Schweiz

SVP-Delegierte tagen in Appenzell, einziges Traktandum: Referendum gegen Energiegesetz

25.03.17, 06:30 25.03.17, 11:08

Die Delegierten der SVP Schweiz treffen sich am Samstag in Appenzell. Einziges Traktandum ist das Referendum gegen das Energiegesetz.

Die Partei steht im Abstimmungskampf fast allein da. Weil die SVP das Referendum ergriffen hatte, stimmt das Volk am 21. Mai über das Energiegesetz ab. Kernpunkte der Vorlage sind eine Reduktion des Energieverbrauchs um 43 Prozent bis im Jahr 2035, ein schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie und eine stärkere Förderung erneuerbarer Energie.

Der Umbau des bewährten Energiesystems sei zu teuer, findet die SVP. Bauern, Mieter, Hausbesitzer, Gewerbetreibende und die Bevölkerung auf dem Land seien die Verlierer der «massiven Umerziehungsmassnahmen». Alle grossen Parteien unterstützen die erste Etappe der Energiestrategie 2050, die Wirtschaftsverbände sind gespalten. (sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigu91 25.03.2017 12:22
    Highlight Und wenn es immer mehr Überschwemmungen, Erdrutsche und sonstige Naturkatastrophen als Folge der Klimaerwärmung gibt, dann verlieren wir alle.
    4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 10:49
    Highlight Die (SVP-)Bauern sind doch gerade die, welche die ES2050 am ehesten unterstützen...
    4 0 Melden
  • Majoras Maske 25.03.2017 08:40
    Highlight Also alle, die die SVP zu vertreten vorgibt, werden laut SVP wegen der "Umerziehung" leiden. Wie praktisch für die SVP!
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    • Jaing 25.03.2017 14:31
      Highlight Es ist nicht praktisch, da z.B. der Bauernverband die Energiestrategie befürwortet.
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    • Majoras Maske 25.03.2017 16:26
      Highlight Es ist aber sehr wohl praktisch wenn Bauern ihre Ställe mit subventionierten Solarpanels überziehen konnten und diese z. B. durchschnittlich für 1.5 Haushalte Strom erzeugen, aber niemals so viel Strom benötigen (zumindest das Beispiel, dass ich kenne). Dieser Bauer war zwar sehr konservativ, aber mochte die SVP gar nicht.
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    • Jaing 25.03.2017 19:09
      Highlight Was hat das jetzt mit der SVP zu tun? Zudem werden die Bauern nicht für Solaranlagen subventioniert. Es gilt die KEV.
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Die SVP hat nun einen Fraktionschef, der Witze über K.O.-Tropfen macht

Der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi ist neuer SVP-Fraktionschef. Die Bundeshausfraktion hat den 38-Jährigen am Freitag zum Nachfolger von Adrian Amstutz gewählt. Der Berner Nationalrat gibt das Amt nach sechs Jahren ab.

Thomas Aeschi? Genau, da klingelt doch was. Thomas Aeschi hatte sich 2015 in einem SVP-Wahlkampfvideo einen üblen Scherz mit KO-Tropfen und Zuger Kirsch erlaubt. Die K.O.-Tropfen waren eine Anspielung an die Zuger Medien- und Politaffäre um Jolanda Spiess-Hegglin und den damaligen SVP-Partiepräsidenten Markus Hürlimann.   

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