Schweiz
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Gute Bedingungen, nix draus gemacht: Wir sind Europas Pfeifen bei Wind- und Solarenergie



ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WINDENERGIE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Wind turbines at the site of the highest wind park in Europe are pictured at the Griessee, near the Nufenenpass in the Swiss south Alpes, Valais, Switzerland, on September 23, 2016. The four wind turbines of this wind park were developed by the company SwissWinds GmbH and are inaugurated this Friday, September 30 2016. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Windenergie-Anlage beim Griessee. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz gehört europaweit zu den Schlusslichtern bei der Produktion von Solar- und Windenergie. Trotz stärkerem Ausbau der Photovoltaik in den letzten Jahren bleibt der Gesamtanteil am Stromverbrauch marginal. Eine unmittelbare Besserung ist nicht in Sicht.

In der Schweiz herrschten sowohl für die Solar- als auch für die Windenergieproduktion ideale Bedingungen, schreibt die Schweizerische Energiestiftung (SES) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für einen signifikanten Ausbau erneuerbarer Energien fehlten aber investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.

Solarenergie aus dem Veloweg

Gemäss einer SES-Studie produzierten im vergangenen Jahr von insgesamt 29 untersuchten europäischen Ländern nur gerade vier weniger Solar- und Windenergie als die Schweiz. Es waren dies Lettland, die Slowakei, Slowenien und Ungarn.

Gute Voraussetzungen und dennoch abgeschlagen

In der Schweiz wurden 2017 190 kWh Solarstrom pro Kopf und 16 kWh Windstrom pro Kopf produziert. Damit ist die Stromproduktion durch Windenergie kaum nennenswert. Obwohl die Produktion der beiden erneuerbaren Energien seit Jahren kontinuierlich steige, sei ihr Gesamtanteil am Stromverbrauch mit 3 Prozent immer noch gering, moniert die SES.

Sogar Länder mit ähnlichen geografischen Voraussetzungen wie die Schweiz, etwa Österreich (838 kWh, entspricht Rang 10) oder Belgien (821 kWh, Rang 11), würden mit weniger Sonnenstunden signifikant mehr Strom aus Sonne und Wind produzieren.

Unter den Nachbarländern der Schweiz ist Deutschland der grösste Produzent neuer erneuerbarer Energie. In der Statistik der europäischen Ländern liegt Deutschland mit einer Gesamtproduktion von 1755 kWh auf Rang 2 hinter Dänemark (2716 kWh). Ebenfalls deutlich mehr Strom aus Wind und Sonne als die Schweiz produzieren auch Italien (705 kWh) und Frankreich (487 kWh).

Laut der SES ist mit der Annahme der Energiestrategie 2050 durch das Stimmvolk vor einem Jahr der Grundstein für eine erneuerbare Energieversorgung der Schweiz gelegt worden.

Die finanziellen Rahmenbedingungen für den Ausbau von neuen erneuerbaren Energien seien aber schlecht. Damit Investitionen künftig nennenswert anstiegen, brauche es weitere Massnahmen. Für das 2022 auslaufende Einspeisevergütungssystem brauche es dringend ein neues Finanzierungssystem, schreibt die Energiestiftung. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stromnews/Au courant 24.05.2018 17:19
    Highlight Highlight Ein Pfiff in ein altes Horn: Solar und Windenergie sind erneuerbar, ja - und gerade die Solarenergie hat in der Schweiz noch grosses Potenzial. Doch mit sauberer, erneuerbarer WASSERKRAFT punktet die Schweiz schon seit der Zeit unserer Gründerväter. 60% des Schweizer Stroms stammen aus dieser Quelle. Ein europäischer Spitzenwert.

    Der Fokus nur auf Strom greift ebensowenig. 36% Prozent des Energieverbrauchs gehen auf das Konto des Verkehrs. Wollen wir die CO2-Bilanz senken, ist es egal, ob der Tesla mit Wasser- oder Sonennstrom fährt. Wichtig ist: ERNEUERBAR.

    S.Pfammatter, Mediensprecher VSE
  • Madmessie 24.05.2018 16:10
    Highlight Highlight Wir müssen auch nicht in Wind- und Sonnenenergie Spitze sein, weil wir in Wasserkraft Spitze sind. Ist ja auch logisch als Bergland. Meine Güte...
  • fant 24.05.2018 16:01
    Highlight Highlight Von wegen sauberer Wasserkraft: Viel Strom, der zu Spitzenzeiten produziert und teuer verkauft wird, wird von Wasser produziert, dass in der Nacht mit billigem Atom-/Kohle-/etc strom hochgepumpt wurde ("Bandenergie").

    Mich würden mal Zahlen interessieren, wieviel vom Wasser in den Stauseen tatsächlich von Niederschlägen kommt und wieviel gepumpt wurde...
  • Husar 24.05.2018 14:37
    Highlight Highlight Der Vergleich von KWh pro Einwohner ist absurd.
    Ländern mit geringerer Bevölkerungsdichte steht im Allgemeinen mehr Fläche für Photovoltaikanlagen zur Verfügung und das logischerweise zu tieferen Grundstückkosten, was die Photovoltaik eher rentabel macht.
    In der Schweiz kommen dagegen sehr erschwerend die äusserst rigiden Bauvorschriften und Bauauflagen und andere techn. Normen hinzu, welche jede Photovoltaikinstallation von Beginn weg teuer und folglich unrentabel machen.
    Photovoltaik wird in der CH etwas bleiben, was nur ganz ausgekochte Idealisten tun wollen, die zuviel Geld haben.
  • Skeptischer Optimist 24.05.2018 13:50
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • Urs457 24.05.2018 12:58
    Highlight Highlight Für mich unbegreiflich, dass die Schweiz da nicht mehr Gas gibt. Wir werden unabhängiger von ausländischer Energie und unserer Wirtschaft gäbe das einen riesigen Schub. Von Tesla gibt es ja bereits Solarziegel, da sieht man gar nicht mehr, dass es ein Solaranlage ist.
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  • infomann 24.05.2018 12:50
    Highlight Highlight Dir grössten Verhinderer sind immer noch in der SVP und nicht bei den Grünen.
    In der SVP sitzt die Lobby von Öl und Gas und die wollen doch keine Konkurrenz.
  • vbo 24.05.2018 12:46
    Highlight Highlight wir schweizer sind in vielen dingen pfeifen...
    der goldene käfig bringt uns dazu, unkritisch gegenüber uns selbst zu sein. wir sind so stolz, dass wir gar nicht mehr richtig wissen, worauf...
    eigentlich hatten wir bisher einfach eine menge glück und dank unserem reichtum eine menge vorsprung.
    aber das war einmal! die schweiz wird von allen seiten ein- und überholt!!
    und ausser den schweizern und denen, die aus finanziellen/steuertechnischen gründen mit ihr zu tun haben, ist die schweiz so ziemlich allen einfach ziemlich egal...
    • bam_bam 24.05.2018 15:12
      Highlight Highlight so what?
  • Edwin Schaltegger 24.05.2018 12:42
    Highlight Highlight Deutschland ist alles andere als ein Vorbild einer erfolgreichen Energiestrategie von erneuerbarer Energie.
    Die Kehrseite dieser Energiestrategie wird in keinem Wort erwähnt. Deutschland´s abstruse Subventionspolitik von erneuerbaren Energie und von Kohlekraftwerken!! macht den ganzen europäischen Strommarkt kaputt. Als Folge können unsere sauberen Wasserkraftwerke keinen rentablen Strom mehr erzeugen. 40% der deutschen Stromenergie wird immer noch durch Braun- u. Steinkohlenkraftwerke erzeugt. Dies sind gigantische CO2-, Feinstaub und Schwefedioxyd Dreckschleudern.

  • Kubod 24.05.2018 12:39
    Highlight Highlight Die Energiestiftung verlangt also Subventionen für die Solarenergie.
    Für wie lange? Wieviel?
    Wenn Solarenergie sich rechnen würde, bräucht's keine Subvention.
    • aglio e olio 24.05.2018 15:12
      Highlight Highlight Man kann es auch als Anschubfinanzierung für technologische Weiterentwicklung betrachten. Wenn man will.
    • Fe2 24.05.2018 17:59
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem. Nur wenn es rendiert ist es gut genug. Wenn es nur 1rp pro Kilowattstunde mehr kostet aber dafür der Umwelt weniger schadet ist es Ihrer Meinung für die Katz.
      Wegen dieser Denkensweise sind wir da wo wir jetzt stehen.
  • Biitoo 24.05.2018 12:37
    Highlight Highlight Echt richtig peinlich! Die reiche Schweiz schiebt ihr Geld lieber den Multis und den Saudis zu um Blutöl zu kaufen um es zu verbrennen. Selbstversorgung wäre angesagt, Autonomie - nicht Abhängigkeit!
    Keine Sorge mit Waffenverkäufen und so wird ein Teil wieder zurück geholt. Aber wem nützt das?
    Fahre seit 4Jahren praktisch nur mit meinem Sonnenstrom.
    User Image
    • Ökonometriker 27.05.2018 05:40
      Highlight Highlight @Biitoo: bitte beachte, dass Du mit Fotos die Deine Autonummer zeigen Deine Anonymität verlierst.
  • hello world 24.05.2018 12:23
    Highlight Highlight Etwas mehr gute Recherche wäre wünschenswert! Windenergie lohnt sich in der Schweiz überhaupt nicht, überall wo es sich lohnen würde ist es durch die Bodensubstanz oder Gesetze (Abstand zu bewohnten Gebieten & Wald, Naturschutz) unmöglich. Der Ausbau von solar wäre jedoch wünschenswert. Aber die Anreize dazu bestehen nicht solange unser Strom soo günstig ist.
  • Matti_St 24.05.2018 12:20
    Highlight Highlight Es gab mal eine Zeit, da waren wir Schweizer Pioneere. Heute wird einfach die Schuld von links nach rechts und wieder zurück geschoben. Das ist definitiv nicht mehr die Schweiz, die ich als Kind und Jugendlicher kennen und schätzen gelernt habe.
    Das übel, viele haben immer noch das Gefühl, wir sind gegenüber dem Ausland nach wie vor voraus.
  • Menoo 24.05.2018 12:12
    Highlight Highlight Ich, die Wasserkraft, fühle mich von diesem Artikel diskriminiert und ausgeschlossen😪💧💧
  • Kommentiert 24.05.2018 12:10
    Highlight Highlight Wenn jeder im Sommer seinen Stromverbrauch via einer eigenen Photovoltaikanlage auf seinem Dach deckt im Winter oder bei Schlechtwetter vom Netz beziehen würde, welches seinen Strom auf Wasser oder Geothermi produziert, wäre das Problem gelöst.
  • TheDan 24.05.2018 11:18
    Highlight Highlight "Für das 2022 auslaufende Einspeisevergütungssystem brauche es dringend ein neues Finanzierungssystem, schreibt die Energiestiftung."

    Und ich dachte dass die erneuerbaren Energien mittlerweile so konkurenzlos günstig sind dass sie sich gegenüber allen anderen Erzeugungsformen durchsetzen.

    Was stimmt denn nun?
    • Posersalami 24.05.2018 13:08
      Highlight Highlight Sind sie ja auch. Gerade eine 30kWh (Peakleistung) Anlage auf dem Tisch. Nach 8 Jahren ca. sollte die Investition eingefahren sein. Meinem Chef dauert das zu lange, der will sofort Geld verdienen, also bauen wir die nicht..
    • Yippie 24.05.2018 13:59
      Highlight Highlight Schaut man nur die Stromproduktionskosten an, ist die neue erneuerbare Energieproduktion erst in ca. 10 Jahren gleich günstig wie die fossile Energieproduktion, AKWs oder Wasserkraft. Berücksichtigt man aber auch zusätzliche Faktoren wie den Klimawandel, der massive Kosten verursachen kann, dann sind die neuen erneuerbaren Energieformen bereits heute konkurrenzfähig.
    • TheDan 24.05.2018 14:01
      Highlight Highlight @Salami
      Wenn dem so ist kannst Du mir erklären wieso es denn nach 2022 noch ein neues Finanzierungssystem braucht?
      Für mich heisst das dass diese Technologie auch nach 2022 noch nicht konkurenzfähig ist gegenüber anderen Erzeugungsformen bezüglich Kosten/Nutzen Verhältnis.
  • sherpa 24.05.2018 10:47
    Highlight Highlight Solange die Grünen in unserem Land ungehindert Beschwerden gegen alles machen können, wird sich nicht so schnell etwas ändern.Das Problem liegt aber, wie übrigens bei der SVP auch, mit ist gegen etwas aber Alternativen können nicht angeboten oder gar konkret auf den Tisch gelegt werden
    • henkos 24.05.2018 12:06
      Highlight Highlight Dann sind also die Grünen schuld an den Atomkraftwerken? 🤔
    • sheimers 24.05.2018 14:28
      Highlight Highlight Die Opposition gegen die Windkraft kommt meist von rechts, nur in Ausnahmefällen (Naturschutzgebiete) von den Umweltverbänden.
  • Follower 24.05.2018 10:45
    Highlight Highlight Das wurde/wird bei uns massiv politisch gebremst. Überall wird gesagt, dass das nicht geht. Fördergelder wieder gestoppt, Einspeisevergütungen zurückgeschraubt. Sonst müsste man unsere alten AKWs doch noch vom Netz nehmen...
  • stadtzuercher 24.05.2018 10:44
    Highlight Highlight Wer eine Rangliste vergleichen kann, muss noch lange keine Ahnung vom Thema haben.
  • Wilhelm Dingo 24.05.2018 10:43
    Highlight Highlight Schlusslicht zu Recht: wollen wir noch mehr Anlagen wie am Griessee?
  • Rolf_N 24.05.2018 10:34
    Highlight Highlight Was Solarenergie angeht, sind wir schon ziemlich Rückständig, wenn man sich zum Beispiel Bayern anschaut wo fast auf jedem zweiten Haus eine Solaranlage installiert ist. Windenergie ist eine andere Sache. Für einen Stromkonzern rentieren Windparks ab einer gewissen Grösse und Leistung. Was diese Kriterien betreffen gibt es in der Schweiz aber kaum Plätze. Schlussendlich ist es ja nicht die Schweiz welche Strom Produziert sondern die Stromproduzenten welche im In- und Ausland produzieren. Deshalb ist es verständlich das nicht überall wo die Bedingungen günstig sind ein einzelnes Windrad steht.
  • Alcedinidae 24.05.2018 10:02
    Highlight Highlight Ich verstehe immer noch nicht, warum wir nicht mehr Solarzellen installieren. Wir haben so viele leere Dächer, vorallem in den Industriegebieten. Moderne Solarzellen erzeugen genug Strom, sogar wenn alles bewölkt ist. Neubauten sollten alle Solarzellen haben.
  • Holy Crèpe 24.05.2018 09:57
    Highlight Highlight Naja für Windenergie haben wir nicht unbedingt so gute Bedingungen wie andere Länder Europas, wo beispielsweise auch Offshore-Produktion möglich ist.
    • FrancoL 24.05.2018 10:08
      Highlight Highlight Man spricht im Vergleich von ähnlichen geographischen Lagen und nicht von solchen mit anderen Bedingungen.
    • mogad 24.05.2018 10:19
      Highlight Highlight Aber für Solarstrom wären die Bedi ngungen optimal. Wieviele Gesuche um Fördermittel sind hängig? Vielleicht ist die Subventionitis Schuld daran, dass es nicht weiter geht. Alle warten auf das Geld vom Staat. Oder die Naturschutz- und Denkmallobby steht auf der Leitung?
    • FrancoL 24.05.2018 11:19
      Highlight Highlight Alle stehen auf der Leitung; Die Behörden, die Nachbarn mit Einsprüchen, die Bauherren die sofort einen Gewinn orten wollen, die Eis die da kaum richtig rückvergüten . . . .
      Alles zusammen ein riesen Hemmschuh, der aber sich langsam bewegt und die Leitung wird langsam freigelegt!
  • Schnapphahn 24.05.2018 09:55
    Highlight Highlight "Belgien hat ähnliche geografische Voraussetzungen wie die Schweiz" ?? Solche Berichte kann man doch nicht ernst nehmen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 24.05.2018 09:49
    Highlight Highlight Von Windenergie bin ich nicht ganz so ein grosser Fan, aber es gibt meiner Meinung nach keine gute Ausreden um nicht auf der Mehrheit der Dächer Solarzellen zu installieren. Das sollte dringend gefördert werden.
    • w'ever 24.05.2018 10:41
      Highlight Highlight da kann ich dir nur zustimmen. ich wohne erhöht in zürich, und wenn ich so auf die dächer der häuser in meinem blickfeld schaue, dann sehe ich keine einzige solarzelle auf irgendeinem dach.
      das potenzial für solarstrom ist riesig, aber warum wohl wird es zu wenig umgesetzt?
    • Menel 24.05.2018 10:43
      Highlight Highlight Da haben sie aber den Heimatschutz vergessen 😅
      „Die gelebte Identität unseres Landes zeigt sich nicht zuletzt in unseren wertvollen Ortsbildern und Altstädten, in den einmaligen Kultur- und Naturlandschaften. Diese für kurzfristige Effizienzgewinne endgültig und nicht reparabel zu zerstören oder zu beeinträchtigen, ist nicht mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit vereinbar.“

      Ich sage schon lange, das Schweizer Motto lautet: „Wenn wir untergehen, dann schön!“ 🤣
    • Repplyfire 24.05.2018 11:37
      Highlight Highlight Richtig, ich würde an meiner Liegenschaft sofort Solarpanels installieren, sofern diese finanziell einigermassen tragbar sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 24.05.2018 09:49
    Highlight Highlight Die Schweiz setzt eben mehr auf Wasserkraft. Aussagekräftiger wäre der CO2-Ausstoss pro Kopf bei der Stromproduktion...
    • FrancoL 24.05.2018 10:10
      Highlight Highlight Nein die Schweiz ist eben etwas träger, erlebe ich jeden Tag in Sachen Solarenergie, Flächen wären vorhanden aber der ultimative Kick diese zu nutzen ist bescheiden.
    • Ökonometriker 24.05.2018 11:32
      Highlight Highlight @FrancoL: warte noch 2, 3 Jhre. Dann ist Teslas Solar Roof definitiv bereit um abzuheben. Ist dann billiger als ein normales Dach. Und es produziert Strom. Besser als heute Milliarden für Solarzellen aus fragwürdiger Produktionsquelle auszugeben.
    • Xonic 24.05.2018 12:24
      Highlight Highlight Die Schweiz setzt nicht auf Wasserkraft, Pumpspeicherkraftwerke benötigen auch erstmal Energie um das Wasser hochzupumpen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harri Hirsch 24.05.2018 09:46
    Highlight Highlight Glaube nur einer Statistik die du selber manipuliert hast!!

    Oder wieso wird eigentlich die Wasserkraft nie bei den erneuerbaren Energien berücksichtigt?
    Dann sieht das Bild nämlich ganz anders aus und gerade Deutschland würden mit seinem Stom den Kohlekraftwerken nicht mehr ganz so sauber dastehen.
    • FrancoL 24.05.2018 10:11
      Highlight Highlight Wieso immer Ausreden bringen? Betrachten wir nun mal die Solarenergie, die steckt wirklich in einer trägen Mühle.
    • mogad 24.05.2018 10:25
      Highlight Highlight Lieber vorübergehend noch Kohlestrom als ein neues AKW! Die SVP/FDP schert sich ja auch nicht um die Luftqualität wenns um die laufende Zunahme des Autoverkehrs geht!
    • Altweibersommer 24.05.2018 10:35
      Highlight Highlight Es geht im Artikel um den Ausbau in den letzten Jahren. Auch die Wasserkraft wurde in der Schweiz kaum ausgebaut, ich schätze, sogar eher abgebaut...genaue Zahlen habe ich aber nicht.
      Item, das Wasserkraftpotential der Schweiz ist so gut wie ausgeschöpft und kabn in den nächsten Jahrzehnten nicht weiter ausgebaut werden, spielt somit für das Erreichen der Energieziele keine Rolle.

Die grosse Flachmann-Probe: So trinkt sich Franzoni die Nacht der langen Messer schön 🍻🤣

Mit Appenzeller-Schnaps bewaffnet stürzte sich watson-Sonderkorrespondent Nico Franzoni vor den Bundesratswahlen in die «Nacht der langen Messer». Während SP-Badran die Flucht ergriff, stellten sich die FDPler zur grossen Flachmann-Probe. In Deckung! 

Nichts ist langweiliger als die Nacht der langen Messer. Von wegen! Anstelle der üblichen Kurz-Interviews, in denen die PolitikerInnen und Polit-ExpertInnen in der Regel nichts von Substanz zum Wahlausgang zu sagen wissen, probieren wir heute mal etwas anderes. 

Wir schicken Nico Franzoni als Sonderkorrespondenten an die Nacht der langen Messer und schauen, wie lange er durchhält.

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