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ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WASSERKRAFT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Der Lai da Nalps ist ein Stausee im Val Nalps im Kanton Graubuenden am Freitag, 10. August 2012. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Das Rennen um das neue Energiegesetz ist weiterhin offen. Bild: KEYSTONE

Vorsprung der Befürworter schmilzt: Abstimmung um Energiegesetz ist noch nicht entschieden

Elf Tage vor dem Urnengang liegen die Befürworter der Energiestrategie 2050 in Abstimmungsumfragen noch immer vorne. Allerdings ist ihr Vorsprung geschmolzen. Das Rennen um das neue Energiegesetz bleibt bis am 21. Mai offen.



Gemäss der dritten Onlineumfrage von Tamedia würden 53 Prozent Ja oder eher Ja stimmen, abgelehnt würde die Vorlage von 45 Prozent. 2 Prozent haben sich noch nicht festgelegt. Damit gewannen die Gegner an Terrain. Vor zehn Tagen hatten sich noch 55 Prozent für das Energiegesetz ausgesprochen. 42 Prozent waren dagegen. In der ersten Umfragewelle war der Unterschied zwischen Ja- und Nein-Anteil noch etwas grösser.

Nun würden gemäss der am Mittwoch veröffentlichten Onlineumfrage von Tamedia 48 Prozent das Energiegesetz annehmen und 5 Prozent eher Ja stimmen. Nein würden 41 Prozent stimmen, eher Nein 2 Prozent.

Gleicher Trend in SRG-Umfrage

Auch laut der neusten Telefonumfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG ist vor der Schlussmobilisierung ein Nein-Trend ersichtlich. Jedoch hätten die Befürworter mit 56 Prozent immer noch eine absolute Mehrheit. Wäre am 29. April abgestimmt worden, hätten 37 Prozent ein Nein in die Urne gelegt. 7 Prozent wären unschlüssig gewesen.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WASSERKRAFT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Staubecken Plaeviggin der Energieunternehmung Repower oberhalb Kueblis im Praettigau, aufgenommen am Donnerstag, 11. November 2010. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Staubecken Pläviggin der Energieunternehmung Repower oberhalb Küblis im Prättigau. Bild: KEYSTONE

In der SRG-Umfrage vor einem Monat waren noch 61 Prozent der Stimmberechtigten für das Energiegesetz und nur 30 Prozent bestimmt oder eher dagegen. Trotz des Nein-Trends bleibt die Annahme des Gesetzes laut den Meinungsforschern die wahrscheinlichere Variante. «Entstanden ist zwischenzeitlich aber eine gewisse Verunsicherung.»

FDP-Wähler tendieren zu Nein

Der bisherige Abstimmungskampf habe in den Stimmabsichten der Parteiungebundenen die grösste Verschiebung ausgelöst, schreiben die Politologen von gfs.bern. Die Zustimmungsbereitschaft verringerte sich um 23 Prozentpunkte; die Ablehnungstendenz nahm um 24 Prozentpunkte zu.

Am deutlichsten unterstützen Wählende der SP und Grünen das neue Energiegesetz. Auch die CVP-Wähler sind mehrheitlich dafür. Der allgemeine Nein-Trend findet sich bei diesen drei Parteien nicht. Anders ist dies bei FDP-Sympathisanten. Sie bleiben zwar knapp im Ja-Lager, die Zustimmung geht hier aber zurück. Im Umfeld der SVP zeigt sich die ablehnende Haltung in der zweiten Umfrage verstärkt. Die Partei hatte das Referendum ergriffen.

Klimaschutz steht im Vordergrund

Gemäss der Tamedia-Umfrage ist das Hauptargument der Befürworter weiterhin, dass die Zukunft erneuerbaren Energien gehört und das Klima geschont werden soll. Mehr als drei von fünf Befragten äusserten sich in diesem Sinn. 15 Prozent argumentierten mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WASSERKRAFT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Touristen blicken ueber den Stausee zum Zervreilahorn (2898 Meter ueber Meer), aufgenommen am Dienstag, 11. August 2015, in Vals. Der Berg wird auch als

Stausee zum Zervreilahorn (2898 Meter über Meer). Bild: KEYSTONE

Auf der Seite der Gegner stören sich gemäss der Umfrage 31 Prozent der Befragten daran, dass das Gesetz die bewährte und sichere Energieversorgung der Schweiz zerstöre. Fast ein Viertel argumentierte, dass der Staat mit drastischen Massnahmen dazu zwinge, den Energieverbrauch praktisch zu halbieren. 22 Prozent gehen von einer massiven Verteuerung der Stromnutzung aus.

Verschiedene Umfragemethoden

Die Tamedia-Umfrage war am 4. und 5. Mai online. Die bereinigten Daten wurden für die Analyse nach demografischen, geografischen und politischen Variablen gewichtet. Die Resultate der Befragung stützen sich auf 11'490 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz. Der maximale Stichproben-Fehlerbereich wird mit plus/minus 1,3 Prozentpunkten angegeben.

Für die SRG-Erhebung waren zwischen dem 25. April und 3. Mai 1410 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte telefonisch befragt worden. Der statistische Unsicherheitsbereich liegt hier bei plus/minus 2,7 Prozentpunkten.

Das Stimmvolk entscheidet am 21. Mai über das erste Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050. Der Bundesrat und das Parlament wollen den Energieverbrauch senken, die Energieeffizienz erhöhen und die erneuerbaren Energien stärker fördern. (viw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.05.2017 08:40
    Highlight Highlight Es gibt eine Alternative zur Energiestrategie 2050!

    Staatliche Abgaben auf Strompreise reduzieren mit der Abschaffung der KEV. Stattdessen Investitionsbeiträge für den Bau von neuen erneuerbaren Energien, wobei diese Investitionsbeiträge zeitlich auf maximal zehn Jahre zu befristen sind. Versorgungssicherheit ist zu gewährleisten mit Bandenergie, das heisst Speicher- und LaufKW sind nach Möglichkeit auszubauen. Produzentenpreise erhöhen, indem Importe nur zugelassen werden, wenn sie tatsächlich nötig sind, damit EWs in Zukunft gewinnbringend produzieren können.
    3 4 Melden
    • Kaviar 11.05.2017 13:28
      Highlight Highlight Nein, Subventionen und Marktabschottung wären kontraproduktiv.
      Es braucht einzig und allein eine rigorose Änderung des Bau- und Raumplanungsgesetztes.
      Das Errichten von Solaranlagen an Dächern und Fassaden sollte für jedermann und ausnahmslos alle Gebäude gebührenfrei erlaubt sein. Das Errichten von Solar- und Windkraftanlagen sollte komplett vom Land- und Naturschutz ausgeklammert werden, und explizit in Landwirtschaftszonen erlaubt sein. Dann werden Solar. Und Windenergie über Nacht zum hochlukrativen Geschäft und ein Riesenboom ganz ohne Steuergelder zu verschleudern, käme in's Rollen.
      2 1 Melden
  • Ökonometriker 10.05.2017 15:17
    Highlight Highlight Meine Hoffnung ist, dass es ein Nein gibt und danach eine Neuauflage, welche dem Verursacherprinzip entspricht und Staatsquotenneutral ist.

    Die im EGS vorgesehene Umverteilung von Mietern und Arbeitern zu Immobilienbesitzern und Unternehmern ist nicht nur ineffizient, besonders da sie Grossverbraucher ausnimmt, sondern auch ungerecht.
    18 21 Melden
  • patnuk 10.05.2017 14:56
    Highlight Highlight In diesem Energie Paket ist zu viel drin und völlig unübersehlich, man sollte die Themen trennen und einzeln abstimmen lassen.
    17 18 Melden
  • proes2050 10.05.2017 14:03
    Highlight Highlight Diese Tendenz führe ich auf die erneut leider gute Abstimmungspropaganda der SVP zurück. Scheinbar erreicht man damit sehr viele Leute! Was mich jedoch ärgert ist die Tatsache, dass deren Argumente in dutzenden Artikeln widerlegt werden und die Gegner dies scheinbar nicht kümmert!
    22 25 Melden
  • Toerpe Zwerg 10.05.2017 13:43
    Highlight Highlight Ein Nein zum Energiegesetz ist kein Nein zur Energiewende und noch nicht mal zur Energiestratgie 2050. Der Bundesrat hat sich mit vielen "Geschenken" an alle Akteure deren Zustimmung zu einem Gesetz erkauft, welches ihm auf sehr lange Frist enorme Kompetenzen zuschanzt und in einem hochtechnologischen Bereich einen viel zu langen Zeitraum zu determinieten versucht. Es wird teuer, bürokratisch, undemokratisch und es wird riesige Fehlinvestitionen auslösen.


    Das Gesetz ist unnötig und schädlich. Ein Nein macht den Weg frei für einen realistischen und flexiblen Weg in die Energiezukunft.
    27 19 Melden
  • Tom B. 10.05.2017 12:50
    Highlight Highlight Schon gemerkt: Da dem JA-Lager langsam aber sicher die Mehrheit knapp wird, sind die Umfragewerte der 3. Welle gaaaaanz schnell weit hinten in den News abgerutscht. Umgekehrt gäbe es wohl überall tagelange Schlagzeilen auf Seite 1...🙈🙉🙊
    22 17 Melden
  • stoeffeli 10.05.2017 12:12
    Highlight Highlight Ich habe meine Meinung von Ja zu Nein gewechselt und je länger ich mich damit beschäftige desto sicherer bin ich mir. AKW gibt es auch bei einem Nein keine neue (wirtschaftlichkeit) und Klimaabkommen ist davon abgekoppelt. Im Endeeffekt wird hier versucht mit Subventionen Effizienz zu erreichen und dass das nicht funktioniert sollte gerade in der Schweiz jeder wissen. Wir brauchen effizientere Stromgewinnung und Verbrauch und dafür braucht es ein Nein. (Ich empfehle jedem aufgeschlossenen Leser die Pro-Contra Meinungen/Kommentare der NZZ)
    37 23 Melden
    • Merida 10.05.2017 13:13
      Highlight Highlight Ohne Anreize wird sich aber leider nie etwas ändern...
      20 13 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 16:02
      Highlight Highlight @Merida: Der Anreiz kommt vom billigeren Preis, den Wind- und Solarkraftanlagen haben, bzw. haben werden. Es braucht keine staatlichen Anreize und schon gar keine Subventionen.
      12 10 Melden
    • BRO 10.05.2017 17:07
      Highlight Highlight Warum wird es billiger?
      Durch die Produktion-> Skaleneffekte Effizienzsteigerung und technische Deflation. Warum? Weil in gewissen Ländern die Stossrichtung gegeben wird in eine erneuerbare Zukunft. Die Zukunft ist erneuerbar, es gibt keine Andere. Wer dem hinterherhinkt hat einen technologischen Nachteil.
      10 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 10.05.2017 11:41
    Highlight Highlight Dieser Journalist bringt das Dilemma der Abstimmung gut und überraschend neutral zum Ausdruck:
    http://www.tagblatt.ch/nachrichten/schweiz/pragmatismus-ohne-begeisterung;art120101,4977251

    Ich bin hier nach wie vor unentschlossen. Im Zweifel werde ich wohl ein taktisches Nein einlegen. Vor allem wegen dem massiven Bürokratieausbau und weil ich nicht davon ausgehe, dass diese Steuererhöhungen je wieder zurück genommen werden (genau wie damals bei der als Kriegssteuer eingeführten MWST).
    27 13 Melden
  • Tanja M. 10.05.2017 11:07
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich, dass den Gegnern die Argumente ausgehen. Die Energiewende kommt so oder so, je früher wir uns auch in diesem Thema als innovative, zukunftsgerichtete Schweiz positionieren und Arbeitsplätze schaffen können umso besser. Anstelle uns von angeblich hohen Mehrkosten blenden zu lassen sollten wir uns vielmehr darüber Gedanken machen, welche Kosten die nächsten Generationen tragen werden müssen, wenn wir darauf verzichten, einheimische, erneuerbare Energien gezielt zu fördern.
    Daher ein klares Ja für die Energiestrategie 2050.

    31 33 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:27
      Highlight Highlight Wenn die "Energiewende" sowieso kommt, dann braucht es das Steuermilliarden verschlingende Subventionsmonster ES2050 ja überhaupt gar nicht.

      Darum: NEIN zur ES2050!!!

      Subventionierte Märkte führen immer zu massiv überhöhten Marktpreisen. Wer das Portmonnaie unserer Nachkommen schonen will, kann das nicht wollen.

      Darum: NEIN zur ES2050!
      35 29 Melden
    • peigi 10.05.2017 11:42
      Highlight Highlight @ Kaviar: Das Problem: Die alten Energieträger (Nuklear, Fossil) sind massiv subventioniert und verzerren den Markt. Einfach verdeckt und nicht durch klar deklarierte und nachvollziehbare Subventionen.

      Spätestens ab 2020, wenn wir die ersten AKWs rückbauen sollen, deren Betreiber die Kosten nicht decken können und der Staat mit Steuergeldern aufräumen darf lässt es sich dann nicht mehr schönreden.

      Wer Beispiele braucht, google mal KKW Greifswald...

      Darum JA zur ES2050
      20 16 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 11:44
      Highlight Highlight @Kaviar: Ja, die Energiewende kommt sowieso!
      Die Frage ist, ob wir auf den Zug aufspringen, oder uns von ihm überfahren lassen.

      Die ES2050 setzt Anreize für Investitionen, die sich längerfristig mit Sicherheit lohnen (Interesse des Staates) aber kurzfristig eine starke Belastung darstellen (aktuelle Marktpreise).

      Einem "Markt" sind Fehler egal, ein "Markt" kann auch mal an die Wand fahren, ein Staat kann sich das nicht erlauben und muss frühzeitig handeln.
      16 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 10.05.2017 10:31
    Highlight Highlight Man muss nicht SVP-Troll sein, um gegen das Energiegesetz zu stimmen. Wesentliche Fehler sind die fehlende Verbindlichkeit für das Abstellen der Schrottreaktoren, was Planungssicherheit für Investitionen in Erneuerbare behindert. Und die faktische Opferung von Schutzgebieten zugunsten von Energieinvestitionen ist unannehmbar. Aber das Schlimmste: die so genannte Energiewende ist ein weiteres Schmiermittel für eine ausser Rand und Band geratene Wachstumsmaschinerie. Als ob unendliches Wachstum möglich wäre! Noch mehr Verkehr auf Strasse, Schiene und in der Luft, noch mehr Beton? Basta!
    17 34 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 11:47
      Highlight Highlight @IMaki: Wie sieht denn ihre Alternative aus? Die "geopferten Schutzgebiete" sorgen dafür, dass weniger CO2 in die Luft kommt. Ein Windrad hat man inner kürzester Zeit wieder abgebaut, CO2 bleibt Jahrhunderte in der Luft.

      Und Glauben Sie ernsthaft, dass Sie mit einem NEIN gegen die Wachstumsmaschinerie stimmen?
      18 8 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 22:45
      Highlight Highlight @fabianhutter: Vergiss das CO2. Das bisschen CO2, das die Schweiz produziert ist weder spür- noch messbar klimarelevant.
      Auch wenn wir für die Diskussion mal annehmen, dass die CO2-These stimmt, können wir mangels relevantem Volumen keinen Einfluss auf das Klima nehmen.
      Die schweizerische Klimapolitik dient einzig dem grünen Gewissen und der internationalen Reputation. Ansonsten bedeutungslos.
      3 3 Melden
  • andivm 10.05.2017 10:30
    Highlight Highlight der technologische wandel ist im gang, ob wir nun wollen oder nicht. künftig wird es mehr dezentrale produzenten geben, batterie und speicher in den häusern und quartieren sowie intelligente stromnetze. deutschland und italien haben dank ihren förderprogrammen für solarenergie inzwischen soviel kapazität am mittag, dass wir bei einem allfälligen engpass günstig importieren können. die versorgungssicherheit ist NICHT gefährdet. dies wird von ingenieuren und fachleuten im in- und ausland bestätigt. lieber gut informiert sein, als sich eine bären aufbinden lassen. JA ES2050!
    27 20 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:06
      Highlight Highlight die versorgungssicherheit ist im winter und in der nacht sehr wohl gefährdet, bitte richtig informieren.
      Die Überproduktion am Mittag ist Verschwendung (LEAN Management, die 7 Verschwendungsarten) und kann nicht sinnvoll genutzt werden. Wenn wir Engpässe haben haben auch die einen (weil überall Nacht und Winter gleichzeitig ist), also endets wieder beim Gas- und Kohlestrom-Import. Congrats aber zum Ja
      23 16 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:32
      Highlight Highlight btw, bin ingenieur und kann deine these mit der versorgungssicherheit nichz bestätigen. sorry.
      7 11 Melden
    • Tepesch 10.05.2017 11:42
      Highlight Highlight @hueberstoebler
      Heute gibt es einfach in der Nacht Überproduktion.
      In Zukunft wird sich einfach alles 180° drehen. Am Mittag ist der Strom am günstigsten und die Batterien und Stauseen werden mit dem überschüggen Strom geladen. In der Nacht ist er am teuersten, wenn Solaranlagen keine Energie liefern.
      PS: Ausser Solar, funktionieren andere Alternativen wie Wind- oder Geothermiekraftwerke auch bei Nacht bzw. Dunkelheit 😉
      10 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hueberstoebler 10.05.2017 10:26
    Highlight Highlight Kurz zum Klarstellen:
    Die Angstmacherei auf der Gegnerseite kann ich nicht unterstützen, kosten tut beides wahrscheinlich etwa gleich viel.

    Das Problem bei den Befürwortern bzw. deren Energiestrategie: Nur halb angedachte Lösungen, blockiert bessere Ansätze, kann den Strombedarf nicht decken.
    Die Strategie rechnet mit 40% (!!!!) Reduktion im Stromverbrauch, schon klar sagen die dass wir keine Ausfälle haben werden. Auch eine Reduktion von Benzin & Diesel wird vorhergesagt. 40% Reduktion ist aber Utopia, .... (Fortsetzung folgt)
    20 12 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:03
      Highlight Highlight die Vergangenheitswerte lassen eher das Gegenteil vermuten mit immer leistungsfähigeren Elektronikgeräten, mehr Wärmepumpen und Elektroherden anstelle von Erdöl und Gas (was ja eigentlich okay wäre) UND Elektroautos, um den Benzinverbrauch runterzukriegen.

      Die Befürworter meinen immer man könne ja weitere Speicherwerke (Stauseen) bauen (wo bitte, ohne Naturgebiet zu zerstören?) oder Tesla Powerwalls verwenden (viel umweltfreundlicher als 200g uran :) hust*ironie*hust)

      Habe diverse Vorträge von befürworten und bundesvertretern besucht, keiner konnte diese fragen beantworten.
      18 10 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:04
      Highlight Highlight Fazit: Nette Idee, toll sind wir jetzt auf einmal Umweltfreundlich, aber nicht zu Ende gedacht und von Fehlern gespickt.

      Deshalb NEIN an der Urne und eine bessere Lösung abwarten, diesmal mit mehr Technik und weniger Lobbyismus (den es auf beiden Seiten gerade hat)
      14 11 Melden
    • velobuäb 10.05.2017 11:10
      Highlight Highlight @hueberstoebler
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil
      - Energiereduktion um 40%, davon 13% STROM
      - das ganze bis 2050 also über 30 Jahre Zeit, 30 Jahre!!!
      12 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabene14 10.05.2017 10:24
    Highlight Highlight Ja, ok, die Gegner holen auf, aber von überholen steht gar nichts. Das ist nur ein reisserischer Titel. Die Fakten sprechen Klartext: die Mehrheit ist dafür. Deshalb ist Angst von der einen Seite oder Schadenfreude von der anderen Seite gar nicht entscheidend.
    8 19 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:46
      Highlight Highlight Ja, ja. Und Trump wird nie gewählt.
      11 3 Melden
  • Laura Curau 10.05.2017 10:19
    Highlight Highlight Die Gegner möchten neue AKW. Watson hat das zum Glück thematisiert : http://www.watson.ch/!730323872?utm_source=notification#comment_805071

    Ein Ja ist die richtige Antwort. Denn wie sonst können wir die weg fallende Energie der AKW ersetzen? Nur mit der Energiestrategie gehen wir für Klima, Energie und Umwelt einen Schritt voran. Und halten die Innovation in der Schweiz hoch. Deshalb Ja am 21. Mai!
    17 19 Melden
    • Madison Pierce 10.05.2017 11:03
      Highlight Highlight Das ist schon etwas sehr einfach formuliert. AKW sind ja aktuell nicht mehrheitsfähig, egal ob mit oder ohne ES 2050.

      Ich möchte zum Beispiel kein Verbot der Wiederaufbereitung, denn vielleicht kann man das Material ja in (ferner) Zukunft besser nutzen und müsste dann weniger in Endlagern versenken.

      Andere Kritiker möchten keine Windkraftwerke in der Schweiz. Wieder andere sind aus liberaler Überzeugung gegen Subventionen.

      Zu sagen, wer Nein stimmt, sei für AKW ist wie die SVP: "wer gegen die Ausschaffungsinitiative ist, ist für Ausländerkriminalität". Es gibt nicht nur schwarz und weiss.
      16 5 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:08
      Highlight Highlight sone seich, schon wieder die alte AKW Leier. ES2050 ist fehlergespickt. Wie sollen wir 40% Strom reduzieren und gleichzeitig ÖV ausbauen und mit fossilen Kraftstoffen getriebene Fahrzeuge und Maschinen durch elektrische *umweltfreundliche*husthust* ersetzen?
      14 12 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 22:59
      Highlight Highlight @Laura Curau: Die Lücke zwischen dem Wegfall der AKWs und dem Aufbau der Solarkapazität wird umweltfreundlich mit Gaskombikraftwerken gefüllt. Diese können auch längerfristig zur Überbrückung von Engpässen im Winter genutzt werden.

      Wird jetzt im Vorfeld der Abstimmung nicht an die grosse Glocke gehängt, aber die Pläne liegen beim BFE bereit.

      http://bazonline.ch/schweiz/standard/bund-plant-fuenf-gaskraftwerken/story/30175474
      2 0 Melden
  • sheimers 10.05.2017 09:48
    Highlight Highlight Dreht den Ölscheichs und den Terroristen den Geldhahn zu! Ja zum Energiegesetz, Ja zu weniger Erdölimporten. Das Geld investieren wir lieber bei uns in erneuerbare Energien und in wärmeisolierte Gebäude.
    14 18 Melden
    • demokrit 10.05.2017 11:51
      Highlight Highlight Aber dafür den chinesischen Diktatoren und Solarzellenproduzenten den Geldhahn aufdrehen? Interessant wäre auch die Frage zu beleuchten, unter welchen unmöglichen ökologischen Bedingungen diese in China von Sklavenarbeitern produziert werden, um sie dann mit Schweröl über die sieben Weltmeere zu verschiffen.
      8 7 Melden
    • Muntaniala 10.05.2017 15:52
      Highlight Highlight Es gibt viele Schweizer Firmen die schon seit vielen Jahren ausgezeichnete Solarzellen herstellen. Als Gebäudetechnikplaner habe ich jede Woche mit diesen Firmen zu tun und wir schreiben ausschliesslich Schweizerische Produkte aus. Mehr Erneuerbare Energie in der Schweiz = viele neue Arbeitsplätze.
      3 2 Melden
    • demokrit 10.05.2017 16:49
      Highlight Highlight Wie überall: In erster Linie wird auf den Preis geschaut. Und da hat der chinesische Staat mit seinen extremen Subventionen sogar die Amerikaner und die Deutschen vom Markt gefegt. Subventionierte Arbeitsplätze kann man immer schaffen.
      2 3 Melden
  • The Road to 2050 10.05.2017 09:47
    Highlight Highlight Langfristig gibt es nur eine Möglichkeit den Klimawandel nachhaltig und sogar wirtschaftliche Chancen nutzend zu stoppen. Wir müssen den Umstieg von fossile auf erneuerbare Energien schaffen.
    Das Schweizer Volk hat am 21. Mai die Möglichkeit progressiv&mutig zu entscheiden & dadurch die Basis zu schaffen Chancen im Energiemarkt proaktiv
    anzugehen.
    Die Entwicklungen der letzten Jahren im Bereich erneuerbare Energien (u.a. massive technologische Fortschritte) waren nur möglich, weil sich Regierungen wie China, Deutschland, Indien mutig entschieden haben, vorwärts zu machen. Go Switzerland GO!
    16 14 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:49
      Highlight Highlight Ja. Aber dazu braucht es die ES2050 nicht. Im Gegenteil, sie ist hierfür kontrsproduktiv, wie es alle Subventionsmonster letztlich sind.
      Darum: Nein zur Energie-Unstrategie!
      8 7 Melden
  • LePe 10.05.2017 09:33
    Highlight Highlight Es kann doch nicht sein, dass wir uns von falschen Fakten und Zahlen so beeinflussen lassen, dass wir nicht den Weg in eine saubere und nachhaltige Zukunft für künftige Generationen wählen.
    Schweiz - sei stark, sei objektiv und denke an deine Zukunft! Ein klares JA gehört am 21. Mai in die Urne!
    18 11 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 23:09
      Highlight Highlight Am Schluss Deines Namens fehlt ein 'n'! :-P
      2 0 Melden
  • Merida 10.05.2017 09:18
    Highlight Highlight Mir scheint den Menschen die dagegen sind fehlt einfach der Mut einige Schritte vom altbekannten Pfad weg zu gehen um eine neue Richtung einzuschlagen. Was der neue Weg genau bringt, kann man nicht zu 100% vorhersehen. Dass der alte aber in eine Sackgasse führt, scheint ihnen egal zu sein.
    14 12 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:09
      Highlight Highlight Es geht nicht um Mut für einen neuen Pfad, sondern um Irrsinn, ein Minenfeld zu betreten.
      11 11 Melden
  • Kaviar 10.05.2017 09:14
    Highlight Highlight Die ES2050 ist Planwirtschaft ganz nach sowjetischem Muster, ein Anachronismus, der offensichtlich alternativlos zum Scheitern verurteilt ist.
    Die ES2050 ist die unbezahlbare Inszenierung eines hübschen Märchens. Also: NEIN!
    16 16 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:09
      Highlight Highlight Danke
      8 7 Melden
    • peigi 10.05.2017 12:03
      Highlight Highlight Was jetzt? Wie hueberstoebler ja in seinem Kommentar weiter oben erwähnt sind die Reduktionsziele nicht verbindlich... Und jetzt auf einmal Planwirtschaft nach sowjetischem Muster?

      Wie soll ich das verstehen... Unverbindliche Planwirtschaft?

      Die ES2050 schafft Anreize, keine Planwirtschaft. Bis auf die Einschränkung, dass keine neuen AKWs gebaut werden dürfen, wird der Markt spielen, wobei Energieträger mit weniger ungedeckten externen Kosten während einem begrenzten Zeitraum subventionsberechtigt sind. Also: JA!


      6 7 Melden
  • sandbe 10.05.2017 09:03
    Highlight Highlight Es ist schon wiedermal himmeltraurig: die SVP schiess mit einer Angstkampagne um sich, und das Volk scheint es zu glauben... und das alles nur mit erfundenen und erstunkenen Argumenten! Ich frage mich, ob Albert Rösti sich diese "Warmduscher"-Kampagne selber ausgedacht hat, oder ob seine Freunde bei Swissoil und/oder AVES darauf gekommen sind... Ein kleiner Hoffnungsschimmer gibt es immerhin, dass doch eine (wenn auch nur keine) Mehrheit den ES2050-Gegnern die Glaubwürdigkeit abspricht: https://twitter.com/gfsbern/status/862176777325744128

    Ich hoffe, dass es auch am Ende für ein JA reicht!
    17 12 Melden
  • BrigitteL 10.05.2017 08:57
    Highlight Highlight Die Energiestrategie ist eine grosse Chance für die Schweiz. Mal abwarten und zuschauen ist keine Lösung. Ich habe bereits JA gestimmt, denn ich möchte nicht abhängig sein von Energieimporten aus dem Ausland (im Moment macht das 3/4 unserer Energie aus) und ebenso wenig von AKWs. Ich freue mich auf eine Zukunft mit sauberer, einheimischer Energie und zahlreichen neuen Arbeitsplätzen.
    14 11 Melden
  • Chrischi 10.05.2017 08:38
    Highlight Highlight Bitte lasst euch nicht von den Fake-News und der Angstmacherei von der Gegnerseite verwirren!
    Gerade was die Auslandabhängigkeit angeht, zeigt die ES2050 vernünftige Alternativen auf um den wegfallenden Atomstrom zu kompensieren - etwas, das die Gegner bis jetzt schuldig bleiben.
    Die ES2050 ist ein vernünftiger Kompromiss aus schützen und nützen und führt die Schweiz in eine nachhaltige und effiziente Energieversorung. Eure Kinder werden es euch danken..
    Deshalb undbedingt JA am 21. Mai!
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    • TheDan 10.05.2017 08:53
      Highlight Highlight Anstelle ständig mit Fake-News und Angstmacherei zu kommen bring doch mal Argumente weshalb die Gegenargumente falsch sein sollen.
      Ich meine die Befürworter um Frau Leuthard hatten nun seit 2011 Zeit Szenarien aufzustellen und zu erklären wie genau die Stomversorgung 2050 funktionieren soll, gerade in Bezug auf 40% Bandenergie die durch Flatterstrom ersetzt werden sollen. Welche Speicherkapazitäten sind nötig? Was sind die Kosten für zusätzliche Speicher und Smartgrid? Wie soll so viel Energie eingespart werden unter gleichzeitiger Einführung von E-Mobilität und Bevölkerungswachstum?
      NEIN
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    • sandbe 10.05.2017 09:09
      Highlight Highlight @TheDan: und wie soll es ohne die Energiestrategie 2050 funktionieren? Die AKW gehen sehr bald vom Netz, und dann? Einfach Dreckstrom importieren? Als mit der Energiestrategie 2050 haben wir wenigstens einen Plan. Und das Märchen, dass Erneuerbare keine AKW ersetzen können, ist längst widerlegt. Verbrauch ist nicht konstant sondern variabel, aber AKW liefern nur konstant... darum braucht es Pumpspeicher, weil "Bandenergie" genau nichts bringt. Mit Erneuerbaren können die Pumpspeicher genauso gut genutzt werden, einfach umgekehrt als bei den AKW (hier noch im Detail: http://bit.ly/2q27AyX ).
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    • Schne 10.05.2017 09:13
      Highlight Highlight Es geht um Energie, nicht nur um Strom. Der Umbau kostet etwa 100 Milliarden. Dann brauchen wir aber nur noch halb so viel fossile Energie. Damit sparen wir bis 2050 ca. 200 Milliarden. Man darf hier also nicht nur von Kosten labern. Die Frage ist viel mehr, was kostet es uns, wenn wir nichts tun?
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  • LeKnut 10.05.2017 08:26
    Highlight Highlight Kein Wunder wenn selbst die NZZ eine Quasi-Wahlempfehlung für Nein abgibt: https://www.nzz.ch/schweiz/abstimmung-vom-21-mai-das-energiegesetz-auf-einen-blick-ld.1288154
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  • Hugo Wottaupott 10.05.2017 07:48
    Highlight Highlight JA Sager so vor den Preisschildern: Zum Glück wurde wegen mir der Strom teurer und damit alle Güter im Laden.
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  • Daniel Heusser 10.05.2017 07:33
    Highlight Highlight Unglaublich, dass die Manipulations-Taktik der SVP zu greifen scheint. Dank der ES 2050 würde wir endlich weniger Geld den Ölmultis geben und jeder von uns würde richtig viel Zaster sparen, denn dank den Effizienzvorgaben würden Gebäude, E-Geräte und Autos massiv weniger Energie verbrauchen und wir müssten viel weniger für den selben Komfort bezahlen. Doch der ultrareiche Albert Rösti ist auch Präsident von SwissOil und verdient eben dann, wenn unser Konsum richtig hoch bleibt. Was kümmert es ihn da, dass wir Normalbürger dafür tief in die Tasche greifen müssen?
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    • TheDan 10.05.2017 08:02
      Highlight Highlight ...massiv weniger Energie verbrauchen und wir müssten viel weniger für den selben Komfort bezahlen....

      Glaubst Du das ernsthaft?! In Deutschland explodieren die Kosten für die Energiewende:
      https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152/Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html
      Welche E-Geräte sollen denn noch massiv weniger Energie verbrauchen? Und vorallem was hat das mit der ES2050 zu tuhn?
      Klar ist die Energiewende technisch möglich, aber diese ist mit gewaltigen Kosten verbunden welche die Befürworter ständig leugnen. 40.- sind völlig utopisch.
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    • Karl33 10.05.2017 08:06
      Highlight Highlight "jeder von uns würde richtig viel Zaster sparen"
      haha, really?
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    • wanderhode 10.05.2017 08:24
      Highlight Highlight Dank den Vorgaben wird es technisch machbar den Verbrauch massiv zu senken? Und dank der zusätzlichen Abgabe pro kw/h können wir sparen? Wie geht das den? Bitte erklären Sie das.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 10.05.2017 06:51
    Highlight Highlight Wie werden wir entscheiden zwischen Import und Gaskraftwerken im Winter? Hängt weitgehend von Preisen, EU-Verträgen und Energiepolitik von Deutschland ab. Wir sollten in der CH flexibel bleiben und uns nicht durch Richtwerte zu teuren, unnötigen (z. B. Windkraftwerke) Investitionen verleiten lassen.
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    • sheimers 10.05.2017 09:55
      Highlight Highlight Zwischen Importen und Gaskraftwerken werden wir nach wirtschaftlichen Kriterien entscheiden. Mit der Energiestrategie 2050 werden wir aber weniger davon brauchen, weil neue, saubere Kraftwerkskapazitäten dazugebaut weren.
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Immer mehr Good News beim Klimaschutz – ausser in der Schweiz

Der Weltklimarat fordert zu raschem Handeln im Kampf gegen die Erderwärmung auf. Viele Städte, Regionen, Unternehmen und Investoren haben wichtige Schritte eingeleitet. Keine gute Falle aber macht die Schweiz.

Der Sommer scheint fast kein Ende zu nehmen. In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen im Schweizer Mittelland auf Werte von gegen 25 Grad, und das Mitte Oktober. Damit setzt sich der Trend eines Jahres fort, das ohnehin deutlich wärmer und vor allem trockener ist als der Durchschnitt. In solchen Fällen wird schnell einmal der Klimawandel als Ursache herangezogen.

Nun aber sind Wetter und Klima zwei unterschiedliche Phänomene. Trotzdem werden sie gerne vermischt. «Klimaskeptiker» etwa …

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