Schweiz
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Tesla Motors model S cars are charged at the new Tesla Gigafactory, Tuesday, July 26, 2016, in Sparks, Nev. The Gigafactory is Tesla Motors’ biggest bet yet: A massive, $5 billion factory in the Nevada desert that could almost double the world’s production of lithium-ion batteries by 2018. (AP Photo/Rich Pedroncelli)

Aufladen über Mittag: Bis Ende 2017 will Tesla 16 Supercharger in der Schweiz bauen. Bild: Rich Pedroncelli/AP/KEYSTONE

Der Tesla-Effekt – wie der E-Auto-Boom die Schweizer Energieziele torpediert

Der Bund will bis 2035 viel Strom sparen. Das verlangt das neue Energiegesetz. Doch der aktuelle Elektro-Auto-Boom gefährdet dieses Ziel.

Laurina Waltersperger / Schweiz am Wochenende



Energieministerin Doris Leuthard liess in ihrem Heim einen kleineren Warmwasserboiler einbauen. Dadurch spare sie Strom, sagte sie letzte Woche im «Blick». Die Message war klar: Die Bundesrätin will beweisen, dass die Energiewende gelingen kann. Doch taugt Doris Leuthard wirklich als Vorbild?

Was im «Blick»-Interview kein Thema war: Die Bundesrätin fährt einen Tesla als Dienstfahrzeug. Wie ein Sprecher auf Anfrage sagt, verbrauchte ihr Elektro-Wagen 2016 exakt 9436 kWh (Kilowattstunden). 2015 waren es 9140 kWh. Ist das viel, oder ist das wenig? Um das einschätzen zu können, nimmt man am besten eine Studie über den Stromverbrauch der Privathaushalte ihres eigenen Departements, des UVEK, zur Hand.

Vergleicht man die Zahlen, zeigt sich Überraschendes: Der Tesla der Umweltministerin verbraucht etwa gleich viel Strom wie zwei Einfamilienhaus- oder drei Wohnungshaushalte mit jeweils drei Bewohnern.

Wenn ein Tesla, im Fall von Leuthard ist es ein Model S, so viel Strom verbraucht wie drei Haushalte, wie lassen sich dann die im Energiegesetz formulierten Stromsenkungsziele bis 2035 erreichen? Das Gesetz verlangt ja, dass der Stromverbrauch pro Kopf bis dahin um 13 Prozent gesenkt wird.

Bei Tesla-Fahrern ist der Stromverbrauch ein Dauerthema. «Hätte ich zu Hause nicht aufgerüstet, wäre meine Stromrechnung heute wesentlich höher», sagt ein Geschäftsmann aus Zug. Als er sich den Elektrowagen kaufte, investierte er zudem in eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach.

Damit produziere er den Strom für den Tesla komplett allein. Nur auf Reisen nutze er die Supercharger des Autoherstellers, für die er nichts zahlen muss.

«Ein Tesla macht nur dann Sinn, wenn er mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt wird.»

Das sei mit der Selbstversorgung am besten gegeben.

Dem stimmen Experten zu. «Elektromobile leisten nur mit Ökostrom ihren Beitrag zur Energiewende, indem sie auf lokal produzierte, erneuerbare Energie setzen und weniger CO2 ausstossen», sagt Roberto Bianchetti, Elektromobilitäts-Experte bei der Beratungsfirma EBP.

Hinzu kommt: Elektro-Autos werden in naher Zukunft günstiger werden, das treibt die prognostizierten Zahlen an. Auch Tesla, bislang mit seinen teuren Karossen betuchten Technik- und Umweltfans vorbehalten, kommt zum Volk. Der kalifornische Hersteller will ab 2018 in Europa etwa 400'000 vorbestellte Fahrzeuge des «Günstig-Tesla» (Model 3) ausliefern. Der Einstiegspreis liegt zurzeit bei 35'000 Dollar.

Ein AKW an Mehrleistung nötig

Was das für die Stromnachfrage bedeutet, zeigt der Blick in die Szenario-Studien zur Marktentwicklung. «Wenn das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie wie geplant realisiert wird, rechnen wir bis 2035 damit, dass fast 60 Prozent der Neuwagen E-Mobile sein werden», so Bianchetti, der in Zusammenarbeit mit Bundesstellen, ETH Zürich und der Empa eine Studie verfasst hat.

«Nimmt man an, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge 2050 bei 40 Prozent der total etwa fünf Millionen Autos in der Schweiz liegt, wären dies zwei Millionen Fahrzeuge», sagt Christian Bach, Mobilitäts-Spezialist der Empa. Damit entstehe ein zusätzlicher Stromverbrauch von sechs Terawattstunden, zehn Prozent des Stroms, den die Schweiz 2016 gesamthaft verbrauchte. «Der zusätzliche Verbrauch entspricht der jährlichen Stromproduktion des Atomkraftwerks Beznau», sagt Bach. Wie geht das mit dem ambitionierten Stromsparziel der Energiestrategie einher?

Bild: EPA/TESLA

Marianne Zünd, Sprecherin des Bundesamts für Energie, verweist auf «sehr viele Stromanwendungen, bei denen die Effizienzpotenziale noch lange nicht ausgeschöpft» seien. Mit diesem Einsparpotenzial «könnte schon ein guter Teil des künftigen Verbrauchs» der E-Autos gedeckt werden, sagt sie.

Zünd hofft zudem, dass in Zukunft weniger Automobile über die Strasse rollen werden. Sie spricht von einem «neuen gesellschaftlichen Trend»: Man könne davon ausgehen, dass «künftig eher weniger oder sogar viel weniger» Fahrzeuge als heute unterwegs sind. Sie verweist auf Car-Sharing und autonomes Fahren.

Doch derzeit geht der Trend in eine andere Richtung. Teslas finden reissenden Absatz, wie ein Blick in die Neuzulassungsstatistik des BFE zu Elektroautos zeigt: Denn die schicken, bis zu 700 PS starken Flitzer sind mit Abstand das beliebtestes E-Auto der Schweiz. Im ersten Quartal 2017 war über die Hälfte der Neuzulassungen von Tesla.

Auch Infrastruktur kostet

Für die E-Mobilität braucht es ein potentes Ladestationen-Netz. Tesla baut sein Netz von aktuell 11 Superchargern bis Ende 2017 auf 16 Stationen aus. Doch brauche es viel mehr, sagt Bach. Eine Richtlinie der EU sehe vor, dass auf 10 Fahrzeuge eine öffentlich zugängliche Ladesäule kommt. «Wenn wir von den zwei Millionen Elektroautos ausgehen, bräuchte es 200'000 Ladestationen», so Bach. Wie das Bundesamt für Strassen (Astra) in einer Empfehlung schreibt, sollen Bund und Kantone alle Schweizer Raststätten mit Schnellladeinfrastruktur ausstatten.

Viele Schnellladestationen mit hoher Anschlussleistung seien allerdings nicht im Sinn der Energiestrategie, sagt Bach. Von «nachhaltiger Mobilität» könne hier nicht die Rede sein, weil hohe Anschlussleistungen die Reduktion nuklearer oder fossiler Kraftwerke ausbremse. E-Mobile sollten zu Hause aufgeladen werden, rät Bach.

Anders als der Geschäftsmann aus Zug, der den Stromverbrauch seines Tesla selber auf dem Dach produziert, fehlen der künftigen Masse an E-Lenkern Mittel und Möglichkeiten, sich selber mit Strom zu versorgen. Wer zu Hause über eine Solaranlage Strom produziert, benötigt eine Stromspeicherbatterie. Die kostet bei Tesla wie bei der Konkurrenz knapp 10'000 Franken.

Tesla enthüllt Super-Batterie

Auch wer den Strom für sein Auto bloss beziehen will, etwa über Nacht in seiner Garage, stösst rasch an Grenzen. «Es fängt schon mit der Tiefgarage im Reihenhaus an» sagt Bach. Wenn da plötzlich zehn Anwohner in der Nacht Strom tanken wollen, brauche es den Ausbau mit leistungsfähigen Kabeln und Zählern. Eine Abschätzung dieser Installationskosten sei nicht einfach. Sie liege aber in vielen Fällen über den Kosten der Ladesäulen.

Zusatzleistung eines AKW

Bis 2050 dürfte fast jedes zweite Auto in der Schweiz elektrisch betrieben sein. Auf ein Total von etwa fünf Millionen Fahrzeugen auf Schweizer Strassen wären das über zwei Millionen E-Mobile – die reichlich Strom brauchen werden, prognostiziert wird ein zusätzlicher Stromverbrauch von rund sechs Terawattstunden. Das entspreche der Jahresleistung des AKW Beznau, sagt Empa-Forscher Christian Bach. Das Bundesamt für Energie kommt in seinen Berechnungen gar bis auf neun Terawattstunden, den zusätzlichen Stromverbrauch für den öffentlichen Verkehr miteingerechnet.

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153Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jannnsen 15.05.2017 19:27
    Highlight Highlight "2050 dürfte fast jedes zweite Auto elektrisch betrieben sein?" Ich hoffe dass es dann a.) insgesamt viel weniger dieser veralteten Individualverkehrs-Ego-Kisten gibt und b.) dass diese ALLE dezentral und erneuerbar betankt werden. Denn ohne eine gewisse Ambition erleben wir ein 2050, wo all diese Fragen aufgrund des Klimawandels sekundär geworden sind... Für 2017 gilt der erste Schritt: Ja zur Energiestrategie.
    12 1 Melden
  • Döst 15.05.2017 16:43
    Highlight Highlight JEDES E-Auto verbraucht weniger Energie als ein Verbrenner, wegen des um Faktoren besseren Wikrungsgrades.
    Frau Leuthards Tesla verbraucht ca. 25 kwh/100 km. Ein vergleichbarer Verbrenner (BMW 5er, Mercedes E Klasse) würde ca. 9 Liter/100 km = ca. 81kwh verbrauchen.
    Fazit: E-Autos werden das Ziel des Gesamtenergieverbrauches (Strom+fossile Brennstoffe) fast im Alleingang schaffen. Das reine Stromsparziel wird man aber nicht erreichen. Das ist der Konstruktionsfehler des ganzen Energiegesetzes: man gibt Sparziele (was, wo, wer, wieviel) für die nächsten 30 Jahre vor. Deshalb Nein.
    16 1 Melden
  • Ion Karagounis 15.05.2017 14:55
    Highlight Highlight Elektromobilität torpediert die Ziele der Energiestrategie nicht. Man muss das Gesamtziel anschauen: es geht darum, 1. unsere Energie insgesamt effizienter zu nutzen, und 2. möglichst erneuerbare Energien einzusetzen. Elektromotoren sind grundsätzlich wesentlich effizienter als herkömmliche Benzin- oder Dieselmotoren, also gewinnt die Umwelt in jedem Fall. Klar, die Herausforderung ist dann, dass der zusätzliche Strom möglichst aus erneuerbaren Energien kommt. Fazit: Zur Energiestrategie kann man getrost JA sagen.
    15 0 Melden
  • sandbe 15.05.2017 10:42
    Highlight Highlight Ich weiss nicht genau wie gut sich die Autorin dieses Textes mit der Materie auskennt, aber es grenzt schon fast an Ignoranz, wenn man im Titel die Energie-Ziele anspricht aber nachher eigentlich nur noch über Strom spricht... Da frage ich mich: wurde das neue Energiegesetz überhaupt gelesen? Und kennt Frau Laurina Waltersperger den Unterschied zwischen Energie und Strom? Denn ein E-Auto benötigt zwar Strom, ist aber 4-5 mal effizienter als ein herkömmliches Benzin-/Diesel-Auto und hilft somit den Energieverbraucht massiv zu reduzieren! Auch ist ein E-Auto auf die Lebensdauer günstiger.
    22 2 Melden
    • BrigitteL 15.05.2017 20:11
      Highlight Highlight Genau. Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser: JA zur Energiestrategie am 21. Mai.
      7 0 Melden
  • Jay_Jay 14.05.2017 21:38
    Highlight Highlight 1. Neben all diesen westlichen Industrieländern glaube ich kaum, dass die kleine Schweiz die Erde retten wird.
    2. Dieses wenn mal dann ein AKW explodiert bla bla, ist für mich genauso eine billige Angstmacherei wie Erhöhung der Kosten um 3000.- denn seit 40 und mehr Jahren gibt's AKWs und keiner ist explodiert.
    3. Nicht jeder besitzt das Kleingeld sich einen Tesla zu kaufen, oder haben eurer Meinung nach Menschen mit weniger Einkommen nicht das Recht auf Auto fahren?
    Weil mich die JA-Kampagne NICHT überzeugt hat, gibt's von mir ein NEIN
    5 22 Melden
    • Army Neilstrong 15.05.2017 13:02
      Highlight Highlight 1. Stimmt, da müssen vorallem auch USA, Indien, China und Russland mitmachen!
      2. Das ist ja genau der Punkt: Die AKW's sind langsam alt und marode, darum ist die Gefahr jetzt grösser. Ich denke aber auch nicht, dass das je eintreten wird, da die Sicherheitsbestimmungen sehr streng sind.
      3. Die Teslas werden ja immer günstiger! Jetzt sind sie in den USA bereits bei 30'000 USD, nicht mehr weit entfernt von einem normalen Mitteklasse-Wagen, oder?

      Denkt genauer darüber nach, dieser Gntscheid kann viel bewirken für die Nachfolgenden Generationen...
      14 1 Melden
    • Döst 15.05.2017 16:47
      Highlight Highlight 3. Opel Ampera E, Tesla Model 3, Hyundai Ioniq electric, Renault Zoe sind zwar immer noch teurer als vergelichbare Verbrenner, aber die Preise fangen erst an zu sinken, weil endlich Wettbewerb reinkommt. In gut 5 Jahren ist ein E-Auto gleich teuer wie ein Verbrenner. Und wer rechnet (Unterhalt, Energie usw.), fährt dann deutlich günstiger mit einem E-Auto. Kommt schon. Bis dahin noch den alten Verbrenner ganz ausfahren...
      10 0 Melden
  • Daniel Heusser 14.05.2017 19:43
    Highlight Highlight Die Ziele im Strom-Bereich sind ja genau deshalb so tief angesetzt (nur minus 13% bis 2035). Ohne Tesla und CO könnte man locker auf minus 60% kommen. Insofern will hier jemand ein Problem hervorrufen, das keines ist. Was einzig passieren kann: dank vielen E-Autos löst sich das Flatterstromproblem. Also: JA zur ES 2050 genau wie zu E-Autos!
    26 6 Melden
    • Döst 15.05.2017 16:48
      Highlight Highlight Eben genau Nein zum Energiegesetz. Denn das E-Auto kommt von alleine ohne Verbote&Co.
      1 1 Melden
  • FastProf -FastNobel-FastSuper 14.05.2017 13:20
    Highlight Highlight 1. In CH sinkt En-Verbrauch, trotz steigendem BIP.
    2. 50% des En-Verbrauchs ist in Gebäuden. Seit 2010 bauen wir Plusenergiegebäude. Die erzeugen mehr En, als sie verbrauchen. Auch im Winter sind sie autark. Damit entfällt 50% des ges En-Verbr, und auch 50% des Stromverbr.
    3. E-Autos brauchen nur 30% der En von Fossil-Autos. Damit sinkt der ges EnVerbr um 20%, da Fossil-Autos heute = 30% ges En-Verbr.
    Plus-Gebäude produzieren Strom für E-Autos, Autobatterien = Zwischenspeicher. Die Batterien von 6 Mio E-Autos in der CH decken den gesamten Strom einer Woche. Punktgenau = max Netzstabilität.
    24 6 Melden
    • Regas 14.05.2017 17:37
      Highlight Highlight Was hier an den meisten Kommentaren auffällt: Könnte, Würde, Wäre. In Realität bedeutet das: Ist aber leider nicht. Genauso wie Leuthards kleiner Boiler, der bringt jetzt leider gar nichts.
      10 10 Melden
    • Döst 15.05.2017 16:52
      Highlight Highlight 3. Das ist deutlich weniger. Ein Ioniq electric verbraucht ca. 15 kwh/100 km. Eine ähnliche Verbrenner Limo ca. 6+ Liter Benzin = ca. 50 kwh, also über 3x weniger Energie, oder in Prozenten -70%.
      4 0 Melden
  • Schlauer_Fuchs 14.05.2017 13:14
    Highlight Highlight Elektroautos sind ein positiver Beitrag zur Energiewende, nicht ein Problem.
    1. Erneuerbaren Strom kann man dank Lastmanagement (gesteuertem Laden) in die Batterien laden. Ersetzt Diesel und Benzin
    2. Gibt's dann immer noch zuviel bsp. PV Strom im Netz, kann man diesen in lokale, dezentrale (bsp. Batterien, Wärmepumpen, Boiler, ...), oder in zentrale Speicher laden (bsp. Pumpspeicher). Ein Teil dieser Energie könnte man bsp. chemisch speichern, um auf diese Energie im Winter zugreifen zu können. Bsp. Power2Gas
    Also: E-Autos sind nicht ein Problem, sondern ein Teil der Lösung
    23 1 Melden
    • atomschlaf 14.05.2017 19:07
      Highlight Highlight Da künftig die Produktionsspitzen bei Sonne im Sommer anfallen werden, könnte man auch den Einbau von Klima-/Kühlanlagen in Gebäude erleichtern statt verhindern.

      Leider steht auch hier die unsinnige Regelung im vorliegenden Gesetz im Weg, dass nicht nur der Verbrauch nicht-erneuerbarer Energien, sondern auch jener *erneuerbarer* Energien beschränkt werden soll, was völlig unsinnig ist.
      5 3 Melden
  • TinaKafka 14.05.2017 12:22
    Highlight Highlight Manchmal denke ich, ich bin wirklich bei den Bünzli. Wir wissen seit Jahren, dass Verbrennungsmotoren schädlich sind, direkt für uns Menschen, die die Luft einatmen. Auch bin ich überzeugt, wir können genug Strom produzieren um alle zu versorgen. Ich stimmt ja zur Energiewende, weil die Zeit zur Wende ist jetzt.
    21 7 Melden
    • sandbe 15.05.2017 10:48
      Highlight Highlight @TinaKafka: absolut richtig! Zudem sind E-Autos rund 4-5 mal effizienter als Benziner oder Diesel-Autos und bewirkt der Umstieg auf eine elektrifizierte Mobilität (Dampf-Lok vs. Strom-Lok lässt grüssen) imense Energieeinsparungen! Somit sind die Energiesparziele der ES2050 gar nicht so ambitiös... und auch die Stromsparziele sind erreichbar! Auch wenn E-Autos viel Strom produzieren, so lässt sich doch eine intelligene Netzsteuerung (Stichwort "Smart Grid") auch die Einsparungen beim Strom erreichen (und da gibt es ja auch noch Potential in anderen Bereichen). Darum JA zur ES2050!
      10 0 Melden
  • Gratwanderer 14.05.2017 11:30
    Highlight Highlight Wir verbrauchen pro Kopf 625 Liter Benzin für Autos pro Jahr sind 5000000000 Liter Benzin das nicht in die Luft, Lungen, Bäume, Ähren, Grass usw usf. Gelangen würde wenn Elektroautos mit ca. 7% mehr Strom betrieben würde. 5000 Milionen Liter nur in der CH. (Statistik; Erdölvereinigung Schweiz)
    21 4 Melden
  • Zarzis 14.05.2017 10:11
    Highlight Highlight Also ich sehe jetzt echt nicht, wieso dieser Beitrag so Negative ist.
    Der Fackt ist doch, dass 2 000 000 Elektro Autos nur 10% Unserer heutiger Stromproduktion benötigen!
    10% Dafür aber 60% weniger Benzin!
    Sogar wenn man diese 10% in modernen Gaskraftwerken Produziert, also etwa 1-2 Stück, ist die CO2 Bilanz ein Quantensprung besser!
    Also für mich ein ganz Deutliches Ja, weiter so!
    Und die Problem die Beschrieben werden, sind alles nur Probleme der Umsetzung. Also bei Willen machbar.
    34 5 Melden
    • Döst 15.05.2017 16:55
      Highlight Highlight Ja weiter so. Aber dazu brauchts das Energiegesetz nicht. Ich stimme deshalb Nein.
      Die E-Autos kommen von alleine, weil heute für Vielfahrer schon wirtschaftlicher (Stichwort TCO), und in ca. 5 Jahren für jedermann wirtschaftlicher (die Preise für E-Autos sind erst am Anfang der Preissenkungen, Technik einfacher als Verbrenner).
      0 0 Melden
  • Gratwanderer 14.05.2017 09:50
    Highlight Highlight Aus der TA-Studie, Schlusssatz; Zusammenfassend liegen die Treibhausgasemissionen auf Fahrzeugebene bei elektrischem Antrieb in der Kompaktklasse um 50 bis 70 Prozent niedriger als bei entsprechenden Benzin-Fahrzeugen
    Stromverbrauch liegt bei 100% Elektrobetrieb bei 7% Gesamtstrombedarf was 100% Benzin verhindert mit allen Konsequenzen die in keiner Studie ist (Lungenprobleme bei Kindern und Geschwächten z.B. COPD usw.) in der Studie nicht enthalten sind die Forschungs- Bohr-,Raffinerie-, Verschiffungsenergie, Bewerbung, Lagerung und Recykling. Holen sie mal einen Liter Benzin aus der Luft.
    29 2 Melden
    • andrew1 14.05.2017 12:21
      Highlight Highlight Der akku wurde leider komplett ignoriert bei ihrem statement. Die öko bilanz eines Elektrofahrzeugs ist leider schlechter als die eines diesel. Der akku hat viele seltene erden welche eben selten und nicht "erneuerbar" sind. Der abbau ist gefährlich und es kommen viele menschen dadurch ums leben. Zudem hat fahrzeugdiesel in der schweiz etwa 15ppm schwefel. Tankerdiesel so um die 4000ppm. D.h die 10 grössten schiffe der erde belasten die umwelt stärker als alle autos der welt. Wenn schon grün, dann bitte sinnvolle alternativen und dort anpacken wo die probleme liegen.
      7 23 Melden
    • Gratwanderer 14.05.2017 13:59
      Highlight Highlight Stimmt eben nicht. Die Produktion der Autos Benzin/ Elektro wurde aufgerechnet aber die Beschaffung des Treibstoffes Benzin nicht. Es sind lächerliche Argumente, ich könnte in gleichem Stil draufsetzen wenn ich all die Toten der Öl Kriege Irak usw. Die Toten Fische und Vögel der Ölverseuchten Meere usw. miteinbeziehe.
      18 2 Melden
    • icarius 14.05.2017 14:29
      Highlight Highlight Tesla verbraucht keine seltenen Erden für den Motor und des Batterie des Model S (http://www.visualcapitalist.com/extraordinary-raw-materials-in-a-tesla-model-s/). Es müsst also möglich sein ein E-Auto ganz ohne seltene Erden zu bauen. Zudem schätzt die EPA, dass die Batterie zu 90% recycliert werden kann (https://www.tesla.com/de_CH/blog/teslas-closed-loop-battery-recycling-program).
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 14.05.2017 08:29
    Highlight Highlight Man kann an E-Autos viel kritisieren, z.B. auch die hohe graue Energie und die dreckige Entsorgung der Batterien. Aber im Betrieb sind sie unschlagbar sauber.
    In Europa wird zusätzlicher Strom mit Gaskraft bereitgestellt, zu 130g CO2/KWh. Ein Tesla braucht c.a. 250Wh/Km, das sind 32.5g CO2.

    Selbst ein kleiner Peugeot 208 kommt auf 70g CO2/km, ein mit Tesla vergeichbarer 5er BMW gar auf 130g CO2/km.
    Wir fahren also immer noch besser, wenn wir Gaskraftwerke bauen und Teslas fahren.
    24 3 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:11
      Highlight Highlight Meine Rede! Bis diese Message endlich alle erreicht haben, dauerts leider noch etwas. Selbst beim Bund ist das noch nicht ganz angekommen.
      Nein zum Energiegesetz. Ja zu ökonomischer und ökologischer E-Auto Wende und zu Innovation.
      Meine ideale Vision: PV auf dem Dach, kleiner Stromspeicher im Keller (z.B. Tesla Powerwall 2 mit 13.5 kwh) und E-Auto vor dem Haus.
      Habs heute mal kurz gerechnet. Wenn man den Kurzzeitspeicher durchschnittlich alle 2 Tage laden/entladen (also jeder 2. Tag keine Sonne) würde, könnte man damit einen Ioniq electric für 14'000 km/Jahr versorgen (15 kwh/100 km).
      1 0 Melden
  • RETO1 14.05.2017 07:38
    Highlight Highlight Die Engländer sind richtig cool, sie schliessen alle Kohlekraftwerke und bauen ein Kernkraftwerk der neusten sicheren Generation
    Die absolut beste Lösung für unsere Umwelt und das Klima
    18 42 Melden
    • Roman Schlegel 14.05.2017 07:55
      Highlight Highlight Sie meinen Hinkley Point C? Das wird mit insgesamt über 53 Mrd subventioniert, unter anderem durch kostendeckende Einspeisevergütung. Und das Ding ist schon 10 Jahre überfällig. Was daran cool sein soll verstehe wer will.
      40 6 Melden
    • Ökonometriker 14.05.2017 08:43
      Highlight Highlight Das AKW wird nicht im eigentlichen Sinn subventioniert. Es wird von Frankreich und China bezahlt, während England einfach einen Abnahmefixpreis von 0.0925£/KWh bezahlt. Das ist klar teurer als Kohle, aber vergleichbar mit den Kosten einer Wind/Gaskraftwerk Kombination.

      Vergleicht man den Preis mit dem stark subventionierten deutschen Strom, ist er natürlich schon höher. Aber England möchte keinen Strom importieren.

      Ob ein Land das selbst über Gasvorräte verfügt und direkt an der windigen Nordsee liegt nicht besser auf Windkraft mit Gas-backup setzen sollte, ist natürlich eine andere Frage...
      14 1 Melden
    • fcsg 14.05.2017 09:31
      Highlight Highlight Genau, Strom zum 3-fachen Marktpreis mit Abnahmegarantie ist wirklich eine "coole" Lösung.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rainer Zah 14.05.2017 01:40
    Highlight Highlight Energie ist nicht gleich Strom! Dass die Elektroautos mit fossilen Treibstoffen betriebene Fahrzeuge ersetzen ging in diesem Artikel anscheinend vergessen. In der Logik dieses Artikels können wir also ein paar Ölkraftwerke bauen und so unseren Schweizer Strom ohne Versorgungslücke selber herstellen. Klimawandel? Oops - hat die Autorin grad nicht drangedacht
    44 4 Melden
    • Raffaele Merminod 14.05.2017 08:05
      Highlight Highlight Lies nochmal kleiner_Schurke:
      "... können wir also ein paar Ölkraftwerke bauen ..."
      14 1 Melden
    • Regas 14.05.2017 09:35
      Highlight Highlight @Rainer Zah: Schurke hat recht es geht um die Kraftwerke die Erforderlich sind um den zusätzlichen Strom zu erzeugen. Und die Doris will ja 13% Strom einsparen. Um die Stromautos zu betanken müssten also zum Beispiel ein KKW oder etwa 3400 Windräder plus fünf Speicherwerke wie Linth Limmern gebaut werden.
      2 11 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:20
      Highlight Highlight Klar profitiert die Umwelt, das hat mit den Wirkungsgraden zu tun:
      - Verbrenner Auto 16%
      - Modernes Gaskombikraftwerk für Stromerzeugung 60%
      - E-Auto 90-95%

      Ein Gaskraftwerk holt also über 3x mehr Energie raus, als Verbrenner Auto, und ein E-Auto über 5x mehr als Verbrenner!

      Daher macht es durchaus Sinn, als "Notlösung" sogar Strom aus Gas (also fossilen Brennstoffen) für E-Autos zu produzieren. Aber das ist natürlich worst case. Die 10% mehr Strom würde sich übers Jahr vielleicht auf 5% neue Energie (aus CH und/oder importiert) und 5% Gasstrom verteilen.
      3 0 Melden
  • Harry Zimm 14.05.2017 01:20
    Highlight Highlight Eure verkrampften Elektro- und Umweltschutzberechnungsbilanzrechnungen in Ehren - aber nichts löst so viel Freude aus, wie das Geräusch eines guten alten Verbrennungsmotors. "Sauber" allein weckt nun mal Emotionen...
    12 52 Melden
    • Urs457 14.05.2017 02:22
      Highlight Highlight Tesla probefahren und man sieht das plötzlich ganz anders! Und das sage ich als einer, der durchaus gepflegten Motorensound zu schätzen weiss.
      33 3 Melden
    • Raffaele Merminod 14.05.2017 08:08
      Highlight Highlight Bin am Freitag wieder den e-up! Gefahren. Einfach geiles Gefühl. Phänomenale Beschleunigung. Da muss man kein Motorengeräusch dazu haben.
      15 0 Melden
    • Gratwanderer 14.05.2017 09:54
      Highlight Highlight Teslaprobefahrt und du kriegst das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht, versprochen
      22 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 14.05.2017 00:57
    Highlight Highlight Über Mittag den Tesla laden. Wann haben wir "zuviel" Solarstrom? Genau! Also: Bingo, Volltreffer!
    34 2 Melden
  • nick11 14.05.2017 00:51
    Highlight Highlight Auch mit den Ladestationen und dem Zuhause laden fehlen viele Details. 99% der Fahrten benötigen keine Ladestationen unterwegs, da jedes Elektroauto bei Fahrtbeginn zu 100% voll ist. So reicht dies bereits heute mit einem Model S von Bern nach Zürich und zurück. Und bis 2050 wird es noch um Faktor X weiter reichen.
    Die Batterien für zu Hause gibt es erst seit kurzem für den Massenmarkt, dementsprechend sind die Preise relativ hoch.
    Ich behaupte, dass diese bis 2050 kaum mehr ins gewicht fallen beim Kaufpreis von Autos oder Immobilien.

    Selten einen so schwachen Artkel von Watson gelesen.
    51 11 Melden
    • Matrixx 14.05.2017 09:51
      Highlight Highlight Die Batterie für zu Hause ist jetzt trotzdem nicht soo teuer. Die Tesla Powerwall 2 mit 14 kWh Kapazität kostet nur 7000 Franken.

      Also spätestens in 5-10 dürfte sie den Preis eines normalen Elektrogeräts haben.
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    • Döst 15.05.2017 17:28
      Highlight Highlight @Matrixx: in der CH gibts zwar noch ein Problem mit dem eingebauten Inverter?! Und mit Installation werdens eher Fr. 8000-8500. Aber das kann sich heute in Kombo kleine PV auf Dach, Powerwall2 (13.5 kwh) und E-Auto (Inoiq elctric) bereits rechnen. Wenn die Powerwall jeden 2. Tag geladen werden kann, und nur mit der Powerwall der Ioniq electric geladen wird, sind das pro Ladung 80 km (15 kwh/100 km), bzw. 40 km prot Tag, sowie 14'600 km/Jahr.
      E-Auto Akkus fallen pro Jahr ca. 16%, Powerwalls somit auch.
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  • ybfreak 14.05.2017 00:44
    Highlight Highlight Der Trend von Elektroautos wird sich weiter verstärken. Das heisst im Umkehrschluss, die Schweiz wird in Zukunft weiterhin viel Strom produzieren müssen um den Bedarf lückenlos zu decken. Aktuell hält sich die Effizienz eines Benzinautos im Vergleich zu einem Elektroauto in etwa die Waage, sofern man alles vom produzieren des Autos bis zum täglichen Gebrauch miteinberechnet. Woran aber ich persönlich stark daran glaube, dass sich die Effizienz von Stromspeichermöglichkeiten in den nächsten 2-3 Jahrzehnten massiv verbessern wird, was die ganze Problematik von der Energiestrategie lösen könnte.
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    • Roman Schlegel 14.05.2017 08:00
      Highlight Highlight Hält sich die Wäge? Das stimmt höchstens, wenn man einen 700PS Tesla mit einem Opel Corso Diesel vergleicht, und de Strom für den Tesla in Deutschland bezieht. Sobald der Vergleich fair gemacht wird, ist ein Tesla schon heute sehr viel vorteilhafter, besonders mit Strom aus der Schweiz.
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    • ybfreak 14.05.2017 09:33
      Highlight Highlight Das ist relativ schwierig zu berechnen und du findest darüber sehr wiedersprüchliche Artikel. Klar, über den Wirkungsgrad des Motors müssen wir nicht diskutieren, aber die Herstellung, das Laden und Entsorgen eines solch leistungsstarken Akkus reisst die Statistik nach unten. Ob es sich die Waage hält, ist schwierig zu sagen und war mehr eine Annahme von mir. Ich bedenke dabei einfach, dass die heutigen Benzin- und Dieselautos um einiges sparsamer sind als vor dem Trend der Elektroautos und bezüglich Entwicklungsfortschritt einen klaren Vorsprung haben. Gut das sich das in Zukunft ändert.
      0 4 Melden
    • Gratwanderer 14.05.2017 09:58
      Highlight Highlight Und wenn man die Forschungs-,Bohr-,Raffinerie-,Transport-,Lagerungs- und Rezyklingenergie nicht in die Rechnung aufnimmt. Versuch mal einen Liter Benzin aus der Luft zu holen im Gegensatz zu eine Batterie zu rezyklen. Die Petroheads ganz doll am Lobbieren bei dem Artikel.
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  • nick11 14.05.2017 00:34
    Highlight Highlight Tesla will nicht 400'000 in Europa vorbestellte Teslas Model 3 ausliefern, 400'000 ist die Zahl der Weltweiten Vorbestellungen...alleine das zeigt die Qualität dieses Artikels...
    26 9 Melden
  • ybfreak 14.05.2017 00:33
    Highlight Highlight Wenn die Prognosen stimmen, dass im Jahr 2050 jedes zweite Auto elektrisch betrieben wird, dann wird das Ziel, dass bis 2035 pro Kopf 13% weniger Strom verbraucht wird, nicht zu erreichen sein. Nun stellt sich die Frage, ob dieses Ziel massgebend ist, ob eine vernünftige und nachhaltige Energieversorgung unseres Landes gelingt. Ich denke, dieses Ziel darf nicht der zentrale Punkt sein, viel wichtiger ist der Energieverbrauch im Gesamten. Wir sollten jetzt die Weichen stellen, damit die Investitionen und Innovationen in die richtige Richtung gehen.
    21 2 Melden
    • Zarzis 14.05.2017 10:23
      Highlight Highlight Die Energiestrategie sagt 43% weniger Energie. Nicht Strom!
      Aber wenn 50% weniger Benziner Fahren und dafür, gemäss Artikel nur 10% mehr Strom braucht. Ist das schon ein sehr grosser Schritt.
      Wenn man bedenkt das die Fossilen Energieträger 75% der Gesamtenergie ausmachen und Strom nur 25%
      Und ich gebe Ihnen Recht, wir sollten jetzt die Weichen stellen und nicht einfach, wie in den letzten 40 Jahren, alles auf irgendwann Verschieben.
      8 0 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:31
      Highlight Highlight @Zarzis: die Weichen haben die E-Autos schon gestellt, ganz ohne Staat und Gesetze.
      Daher Nein zum veralteten und starren Energiegesetz. Die E-Auto Zukunft kommt von alleine, und somit werden auch die Gesamtenergieziele relativ locker erzielt mit kleinen Abstrichen bei dem Stromzielen.
      0 1 Melden
  • nick11 14.05.2017 00:29
    Highlight Highlight Das sind umgerechnet min. gute 50'000km! Macht natürlich jeder Durchschnittsschweizer. Zudem wird bestimmt jeder ein 700ps Elektroauto fahren.
    Irgendwann gabs mal eine Studie die besagte, dass wenn jeder ein Elektroauto fahren würde, es bloss 5-10% mehr Strom benötigen würde. Den Stromverbrauch mit einem Haushalt zu vergleichen ist zudem eh idiotisch, die Industrie verbraucht ein vielfaches an Strom. Und die Energie, die ein Auto mit Benzin verbrennt, ist aufgrund der geringen Effizienz um ein vielfaches höher. Da hätte ich eine bessere Recherche von Watson erwartet!
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    • Gratwanderer 14.05.2017 10:00
      Highlight Highlight Es sind 7% mehr aber 100% Drecksbenzin weg.
      13 0 Melden
  • ybfreak 14.05.2017 00:21
    Highlight Highlight Die Energiestrategie wird nicht jeden Punkt erfüllen können, den sie vorgibt und hat einige Widersprüche. Wir können jetzt noch lange darüber diskutieren welches Ziel unmöglich zu erreichen ist und welches Gesetz man anders oder gar nicht formulieren sollte. Entscheidend ist der Weg den man vorgibt, welche Signale man an die Märkte und Investoren schickt. Ich habe das Gefühl, dass bei einem Nein mehr Unsicherheiten entstehen als bei einem Ja. Deshalb werde ich die Vorlage annehmen und bin mir ziemlich sicher, dass sich in naher Zukunft gute Lösungen ergeben werden.
    17 6 Melden
  • Matrixx 14.05.2017 00:00
    Highlight Highlight Der Elektromotor hat einen Wirkungsgrad von etwa 90%. Der Verbrennungsmotor hingegen liegt bei 20-30%.
    Tesla baut ein Auto, das von der Leistung her an einen Benziner hin kommt (Reichweite von mind. 350 km und ~200 PS). Ein Auto mit Verbrennungsmotor braucht also etwa 3 mal soviel Leistung.
    Und Benzin bzw. Diesel wächst auch nicht an Bäumen, sondern wird hergestellt - was wiederum viel Strom braucht.
    23 6 Melden
    • Gratwanderer 14.05.2017 10:02
      Highlight Highlight Tesla schafft die 613 km pro Ladung die in 30 Min wieder 80% erreicht ist. (Tesla Supercharger)
      7 1 Melden
    • Zarzis 14.05.2017 10:53
      Highlight Highlight @Gratwanderer
      Das heisst also das man so alle 450-500Km eine schrecklich Lange Pause von 30min machen muss!

      Ich selber mache meistens alle 2h eine 20-30min Pause mit häufigen Power Snap. Den Übermüdet Autofahren ist mir ein Graus und Gefährlich!

      Wer fährt schon mehr als 5-6 h am Stück?
      Kaum einer, damit ist die Reichweite wirklich kein Argument mehr.
      7 1 Melden
    • Matrixx 14.05.2017 11:21
      Highlight Highlight @Gratwanderer
      Meine Daten gelten fur das Model 3. Der ist kleiner und günstiger, und hat somit eine kleinere Batterie. Die 350 Kilometer sind fur Model 3 als realistischer als die 613 km.
      Ich mag mich alleedings nicht erinnern, jemals mehr als 100 km gefahren zu sein.
      Mit anderen Worten: Ein Elektroauto reicht von der Reichweite her, in der ganzen Schweiz rumzufahren.
      4 1 Melden
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  • Illyria & Helvetia 13.05.2017 23:42
    Highlight Highlight Gesetze können ja den aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Ich sehe da kein Problem. Ausserdem grenzt es ans Unmögliche, so viel Strom zu sparen, ohne dass die Wirtschaft und damit unser Wohlstand gefährdet werden. Und solange die Energie nicht aus Quellen kommt, welche die Umwelt schädigen, sollte jeder Mensch so viel Energie verbrauchen, wie er will. Nichtsdestotrotz heisst es, für das Energiegesetz zu stimmen.
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    • Illyria & Helvetia 14.05.2017 19:28
      Highlight Highlight Wie meinst du?
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  • Fischra 13.05.2017 23:40
    Highlight Highlight Jeder Haushalt sollte den eigenen Strom produzieren können.
    22 2 Melden
    • Oban 14.05.2017 10:04
      Highlight Highlight Dazu müsste man eben auch die Energiegewinnung vor dem erhalt des Ortsbildes stellen. Das ist bei einigen Gemeinden noch nicht angekommen, es gibt immer noch genügend die die gegen Solarpanal auf dem Dach stemmen, obwohl man damit relativ gut Strom erzeugen kann. Ebenso gibt es weitere Technologien die man unterstützen sollte.
      6 0 Melden
    • Fischra 14.05.2017 13:24
      Highlight Highlight @Orban. Absolut korrekte Worte. Ich habe das Gefühl dass das Ortsbild für die Atomlobby Missbraucht wird.
      6 0 Melden
  • Fischra 13.05.2017 23:38
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass 75% aller Gebäude in der Schweiz saniert werden müssten, um den heutigen Energierichtlinien zu entsprechen und dementsprechend der Energieverbrauch gesenkt würde, sehe ich für die Verlagerung von Fossiler Energie zum Strom gute Chancen dass die Bauwirtschaft wie auch die Anbieter erneuerbarer Energieanlagen mit diesem Gesetz die Wirtschaft positiv ankurbeln und Impulse geben in den nächsten 20 Jahren. Wir müssen uns vom alten Lösen denn das ist ein Auslaufmodell.
    24 4 Melden
  • Patrick Feisthammel 13.05.2017 22:19
    25 2 Melden
    • atomschlaf 13.05.2017 23:49
      Highlight Highlight Genau. Wobei die Annahme von 9 Liter Benzin pro 100 km für ein Auto mit Grösse und Motorisierung eines Tesla wohl eher tief gegriffen ist, d.h. der Tesla stünde bei Vergleich mit einem gleichwertigen Benzinfahrzeug vermutlich noch besser da.
      30 1 Melden
  • Corahund 13.05.2017 22:13
    Highlight Highlight Ja, was ist daran überraschend? Der Strom kommt halt nur aus der Steckdose.
    8 1 Melden
  • atomschlaf 13.05.2017 21:59
    Highlight Highlight Der Artikel unterschlägt, dass E-Autos massiv effizienter sind als Autos mit Verbrennungsmotor, die einen grossen Teil der Energie in Wärme statt Vortrieb umwandeln.
    Somit ist jedes Benzin- oder Diesel-Auto, das durch ein Elektrisches ersetzt wird, ein Gewinn für Umwelt und Energiebilanz, auch wenn der Stromverbrauch dadurch steigt, denn auf der anderen Seite wird der Treibstoffverbrauch noch stärker sinken.

    Genau dieses Beispiel zeigt aber auf, wie unsinnig es ist, eine zwingende Reduktion des Stromverbrauchs in Gesetz zu schreiben. (Art. 3. Abs. 2)

    Ein Grund mehr für ein NEIN am 21. Mai!
    23 21 Melden
    • Taiyou 13.05.2017 23:56
      Highlight Highlight Genau dieses Beispiel zeigt aber auf, wie unsinnig es ist, eine zwingende Reduktion des Stromverbrauchs in Gesetz zu schreiben. (Art. 3. Abs. 2)


      Der erste gute Grund gegen das EnG. Für mich jedoch nicht ausreichend.

      12 3 Melden
    • Alnothur 14.05.2017 01:56
      Highlight Highlight Hier hast du einen zweiten guten Grund:

      Subventionen sind scheisse.
      9 11 Melden
    • Gratwanderer 14.05.2017 10:11
      Highlight Highlight Erstens wird Scheisse gross geschrieben und zweitens ist es DER Dünger der dir das tägliche Brot hochsubventioniert in den Rachen schiebt.
      7 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 13.05.2017 21:07
    Highlight Highlight Wichtig wäre noch zu wissen wieviele km Frau Leuthard mit ihrem Tesla absolviert hat.

    Der Strom-Verbrauch von Frau Leuthard für ihren Tesla mit den unzähligen Dienstreisen pro Tag wird kaum repräsentativ sein für den Durchschnitts-Schweizer der täglich ca. 30-50 km für den Arbeitsweg zurücklegt.
    Somit wird der Ladeaufwand bei den meisten sicher geringer ausfallen als drei Wohnungen.
    16 3 Melden
    • nick11 14.05.2017 01:01
      Highlight Highlight Der Durchschnittsverbrauch eines Schweizers liegt bei 37km pro Tag. Der von Frau Leuthard bei 137km/Tag, also 100 km mehr. Aber klar, man muss solche Zahlen verwenden, da ansonsten der Vergleich hinkt. Macht also ca. 50% mehr Stromverbrauch pro Elektroauto. Heute, und nicht in 50 Jahren, in denen eine massentauglich eingesetzt rel. neue Technologie vermutlich wohl nur minimale Fortschritte machen wird...^^
      6 3 Melden
  • p4trick 13.05.2017 20:50
    Highlight Highlight Eine Elektroheizung verbraucht ca. 20'000kWh Strom und die ist noch in sehr vielen EFH vorhanden.
    18 1 Melden
  • Str ant (Darkling) 13.05.2017 20:25
    Highlight Highlight Es brauch absolut keine AKW für Teslas, es braucht die Möglichkeit ohne behördlichen Wahnsinn in der Lage zu sein Solarzellen zu montieren.
    124 18 Melden
    • demokrit 13.05.2017 21:13
      Highlight Highlight Nützt dann im Winter halt nichts.
      10 28 Melden
    • demokrit 13.05.2017 21:50
      Highlight Highlight Der behördliche Wahnsinn mit dem neuen Energiegesetz ist 47 Seiten Juristenfutter stark. Zudem: Die meisten Dächer decken nicht einmal den Jahresbedarf eines EFH.
      15 18 Melden
    • paper 13.05.2017 23:57
      Highlight Highlight demokrit, Solarzellen benötigen schon lange keine direkte Sonneneinstrahlung mehr. Einfach gesagt: Wenn neben deinem Haus ein Baum wächst, kannst du Solarzellen auf dein Dach bauen. (Der Baum funktioniert auch mit Sonnenenergie.) Klar erhälst du im Schatten weniger Energie, aber bis jetzt steigt der Wirkungsgrad von Solarzellen jedes Jahr. In ein laar Jahren werden sich Solarzellen auf 90% der Häuser lohnen.
      17 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 13.05.2017 20:24
    Highlight Highlight Ich versteh das Problem nicht. Das Ziel der Energiestrategie ist ja nichts anderes, als dass der CO2 Ausstoss sinkt. In diesem Sinne müsste jedes Elektroauto willkommen sein, denn nur diese haben überhaupt das Potential, nachhaltig zu sein. Falls sich die Energiestrategie nur auf Strom bezieht, ohne die Konsequenz anderer Energieträger einzubeziehen macht sie wenig Sinn.
    108 8 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:40
      Highlight Highlight Und genau deshalb brauchen wir dieses Energiegesetz-Monster nicht.
      0 0 Melden
  • Altweibersommer 13.05.2017 20:15
    Highlight Highlight Guter Artikel über ein wichtiges Thema, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen. Noch drei Anmerkungen:

    -Wer sich einen Tesla leisten kann, kann sich wohl auch eine Solaranlage und die benötigte Speicherkapazität leisten

    -Leuthards Tesla braucht im Durchschnitt etwa ein kW. Das scheint mir sehr wenig für drei Haushalte, zumal längst nicht jeder supereffiziente Kühlschränke zuhause stehen hat.

    -selbst wenn wir den benötigten zusätzlichen Strom vorübergehend mit Gaskraftwerken produzieren, ist das immer noch effizienter als herkömmliche Motoren.
    49 16 Melden
    • atomschlaf 13.05.2017 21:08
      Highlight Highlight @senfmayo:
      Ja, wer sich einen Tesla leisten kann, kann sich vermutlich auch eine Solaranlage mit Powerwall leisten, aber das hilft nicht, wenn er in einer Miet- oder auch Eigentums-Wohnung lebt, wo er keine Möglichkeit hat, sich Solarzellen aufs Dach zu montieren.

      Auch wenn der Strom vom Gaskraftwerk kommt: Es bleibt immer noch der grosse Vorteil, dass Städte und vielbefahrene Strassen von den toxischen Abgasen der Verbrennungsmotoren entlastet werden. Dies geht aufgrund der heutigen CO2-Fixierung leider viel zu oft unter in der Diskussion.

      25 1 Melden
    • Dominik Treier (1) 13.05.2017 21:42
      Highlight Highlight Letzteren Punkt möchte ich anzweifeln da thermische Kraftwerke prinzipbedingt nur um die 35% Wirkungsgrad erreichen können... Bin zwar auch für Umweltschutz und unterstütze die Klimaziele aber Gaskraftwerke welche Strom für Elektroautos erzeugen dürften, insbesondere auch wegen dem viel höhreren Energieverbrauch beim Bau der Akkus wohl kaum so effizient sein wie ein Erdgasauto. Da bleiben wir lieber beim Solarausbau oder lassen es sein...
      7 9 Melden
    • Matrixx 13.05.2017 21:54
      Highlight Highlight Anmerkung 1 mag jetzt gerade stimmen.
      Aber schon Ende fieses Jahr bis spätestens Anfang nächstes Jahr kommt der Tesla Model 3 raus. Der kostet mit 35'000 $ soviel wie ein Mittelklasse-Wagen heute. Also so, dass ein breiteres Spektrum einen Tesla fahren kann. Ausserdem gibt es noch andere Elektroautos.
      6 0 Melden
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  • AHTOH 13.05.2017 20:11
    Highlight Highlight E-Mobility ist ein Trend, der sowieso kommt: egal, wie nächste Woche abgestimmt wird. Zudem braucht ein E-Mobil 5x weniger Energie als ein konventionelles Auto. Das ist sowieso der grösste Fehler, den man aktuell überall sieht: Energie ist nicht gleich Strom.
    Und erneuerbare Energien sind nicht nur Wind und Solar, sondern auch Wasser, was heute bereits über 50% des CH Stromverbrauchs deckt. Dies und weitere Ungereimtheiten sind die Basis der Angstkampagne der Nein-Sager. Mein JA liegt bereits in der Urne, weil ich meinen kleinen Kindern das schuldig bin.
    72 23 Melden
    • nick11 14.05.2017 01:12
      Highlight Highlight Selbst wenn wir aktuell noch keinr 100% grüne Energie haben. Der Fakt, dass wir bei Verbrennungsmotoren um Faktor x mehr Energie verbrauchen würde mir schon ausreichen, auf eine E-Auto umzusteigen. Damit abzuwarten bis wir noch mehr grüne Energie haben wäre absurd.
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    • Döst 15.05.2017 17:48
      Highlight Highlight Kann alles unterschreiben. Nur komme ich zum Fazit, dass wir dieses Energiegesetzmonster nicht brauchen. Deshalb Nein.
      Mit dem neuen Energiegesetz wird kein einziges E-Auto mehr verkauft. Überlasst das dem Markt. Der ist schneller, günstiger und effizienter.
      0 1 Melden
  • Domino 13.05.2017 20:07
    Highlight Highlight Die Strategie geht vorne und hinten nicht auf und ist nicht zu Ende gedacht. Vor allem wenn es um den Ersatz von fossilen Energieträgern geht.
    Frau Leuthard sollte nochmal hinter die Bücher.
    30 64 Melden
    • atomschlaf 13.05.2017 21:10
      Highlight Highlight @Domino: Es bleibt zu hoffen, dass die Vorlage am 21. Mai abgelehnt wird, denn dann wird genau das geschehen.
      13 17 Melden
    • _kokolorix 13.05.2017 22:29
      Highlight Highlight Und du willst solange warten bis das Öl alles verbrannt ist? Erdöl ist die Grundlage der Kunststoffherstellung, wir werden es noch bitter bereuen, dass wir so planlos alles in Rauch verwandelt haben!
      Auch wenn es nicht alles stimmt was uns Frau Leuthard auftischt ist die Richtung richtig und sie wird kommen egal ob die Ewiggestrigen noch einmal einen Pyrrhussieg erringen oder nicht.
      14 10 Melden
    • Alnothur 13.05.2017 23:37
      Highlight Highlight Für die, die in der Schule nur singen und klatschen hatten: wenn man "Nein" stimmt, haben wir danach kein Solar- und Windkraftverbot in der Schweiz.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • auslandbasler 13.05.2017 20:04
    Highlight Highlight Echt jetzt, Stimmungsmache? Ja, ein Elektroauto braucht Strom. Ein vergleichbares Benzinauto aber mehr an Energie, meist in Form von Öl. Das ist schon alleine aufgrund des Motors so. Mein Nissan Leaf braucht fast nichts, ich kann den Strom locker auf dem Dach produzieren. Wenn man noch Smart Grid hat, kann man das Stromauto sogar brauchen um Spitzen auszugleichen. Gibts zu viel Strom, kann man mir gerne volladen, gibts zu wenig, stelle ich gegen ein kleines Entgeld 20-30% meiner Speicherkapazität zur Verfügung.
    Man sollte nicht so gefangen im Gedankengefängnis sein.
    102 15 Melden
    • _kokolorix 13.05.2017 22:32
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Ein herkömmlicher Motor hat einen Wirkungsgrad von ca 30%, und das ist kaum noch zu verbessern. Ein E-Auto hat schon heute um die 60% und kann theoretisch bis etwa 98% erreichen!
      18 2 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:51
      Highlight Highlight _kokolorix: die 30% Wirkungsgrad beim Verbrenner sind wohl von der Autolobby?! Ein moderner Diesel kommt in Wirklichkeit auf ca. 16%.
      Und der Wirkungsgrad bei einem E-Auto ist nicht 60%, sondern 90-95%.
      1 0 Melden
    • _kokolorix 15.05.2017 20:56
      Highlight Highlight Ganz genau kann ichs auch nicht sagen. Aber bei einer thermischen Kraftumwandlung liegt nicht mehr als ⅓ drin. Das trifft aber nur zu wenn man den Motor für sich betrachtet. Das ganze Fahrzeug hat noch erheblich mehr Verluste.
      Beim E-Auto muss man von der Energie ausgehen welche man zum laden der Akkus braucht. Und da sind wir trotz den 98% des Elektromotors dann bei etwa 60%, was aber doch schon mehr als doppelt so gut wie die modernsten Benziner ist, mit Potential zu Verbesserungen, während Verbrennungsmotoren grösstenteils ausgereizt sind
      0 0 Melden
  • Avolli 13.05.2017 20:00
    Highlight Highlight Guter Artikel der zum nachdenken zwingt. Habe diese Problematik auch schon angesprochen, leider wollten die Befürworter mit der rosa Brille nichts davon hören.
    Der Jahresstrombedarf eines 10 Jahre alten Kühlschranks entspricht in etwa einer Ladung für den Tesla unserer Doris.
    Denkt bitte nach und seid ein bisschen kritisch.
    27 52 Melden
    • Raffaele Merminod 13.05.2017 21:29
      Highlight Highlight Das ihr Auto mit Benzin mindestens drei mal mehr Energie verbraucht macht ihnen keine sorgen?
      23 5 Melden
    • David Tschan 13.05.2017 23:07
      Highlight Highlight Kaiserschnitt von Renato Kaiser:

      Please place your Beznau!

      Umweltschutz ist kacklangweilig! Finden watson und ich ebenfalls. Darum sind wir auch ein bisschen angetörrrnt von Toni Brunner und den anderen Adrenalinjunkies der SVP. YOLO! Scheiss auf die Umwelt, wir wollen warm duschen! Aber entscheidet selbst: Wollt Ihr lieber Strandferien im Aargau oder ist Euch die Zukunft unserer Kevins wichtiger?

      Die Abstimmung zur Energiestrategie 2050 ist am Sonntag in einer Woche, 21. Mai.

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      3 4 Melden
    • äti 14.05.2017 00:48
      Highlight Highlight @avolli: tja, ein 10 J altes Auto hat vielleicht auch keinen optimalen Verbrauch. Und Led senken den Stromverbrauch auch.
      2 1 Melden
  • Rolf_N 13.05.2017 19:55
    Highlight Highlight Nur nicht so pessimistisch liebes Watson. Der Stromverbrauch pro Kopf ist bereits ohne revidiertes Energiegesetz um 4% gesunken trotz anstieg von Elektrofahrzeugen und neuen Elektrogadgets. Die restlichen 9% bis 2035 schafft man mit dem Energiegesetz.
    45 18 Melden
  • atomschlaf 13.05.2017 19:48
    Highlight Highlight Es ist mir ein Rätsel wie Frau Zünd vom BFE auf die abstruse Idee kommt, es würden «künftig eher weniger oder sogar viel weniger» Fahrzeuge unterwegs sein.

    Car-Sharing reduziert vielleicht den Fahrzeugbestand, kaum aber die gefahrenen Kilometer, denn die Einstiegsschwelle zum Autofahren wird dadurch gesenkt.
    Auch das autonome Fahren wird tendenziell zu einer Verlagerung vom ÖV zum Individualverkehr führen.
    Hinzu kommt, dass mit der Zunahme emissionsarmer E-Autos, die Vorbehalte in der Bevölkerung gegenüber dem Autoverkehr in der Tendenz abnehmen werden, was politisch relevant ist.
    58 7 Melden
    • Randy Orton 13.05.2017 20:53
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Was zudem total ausgeblendet wird, ist die Benzinherstellung. Diese ist enorm ressourcenintensiv. Diese Energie- (auch Strom-)einsparung müsste miteinberechnet werden, dann sieht es anders aus.
      14 2 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:54
      Highlight Highlight In Norwegen hatte man diesen Effekt schon: ist wird mehr mit dem (eigenen) E-Auto gefahren, statt mit ÖV.
      Autonomes Fahren wird sicher ein Gamechanger, Prognostizierbarkeit aber schwierig.
      2 0 Melden
  • allesklar 13.05.2017 19:42
    Highlight Highlight diese diskussion, respektive dieser blick auf das thema elektromobilität war schon lange überfällig.
    21 19 Melden
  • Posersalami 13.05.2017 19:36
    Highlight Highlight Was ist die Alternative? Noch mehr Öl absolut uneffektiv verfeuern? Lächerlich! Es wàre sogar effizienter, den Sprit in einem Kraftwerk zu verstromen. Weniger Autofahren wäre das beste, aber das ist dieser Spassvesellschaft natürlich nicht zu vermitteln. Mal mit der Bahn fahren oder, Gott bewahre, zu Fuss gehen ist natürlich niemandem zuzumuten.
    39 27 Melden
  • Raffaele Merminod 13.05.2017 19:36
    Highlight Highlight Ein Benzinauto Verbrauch das drei- oder vierfache an Energie im Vergleich zu einem Elktroauto.
    Gesamthaft gesehen bedeutet es also, dass wir Energie einsparen werden, wenn alle auf Elektroautos wechseln. Es geht nicht ausschliesslich um Strom, sondern um Energie gesamthaft gesehen, also auch um Kohle, Öl und Gas.
    55 14 Melden
  • MaxHeiri 13.05.2017 19:31
    Highlight Highlight Noch ein Grund mehr die starre Energiestrategie abzulehnen.
    Wir Schweizer fahren dann immer noch Benziner um nicht unsere 2000 Watt Ziel zu fehlen. Wie doof solche Regulierungen auch immer sind
    28 53 Melden
    • Urs457 13.05.2017 21:09
      Highlight Highlight Überhaupt nichts begriffen! Das 2000 Watt Ziel beinhaltet alle Formen von Energie nicht nur Strom!!!
      19 5 Melden
    • äti 14.05.2017 00:52
      Highlight Highlight @max, "Wie doof solche Regulierungen auch immer sind" und trotzdem so simpel zu schlagen!
      2 0 Melden
  • Hexentanz 13.05.2017 19:14
    Highlight Highlight Es ist richtig richtig naiv zu denken die Anzahl der Autos werde Sinken..

    Aber bezüglich dem Mehrverbrauch von Strom würde ich nicht den Gesamtverbrauch als Messlatte nehmen, sondern den vom Elektrizitätswerk eingespeiste Strom.

    Das wir mit Elektro Autos mehr Strom brauchen ist klar... Aber wie der Geschäftsmann aus Zug, sollten wir das dezentral machen aus erneuerbarer Energie.. Und alle sind zufrieden..

    :-)
    33 2 Melden
    • zettie94 13.05.2017 23:17
      Highlight Highlight Naiv?
      Nein, es wird in Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit weniger Autos geben. Ein Auto steht heute im Durchschnitt mehr als 23 Stunden pro Tag herum. Eigentlich wäre es nichts als logisch, das Auto mit anderen zu teilen - und mit der Digitalisierung wird das auch immer bequemer möglich. Die Automatisierung wird in diesem Bereich ebenfalls vieles vereinfachen.
      Weniger Autos heisst aber nicht, dass weniger gefahren wird. Die Autos werden einfach besser ausgelastet und legen gesamthaft wohl eher mehr Kilometer zurück, da ein geteiltes Auto die Mobilität auch günstiger macht.
      12 1 Melden
    • Döst 15.05.2017 17:58
      Highlight Highlight @zettie94: also das mit dem Teilen bleibt wohl eine Nische. Ich könnte mir aber eine Art "öffentliche Fahrzeugflotte" vorstellen mit autonomen Fahrzeugen, kleine flexible Fahrzeuge für 4 Personen.
      0 0 Melden
    • zettie94 16.05.2017 01:16
      Highlight Highlight @Dast S.: Ich habe ja nicht geschrieben, das die geteilten Fahrzeuge Privatpersonen gehören müssen. Die öffentliche Fahrzeugflotte, die du vorschlägst gehört ebenfalls zu der "Shared Mobility". Die relative Anzahl an Personen, die ein eigenes Auto besitzt nimmt seit Jahren ab und wird das wohl auch weiter tun, weil in der Stadt, wo die meisten Menschen leben, einerseits der Platz dafür fehlt und andererseits der öV sehr gut ausgebaut ist. Ein eigenes Auto lohnt sich nicht für Leute, die es dann nur wenige Male im Monat brauchen.
      1 0 Melden
  • Brühlmann Reto 13.05.2017 19:10
    Highlight Highlight Macht doch bitte mal einen Beitrag über den Quant - die sind schon fast nahe an der Serienreife. Wenn das mal bekannt wird (danke an die Medien) kann Tesla einpacken - weil bei einem Tesla im Sommer Klima und im Winter heizen ist ja gar nicht möglich und von Reichweiten wie beim Quant (> 1000km) kann er auch nur träumen.

    Schaut Euch den Quant an - Schweizer Erfindung, kein High-Voltage (48V Fahrzeug) und eben, auch in MInuten geladen, da Elektrolyten Flüssigkeit!
    15 14 Melden
    • paper 13.05.2017 21:06
      Highlight Highlight Nettes Konzept, hat aber wie alle angeblichen Tesla-Killer einen entscheidenden Nachteil. Es ist nur ein Konzept. Wenn es das Auto 2018, zu einem vernünftigen Preis und mit guter Ladeinfrastruktur gäbe würde ich es kaufen. Da das aber leider nicht passieren wird, bleibe ich bei meinem Tesla 3. (Dasselbe gilt auch z.B. für lucid air.) Und bis dein Quant oder der Lucid dann wirklich auf den Markt kommen, hat Tesla das halbe Alphabet durch und ist technologisch immer noch drei Schritte voraus.
      8 0 Melden
    • David Tschan 13.05.2017 23:09
      Highlight Highlight Selten so gelacht...Quant und das Luftschloss.

      Googelt mal Quant und seinen Chef "Nunzio la Veccia"...
      5 1 Melden
    • Saperlot 13.05.2017 23:09
      Highlight Highlight Naha, bisschen am Thema vorbei. Um den in minuten zu laden wirst du wohl eine 100A leitung brauchen.. mache bsssst, ganze Strasse dunkel.
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sum Ting Wong 13.05.2017 19:09
    Highlight Highlight Unlogischer Artikel. Folgt man der Argumentation der Autorin wöre unser Energieproblem gelöst, wenn wir alle einen Generator kaufen der Benzin in Strom umwandelt
    36 9 Melden
    • Döst 15.05.2017 18:06
      Highlight Highlight Der "Generator" Verbrennermotor im Auto hat einen Wirkungsgard von 16-20%.
      Der Generator eines Gaskombikraftwerkes hat einen Wirkungsgrad von 60%.
      Der Generator eines E-Autos hat einen Wirkungsgrad von 90-95%.
      Ganz ohne Physik ausgedrückt:
      beim Verbrennerauto bleibt aus einem Apfel nur noch ein Fünftel übrig.
      Beim Gaskraftwerk bleibt gut die Hälfte übrig.
      Und beim E-Auto bleibt fast der ganze Apfel heil.
      En Guete!
      1 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.05.2017 19:04
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel für die Untauglichkeit des Energiegesetzes. Legt Ziele auf Jahrzehnte fest und ist schon überholt, bevor es Gesetz ist.

    Nein zu diesem planwirtschaftlichen Monstrum. Die Politik wird nie in der Lage sein, technologische Entwicklungen zu antizipieren, noch nicht mal angemessen darauf zu reagieren. Die Folge sind riesige Fehlinvestitionen, Ineffizienz, hohe Preise, Mitnahmeeffekte und Behördenwillkür.

    NEIN.
    32 43 Melden
    • bokl 13.05.2017 20:52
      Highlight Highlight Nur wenn man dem Artikel unbedingt glauben will. Klingt irgendwie fast wie bestellt. Energie ist nicht gleich Strom. Durch effizientere Geräte können wir sehr viel Strom sparen. Im Idealfall reicht dass, um dem Mehrbedarf der E-Autos zu decken. Und sonst verfeuern wir halt Gas oder Öl in einem Kraftwerk. Nicht schön, aber immer noch effizenter, als wenn es jeder in seiner Benzinkutsche abfackelt.
      10 5 Melden
    • atomschlaf 13.05.2017 21:14
      Highlight Highlight Schön gesagt, Zwerg.

      Danke!
      6 5 Melden
    • nick11 14.05.2017 01:24
      Highlight Highlight Schön gesagt, bokl.

      Danke!
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

BMW bewirbt seine Dieselmotoren als umweltfreundliche Klimaretter. Darüber ärgern sich die Grünliberalen. Solche Werbung grenze an Täuschung.

Er ist schön, er glänzt, und wow, er ist sogar umweltfreundlich. Das verspricht uns zumindest das Plakat, das den neuen Dieselmotor von BMW bewirbt. Abgebildet ist nicht ein schnittiges Auto, das durch idyllische Landschaften gleitet, sondern ganz simpel der neue Dieselmotor – ganz nach dem Motto «weniger ist mehr». Und der Inhalt der Werbung scheint auch sonst Programm von BMW zu sein. Denn unter dem hübschen Motor steht in fetten Lettern geschrieben: «Reduziert den CO2-Ausstoss». 

Auf der …

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