Schweiz

Atom-Streit: 9 Angst-Argumente der Gegner und Befürworter im Faktencheck

Am 27. November stimmt das Schweizervolk über die Atomausstiegs-Initiative ab. Sowohl Befürworter als auch Gegner fahren eine Angstkampagne. Doch wer hat recht? Ein Faktencheck.

27.10.16, 09:31 27.10.16, 17:50

Nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat die Schweiz 2011 beschlossen, aus der Atomenergie auszusteigen. Mit der vom Bundesrat ausgearbeiteten Energiestrategie 2050 wurde festgelegt, dass keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut werden. Die Atomausstiegsinitiative der Grünen will nun, dass auch die bestehenden fünf Atomkraftwerke bis 2029 vom Netz genommen und abgebaut werden. 

Die Abstimmung ist für den 27. November angesetzt, der Abstimmungskampf ist lanciert. «Zu teuer, unvernünftig und übereilt!», beurteilen die Gegner die Initiative. «Der logische Schritt in der Energiewende», meinen die Befürworter. Welche Argumente Hand und Fuss haben, siehst du, wenn du auf das Bild klickst:

Gegner: «Der Betrieb der AKWs ist sicher»

Bild: KEYSTONE

Die Sicherheit von Atomkraftwerken zu messen, gestaltet sich schwierig. Die Kraftwerke dürften zu den am besten geschützten Gebäuden der Schweiz gehören. Sie sind, zumindest theoretisch, gegen extreme Wetterbedingungen und Flugzeugabstürze gewappnet. Das sogenannte «Restrisiko» aber bleibt. 

Dass das Risiko in der Schweiz kleiner sein soll als zum Beispiel in Japan, lässt sich nicht belegen. Schweizer Atomkraftwerke und Experimentalreaktoren waren in der Vergangenheit ebenso von Zwischenfällen und Kernschmelzen betroffen wie japanische.

Zu den grössten Unglücken gehört die Kernschmelze im Versuchsreaktor in Lucens von 1969. In der internationalen Bewertungsskala nukleare Ereignisse fiel der Zwischenfall in die Kategorie «Schwerer Unfall». Er gehört zusammen mit Tschernobyl, Fukushima und dem Kyschtym-Unfall zu den schlimmsten Kernschmelzen in der Geschichte der Atomforschung.

Auch in der neueren Zeit kam es in Schweizer Atomkraftwerken zu Störfällen. In Leibstadt jeweils 2010 und 2014. Auch das Kernkraftwerk Mühleberg machte in jüngster Vergangenheit mit Sicherheitsmängel auf sich aufmerksam. Die BKW, die Betreiberfirma des AKWs, hat bei der Atomaufsichtsbehörde 2015 ein Stilllegungsgesuch eingereicht und wird das Kraftwerk voraussichtlich 2019 vom Netz nehmen.

Befürworter: «Schweizer AKWs sind die ältesten der Welt und deshalb unsicher»

Bild: KEYSTONE

Dass die Schweizer Kernkraftwerke zu den ältesten der Welt gehören, stimmt. Der Reaktorblock Beznau I ist der am längsten betriebene Reaktor der Welt. Aber: In der Schweiz gibt es keine gesetzlich fixierten Laufzeitbeschränkungen für Kernkraftwerke. Sie dürfen betrieben werden, solange sie die neuesten Sicherheitsstandarte erfüllen.

Die Betreiber müssen ihre Sicherheitsmassnahmen also stets modernsten Standards anpassen. Der Schluss, die Schweizer Reaktoren seien die unsichersten, weil sie die ältesten seien, ist also ungerechtfertigt.

Gegner: «Der Ausstieg aus der Atomenergie wird für die Schweiz immense Kosten verursachen»

Bild: KEYSTONE

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist unbestreitbar kein einfaches Unterfangen. Deutschland hat nach 2011 begonnen, seine Atomkraftwerke abzuschalten und abzubauen. Doch wohin mit den kontaminierten Materialen? Und wer bezahlt die anfallenden Kosten? All dies müsste der Bund im Falle einer Annahme der Initiative mit den Kraftwerkbetreibern aushandeln. In Deutschland liegt die finanzielle Verantwortung für den Ausstieg bisher alleine bei den Unternehmen. 

Viele Politiker befürchten aber, dass bei einem frühzeitigen Ausstieg aus der Atomenergie Klagen in Milliardenhöhe auf den Bund zukommen könnten, wie dies gerade in Deutschland geschieht. Dort hat der Energiekonzern Vattenfall die deutsche Bundesrepublik auf fünf Milliarden Euro Schadensersatz verklagt, weil diese die Atomkraftwerke nach 2011 vom Netz genommen hatte. 2017 soll über die Klage entschieden werden. 

Ob der Bund die fünf bestehenden AKWs ohne Rücksprache mit den Betreibern einfach abschalten würde, ist zweifelhaft. Man würde wohl kaum die gleichen Fehler wie in Deutschland wiederholen. Sollte es dennoch zu einer Klage kommen, wäre es weiter fraglich, ob dieser auch stattgegeben wird. Solche Annahmen sind also höchst spekulativ. 

Gegner: «Mit dem Atomausstieg gehen Arbeitsplätze verloren»

Bild: KEYSTONE

Wenn es keine Atomkraftwerke mehr gibt, braucht es auch niemanden mehr, der sie bedient. Daher bedeutet der Atomausstieg den Verlust von Arbeitsplätzen. Eine Studie von 2003, die im Auftrag des Bundesamtes für Energie erstellt wurde, beziffert den Arbeitsplatzverlust auf 3500 Stellen. 

Befürworter: «Mit dem Atomausstieg werden neue Arbeitsplätze geschaffen»

Bild: KEYSTONE

Sowohl der Abbau der Atomkraftwerke, wie auch der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen würden hingegen Arbeitsplätze schaffen. Ob ein Ausstieg aus der Atomenergie also zu einer Erhöhung der Arbeitslosenquote führen würde, ist mehr als fraglich.

Befürworter: «Wir können einfach den Export von Strom einstellen, dann brauchen wir keine AKWs mehr»

Bild: KEYSTONE

Die Initiative sieht vor, dass Beznau I und II sowie Mühleberg 2017 abgeschaltet werden. Gösgen ginge 2024 vom Netz, Leibstadt schliesslich 2029. Zusammen erbrachten die Reaktoren letztes Jahr 22'095 Gigawattstunden (GWh). Das entspricht etwa den Schweizer Energieexporten nach Italien (23'000 GWh) von 2015. 

Wir importieren aber gleichviel Strom aus dem Ausland, der grösste Teil aus Frankreich (14'000 GWh). Die Schweiz ist die Energiedrehscheibe Europas. Der Export nach Italien kann also nicht einfach eingestellt werden. 

Gegner: «Wenn wir die Initiative annehmen, gehen die Lichter aus»

Bild: KEYSTONE

Die Energie, die bisher aus Atomkraftwerken stammte, wird durch andere Energiequellen ersetzt. So steht es auch in der Energiestrategie 2050. Das Atomkraftwerk Mühleberg wurde wegen Sicherheitsmängeln über längere Zeit ausgeschaltet und die benötigte Energie konnte trotzdem geliefert werden. Es wird auch bei einer Annahme der Initiative kein Atomkraftwerk vom Netz genommen, wenn der Schweiz dadurch ein Blackout drohte. 

Gegner: «Wir würden unsere Unabhängigkeit verlieren»

Bild: KEYSTONE

Die Schweiz ist wie in Punkt sieben bereits beschrieben, die Drehscheibe auf dem europäischen Energiemarkt. Wir exportieren nach Italien und Importieren aus Deutschland. Im Winter benötigen wir aber mehr Strom, als wir produzieren können. Im Sommer genau umgekehrt. In dieser Hinsicht sind wir also bereits Abhängig vom Ausland.

Weiter muss das Uran, dass für die Energiegewinnung in Atomkraftwerken benötigt wird, ebenfalls restlos aus dem Ausland importiert werden. Von einem generellen Unabhängigkeitsverlust durch den Atomausstieg kann also keine Rede sein.

Die Drehscheibe des europäischen Energiemarktes. grafik: Bundesamt für energie

Gegner: «Mit dem Atomausstieg können wir die Klimaziele vergessen»

Bild: KEYSTONE

Die Gegner befürchten, dass mit dem Fehlen von Atomkraftwerken auf CO2-Schleudern wie Kohlekraftwerken umdisponiert werden muss. Deutschland aber hat in den letzten Jahren gezeigt, dass die Atomenergie durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann.

Von 2011 bis 2015 verringerte Deutschland den Anteil der Kernenergie von 22,5 auf 15,5 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der erneuerbaren Energien von 12,4 auf 20 Prozent. Der Anteil der konventionellen thermischen Kraftwerken (also Gas, Kohle, etc.) ist auf hohem Niveau konstant geblieben.

Der Energiemix europäischer Länder von 2011. grafik: bundesamt für energie

Der Energiemix europäischer Länder von 2015. grafik: bundesamt für energie

Und: Im Unterschied zur Schweiz ist in Deutschland das Potential der Wasserkraft deutlich geringer. 

Die Atomkraftwerke der Schweiz:

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
136
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 13.11.2016 02:53
    Highlight Was mich interessieren würde, wie sieht es mit neuen Technologien wie zB Atomfusion aus, wird diese auch verboten oder gillt es nur für Kernspaltung? Hat jemand dazu Artikel, Aussagen 0der so?
    0 0 Melden
  • MaxHeiri 28.10.2016 08:17
    Highlight Logisch müssen erneuerbare Energien ausgebaut werden. Die Frage ist allerdings ob es Zwang braucht oder nicht. Die Story in Deutschland ist allerdings weniger positiv als gedacht (was in diesem Text fehlt). Zusätzlich wird die Initiative am Ständemehr scheitern.
    2 2 Melden
  • devilazed 27.10.2016 21:22
    Highlight 2/2 Weil die Axpo bei einem Ausstieg nichts zu zahlen hätte. Sondern wir Steuerzahler dürfen dann die ganze Sache übernehmen. Und dass kostet. Und noch was, die Betreiber investieren viel Geld für die Sicherstellung der Kraftwerke. Jedoch macht es wohl bei einer stilllegung nicht mehr viel Sinn, da nich zu investieren. Aber das sehen die Grünen ja nicht, die haben wie immer ein Salatblatt vor dem Kopf! Ich habe geschlossen!
    4 29 Melden
    • baBIELon 28.10.2016 11:33
      Highlight Sorry aber alles was du geschrieben hast sind Behauptungen und sehr komische Gedankengänge. Zudem ist noch gar nicht klar dass der Steuerzahler die Kosten übernehmen muss. Die Axpo konnte jahrelang Gewinne erzielen mit ihren Atomkraftwerken, also sollen sie nun auch für die Kosten bei einem Ausstieg aufkommen.
      6 2 Melden
    • devilazed 29.10.2016 20:11
      Highlight Ich sag nur : Google mal das Thema! Nicht alle haben zum Glück ein Brett vor dem Kopf!
      2 3 Melden
  • devilazed 27.10.2016 21:17
    Highlight Schade das Watson nun auf der stufe von Medienmanipulation angekommen ist. Euer Faktencheck ist für die Katz. Informiert euch mal bei Swissgrid oder eben bei den Deutschen, es ist nicht sinnvoll! Sofie wird bei einer annahme euer langsam aber sicher links-grün Blatt (eigentlich schade, sonst mag ich euch eigentlich) nicht mehr lesen können, da Zürich dann Stromlos ist. Schon mal bedacht, wieviel Strom so Öko Autos (Akkus sind ja soo öko) verbrauchen? Und erst die Bahn? Überlegen sie genau! Ach noch was, die Axpo beispielsweise hat noch nicht viel unternommen für die Abstimmung. Warum wohl? 1/2
    9 34 Melden
  • amore 27.10.2016 18:22
    Highlight Ich mag dieses Gejammer, es gehe ohne die AKW in der Schweiz nichts mehr, nicht mehr lesen. Lest doch mal das Buch "Kraftwerk Schweiz" von Anton Gunzinger. Dort findet ihr die Antworten. Es wird in der CH ohne AKW gehen. Man muss einfach wollen. Eigentlich müsste jede Stimmbürgerin und jeder Stimmbürger dieses Buch vor der Abstimmung lesen.
    17 6 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 20:18
      Highlight Ja das trifft zu das mit dem WOLLEN und das Wollen braucht ein wenig Druck sonst will man nicht. Die meisten Menschen werden kreativ wenn sie müssen.
      18 1 Melden
  • thegreif 27.10.2016 17:26
    Highlight Um die Jahresproduktion von einem Akw z.B. Gösgen 8000 GWh mit Solar Strom zu ersetzen benötigt es eine Fläche von rund 76 km2. Angenommen 1 m2 Solarzelle hat eine max. Leistung von 120W und bringt über das Jahr im schnitt etwa 10 prozent was in unsern Breitengraden der Tatsache entspricht. Dabei gilt es zu bedenken das die Produktion nicht konstant ist. In der Nacht und im Winter wir Praktisch kein Strom produziert. An einem schönen Sommertag produzieren sie die Leistung von 10 Akws. Was unweigerlich zum sofortigen Kolaps des Netzes führt. Da der Strom nicht verbraucht werden kann.
    11 18 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 18:13
      Highlight Falsch es gibt kein Strom der nicht verbraucht werden kann! es gilt die Flächen so zu optimieren dass diese den Verbrauch im Anfall-Zeitraum decken und die Überproduktion sinnvoll zb für die Regeneration von Speicherseen eingesetzt wird um nur ein Beispiel zu nennen. Auch könnte heute auf die Nacht getimte Energiebezüge, zB. Ladung von Speichern auf den Tag verlegt werden. Die Bewirtschaftung der Energie ist nicht so einfach wie die Gegner das gerne darstellen würden um die AKW-Legende zu stützen.
      19 5 Melden
    • thegreif 27.10.2016 19:16
      Highlight Das Hauptproblem sind ja die Riesigen Schwankungen hier im beispiel zwischen null und max. rund 10GW. Um 10 GW zu verarbeiten bauchen sie 30 Pumpspeicherkraftwerke mit der Pumpleistung von Grimsel 2 etwas über 300MW. 90 m3 Wasser pro sekunde und Kraftwerk. Ergibt mit 30 Pumpen 9.72 Mio m3 Wasser pro Stunde. Das ist mehr als die Wassermenge die pro Sunde aus allen Flüssen der Schweiz im mittel abfliesst.
      7 4 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 20:07
      Highlight Nochmals, Sie nehmen den falschen Ansatz, Durch die Dezentralität tagsüber verarbeitet man die Menge die es braucht und versucht zudem die heute eher in der Nacht getimten Aufladungen in den Tag zu verschieben. Wo es möglich und sinnvoll ist schafft man Überkapazitäten um grössere Speicherelemente zu bedienen. Die Wasserkraft und teilweise der Wind übernehmen die restlichen Tageszeitungen. Im Mikrobereich (dh im Haus) können je nach System auch die Grundwärmespeicher regeneriert werden, was heute eher selten gemacht wird. Es gibt noch eine Vielzahl an Möglichkeiten.
      8 4 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 20:15
      Highlight @thegreif; Und was sehr wichtig ist; man arbeitet bei Energieüberlegungen nicht mit Gesamtzahlen sondern mit Modellen, also zB eine Siedlung, ein Industriekomplex. Damit ermöglicht man eine Optimierung und ein Zusammenspiel der verschiedenen erneuerbaren Energien.
      Ihre Annahme der Schwankungen ist ein Rechenbeispiel ohne Berücksichtigung der Speichergrundmassen und das ist grundsätzlich schon sehr fraglich. Es sind verschiedene Energie- und Speicherungsparameter die miteinander zu einem Modell verknüpft werden und nicht deren Maximalleistungen oder Maximalbezüge.
      8 2 Melden
    • thegreif 27.10.2016 20:56
      Highlight Sie machen es sich aber auch ein bisschen leicht. Nachplapern was unsere Energie Wende Strategen sagen. Anstatt selbst mal zu Rechnen. Aber die meisten wissen ja nicht ein mal wie man den Wirkungsgrad d.h. die effektive durch die mögliche Jahresleistung, eines Kraftwerkes berechnen kann. Wenn ein El. Gerät zu viel Strom erhält geht es kaputt bei zu wenig läuft es einfach langsamer. Gleiches gilt für unser Stromnetz. Besser wir setzen weiterhin hauptsächlich auf Bandenergie aus Wasser und Atom (in Zukunft hoffentlich Kernfusion) als auf extrem schwankenden Solar und Wind Strom.
      5 14 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 21:53
      Highlight @thegreif; Danke für die Unterstellung. Es ist immer etwas Glück dabei wenn man erkennen will wer das Gegenüber im Netz ist. Du hast offensichtlich nicht die nötige Durchsicht dies zu erkennen.
      Ich bearbeite seit nun 3 Jahrzehnten Energieprobleme, optimiere sie, entwickle mit anderen neue Ideen und setze diese dann auch um. in den letzten 10 Jahren waren es doch weit über 500 Haushalte die ich bearbeitet habe. Deren Energieparameter verändert den Verbrauch minimiert und optimiert. Darunter selbstverständlich auch die Stromproblematik und darum spreche ich von Modellen auch beim Strom.
      13 3 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 21:59
      Highlight @thegreif; Diese Modelle beinhalten eine durchdachte Energienutzungseffizienz die von Ort zu Ort sehr verscheiden sein kann, aber immer mit der klaren Optik die Energie optimal zu nutzen. Die Dezentralität spiel da eine grosse Rolle und und diese extremen Schwankungen werden vorsorglich minimiert, dies mit dem Nutzungskonzept. Darum sind diese Erfahrungsmodelle so wichtig, man geht vom Kleinen zum grossen Konzept und nicht umgekehrt, da jede Gegend ihre Vorteile hat, die es zu nutzen gilt. Und da spielt Solar (ob Wärme oder Voltaik) eine sehr grosse Rolle und hilft andere Energie zu nutzen!
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2016 22:13
      Highlight @FrancoL: Gut gemeint, aber stehen dir bei deiner angedachten Überkapazität rsp. Wirkungsgradkatastrophe nicht die Haare zu Berge?! Von dem Regelungsalptraum der dezentralen Energieversorgung mal ganz abgesehen ...
      4 6 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 22:57
      Highlight @Stipps; Dezentralität braucht keine Regelung oder allerhöchstens eine Bereichsregelung. Überkapazitäten können verscheiden genutzt werden je nach Lage der Objekte oder Objektgruppen, darum wieder der Verweis auf diese Modelllösung nicht eine nationale Lösung sondern eine Lösung von Modellen über die Nation verteilt.
      Schau mal als Beispiel unsere Wasserversorgung! Ist das ein Regelungsalptraum? Nein, obwohl wir sehr unterschiedliche Speisungen haben die sehr unterschiedlich "leisten".
      Die Lösungen sind nicht ganz einfach aber die heutige digitale Steuerungstechnologie ist leistungsfähig.
      6 1 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 23:01
      Highlight @stipps; wenn es Dich interessiert, sonst einfach nicht lesen:
      Viele der angewendeten Modelle basieren zB auf das Abgucken von Bauernhofmodellen, die einmal weit auseinander dann mal eine Dutzend nähe beieinander liegen oder an steilen Hängen ihr Auskommen finden müssen oder in der Ebene, was ein ganz anders "Bauern" erfordert. Die Höfe sind weitgehend autark und da kann man schon Modelle daraus entwickeln, Modelle zB für die Energienutzung.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.10.2016 09:42
      Highlight Interessant. Knackpunkt: Nimm dein Beispiel Wasserversorgung: lokal "produziert" und zwar als "Bandenergie" ( Regelung ist: Wasserschieber auf, mehr auf/ schliessen - Reservoir ist immer voll). Strom? Flatterprodukt. Kein lokales "Reservoir" solange keine lokalen Speicherseen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 28.10.2016 10:18
      Highlight @stipps; Die Wasserproduktion ist wohl nicht unbedingt Dein Kernthema. Ein Reservoir wir je nach Lage von 3 bis 4 verschiedenen Quellen gespeist und dazu kommt noch Grundwasser, Seewasser (je nach Lage). Diese Mengen abzugleichen, denn es geht ja auch um das sauber halten des Wassers (also Standzeit zu beachten) ist eben nicht so einfach wie Du es beschrieben hast und zudem ist auch der Bedarf nicht linear sondern strukturiert, ja nach Wochentag auch noch unterschiedlich. Die Quellenmodulierung d.h. die Quellenspende ist dann auch noch ein Thema, verhält sich ähnlich wie zB Solarstrom!
      4 0 Melden
    • Regas 28.10.2016 22:44
      Highlight @Francol: stipps hat völlig recht. Bei der Elektrovoltaik ist es vergleichsweise wie wenn jeder Hausbesitzer eine eigene Quelle hat und das ganze Wasser in das Leitungsnetz einspeist. Im Frühling gibts dann viel zu viel Wasser und das meiste fliesst ungenutzt den Bach hinunter, während bei Wasserknappheit die Reservoirs kaum gefüllt werden können. Da hilft auch keine Modellösung weiter. Genau das passiert in DE an manchen Sommertagen. Flusskraftwerke müssen vom Netz, ja sogar Schienenheizungen müssen zugeschaltet werden, damit der teure überflüssige Solarstrom eingespeist werden kann.
      0 0 Melden
    • FrancoL 29.10.2016 09:11
      Highlight @Regas; Das kann tatsächlich passieren dass Energie Bach ab geht, doch das ist bei der Menge die anfällt kein Problem. Unsere Siedlungen haben zur Zeit das Problem nicht und wirtschaften ordentlich gut. Es sind keine Gedankenmodelle sondern Realmodelle. Die Zeit und die Entwicklung läuft schnell. Das Zusammenspiel zwischen örtlicher Gewinnung, Aufbereitung, Optimierung und Senkung des Verbrauchs ist ein Realmodell und ein Teil der Zukunft. Was noch nicht ganz klappt ist die Einsicht der Menschen. Da geht bei zu vielen noch die schönste Küche vor der Energieoptimierung.
      1 0 Melden
    • FrancoL 29.10.2016 09:19
      Highlight @Regas; An Ort EINSPAREN durch Stromenergie damit die Wasserkraft wo immer möglich entlastet wird. Es sind keine autarkten Anlagen sondern optimierte Energiemodule die das Ziel haben die Belastung des Netzbezuges zu minimieren. Zusammenspiel von Sonne, Aussenluft, tw Erdwärme, Erdregister, Kleinspeicher, sind eine Realität und das wird sich positiv auswirken. Gewerbebauten die übers Jahr gesehen nur noch 20 - 30 % Strom aus dem Netz brauchen sind ein guter Schritt in die Zukunft. Dazu braucht es allerdings noch ein wenig "Druck" da der Menschen eher alles auf die lange Bank schieben will.
      2 0 Melden
    • FrancoL 29.10.2016 09:25
      Highlight @Reagas; Das Hauptproblem ist die FALSCHE Rechnung die immer wieder angestellt wird! Es ist eine Rechnung der Gesamtstrommassen, eine Rechnung die gestern auch in der Arena auch bei der BRin immer im Vordergrund stand und sie ist eben nur einen Rechnung und KEIN Modell. Das Modell rechnet mit vielen Teilrechnungen, Belastungen, Entlastungen, Umlegungen und kann nicht mit 2-3 Zahlen erledigt werden. Wir haben heute bereits extrem intelligente Steuerungen die das Ganze machbar machen ohne viel zu kosten, Module die selbst Wetter technische Grosslagen mitberücksichtigen und den Anfall regulieren.
      3 0 Melden
    • Regas 29.10.2016 10:19
      Highlight @FrancoL: Der Schmelzofen im Stahlwerk Gerlafingen braucht etwa so viel Strom wie eine Kleinstadt. Die Arbeiter warten zuhause bis gnügend Wind & Sonnenstrom erzeugt wird. Jetzt wird der Ofen angeworfen, in der Hoffnung dass kein Schlechtwettereinbruch die ganze Schmelze versaut. Je nach Wetterlage kann Tage manchmal sogar Wochenlang nicht geschmolzen werden.
      0 2 Melden
    • FrancoL 29.10.2016 11:02
      Highlight @Ragas; Man kann sich natürlich dümmer geben als die Masse. Es geht ja genau darum mit dezentralen Elementen so viel Energie frei zu stellen dass eben dieser Ofen getrost von Wasserkraft gespiesen werden kann, weil die flexibleren Energienutzer die Wasserkraft-Energie nicht oder nur zum Teil nutzen. Zudem kann auch der Ofen soweit möglich die Wasserkraft "meiden" indem er wenn immer möglich auf Sonnenenergie zurückgreift. Darum spreche ich von Modellen und nicht von Gesamtzahlensalat.
      Die Zukunft ist kein Kindergarten sondern höchst komplex wie sie dies zB auch bei einem AKW-Ausfall sein wird
      4 0 Melden
  • Granini 27.10.2016 17:24
    Highlight Die deutschen haben regelmässig mühe, die kohlenkraftwerke in gang zu bringen. So müssen sie teuren strom einkaufen.
    Es spricht viel gegen diese kraftwerke, es spricht viel gegen erneuerbare energien bzw die art wie wir sie gewinnen können.
    Ein teufelskreis
    5 10 Melden
  • Str ant (Darkling) 27.10.2016 15:12
    Highlight Wenn AKW nicht mehr subventioniert werden ist ihr Strom auch nicht mehr Spot billig sondern um einiges Teurer auch wird gerne vergessen das einiges and CO² beim Abbau von Uran anfällt.

    Statt also weiterhin Geld in AKW's zu verlochen sollte wenn überhaupt Fusion oder LFTR diese Gelder erhalten.
    24 3 Melden
    • Caraillo Gazzo 27.10.2016 16:41
      Highlight Der grosse Unterschied: Die AKWs liefern den Strom auch im Winter, wenn es regnet oder in der Nacht. Wer die AKWs abschaltet, braucht Kohle- und Gaskraftwerke. Gerade weil die Erneuerbaren nicht immer liefert - wir aber den Strom immer benötigen.
      8 17 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 18:05
      Highlight @Caraillo Gazzo; Man will ja nicht den ganzen Strom über zB Licht abhängige oder Wind abhängige Generatoren sicherstellen. Diese sollen tagsüber die Energieversorgung sicher stellen und die Wasserkraft und teilweise auch Windkraft soll den Rest bewältigen, also zB die nächtliche Versorgung. Sollten wir tagsüber Energie im Überfluss haben so könnte man damit zB auch die Wasserspeicher regenerieren. Es ist also der kluge Mixed der die gute Energieversorgung ausmacht. Die Energiewirtschaft ist wohl nicht so einfach zu verstehen wie es manche Gegner gern möchten.
      11 3 Melden
  • atomschlaf 27.10.2016 13:16
    Highlight Wenn ich die Wahl habe zwischen einem potentiell radioaktiv verseuchtem Mittelland und dem Verfehlen von "Klimazielen", dann entscheide ich mich zweifellos für letzteres.
    32 9 Melden
    • Regas 27.10.2016 16:46
      Highlight Wenn ich widerum die Wahl hätte zwischen potentiellen Stromausfällen und sicheren Atomkraftwerken, dann entscheide ich mich sebstverständlich für letzteres.
      12 27 Melden
  • rolf.iller 27.10.2016 12:57
    Highlight Good News everybody! Erneuerbare Energien haben Kohle als wichtigsten Energieträger abgelöst, zumindest wenn es um die 2015 neu geschaffenen Kraftwerke geht. Wind, Solar, Wasser ist der neue Standard. Alleine China installiert pro Stunde im Schnitt zwei Windturbinen. Sagt nicht irgendwer sondern die Internationale Energieagentur IEA: http://m.heise.de/newsticker/meldung/Weltweite-Energiewende-Erneuerbare-Energien-ueberholen-Kohle-3361115.html
    Einfach so als Hinweis an all die Ohne-Kohle-und-Atom-gehts-nicht-Bedenkenträger.
    38 9 Melden
    • Caraillo Gazzo 27.10.2016 16:43
      Highlight Die Schweiz hat mit über 60% Wasserkraft bereits ganz viel Erneuerbare. Aber für ganze Schlaue: Es zählt nicht nur die Leistung an einem Sonnentag wenn es saumässig windig ist. Was zählt ist die Verfügbarkeit. Die Schweiz will aussteigen - aber bitte halt einfach nicht über Nacht.
      6 5 Melden
    • rolf.iller 27.10.2016 16:57
      Highlight Na ja, wenn Du 1.x Milliarden Menschen hast, die alle ein bisschen ärmlich, unzufrieden und quengelig sind, weil sie es auch mal bequem haben wollen, dann musst Du als Staat halt klotzen.

      Nichts desto trotz erwartet die IEA, dass 60% des Wachstums in den nächsten 5 Jahren in erneuerbaren Energien passieren wird - inklusive China.

      Unsere Wahrnehmung von erneuerbaren Quellen ist einfach falsch. Das Zeug kommt massiv und ist billig. Darum klagen unsere Stromproduzenten über die billigen Preise. Weil die New-Tech gerade die Old-Tech über den Haufen fährt.
      12 1 Melden
    • Regas 27.10.2016 18:52
      Highlight @rolf.iller: Warum muss denn die erneuerbare Energie mit immer höheren Abgaben auf den Strompreis Subventioniert werden ? Was ist billiger ein Kohlekraftwerk oder 1000 - 3000 Windmühlen mit den zugehörigen Pumpspeicherwerken ?
      4 4 Melden
    • rolf.iller 27.10.2016 23:55
      Highlight @Regas, na zum Glück wird ja Atom nicht subventioniert. Beim Atomstrom haben wir ja null Ahnung was uns das kosten wird. Rückbaukosten werden nach Deutschen Erfahrungswerten werden drei mal höher, als erwartet. Ist ja auch zu erwarten, Grossprojekte tendieren ja zu massiven Kostenüberschreitungen. Wo wir das Zeug vergraben werden wissen wir. Und am skandalösesten, Haftpflicht im Schadensfall ist nahezu inexistent.

      http://www.infosperber.ch/Umwelt/Schweizer-AKW-75-Milliarden-Subventionen-im-Jahr
      7 0 Melden
    • rolf.iller 28.10.2016 00:00
      Highlight Noch ein Wort zur Haftpflicht. Wenn man die gleichen Massstäbe wie im Strassenverkehr anlegen würde, dann hätte sich das AKW Thema erledigt. Wenn AKWs einen zu erwartenden Schaden (so 8000 Mia) müssten decken können, dann wäre Atomstrom komplett unfinanzierbar.
      7 0 Melden
    • Regas 28.10.2016 09:30
      Highlight Guter rolf.iller es geht hier gar nicht um KKW's sondern um die Tatsache dass China weit mehr Kohlekraftwerke als Windmühlen baut.
      Die Weltweit 2400 Kolekraftwerke welche im Bau oder in Planung sind haben zusmmeine Leistung von etwa 1500GW während bei den Erneuerbahren die Rede eines Zubaus von 825GW ist.
      0 2 Melden
    • rolf.iller 28.10.2016 11:26
      Highlight Lieber Regas, das ist Birnen mit Äpfel verglichen.

      Die 825GW beziehen sich auf den erwarteten effektiven Zuwachs bis 2021. Die 1500 GW beziehen sich auf irgendwann in der Zukunft, wovon einige "geplante" dann noch wegfallen werden, weil nicht umgesetzt.
      3 0 Melden
  • chicadeltren 27.10.2016 12:40
    Highlight Fun fact zu D ist ja, dass sie mittlerweile
    zwar theoretisch 35% erneuerbare Energien verwenden, die meisten Quellen
    aber derart unzuverlässig sind, dass sie trotzdem noch 80% vom Bedarf konventionell herstellen um eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Also ziemliche Verschwendung. Zudem hat D Strom einen Marktwert von 4 Mrd, kostet sie abe 28 Mrd!!
    14 6 Melden
    • Schlumpfinchen 27.10.2016 14:28
      Highlight Witzig ist auch, dass Deutschland viel produzieren kann mit ihren Windkraftwerken im Meer, jedoch haben sie nicht die benötigte Kapazität, die Energie in die südlichen Bundesländer zu bringen, ergo es nützt ihnen nicht viel.
      10 1 Melden
  • TheDan 27.10.2016 12:22
    Highlight Watson beurteilt die Sicherheit von Schweizer KKWs in 20 Zeilen, während das ENSI dafür jährlich mehrere Tausend Seiten an Nachweisen pro KKW prüfen muss um zu ihrer Beurteilung, dass die KKWs ausreichend sicher sind, zu kommen.
    Wie einfach man sich die Welt doch machen kann mit solchem Halb- und Nichtwissen.
    19 28 Melden
  • amore 27.10.2016 12:18
    Highlight Bei einem so riesigen Gefahrenporenzial, bei dem ein Grossteil der Schweiz über Jahrzehnte unbewohnbar wäre, müssen wir gar nicht in Details gehen, um einen vernünftigen Entscheid zu fällen. Und weil dieser SUPERGAU kein einziger Mensch verantworten kann, muss ein klares JA in die Urne.
    36 16 Melden
    • Str ant (Darkling) 27.10.2016 15:06
      Highlight Jarhhunderte wenn nicht sogar Jahrtausende ist zuftreffender sollte wir jemals einen GAU in der Schweiz haben.

      Hotspots in Tschernobyl werden wohl noch mehrere hundert Jahre vorhanden sein nicht zu sprechen von den Brennstoffen die im AKW Tschernobyl zu einer Masse zusammengeschmolzen sind.

      Im Gegensatz zur Ex-UDSSR können mir nicht einfach wo anders wenn die Schweiz kontaminiert ist!
      10 2 Melden
    • Caraillo Gazzo 27.10.2016 16:47
      Highlight Ihr wisst aber schon, dass ihr mit Kohle- und Gasstrom das Klima kaputt macht. Nicht das Mittelland - sondern die ganze Welt. Schon heute leiden Milliarden Menschen unter dem Klimawandel. Aber ihr wollt jetzt auf Kohlestrom setzen, weil ihr den Behörden (Ensi) in der Schweiz nicht traut. Typisch: Nimby
      9 17 Melden
    • RETO1 27.10.2016 22:58
      Highlight Caraillo hat 100% recht!!!
      5 4 Melden
    • Str ant (Darkling) 28.10.2016 00:23
      Highlight Das ENSI ist ja achso unabhängig das Beznau trotz kritischer Einstufung weiterlaufen gelassen wurde erst als die Berichte an die Öffentlichkeit kamen wurde das ENSI tätig

      Ausserdem ist so ein Gau sicher super für die Umwelt nicht wahr

      Portugal hat sich bereits jetzt mehrere Tage nur aus erneuerbaren Energiequellen gespeist

      Was es braucht ist das Fördergeld sinnvoll in erneuerbare und zukunftstaugliche Technologien wie LFTR und Fusion investiert wird.

      http://ü
      1 2 Melden
  • amei 27.10.2016 12:17
    Highlight Es wäre doch einfach geschickt etwas später als Deutschland auszusteigen. Diese Drängelei ist reinste German Angst, kostet sinnlos Geld und hilft der Umwelt überhaupt nicht. 2019 ist BKW dran. Beznau wird gewiss in den nächsten Jahren folgen. Etwas Geduld, Leute!
    15 36 Melden
    • benjaminschlegel 27.10.2016 12:58
      Highlight Ist Fukushima etwa auch German Angst? Zig Milliarden kostet es den Staat und das Gebiet ist fast ewigs nicht mehr bewohnbar.
      24 12 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 13:19
      Highlight Man könnte Geduld haben wenn nicht eine Lobby diese Geduld ad absurdum ausnützen würde.
      Es geht nicht mehr um eine Geduld mit der Technik oder Geduld bei der Machbarkeit, sondern um eine Geduld die durch das Geld "motiviert" wird. Darum kann man nicht von Geduld sprechen.
      12 7 Melden
    • R&B 27.10.2016 13:29
      Highlight @amei: AKWs sind Atombomben, die man nicht zu 100% kontrollieren kann. Das GAU-Risiko ist klein, aber zerstört die halbe Schweiz. Mit all den immer wieder publik werdenden und zuvor verschwiegenen Sicherheitsmängeln habe ich kein Vertrauen in die Atom-Lobby. Wenn man die Risikowahrscheinlichkeit richtig interpretiert, könnte genau jetzt ein GAU in Beznau passieren. Das ist seriöser Fakt. Der Rückbau der AKWs kostet eh, egal ob jetzt oder später AKWs abgeschaltet werden. Darum: Jetzt abschalten, keine Gau-Gefahr mehr und gesündere Energie produzieren. Das ist gesunder Menschenverstand.
      13 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2016 15:33
      Highlight R&B "Atomkraftwerke sind Atombomben."

      Gtatuliere, du hast gerade bei weitem das dümmste Pro-Argument von dir gegeben, welches ich jemals gehört habe.

      Wer denkt, dass Atomkraftwerke bei einem GAU eine hübsche Pilzwolke machen sollte nicht erlaubt sein über solch wichtige Themen zu debattieren.
      8 13 Melden
    • R&B 27.10.2016 16:30
      Highlight @ Nonsens Ursus: Sorry, aber Ihr Kommentar ist unhöflich und zudem Faktenverzerrend. Netter Versuch. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal für Ihren Arbeitgeber Werbung für Atomstrom zu machen.
      7 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2016 20:10
      Highlight Welche Fakten verzerre ich? Atomkraftwerke sind wie Atombomben, nur nicht so sicher. Das ist ihre Aussage. Da gibt's nichts zu rütteln dran.

      Und natürlich werde ich dafür bezahlt, Sie zu diskreditieren. Gibt ja nichts wichtigeres in meinem Leben.

      Wie schön muss ihr Leben sein, wenn Sie bei jeder Aussage, die sich nicht vollständig mit ihrem Weltbild deckt, behaupten Sie sei Lobby-Propaganda.

      Und nur so als Fakt am Rande: Ich bin entschieden für den Atomausstieg, aber dies scheinen Sie ja nicht für möglich zu halten.
      5 2 Melden
  • Dieter Widmer 27.10.2016 11:44
    Highlight Ich finde es peinlich, dass man seine Kommentare nicht unter dem eigenen Namen publiziert. Schämt ihr euch? Zur Entschädigungspflicht bei einem Volks-Ja: Laut Kernenergiegesetz haben die AKW-Betreiber Anspruch auf eine Bewilligung, wenn die Auflagen erfüllt sind. Wenn die Anlagen aus politischen Gründen stillgelegt werden müssen, ist der Bund entschädigungspflichtig. Für Graben und Kaiseraugst musste der Bund seinerzeit auch bezahlen, obschon damals nur Rahmenbewilligungsgesuche eingereicht waren.
    7 21 Melden
    • fcsg 27.10.2016 12:37
      Highlight Ok. Nehmen wir an der Bund ist schadenersatzpflichtig. Dann verrechnen wir den Aufwand der Entsorgung der radioaktiven Abfälle und für den Rückbau (für beides kommt der Bund zum grössten Teil auf) mit der Schadenersatzforderung, dann bleibt wohl nicht mehr viel übrig.
      Der zweite Punkt betrifft die Versicherung. Praktisch alles in der CH muss haftpflichtversichert sein, AKW sind nachweislich nicht genügend versichert für ihr Schadenpotential. Wenn der Bund eine solche Versicherung fordern würde, wären die AKW ziemlich schnell vom Netz, ohne die geringste Schadenersatzforderung.
      21 0 Melden
    • benjaminschlegel 27.10.2016 13:00
      Highlight Es gibt einen kleinen Unterschied. Damals wurde mit den AKWs noch Gewinne eingefahren, heute aber ist es ein Verlustgeschäft. Wo kein Gewinn, da kein Schaden und auch keine Entschädigungspflicht.
      14 2 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 13:22
      Highlight Nun nebst dem Einwand betreffend den "Namen", was wolltest Du mit Deiner Ausführung sagen, ausser die gesetzliche Grundlage darzulegen?
      4 3 Melden
    • R&B 27.10.2016 13:31
      Highlight Welcher der vielen Dieter Widmer sind Sie denn? Ich zahle lieber Entschädigungen statt die halbe Schweiz von einem GAU zerstören zu lassen.
      7 4 Melden
    • Caraillo Gazzo 27.10.2016 16:50
      Highlight Was die Befürworter hier drin auch nicht wissen: Die Betreiber, welche wir dann entschädigen müssen gehören uns. Der Schweizer Bevölkerung. Wir müssen also gleich doppelt bezahlen. Einmal wird das Volksvermögen vernichtet, dann werden wir für die Entschädigungen zur Kasse gebeten.
      3 3 Melden
    • fcsg 27.10.2016 18:32
      Highlight @Caraillo Gazzo Richtig, die Betreiber gehören zu einem grossen Teil den Kantonen. De facto würden Entschädigungsfolgen also den beteiligten Kantonen zukommen. Also bezahlt die Bevölkerung nicht doppelt, sondern entschädigt beteiligte Kantone und dadurch indirekt die Bevölkerung. Ausserdem: Inwiefern wird denn Volksvermögen vernichtet, wenn unrentable AKW (welche wohl zu einem grossen Teil abgeschrieben sind) abgestellt werden? Eher wird das Volksvermögen vor weiterem Schaden bewahrt oder etwa nicht?
      4 2 Melden
  • moere 27.10.2016 11:41
    Highlight Auch Kernkraftwerke sind nicht CO2-Neutral, wenn man den Uranabbau einberechnet. Zudem entstehen beim Abbau riesige Abfallberge von radioaktivem Gestein an. Atomstrom ist für mich genau so "dreckig" wie Kohlestrom.
    46 11 Melden
  • The Box 27.10.2016 11:24
    Highlight Watson as we know it...
    20 31 Melden
    • R&B 27.10.2016 13:31
      Highlight Dann beweisen Sie mal das Gegenteil!
      7 6 Melden
  • zsalizäme 27.10.2016 11:09
    Highlight Und was lernen wir daraus? Befürworter und Gegner verbreiten beide Unwahrheiten. Es geht im Abstimmungskampf lediglich noch darum wer seine Unwahrheiten besser und glaubwürdiger Präsentieren kann. Eigentlich Schade.
    46 3 Melden
  • Schwanzus Longus 27.10.2016 11:00
    Highlight AKW sind nie ganz sicher. Bei einem Unfall wäre die ganze Schweiz betroffen. Der Vorfall in Fessenheim (liegt aber in FRA) zeigt das AKWs eine Bedrohung darstellen können umso länger man sie hat. Wäre nämlich der Super GAU passiert, hätte man die Schweiz grösstenteils verlassen können. Das Problem beim Ausstieg sind eben Finanzielle Aspekte, sollen wir weniger Strom Exportieren dafür mehr Eigengebrauch machen durch einen Atomausstieg? Oder Importieren wir dann deutlich mehr Strom? Das sind Fragen die es zu beantworten gilt.
    19 11 Melden
    • R&B 27.10.2016 13:33
      Highlight @DJ_Terror: um Ihren Kommentar zuzuspitzen. Den Betreibern und Politikern ist Geld wichtiger als die Sicherheit der Schweizer Bürger.
      6 4 Melden
  • FrancoL 27.10.2016 10:54
    Highlight Ein Aspekt geht bei allen Ausführungen immer wieder verloren;
    Nur dich Druck wird die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien den nötigen Vortrieb erhalten, werden optimierte Lösungen erarbeitet und an den Markt kommen.
    Dieser Druck kann nur durch ein klares Ausstiegsseznario erreicht werden, ein Ausstigsszenario dass nicht auf lange Fristen setzt sondern auf "motivierende" Fristen, die zur Investition einladen.
    Alles was auch die lange Bank kommt führt kaum zu Innovationen.
    56 3 Melden
    • FrauTine 27.10.2016 15:13
      Highlight Und diese motivierende Frist wäre dann bereits in ein paar Monaten? Sehr motiviert... klares Ausstiegsszenario ok, aber so überstürzt? Und sind diejenigen, die die jetzigen Kernkraftwerke betreiben nicht auch die, die in Erneuerbare investieren? Wo soll das Geld sonst herkommen? http://Gs
      1 3 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 18:18
      Highlight Von welchen Monaten spricht DU es geht um Jahre und nicht um Monate, ausser man habe ein Leck und dann ist es mir lieber es wird in Minuten abgeschaltet als Stunden später.
      Und ja ein gewisser Druck muss da sein. Es setzt natürlich voraus dass Du auch Einblick hast in die Verzögerungstaktik zu Gunsten von langfristigen Amortisationen um zu merken das Verzögerungen auf dem Buckel der Technik ausgetragen werden, in Wahrheit aber nichts anderes sind als eine Verlängerung der Gewinnzeit oder Gewinnspanne!
      2 1 Melden
  • JackMac 27.10.2016 10:44
    Highlight Punkt 3. Sicher ist, der Ausstieg wird unmengen an Geld verschlingen. Aber nicht, weil wir die Forderungen der Betreiber erfüllen müssn, sondern weil die bereitgestellten Entsorgungs- und Lagerungskosten bei weitem nich reichen.
    Das Argument von den fehlenden Reserven bei frühzeitigem Ausstieg zieht nicht!
    Die AKW's waren ursprünglich auf max. 35 Jahre Laufzeit ausgelegt.
    Die unbefristete Betriebsvewilligung ist die eigentliche Schweinerei!
    Abschalten die Dinger! Jetzt! Erst unter Druck werden Alternativen gesucht, gefördert und gefunden!
    67 11 Melden
    • R&B 27.10.2016 13:34
      Highlight Die Alternativen gibt es schon. Nur schon mit Solarstrom auf allen Bauernhof-Dächern wäre der Strombedarf gesichert.
      7 3 Melden
    • Schlumpfinchen 27.10.2016 14:34
      Highlight Vorallem werden die Kosten steigen, je länger man sie betreibt. Niemand weiss wieviel es kosten wird, die Abfälle sicher zu lagern, geschweige denn, wo man sie überhaupt hinbringen soll. Wenn noch mehr Abfall entsteht, steigen die Kosten weiter.
      5 3 Melden
    • FrauTine 27.10.2016 15:17
      Highlight Solar auf allen Bauernhäusern als sichere Stromversorgung? Und dann regnet es zwei Wochen! Warum immer so radikal und nicht ein langsamer und gesunder Ausbau der Erneuerbaren... wir diskutieren hier ja nicht über einen Neubau von AKWs sondern über einen vernünftigen Abschaltungs-zeitraum oder?
      2 6 Melden
    • R&B 27.10.2016 16:32
      Highlight @FrauTine: Inklusive Regen ist die Versorgung gesichert. Gerade letzthin in der Rundschau ausgestrahlt. Vernunft = Sofort abschalten, denn die AKWs sind supergefährlich. Wenn eines hochgeht, was gerade jetzt passieren könnte, ist die halbe Schweiz unbewohnbar. Der Schaden ist zu gross, als dass man mit Risiko-Szenarien spielen darf.
      5 3 Melden
  • ARoq 27.10.2016 10:39
    Highlight Ein Problem war ja bisher auch die Trafokapazitäten (380kV/220kV), dass wir zwar Strom von und in's Ausland übertragen können, aber nicht selber nutzen können.
    Können die Transformerkapazitäten schnell genug ausgebaut werden?
    3 2 Melden
    • bix 27.10.2016 11:58
      Highlight Das ist ein Scheinproblem. In Beznau stehen die Trafos bis im Sommer 2017.
      3 0 Melden
    • ARoq 27.10.2016 14:18
      Highlight Aha, interessant. Das wusste ich nicht, leuchtet aber ein. Warum dann das Theater von Swissgrid letztes Jahr dass es knapp für den Winter würde, wegen dem Beznau-Ausfall?
      Die Knappheit war ja nicht unbedingt vorgespielt, die Füllstände der Speicherseen fielen auf ein Minimum seit der Aufzeichnung.
      Offen bleibt was geschehen wäre, wenn die Speicherseen tatsächlich leer gelaufen wären.
      1 0 Melden
  • Swissclimber 27.10.2016 10:34
    Highlight 10. Wir importieren nach dem abschalten unserer AKW gefährlicheren Atomstrom und dreckigen Kohlestrom aus dem Ausland => wahr!
    Deshalb gehört für mich ein Verbot von Importen aus diesen Produktionen zwingend in die Initiative hinein oder wir lassen es kurzfristig mit einem Ausstieg!
    15 38 Melden
    • HansG 27.10.2016 10:44
      Highlight Mit den Kraftwerken Linth Limmern, Nante de Drance und weiteren können wir den Grossteil der drei AKWs mit Wasser abdecken. Das Kraftwerk Beznau 1 steht seit März 2015 still und trägt daher schon seit langer Zeit nichts mehr zur Energieversorgung unseres Landes bei. Das AKW Mühleberg wird so oder so 2019 stillgelegt, da es nicht rentabel ist. Wir werden uns also so schnell keine (neuen) Probleme einhandeln.
      17 3 Melden
    • JackMac 27.10.2016 10:46
      Highlight nAtürlich ist nur der Atomstrom aus dem Ausland gefährlich! Hochnäsig- und Überheblichkeit führte schon oft in die nicht mögliche Katastrophe
      14 4 Melden
    • peeti 27.10.2016 10:56
      Highlight @swissclimber: Sowas hat nichts in der Verfassung zu suchen. Das Problem mit dem ewigen Kohlestrom-Argument: Das passiert bereits heute: Die CH-Wirtschaft kauft Kohle- und Atomstrom, weil dieser am billigsten ist (zuviel Bandenergie). Mit einem Ausstieg stärken wir aber die heimische Wasserkraft, die unter den viel zu billigen Strompreisen leidet!
      20 0 Melden
    • Philipp Schweiger (1) 27.10.2016 11:09
      Highlight Wir entscheiden immer noch selber, welche Art von Strom wir importieren. Ich kaufe für mein Haus den Strom, den ich will. Wenn niemand Kohlestrom kauft, wird er auch nicht importiert.
      16 4 Melden
    • Oberon 27.10.2016 11:24
      Highlight @Philipp Schweiger
      Woher weisst du aus welcher Quelle der Strom wirklich kommt?

      4 6 Melden
    • Swissclimber 27.10.2016 11:24
      Highlight Und das Stahlwerk, welches schätzungsweise 100'000x mehr Strom verbraucht als sie? Aus welcher Produktion wird wohl dieses den Strom beziehen?
      4 2 Melden
    • Regas 27.10.2016 11:53
      Highlight @Philipp Schweiger: Nein wir können gar nicht entscheiden welche Stromart wir Importieren. In Europa sind die unterschiedlichsten Kraftwerke am selben Netz angeschlossen. Wenn ich nun für Solar und Windenergie bezahle hat das keinen Einfluss auf den Strommix, weil andere Teilnehmer dann einfach den billigeren Dreckstrom nehmen. Die Förderung von Solar und Wind wird ja sowieso durch Zwangsaufschläge berabt. Wenn ich also mehr bezahle wird einfach der Dreckstrom billiger, was ja gerade nicht gewünscht wird.
      2 2 Melden
    • Captain_Awesome 27.10.2016 12:42
      Highlight Uran wächst ja bei uns auf Bäumen, wo wir es schadstoffrei pflücken können.

      Dies ist genauso dreckig wie der Strom den wir allenfalls importieren müssten.
      9 2 Melden
    • peeti 27.10.2016 16:22
      Highlight @regas & oberon: Natürlich können wir das bestimmen. Der Strom fliesst ähnlich wie bei einem See zusammen und wird dann verteilt. Aber indem wir zb Strom aus Wasserkraft kaufen, muss der Energielieferant diesen auch bestellen. Wenn mehr Leute solchen Strom kaufen steigt logischerweise auch die Nachfrage resp. wird in solche Stromerzeugungsarten investiert.
      4 2 Melden
  • Madison Pierce 27.10.2016 10:29
    Highlight Was ich gerne mal konkret beantwortet hätte, da es mich am meisten beunruhigt: Könnten wir den Atomstrom durch solchen aus erneuerbaren Energien ersetzen oder würden wir dann einfach Atom- und Kohlestrom importieren?

    Also nicht ob wir das politisch wollen, sondern ob es technisch bis 2029 möglich ist.
    17 0 Melden
    • HansG 27.10.2016 10:49
      Highlight Wir sind in der einmaligen Situation, dass wir einen sehr grossen Teil unserer Stromversorgung mit Wasser abdecken können (wir hängen also nicht so an Wind- und Solarstrom, wie andere Länder). Wasserkraftwerke werden auch enorm ausgebaut im Moment (Linth Limmern, Nante de Drance, Veytaux). Bis 2029 sind es noch 13 Jahre, also genug Zeit uns anzupassen und schlimmstenfalls noch ein Gaskraftwerk bauen.
      24 1 Melden
    • Walter Sahli 27.10.2016 10:52
      Highlight Das grosse Problem ist nicht die Stromerzeugung, sondern die Stromspeicherung. Obwohl wir diesbezüglich fast 100 Jahre geschlafen haben, ist in den letzten 20 Jahren ziemlich viel gegangen und die Entwicklung von Stromspeichersystemen ist sicher noch nicht zu Ende. Es ist zu erwarten, dass in einigen Jahren Systeme zur Verfügung stehen, die dieses Problem weitgehend ökonomisch effizient und ökologisch sinnvoll lösen. Die Schweiz könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen, wenn man denn wollte...
      24 3 Melden
    • benjaminschlegel 27.10.2016 10:55
      Highlight Ja es ist möglich. Alleine mit der Warteschlange bei der kostendeckenden Einspeisevergütung könnten alle drei alten AKWs ersetzt werden. Die Politik muss nur wollen.
      20 5 Melden
    • kuki 27.10.2016 11:02
      Highlight ja ist möglich.
      bitte das buch von eth professor anton gunzinger lesen "Kraftwerk Schweiz"
      16 4 Melden
    • Swissclimber 27.10.2016 11:16
      Highlight Leider ist das unmöglich. Was kommt überhaupt in Frage? Photovoltaik und etwas Windenergie. Gehen wir von diesen 22 Terawattstunden aus, welche die AKW liefern und blenden wir die Tatsache aus, dass die PV-Anlagen nicht zwingend dann Energie liefern, wenn wir sie brauchen. 1m2 PV liefert ca. 120 kWh/Jahr. Entspricht also einer Fläche von 183.3 km2 oder 25'677 Fussballfelder....
      6 16 Melden
    • Walter Sahli 27.10.2016 11:25
      Highlight Bei der Wasserkraft muss man aufpassen, dass man Band- nicht mit Spitzenstrom verwechselt. Flusskraftwerke liefern, wie AKW, Bandstrom, Speicherkraftwerke Spitzenstrom. Bandstrom wird kontinuierlich produziert, Spitzenstrom nur zu Spitzenzeiten. In der CH können keine grossen Sprünge mehr bei der Bandstromproduktion aus Wasserkraft gemacht werden, da unsere Flüsse bereits schon sehr gut genutzt werden.
      7 0 Melden
    • Walter Sahli 27.10.2016 11:29
      Highlight Und Pumpspeicherkraftwerke wie jenes, das in Nant de Drance gebaut wird, sind keine Stromproduzenten, sondern Stromveredler: billiger Bandstrom (leider nicht selten aus franz. AKW) wird gebraucht, um das Wasser in der Nachthochzupumpen, damit es zu Spitzenzeiten mittels Turbinen zur Produktion von teurem Spitzenstrom gebraucht werden kann. Pumpspeicherkraftwerke brauchen also mehr Strom, als dass sie produzieren.
      7 0 Melden
    • bix 27.10.2016 12:01
      Highlight Schon heute ist Beznau 1 ersetzt. und für B2 und Mühleberg stehen genügend Projekte auf der Warteliste der KEV. Das kann schnell gehen, wenn die Politik will. Die Initiative bringt den nötigen Druck.
      12 5 Melden
  • bendr 27.10.2016 10:08
    Highlight Punkt 2.
    Siedwasserreaktoren SIND weniger sicher als KKWs der 3. Generation. Das lässt sich auch mit neuen Sicherheitseinrichtungen nicht beheben.
    Wenn man einem VW Käfer (etwa gleich alt) Airbag, ABS und ESP einbaut dann ist der Käfer immer noch relativ unsicher im Vergleich zu modernen Autos.
    53 5 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 10:34
      Highlight Völlig richtige dargestellt!
      Ein Satz wie:
      "Die Betreiber müssen ihre Sicherheitsmassnahmen also stets modernsten Standards anpassen. Der Schluss, die Schweizer Reaktoren seien die unsichersten, weil sie die ältesten seien, ist also ungerechtfertigt."
      ist völlig fehl am Platz!

      Als Baufachmann muss ich immer wieder festalten dass Flickwerke seien sie noch so gut erstellt FLICKWERKE bleiben. Die Sicherheit nimmt mit dem alter der GRUNDSUBSTANZ klar ab!
      55 6 Melden
    • bendr 27.10.2016 10:48
      Highlight Die Blitzer mögen doch bitte mit Argumenten antworten! Da bin ich echt gespannt drauf 🤓
      11 2 Melden
    • äti 27.10.2016 10:52
      Highlight Zudem sind Flickwerke (Flicke auf Flicke) sehr teuer und auch steigend teuer.
      11 0 Melden
  • Predator1997 27.10.2016 10:02
    Highlight Guter Objektiver Bericht, doch es ist und bleibt ein ungemein schwieriges Thema. Wenn man nur die Energieerzeugung anschaut wäre es eine ziemlich "grüne" Energie. Der atomare Abfall ist jedoch ein riesiges Problem.
    35 8 Melden
    • pun 27.10.2016 10:35
      Highlight Die Uranförderung ist auch ziemlich dreckig. Dass die Atomenergie besonders umweltfreundlich sein soll ist m.E. ein Mythos.
      37 7 Melden
    • HansG 27.10.2016 10:52
      Highlight Tschernobyl und Fukushima galten auch als sicher, bis etwas passierte. Ein solches Ereignis macht einen Grossteil der Schweiz unbewohnbar und viele von uns zu Flüchtlingen!
      18 3 Melden
    • Predator1997 27.10.2016 11:43
      Highlight Ich meine damit die CO2 Bilanz welche bei der Gewinnung von Atomstrom gering ist. Die Uranförderung ist nochmal eine andere Geschichte.
      4 3 Melden
    • pun 27.10.2016 12:24
      Highlight Schon klar, wollte nur nochmal herausstreichen, dass die Betonung in deinem ersten Beitrag auf "wäre" liegt und nicht nur der Abfall das Problem ist. ;-)
      1 3 Melden
  • peeti 27.10.2016 09:57
    Highlight Zum Energiexport: Wir müssen ja importieren, da sehr viel teurer Wasserstrom nach Italien verkauft wird (rund 46% CH-Strom!). Es geht also um den Stutz: Günstiger Kohle- und Atomstrom aus D&F, Profit mit Export nach I. Wenn wir die Exporte aber reduzieren, müssen wir ja gezwungenermassen weniger importieren, oder nicht?
    25 7 Melden
    • Bits_and_More 27.10.2016 11:22
      Highlight Das ganze ist eben nicht so einfach. Im Winter brauchen wir mehr Energie als wir produzieren können, im Sommer weniger. Ebenso wird tagsüber mehr gebraucht, als in der Nacht.
      Wir können nicht die ganze überschüssig im Sommer produzierte Energie bis in den Winter speichern. Das würde auch gar keinen Sinn machen. Da ist es effektiver, dass wir mit anderen Ländern vernetzt sind und Energie möglichst ohne zu speichern gleich verbraucht wird, wenn sie produziert wird.
      5 0 Melden
  • so en shit 27.10.2016 09:48
    Highlight Ah hab erst danach weitergelesen ;)
    8 1 Melden
  • teha drey 27.10.2016 09:47
    Highlight Das hilft bei der Abstimmung. Danke.
    16 3 Melden
  • so en shit 27.10.2016 09:47
    Highlight Bei Argument 4 habt ihr die Sicht nur sehr einseitig aufgezeigt. Was ist mit all den Arbeitsplätzen, welche bei der Bereitstellung von erneuerbarer Energie entstehen?
    22 14 Melden
    • peeti 27.10.2016 10:00
      Highlight Siehe Punkt 5 - denke mit dem Ausstieg werden zig Tausende neue Arbeitsplätze in der Schweiz geschaffen. Wieso sollen wir auch trotz Alternativen von Uran produzierenden Ländern abhängig sein (die zudem oftmals politisch unsicher sind). Lieber das Geld hier investieren!
      28 1 Melden
    • Hierundjetzt 27.10.2016 10:12
      Highlight Weil das enorm spekulativ wäre.

      zB. China produziert extrem günstige Solarzellen. Werden diese in Zukunft in die Schweiz importiert oder gibt es dagegen nicht- tarifäre Handelshemnisse (gesetzliche Vorgaben)?

      zB. analog unseren Küchengeräten, die exakt ein paar cm breiter sein müssen als in der EU um die heimische Industrie zu schützen...

      Solche Punkte kann man heute noch gar nicht ermessen. Zudem: verfügen wir über entsprechend ausgebildete Fachkräfte oder "importieren" wir diese. Auch das völlig offen.
      8 8 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 10:31
      Highlight @Hierundjetzt;
      Das mit den Küchengeräten kannst Du vergessen Schnee von gestern, auch in der Schweiz arbeitet man durchgängig mit dem 60-ger Modul.

      Die Solarzellen aus China, bringen uns recht viele Arbeitsplätze beim Einbau, Betrieb und in den Nebenarbeiten.

      Die entsprechenden Monteure haben wir und können wir auch in den nächsten 5-10 Jahren zusätzlich ausbilden.

      Da ist nichts noch völlig offen.

      Ein geregelter Ausstieg ist der Katalysator um die erneuerbare Energien weiter zu treiben. Ohne Druck geht da nichts, das sollte uns die Geschichte gelehrt haben.
      31 4 Melden
    • El_Sam 27.10.2016 11:06
      Highlight @FrancoL:
      Ja ein geregelter Ausstieg wäre erstrebenswert, aber nicht so eine Hau-Ruck-Aktion wie diese Initiative.

      Und Google doch bitte mal Katalysator ;-)

      Generell:
      Wenn der Strom der AKWs durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann, bin ich sofort dafür, allerdings sind es genau die Grünen, welche sich in der Schweiz immer wieder wehement gegen den Bau von Wind- und Wasserkraftwerken wehren.
      Auch Solarenergie ist in der Herstellung und Entsorgung nicht unproblematisch und wird durch Landschaftsschutz verhindert (Siehe Verbot von Solarzellen auf Grottos im Tessin)

      Deshalb: Klares NEIN
      9 17 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 11:20
      Highlight @ElSam; Bitte nicht die alte Gebetsmühle bemühen!
      Die Solarzellen können auf x tausend m2 Dächer noch gesetzt werden ohne dass wir immer auf die Unmöglichkeit der Platzierung auf Grottos, Kirchendächer und sonstige geschützten Dächer zurückgreifen müssen.
      Dies ist ein billiges Ausweichen!
      Man kann da sich breit machen wo es einfach und sinnvoll ist, die Spezialitäten kann man weglassen.
      9 5 Melden
    • Dr. Zoidberg 27.10.2016 11:44
      Highlight 12 jahre vorlauf sind für dich hau-ruck? interessant.

      ach, und katalysator: im chemieunterricht nicht aufgepasst?

      das argument, die produktion von solarzellen sei umweltschädlich (du meinst das erschmelzen des siliziums und das ätzen der wafer) ist ziemlich lächerlich. die schweizer akw erzuegten bisher mehr als 350000 t hochradioaktiven müll mit teilweise 100000en jahren halbwertszeit. die paar tonnen dünnsäure aus der waferproduktion sind im vergleich natürlich ein echtes problem. ok, die waferproduktion ist energiehungrg. aber auch hier tut sich was: neue verfahren sparen 80% der energie.
      7 3 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 12:14
      Highlight @El-Sam: Kleiner Nachtrag: Wenn Dein Wissen über erneuerbare Energien an einem Dach im Grotto im Tessin ansteht, wo zB. alleine in einem einzelnen Industriegebiet um Lugano eine Einbauflächen von über 100'000 m2 (also ca 200 Grotti) bestehen würde dann kann ich Dein NEIN verstehen. Doch Wissen hört nicht am Grottodach auf.
      11 1 Melden
    • Hierundjetzt 27.10.2016 12:23
      Highlight 12 Jahre für einen Umbau der gesamten Volkswirtschaft ist definitivhau ruck!

      Es geht hier um einen Betrieb mit 660'000'000'000 (660 Mrd) Umsatz! Ein ganzes Land.

      Allein nur 12 Jahre zum Bau von neue Hochspannungstrassen dies jetzt braucht? Klaaaar voll easy 😂😂😂

      Warum sagt der BR wohl 2050? Einfach so. Meine werten Herren, da bin ich ganz klar dagegen.

      2050: ja. Früher: nobis
      7 12 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 12:24
      Highlight @El-Sam: Nachtrag 2; Es sind natürlich 2'000 Grotti mit dem Industriegebiet abgedeckt.
      6 1 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 13:08
      Highlight @Hierunsjetzt; Alleine die Frage
      "Warum sagt der BR wohl 2050?" lässt mich vermuten dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der erneuerbaren Energien nicht in Ihrer Tragweite liegt.
      Dann noch die Zahl 660 Mia Umsatz! Für was denn genau und über welchen Zeitraum? Da nützt es auch nichts wenn man die Zahl mit allen Nullen ausschreibt ohne den Kontext zu notieren.
      Und noch die Geschichte mit den Hochspannungstrassen, die es jetzt noch braucht, auch wieder eine Nebelpetarde! Die Dezentralität wird Nachrüstungen fordern aber das kann man nicht so hochjubeln.
      Nein unbegründet!
      5 4 Melden
  • D(r)ummer 27.10.2016 09:47
    Highlight Danke für den Check.
    Ich werde Ja zum Atomausstieg stimmen. Warum?
    Weil ich gefragt werde, was ich möchte.
    Die Damen und Herren in & um Bern passen alle(!) Initiativen ja sowieso Wirtschaftsgerecht an.
    57 13 Melden
  • Hierundjetzt 27.10.2016 09:44
    Highlight Was uns hingegen die Initianten verschweigen ist die Tatsache, dass die flotte erneuerbare Energie erst noch bis zu uns übertragen werden muss. Dazu brauchts neue Netzte. Die hat aber Deutschland noch gar nicht.

    Unsere Industrie braucht regelmässige Energie. Erneuerbare Energien schwanken mal mehr mal weniger. Wie man diese Schwankungen für eine gesamte Volkswirtschaft ausgleichen will, darüber schweigen die Grünen ebenso.

    Atomausstieg gerne. Wie geplant und in aller Ruhe bis 2050.
    Immer diese Grüne und Zwängerei: Nö. (Als ob es jetzt auf 10 Jahre ankommt....)
    21 69 Melden
    • peeti 27.10.2016 10:04
      Highlight Dein Argument stimmt insofern, dass wir bei der Speicherung von erneurbarer Energie weiter investieren und forschen müssen. ABER: Siehst Du momentan etwa einen Plan und Ruhe? Beznau I seit 1.5 Jahren still, jetzt auch Leibstadt. Die Sicherheitsanforderungen werden weiter steigen, ergo auch die Sanierungsarbeiten. Das ist das wahre Chaos! Lieber jetzt die unrentablen AKWs geplant ausschalten, als ungeplant hektisch umsteigen müssen.
      35 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2016 10:12
      Highlight ich glaube sie haben nicht verstanden wie das mit dem strom und so funktioniert...
      20 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 27.10.2016 10:16
      Highlight erstmal sinds 21 jahre. grundrechenarten sind nicht einfach, jedenfalls für manche.
      dann: ja, darauf kommt es an. vom risiko, dass einer der reaktoren platzt abgesehen, erzeugt jeder tag, an dem die dinger laufen, müll, für den _niemand_ ein tragfähiges lagerkonzept hat.
      und: dland hat das problem, dass der grossteil des "erneuerbaren" stroms im norden erzeugt, aber im süden gebraucht wird. die schweiz ist sehr viel kleiner als dland und schon heute gezwungen, strom von den wasserkraftwerken in den alpen ins flachland zu bringen. ich sehe nicht, was daran in 12 jahren nicht lösbar sein sollte.
      22 3 Melden
    • äti 27.10.2016 10:58
      Highlight Der Motor eines jeden Projektes sind klare Termine. Initiative = Ja
      21 3 Melden
    • benjaminschlegel 27.10.2016 10:58
      Highlight "Sie sind, zumindest theoretisch, gegen extreme Wetterbedingungen und Flugzeugabstürze gewappnet." Falsch!
      Warum werden dann die Wände der neuen AKWs vier Mal so dick gebaut wie beispielsweise Beznau I, um als Flugzeugabsturztsicher zu gelten? Wenn einer dieser neuen Grossflugzeuge in ein Schweizer AKW fliegt würde es vermutlich den Belastungen nicht standhalten und die Katastrophe wäre vorprogrammiert.
      10 2 Melden
    • Cerberus 27.10.2016 11:06
      Highlight Ich denke, lösbar wäre es schon aber mit einschneidenden Konsequenzen. Massiver Ausbau von Windkraftanlagen, Flusskraftwerken, Leitungsnetz, Solarzellen usw. Ob das von der Topographie her möglich ist, bezweifle ich allerdings.
      6 6 Melden
    • Philipp Schweiger (1) 27.10.2016 11:17
      Highlight 1. Wir haben nach wie vor keine Lösung für den Atommüll
      2. Die Reaktoren sind alt, das Risiko steigt.
      3. Mit Atomstrom überlassen wir den nächsten Generationen einen unsäglichen Dreck. Das geht nicht. Deshalb sind wir jetzt aufgerufen Lösungen zu suchen und zu finden. Ohne Druck passiert wenig bis nichts. Wir müssen diesen aufrecht erhalten. Noch immer hat die Gesellschaft Antworten gegeben.
      4. Was ist die Alternative bei einem Nein? Die Atomlobby will den Ausstieg 2050 torpedieren...
      6 3 Melden
    • Oberon 27.10.2016 11:33
      Highlight Wie wird das Sicherheitsrisiko der angrenzenden AKW's, z.B. Frankreich, bewertet?

      Auch wenn die Schweiz als Ziel hat keine Atomkraftwerke mehr in Betrieb zu haben wird das Risiko eines Supergaus nicht eliminiert.
      2 5 Melden
    • Hierundjetzt 27.10.2016 12:28
      Highlight Alles schön und gut.

      Zurück zum Schwachpunkt der Initiative.

      Es gibt natürliche Schwankungen bei erneuerbaren Energien, dazu braucht es neue Hochspannungsnetze und Trassen.

      Deutschland baut erst jetzt diese Trassen. Wir haben keine einzige.

      Wer von Euch will eine Hochspannungsleitung über dem Dach? Eben.

      Es braucht mehr als 12 Jahre bis nur schon sämtliche Einsprachen via BGer erledigt sind
      2 0 Melden
    • FrancoL 27.10.2016 18:25
      Highlight @hierundjetzt; Schon mal davon gehört dass ein Teil unserer Trassen nur noch für die Redundanz gebraucht wird und die Betreiber diese so belassen haben um eben diese Rechte nicht zu verwirken? Wir bringen viel unter die Erde und lassen Oben stehen das schafft ein Teil dieser Kapazität. Dann wie bereits erwähnt wird die Dezentraliät (die in Deutschland eher kleiner geschrieben wird, weil weniger Dichte) schafft die Kurzdistanzen weitgehend unter der Erde, denn wir wollen ja nicht den Strom von Zürich nach Genf bringen sondern in Zürich verbrauchen.
      0 0 Melden

Vermisst jemand seine Katze? Sie fährt gerade S-Bahn!

In einer deutschen S-Bahn-Linie findet jemand eine Katze und teilt das Bild auf Facebook. Der Kater ist als Abenteurer bekannt.

Am Dienstagmorgen um 7.30 Uhr bot sich den Fahrgästen der S-Bahn-Linie 1 zwischen Herrenberg und Kirchheim ein seltsamer Anblick: Ein rotbraun getigerter Kater machte es sich auf einem Doppelsitz bequem und pendelte auf der Strecke offenbar mehrmals hin und her.

Auf den Kater aufmerksam gemacht, wurde auch der Tiernotdienst aktiv. Laut einem Bericht der Esslinger Zeitung wurde das kleine Raubtier an der Haltestelle Stadtmitte in Stuttgart in Empfang genommen. Mehrere …

Artikel lesen