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ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WASSERKRAFT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Der Lai da Nalps ist ein Stausee im Val Nalps im Kanton Graubuenden am Freitag, 10. August 2012. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Das Rennen um das neue Energiegesetz ist weiterhin offen. Bild: KEYSTONE

Vorsprung der Befürworter schmilzt: Abstimmung um Energiegesetz ist noch nicht entschieden

Elf Tage vor dem Urnengang liegen die Befürworter der Energiestrategie 2050 in Abstimmungsumfragen noch immer vorne. Allerdings ist ihr Vorsprung geschmolzen. Das Rennen um das neue Energiegesetz bleibt bis am 21. Mai offen.

10.05.17, 06:48 10.05.17, 13:47


Gemäss der dritten Onlineumfrage von Tamedia würden 53 Prozent Ja oder eher Ja stimmen, abgelehnt würde die Vorlage von 45 Prozent. 2 Prozent haben sich noch nicht festgelegt. Damit gewannen die Gegner an Terrain. Vor zehn Tagen hatten sich noch 55 Prozent für das Energiegesetz ausgesprochen. 42 Prozent waren dagegen. In der ersten Umfragewelle war der Unterschied zwischen Ja- und Nein-Anteil noch etwas grösser.

Nun würden gemäss der am Mittwoch veröffentlichten Onlineumfrage von Tamedia 48 Prozent das Energiegesetz annehmen und 5 Prozent eher Ja stimmen. Nein würden 41 Prozent stimmen, eher Nein 2 Prozent.

Gleicher Trend in SRG-Umfrage

Auch laut der neusten Telefonumfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG ist vor der Schlussmobilisierung ein Nein-Trend ersichtlich. Jedoch hätten die Befürworter mit 56 Prozent immer noch eine absolute Mehrheit. Wäre am 29. April abgestimmt worden, hätten 37 Prozent ein Nein in die Urne gelegt. 7 Prozent wären unschlüssig gewesen.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WASSERKRAFT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Staubecken Plaeviggin der Energieunternehmung Repower oberhalb Kueblis im Praettigau, aufgenommen am Donnerstag, 11. November 2010. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Staubecken Pläviggin der Energieunternehmung Repower oberhalb Küblis im Prättigau. Bild: KEYSTONE

In der SRG-Umfrage vor einem Monat waren noch 61 Prozent der Stimmberechtigten für das Energiegesetz und nur 30 Prozent bestimmt oder eher dagegen. Trotz des Nein-Trends bleibt die Annahme des Gesetzes laut den Meinungsforschern die wahrscheinlichere Variante. «Entstanden ist zwischenzeitlich aber eine gewisse Verunsicherung.»

FDP-Wähler tendieren zu Nein

Der bisherige Abstimmungskampf habe in den Stimmabsichten der Parteiungebundenen die grösste Verschiebung ausgelöst, schreiben die Politologen von gfs.bern. Die Zustimmungsbereitschaft verringerte sich um 23 Prozentpunkte; die Ablehnungstendenz nahm um 24 Prozentpunkte zu.

Am deutlichsten unterstützen Wählende der SP und Grünen das neue Energiegesetz. Auch die CVP-Wähler sind mehrheitlich dafür. Der allgemeine Nein-Trend findet sich bei diesen drei Parteien nicht. Anders ist dies bei FDP-Sympathisanten. Sie bleiben zwar knapp im Ja-Lager, die Zustimmung geht hier aber zurück. Im Umfeld der SVP zeigt sich die ablehnende Haltung in der zweiten Umfrage verstärkt. Die Partei hatte das Referendum ergriffen.

Klimaschutz steht im Vordergrund

Gemäss der Tamedia-Umfrage ist das Hauptargument der Befürworter weiterhin, dass die Zukunft erneuerbaren Energien gehört und das Klima geschont werden soll. Mehr als drei von fünf Befragten äusserten sich in diesem Sinn. 15 Prozent argumentierten mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WASSERKRAFT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Touristen blicken ueber den Stausee zum Zervreilahorn (2898 Meter ueber Meer), aufgenommen am Dienstag, 11. August 2015, in Vals. Der Berg wird auch als

Stausee zum Zervreilahorn (2898 Meter über Meer). Bild: KEYSTONE

Auf der Seite der Gegner stören sich gemäss der Umfrage 31 Prozent der Befragten daran, dass das Gesetz die bewährte und sichere Energieversorgung der Schweiz zerstöre. Fast ein Viertel argumentierte, dass der Staat mit drastischen Massnahmen dazu zwinge, den Energieverbrauch praktisch zu halbieren. 22 Prozent gehen von einer massiven Verteuerung der Stromnutzung aus.

Verschiedene Umfragemethoden

Die Tamedia-Umfrage war am 4. und 5. Mai online. Die bereinigten Daten wurden für die Analyse nach demografischen, geografischen und politischen Variablen gewichtet. Die Resultate der Befragung stützen sich auf 11'490 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz. Der maximale Stichproben-Fehlerbereich wird mit plus/minus 1,3 Prozentpunkten angegeben.

Für die SRG-Erhebung waren zwischen dem 25. April und 3. Mai 1410 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte telefonisch befragt worden. Der statistische Unsicherheitsbereich liegt hier bei plus/minus 2,7 Prozentpunkten.

Das Stimmvolk entscheidet am 21. Mai über das erste Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050. Der Bundesrat und das Parlament wollen den Energieverbrauch senken, die Energieeffizienz erhöhen und die erneuerbaren Energien stärker fördern. (viw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.05.2017 08:40
    Highlight Es gibt eine Alternative zur Energiestrategie 2050!

    Staatliche Abgaben auf Strompreise reduzieren mit der Abschaffung der KEV. Stattdessen Investitionsbeiträge für den Bau von neuen erneuerbaren Energien, wobei diese Investitionsbeiträge zeitlich auf maximal zehn Jahre zu befristen sind. Versorgungssicherheit ist zu gewährleisten mit Bandenergie, das heisst Speicher- und LaufKW sind nach Möglichkeit auszubauen. Produzentenpreise erhöhen, indem Importe nur zugelassen werden, wenn sie tatsächlich nötig sind, damit EWs in Zukunft gewinnbringend produzieren können.
    3 4 Melden
    • Kaviar 11.05.2017 13:28
      Highlight Nein, Subventionen und Marktabschottung wären kontraproduktiv.
      Es braucht einzig und allein eine rigorose Änderung des Bau- und Raumplanungsgesetztes.
      Das Errichten von Solaranlagen an Dächern und Fassaden sollte für jedermann und ausnahmslos alle Gebäude gebührenfrei erlaubt sein. Das Errichten von Solar- und Windkraftanlagen sollte komplett vom Land- und Naturschutz ausgeklammert werden, und explizit in Landwirtschaftszonen erlaubt sein. Dann werden Solar. Und Windenergie über Nacht zum hochlukrativen Geschäft und ein Riesenboom ganz ohne Steuergelder zu verschleudern, käme in's Rollen.
      2 1 Melden
  • Ökonometriker 10.05.2017 15:17
    Highlight Meine Hoffnung ist, dass es ein Nein gibt und danach eine Neuauflage, welche dem Verursacherprinzip entspricht und Staatsquotenneutral ist.

    Die im EGS vorgesehene Umverteilung von Mietern und Arbeitern zu Immobilienbesitzern und Unternehmern ist nicht nur ineffizient, besonders da sie Grossverbraucher ausnimmt, sondern auch ungerecht.
    18 21 Melden
  • patnuk 10.05.2017 14:56
    Highlight In diesem Energie Paket ist zu viel drin und völlig unübersehlich, man sollte die Themen trennen und einzeln abstimmen lassen.
    17 18 Melden
  • proes2050 10.05.2017 14:03
    Highlight Diese Tendenz führe ich auf die erneut leider gute Abstimmungspropaganda der SVP zurück. Scheinbar erreicht man damit sehr viele Leute! Was mich jedoch ärgert ist die Tatsache, dass deren Argumente in dutzenden Artikeln widerlegt werden und die Gegner dies scheinbar nicht kümmert!
    22 25 Melden
  • Toerpe Zwerg 10.05.2017 13:43
    Highlight Ein Nein zum Energiegesetz ist kein Nein zur Energiewende und noch nicht mal zur Energiestratgie 2050. Der Bundesrat hat sich mit vielen "Geschenken" an alle Akteure deren Zustimmung zu einem Gesetz erkauft, welches ihm auf sehr lange Frist enorme Kompetenzen zuschanzt und in einem hochtechnologischen Bereich einen viel zu langen Zeitraum zu determinieten versucht. Es wird teuer, bürokratisch, undemokratisch und es wird riesige Fehlinvestitionen auslösen.


    Das Gesetz ist unnötig und schädlich. Ein Nein macht den Weg frei für einen realistischen und flexiblen Weg in die Energiezukunft.
    27 19 Melden
  • Tom B. 10.05.2017 12:50
    Highlight Schon gemerkt: Da dem JA-Lager langsam aber sicher die Mehrheit knapp wird, sind die Umfragewerte der 3. Welle gaaaaanz schnell weit hinten in den News abgerutscht. Umgekehrt gäbe es wohl überall tagelange Schlagzeilen auf Seite 1...🙈🙉🙊
    22 17 Melden
  • stoeffeli 10.05.2017 12:12
    Highlight Ich habe meine Meinung von Ja zu Nein gewechselt und je länger ich mich damit beschäftige desto sicherer bin ich mir. AKW gibt es auch bei einem Nein keine neue (wirtschaftlichkeit) und Klimaabkommen ist davon abgekoppelt. Im Endeeffekt wird hier versucht mit Subventionen Effizienz zu erreichen und dass das nicht funktioniert sollte gerade in der Schweiz jeder wissen. Wir brauchen effizientere Stromgewinnung und Verbrauch und dafür braucht es ein Nein. (Ich empfehle jedem aufgeschlossenen Leser die Pro-Contra Meinungen/Kommentare der NZZ)
    37 23 Melden
    • Merida 10.05.2017 13:13
      Highlight Ohne Anreize wird sich aber leider nie etwas ändern...
      20 13 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 16:02
      Highlight @Merida: Der Anreiz kommt vom billigeren Preis, den Wind- und Solarkraftanlagen haben, bzw. haben werden. Es braucht keine staatlichen Anreize und schon gar keine Subventionen.
      12 10 Melden
    • BRO 10.05.2017 17:07
      Highlight Warum wird es billiger?
      Durch die Produktion-> Skaleneffekte Effizienzsteigerung und technische Deflation. Warum? Weil in gewissen Ländern die Stossrichtung gegeben wird in eine erneuerbare Zukunft. Die Zukunft ist erneuerbar, es gibt keine Andere. Wer dem hinterherhinkt hat einen technologischen Nachteil.
      10 5 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 22:11
      Highlight @BRO: Nein. Skaleneffekte können die Herstellkosten optimieren. Aber das leitet nie einen Technologiewechsel ein. Denn skalieren (und subventionieren) lässt sich jede Technologie.
      Das einzige was einen Technologiewechsel nach sich ziehen kann, ist Innovation.
      Innovation bringt bessere und kostengünstigere Alternativen, was den Umschwung zu neuen Technologien bewirkt. Strategiefantasien, Lenkungsabgaben und Subventionen konnten das noch nie nachhaltig leisten.
      3 1 Melden
    • BRO 11.05.2017 08:03
      Highlight @kaviar Innovation in der PV-Modulbranche gab es in den letzten 25 Jahren keine nennenswerten. Auch nicht nötig. Der Preis hat sich seit 1990 mehrmals halbiert. Der Wirkungsgrad konnte sich knapp verdoppeln. Die Chinesen schwemmen den Markt mit Modulen. Der Preis fällt noch immer. Dieses Jahr wird die Nachfrage wieder etwas höher, somit auch der Preis.
      1 1 Melden
    • Kaviar 11.05.2017 13:38
      Highlight @BRO: Ich denke in Jahrhunderten. Ohne die Erfindung der verschiedenen Photovoltikzelltypen gäbe es eine lukrative Alttnative weniger.
      2 0 Melden
  • demokrit 10.05.2017 11:41
    Highlight Dieser Journalist bringt das Dilemma der Abstimmung gut und überraschend neutral zum Ausdruck:
    http://www.tagblatt.ch/nachrichten/schweiz/pragmatismus-ohne-begeisterung;art120101,4977251

    Ich bin hier nach wie vor unentschlossen. Im Zweifel werde ich wohl ein taktisches Nein einlegen. Vor allem wegen dem massiven Bürokratieausbau und weil ich nicht davon ausgehe, dass diese Steuererhöhungen je wieder zurück genommen werden (genau wie damals bei der als Kriegssteuer eingeführten MWST).
    27 13 Melden
  • Tanja M. 10.05.2017 11:07
    Highlight Es ist offensichtlich, dass den Gegnern die Argumente ausgehen. Die Energiewende kommt so oder so, je früher wir uns auch in diesem Thema als innovative, zukunftsgerichtete Schweiz positionieren und Arbeitsplätze schaffen können umso besser. Anstelle uns von angeblich hohen Mehrkosten blenden zu lassen sollten wir uns vielmehr darüber Gedanken machen, welche Kosten die nächsten Generationen tragen werden müssen, wenn wir darauf verzichten, einheimische, erneuerbare Energien gezielt zu fördern.
    Daher ein klares Ja für die Energiestrategie 2050.

    31 33 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:27
      Highlight Wenn die "Energiewende" sowieso kommt, dann braucht es das Steuermilliarden verschlingende Subventionsmonster ES2050 ja überhaupt gar nicht.

      Darum: NEIN zur ES2050!!!

      Subventionierte Märkte führen immer zu massiv überhöhten Marktpreisen. Wer das Portmonnaie unserer Nachkommen schonen will, kann das nicht wollen.

      Darum: NEIN zur ES2050!
      35 29 Melden
    • peigi 10.05.2017 11:42
      Highlight @ Kaviar: Das Problem: Die alten Energieträger (Nuklear, Fossil) sind massiv subventioniert und verzerren den Markt. Einfach verdeckt und nicht durch klar deklarierte und nachvollziehbare Subventionen.

      Spätestens ab 2020, wenn wir die ersten AKWs rückbauen sollen, deren Betreiber die Kosten nicht decken können und der Staat mit Steuergeldern aufräumen darf lässt es sich dann nicht mehr schönreden.

      Wer Beispiele braucht, google mal KKW Greifswald...

      Darum JA zur ES2050
      20 16 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 11:44
      Highlight @Kaviar: Ja, die Energiewende kommt sowieso!
      Die Frage ist, ob wir auf den Zug aufspringen, oder uns von ihm überfahren lassen.

      Die ES2050 setzt Anreize für Investitionen, die sich längerfristig mit Sicherheit lohnen (Interesse des Staates) aber kurzfristig eine starke Belastung darstellen (aktuelle Marktpreise).

      Einem "Markt" sind Fehler egal, ein "Markt" kann auch mal an die Wand fahren, ein Staat kann sich das nicht erlauben und muss frühzeitig handeln.
      16 8 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 15:38
      Highlight @FabianHutter: Wenn der Zug kommt, dann kann man auch ganz einfach einen Schritt zur Seite machen, dann dem Zug hinterwinken und zuschauen, wie er in die falsche Richtung fährt.
      Wenn Investionen sich sicher lohnen, dann braucht es keine staatl. Anreize. Denn dann wird von selbst investiert.
      Im Markt werden Fehler sofort ausgemerzt. Was nicht rentiert, wird ausgemustert. Was bleibt, das taugt. Beim Staat ist das ganz anders. Der Staat kann Jahrzehntelang Schindluder betreiben, ohne das irgendein Amtsträger je um seine Pfründe fürchten muss.

      12 8 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 16:29
      Highlight @Kaviar: Ein nicht regulierter Markt schaukelt sich auf und führt öfters mal zu Einbrüchen. Da ein "Markt" nur ein Gedankenkonstrukt ist, ist ihm das auch egal.

      Ein Staat muss genauso wie er andere Märkte zu einem gewissen Mass regelt auch den Energiemarkt regeln. Weil ein Einbruch des Marktes, oder eine plötzliche Verteuerung der Energiepreise etwas ist, was sich ein Staat als Werkplatz nicht leisten kann.
      5 2 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 22:30
      Highlight @FabianHutter: Es braucht ein absolutes Minimum an Spielregeln. Aber der Staat soll nicht mitspielen. Der Staat soll das Spielfeld warten und die Schiedsrichter stellen. Nichts weiter.
      Die Energiemenge zu beschneiden bedeutet das Spielfeld einzuschränken. Das ist nicht zum Wohle aller.
      Es ist falsch, den Prokopfverbrauch an Energie zu begrenzen, weil es dazu gar keine Veranlassung gibt. Kernenergie kann uns CO2-frei versorgen. Weil CO2 ungiftig ist und ganz offensichtlich das Klima nicht beeinflusst, gibt es eigentlich keinen Grund fossile Brennstoffe nicht zu nutzen.
      2 3 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 22:42
      Highlight Problem ist nicht die Energiewende.
      Mehr Solarenergie ist sinnvoll und wird ohnehin kommen, vor allem in den Alpen.
      1. Problem ist die Subventionswirtschaft, die aufgebaut werden soll. Auch wenn Befristung versprochen wird: Daran glaube ich nicht, aufgrund früherer Erfahrungen.
      2. Die enormen Kompetenzen und damit Eingriffsmöglichkeiten, die dem Bundesrat zugeschanzt werden. Tschüss Freiheit, willkommen Planwirtschaft.
      3. Der Sparwahn. Energie "sparen" ist bei nicht-erneuerbaren Energien von Bedeutung.
      Bei erneuerbaren ist es unwichtig, denn diese sind unerschöpflich.
      3 2 Melden
    • Kaviar 11.05.2017 13:45
      Highlight @atomschlaf: Punkt 3: Das ist das entscheidende Argument. Danke für diese brillante Überlegung! Deswegen ist die ES2050 irrsinniger Humbug.
      Ein Wechsel hin zu erneuerbaren Energien erfordert keine wohlstandsschädigende Begrenzung des Energieverbrauchs!
      Darum: Nein!
      1 2 Melden
  • IMaki 10.05.2017 10:31
    Highlight Man muss nicht SVP-Troll sein, um gegen das Energiegesetz zu stimmen. Wesentliche Fehler sind die fehlende Verbindlichkeit für das Abstellen der Schrottreaktoren, was Planungssicherheit für Investitionen in Erneuerbare behindert. Und die faktische Opferung von Schutzgebieten zugunsten von Energieinvestitionen ist unannehmbar. Aber das Schlimmste: die so genannte Energiewende ist ein weiteres Schmiermittel für eine ausser Rand und Band geratene Wachstumsmaschinerie. Als ob unendliches Wachstum möglich wäre! Noch mehr Verkehr auf Strasse, Schiene und in der Luft, noch mehr Beton? Basta!
    17 34 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 11:47
      Highlight @IMaki: Wie sieht denn ihre Alternative aus? Die "geopferten Schutzgebiete" sorgen dafür, dass weniger CO2 in die Luft kommt. Ein Windrad hat man inner kürzester Zeit wieder abgebaut, CO2 bleibt Jahrhunderte in der Luft.

      Und Glauben Sie ernsthaft, dass Sie mit einem NEIN gegen die Wachstumsmaschinerie stimmen?
      18 8 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 22:45
      Highlight @fabianhutter: Vergiss das CO2. Das bisschen CO2, das die Schweiz produziert ist weder spür- noch messbar klimarelevant.
      Auch wenn wir für die Diskussion mal annehmen, dass die CO2-These stimmt, können wir mangels relevantem Volumen keinen Einfluss auf das Klima nehmen.
      Die schweizerische Klimapolitik dient einzig dem grünen Gewissen und der internationalen Reputation. Ansonsten bedeutungslos.
      3 3 Melden
  • andivm 10.05.2017 10:30
    Highlight der technologische wandel ist im gang, ob wir nun wollen oder nicht. künftig wird es mehr dezentrale produzenten geben, batterie und speicher in den häusern und quartieren sowie intelligente stromnetze. deutschland und italien haben dank ihren förderprogrammen für solarenergie inzwischen soviel kapazität am mittag, dass wir bei einem allfälligen engpass günstig importieren können. die versorgungssicherheit ist NICHT gefährdet. dies wird von ingenieuren und fachleuten im in- und ausland bestätigt. lieber gut informiert sein, als sich eine bären aufbinden lassen. JA ES2050!
    27 20 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:06
      Highlight die versorgungssicherheit ist im winter und in der nacht sehr wohl gefährdet, bitte richtig informieren.
      Die Überproduktion am Mittag ist Verschwendung (LEAN Management, die 7 Verschwendungsarten) und kann nicht sinnvoll genutzt werden. Wenn wir Engpässe haben haben auch die einen (weil überall Nacht und Winter gleichzeitig ist), also endets wieder beim Gas- und Kohlestrom-Import. Congrats aber zum Ja
      23 16 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:32
      Highlight btw, bin ingenieur und kann deine these mit der versorgungssicherheit nichz bestätigen. sorry.
      7 11 Melden
    • Tepesch 10.05.2017 11:42
      Highlight @hueberstoebler
      Heute gibt es einfach in der Nacht Überproduktion.
      In Zukunft wird sich einfach alles 180° drehen. Am Mittag ist der Strom am günstigsten und die Batterien und Stauseen werden mit dem überschüggen Strom geladen. In der Nacht ist er am teuersten, wenn Solaranlagen keine Energie liefern.
      PS: Ausser Solar, funktionieren andere Alternativen wie Wind- oder Geothermiekraftwerke auch bei Nacht bzw. Dunkelheit 😉
      10 11 Melden
    • peigi 10.05.2017 11:48
      Highlight @ Huberstoebler

      Das ewig gleiche Argument der Gegner, man könne die Überproduktion nicht speichern stimmt einfach nicht. Es gibt zentrale Langzeitspeicher (Pumpspeicher, Stauseen) und dezentrale Kurzzeitspeicher (Hausbatterien, intelligente Boiler etc.) und verbraucherseitige Massnahmen (in Zukunft ist es vielleicht günstiger, wenn die Waschmaschine am Mittag läuft statt am Abend).

      Die ES 2050 ist die nachhaltige Alternative zum Status Quo. Darum JA...
      11 11 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 11:56
      Highlight @hueberstoebler: Und wie wollen Sie Energie gewinnen, damit die Versorgungssicherheit nicht gefärdet ist?

      Die einzige Energieproduktion, die die ES2050 verbietet ist Atomstrom und glauben Sie ernsthaft, dass Sie im Moment einen Anbieter oder eine Ortschaft für ein AKW finden?

      Desweiteren will die ES2050 den Energieverbrauch senken und mehr erneuerbare Energie produzieren.

      Die Gegner haben keinen besseren Plan. Der Plan der Gegner sieht vor abzuwarten und Tee zu trinken. Irgendwie wird es schon klappen.
      9 11 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 13:13
      Highlight @tepesh:
      grundsätzlich stimmt deine argumentation.
      geothermie: kritisches thema in der schweiz seit dem zwischenfall in basel. ausserdem gibt es langzeitstudien, die bestätigen, dass der umwelt sehr stark geschädigt wird durch den wärmeentzug (boden friert durch im winter und tötet tiere und pflanzen, man müsste den boden jeden sommer heizen um die entnommene energie zurückzugeben)

      Wind: ja, nicht uhrzeitabhängig aber wetterabhängig. standortwahl in der schweiz eimgeschränkt, grundlast nicht gegeben.

      solar: selber gesagt, keine grundlast, sehr abhängig vom wetter, etc

      fortsetzung folgt
      3 5 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 13:15
      Highlight @tepesh:
      die alternativen:

      atomstrom, gaskombikraftwerke. grundlastvedarf möglich.

      der wechsel um 180• wäre nicht kritisch, wohl aber der ausfall einer beträchtlichen strommenge
      5 6 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 13:17
      Highlight @peigi

      wie schon andernorts erwähnt: neue stauseen in der schweiz nicht môglich, pumpspeicherwerke nur eingeschränkt möglich,

      batterien nicht wirklich umweltfreundlich,

      wasserstoff gefährlich und miserabler wirkungsgrad,

      intelligente boiler schön und gut aber mit viel verlust verbunden.

      am ende muss trotzdem jeder noch sein e-auto und handy und smartwatch etc über nacht laden, weil diese sachen tagsüber mitkommen und nicht zuhause an der steckdose bleiben.

      schöner gedanke, aber nicht zu ende gedacht und momentan nicht möglich
      6 6 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 13:21
      Highlight @fabianhutter:

      AKW und gaskombi sind die besten und umweltfreundlichsten alternativen.

      auch bei windkraftwerken wird es standortgegner geben. das ist also kein argument und sache des staates, etwas notfalls durchzuboxen um die versorgungssicherheit zu gewährleisten.

      der plan energie zu sparen hat nicht nur die ES2050, siehe stromsparlampen in der IKEA. nur hat die es2050 absolut surreale vorstellungen, wie viel eingespart werden kann, und zudem gibt es keine sanktionen bei nichteinhalten der ziele. ergo, weil stromverbrauch senken arbeit bedeutet, und es keine strafe gibt, wirds niemand tun
      6 8 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 13:22
      Highlight @fabianhutter ....
      die gegner haben sehr wohl pläne, wie schon gesagt, gaskombi, AKW4.0, effizienzausbau bei wasserkraft, sinnvoller ausbau von wind und solar.

      also nein, es bleibt nicht bei abwarten und tee trinken, sondern geht zu besseren lösungen.
      7 6 Melden
    • fabianhutter 10.05.2017 13:49
      Highlight @hueberstobler: AKW 4.0 ist noch in der Entwicklung in ca. 20 Jahren wird warscheinlich in China der erste Prototyp ans Netz gehen. Damit zu planen ist mehr als nur unzuverlässig.

      Effizienzausbau bei Wasserkraft wird auch bei ES2050 gemacht.

      Standortgegner hat man immer ja. Aber die AKW Bewegung lässt sich beim besten Willen nicht mit den paar Windkraftgegner vergleichen.

      Beim Energiesparen muss man sich Ziele setzen. Ohne Ziele wird gar nichts gemacht. Aber diese Ziele mit aller Kraft durchzuboxen wäre auch nicht zielführend.
      3 5 Melden
    • peigi 10.05.2017 14:15
      Highlight @ hueberstoebler

      ich teile deine Ansicht betreffend Ladezeiten für EVs, Handys etc. zwar nicht, aber das sind subjektive Einschätzungen. Ich begrüsse aber, dass du wenigstens dazu stehst, dass du AKWs der 4. Generation als Alternative erachtest. Die Gegner stehen da eben nicht dazu...

      Ich halte aktuelle AKWs in einer Gesamtkostenbetrachtung für unwirtschaftlich (siehe aktuelle Projekte wie Hinkley Point) und 4. Generation AKWs sind derzeit noch Theorie. Sollten die kommen und die Erwartungen erfüllen, toll. Das ist aber ein Thema für 2035...
      3 2 Melden
    • Ueli Hagnauer 10.05.2017 15:28
      Highlight Wenn wir Sonnen- und (begrenzt) Windenergie klug mit mit Wasserkraft, Pumpspeicherwerken, Wasserstoff, Methan, Druckluft, Batterien ... sowie Effizienz kombinieren, sieht die Sache schon besser aus. In der Gebäudeisolation allein schlummert ein Potential von 100 TWh/a, Energie, die vorwiegend im Winter eingespart wird. Das ist viermal (!) soviel wie der Atomstrom, den wir schrittweise ersetzen müssen, und das Geld bleibt in der Schweiz. Die Förderung der Gebäudemassnahmen läuft schon Ende 2019 aus. Das neue Energiegesetz führt sie weiter. Auch deshalb: Energiegesetz JA!
      3 2 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 16:29
      Highlight @peigi

      Wie du selber erkannt hast ist die 4. Generation noch nicht so bald einsetzbar, auch die Zukunftsvisionen von Fusionsreaktoren leider nicht. Das ist klar ein Minuspunkt.

      Ich sehe von Befürwortern Lösungen mit super-intelligenten Lade-Steuerungen, die das Auto dann laden wenn der meiste Stromüberschuss im Netz ist (also mittags), nur ist dann mein Auto nicht zuhause in der Garage, sondern mit mir unterwegs oder bei der Arbeit. Auf dieses Problem wusste soweit noch niemand eine Antwort. Die Züge nur tagsüber fahren zu lassen ist auch doof, und Wasserstoffspeicherungwirkungsgrad.. naja
      3 1 Melden
    • Wambolium 10.05.2017 17:51
      Highlight AKW der 4. Generation sind keine Alternative, da sie frühstens 2030 auf den Markt kommen und bis die Bewilligungen durch sind und eines gebaut ist noch weitere 15 Jahre vergehen. Wir können also allerfrühstens im Jahre 2045 mit einem AKW 4.0 rechnen. Ausserdem wird die direktdemokrstische CH kaum das erste Land mit einem AKW 4.0 sein, weshalb noch weitere Jahre vergehen werden. Gaskombi ist auch keine Alternative, wegen dem hohen CO2 Ausstoss. Ich sehe da als einziger Ersatz für unsere AKWs die Erneuerbaren und das Energiesparen, welche mit der ES2050 gefördert werden.
      2 2 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 22:54
      Highlight @Wambolium: Gaskombikraftwerke werden wir mit oder ohne ES2050 brauchen, das ist auch nicht weiter tragisch, denn diese stossen vergleichsweise wenig CO2 aus.
      Die Pläne liegen bereits in den Schubladen des BFE, bloss will man das offenbar im Vorfeld der Abstimmung nicht an die grosse Glocke hängen.

      http://bazonline.ch/schweiz/standard/bund-plant-fuenf-gaskraftwerken/story/30175474
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    • Wambolium 11.05.2017 06:22
      Highlight GuD-Kraftwerke sind die fossilen Kraftwerke mit dem geringsten CO2 Ausstoss. Ja, GuD Kraftwerke stossen weit weniger CO2 aus als bspw. Braun- oder Steinkohle Kraftwerke. Allerdings ist der CO2 Austoss von GuD Kraftwerken immer noch viel höher als bei den Erneuerbaren. Mit der ES2050 werden weniger bis gar keine GuD Kraftwerke benötigt. Ohne ES brauchen wir mehr GuD Kraftwerke, da das Stromsparen und die Erneuerbaren weniger gefördert werden. Es ist übrigens möglich den Stromverbrauch nur mit Erneuerbaren zu decken. Norwegen machts vor, diese decken ihren Strombedarf zu 100% aus Erneuerbaren.
      1 0 Melden
  • hueberstoebler 10.05.2017 10:26
    Highlight Kurz zum Klarstellen:
    Die Angstmacherei auf der Gegnerseite kann ich nicht unterstützen, kosten tut beides wahrscheinlich etwa gleich viel.

    Das Problem bei den Befürwortern bzw. deren Energiestrategie: Nur halb angedachte Lösungen, blockiert bessere Ansätze, kann den Strombedarf nicht decken.
    Die Strategie rechnet mit 40% (!!!!) Reduktion im Stromverbrauch, schon klar sagen die dass wir keine Ausfälle haben werden. Auch eine Reduktion von Benzin & Diesel wird vorhergesagt. 40% Reduktion ist aber Utopia, .... (Fortsetzung folgt)
    20 12 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:03
      Highlight die Vergangenheitswerte lassen eher das Gegenteil vermuten mit immer leistungsfähigeren Elektronikgeräten, mehr Wärmepumpen und Elektroherden anstelle von Erdöl und Gas (was ja eigentlich okay wäre) UND Elektroautos, um den Benzinverbrauch runterzukriegen.

      Die Befürworter meinen immer man könne ja weitere Speicherwerke (Stauseen) bauen (wo bitte, ohne Naturgebiet zu zerstören?) oder Tesla Powerwalls verwenden (viel umweltfreundlicher als 200g uran :) hust*ironie*hust)

      Habe diverse Vorträge von befürworten und bundesvertretern besucht, keiner konnte diese fragen beantworten.
      18 10 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:04
      Highlight Fazit: Nette Idee, toll sind wir jetzt auf einmal Umweltfreundlich, aber nicht zu Ende gedacht und von Fehlern gespickt.

      Deshalb NEIN an der Urne und eine bessere Lösung abwarten, diesmal mit mehr Technik und weniger Lobbyismus (den es auf beiden Seiten gerade hat)
      14 11 Melden
    • velobuäb 10.05.2017 11:10
      Highlight @hueberstoebler
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil
      - Energiereduktion um 40%, davon 13% STROM
      - das ganze bis 2050 also über 30 Jahre Zeit, 30 Jahre!!!
      12 7 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:24
      Highlight @velobuäb:
      ich frage nochmals:
      bevölkerung wächst, geräte werden leistungsfähiger, ÖV wird ausgebaut,

      wooooo genauuuu besteht die möglichkeit, 40% energie einzusparen?
      und jetzt komm mir nicht mit "häuser isolieren und bessere wirkungsgrade", ausser wenn du bereit bist aus eigener kappe 4/5 der schweizer gebäude und 80% sämtlicher maschinen (autos, werkzeugmaschinen, züge etc) abzureissen und zu ersetzen durch energietechnisch sinnvollere.

      das lustigste: es gibt keine strafe, wenn diese ziele nicht erreicht werden. deshalb heissen die ziele auch nicht ziele sondern richtlinien. wer machts?
      14 10 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:45
      Highlight @velobueb: Wie soll das funktionieren? Bis in 30 Jahren wird die Schweiz 12 bis 16 Mio. Millionen Einwohner haben.
      Wenn man mit doppelt sovielen Menschen 40 % weniger Energie verbrauchen will, wie heute, dann muss in 30-40 Jahren jeder mit 30% auskommen, von dem was er heute braucht. Ein Prokopfverbrauch von 30 % vom heutigen Prokopfverbrauch, das ist nicht machbar, jedenfalls nicht ohnen unseren Wohlstand, unsere Infrastruktur und kulturellen Leistungen zu sabotieren. Die Schweiz müsste zu einem bronzezeitlichen Hirtenvolk zurückentwickelt werden, um die 40 % Energie dauerhaft einzusparen.
      10 5 Melden
    • peigi 10.05.2017 11:54
      Highlight @ Hueberstoebler

      1. Seit 2000 ist der Energieverbrauch ca. 14% gesunken, nicht gestiegen. Seit 2000 haben wir aber mehr Autos, mehr Menschen, mehr Smartphones, mehr Tablets etc.


      Im Zeitrahmen von 20, 30 oder gar 40 Jahren werden 99% aller Autos, fast alle heute existierenden haustechnischen Anlagen, Heizungen etc. ersetzt.

      Da besteht die Möglichkeit, die Energie einzusparen. Es braucht keine zusätzliche Bereitschaft irgendetwas zu ersetzen. Aber es ist sinnvoll Anreize zu schaffen, bestehnde Energieverbraucher mit Effizienten zu ersetzen. Hier greift die ES 2050, darum Ja.
      8 8 Melden
    • peigi 10.05.2017 12:56
      Highlight @ Kaviar:

      Aus dem Energiegesetz...

      Art. 3 Verbrauchsrichtwerte

      1 Beim durchschnittlichen Energieverbrauch pro Person und Jahr ist gegenüber dem
      Stand im Jahr 2000 eine Senkung um 16 Prozent bis zum Jahr 2020 und eine Senkung
      um 43 Prozent bis zum Jahr 2035 anzustreben.

      Energieverbrauch pro Person! Nicht absolut. Entsprechend ist ihr Pro Kopf Szenario von 30% irreführend da das Bevölkerungswachstum mit den Zielen nichts zu tun hat.
      6 2 Melden
    • velobuäb 10.05.2017 13:19
      Highlight @ peigi

      Danke für die Erklärungen für die zwei Herren
      5 1 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 13:26
      Highlight @peigi

      autos werden verbessert, das ist in 30 jahren vielleicht möglich.
      häuser stehen locker 80 jahre, ist also in 30 jahren nicht möglich.

      gemäss meinen infos sinkt der energieverbrauch erst seit 2015 und war bis dahin am steigen. dass er aber beim erwarteten zuwachs weiter sinken soll wage ich zu bezweifeln, technisch ist die effizienz ausgereizt, einzige môglichkeit wären neue, nocht nicht bekannte technologien.
      3 4 Melden
    • peigi 10.05.2017 14:20
      Highlight Ich bin im Baugewerbe tätig und muss dir sagen, dass bei einem Haus "nur" der Rohbau 80 Jahre und länger steht. Alle anderen Teile müssen in kürzeren Intervallen ersetzt werden, technische sowieso. Fassaden sind irgendwo bei 40 - 50 Jahren (wichtig fürs Dämmen) und Heizungen bei max 30 Jahren (wichtig für die Effizienz). Wenn ich heute also einen Neubau beziehe muss ich bis auch bei diesem bis 2050 so einiges ersetzen, u.A. die Heizung.

      Hier noch Details:
      https://www.hausinfo.ch/de/home/gebaeude/renovation-unterhalt/unterhaltsrhythmen-erneuerungsrhythmen.html
      3 1 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 15:41
      Highlight @peigi: Dann erreichen wir das Energieziel ganz einfach indem wir ganz viele Kinder zeugen ...
      3 1 Melden
    • Eldroid 10.05.2017 20:06
      Highlight @peigi und @velobuäb

      @hueberstoebler s Zahl mit 30% war etwas zu hoch,
      aber die 15% vom Jahr 2000 sind eindeutig irreführend:

      Stromverbrauch Jahr 2000: 52.3 GWh
      Stromverbrauch Jahr 2015: 58.2 GWh

      Gegenüber heute wäre die Reduktion 23.6% was fast 10% mehr als die angegebenen 15% sind (gegenüber dem Jahr 2000)

      Quellen:
      http://www.bfe.admin.ch/themen/00526/00541/00542/00631/index.html?dossier_id=00867





      2 1 Melden
    • peigi 11.05.2017 11:45
      Highlight @ Eldroid Die 14% beziehen sich wie gesagt um Verbrauch pro Kopf und um Gesamtenergie, nicht Strom alleine (obwohl dieser pro Kopf auch gesunken ist!).

      2000
      Bevölkerung 7'164'444
      Verbrauch 855'290 TJ
      Pro Kopf 119.4 GJ

      2015
      Bevölkerung 8'237'666
      Verbrauch 838'360 TJ
      Pro Kopf 101.8 GJ

      101.8 GJ / 119.4 GJ = 0.8525... => Fast 15 % Reduktion pro Kopf und trotz Bevölkerungswachstum sogar eine absolute Reduktion!
      3 0 Melden
  • Notabene14 10.05.2017 10:24
    Highlight Ja, ok, die Gegner holen auf, aber von überholen steht gar nichts. Das ist nur ein reisserischer Titel. Die Fakten sprechen Klartext: die Mehrheit ist dafür. Deshalb ist Angst von der einen Seite oder Schadenfreude von der anderen Seite gar nicht entscheidend.
    8 19 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:46
      Highlight Ja, ja. Und Trump wird nie gewählt.
      11 3 Melden
  • Laura Curau 10.05.2017 10:19
    Highlight Die Gegner möchten neue AKW. Watson hat das zum Glück thematisiert : http://www.watson.ch/!730323872?utm_source=notification#comment_805071

    Ein Ja ist die richtige Antwort. Denn wie sonst können wir die weg fallende Energie der AKW ersetzen? Nur mit der Energiestrategie gehen wir für Klima, Energie und Umwelt einen Schritt voran. Und halten die Innovation in der Schweiz hoch. Deshalb Ja am 21. Mai!
    17 19 Melden
    • Madison Pierce 10.05.2017 11:03
      Highlight Das ist schon etwas sehr einfach formuliert. AKW sind ja aktuell nicht mehrheitsfähig, egal ob mit oder ohne ES 2050.

      Ich möchte zum Beispiel kein Verbot der Wiederaufbereitung, denn vielleicht kann man das Material ja in (ferner) Zukunft besser nutzen und müsste dann weniger in Endlagern versenken.

      Andere Kritiker möchten keine Windkraftwerke in der Schweiz. Wieder andere sind aus liberaler Überzeugung gegen Subventionen.

      Zu sagen, wer Nein stimmt, sei für AKW ist wie die SVP: "wer gegen die Ausschaffungsinitiative ist, ist für Ausländerkriminalität". Es gibt nicht nur schwarz und weiss.
      16 5 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:08
      Highlight sone seich, schon wieder die alte AKW Leier. ES2050 ist fehlergespickt. Wie sollen wir 40% Strom reduzieren und gleichzeitig ÖV ausbauen und mit fossilen Kraftstoffen getriebene Fahrzeuge und Maschinen durch elektrische *umweltfreundliche*husthust* ersetzen?
      14 12 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 22:59
      Highlight @Laura Curau: Die Lücke zwischen dem Wegfall der AKWs und dem Aufbau der Solarkapazität wird umweltfreundlich mit Gaskombikraftwerken gefüllt. Diese können auch längerfristig zur Überbrückung von Engpässen im Winter genutzt werden.

      Wird jetzt im Vorfeld der Abstimmung nicht an die grosse Glocke gehängt, aber die Pläne liegen beim BFE bereit.

      http://bazonline.ch/schweiz/standard/bund-plant-fuenf-gaskraftwerken/story/30175474
      2 0 Melden
  • sheimers 10.05.2017 09:48
    Highlight Dreht den Ölscheichs und den Terroristen den Geldhahn zu! Ja zum Energiegesetz, Ja zu weniger Erdölimporten. Das Geld investieren wir lieber bei uns in erneuerbare Energien und in wärmeisolierte Gebäude.
    14 18 Melden
    • demokrit 10.05.2017 11:51
      Highlight Aber dafür den chinesischen Diktatoren und Solarzellenproduzenten den Geldhahn aufdrehen? Interessant wäre auch die Frage zu beleuchten, unter welchen unmöglichen ökologischen Bedingungen diese in China von Sklavenarbeitern produziert werden, um sie dann mit Schweröl über die sieben Weltmeere zu verschiffen.
      8 7 Melden
    • Muntaniala 10.05.2017 15:52
      Highlight Es gibt viele Schweizer Firmen die schon seit vielen Jahren ausgezeichnete Solarzellen herstellen. Als Gebäudetechnikplaner habe ich jede Woche mit diesen Firmen zu tun und wir schreiben ausschliesslich Schweizerische Produkte aus. Mehr Erneuerbare Energie in der Schweiz = viele neue Arbeitsplätze.
      3 2 Melden
    • demokrit 10.05.2017 16:49
      Highlight Wie überall: In erster Linie wird auf den Preis geschaut. Und da hat der chinesische Staat mit seinen extremen Subventionen sogar die Amerikaner und die Deutschen vom Markt gefegt. Subventionierte Arbeitsplätze kann man immer schaffen.
      2 3 Melden
  • The Road to 2050 10.05.2017 09:47
    Highlight Langfristig gibt es nur eine Möglichkeit den Klimawandel nachhaltig und sogar wirtschaftliche Chancen nutzend zu stoppen. Wir müssen den Umstieg von fossile auf erneuerbare Energien schaffen.
    Das Schweizer Volk hat am 21. Mai die Möglichkeit progressiv&mutig zu entscheiden & dadurch die Basis zu schaffen Chancen im Energiemarkt proaktiv
    anzugehen.
    Die Entwicklungen der letzten Jahren im Bereich erneuerbare Energien (u.a. massive technologische Fortschritte) waren nur möglich, weil sich Regierungen wie China, Deutschland, Indien mutig entschieden haben, vorwärts zu machen. Go Switzerland GO!
    16 14 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:49
      Highlight Ja. Aber dazu braucht es die ES2050 nicht. Im Gegenteil, sie ist hierfür kontrsproduktiv, wie es alle Subventionsmonster letztlich sind.
      Darum: Nein zur Energie-Unstrategie!
      8 7 Melden
  • LePe 10.05.2017 09:33
    Highlight Es kann doch nicht sein, dass wir uns von falschen Fakten und Zahlen so beeinflussen lassen, dass wir nicht den Weg in eine saubere und nachhaltige Zukunft für künftige Generationen wählen.
    Schweiz - sei stark, sei objektiv und denke an deine Zukunft! Ein klares JA gehört am 21. Mai in die Urne!
    18 11 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 23:09
      Highlight Am Schluss Deines Namens fehlt ein 'n'! :-P
      2 0 Melden
  • Merida 10.05.2017 09:18
    Highlight Mir scheint den Menschen die dagegen sind fehlt einfach der Mut einige Schritte vom altbekannten Pfad weg zu gehen um eine neue Richtung einzuschlagen. Was der neue Weg genau bringt, kann man nicht zu 100% vorhersehen. Dass der alte aber in eine Sackgasse führt, scheint ihnen egal zu sein.
    14 12 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:09
      Highlight Es geht nicht um Mut für einen neuen Pfad, sondern um Irrsinn, ein Minenfeld zu betreten.
      11 11 Melden
  • Kaviar 10.05.2017 09:14
    Highlight Die ES2050 ist Planwirtschaft ganz nach sowjetischem Muster, ein Anachronismus, der offensichtlich alternativlos zum Scheitern verurteilt ist.
    Die ES2050 ist die unbezahlbare Inszenierung eines hübschen Märchens. Also: NEIN!
    16 16 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 11:09
      Highlight Danke
      8 7 Melden
    • peigi 10.05.2017 12:03
      Highlight Was jetzt? Wie hueberstoebler ja in seinem Kommentar weiter oben erwähnt sind die Reduktionsziele nicht verbindlich... Und jetzt auf einmal Planwirtschaft nach sowjetischem Muster?

      Wie soll ich das verstehen... Unverbindliche Planwirtschaft?

      Die ES2050 schafft Anreize, keine Planwirtschaft. Bis auf die Einschränkung, dass keine neuen AKWs gebaut werden dürfen, wird der Markt spielen, wobei Energieträger mit weniger ungedeckten externen Kosten während einem begrenzten Zeitraum subventionsberechtigt sind. Also: JA!


      6 7 Melden
  • sandbe 10.05.2017 09:03
    Highlight Es ist schon wiedermal himmeltraurig: die SVP schiess mit einer Angstkampagne um sich, und das Volk scheint es zu glauben... und das alles nur mit erfundenen und erstunkenen Argumenten! Ich frage mich, ob Albert Rösti sich diese "Warmduscher"-Kampagne selber ausgedacht hat, oder ob seine Freunde bei Swissoil und/oder AVES darauf gekommen sind... Ein kleiner Hoffnungsschimmer gibt es immerhin, dass doch eine (wenn auch nur keine) Mehrheit den ES2050-Gegnern die Glaubwürdigkeit abspricht: https://twitter.com/gfsbern/status/862176777325744128

    Ich hoffe, dass es auch am Ende für ein JA reicht!
    17 12 Melden
  • BrigitteL 10.05.2017 08:57
    Highlight Die Energiestrategie ist eine grosse Chance für die Schweiz. Mal abwarten und zuschauen ist keine Lösung. Ich habe bereits JA gestimmt, denn ich möchte nicht abhängig sein von Energieimporten aus dem Ausland (im Moment macht das 3/4 unserer Energie aus) und ebenso wenig von AKWs. Ich freue mich auf eine Zukunft mit sauberer, einheimischer Energie und zahlreichen neuen Arbeitsplätzen.
    14 11 Melden
  • Chrischi 10.05.2017 08:38
    Highlight Bitte lasst euch nicht von den Fake-News und der Angstmacherei von der Gegnerseite verwirren!
    Gerade was die Auslandabhängigkeit angeht, zeigt die ES2050 vernünftige Alternativen auf um den wegfallenden Atomstrom zu kompensieren - etwas, das die Gegner bis jetzt schuldig bleiben.
    Die ES2050 ist ein vernünftiger Kompromiss aus schützen und nützen und führt die Schweiz in eine nachhaltige und effiziente Energieversorung. Eure Kinder werden es euch danken..
    Deshalb undbedingt JA am 21. Mai!
    57 34 Melden
    • TheDan 10.05.2017 08:53
      Highlight Anstelle ständig mit Fake-News und Angstmacherei zu kommen bring doch mal Argumente weshalb die Gegenargumente falsch sein sollen.
      Ich meine die Befürworter um Frau Leuthard hatten nun seit 2011 Zeit Szenarien aufzustellen und zu erklären wie genau die Stomversorgung 2050 funktionieren soll, gerade in Bezug auf 40% Bandenergie die durch Flatterstrom ersetzt werden sollen. Welche Speicherkapazitäten sind nötig? Was sind die Kosten für zusätzliche Speicher und Smartgrid? Wie soll so viel Energie eingespart werden unter gleichzeitiger Einführung von E-Mobilität und Bevölkerungswachstum?
      NEIN
      35 47 Melden
    • sandbe 10.05.2017 09:09
      Highlight @TheDan: und wie soll es ohne die Energiestrategie 2050 funktionieren? Die AKW gehen sehr bald vom Netz, und dann? Einfach Dreckstrom importieren? Als mit der Energiestrategie 2050 haben wir wenigstens einen Plan. Und das Märchen, dass Erneuerbare keine AKW ersetzen können, ist längst widerlegt. Verbrauch ist nicht konstant sondern variabel, aber AKW liefern nur konstant... darum braucht es Pumpspeicher, weil "Bandenergie" genau nichts bringt. Mit Erneuerbaren können die Pumpspeicher genauso gut genutzt werden, einfach umgekehrt als bei den AKW (hier noch im Detail: http://bit.ly/2q27AyX ).
      7 7 Melden
    • Schne 10.05.2017 09:13
      Highlight Es geht um Energie, nicht nur um Strom. Der Umbau kostet etwa 100 Milliarden. Dann brauchen wir aber nur noch halb so viel fossile Energie. Damit sparen wir bis 2050 ca. 200 Milliarden. Man darf hier also nicht nur von Kosten labern. Die Frage ist viel mehr, was kostet es uns, wenn wir nichts tun?
      12 4 Melden
    • peigi 10.05.2017 09:29
      Highlight @ TheDan Die gewünschten Angaben bezüglich Speicherkapazitäten, verschiedene Modellrechnungen etc. findest du u.A. hier: http://www.kraftwerkschweiz.ch

      Betreffend Kosten: Die Gegner suggerieren, dass bei Status Quo keine Investitionen mehr nötig wären in Netz und Kraftwerke bis 2050. Diese Behauptung ist falsch und Irreführend. Auch beim Status Quo fallen fast gleich hohe Kosten an. Nur mit dem Unterschied, dass wir weiterhin in alte nicht erneurbare Technologien investieren. Darum JA am 21. Mai!
      6 6 Melden
    • Wehrli 10.05.2017 09:32
      Highlight ES2050 zeigt vor allem wo wir Milliarden mit Subventionen verlochen können, bald überholt die "Energiewende" den Moloch Landwirtschaft.

      Wieso muss alles Subventioniert werden, wieso arbeiten wir nicht mit lenkungsabgaben?
      10 6 Melden
    • hueberstoebler 10.05.2017 10:26
      Highlight Danke, @TheDan
      2 4 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:56
      Highlight @Schne: Wie leichtgläubig von Dir.
      Erfahrungsgemäss kosten solche Vorhaben drei mal mehr wie geplant und bringen dafür drei mal weniger ein, als versprochen.
      Darum ist es so sicher, wie das Amen in der Kirche, dass diese Energiestrategie sich nie lohnen wird.
      4 5 Melden
    • Schne 10.05.2017 12:50
      Highlight Weil ich weder den Zahlen des Bundes noch die lächerliche Zauhl der SVP glaubte, hab ich selbst gerechnet. Wenn du auf andere Zahlen kommst, würd mich auch deine Rechnung interessieren. Willst du dir eventuell auch meine zuvor gestellte Frage nochmal durch den Kopf gehen lassen? Vileicht möchtest du dann nochmal ohne Amen und Kirche aber mit Argumenten stellung nehmen.
      3 1 Melden
    • TheDan 10.05.2017 13:17
      Highlight @peigi
      Hast du die Seite vom Herrn Gunziger überhaupt mal angeschaut? Auf meine Fragen finde ich in dieser groben Kostenschätzung keine Antworten.
      Wie kommst Du auf die Idee dass eine komplette Umstellung des Netzes inklusive nötiger Regelung (Smartgrid) und riesigen zusätzlichen Speichern gleich teuer sein soll?

      @Schne
      200Mia einsparen durch weniger Verbrauch von Öl und Gas? Hast Du mal überlegt wie hoch die Steuern auf diesen Energieträgern sind? Glaubst Du nicht auch, dass wenn diese Einnahmen wegfallen diese durch neue Steuern auf Strom (Elektromobilität) kompensiert werden müssen?
      3 2 Melden
    • Schne 10.05.2017 13:44
      Highlight Das wären dann 3.5% der Bundeseinnahmen. Klar kann man das kompensieren, indem man den Strom besteuert (find ich nicht sehr logisch) man könnte das auch direkt auf die Mobilitätskosten (ist eh zu billig) umwälzen. Ergo wird das am Schluss ein Nullsummenspiel. Es kommt ja nicht drauf an ob ich Mineralölsteuer oder Mobilitätssteuer zahle..
      2 2 Melden
    • peigi 10.05.2017 14:30
      Highlight @ TheDan

      Habe sogar das Buch gelesen dazu :)

      Beim Netz sprechen wir zu einem Grossteil von Sowiesokosten, da auch das heutige Netz Ersatzinvestitionen benötigt bis 2050. Der Preisunterschied zu einem dezentralen Smartgrid ist nicht so gross, da eine dezentrale Versorgung das Netz auch entlastet.

      Wegen Speicher und Kosten: Wenn durch Speicher der Solarstrom besser genutzt werden kann ist diese Kombination von Produktion und Speicher gegenüber konventioneller Energie wettbewerbsfähig.

      Ausserdem, die 200 Mia. entsprechen Abfluss ins Ausland, Steuern sind da schon abgezogen.
      3 2 Melden
    • Schne 10.05.2017 14:42
      Highlight Die SVP verbreitet zwar keine Fake-News, sie rechnet dummerweise aber nur die Kosten um von Null an aufzubauen. Dass bis 2050 viele Kraftwerke, Gebäude und Apparate erneuert oder saniert werden müssen verschweigt sie. Ein Grossteil der Kosten fällt also sowieso an.
      3 2 Melden
  • LeKnut 10.05.2017 08:26
    Highlight Kein Wunder wenn selbst die NZZ eine Quasi-Wahlempfehlung für Nein abgibt: https://www.nzz.ch/schweiz/abstimmung-vom-21-mai-das-energiegesetz-auf-einen-blick-ld.1288154
    17 10 Melden
  • Hugo Wottaupott 10.05.2017 07:48
    Highlight JA Sager so vor den Preisschildern: Zum Glück wurde wegen mir der Strom teurer und damit alle Güter im Laden.
    16 53 Melden
  • Daniel Heusser 10.05.2017 07:33
    Highlight Unglaublich, dass die Manipulations-Taktik der SVP zu greifen scheint. Dank der ES 2050 würde wir endlich weniger Geld den Ölmultis geben und jeder von uns würde richtig viel Zaster sparen, denn dank den Effizienzvorgaben würden Gebäude, E-Geräte und Autos massiv weniger Energie verbrauchen und wir müssten viel weniger für den selben Komfort bezahlen. Doch der ultrareiche Albert Rösti ist auch Präsident von SwissOil und verdient eben dann, wenn unser Konsum richtig hoch bleibt. Was kümmert es ihn da, dass wir Normalbürger dafür tief in die Tasche greifen müssen?
    72 40 Melden
    • TheDan 10.05.2017 08:02
      Highlight ...massiv weniger Energie verbrauchen und wir müssten viel weniger für den selben Komfort bezahlen....

      Glaubst Du das ernsthaft?! In Deutschland explodieren die Kosten für die Energiewende:
      https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152/Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html
      Welche E-Geräte sollen denn noch massiv weniger Energie verbrauchen? Und vorallem was hat das mit der ES2050 zu tuhn?
      Klar ist die Energiewende technisch möglich, aber diese ist mit gewaltigen Kosten verbunden welche die Befürworter ständig leugnen. 40.- sind völlig utopisch.
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    • Karl33 10.05.2017 08:06
      Highlight "jeder von uns würde richtig viel Zaster sparen"
      haha, really?
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    • wanderhode 10.05.2017 08:24
      Highlight Dank den Vorgaben wird es technisch machbar den Verbrauch massiv zu senken? Und dank der zusätzlichen Abgabe pro kw/h können wir sparen? Wie geht das den? Bitte erklären Sie das.
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    • 7immi 10.05.2017 08:46
      Highlight @heusser
      du glaubst scheinbar auch alles, was der es2050 dient.die effizienz der geräte lässt sich nur noch wenig steigern und geld sparen werden wir auch nicht.die 40 franken mehr gemäss befürwortern ist ebenso falsch wie die mehreren 1000 der gegner.die wahrheit liegt irgendwo dazwischen.ich bin ein befürworter weil ich es eine gute sache und zukunftsweisend finde und mich mehrkosten nicht stören,ich lebe aber auch nicht am existenzminimum.andere bürger in anderen situationen sehen das aber anders und das ist ihr gutes recht. es gibt immer zwei seiten, nichts ist perfekt, auch wenns gut ist.
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    • sandbe 10.05.2017 09:18
      Highlight @TheDan: Wenn du dich mal richtig informieren würdest, dann wüsstest du, dass die Energiewende nicht direkt mit der Schweiz zu vergleichen ist! Und schon gar nicht mit der Energiestrategie. Im Gegensatz zur Energiewende laufen bei der ES2050 die Subventionen nach 5 Jahren aus... aber ohne laufen sie eifnach weiter (was dann schon eher der Energiewende entsprechen würde). Die ES2050 wurde so konzipiert, dass man die Fehler aus Deutschland eben genau NICHT kopiert und wiederholt. Zudem können wir den Deutschen danken, dass sie Sonnen- und Windenergie für uns bezahlbar gemacht haben ;-)
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    • Kaviar 10.05.2017 09:33
      Highlight Energiesparen kann man a) durch Verzicht: kalt duschen und essen, immer nur zu zu Fuss gehen, nie heizen, keine Klimaanlage, etc.
      Oder b) durch Effizienzsteigerung: Wärmedämmung, effizientere Motoren (insb. elektr.), Heimarbeit statt Pendeln, noch mehr Recycling/Reparatur.
      Beide Prinzipien kosten viel. Während a) enorme Gesundheitskosten und Arbeitsausfälle kostet, bringt b) unermesslich grosse Investitionskosten mit sich, die erst noch vergebens sein werden, weil das natürliche und immigrationsgetriebene Bevölkerungswachstung die Energieeinsparungen auf jeden Fall zunichtemachen werden.
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    • sheimers 10.05.2017 09:51
      Highlight Deutschland hat sehr früh mit der Solarenergie angefangen und deshalb sehr teure Anlagen installiert. Unterdessen sind die Preise runtergekommen, das wird bei uns längst nicht mehr so teuer.
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    • hueberstoebler 10.05.2017 10:31
      Highlight @Dani Heusser
      Wer zahlt den Umbau der bereits bestehenden Häuser? Wer bezahlt das neue E-Auto oder den neuen Hybrid, weil die normalen Benziner dann bald nicht mehr erlaubt sind?
      Antwort: Otto Normalverdiener.

      Und wer stellt die Stromversorgung sicher, gerade am Abend und in der Nacht während den Wintermonaten? Antwort: Niemand, weil das niemand kann.

      Die Energiewende ist anzustreben, aber nicht mit dem Kurs, den die Energiestrategie2050 uns aufzwingen will.
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    • atomschlaf 10.05.2017 10:54
      Highlight "würde richtig viel Zaster sparen"
      @Daniel: Träumst Du nachts von rosa Einhörnern?

      Das Effizienzsteigerungspotential bei vielen Geräten ist nahezu ausgeschöpft, weil die physikalischen Grenzen erreicht sind. Bei den Gebäuden gibt es zwar noch viel Potential aber Geld wird damit auch nicht gespart.
      Bei Autos mit Verbrennungsmotor ist das Effizienzsteigerungspotential auch nahezu ausgeschöpft, dort liegt nur noch wesentliches Potential in der Umstellung auf Elektromotoren. Das wird aber zumindest anfangs auch nicht billig, bis die Ladeinfrastruktur aufgebaut ist.
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    • peigi 10.05.2017 12:09
      Highlight @ Atomschlaf:
      Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos existiert bereits und wird massiv ausgebaut. Das heute noch nicht Ladestationen für ein paar Millionen EVs existieren ist logisch. Tankstellen hat man auch nicht 10 Jahre gebaut, bevor die Nachfrage entsprechend da war.

      Effizienzsteigerung bei Verbrauchern kann sehr wohl noch zunehmen. Es gibt einen riesigen Bestand an alten Geräten und Haustechnischen Anlagen, die in den nächsten Jahren ersetzt werden. Mit der ES2050 wird sichergestellt, dass dies mit effizienten Geräten geschieht.
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    • atomschlaf 10.05.2017 13:42
      Highlight @peigi: Es wird heute schon dafür gesorgt, dass der Ersatz mit effizienten Geräten geschieht, z.B. das Verbot von Abluft-Wäschetrocknern.

      Wie Du selbst schreibst, wird die Ladeinfrastruktur ja schon aufgebaut.

      Beides läuft somit auch ohne ES2050 und den damit verbundenen Regulierungs- und Subventionsapparat. Ein Grund mehr für ein Nein.
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    • Kaviar 10.05.2017 15:58
      Highlight @Peigi: "Die Ladeinfrastruktur existiert bereits". Ja und sie reicht vollkommen aus für die zwei Dutzend Elektrofahrzeuge in der Schweiz. Super Schmidi!
      Alle Geräte und Anlagen sind effizient, bloss keine zu 100%. Sorry, ist Naturgesetz.
      Also Frage: ist es energetisch sinnvoll, z. B. eine Heizanlage zu ersetzen, um die Effizienz um 1 % zu steigern? Herstellung, Transport u. Montage der neuen Heizanlage verbrauchen viel Energie. Die Entsorgung der alten auch. Ist das nicht Energieverschwendung? Würde letztenendes nicht Energie gespart, liesse man die alte Anlage einfach weiterlaufen?
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  • Schneider Alex 10.05.2017 06:51
    Highlight Wie werden wir entscheiden zwischen Import und Gaskraftwerken im Winter? Hängt weitgehend von Preisen, EU-Verträgen und Energiepolitik von Deutschland ab. Wir sollten in der CH flexibel bleiben und uns nicht durch Richtwerte zu teuren, unnötigen (z. B. Windkraftwerke) Investitionen verleiten lassen.
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    • sheimers 10.05.2017 09:55
      Highlight Zwischen Importen und Gaskraftwerken werden wir nach wirtschaftlichen Kriterien entscheiden. Mit der Energiestrategie 2050 werden wir aber weniger davon brauchen, weil neue, saubere Kraftwerkskapazitäten dazugebaut weren.
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«VBS tut zu wenig fürs Klima» – Junge GLP will Solar-Kasernen und Elektro-Truppenfahrzeuge

Die Schweizer Armee soll beim Klimaschutz ein «Vorbild» werden, finden die Jungen Grünliberalen. Deshalb soll sie auf Solarenergie und Elektrofahrzeuge setzen. Die Armee tue bereits sehr viel im Kampf gegen den Klimawandel, sagt das VBS.

Das Verteidigungsdepartement VBS und die ihm unterstellte Armee gehören zu den grössten Energieverbrauchern der Schweiz. Das belegen Zahlen aus dem Energiekonzept VBS 2020 aus dem Jahr 2013:

Die Grossverbraucherin Armee hat sich dazu bekannt, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Bis 2020 will das VBS den CO2-Ausstoss gegenüber dem Jahr 2001 um 20 Prozent reduzieren. Sie müsse eine Vorbildfunktion wahrnehmen, hielt sie 2013 im Energiekonzept fest.

Aus Sicht der Jungen Grünliberalen (JGLP) …

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