheitsmassnahmen nicht. Schaut doch dass ihr eure Notstromversorgung zusätzlich über das WKW sicherstellen könnt."
    Und plötzlich sind diese Bedenken nichtig oder was??
    39 11 Melden
    • heul doch 27.11.2016 07:06
      Highlight Solche anlagen werden i.d.r. periodisch getestet. Alle 1-2 jahre normaierweise. Warum seit 1999 keine angaben zur funktionalität vorliegen ist mir schleierhaft. Vertauenserweckend geht anders
      1 0 Melden

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